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Was passiert mit herzensguten Menschen, die nicht an Gott glauben können und konnten?

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José
(@aljanah)

Wie würde Gott in einem solchen Fall handeln?

Ihm/Ihr eine 2. Chance geben wie für alle anderen Menschen, die nie von Gott und Jesus gehört haben oder von Babys die früh starben, etc., im Tausendjährigen Reich?

Wie oder was denkt ihr?? Gibt es Bibelstellen diesbezüglich?

Was ist mit herzensguten Menschen (lebende wie schon verstorbene), die nicht an eine Existenz eines Gottes glauben?

Gruss José

Wer behauptet, dass er zu Gott gehört, soll leben, wie Christus es vorgelebt hat. 1.Joh.2:6

Zitat
Themenstarter Veröffentlicht : 3. Juni 2021 18:53
Wildblume
(@wildblume)

Lieber José,

das ist eine echt gute Frage. Keine Ahnung! Ich habe Vertrauen, Jesus ist gütig und gerecht, weil er ins Herz schaut.

Das erste, was mir zu Deiner Frage einfiel, war das Trennen von Schafen und Böcken.....(was ihr den geringsten meiner Brüder getan habt, habt ihr mir getan....) Dazu ergibt sich noch eine zweite Frage für mich. Sollte wohl ein neues Thema aufmachen?

Was macht Jesus mit den Menschen, die zwar glauben, aber nie von Brot und Wein genommen haben, wie bei der WTG? Wäre diese Frage ein neues Thema wert? 

LG 

🌺🌺🌺

 

 

Schwarzes Schaf, aber Schaf....

AntwortZitat
Veröffentlicht : 3. Juni 2021 21:01
José gefällt das
RoKo
 RoKo
(@roko)

Mustergebet, vergib uns uns're Schuld wie auch wir vergeben uns'ren Schuldigern - dies haben ZJ nicht verinnerlicht. Sie lehren, zu beschuldigen anderen Christen (Chritentum / Christenheit - Def. https://de.wikipedia.org/wiki/Christentum, völliger Nonsons, hier diskutiert man rein über einen Intellekt. Den Glaube zu leben ist eine Herzensangelegenheit, kein intellektueller Hintergrund. Wie war das mit dem Kamel und Nadelöhr? Zudem, Gott kann ins Herz schauen, er wiedersteht dem Hochmütigen/Stolzen/Eitlen/Großtuerischen/Gezierten/Versnobten... ) und meinen, die anderen würden nicht gerettet werden... Ich denke, wer wie die ZJ derart im alten Testament hängen geblieben ist, hat mit Christ-sein und dem Evangelium sowieso nur wenig gemeinsam.

Für die Feinde beten - 

Gleichnis vom barmherzigen Samariter - 

und und und... 

Die Frage gibt es für mich nicht. Diese Frage haben mehr oder weniger ZJ in die Köpfe gepflanzt, um ihre Lehre als Wahrheit zu verkaufen, die jedoch Schrott ist. 

Eine herzensliebe Schwester war lebenslang ZJ, mit weit über 80 ist sie eingeschlafen. Ob sie immer lieb war weiß ich nicht, ich kenne sie als sehr herzliche. Auch sie ist aufgewacht, konnte jedoch alles nicht mehr erfassen. Aber sie zweifelte (in Bezug auf die Lehren der WTG). Sie hat im Leben auch einiges nicht korrekt gemacht und bedauerte das. Sie sagte mir mit ihrem Verständnis als ZJ: Wen wir einmal in der neuen Welt wiedersehen, und wen nicht, da werden wir uns noch wundern. Sie meinte damit, einige sind überzeugt, mitgenommen zu werden und sprechen dies anderen ab... obwohl das nicht ihr Bier ist. Und ich denke, das bringt es auf den Punkt. 

 

@Wildblume

Schwarzes Schaf, aber Schaf.... 🐑 passt immer wieder 🙂

LG RoKo

 

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 5. Juni 2021 1:09
Gerd
 Gerd
(@gerd)
Veröffentlicht von: @roko

Eine herzensliebe Schwester war lebenslang ZJ, mit weit über 80 ist sie eingeschlafen.

Bei "herzenslieben" Menschen kann es vorkommen, dass sie nie nach ihrem lieben Schöpfer suchen, genau da liegt das Kriterium. Ich bediene wieder mal meinen Liebst-Klarstellungsvers, 2Chron 16,

9 Denn Jahwes Augen durchlaufen die ganze Erde, um sich mächtig zu erweisen an denen, deren Herz u n g e t e i l t auf ihn gerichtet ist. 

