“Nun aber hat mein Auge dich gesehen!” (Hiob 42:5)

“Nun aber hat mein eigenes Auge dich gesehen!” (Hiob 42:5)

Bibel_original_R_by_adacta_pixelio.de_Seit über 50 Jahren lese ich in der Bibel. Heute lese ich anders als in meinen jungen Jahren, als mein Hauptinteresse auf dem Gebiet des reinen Wissens lag. Ich las also so, wie es mir von der WTG empfohlen worden war – ich las, um “Erkenntnis aufzunehmen”. Aber was nahm ich schon an Erkenntnis auf? Das war so, wie in meinem Beruf, wenn ich Fachliteratur las. Ich füllte meinen Kopf – und war meist zufrieden. Ich war zufrieden wie jemand, der seinen kleinen Rasensport betreibt und froh ist, wenn er Argumente hat, um mit anderen Menschen über die Bibel zu diskutieren. Und schön war es, wenn man Sieger war!

Und heute? Heute will ich nicht der Sieger in einer Diskussion sein. Von diesen traurigen Siegen habe ich genug, weil ich allzu oft dabei den Mitmenschen aus den Augen verloren hatte. Es hatte nämlich mit Liebe nicht viel zu tun. Heute möchte ich Herzen gewinnen – wenn möglich. Wie wahr, wenn es heißt, dass Wissen aufbläht und Liebe erbaut (1. Kor. 8:1).

Jahrelang habe ich Johannes 17:3 falsch verstanden! Ich muss das betonen, weil es mir erst im Alter klar wurde, was Jesus wirklich sagen wollte. Erst als ich im griechischen Text nachlas, was dort wirklich von Jesus gesagt worden war, ging mir buchstäblich ein Licht auf. Und dann habe ich lange, lange darüber nachgedacht, was es bedeuten kann, Gott zu erkennen.

Als ich mich mit dem Buch Hiob beschäftigte, stieß ich wieder auf denselben erschütternden Gedanken. Als der Höchste zu Hiob aus dem Sturm gesprochen hatte, musste der arme Mann sich eingestehen: “Vom Hörensagen habe ich bisher von dir gehört. Nun aber hat mein eigenes Auge dich gesehen!” Was hatte er gesehen? Im Bericht steht nur, dass Gott ihm Fragen zu verschiedenen Schöpfungswerken stellte. Wollte Gott ihm zeigen, wie weise und mächtig er ist? Mir fiel auf, dass Hiob schon vorher wusste, dass sich Gott in seiner Schöpfung offenbart hatte. Das konnte es also nicht gewesen sein, was Hiob gesehen hatte. Nein, es muss eine völlig neue Sicht auf seinen Gott gewesen sein. Er muss etwas im Wesen Gottes erblickt haben, was ihm bisher entgangen war, und was für sein Leben so wesentlich wurde, dass er dann meinte, Gott gesehen zu haben.

Aus seinen Reden und denen seiner Bekannten kann man ungefähr entnehmen, wie sie über Gott dachten. Ich will jetzt nicht auf Einzelheiten eingehen, aber ich kann sagen, dass sie sich Gott mehr als eine Instanz der Gerechtigkeit und der Wahrheit vorstellten, denn als VATER. Gott war für diese Männer ein Gott in der Ferne, ein strafender Gott, der (so sagen es Hiobs Gefährten) keinen Bösen ungeschoren lässt, der sofort bestraft und Gerechtigkeit wirkt. Und Hiob hat sich scheinbar in etwa darauf eingelassen. Weil er die Ursache seiner Leiden nicht wusste, wollte er Gott vor ein Tribunal ziehen, er wollte die Sache “klären”, er wollte sein vermeintliches “Recht”.

Hiob hat bis zum Schluss nicht erfahren, warum er leiden musste. Trotzdem sagte, er: “Ich bereue in Staub und Asche. Ich lege meine Hand auf meinen Mund und sage nichts mehr! Bitte belehre du mich.”

Das klang für mich so, wie die Quintessenz eines Lebens. Denn kann man mehr über Gott wissen, als ihn zu sehen? Wer Gott gesehen hat, braucht keinen Beweis mehr für seine Existenz! Und Hiob muss nach meinem Empfinden noch mehr gesehen haben: Der Höchste hat keinen Grund willkürlich und herzlos mit Menschen umzugehen. Aber damit war es noch nicht genug.

