Das neuzeitliche Hiobdrama

 

Mond.001Das Kongress- Motto „Loyalität“ aus dem Jahre 1981 wurde für 2016 mit dem Leitsatz „Bleibe Jehova gegenüber loyal!“ neu aufgelegt.

Für diesen Kongress wurden extra über 40 Videoclips produziert und 2 Filme in Spielfilmlänge.

Einer dieser Spielfilme, das so genannte – neuzeitliche Hiobdrama –   trug den Titel „Hoffnung auf das, was wir nicht sehen” 

Er handelt von einer Zeugenfamilie, welche nacheinander, wie Hiob, von schweren Schicksalsschlägen heimgesucht wurde. Doch ihre Loyalität zu Jehova, sprich, zu dessen angeblicher Organisation, bewirkte, dass sie alle Schicksalsschläge überwinden konnte.

Hier eine Zusammenfassung und Kommentierung des Films.

Link zum Video: https://youtu.be/C2uus5Gx7Aw

In der ersten Filmszene sehen wir auf der Autobahn in einem entlegenen Gebiet Perus einen Krankenwagen mit Vollgas dahinrasen. Es geht um das Leben von Carrie, einer  Zeugin Jehovas, die, wie sich später herausstellt, mit ihrem Mann im so genannten Hilfenot-Gebiet als Pionier diente.

Die Zeugin droht als Folge eines Unfalls zu verbluten. Das medizinische Personal entdeckt bei ihr eine Karte mit der Aufschrift “kein Blut”. Am Ende des Dramas erfährt der Zuschauer dass diese Zeugin verstorben ist, wobei unklar bleibt ob sie eine Bluttransfusion verweigert hatte. Der Mann begleitet seine Frau im Krankenwagen und musste; wie wir später noch erfahren, mit ansehen wie sie verblutet.

Schöne heile Welt der Zeugen

Nach einem abrupten Szenenwechsel sehen wir Ethan Bannister mit seinen beiden Söhnen, Rowan und Cory an einem einsamen Strand, wo er ihnen den Sternenhimmel erklärt.

In der heilen Welt der Bannisters geht alles seinen harmonischen Gang: Die Familie steht eifrig im Predigtdienst und besucht regelmäßig die Zusammenkünfte. Auch die Kinder geben eifrig Kommentare, selbst das Familienstudium hat im engen Zeitplan seinen festen Platz und wird konsequent durchgeführt, auch wenn der Jüngste schon mal einen Anflug von Widerwillen erkennen lässt. Kurzum, es handelt sich um eine Bilderbuchfamilie ganz nach dem Wunsch und der Vorstellung der WTG.

Doch dann beginnt das geistige Paradies  auf einmal zu bröckeln. Ethans Vorgesetzter  gibt ihm zu verstehen, dass er mit dem Verlust seiner Arbeit rechnen muss. Er steht vor der Wahl selbst zu kündigen oder sich für eine Beförderung zu entscheiden. Ethan kündigt lieber, um sein geistiges Paradies nicht zu gefährden, wieder ein typisches WTG-Klischee.

Als nächstes sehen wir Ethans Vater Nathaniel. Etwas unsicher, beinahe entschuldigend teilt er seinem Sohn Ethan mit, dass ihn sein ungetaufter Bruder Bill kontaktiert habe. Dem Vater war es offensichtlich peinlich seinen „abtrünnigen Sohn“ Kontaktiert zu haben, da dieser  Kontakt nach WTG Auslegung die Loyalität zu Jehova verletzt und eigentlich nicht erwünscht war.

Entschuldigend beichtet Ethans Vater etwas verlegen, dass er seinen Sohn, der nie ein Zeuge werden wollte, in der Vergangenheit nicht immer verständnisvoll behandelt habe. „Das musst du verstehen, du und dein Bruder, ihr seid meine beiden Söhne “, sagt Nathaniel.

Doch Ethan beruhigt seinen Vater und erklärt ihm, dass er schon alles richtig gemacht habe. Sein Bruder Bill habe sich eben dagegen entschieden den Weg eines Zeugen zu gehen und sich von der Familie  abgewandt. Damit wird ein weiteres Klischee der WTG bedient: wer sich entscheidet kein Zeuge zu sein, ist für die Folgen der Ächtung selbst verantwortlich, da wir, die Guten und Gehorsamen der Familie ja alles getan haben, was man von uns erwarten konnte.

