Verändert die Bibel dich weiterhin?

  Bibel 2 .001

[Betrachtung des Wachtturmartikels Mai 2016 gestützt auf Römer 12:2 “Werdet durch die Neugestaltung eures Sinnes umgewandelt.”]

Dieser Wachtturmartikel, der in der Woche vom 18.-25. Juli besprochen wurde, verwendet die Geschichte eines Bruders (alias Kevin), der vor und nach seiner Taufe angeblich drastische Änderungen vorgenommen hatte, um sein Leben mit den grundlegenden Erfordernissen der Bibel in Einklang zu bringen.

Zitat Abs. 3: „Wie Kevin mussten auch wir vor der Taufe womöglich drastische Änderungen vornehmen, um unser Leben mit den grundlegenden Erfordernissen der Bibel in Einklang zu bringen. …. Vielleicht entdeckten wir an uns Menschenfurcht, eine kritische Einstellung, einen Hang zu schädlichem Geschwätz oder andere Schwächen.

Nun ist es sicherlich gut, wenn sich jeder von uns Gedanken macht und der Bibel und dem heiligen Geist erlaubt, Veränderungen an seiner Persönlichkeit zu bewirken, so dass wir immer mehr dem Bild Jesu entsprechen, siehe Römer 8:28,29 ” Das eine aber wissen wir: Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten. Dies gilt für alle, die Gott nach seinem Plan und Willen zum neuen Leben erwählt hat. Wen Gott nämlich auserwählt hat, der ist nach seinem Willen auch dazu bestimmt, seinem Sohn ähnlich zu werden, damit dieser der Erste ist unter vielen Brüdern und Schwestern.  (Römer 8:28,29, Hfa)

Was der Autor des Artikels und damit die WTG unter „drastischen Änderungen“ versteht, darüber werden wir nicht lange im Unklaren gelassen:  Zitat weiter:  „Vielleicht entdeckten wir an uns Menschenfurcht, eine kritische Einstellung, einen Hang zu schädlichem Geschwätz oder andere Schwächen.

Ein kritischer Geist

Ja, es ist richtig, als Christen müssen wir daran arbeiten, nicht zu kritisch zu werden. Doch dies kann nicht bedeuten, alles kritiklos hinzunehmen, was uns, von wem auch immer, als Lehrmeinung präsentiert wird, so wie es unser „treuer und verständiger Sklave“ all die Jahrzehnte von uns erwartete. Falsche Lehren zu kritisieren oder zu hinterfragen, hat nichts mit einen „kritischen Geist“ zu tun. (Doch bei aller Kritik an der WTG sollten wir uns davor hüten, unsere Brüder persönlich zu beleidigen oder zu erniedrigen. Jesus wird den einzelnen beurteilen, wie er auch jeden von uns beurteilen wird).

Menschenfurcht

Die Wahrheit zu sagen, fällt schwer, besonders wenn jemand sie nicht hören will. Menschenfurcht könnte uns davon abhalten, ehrliche Gespräche mit Freunden und Familienmitgliedern zu führen, wenn es erforderlich ist. Ja, es ist unter Jehovas Zeugen gefährlich, offen Lügen und Falschlehren der Organisation anzusprechen. Diese Erfahrung hat jeder gemacht, der es schon einmal gewagt hat.

Als Zeugen Jehovas sind wir es gewohnt, unseren Standpunkt gegenüber Andersgläubigen zu vertreten. Schon da hatten wir es mit Menschenfurcht zu tun. Diese Menschenfurcht war schwer zu überwinden, aber wir hatten eine weltweite Bruderschaft, die uns Sicherheit gab, und eine lokale Versammlung von Unterstützern, die uns Mut machte. Wir hatten Familienangehörige und Freunde verloren, aber dafür schnell andere gewonnen.

Doch jetzt, da wir erkennen, dass unsere neue Familie ebenfalls Irrlehren glaubt, Lehren, die nicht in Übereinstimmung mit der Bibel sind, befinden wir uns wieder in einer Situation, in der wir uns mit Menschenfurcht auseinandersetzen müssen.

Allerdings sind wir dieses Mal auf uns allein gestellt. Das ist die Situation, in der sich auch Jesus sah. während wir unseren Blick auf den  Vervollkommner unseres Glaubens, Jesus, gerichtet halten. Für die vor ihm liegende Freude erduldete er einen Marterpfahl, der Schande nicht achtend, und hat sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt.“ (Hebr. 12:2)

Betrachten wir nun die weiteren Absätze des Studienartikels mit den dazugehörenden Fragen.