Ich konnte mir lebhaft vorstellen, wie es mir nach einem solchen Erlebnis gegangen wäre. Da steht ein armer Mensch auf der Erde, schaut zum Höchsten auf und klagt ihn an, weil er nichts mehr versteht! Er ist völlig ratlos und verzweifelt. Er will etwas verstehen, was sich seinem Verständnis entzieht. Und der Unvergleichliche zeigt ihm seine Werke? War dies die Antwort auf Hiobs Klagen? Das konnte ich mir nicht vorstellen. Aber was wollte Gott seinem Sohn Hiob deutlich machen?

Aus dem ganzen Sprechen Gottes im Windsturm geht eigentlich hervor, dass sich Gott um seine Schöpfung kümmert, nichts entgeht seiner Aufmerksamkeit, um alles sorgt er sich. Die Schöpfung ist eben nicht eine abgeschlossene Sache, um die man sich nicht mehr zu kümmern braucht. Die Schöpfung ist gewissermaßen um einen Mittelpunkt herum gruppiert. Sie macht das Leben des Menschen auf der Erde erst möglich. Es geht also um den Menschen! Und so kann es nicht anders sein, als dass der Mensch im Blick Gottes ist und von ihm nicht übersehen wird! Hiob könnte sich nach diesem Sturm gefragt haben, ob er Gott zutrauen könnte, ihn einfach übersehen zu haben. “Um alles kümmert er sich. Kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass ihn, dem Höchsten, mein Leben, mein Leiden, meine Ängste und meine Sorgen einfach kalt lassen? Und ich bin doch mehr wert als ein Sperling. Nein, und nochmals nein, das kann ich meinem Gott nicht zutrauen!”

Dann bezog ich das Erlebnis Hiobs auf mich, denn jeder von uns kann Hiob sein: Ich muss nicht alles verstehen. Von der Schöpfung verstehe ich eigentlich nichts. Auch ich höre von den “Säumen seiner Wege nur ein undeutliches Geflüster”. Auch ich verstehe “den Donner seiner Macht” nicht. Und doch bin ich sein Geschöpf, so gut wie der Löwe oder der Kakerlak. Was mich aber von den Tieren unterscheidet, ist mein Bewusstsein, das eine “Berührungsfläche” mit dem Höchsten hat. Es ist die Liebe, die mich ihm gleichmacht! Es ist die Liebe, die uns verbindet. Und so darf ich mich geborgen fühlen und verstanden wissen. Das waren meine Schlussfolgerungen: Auch wenn ich nichts verstehe und ratlos bin, darf ich doch auf die Liebe Gottes vertrauen! Vertrauen hat hier nichts damit zu tun, alles verstehen zu können. Es hat damit zu tun, dass ich weiß: der Höchste sorgt für mich, er wird vollenden, was zu meinen Gunsten ist! (Ps. 138:8) Es ist das Vertrauen eines Kindes, das vom Vater alles Liebe und Gute erwartet.

Als Hiob dahin gekommen war, konnte er plötzlich sagen, dass er Gott gesehen hatte. Nun wusste er, dass er immer auf Gott vertrauen durfte. Und im Gegensatz zum menschlichen Vater ist der Vater im Himmel unvergleichlich größer an Liebe und Mitgefühl, von dem Wunsch beseelt, es seinen Kindern gut gehen zu lassen. Auch wenn es manchmal nicht so scheint. Weil Gott uns durch Schwierigkeiten formen, bilden und erziehen möchte, sind wir nie uns selbst überlassen.

In der Bibel finden sich viele Menschen, die auf ihre eigene Weise “Gott sehen” durften. Im Brief an die Hebräer werden sie erwähnt, und immer heißt es von ihnen, dass sie “durch Glauben” mit Jehova verbunden waren. Auch diese Leben waren nicht frei von Prüfungen, aber niemand war deshalb von Gott vergessen: Sie hatten alle den Höchsten in der Gestalt eines liebenden Vaters vor Augen, sie sahen Gott!

