Dein Glaube – klar oder nur verklärt?

Wer kennt diese Aussprüche nicht? “Klar, das habe ich kapiert!“ – “Alles klar.”

Wenn alles klar ist, dann weiß jeder, was zu tun ist. Dann hat man es kapiert. Dann läuft die Sache, man hat sich verstanden. Ist es nicht gut, zu wissen: ich werde verstanden oder ich habe es verstanden? Es geht für mich positiv weiter.

Das kleine Wort „klar“ ist dem Lateinischen entlehnt und bedeutet „hell“. Und wenn etwas geklärt ist, dann ist es eigentlich erhellt und besagt im übertragenen Sinne, dass etwas einleuchtet – dass es verstanden worden ist. Es gibt keine Verdunkelungen, keine Unklarheiten, keine Missverständnisse mehr.

Für einen Glaubensmenschen ist es wichtig, dass das, was er glaubt oder glauben soll, klar und einleuchtend ist und verstanden wird. In den letzten Jahren meiner Zeit als Zeuge Jehovas, wurde ich immer mehr mit Lehren konfrontiert, die mir nicht klar waren und die ich nicht verstehen konnte: z. B. die von 1914, die von der unsichtbaren Wiederkunft Christi, von der überlappenden Generation oder die neue Erklärung bezüglich des „treuen und verständigen Sklaven”.

Um Klarheit zu erhalten, ist es das normalste der Welt einfach nachzufragen. Meine persönliche Erfahrung aber ist: Bei Jehovas Zeugen geht das nicht. Stellst du deinen „Ältesten“ Fragen zu den neuen Lehren, werden sie misstrauisch. Zweifelst du eventuell die Lehren des Sklaven an? Man gibt dir den guten Rat, deine Zweifel und Fragen nicht öffentlich zu äußern. Warte auf Jehova, bis er dir Klarheit verschafft. Denke lieber an all die guten Lehren, die du kennengelernt hast und blende das, was du nicht verstehst, aus. Du bist doch “in der Wahrheit” und wenn du einiges nicht verstehst – macht nichts – das meiste ist für dich doch klar, oder?

Ich verbinde mit „klar“ jedoch auch glasklares Wasser aus einer sauberen Quelle. Dieses Wasser darf nicht verschmutzt oder gar giftig sein. Nur dann erfrischt und belebt es mich. So sollte es auch mit der Lehre sein, auf die sich mein Glaube gründet. Doch, selbst wenn Wasser nur einen ganz geringen Anteil einer giftigen Substanz enthält, ist es nicht mehr klar, es ist schädlich oder gar tödlich. Ich kann nicht argumentieren: “Nun, das Meiste ist doch reines Wasser …”

Zu erkennen und zu verstehen, dass man verunreinigtes Wasser zu sich genommen hat, kann schmerzhaft sein, denn manchmal kann Klarheit auch wehtun, dann, wenn mir jemand ungeschminkt die Wahrheit sagt oder ich feststelle, getäuscht worden zu sein.

Wenn ich also eine Täuschung erkenne und erfahre, wie es sich wirklich verhält, in der Gemeinschaft, der ich vertraut habe und von der ich geglaubt habe, dass sie von Gottes Geist geleitet ist, dann ist diese „Klarheit“ zunächst schmerzlich. Der daraus entstandene Schmerz kann aber auch helfen, richtig hinzuschauen und neu zu beginnen.

„Klar“ ist also ein Wörtchen, das für mich eine durchaus positive Bedeutung hat, vor allem, wenn es darum geht, eine Klärung herbeizuführen, eine Art Erhellung oder Erleuchtung.

„Klar“ ja, – „Verklärung“ nein!

Jesus, so lesen wir im Evangelium, stieg mit Petrus, Jakobus und Johannes auf einen Berg. Vor den Augen seiner Jünger verwandelte er sich: Sein Gesicht leuchtete hell wie die Sonne und seine Kleider wurden blendend weiß, wie Schnee. Man spricht hier auch von der „Verklärung des Herrn“.