Abs. 4 Zitat: Da wir Jehova kennen und lieben, möchten wir ihm von Herzen gefallen. Doch unabhängig davon, wie stark dieser Wunsch ist, hindert uns die Unvollkommenheit daran, Gott immer zu gefallen. Wir sind in der gleichen Situation wie der Apostel Paulus, der schrieb: „Die Fähigkeit zu wünschen, ist bei mir vorhanden, aber die Fähigkeit, das zu vollbringen, was vortrefflich ist, ist nicht vorhanden.“

Im ersten Moment mag uns diese Aussage biblisch belegbar erscheinen. Doch was wird hier wirklich gesagt? Und vor allem, werden hier die Worte des Paulus im richtigen Kontext gesehen? Wollte Paulus sagen, ja, im Großen und Ganzen befinden wir uns schon in einem annehmbaren Zustand vor Gott, da wir schon vor unserer Taufe drastische Veränderungen vorgenommen haben, und deshalb können wir trotz unserer Unvollkommenheit jetzt schon Jehovas Freunde sein. Wenn in dem Abs. 4 gesagt wird: „wir könnten auf Grund unserer Unvollkommenheit Gott NICHT IMMER gefallen“,  dann ist dies ein eklatanter Widerspruch zu dem, was Paulus sagte.

Paulus sprach nicht von einem Zustand, in dem er sich „immer mal wieder“ sah, sondern von einem fundamentalen Zustand, in dem er sich befand und jeder Mensch sich befindet, und aus dem er sich selbst nicht befreien konnte. Und hier kommen wir zum Kern des Problems. Der Artikel suggeriert, dass wir durch die Macht des Wortes Gottes uns selbst umwandeln können, so dass wir Gott genügen.

Schon das Thema,  „uns weiterhin von der Macht des Wortes Gottes umwandeln lassen“, führt uns auf eine trügerische und missverständliche Spur. Sicher, das Wort Gottes kann uns helfen, gewisse Dinge und Schwächen in unserem Leben besser in den Griff zu bekommen.

Aber wahr ist auch, dass es Menschen gibt, die dies auch ohne das Wort Gottes schaffen. Von daher gesehen, sind die in diesem Zusammenhang oft angeführten Erfahrungen von Menschen, die durch ein Bibelstudium mit uns bessere Menschen wurden, als Beweis nur bedingt zu gebrauchen. Doch unterschwellig geht es in diesem Artikel nicht um das Überwinden von allgemeinen menschlichen Schwächen, sondern um die Frage:  „Wie bekommen wir unsere Unvollkommenheit in den Griff?

In einer Dienstansprache gab ein Kreisaufseher  auf diese Frage die Antwort: „Durch unseren Willen, ein Leben lang von Jehova belehrt zu werden. Nur durch eine Belehrung, die länger als 1000 Jahre dauern kann, können wir vollkommen werden“.

Da muss man als Christ, der die Bibel und ihre Botschaft kennt und ernst nimmt, erst einmal schlucken. Sprach Paulus nicht davon, dass  wir als Christen eben nicht auf  menschliche Anstrengungen vertrauen sollten? Philipper 3:3 „Ich nenne sie so, weil wir die echten Beschnittenen sind, wir, die Gott durch den Geist anbeten. Wir verlassen uns nicht auf menschliche Anstrengungen, sondern sind stolz darauf, zu Jesus Christus zu gehören“.

Ist das Opfer Jesu für uns nicht wertlos oder gar nutzlos, wenn wir unsere Vollkommenheit 1000 Jahre selber erarbeiten könnten oder müssten?  Ich frage mich ernsthaft, warum in dem gesamten Artikel, in dem es ja vordergründig um das Ablegen fleischlicher Neigungen und das Erreichen von Vollkommenheit ging, auf das Opfer Jesu nur insoweit Bezug genommen wird, als es uns ermöglicht, schon heute Gott zu dienen?

Abs. 17, Zitat: „Dank des Lösegeldes dürfen wir unserem liebevollen Gott schon heute trotz unserer Unvollkommenheit dienen — wenn wir uns weiterhin durch sein mächtiges Wort zum Positiven verändern lassen“.  Und in diesem Sinn geht es durch den gesamten Artikel:

Abs. 13:Gott erwartet, dass wir hart daran arbeiten, unsere Gedanken und Gefühle zu kontrollieren (Röm. 8:5; 12:9).  Je mehr wir uns dabei anstrengen, desto mehr freuen wir uns darüber, dass die Bibel uns weiterhin zum Positiven verändert.

Abs. 14 „Durch sein Wort und seinen heiligen Geist hilft uns Jehova, seinen Willen zu erkennen und zu tun. Dadurch können wir uns so weit ändern, dass wir seinen Erfordernissen entsprechen. Was ist dazu erforderlich? Unter anderem tägliches Bibellesen.