Das waren, wie ich schon sagte, Einsichten des Alters. Und es kam noch mehr dazu. Als ein Zeuge Jehovas stand ich immer unter dem Eindruck, der Liebe Gottes nicht so ganz würdig zu sein. Immer wieder wurde ich daran erinnert, dass ich in einer Schuld stand! Man hat dieses Gefühl mit Fleiß am Leben erhalten. Mein Leben als Christ hatte viel mit Pflichtmoral zu tun. Ich habe mich zwar schon früh gegen diese Beeinflussung gewehrt, aber ich musste feststellen, dass auch falsche Denkmuster in das Bewusstsein eingebrannt worden waren, die mich davon abhielten, Gott wirklich nahe zu sein.

Wenn ich heute mit Glaubensgeschwistern über die Hoffnung spreche, dann höre ich noch immer dieses Unbestimmte, Ungewisse: “Wenn ich Harmagedon überleben darf …” “Wenn mich Jehova für würdig hält …” “Wenn ich im Paradies leben darf…” Ich bemühe mich, das zu korrigieren, aber zu oft merke ich am Blick meines Gegenübers, dass er mich nicht versteht. Und ich erinnere mich, dass ich einmal ebenso war. Wir sind mit Zweifeln vollgestopft worden. Wir wurden dazu erzogen, eigentlich an der Barmherzigkeit und der Liebe Gottes und des Christus zu zweifeln. Das war schlimm!

Heute ist mir klar, dass wir verführt worden sind, um einem menschlichen Zweck zu dienen. Wir sollten funktionieren, reibungslos und gedankenlos unsere täglichen Listen abarbeiten.

Inzwischen habe ich durch Jesus Christus gelernt, meine Motive ehrlich zu hinterfragen. Ich musste viel über Bord werfen, musste mein Lebensschiff erleichtern, damit es nicht kenterte. Und jeder wird begreifen, dass man immer wieder bei der Liebe landet, bei der Liebe Gottes, die durch Jesus Christus für uns begreifbar geworden ist.

Ich habe mich später gefragt, warum ich so klare Aussagen der Bibel und die deutlichen Worte von Jesus nicht so verstanden habe, wie sie gesagt und gemeint waren. Was war daran so schwer, wenn ich las:

“Und er wollte, dass alles durch ihn die Versöhnung erfährt, um in ihm zum Ziel zu kommen. Denn er hat Frieden gestiftet durch das Blut, das er am Pfahl vergossen hat.

Ja, durch ihn wurde alles versöhnt – auf der Erde und im Himmel.” (Kol.1:20)  “Als wir noch Feinde waren, versöhnte sich Gott mit uns durch den Tod seines Sohnes. Jetzt, wo wir versöhnt sind, ist es um so gewisser, dass wir gerettet werden.” (Rö. 5:10)?

Da steht es doch klar und deutlich, dass wir versöhnt sind! Wir müssen uns, wenn wir als Christen treu bleiben, keine Gedanken um unsere Rettung machen, wir müssen uns nicht “als würdig erweisen”, denn als wir uns taufen ließen, waren wir es ganz bestimmt nicht. “Gott hat uns zuerst geliebt”, lesen wir bei Johannes (1. Joh. 4:10). Wir müssen nicht verzweifelt daran arbeiten, uns die Liebe Gottes zu verdienen! Wenn uns unser Gewissen nicht verurteilt, können wir doch frei und offen mit Jehova und Jesus umgehen und darauf vertrauen, dass sie ihr Werk an uns auch vollenden. Und wenn es uns doch einmal verurteilt, dann können wir bei einer ehrlichen Umkehr auf die Mittlerdienste Jesu bauen. Um so zu leben, muss man fühlen, was Verantwortung vor Gott bedeutet. Und diese Verantwortung muss von uns frei gewählt werden; wir müssen sie wollen, weil wir sie für richtig, natürlich und gerecht halten. Und das ist weit mehr, als Listen abzuarbeiten und zu denken: “Jetzt habe ich schon wieder ein paar gute Punkte verdient”. Passt so ein Verhalten zur Liebe? Nein, dazu passt es nicht, denn Liebe ist nicht berechnend.

