Was ist der Kern de...
 
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Was ist der Kern des Evangeliums?  

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RoKo
 RoKo
(@roko)

Pit bat um Eröffnung dieses Themas.

LG RoKo

Zitat
Veröffentlicht : 2. August 2020 14:28
Schlagwörter für Thema
Opa Klaus
(@opa-klaus)
Aktiver Gast

Der "Kern der frohen Botschaft" (Evangelium) sind die beiden großen Liebesgebote, auf die Jesus hinwies und die bereits Mose genannt hat. 
Wenn es eine Art Liebe gibt, welche der Schlüssel und Zugang zu den Herzen aller Menschen ist, 
dann entsteht die Frage, womit wer bisher den Schlüssel/Zugang zur großen Mehrheit der Menschenherzen gefunden hat. Wer hat seit Eden Zugang zur großen Mehrheit der Menschheit - Satan oder Gott? 
Satan hat durch seine Sabotage und Störung am Menschen Gottes GUTES WERK in negatives Licht rücken wollen - siehe Hiob-Drama! 
Der "Kern der guten Botschaft" ist Gottes Zusage, den Urheber der Störung und Sabotage >> die Ursache des menschlichen Fehlverhaltens << aufzuklären. Das ist ein zeitraubendes Verfahren, wo Gewaltanwendung nichts nützt! 
Das beste Beispiel erleben wir zur Zeit mit Covid19. Nur EIN Mensch braucht das Virus vom Tier übernommen haben >>> und sofort wird es zum Selbstläufer, der sich rasend schnell ausbreitet.
>> da gegen hilft nimmermehr irgend eine Gewaltanwendung, sondern nur Schutz durch Trennung. 
Von Trennung hat Jesus stets gesprochen bis einschließlich Offenbarung >> der MAUER des Neuen Jerusalems. 
Zurück zur Liebe Gott gegenüber: Liebe und Interesse hängen fest zusammen! 
Adam + Eva hatten kein Interesse (keine Liebe) an Gottes angebotenem aufklärenden Gespräch! 
Konkret DIESES Fehlverhalten ist allen Nachkommen anerzogen worden -> nicht "angeboren"! 
Was ich hier so locker darlege ist nicht "mal eben aus dem Ärmel geschüttelt",
sondern es stecken ca 50 Jahrzehnte Analysen und Forschungsarbeit darin. 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 2. August 2020 16:31
José
(@aljanah)

Für mich liegt der Kern im ganzen Kapitel 15 aus 1. Korinther gut ausgedrückt: 

1 Ich erinnere euch aber, ihr Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch fest steht,
2 durch das ihr auch gerettet werdet, wenn ihr an dem Wort festhaltet, das ich euch verkündigt habe — es sei denn, dass ihr vergeblich geglaubt hättet.
3 Denn ich habe euch zuallererst das überliefert, was ich auch empfangen habe, nämlich dass Christus für unsere Sünden gestorben ist, nach den Schriften,
4 und dass er begraben worden ist und dass er auferstanden ist am dritten Tag, nach den Schriften,
5 und dass er dem Kephas erschienen ist, danach den Zwölfen.
6 Danach ist er mehr als 500 Brüdern auf einmal erschienen, von denen die meisten noch leben, etliche aber auch entschlafen sind.
7 Danach erschien er dem Jakobus, hierauf sämtlichen Aposteln.
8 Zuletzt aber von allen erschien er auch mir, der ich gleichsam eine unzeitige Geburt bin.
9 Denn ich bin der geringste von den Aposteln, der ich nicht wert bin, ein Apostel zu heißen, weil ich die Gemeinde Gottes verfolgt habe.
10 Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin; und seine Gnade, die er an mir erwiesen hat, ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe mehr gearbeitet als sie alle; jedoch nicht ich, sondern die Gnade Gottes, die mit mir ist.
11 Ob es nun aber ich sei oder jene, so verkündigen wir, und so habt ihr geglaubt.