Es folgt eine weitere Tragödie

Als Ethans  Vater seine Enkelkinder von der Schule abholt, kommen er und der jüngste Enkelsohn durch einen Verkehrsunfall ums Leben. Im Strickmuster einer Seifenoper nach Hollywood-Manier findet die Beerdigung an einem düster tristen, regnerischen Tag statt. In einem nüchtern wirkenden Königreichssaal kommen die  trauernden Zeugen zusammen, um Abschied zu nehmen. Mechanisch blättert man in der „Silver Edition Bibel“, um Trost zu finden.

Ethans Bruder Bill, der Nichtzeuge, glänzt natürlich durch Abwesenheit. Wieder wird ein Klischee der WTG bedient, denn ein ungläubiger Taugenichts und Nichtzeuge hat natürlich selbst am Tag der Beerdigung seines Vaters Wichtigeres zu tun. Erst später besucht er seinen Bruder Ethan zu Hause, spricht sein Beileid aus und bietet seinem Bruder finanzielle Unterstützung an, da er weiß, wie schlecht es um ihn steht. Doch selbstverleugnend und tapfer lehnt Ethan die Hilfe seines weltlichen Bruders ab. Er vertraue auf Jehova und benötige seine Hilfe nicht, erklärt er mit fester Überzeugung, ein weiteres Klischee.

Nachdem Ethan ein weiteres Hilfsangebot seines Bruders Bill, der ja kein Zeuge ist, abschlägt,  macht dieser seinen Standpunkt klar: „Er und seine Familie könnten doch nicht immer nur auf der Grundlage von Gebeten und religiösen Fantastereien leben.“ Ganz offensichtlich spielt Bruder Bill hier die Rolle der schlechten Ratgeber und Freunde aus dem Hiobdrama, das selbstverständlich jeder Zeuge kennt.

Es folgt der nächste Schicksalsschlag!

Ganz im Muster des Hiobdramas verhaftet, folgt nun ein Schicksalsschlag auf den anderen. Den arbeitslosen Ethan, der neben seinem Sohn jetzt auch noch seinen Vater verloren hat, ereilt nun die schlimme Nachricht, dass er Krebs hat und sofort operiert werden muss. Auch die weitere Behandlung kostet Geld, das er nicht hat, und die Rechnungen stapeln sich. Den gepeinigten Ethan treffen unbarmherziger Weise noch weitere Nackenschläge.

Nach seiner Tumoroperation endlich wieder zu Hause, bekommt er Besuch von seinem Jugendfreund Victor, der sich anbietet den Sturmschaden an seinem Dach zu beseitigen. Dabei stellt sich heraus, dass Victor zusammen mit seiner Frau in Peru als Zeuge im Hilfenotgebiet tätig war und miterleben musste, wie sie verblutete, vermutlich weil sie der Anweisung Jehovas (sprich der Organisation) folgte und eine Bluttransfusion verweigerte.

Dieser treue Zeuge spielt ganz offensichtlich die Rolle des Elihu aus dem Hiobdrama. In den weltlichen Freunden und Verwandten die Rolle der falschen Ratgeber zu erkennen, bedarf hier wirklich keiner besonderen Fantasie.

Und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass selbst seine Frau Sasha, beeinflusst durch diese Unholde und von der Belastung der üblen Begleitumstände überfordert, schließlich weint. „Alles geschieht nur aus einem Grund”, konstatiert eine weltliche Freundin. Sasha führt die mangelnde Kommunikation zwischen Ethan und ihr als vermeintliche Ursache des Desasters an und verlässt dann wütend den Raum. In Anlehnung an das Hiobdrama scheint es, dass Ethan jetzt zu allem Unglück auch noch den Rückhalt seiner Frau verloren hat. Jetzt haben Ethan und seine Familie ihren emotionalen Tiefpunkt erreicht und beschließen enttäuscht auch keine Zusammenkünfte mehr zu besuchen.