Abs. 15: „Wir müssen aber die Bibel nicht nur täglich lesen, sondern sie auch anhand unserer Veröffentlichungen studieren, um Jehovas wunderbare Eigenschaften nachahmen zu können.

Dass das Wort Gottes Macht hat und schärfer ist als ein zweischneidiges Schwert, indem es scheidet zwischen Seele und Geist, ist natürlich richtig. Durch das Wort Gottes erkennen wir, dass es einen Widerspruch gibt zwischen unserem Handeln im Fleisch und dem, was wir im Geist sein möchten, Hebr. 4:12.

Diese Trennung zwischen Körper und Geist sah Paulus jedoch als etwas Positives an. So konnte er sagen, dass der Mensch, der er nach dem Geist sein möchte, nichts zu tun hat mit dem Menschen, der er nach dem Fleisch ist. Doch gemäß des Wachtturmartikels soll es unser Ziel sein, die Trennung unseres Fleisches von unserem Geist zu überwinden, wenn sinngemäß gesagt wird: Sollten wir feststellen, dass wir eine Trennung zwischen Körper und Geist haben, müssen wir fest an uns arbeiten, damit wir diese Trennung überwinden.“

Das ist ein eklatanter Widerspruch zu dem, was Paulus sagte.  „Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt; das Wollen ist zwar bei mir vorhanden, aber das Vollbringen des Guten gelingt mir nicht.   Denn ich tue nicht das Gute, das ich will, sondern das Böse, das ich nicht will, das verübe ich. Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, so vollbringe nicht mehr ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt. Römer 7:18-20

Es ist für mich unverständlich, warum man die Worte des Paulus aus Römer 7 so hinstellt, als ob er „sich immer mal wieder, also ab und zu mal, als „elender Mensch“ sah.

Er sprach nicht von einem Zustand, in dem er sich „immer mal wieder“ so sah, sondern von einem fundamentalen Zustand, in dem sich jeder Menschen befindet, und aus dem sich kein Mensch selbst befreien kann, auch wenn er 1000 Jahre die Bibel und die Veröffentlichungen des „treuen und verständigen Sklaven“ liest, oder sehe ich das falsch?

Die Israeliten haben über 2000 Jahre lang versucht, das Gesetz und die Gebote Gottes zu erfüllen, ohne Erfolg. Wir können doch nicht unser Fleisch, welches der Sünde ausgeliefert ist,  durch das Wort oder Gesetz Gottes überwinden. Das Gesetz oder Wort Gottes verurteilt uns, und erst durch das Leben und Sterben Jesu erhalten wir durch das Wort Gottes eine Hoffnung.

Paulus wollte den Juden damals und auch uns vor Augen führen, dass man nicht durch das Halten des Gesetzes vor Gott annehmbar werden kann. Erst durch das Annehmen des Opfers Christi sind sie frei vom Gesetz und den Folgen der Sünde geworden. Natürlich wollte Paulus das Gesetz nicht für ungültig erklären oder sagen, dass wir es nicht mehr befolgen sollten, nein, auf keinen Fall. Aber wer das Opfer Jesu im Glauben annimmt, ist frei von den Folgen der Sünde, welche zum Tode führt. Er ist durch das Gesetz nicht mehr verurteilt.

Paulus sagte: „So ist es auch mit euch, liebe Geschwister. Durch den körperlichen Tod des Messias seid ihr dem Gesetz gegenüber zu Tode gekommen, so dass ihr jetzt einem anderen angehören könnt, nämlich dem, der von den Toten auferweckt wurde. Und das bedeutet: Jetzt kann unser Leben für Gott Frucht bringen. Römer 7:4-6 NeÜ

Das Wort Gottes zeigt uns, was Sünde ist, und dass wir alle Sünder sind. Aber es zeigt auch, dass es nur einen Weg aus diesem Zustand gibt, das ehrliche und persönliche Eingeständnis unserer Sündhaftigkeit und unser Unvermögen, uns aus  eigener Kraft aus diesem Zustand zu befreien. Nur wer dies erkannt und verstanden hat, hat seinen  Sinn wirklich neu gestaltet, sein Denken geändert, im Gegensatz zu den Juden und Pharisäern, die immer nur auf Grund eigener Leistung die Gerechtigkeit Gottes anstrebten.

“Werdet durch die Neugestaltung eures Sinnes umgewandelt.” Römer 12:2

Dieses Umdenken kann ganz schnell geschehen, denken wir an den Übeltäter, der mit Jesus hingerichtet wurde. Er hatte erkannt, dass er zu Recht sterben muss. Er hat  aber auch erkannt, dass Jesus der Messias ist, der ihn erlösen kann, indem er Jesus bat: „Herr, gedenke meiner…..“. Und das alles ohne ein jahrelanges Bibelstudium, erstaunlich.