Die Auferstehung der Toten
12 Wenn aber Christus verkündigt wird, dass er aus den Toten auferstanden ist, wieso sagen denn etliche unter euch, es gebe keine Auferstehung der Toten?
13 Wenn es wirklich keine Auferstehung der Toten gibt, so ist auch Christus nicht auferstanden!
14 Wenn aber Christus nicht auferstanden ist, so ist unsere Verkündigung vergeblich, und vergeblich auch euer Glaube!
15 Wir werden aber auch als falsche Zeugen Gottes erfunden, weil wir von Gott bezeugt haben, dass er Christus auferweckt hat, während er ihn doch nicht auferweckt hat, wenn wirklich Tote nicht auferweckt werden!
16 Denn wenn Tote nicht auferweckt werden, so ist auch Christus nicht auferweckt worden.
17 Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden;
18 dann sind auch die in Christus Entschlafenen verloren.
19 Wenn wir nur in diesem Leben auf Christus hoffen, so sind wir die elendesten unter allen Menschen!
20 Nun aber ist Christus aus den Toten auferweckt; er ist der Erstling der Entschlafenen geworden.
21 Denn weil der Tod durch einen Menschen kam, so kommt auch die Auferstehung der Toten durch einen Menschen;
22 denn gleichwie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden.
23 Ein jeder aber in seiner Ordnung: Als Erstling Christus; danach die, welche Christus angehören, bei seiner Wiederkunft;
24 danach das Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, wenn er jede Herrschaft, Gewalt und Macht beseitigt hat.
25 Denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat.
26 Als letzter Feind wird der Tod beseitigt.
27 Denn »alles hat er seinen Füßen unterworfen«[1]. Wenn es aber heißt, dass ihm alles unterworfen ist, so ist offenbar, dass derjenige ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat.
28 Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allen sei.
29 Was würden sonst die tun, die sich für die Toten taufen lassen, wenn die Toten gar nicht auferweckt werden? Weshalb lassen sie sich denn für die Toten taufen?
30 Und warum begeben auch wir uns stündlich in Gefahr?
31 So wahr ihr mein Ruhm seid, den ich habe in Christus Jesus, unserem Herrn: Ich sterbe täglich!
32 Wenn ich als Mensch in Ephesus mit wilden Tieren gekämpft habe, was nützt es mir, wenn die Toten nicht auferweckt werden? — »Lasst uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot!«[2]
33 Lasst euch nicht irreführen: Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten!
34 Werdet doch wirklich nüchtern und sündigt nicht! Denn etliche haben keine Erkenntnis Gottes; das sage ich euch zur Beschämung.

Der geistliche Leib in der Auferstehung
35 Aber jemand könnte einwenden: Wie sollen die Toten auferstehen? Und mit was für einem Leib sollen sie kommen?
36 Du Gedankenloser, was du säst, wird nicht lebendig, wenn es nicht stirbt!
37 Und was du säst, das ist ja nicht der Leib, der werden soll, sondern ein bloßes Korn, etwa vom Weizen, oder von einer anderen Saat.
38 Gott aber gibt ihm einen Leib, wie Er es gewollt hat, und zwar jedem Samen seinen besonderen Leib.
39 Nicht alles Fleisch ist von gleicher Art; sondern anders ist das Fleisch der Menschen, anders das Fleisch des Viehs, anders das der Fische, anders das der Vögel.
40 Und es gibt himmlische Körper und irdische Körper; aber anders ist der Glanz der Himmelskörper, anders der der irdischen;
41 einen anderen Glanz hat die Sonne und einen anderen Glanz der Mond, und einen anderen Glanz haben die Sterne; denn ein Stern unterscheidet sich vom anderen im Glanz.
42 So ist es auch mit der Auferstehung der Toten: Es wird gesät in Verweslichkeit und auferweckt in Unverweslichkeit;
43 es wird gesät in Unehre und wird auferweckt in Herrlichkeit; es wird gesät in Schwachheit und wird auferweckt in Kraft;
44 es wird gesät ein natürlicher Leib, und es wird auferweckt ein geistlicher Leib. Es gibt einen natürlichen Leib, und es gibt einen geistlichen Leib.
45 So steht auch geschrieben: Der erste Mensch, Adam, »wurde zu einer lebendigen Seele«;[3] der letzte Adam zu einem lebendigmachenden Geist.
46 Aber nicht das Geistliche ist das Erste, sondern das Natürliche, danach [kommt] das Geistliche.
47 Der erste Mensch ist von der Erde, irdisch; der zweite Mensch ist der Herr aus dem Himmel.
48 Wie der Irdische beschaffen ist, so sind auch die Irdischen; und wie der Himmlische beschaffen ist, so sind auch die Himmlischen.
49 Und wie wir das Bild des Irdischen getragen haben, so werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen.