Wenn ich heute darüber nachdenke, dann schäme ich mich, weil ich meinen Vater im Himmel fast wie einen Krämer gesehen habe, der meine Schulden und meine Guthaben notiert, um sie zur gelegenen Zeit für die Abrechnung zu verwenden. Ja, eigentlich habe ich den Höchsten, den Unvergleichlichen auf das Niveau von Menschen herabgezogen. Heute weiß ich, dass ich Rechtschaffenheit meinem Vater im Himmel schuldig bin, aber damit kann ich seine Liebe nicht verdienen! (Luk. 17:7-10) Gottes Barmherzigkeit ist eben nicht käuflich und seine Liebe erst recht nicht. Gottes Liebe ist nicht käuflich, sie ist Gnade.

Ich bin also mit Gott versöhnt!

Als ich mir das bewusst machte, wurde ich frei und glücklich. Ich begann mich in einem großen Zusammenhang zu sehen. Mir wurde klar, dass auch ich zur Familie Gottes gehörte: “Ihr seid also nicht mehr Fremde oder Gäste ohne Bürgerrecht. Ihr seid vielmehr gleichberechtigte Mitbürger der Heiligen und Mitglieder von Gottes Hausgemeinschaft.” (Eph. 2:19)

Damit ist erfüllt worden, was Jesus kurz vor seinem Opfertod gesagt hatte, als er versprach, dass er und sein Vater Wohnung nehmen würden bei denen, die seine Gebote befolgen (Joh. 14:23)

Das alles ist möglich geworden, weil Christus uns mit Gott versöhnt hat!

Seit ich diese Nähe erfahre, ist viel Furcht und Angst von mir gewichen, ebenso viel Unruhe und Besorgnis. Heute kann ich dem Wirken Gottes zusehen, ich kann sehen, wahrnehmen und fühlen, was er für uns tut. Mein Friede ist tief und breit geworden. Ich darf vertrauen! Und das ist für mich heute glauben, an Gott glauben. So habe ich Gott gesehen!

Ich finde Menschen, denen es ebenso ergangen ist. Sie alle schreckten aus der Dunkelheit, die durch JW.ORG verbreitet worden ist empor und sehen, dass sie Hausgenossen Gottes und seine Kinder sind! In der JW.ORG gestattete man ihnen nur die Aussicht einer “Freundschaft” mit Gott. Auf diese Freundschaft sollte man hinarbeiten. Aber wir brauchen keine Freundschaft, wenn wir KINDER sind! Ich jedenfalls will den Unvergleichbaren niemals auf mein menschliches Niveau herabziehen und ihm ein “Hey! Kumpel!” zurufen. Das wäre mir nur peinlich. Es wäre auch respektlos und unwirklich. Wenn Abraham ein Freund Gottes war, dann doch nur deshalb, weil Gott ihm diesen Ehrentitel verliehen hatte. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Abraham sich diese Bezeichnung selbst zugelegt hätte.

Was kann sich ein Kind Gottes denn noch wünschen, wenn es von einem treuen und liebevollen Vater im Himmel umsorgt wird? Ist unser Vater im Himmel nicht viel mehr als ein Freund? Was kann ein Freund leisten, was ein Vater schon von sich aus tut? Kann ein Freund uns so nahe sein wie ein liebender Vater? Ein Freund steht in einer gewissen Ferne, aber ein Vater trägt uns in seinen Armen. Sollen wir, wie Jesus sagte, nicht mit ganzem Herzen wünschen, Gottes Kinder zu sein? Den Kindern gehört doch das königliche Reich Gottes. Was brauchen sie mehr?

Ich glaube, wer im Verhältnis zu Gott von Freundschaft redet, hat noch nicht begriffen, mit welcher Liebe Gottes Kinder beglückt werden, jetzt und in der Zukunft. Wer davon redet, dass man sich die Freundschaft Gottes erwerben müsse, weiß noch gar nicht, was es bedeutet, ein Kind Gottes zu sein! Soll man solche Menschen bedauern?