Nun, in diesem Begriff „Verklärung“ steckt ja auch das kleine Wort „klar“.

Heißt das nun, dass mit Jesu „Verklärung“ alles klar war?

Verklärung bedeutet ja eigentlich das Gegenteil.

Für die drei, die mit Jesus auf den Berg stiegen, war überhaupt nichts „klar“, als sie Zeuge dieses Ereignisses wurden. Aufgrund des Erlebten wollte Petrus Hütten bauen, weil er überhaupt nicht wusste, wie er mit dem, was er da gesehen hatte, umgehen sollte.

Er war schlicht überfordert. Er hat Jesus als außerordentlichen, charismatischen Menschen erlebt, aber was da jetzt abging, auf dem Berg – das war zuviel für ihn.
Dass da Licht war, eine Verwandlung geschah, blendend weiße Gewänder und Männer, die erschienen, damit hatte er nicht gerechnet. Bildlich gesprochen: So viel Licht blendete ihn, so dass er nichts mehr sah und verstand. Trotz Licht, trotz Überwältigung, nichts war „klar“! Dem Petrus nicht, dem Johannes nicht und auch dem Jakobus nicht. Sie bekamen vielmehr Angst und warfen sich zu Boden. Wahrscheinlich war das Ganze, dieses Erlebnis “zu hoch” für sie. Es war für sie nicht mehr hell, sondern grell. Matth. 17:1 -9

Das kann man vielleicht auch so verstehen: Verklärung hat etwas Schillerndes, etwas Irreales. Während „Klärung“ dazu dient, Angst vor Uneindeutigkeit, Orientierungslosigkeit und Dunkelheit zu vertreiben, kann „Verklärung“ Angst erzeugen.

Dieses Ereignis zeigt uns, dass “Verklärung” auch “Ver-un-klarung” bedeuten kann. So mag es uns auch ergehen, wenn wir Antworten auf Sinn- und Glaubensfragen suchen. Wir dürfen nicht erwarten, immer befriedigende Antworten zu bekommen, vieles wird für uns eine Zeit lang geheimnisvoll bleiben und im letzten vielleicht sogar nicht verstehbar.

Vermeiden wir es Dinge selbst zu verklären

Die Gefahr besteht, dass wir dazu übergehen, Dinge, die wir nicht verstehen, zu verklären. Was könnte das sein?

Der Sklave füttert uns zunehmend mit „geistiger Speise“, in Form von Lehren, Anweisungen und Erklärungen die wir nicht verstehen, ja die uns widersprüchlich und biblisch nicht belegbar erscheinen.

Die Verklärung beginnt, wenn wir, im blinden Vertrauen, diese Menschen als Gottes Mitteilungskanal, „verklären“. Vielleicht denken wir, dass diese ungereimten und unlogischen Lehren von einer, uns geistig überlegenen Stelle kommen müssen, weil wir sie ja nicht verstehen.

Ja, wir verstehen es nicht: „ … aber der Sklave wird schon wissen, was er sagt und tut, er ist ja von Gott und Christus eingesetzt, um uns geistig zu führen. Und wenn ich nicht verstehe was er sagt und lehrt, dann liegt es an mir, dann habe ich nicht genug studiert, kein Vertrauen, bin nicht geistig gesinnt.” Mit anderen Worten: Ich „verkläre“ diesen Sklaven, auf eine unzulässige und für meinen Glauben gefährliche Art und Weise.

Zur Zeit scheint es mir so zu sein, dass keiner mehr so richtig versteht, was uns der Sklave lehrt und welche Ziele er verfolgt. Besonders wenn es um unseren persönlichen Glauben geht, schauen viele von uns ins Leere und sind vollständig abhängig, von neuem Licht und neuen Anweisungen.