In solch prekären Situationen kommt die Empfehlung der WTG ins Spiel die Familie mit einem Hirtenbesuch wieder aufzurichten und sie zum Besuch der Zusammenkünfte zu ermuntern. Ein unerfahrener und ein altgedienter Ältester nehmen sich dieser ehrenwerten Aufgabe an. Ihr Rat und Trost erschöpfen sich allerdings lediglich in der Betrachtung des folgenden Bibelzitates: „Zeit und unerwartete Ereignisse können jeden ereilen”. Diese Worte sollen wohl Empathie signalisieren, verfangen bei Ethan aber nicht, der unter dem Druck der unheilvollen Ereignisse scharf erwidert: “Ich weiß, niemand verursacht es, aber es gibt auch niemanden, der  es stoppt”.

Als der unerfahrene Älteste ein weiteres Mal versucht Mitgefühl zu zeigen und meint, er wisse, wie sich Ethan in seiner Situation fühle“ echauffiert sich Ethan und verlässt völlig aufgebracht den Raum mit den Worten, „Ich bin fertig, ich kann nicht mehr.”

Doch Victor, der eifrige Pionier und Jugendfreund, der hier offensichtlich die Rolle des Elihu nachspielen darf, findet bei Ethan Gehör und flößt ihm neue Hoffnung ein, die seinen Glauben zu stärken scheint.

Die Schicksalsschläge finden in Ethans Leben ihr jähes Ende und machen endlich Platz für die segensreiche Phase an Wohltaten und Erquickungen. Sein Krebs hat sich zurückgebildet, wenn er auch nicht ganz verschwunden ist. Unerwartet findet er wieder eine Arbeitsstelle, auch wenn es sich nur um eine Hilfsarbeitertätigkeit handelt. Im weiteren Verlauf der Handlung reiht sich WTG-Klischee an WTG-Klischee: Jetzt besuchen sie wieder als glückliche und geeinte Familie die Zusammenkünfte – Friede, Freude, Eierkuchen im geistigen Paradies. Der Segnungen nicht genug, findet sein Bruder Bill, gleichsam als Tüpfelchen auf dem „i“ theokratischer Freude, ein Traktat in seiner Tür und betrachtet nachdenklich die darin enthaltene Botschaft. Spätestens jetzt hat sich Jehova mit seinem langen Arm eingeschaltet, um einen guten Ausgang zu schaffen, so, wie er es einst auch für Hiob getan hatte, das ist natürlich die Implikation dieses Dramas.

Ja welch ein Zufall, inzwischen nimmt auch Sashas Freundin und Kollegin an einem Bibelkurs der Zeugen Jehovas teil. Das Glück bahnt sich seinen Weg.

Den Höhepunkt des Dramas bildet die Frage Hiobs: „Wenn ein kräftiger Mann stirbt, kann er wieder leben?“, worauf die Beteuerung folgt, „Ich werde warten, alle Tage meiner Fronarbeit.“ Hiob 14:14 NWÜ – Die Lektion ist klar: auch wenn du in Treue für Jehovas Grundsätze sterben solltest, kannst du auf die Auferstehung vertrauen. Dieses Vertrauen gilt es unablässig zu stärken, denn dann kann die WTG ihren Schützlingen schon einmal vorab weitere Lasten aufbürden.

Man lässt die Episode enden mit einem Zitat aus Römer 8:24: „Denn in [dieser] Hoffnung sind wir gerettet worden; Hoffnung aber, die man sieht, ist keine Hoffnung, denn hofft ein Mensch noch auf etwas, was er sieht? Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so erwarten wir es weiterhin mit Ausharren.“

Die wichtigste Kategorie in der WTG-Lehre ist weiterhin Hoffnung, die sich doch schon so oft mit den voreiligen Unkenrufen, Harmagedon stehe vor der Tür, als unbegründet erwiesen hat. Wer nicht hofft und der WTG nicht glaubt, sondern ihre Aussagen kritisch unter die Lupe nimmt, kann natürlich nicht mit ihrem Wohlwollen rechnen.

Im Paradies wird Jehova alles und alle wiederherstellen, lautet die tröstliche Botschaft des Dramas. Jehovas liebstes Kind ist die Organisation. Christus selbst hat damit nichts zu tun, denn das ist ja der Sohn des Allmächtigen, dessen Name ganz sicher nicht Jehova ist und es auch niemals war. Das ewige Leben, nach dem sich alle Zeugen so sehr sehnen, liegt einzig in der Hand des Christus und hat schon wieder nichts mit der Organisation zu tun. Doch versucht die WTG immer wieder aufs Neue den Christus aus genau dieser überragenden Position zu verdrängen, um sie selbst einzunehmen.