Wir kennen Menschen die meinen in einem geistigliebsten Paradies zu sein, deren moralische Überheblichkeit aber bis zum Himmel stinkt

AntwortZitat
Veröffentlicht : 5. Juni 2021 7:40
RoKo
 RoKo
(@roko)

Ha, Du wieder. Nein so meine ich das nicht. Ging um die José's Frage.

Ich war mal in einer evangelischen Einrichtung tätig. 90% der Mitarbeiter waren evangelisch. Ich durchlief alle Abteilungen in dem Betrieb, hatte mit dortigen Mitarbeiter/innen rundum regen Kontakt. Nicht einer wollte mich warnen, ich in Harmargedon umkommen würde, trete ich nicht bei ihnen ein um ihren Glauben zu teilen, infolge Unglaube oder Untreue ich andernfalls sterben müsste. Ist dort gar kein Thema. Das Ding machen nur Sekten* zum Thema, weil sie sich einzigartig sehen, nur ihre Sicht zum Leben führen würde und sich abgrenzen, nur sie Gott annehmbar sind.

Es würde sich ja immer die Frage stellen, warum glauben sie nicht? Warum genau? Die kleine Jacky schrieb, weil ihre Mutter so zeitig starb, wuchs sie bei ihren Großeltern auf. Sie erlebte als kleines Kind den grausamen Verfall eines dementes Familienmitglieds. Ich erlebte dieses Krankheitsbild auch schon bei einem Familienangehörigen, war aber erwachsen. Doch als Kind? Kann man etwas dagegen äußern? Ich kann es nicht. 

Oder Masha. Sie als Jugendliche sich der Indoktion entledigte und rebellierte, weil der Druck unerträglich war. Wir kennen solche Eltern und solche.  

Die Liste kann man endlos fortsetzen.

Könnte man die Menschen infolge ihrer prägenden Kindheitserlebnisse dafür verurteilen, weil sie nicht glauben und/oder glauben können, werden sie nicht mitgenommen? 

 

* Identische Erlebnisse des erlebten großen Drucks berichten auch die norwegischen Youtuber "Sechs Paar Schuhe" Thor und Hanne Marie, https://youtu.be/B7HHLpSIX-g. Den Film empfinde ich als sehr sehenswert!

LG RoKo

Diese r Beitrag wurde geändert Vor 3 Wochen von RoKo
AntwortZitat
Veröffentlicht : 5. Juni 2021 10:17
Gerd
 Gerd
(@gerd)
Veröffentlicht von: @roko

Nicht einer wollte mich warnen, ich in Harmargedon umkommen würde, trete ich nicht bei ihnen ein um ihren Glauben zu teilen, infolge Unglaube oder Untreue ich andernfalls sterben müsste. Ist dort gar kein Thema. Das Ding machen nur Sekten* zum Thema...

...kein Thema ist z.B. auch: warum der liebe und treue deutsche Schäfer Rex nach ~18 Jahren stirbt und mit der Zeit vergessen wird.

Die "Regie" von oben bestimmt wer dazu gehört:

  1. Die Erlösung des Menschen

Die Schrift lehrt, dass die Errettung allein von Gott ist, durch seine Gnade aufgrund des Erlösungswerkes Jesu Christi durch den Verdienst seines vergossenen Blutes und nicht aufgrund von menschlichen Verdiensten oder Werken (Röm. 3,21-31; Eph. 2,8-10; Gal. 2,21; Joh. 1,12; 1.Petr. 1,18-19).

Die Erlösung ist daher völlig von Gott, der vor Grundlegung der Welt einige Menschen zum ewigen Leben vorherbestimmt hat, den Rest in ihrer Sünde lassend zu ihrer gerechten Verurteilung (Apg. 13,48; Röm. 9,6-29; Eph. 1,4-5; 2,1-7; 2. Tim. 1,9).

4.1. Erwählung

Die Schrift lehrt, dass die Erwählung ein Werk Gottes ist, wobei Gott vor der Schöpfung der Erde nach dem Wohlgefallen seines Willens einige der sündigen Menschen auserwählt hat zur Rettung, damit sie besondere Empfänger seiner Liebe, Barmherzigkeit und Gnade seien (Röm. 8,28-30; Eph. 1,4-11; 2. Thes. 2,13; 2. Tim. 2,10; 1. Petr. 1,1-2).