Um jetzt den in der Regel reflexartig vorgebrachten Einwand eines Zeugen Jehovas vorwegzunehmen, „aber wir müssen doch auch Werke hervorbringen und gegen unsere Sünden angehen“, ja, das müssen wir. Wir müssen uns bemühen, ein christliches Leben zu führen, und Jakobus 1:27 zeigt uns, was damit gemeint ist. Ja, wir müssen unseren Glauben auch durch Werke der Liebe bezeugen.

Ja, das Gesetz Gottes, jedes einzelne Gebot, ist heilig, gerecht und gut.  Das Gesetz oder Wort Gottes ist von seinem Geist bestimmt, das wissen wir genau, sagte Paulus. Aber ich bin nur ein Mensch und der Herrschaft der Sünde ausgeliefert. Deshalb werden wir alle das Gute, was wir tun möchten, nicht vollbringen, aber das, was wir verabscheuen, tun wir.

Und nun kommen für mich und für uns alle die trostreichen Worte von Paulus, wenn er weiter sagt: „Bin ich mir aber bewusst, dass ich falsch handle, dann gebe ich damit zu, dass Gottes Gesetz gut ist. Das aber bedeutet: Nicht ich selbst tue das Böse, sondern die Sünde, die in mir wohnt, treibt mich dazu“.  

„Ich weiß wohl, dass in mir nichts Gutes wohnt. Deshalb werde ich niemals das Gute tun können, so sehr ich mich auch darum bemühe. Ich will immer wieder Gutes tun und tue doch das Schlechte; ich verabscheue das Böse, aber ich tue es dennoch“. Doch, wenn wir immer wieder gegen unsere eigenen Absichten handeln, dann ist klar: Nicht ich selbst, der ich nach meinem Geist und Denken handeln möchte, bestimme über mich, sondern die Sünde in mir führt mich zu allem Bösen.

Mit dieser grundsätzlichen Aussage von Paulus im Sinn können auch alle seine weiteren Aussagen zu diesem Thema gesehen werden, wie z. B. 1. Kor 6:9-11.

Die in unseren Studienartikeln angeführten Bibeltexte werden leider von den meisten Zeugen nicht nachgelesen. Und diejenigen, die das tun, werden wahrscheinlich nicht darüber nachdenken. Sie werden das, was als Erklärung zu diesen Bibeltexten gesagt wird, einfach akzeptieren und für bare Münze halten, sie werden die Speise nicht durch Kauen verdauen, sondern geradewegs herunterschlucken.

Warum können wir das sagen? Ganz einfach, denn würden sie die Texte lesen und darüber nachdenken, ist es schwer vorstellbar, dass sie diese Speise so leicht und ohne Widerspruch schlucken könnten.

In Abs. 7 wird z. B. Römer 7:24,25 verwendet, um die angebliche ” Freundschaft Gottes ” zu belegen. Aber lies mal den Zusammenhang, lies von dort aus weiter, und du wirst sehen, dass Paulus nur über zwei Ergebnisse spricht: Das eine ist das Fleisch, das zum Tode führt, und das andere ist der Geist, der zum Leben führt. Das zweite führt dazu, als Kinder Gottes angenommen zu werden. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass die Freundschaft Gottes unser ultimatives Ziel ist. (Röm. 8:16)

Absatz 7 zitiert als Beweis 1. Johannes 2:1,2. Dort jedoch bezieht sich Johannes auf Gott als Vater und nicht als Freund.  „Meine Kindlein, ich schreibe euch diese Dinge, damit ihr keine Sünde begehen mögt. Und doch, wenn jemand eine Sünde begeht, so haben wir einen Helfer beim Vater, Jesus Christus, einen Gerechten. 2Und er ist ein Sühnopfer für unsere Sünden, doch nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt.“ (1. Joh. 2:1,2)

Johannes beginnt das nächste Kapitel mit folgender wunderbaren Wahrheit: „Seht, was für eine Liebe uns der Vater erwiesen hat, dass wir Kinder Gottes genannt werden sollten;“ (1. Joh. 3:1)

Somit lehren die Beweistexte des Wachtturmartikels das Gegenteil von dem, was der Artikel selbst lehrt, dass wir Kinder Gottes sind und nicht seine Freunde.

Und trotzdem, keiner bemerkt es!

In Abs. 11 wird gesagt: „Gottes Wort kann uns nur dann verändern, wenn wir uns anstrengen“.