Nahezu alle christlichen Religionen lassen dieses Merkmal erkennen. Eine einzelne Person, etwa der Papst oder der Stammapostel oder eine Personengruppe in leitender Stellung, etwa die leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas drängen sich in die Position eines neuen, eines anderen Heilands. Völlig ungerechtfertigt setzen sie sich auf seinen Stuhl und machen sich wichtig.

Ist das denn noch niemandem aufgefallen? Nein, der treue und verständige Sklave und der böse Knecht sind lediglich Bestandteil eines Gleichnisses, nicht mehr und nicht weniger. Nachdruck durch ständige Wiederholung kann wie in der Politik selbst müde gewordene Geisteskrieger wieder auf Spur bringen. „Bald wird alles gut, harre aus, lasse nicht nach und konzentriere dich auf deine Aufgaben als ein tätiger Diener Jehovas!“ So hält die WTG ihre Schützlinge seit jeher auf Spur.

Wie einfallsreich und genial die WTG doch immer wieder den Honigseim frommer Erbauung aus den biblischen Begebenheiten längst vergangener Tage schöpft, und sie in Hollywood-Manier auf das Hier und Heute projiziert, um sie für ihre Belange zu nutzen und die Schafe im Sinne der WTG aktiv und bei Laune zu halten!

Man kann schon verstehen, dass bei all dem penetranten Jehova- bzw. Organisationskult die Bedeutung des Hauptvermittlers des Lebens, Christus, schon einmal verlorengehen kann. So wurde er auch bei diesem skurrilen Intermezzo nicht ein einziges Mal erwähnt.

Offensichtlich soll Christus in Vergessenheit geraten, um dafür die Bedeutung des Ersatz-Christus in Gestalt des treuen Sklaven umso mehr hervortreten zu lassen. Neben der alles dominierenden und überragenden Figur eines „Jehova“ und der eminenten Bedeutung der WTG für den Glauben verblasst die Strahlkraft des eigentlichen Hauptvermittlers des Lebens, Jesus, immer mehr, bis er sich schließlich in völliger Bedeutungslosigkeit auflösen und im Sinn der Zeugen verschwinden wird.

[Gesamt:1    Durchschnitt: 5/5]

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Tom

Sehr schön auf den Punkt gebracht lieber Bruder!
Danke!
Wer sich noch mehr antichristliches reinziehen möchte kann das hier tun.

https://avoidjw.org/2016-regional-convention/

de facto

Einen kleinen Nachtrag zur “Filmmusik” und den gekauften Schauspielern findet ihr hier:

https://vimeo.com/176244519

Liebe Grüße

nada

Nada an tschango und alle Hallo tschango, bei aller Anerkennung und Zuspruch, den ich inhaltlich für dein”Gebet” habe, so tut es mir doch weh, wie du den Namen JHWH, wie immer man ihn auch aussprechen mag, in deine Satire mit einbeziehst. Unser Herr Jesus lehrte uns beten, das SEIN Name, der seines Vaters geheiligt werde. Es ist der Name dessen, der das Universum schuf, der seinen Sohn gab, um uns zu erlösen. Bei allem Verständnis, dass hier viele mitleser aufgebracht sind, dass Jesus bei der wtg immer mehr an Bedeutung verliert, kann es doch nicht sein, dass der Name Gottes… Weiterlesen »

GM 64

GM 64@Bruder! Also, C.T.Russell als Satanisten zu bezeichnen, befinde ich als unpassend. Russell hat es sicherlich am Anfang ehrlich gemeint. Allerdings hatte er später, als immer deutlicher wurde, dass wesentliche Teile seiner Schriftstudienaussagen falsch sind, nicht die nötige Demut und Courage eine Sinnesänderung vorzunehmen. Mir tut er eigentlich Leid. Warnendes Beispiel für alle Christen die eigene Demut zu überprüfen und den offenbarten Willen Gottes gehorsam zu leisten.