 

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Petrus111

Liebe Freunde, lieber Tilo, ein wirklich schöner Artikel – aber auch ein so wichtiger Artikel! Deine Aussagen werden von JZ geteilt – sie werden behaupten, dass sie genau das sagen: man kann sich die Gunst Gottes nicht verdienen – alles ist unverdiente Güte etc etc. Aber tatsächlich wird JZ wöchentlich 4 Stunden lang erklärt (also 200 harte Stunden pro Jahr), was man alles tun muss, um Gottes Maßstäben gerecht zu werden. Und damit alles messbar wird, gibt es den persönlichen Bericht, über den Statistik geführt wird; es gibt die diesbezüglichen Bekanntmachungen und es gibt unzählige Vorgaben, die einem JZ immer… Weiterlesen »

Matthäus

Sehr schön auf den berühmten Punkt gebracht, so spricht oder schreibt nur jemand der den Begriff und die Bedeutung Gnade wie auch Geschenk verstanden hat. Vielen Dank für die tröstlichen Worte. Ich möchte sie mit den Worten von Paulus an die Römer unterstreichen: 1 Wie war es denn bei unserem leiblichen Stammvater Abraham? Wird von ihm nicht gesagt, dass er »Gnade gefunden« hat? 2 Wenn er, wie man sagt, aufgrund seiner Gehorsamsleistungen als gerecht anerkannt wurde, hat er Grund, sich zu rühmen – aber nicht vor Gott! 3 Wie heißt es denn in den Heiligen Schriften? »Abraham vertraute Gott und… Weiterlesen »

Edelmuth

Guten Abend » Ich habe nicht die Absicht, irgendwas anders zu machen, weil es diesen Glauben gibt – denn der christliche Weg ist für mich hier und heute das beste « Mein christlicher Weg ist heute und hoffentlich auch in meiner lebendigen Zukunft. Nichts anders zu machen bedeutet Stillstand. Ich bin noch sehr unvollkommen. Mein Ziel ist meine Veränderung zu einer gottgefälligen Persönlichkeit. Daran arbeite ich hart, nicht immer, aber immer öfter, mal weniger, mal mehr. Die mir in Aussicht gestellten tausend Jahre Leben bedeuten für mich Erkenntnisse sammeln, Lernen, Veränderung, nicht nur intellektuell, sondern auch emotional, im richtigen Augenblick… Weiterlesen »

Mowani

Vielen Dank für diese wahren und tröstenden Worte. Auch ich habe erst kürzlich begriffen, dass ich ein Kind und nicht nur ein Freund Gottes sein darf. Die Liebe ist das zentrale Thema und das Wesen Gottes. Daran muss alles andere gemessen werden. Nur so können wir Gott “sehen”. Jesus sagte: „Philippus, weißt du denn nach all der Zeit, die ich bei euch war, noch immer nicht, wer ich bin? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen! Warum verlangst du noch, ihn zu sehen?” (Joh. 14:9) Und zu den Pharisäern sagte er: “Ich bin gekommen, die Blinden sehend zu machen,… Weiterlesen »

Anna

Lieber Tilo, liebe Schwestern und Brüder, das hast du wirklich schön geschrieben. Das tut soooo gut. In der Leben- und Dienstzusammenkunft letzte Woche unter „Schätze aus Gottes Wort“ wurde ja auch ganz ganz kurz behandelt, was es bedeutet lt. WTG Gott zu sehen. Hier waren die Kommentare WTG-konform so, dass .man Gott sieht, wenn man sich mehr im Dienst einsetzt und merkt, wie man von Gott unterstützt wird. Oder seine Arbeit kündigt um mehr Zeit zu haben und Jehovas Hand spürt. Also wieder alles auf Leistung ausgelegt. Wie du Bruder Tilo höre auch ich diese Aussprüche meiner Brüder im Sinne… Weiterlesen »

Tomaso

Hallo BI,

kann es sein, dass wieder jemand versucht, die Seite zu stören?

Wenn man BI auf google sucht, dann kommt ein ganz komisches Ergebnis mit irgendwelchen asiatischen zeichen. Hat jemand anderes auch diese Problem?

LG Tomaso

Fox

Guten Tag Tilo, herzlichen Dank für diesen warmherzigen Artikel. Immer wieder – auch hier – lese ich, “an sich arbeiten” etc. um eine gottgefällige Person zu werden. Zu was führt das denn? Was denn, wenn man als Frau das Heft in die Hand nimmt in der Familie, obwohl doch der Mann das Haupt ist? Muss eine solche Frau nicht ganz doll an ihrer Demut arbeiten? Ist dieser Kampf wirklich eine gottgefällige Persönlichkeit? Das erinnert mich eher an eine Diät, die oft begonnen immer schlimmere Folgen zeitigt. Warum lehrt man (bzw. lehren Menschen sich selbst) nicht, dass jeder die ihm von… Weiterlesen »