Wie gehabt, beharrt der Sklave weiterhin darauf, ohne eigene Anstrengung werden wir Gottes Gunst nicht erreichen. Die Kraft Gottes wird zwar nicht verleugnet, aber anscheinend will er uns nicht helfen, wenn als Begründung gesagt wird,

Abs. 12: „Er könnte uns sogar die Kraft geben, sämtliche Schwächen zu besiegen, ohne uns dafür anstrengen oder aus unseren Fehlern lernen zu müssen. Aber warum tut er das nicht?  Was wäre, wenn Jehova uns jegliche Anstrengung ersparen würde, gegen unvollkommene Neigungen anzukämpfen? Dann wäre jede Behauptung, wir seien loyal und würden seine Souveränität unterstützen, völlig bedeutungslos.

Abs. 13: Aus diesem Grund ….. erwartet er, dass wir hart daran arbeiten, unsere Gedanken und Gefühle zu kontrollieren (Röm. 8:5; 12:9).  Je mehr wir uns dabei anstrengen, desto mehr freuen wir uns darüber, dass die Bibel uns weiterhin zum Positiven verändert.

Aha, es geht nach Ansicht der WTG also nicht um uns, den Menschen, sondern um Gott und seine „Rechtfertigung“. Gott ist demnach lediglich und in erster Linie an seiner „Rechtfertigung“ interessiert, und deshalb lässt er den Menschen sich abstrampeln und in seiner Unvollkommenheit zugrunde gehen? Für dieses entstellte Gottesbild gibt es keine biblischen Beweise. Fällt es denn keinem Zeugen auf, dass Paulus ein ganz anderes Gottesbild lehrt?

Natürlich sprach Paulus nicht davon, träge und mit Leichtfertigkeit dem Gesetz Gottes zu widerstehen, nein. Er will das Gesetz halten, das Gesetz und die Gebote Gottes sind für ihn heilig, gerecht und gut. Denn wir wissen, sagt er, dass das Gesetz geistlich ist; ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft, deshalb kann ich das Gute nicht tun, obwohl ich es will und mich anstrenge. Ich tue einfach nicht, was ich will, sondern, was ich hasse, das tue ich.

Es ist das Gesetz der Sünde, das sein und auch unser Handeln bestimmt. Deshalb sein und auch unser Schrei: „Ich unglückseliger Mensch! Wer wird mich jemals aus dieser Gefangenschaft befreien? Gott sei Dank! Durch unseren Herrn Jesus Christus bin ich bereits befreit“, Römer 7: 24,25.

„Durch Christus bin ich schon befreit von der Sünde“. Diesen Satz wirst du als Zeuge Jehovas niemals in unserer Literatur lesen.

Wer aus der Gefangenschaft der Sünde befreit ist, ist für die WTG wertlos. Die WTG braucht Menschen, die sich als Gefangene sehen und sich für ihre Befreiung im Sinne der WTG lebenslang abstrampeln. Nachdem man sich eine Stunde lang mit diesem Artikel beschäftigt hat, stellt sich die Frage, was hat er mir gebracht? Bin ich gestärkt und ermuntert worden? Habe ich Trost und Hoffnung erhalten?

Enttäuscht.001Kaum, im Gegenteil. Ich gehe entmutigt und bedrückt in dem Bewusstsein nach Hause, dass ich durch eigene Anstrengung das Ziel niemals erreichen werde. Ich fühle mich wertlos und der Sünde ausgeliefert. Und  genau das ist die Botschaft, welche die WTG uns vermitteln möchte. Du bist nichts wert, solange du dich nicht anstrengst, und du es nicht schaffst, deine Vollkommenheit zu erreichen.

Solche Menschen mit diesem Mangel an Selbstwertgefühl kann man leicht manipulieren und missbrauchen.

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GM 64

Der Unterschied zwischen Religion und Evangelium besteht im folgenden: Religion sagt: Du musst dir das Heil verdienen. Evangelium sagt: Du musst dir das Heil schenken lassen. Deswegen sind ZJ völlig auf dem Holzweg. Neben der rettenden Gnade gibt es aber auch die pädagogische Gnade (Titus 2.11-14). Deshalb lässt sich ein bereits geretteter Christ vom/durch Heiligen Geist erziehen, indem er die entsprechenden Anweisungen aus dem Wort Gottes beachtet.