**************

Hallo GM 64
Danke für den Hinweis, haben diese Aussage revidiert.
LG Bruderinfo

ManfredF

Im Artikel wird mehrmals gesagt, Christus ist unser HAUPTVERMITTLER. Ist das Absicht, hier einen falschen Begriff der WTG zu nutzen? Dann hätte man das in “” setzen sollen. Oder hält der Autor Jesus für den Hauptvermittler womit suggeriert wird es gibt noch einen Nebenvermittler?

Schriftstudien-Forscher

Der Trend der WTG ist offensichtlich: weg von den gedruckten Veröffentlichungen, hin zu den Videovorführungen. Ich selber war am So. zum Kongress und habe das “Hiskia-Drama” auf mich wirken lassen…erinnerte mich insgesamt an eine sanfte Version von Frank Millers “300”-Interpretation…dies war allerdings gut umgesetzt, ich hatte das Gefühl ein biblisches Ereignis auf Leinwand zu verfolgen, es wurde sogar gezeigt wie Hiskia die Kostbarkeiten des Tempels entfernen ließ um den Tribut an den Assyrischen König zu begleichen…dies Detail hätte die WTG ja auch unter den Tisch fallen lassen können, schließlich lässt der Bibelbericht hier Hiskias “schwache Seite” erkennen. Natürlich ist mir… Weiterlesen »

Ron West

Hallo Tschango, den Namen Gottes in deinem ironischen Kommentar (Gebet) zu gebrauchen finde ich nicht in Ordnung. Keiner von uns möchte den Namen Gottes in unwürdiger Weise gebrauchen. Das Du den Namen nicht in den Schmutz ziehen möchtest verstehe ich, doch erscheint mir es so, das hier die Grenze diesbezüglich überschritten wurde. Jetzt werden einige vielleicht sagen, was spielst Du Dich hier schon wieder so auf? Bist Du unser Aufpasser? Willst Du Dich wichtig machen? Darauf antworte ich mit einem klaren: “Nein.” Doch wenn der Name meines himmlischen Vaters in dieser Form verwendet wird, werden meine Emotionen angesprochen. Ich möchte… Weiterlesen »

Ron West

Lieber Artikelschreiber, die Zusammenfassung ist Dir wirklich gut gelungen. Vielen Dank dafür. Eines viel mir jedoch auf. Du schreibst: “Es spielt auch keine Rolle, ob der Hochgradfreimaurer Russel oder der trunksüchtige Despot Rutherford aus einem reinen Gleichnis Jesu die Vorstandsetage selbsterwählter Funktionäre der WTG geschaffen hat.” Warum, das frage ich mich, muß immer wieder in einigen Artikeln wie auch in diesem ein gewisser Angriff in Form von verletzenden Worten gestartet werden? Ein objektiver Artikel oder eine objektiver Bericht beinhaltet normalerweise keine Angriffe. Die Worte “Hochgradfreimaurer Russel oder der trunksüchtige Despot Rutherford” sind solche Angriffe auf Personen, die bereits nicht mehr… Weiterlesen »

Janus

Hallo Wahrheit,

dieses Zitat ist mir bekannt, wird aber leider sehr gekürzt wiedergegeben. Liest man den Kontext dieses (auch als “all or nothing statements” bekannt) dann ist das gar nicht mal so umwerfend als Argument.

Siehe hier: https://mmoutreachinc.com/jehovahs_witnesses/russell_mason/wasrussellmason.html oder: https://ctr-rlbible.com/?p=359

Als die Attentate in Frankreich geschahen, war ich (im Herzen) Franzose, würde überzeugt sagen: je suis francaise. Aber dies sagt sehr wenig aus, wenn man später drüber schaut.

Es grüßt
Janus

Janus

Irgendwie nicht wirklich aufschlussreich. Ja, er hat falsche Symbole verwendet, ja, er hatte die Freimaurer als Brüder im Geiste der Erkenntnis/Erleuchtung gesehen, und? Das Schöpfungsdrama zeigt das Kreuz, aber deswegen gleich zu sagen er war Katholik wäre genauso gewagt…

“Und hier kommen wir zu den FAKTEN über die Grabstätte von CHARLES TAZE RUSSEL und zur WAHRHEIT das er ein HOCHGRADFREIMAURER NACH DEM 33.GRAD DES SCHOTTISCHEN RITUS WAR !!!” – Fakten finde ich nirgends. Ich könnte den Artikel zerlegen, mir fehlt aber etwas die Zeit dazu…