Die Schrift lehrt, dass die souveräne Erwählung Gottes nicht im Widerspruch zu der Verantwortung des Menschen steht. Sie erübrigt auch nicht die Verantwortung des Menschen, seine Sünde zu bereuen und Christus als Herrn und Retter anzunehmen (Hes. 18, 23+32; 33, 11; Joh. 3, 18-19+36; 5, 40; Röm. 9, 22-23; 2. Thes. 2, 10-12; Offb. 22,17).

Die Schrift lehrt, dass die Erwählung Gottes weder mit der Initiative des Menschen etwas zu tun hat, noch damit, dass Gott im Voraus weiß, was die Menschen aus ihrem Willen heraus tun werden; sie geschieht allein auf Grund der souveränen Gnade, Barmherzigkeit und Vorkenntnis Gottes (Röm. 9,6-18; 11,5-6; Eph. 1, 4-7; Tit. 3, 4-7; 1. Petr. 1, 2). Die Vorkenntnis Gottes bedeutet nicht, dass Gott vorher gesehen hat, wer an Jesus glauben würde, und diese dann auf Grund dessen, erwählt hat. Die Vorkenntnis Gottes bedeutet, dass Gott jene, die er erretten will, vorher erkannt hat (Röm. 8,29; Gal. 4,9). Er hat ihre Namen in dem "Buch des Lebens des geschlachteten Lammes von Grundlegung der Welt an" geschrieben (Offb. 13,8).

Beisp.: Zur gegenwärtigen Fußball-Europameisterschaft kann in D nur teilnehmen der von Löw erwählt wird, er hat seine Gründe warum! Regisseure bestimmten auch, warum w i r noch nie zum Kader gehörten, obwohl wir uns doch so herzlichst bemüht haben mögen

Diese r Beitrag wurde geändert Vor 3 Wochen von Gerd
AntwortZitat
Veröffentlicht : 5. Juni 2021 11:18
pit
 pit
(@pit)

Lieber Gerd.

Die Schrift sagt aber auch, der den Wille meines Vaters tut,

und, dass unser Herr für alle gestorben ist.

Auch hier muss die Frage erlaubt sein, warum die Juden damals, unserem Herrn nicht glaubten?

Laut Schrift waren sie im Recht. Ihre Vorstellung vom Kommen des Messias entsprach der Schrift und Jesus handelte nicht nach ihrer Prophetieauslegung.

Friede pit

AntwortZitat
Veröffentlicht : 5. Juni 2021 13:01
Wildblume
(@wildblume)

Ich danke Euch allen!

Habe in letzter Zeit einige Dinge erkannt. Verkrustete WTG Plaque hat sich gelöst. Zudem ist die hl. Schrift nicht mehr eine riesige Lagerhalle für verstaubte langweilige Büchlein, sondern ein kleiner kompakter Kosmos, eine Stimme, die zu mir spricht. Z.B. über Symbolik, Vergleiche, sich wiederholende Bilder. Manchmal schlage ich die Schrift einfach zufällig auf und erkenne, das brauche ich gerade. Kürzlich der Galaterbrief, dann Epheser mit der Waffenrüstung und anderes. Jeder einzelne von Euch hat da was mit bewirkt. 

@Gerd

Du schaffst es, Gedanken quasi "umzustülpen". Dann muss ich mich "seitenverkehrt" reindenken 😅 Das ist eine Gabe.

Natürlich kann ich hier nicht alle aufzählen. Ihr dürft Euch aber angesprochen fühlen! Ich bin Euch allen dankbar!

😘

🌺🌺🌺

Schwarzes Schaf, aber Schaf....

AntwortZitat
Veröffentlicht : 5. Juni 2021 13:30
Omma und RoKo gefällt das
RoKo
 RoKo
(@roko)

@Wildblume

ein anderer Blickwinkel und Plaque adé. Gerd fungiert wie ein kleiner wendiger Helikopter und hat hervorragende Archivkenntnisse.

 

Hier eine handwerkliche Arbeit mit kleinen Mosaik über der Tür an einer katholischen Trinitatis Kirche.

Kommt her zu mir, bedeutet ja nicht, man sich verbiegen muss und neue Lasten aufgeladen bekommt und mit seinem Verstand und Emotionen restlos voll und alle ist. Einfach sein wie man ist, frei von der Leber weg, und das tun was der Vater mit seinem Sohn möchte.

Meiner Ansicht nach ist das: Einander helfen und in schwierigen Zeiten zusammenstehen. Dies ist Liebe und Nächstenliebe.