Toffifee

Einen schönen Abend an Alle, ein schöner Artikel der zum Nachdenken anregt. Vor allem der Schlusssatz zeigt ganz deutlich, worauf es die ORG abzielt. Dem Einzelnen klar zu machen, DU musst an dir arbeiten, sonst bist Du Gottes nicht würdig. Gott nimmt Dich nicht so an wie du gerade bist. Du musst erst studieren, dann fleißig für Gott (ORG) arbeiten und in den Dienst gehen, sich auf die Org taufen lassen und dann täglich dein geschultes Verhalten abspulen, das zwar nicht aus deinem Herzen kommt, aber eben erwartet wird. Man entzieht Menschen mit einer ohnehin schon demütigen Haltung und einen… Weiterlesen »

Horst

Ich bin immer sehr dankbar für die Betrachtung und Kommentierung aktueller WT-Literatur, wie auch im vorliegenden Fall dem Autor des Artikels. Die Quintessenz der Betrachtung besteht für mich in dem sehr verständlichen Absatz: “Das Wort Gottes zeigt uns..dass wir alle Sünder sind. Aber es zeigt auch, dass es nur einen Weg aus diesem Zustand gibt….und unser Unvermögen, uns aus eigener Kraft aus diesem Zustand zu befreien..” usw.,( man lese bitte den entsprechenden Absatz im Artikel.) In krasser Diskrepanz dazu ist bereits die Auflistung im WT-Artikel über nötige Änderungen im Leben eines Menschen : Menschenfurcht, eine kritische Einstellung, Hang zu schädlichem… Weiterlesen »

nur ein kleines Schaf

Vielen Dank für diesen schönen Artikel. Ein ganz wichtiger Satz: “Wer aus der Gefangenschaft der Sünde befreit ist, ist für die WTG wertlos.” Auch umgekehrt kann man es sagen, nämlich durch das Ablegen unserer Schuldgefühle wird die WTG für uns wertlos. Nach mehr als 25 Jahren abarbeiten meiner persönlichen Schuld bei der WTG konnte ich doch feststellen, dass sie dafür gar nicht berechtigt war, von mir irgendetwas einzufordern. Wie gern habe ich mich einspannen lassen und gehofft durch großen Einsatz Anerkennung zu finden und tatsächlich durch Leistung meine Schuldgefühle los zu werden. Wenn einem jedoch ständig suggeriert wird: es reicht… Weiterlesen »

Petrus111

Liebe Freunde, von mir folgende Gedanken: a) Als Sünde, die abzulegen wäre, wird “Menschenfurcht” benannt. Tatsache ist aber, dass JZ ihre Mitglieder genau mit dieser Menschenfurcht in Schach halten. Die Angst vor sozialer Ächtung durch die Gemeinschaft hält viele bei der Stange, nachdem ihnen ihr früheres soziales Umfeld abhanden kam. b) Was mit einem “kritischen Geist” gemeint ist, kann sich überhaupt nicht erschließen. Aber JZ wissen genau, was damit gemeint ist. Selbstständiges Denken ist ausdrücklich nicht erwünscht. c) Was ist Vollkommenheit? Das weiß niemand so genau. Sehr vieles im Universum ist relativ. Nur ein Beispiel: ich benutze ein Parfüm, weil… Weiterlesen »

Anna

Liebe Schwestern und Brüder, ich bin immer wieder froh, wenn ein Bruder oder eine Schwester die WT-Studienartikel kommentiert. So wird vieles, was ich mir auch so gedacht habe beim Verspeisen der Nahrung, besprochen. Was ich mir immer wieder überlege ist, warum stets der Fokus auf unsere Unvollkommenheit gelegt wird. Als ob wir Menschen für unsere Unvollkommenheit etwas können. Ich habe mir das nicht ausgesucht. Ich wurde geboren wie alle anderen Menschen auch als unvollkommener Mensch. Daher finde ich es anmaßend, wenn mir ebenfalls unvollkommene Menschen meine Unvollkommenheit stets vorhalten. Schließlich haben ja Adam und Eva den Beweis erbracht, dass auch… Weiterlesen »

stoertebeker

Liebe Brüder, das Thema wird in dem Artikel gut aufgearbeitet, danke dafür. Ich möchte noch die Tatsache erwähnen, dass es dem Großteil der ZJ verwehrt wird die griechischen Schriften überhaupt auf sich anzuwenden. So eine fundamentale Schriftstelle wie 1. Joh. 3:1,2, die zeigt, dass wir Kinder Gottes sind mit einer wunderbaren Zukunft, dürfen die Zeugen im allgemeinen ja überhaupt nicht auf sich beziehen. Es wird ihnen eingeimpft, dass der Text, wie auch die gesamten griechischen Schriften nur auf die wenigen sogenannten „Gesalbten“ Anwendung findet. Ja, wenn es um irgendwelche Pflichten geht das betrifft natürlich alle. Aber die Segnungen werden der… Weiterlesen »

stoertebeker

Lieber Spontan, Matthäus schrieb: „…Wenn du deinem Bruder oder deiner Schwester etwas Gutes tust, bist du dann kein Bruder deines Bruders oder Schwester?“ Ich denke, dass Diejenigen, die den Brüdern Christi Gutes tun es eben deshalb tun weil sie erkannt haben, dass sie Christi Brüder sind. In Joh. 10:16 ist von einer Schafhürde die Rede (meines Erachtens nach sind damit die Juden gemeint, die den Christus angenommen haben oder noch annehmen), dann ist von anderen Schafen die Rede, die nicht aus dieser Hürde sind (meiner Meinung nach Menschen aus allen Nationen, die den Christus angenommen haben oder noch annehmen werden).… Weiterlesen »