Janus

Die Website ist offline, zumindest bei mir. Der Wachturm 1916 – auch hier sollte man den Kontext lesen. Lies mal hier nach: https://wtarchive.svhelden.info/archive/en/Watchtower/w1916_E.pdf (S. 186ff) Das eine war ungünstig, dann hat er sich halt ‘ne Toga gewünscht, vermutlich weil es schnell ging. Und er war jemand der auch etwas eigen war und auf aufgeladene Symbolik stand. Interessanter Weise fragt niemand nach den römischen Reich in dem dies üblich war, sondern wir sind gleich bei den Freimaurern. Einfach mal den Artikel lesen. Das kann man so weiter machen, mit all den schönen Argumenten, alles irgendwie toll zu lesen aber nicht zu… Weiterlesen »

ManfredF

AN ALLE TREUEN ZEUGEN JEHOVAS wie ich soeben im neuen Wachtturm vom November 2016 gelesen haben, berichtet die Organisation über treue Zeugen die genau dass Richtige taten um Gott in den letzten Tagen voll zu dienen. Schon 1937 erkannte man in England, das Harmagedon UNMITTELBAR bevorstehen musste. Die verbleibene Zeit kostbar nutzen war das Gebot der Stunde. Ich ZITIERE: Cyril und Kitty Johnson waren BEISPIELHAFT für die HINGEBUNGSVOLLEN NEUEN PIONIERE Um den Vollzeitdienst zu finanzieren, VERKAUFTEN SIE IHR HAUS UND ANDEREN BESITZ. Cyril KÜNDIGTE IHRE ARBEIT und inerhalb eines Monats konnten sie mit dem Pionierdienst beginnen. (Grossschrift von mir um… Weiterlesen »

Janus

Hallo turtle, meine “Begründung” sollte in dem Fall eher ein Vorschlag einer anderen Sichtweise sein. Man kann es deuten wie man will, dies wollte ich einfach aufzeigen. Besitztumsverhältnisse von Friedhöfen sind aber ein spannendes Thema was z.B. bei dieser Diskussion angeführt wird – der Logik folgend stehen damit alle Großkirchen und Verdacht. Kreuz und Krone, Horusauge, eigene (Endzeit-)Prophzeiungen, Wunderweizen, Wunderöl (https://www.a2z.org/wtarchive/docs/1922_Golden_Age.pdf S. 61 – ganz neu für mich) und Co machen deutlich klar, dass sie sich schon vor vielen Zeiten von Vater und Sohn abgewandt haben. Und ich denke in diesem Hauptpunkt sind wir uns einig, dass die Org keinerlei… Weiterlesen »

Regenbogen

Hallo Wahrheit,

danke für deine Infos. Habe vor einiger Zeit noch was im Internet gefunden, villt. interessiert es dich:

https://www.youtube.com/watch?v=z1aI830lzuY&t=0s

https://www.youtube.com/watch?v=9q3qPuZbyTI

der eine link von Dir funktioniert leider nicht, habe ihn aber auch in meiner Sammlung, wenn ich ergänzen darf:

https://www.pettoricardo.de/charles-taze-russells-war-bei-den-freimaurern.html

Liebe Grüsse

Tschango

So wie es aussieht hat jeglicher Schriftverkehr mit Stefan Lett keinen Sinn. Ein Unruhestifter ist er ganz einfach human betont. Für mich persönlich eine Kaulquappe.

Schneeflocke

Der Trick der Sekten – eine Sünde gegen die Menschheit… Kennt ihr den Slogen (und das Lied) glücklicher jw-org Brüder: “The best life ever“?! Die Psychologie, die unmöglich glaubende Manipulation der Gehirne, der Empfindungen funktioniert in perfektion. Und wenn Zeugen Jehovas eins können, dann manipulieren… Es hat uns geprägt sowie alle unsere Freunde (die wir ja nur innerhalb der Org. hatten). Und es wirkt. Sie wissen genau wie wir manipuliert werden können und programmieren uns entsprechend. Klar, das System funktioniert im Inneren, alles ist die große Bruderschaft. Vertrauen wie es die Welt nicht kennt, diese schlechte, böse Welt außerhalb jw.org…… Weiterlesen »