Vivildropine

Hallo, sorry, habe hier jetzt alle Kommentare durchgelesen (fast alle), aber keine Erklärung für Römer 1:26,27 gefunden. Warum ist das kein Beweis dafür, dass Gott Homosexualität verurteilt? Ist wirklich nur eine Frage, weil ich es verstehen möchte. Vielleicht erbarmt sich hier jemand. Wen es nicht interessiert, der kann meine Frage ja überlesen. ################### Das Gott Homosexualität verurteilt streitet doch keiner ab. Gott verurteilt auch das lügen , Völlerei Ehebruch Hurereiu.s.w. Doch da diese fleischlichen Neigungen nicht auszumärzen sind und wir immer wieder straucheln sind wir auf Gnade angewiesen. Gilt dies auch für Menschen die Homosexuell sind? Ich denke ja, auch… Weiterlesen »

Horst

Hallo Petrus 111, Deinem Kommentar habe ich wiederum einiges abgewonnen. Zum einen die Wertigkeit des Gebotes Christ zur Nächstenliebe. Das hat er ja nicht auf eine bestimmte Hautfarbe, Rasse oder Religionszugehörigkeit oder Bildungsklasse beschränkt. Trotz meines vorgerückten Alters muss ich mich stetig daran erinnern, wenn ich feststelle, dass ich mich von Vorurteilen leiten lasse (ich arbeite daran, vielleicht ist das der Nicht-Stillstand, den Ede meint) …. Dann gebe ich Dir z.B. auch recht, dass viele der ZJ auch ehrlich glauben, was sie sagen und tun. Also muss ich mich im Gebot der Nächstenliebe auch hier daran halten. Ferner Dein Gedanke,… Weiterlesen »

Omma@Tilo

Lieber Tilo, endlich komme ich dazu, dir für deinen sehr schönen Artikel zu danken. Der Oppa und ich hatten ihn zwei mal ausgedruckt, und dann zusammen gelesen. Immer wieder waren wir über deine Gedanken begeistert, und haben Randnotizen gemacht. Zum Beispiel bei diesem Absatz: “Heute will ich nicht der Sieger in einer Diskussion sein. Von diesen traurigen Siegen habe ich genug, weil ich allzu oft dabei den Mitmenschen aus den Augen verloren hatte. Es hatte nämlich mit Liebe nicht viel zu tun. Heute möchte ich Herzen gewinnen – wenn möglich. Wie wahr, wenn es heißt, dass Wissen aufbläht und Liebe… Weiterlesen »

Sanna

Lieber Tilo, vielen Dank für diesen so wohltuenden Artikel! Mein Herz wurde ganz warm und ich spürte, welch inniges Verhältnis du zu deinem himmlischen Vater haben musst. Es ist in der Tat so, dass wir durch die Org-Belehrung sehr wenig bis gar nicht vermittelt bekommen haben, was hinter dem Wort Gnade steht. Was es heißt, dass ER uns zuerst geliebt hat, was wahre Versöhnung bedeutet. Und auch jetzt noch, wo ich beginne, es ansatzweise zu begreifen, merke ich, wie wenig ich derzeit noch von der Tiefe dieser Gedanken erfasse. Deine Darlegungen bringen es faktisch auf den Punkt. Das erfasse ich.… Weiterlesen »

FDS

Hallo Tilo
Wunderbare Gedanken die du hier geschrieben hast. Das so zu schreiben ist wirklich eine Gabe.
Wenn ich das lese berührt das mein Herz und meine Augen werden ,,feucht”.