O.W.Schön@Schneeflocke

DIE ALLEIN SELIG MACHENDE JW.ORG Liebe Schneeflocke, die Bibellehrerin von tdw, Total der Wahnsinn, war völlig fassungslos, als sie hörte, dass ich bei jw.org ausgetreten bin. Sie sagte, ich sei doch als Kind katholisch erzogen worden und daher müsste ich es doch gewohnt sein, so wie es bei jw.org zugeht. Die Bibellehrerin von tdw meinte, so vieles sich jetzt auch bei jw.org einstellen würde, es sei doch allen Katholiken bereits bestens bekannt: Die Katholiken haben ihre allein selig machende Kirche und jw.org sei die einzig wahre Religion. Die Katholiken haben ihren geliebten Papst und jw.org habe ihre viel gepriesene Leitende… Weiterlesen »

Wahrheit

Was bedeutet es CHRISTUS zu FOLGEN? Matthäus 5:43-47 “Ihr habt gehört, das gesagt wurde: “DU SOLLST DEINEN NÄCHSTEN LIEBEN UND DEINEN FEIND HASSEN.” Doch ICH SAGE EUCH:”FAHRT FORT,EURE FEINDE ZU LIEBEN UND FÜR DIE ZU BETEN ,DIE EUCH VERFOLGEN, DAMIT IHR EUCH ALS SÖHNE GOTTES ERWEIST ,DER IN DEN HIMMEL IST ,DA ER SEINE SONNE ÜBER BÖSE UND GUTE AUFGEHEN UND ES ÜBER GERECHTE UND UNGERECHTE REGNEN LÄßT. DENN WENN IHR DIE LIEBT , DIE EUCH LIEBEN WELCHEN LOHN HABT IHR ? TUN NICHT AUCH DIE STEUEREINNEHMER DASSELBE? UND WENN NUR EURE BRÜDER GRÜßT, WAS TUT IHR DA BESONDERES ?… Weiterlesen »

Max@Edelmuth

Hallo Ede, entschuldige, aber ich muss es so deutlich sagen, deine Bibelexegese ist kleinkariert und lächerlich. Sie übertrifft noch die des Sklaven der WTG. Dein krampfhaftes Bemühen, einen Unterschied zwischen „Nachfolger Christi“ und „Nachahmer Christi“ zu konstruieren stellt sogar die Bibelauslegungen der WTG in den Schatten. Ich habe noch nie in der Bibel gelesen, dass Jesus eine Unterschied machte zwischen „Nachahmer“ und „Nachfolger“. Herzlich Glückwunsch zu deinem neuen Licht. Zitat von dir: Worin besteht nun aber der Unterscheid zwischen Christi Nachfolger und Christi Nachahmer. Christen sind Nachfolger Christi und folgen ihm in den Himmel. (Johannes 10:27) . . .Meine Schafe… Weiterlesen »

Fox

Werter Autor, (richtig gelesen!) du hast mit diesem Artikel einen sehr traurigen Höhepunkt dargelegt. Es ist ja nicht so, als würden wir christliche Menschlein uns nicht mühen wollen, unsere Flausen aus den Genen zu bekommen. Bin ich nicht mit Paulus in guter Gemeinschaft, wenn ich mir wünsche, ein anderer, besserer Mensch zu sein? Ist es nicht das, was ich als “Segen Jehovas” erwartet habe bei meiner Taufe, die Erfüllung dieses frommen Wunsches, der einem als Täufling von überall her gewünscht wird? Endlich war ich soweit, mich Jehova auch offiziell hingeben zu können, wie kann er da diesen Segen einer neuen… Weiterlesen »