LG RoKo

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 5. Juni 2021 15:48
Gerd
 Gerd
(@gerd)
Veröffentlicht von: @pit

Die Schrift sagt aber auch, der den Wille meines Vaters tut,

und, dass unser Herr für alle gestorben ist.

Im ersten Teil des Satzes gibt es eine Einschränkung, im zweiten ist es pauschal für alle. Welche "alle"? Ich versuche eine Deutung - ohne  Ge- 🏹 währ!

Joh. 1,

11 Er kam in das Seinige, und die Seinigen nahmen ihn nicht an;
12 so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben,
13 welche nicht aus Geblüt, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.

Alle Nachfahren Abrahams sind dessen "Same", die gehören durch ihr Blut automatisch zu Gottes Volk, die aber Jesus nicht annahmen.

A l l e die ihn annahmen, egal ob Juden oder Nationen, können aus Gott geboren sein. Aber dies galt erst, beginnend mit Pfingsten! Diese werden nicht wegen "Geblüt" gerecht gesprochen, sondern durch Glauben (ohne Erwählungs-Werke).

Korrekturen gestattet 🤗 

Diese r Beitrag wurde geändert Vor 3 Wochen von Gerd
AntwortZitat
Veröffentlicht : 5. Juni 2021 16:05
pit
 pit
(@pit)

Lieber Bruder.

Ich versteh unter dem Willen des Vaters Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und Liebe. Nicht 1, sondern alle 3. Denn 1 ohne die Anderen ist Nichts.

Im 2. Liebesgebot sollte man das 1. nicht vergessen.

Die Liebe zu unseren Schöpfergott bedeutet auch, IHM den nötigen Respekt zu zeigen.

Ist das die Grundlage oder ist es der Glaube?

Deine Einschränkung zu "alle" greift nur, wenn es der Glaube ist.

Friede pit

AntwortZitat
Veröffentlicht : 6. Juni 2021 8:08
Gerd
 Gerd
(@gerd)
Veröffentlicht von: @pit

Ich versteh unter dem Willen des Vaters Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und Liebe. Nicht 1, sondern alle 3. Denn 1 ohne die Anderen ist Nichts.

Dann erkläre warum im AT der Totschläger David der Liebling Gottes wurde

und

im NT der Christenmörder Saulus von Tarsus, durch Jesus auserwählt wurde? Gal. 1:

11 Ich tue euch aber kund, Brüder, daß das Evangelium, welches von mir verkündigt worden, nicht nach dem Menschen ist.
12 Denn ich habe es weder von einem Menschen empfangen, noch erlernt, sondern durch Offenbarung Jesu Christi.
13 Denn ihr habt von meinem ehemaligen Wandel in dem Judentum gehört, daß ich die Versammlung Gottes über die Maßen verfolgte und sie zerstörte,
14 und in dem Judentum zunahm über viele Altersgenossen in meinem Geschlecht, indem ich übermäßig ein Eiferer für meine väterlichen Überlieferungen war.
15 Als es aber Gott, der mich von meiner Mutter Leibe an abgesondert und durch seine Gnade berufen hat, wohlgefiel,
16 seinen Sohn in mir zu offenbaren,

                                                             🙄

AntwortZitat
Veröffentlicht : 6. Juni 2021 9:53
Omma gefällt das
pit
 pit
(@pit)

Das kann ich dir nicht erklären. Woher soll ich das wissen?

Ich sag ja nur: "Wenn du es determinierst, wird jede Schuld obsolet."

AntwortZitat
Veröffentlicht : 6. Juni 2021 10:27
Gerd
 Gerd
(@gerd)
Veröffentlicht von: @pit

Ich sag ja nur: "Wenn du es determinierst, wird jede Schuld obsolet."

Soll das für uns die einzige Schlussfolgerung sein?

Liebsein, herzlichstgut und nett, scheinen nicht die HAUPTmotive für die Annahme zu sein. Es spielen andere Qualitäten die entscheidende Rolle. Ich glaube diese zu erahnen, ist sogar naheliegend.

Meine immer wiederkehrende "Leier" aus 2Chron 16 zeigt es doch genau - oder fehlt dort eine Aufzählung aller Gut-TATEN, gemäß unserer Erwartung?

AntwortZitat
Veröffentlicht : 6. Juni 2021 10:54
pit
 pit
(@pit)

Vielleicht passen ja beide Gedanken unter einen Hut?

Sagt das nicht auch die Endgerichtsbotschaft?

AntwortZitat
Veröffentlicht : 6. Juni 2021 11:47
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