Diese geistige Leere wird durch Aktivitäten, wie besondere Einladungsaktionen oder Beteiligung in besonderen Dienstzweigen, ausgefüllt. Wir werden gedrängt, uns als Bauhelfer zur Verfügung zu stellen oder eine Fremdsprache zu lernen. Wir kommen zu bestimmten Anlässen zusammen, z.B. wenn ein Glied der leitenden Körperschaft zu uns spricht, doch wir fragen uns: “Wozu das Ganze?”

Worum geht es eigentlich noch? Geht es noch um mich und meinen Glauben oder nur noch darum, gewisse Aktivitäten einer Organisation zu unterstützen?

Offenbar ist den meisten von uns die Sache mit unserem Glauben an Jesus Christus, als einziger Weg zu Gott, alles andere als „klar“.

Etwas konkreter gefragt: Ist uns die Aufforderung Jesu, nur ihm zu folgen, nur ihm zu gehorchen und nur ihm zu vertrauen, wirklich „klar“? Sind seine Lehren und seine Botschaften für uns eindeutig, „klar“ und verständlich? Verstehe ich eigentlich, was er von mir will?

Verstehe ich, dass er der einzige Weg zu unserem Schöpfer ist? Dass er der einzige große Hirte ist und er seine Stellung und Befugnisse nicht einer „Sklavenklasse“ von Menschen übertragen hat? Ist mir klar, dass er mit seinem Gleichnis, aus Matthäus 24:45-48, uns alle auffordert, sich ihm gegenüber als ein treuer und zuverlässiger Sklave zu erweisen?

Ich behaupte: Es ist den meisten von uns nicht klar. Aber Gott sei Dank, es wird die Zeit kommen, dass es jedem KLAR werden wird. Der Blick mit gläubigen Augen und vertrauensvollem Herzen, auf die wahre Bedeutung des Evangeliums oder wie wir Zeugen gerne sagen: “… auf die gute Botschaft“, wird den meisten schließlich mehr Klarheit darüber verschaffen, wer Jesus für sie wirklich war und ist.

Unser Glaube – ein ständiger Prozess der Klärung!

Es geht im Glauben eines Christen nicht um Klarheit in allen Fragen, es bleiben viele Fragen offen. Es geht um einen Prozess der Klärung! So lange etwas nicht klar ist, werden wir keine Dogmen über diese oder jene Glaubensansicht aufstellen, um sie dann später wieder zu verwerfen, weil angeblich „Neues Licht“, von Gottes Kanal, aufstrahlt.

Sicher, auch die Christengemeinde kennt klare Regeln, Lebenshinweise und Gebote. Das alles ist „klar“ formuliert. Das alles will eine Hilfe sein, sich zu orientieren. Aber der wahre Glaube ist keine Aneinanderreihung von Regeln, Geboten, Vorschriften und moralischen Einschränkungen und Verdikten. Im Glauben geht es um eine Beziehung zu Gott, deren Fundament seine Liebe durch Christus ist. Es geht um Vertrauen, darum „Ja” zu sagen, um Offenheit, um Treue, um die immer wieder aufrichtige Bemühung, auf IHN zu schauen, IHN zu sehen, IHN zu hören, IHN – Jesus Christus.

Es sollte uns nicht darum gehen, immer direkt alles „klar“ zu haben, nach irgendwelchen Handlungsanleitungen zu leben, die schnelle Lösung zu bekommen, alles zu durchschauen. Es geht mir um die immer weitergehende Klärung der Frage: „Jesus, wer oder was bist Du für MICH? Was zählt in MEINEM Leben? Was ist jetzt nötig zu tun, um meinen Glauben an Gott und Christus bei den Menschen erfahrbar werden zu lassen?”

Für mich als Christ bedeutet das konkret: Die erste Priorität, der Mittelpunkt, ja die wahre Grundlage meines Glaubens ist Jesus, der Sohn Gottes. Er ist nicht die Stütze oder Krücke, auf die ich baue, er ist die Grundlage. Leider wird diese wichtige Tatsache bei uns Zeugen Jehovas anders gelehrt. Die neueste Formulierung der zweiten Tauffrage lautet: „ … gestützt auf das Opfer seines Sohnes Jesus Christus … “, aber Jesus Christus ist unsere feste Grundlage, nicht nur eine Stütze.