Kornblume

Hallo lieber Bruderinfo, hallo liebe Brüder und Schwestern, ich habe mal eine Frage die mich beschäftigt. Mathäus 16:18-19 “Aber ich auch sagen dir: Du bist Petrus, und auf diesem Felsen werde ich meine Gemeinde bauen….. ” Wie sind die Verse gemeint? Meine Jesus damit er gründet darauf eine Religionsgemeinschaft? Und Petrus wie es in Vers 19 steht wen Petrus vergibt wird auch der Herr vergeben? Denn die katholische Kirche erhebt ja den Anspruch, dass der Papst der Nachfolger Petrus ist? Ich möchte einfach die Bibelstelle verstehen. Nicht dass ich in die Gemeinschaft der katholischen KIRCHE gehören möchte. Ich hatte nur… Weiterlesen »

Jolanta PS.91

Verändert die Bibel dich weiterhin? [Betrachtung des Wachtturmartikels Mai 2016 gestützt auf Römer 12:2 “Werdet durch die Neugestaltung eures Sinnes umgewandelt.”] (Römer 12:1, 2) 12 Daher bitte ich euch inständig, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber als ein lebendiges, heiliges, für Gott annehmbares Schlachtopfer darzustellen, [das ist] ein heiliger Dienst gemäß eurer Vernunft. 2  Und formt euch nicht mehr nach diesem System der Dinge, sondern werdet durch die Neugestaltung eures Sinnes umgewandelt, damit ihr durch Prüfung feststellen könnt, was der gute und annehmbare und vollkommene Wille Gottes ist. Röm 12:1 Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, kraft der Barmherzigkeit… Weiterlesen »

Kornblume

Hallo Fox,
danke dir, dass du dir die Mühe gemacht und zu meiner Frage Gedanken gemacht hast. Ich bin noch dabei die Verse zu studieren und zu verstehen. Ich möchte nur die Bibelstelle verstehen wenn es mir möglich ist. Daher danke ich allen die mir dazu ihr Verständnis mitteilen.
In Liebe und einen wunderschönen Abend

Siggi

Ist denn Am Steinfels großer Sommerurlaub oder warum liest man keinen gequirrlten Scheiss mehr vom TdW und Konsorten. Ich will mal wieder Lachen über den Unfug der verblendeten Wachtturmanhänger. War nach dem Witz des Tages aus der BILD immer eine weitere lustige Erheiterung. Man hat ja sonst nichts zum Lachen im Leben.

Karin Zöllner

Hallo liebes BruderAktuell Team und liebe Mitschreiber, nach allem was ich hier las glaube ich ganz fest daran das GOTT denen die Wahrheit schenkt und die Augen öffnet die ernsthaft suchen!!! Die andere Seite der Medaille sieht so aus, das wer zu lange in einer Organisation wie der WTG ist und trotz vieler Erkenntnisse sieht was dort alles falsch ist, selbst Teil von dieser Org. wird und die Augensalbe die JESUS ihm reicht gar nicht mehr greifen kann. Ich bin sooo dankbar als ich vor 8 Jahren zusammenbrach und innerlich zu GOTT schrie :” Wohin soll ich jetzt gehen?”, er… Weiterlesen »

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Lieber Kilian, Liebe Frau von Kilian, Als wir eure Kommunikation gelesen haben mit O.W.Schön, mit Fox etc. konnten wir nicht anders als auch von unserer Seite ein paar Zeilen an euch zu richten. Wir haben in der Gegenwart zwar nicht so viel Schlimmes erlebt wir ihr, zumindest einer von uns in der Vergangenheit sehr wohl, aber das Mitfühlen mit eurer Situation ist im vollem Umfang vorhanden. Wenn wir nur irgendwie könnten, würden wir euch jetzt alle beide an uns drücken, mit euch weinen und sobald es euch nur irgend möglich ist wieder mit euch lachen. Jakobus schrieb, dass “es die… Weiterlesen »

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Glaubt ihr an die Hölle ? Die Zeugen sagen es gibt keine Hölle. Unsere Kirchen sagen es gibt sie. Wer hat Recht ? Was steht in der Bibel dazu ?

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Eine Frage an ehemalige Schwestern u. Brüder aus Österreich: 1938 gab es in ganz Kärnten nur 2 Versammlungen (St.Martin/Techelsberg u. Klagenfurt). Während die Geschichte der Versammlung St. Martin bestens dokumentiert ist, liegt die der VS Klagenfurt für den Zeitraum 1939 – 1945 völlig im Dunkeln. Ein mir persönlich gut bekannter Zeitzeuge sagt, dass von den 28 VerkündigerInnen in Techelsberg lediglich 14 bis 1945 überlebt haben, waehrend in Klagenfurt fast niemand Probleme mit den Nazionalsozialisten hatte. 1939 gab es ein Gespräch zwischen dem VA der VS Techelsberg und dem VA Klagenfurt (Br. Ganster). Im Laufe dieses Gespräches ließ Br. Ganster durchklingen,… Weiterlesen »