Im Gegensatz dazu hab ich das Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2016 hier liegen – warum das hier liegt ist eine andere Geschichte die ich demnächst mal erzählen möchte-, und nur der Satz auf Seite 14 :
,,Die Sendungen (tv.jw.) haben mich Jehovas Organisation und der leitenden Körperschaft nähergebracht.
Mir ist jetzt bewusst, zu was für einer liebevollen Familie ich gehöre”

……….tja, so langsam wird mir auch was ,,Bewusst”

LG

ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Everybody

EINE BITTE UM AUFKLÄRUNG Wer kann/mag mir eine nachvollziehbare, biblische Antwort geben, auf eine Frage, die ihren Bezug in Lukas 4:6 hat? Zunächst führe ich den Text aus der ELBERFELDER Übersetzung an und stelle dann meine Frage.  »”Der Teufel sprach zu Jesus: Dir will ich alle diese Macht und ihre Herrlichkeit geben; denn mir ist sie übergeben, und wem immer ich will, gebe ich sie.”« (Das steht so ziemlich in allen gängigen Übersetzungen…) Hier wird, andersherum ausgedrückt, folgende Aussage gemacht: “Ich, der Teufel, will dir Jesus, alle diese Macht geben. Mir ist sie übergeben worden und ich gebe sie, wem ich will”. Jetzt… Weiterlesen »

Noomi

  Lieber Athalja Diese Schriftstellen betreffen Satan: Joh  12:31,    Joh  14:30,   2. Kor 4:4,   Offb 13:2,   Off 13:7   Satan waren vom Vater die Menschenkinder anvertraut worden. Dies hat er schamlos ausgenutzt und es ist ihm gelungen diese auf seine Seite zu ziehen. Deshalb denke ich, muss eine Rivalität geherrscht haben, von Beginn des Sündenfalls an zwischen Satan und dem Logos. Diese Rivalität besteht immer noch und wird gemäss Offenbarung erst enden, wenn Jesus seine Macht zur Vollendung bringen wird.    Diese Schriftstellen betreffen Jesus: Daniel 7:13,   Joh 3:35,    Joh 5:22,    Joh 17:2,    1. Kor 15:27,    Eph 1:22,    Hebr:1:2   … Weiterlesen »

Marian

Danke Ede, für deine vielen Beiträge die ich sehr gerne lese.Für das Heraussuchen der vielen Texte.Bevor ich dazu komme sie zu suchen, hast du sie schon gefunden. Auch ich lese und forsche fast täglich. Es ist mir ein Bedürfnis allen zu danken die biblisch argumentieren.Ganz besonders dir Edelmuth.Lass uns daran festhalten..

Noomi

  Lieber Athalja Möchte zu deiner Frage eine hinterherschicken: Ob Satan die Macht bekommen oder sie an sich gerissen hat – warum wird ihm diese soooo lange gewährt??? Gut es kann sein, dass dadurch die Kinder Gottes oder des Satans gekennzeichnet werden. Aber WARUM dann nochmals eine Prüfung am Ende der 1000 Jahre??? 1.Johannes 3:10 Daran wird’s offenbar, welche die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels sind. Wer nicht recht tut, der ist nicht von Gott, und wer nicht seinen Bruder liebhat Johannes 8:44 Ihr seid von dem Vater, dem Teufel, und nach eures Vaters Lust wollt ihr tun.… Weiterlesen »

ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Everybody

Liebe Aufklärer, Meine Bitte um Aufklärung an euch betraf Lukas 4:6.  »”Der Teufel sprach zu Jesus: Dir will ich alle diese Macht und ihre Herrlichkeit geben; denn mir ist sie übergeben, und wem immer ich will, gebe ich sie.”«  und meine Frage dazu war: „Wer hat dem Teufel “alle diese Macht gegeben”? Es sind einige Erklärungen zustande gekommen und dafür bedanke ich mich. Es ist nicht so, dass ich die Frage nicht selber beantworten könnte. Es geht mir um etwas ganz anderes, nämlich um das, was in der s.g. Hl. Schrift (auch Bibel genannt) tatsächlich geschrieben steht und dem, was… Weiterlesen »

Noomi

  Danke Gerd und Athalja Ihr habt es auf den Punkt gebracht. An Hiob habe ich nicht gedacht. Das ist das Schöne, dass wir uns gegenseitig zum Nachdenken anregen, und so gemeinsam die vielen Mosaiksteinchen zusammensetzen um ein klares Bild zu bekommen. Also hat Satan nicht uneingeschränkte Macht über uns. Aber selbst wenn er die Schranke überschreitet und uns, wie Jesus bis in den Tod gehen lässt, hat Gott seine Hand über uns. Jesus hat den Tod besiegt, er ist auferstanden, das ist unsere Garantie dass auch wir auferstehen.  Darum ist auch der Gedanke von dir Gerd wichtig, daran zu… Weiterlesen »