Sicher, wir Menschen mögen das gerne, wenn wir alle Dinge geordnet, „klar“ und einsichtig haben. Aber da Glauben im Kern eine Liebesbeziehung zwischen Gott und jedem Einzelnen ist, gibt es nun mal so viele Möglichkeiten den Weg zu Gott über Christus, wie es Menschen gibt. Jeder einzelne Mensch ist eingeladen, eine einmalige, unverwechselbare, nicht zu ersetzende, abenteuerliche, oft herausfordernde aber im letzten, tief erfüllende Reise und Verbundenheit mit Gott zu beginnen.

Wenn wir in das Leben eintreten, zu dem Jesus uns einlädt – auch dich als einen Zeugen Jehovas – dann werden wir Dinge erkennen.
 Dann können wir vor allem Erfahrungen machen: Die Erfahrungen, dass der Weg zu Gott alleine über Jesu Christi geht und sich lohnt. Auch dann, wenn er durch Höhen und Tiefen geht, manchmal auch durch Schicksalsschläge und Enttäuschungen, oft aber auch durch Freude und Dank. Denn Gott schenkt das, was Jesus einmal „das Leben in Fülle“ genannt hat: „Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden. Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben”.  Johannes 10:9,10 Luther 2017

Als  Petrus, Jakobus und Johannes die Verklärung Jesu auf dem Berg erlebten, war für sie nicht alles „klar“. Aber sie haben an der Beziehung zu Jesus Christus festgehalten, auch wenn sie versagt haben, wie Petrus, der Jesus dreimal verleugnet hat. Petrus, Jakobus und Johannes hatten keine Klarheit, aber sie sind diesen Weg der Klärung weiter gegangen. Und sie wurden nicht enttäuscht.

“Herr, du weißt alles, du weißt auch, dass ich dich lieb habe.” (Joh 21,17) Dies sagte Petrus seinem Freund Jesus. Und ich bin mir sicher, dass es sich hier nicht um eine pathetische Floskel handelte, sondern um eine Überzeugung, die bis in den eigenen Tod trug, bis in die Hingabe des eigenen Lebens.

Nichts ist klar, wenn es um den Prozess des Glaubens geht. „Klar“ ist nur: die Sache mit Jesus. Die Sache mit dem Glauben ist nicht bequem, aber verheißungsvoll – wenn am Ende einmal die Klarheit steht, die kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat, keinem Menschen in den Sinn gekommen ist: “Das Große, das Gott denen bereitet hat, die ihn lieben” (vgl. 1 Kor 2:7-9), das Leben in Fülle.

” … wir reden von der Weisheit Gottes, die im Geheimnis verborgen ist, die Gott vorherbestimmt hat vor aller Zeit zu unserer Herrlichkeit, die keiner von den Herrschern dieser Welt erkannt hat; denn wenn sie die erkannt hätten, hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt. 

Sondern wir reden, wie geschrieben steht (Jesaja 64,3): »Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben.«”

 

 

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Lili

Lili@ Bruder Du sprichst/ schreibst mir aus der Seele . Danke dafür ???? Du erwähnst das blinde Vertrauen , für mich hatte das zu Org. Zeiten nur Verunsicherung hervorgerufen . Eben blind ! Doch jetzt ,da ich verstehen und verspüren darf ,das nur der Christus mein Weg zum Vater,der Warheit und Hoffnung ist ,muss ich nicht mehr spekulieren. Das worauf es unter’m Strich ankommt , ist Herzen’s Vertrauen zu unseren himmlischen Vater und aus dem Gnadengeschenk hier und jetzt, im Christus das beste zu machen . Ich habe aufgehört zu spekulieren , welche physische oder geistige Form meine zukünftiges Sein… Weiterlesen »

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