Die Verwandlung der Gläubigen. Der Sieg über den Tod
50 Das aber sage ich, Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht erben können; auch erbt das Verwesliche nicht die Unverweslichkeit.
51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden zwar nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden,
52 plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune; denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden.
53 Denn dieses Verwesliche muss Unverweslichkeit anziehen, und dieses Sterbliche muss Unsterblichkeit anziehen.
54 Wenn aber dieses Verwesliche Unverweslichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, das geschrieben steht: »Der Tod ist verschlungen in Sieg!
55 Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg?«[4]
56 Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber ist das Gesetz.
57 Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus!
58 Darum, meine geliebten Brüder, seid fest, unerschütterlich, nehmt immer zu in dem Werk des Herrn, weil ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist im Herrn!

Bibeltext der Schlachter 2000

Shalom Aljanah

Psalm 56,5 "In Gott will ich rühmen sein Wort; auf Gott vertraue ich und fürchte mich nicht; was kann ein Mensch mir antun?"

AntwortZitat
Veröffentlicht : 2. August 2020 18:34
Iris
 Iris
(@iris)

@aljanah

Lieber Aljanah

schön währe es , wenn du es mit deinen eigenen Worten , die vom Herzen kommen , ausdrücken würdest .

AntwortZitat
Veröffentlicht : 2. August 2020 18:57
José
(@aljanah)

@iris

Alles klar Iris....

Ich sehe in diesem Kapitel als beispielhaft an. Es ist auch schön die Bibel-Texte mal hin und wieder aufzuschreiben um es lesen zu können.

Ich werde vielleicht später dann auch noch aus meinen eigenen Worten was dazu sagen.

.....................es hat ja Zeit im Genüge.......................

Shalom Aljanah

Psalm 56,5 "In Gott will ich rühmen sein Wort; auf Gott vertraue ich und fürchte mich nicht; was kann ein Mensch mir antun?"

AntwortZitat
Veröffentlicht : 2. August 2020 19:05
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Iris
 Iris
(@iris)

Für mich ist der Kern des Evangeliums eine Botschaft , die seit 1800 Jahren verkündigt wird :  Laßt euch mit Gott versöhnen !“(2 Kor 5:17-21).

Durch den Tod von unsrem Herrn Jesus Christus, der die Sünden der Welt trägt , sind wir von unserer Schuld befreit worden 2 Kor 5:14 : ,, Bei allem , ist das was uns antreibt , die Liebe von Christus . Wir sind nämlich überzeugt : Wenn einer für uns gestorben ist , dann sind alle gestorben . Und er ist deshalb für alle gestorben , damit die , die leben, nicht länger für sich selbst leben , sondern für den , der für sie gestorben ist und zu neuem Leben erweckt worden ist .“( Neue Genfer )

Diese Liebe müssen wir erst begreifen , sie ist ein Geschenk ! ( Eph 3:19 ) Obwohl Jesus Christus Gott war und durch ihn alle Dinge erschaffen sind und durch ihn erhalten werden , kam er auf die Erde , um uns von dem Fluch der Sünde loszukaufen ( 1 Petr 2:24 , Jes 53:12 ). Darum gehört ihm unser Leben !( 1 Joh 4:17+19 )

Römer 5:10 sagt :,, Als wir Gott noch feindlich gegenüberstanden , hat er uns durch den Tod seines Sohnes mit sich selbst versöhnt . Wieviel mehr werden wir , da wir jetzt Frieden mit Gott haben , am Tag des Gerichts bewahrt bleiben ......

Liebe Grüße

Iris

 

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 3. August 2020 10:27
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pit
 pit
(@pit)

Liebe Iris.

Wie passt das zur Versöhnung:

„Und er fing an, zu ihnen in Gleichnissen zu reden: Ein Mensch pflanzte einen Weinberg und zog einen Zaun darum und grub eine Kelter und baute einen Turm und verpachtete ihn an Weingärtner und ging außer Landes. Und er sandte, als die Zeit kam, einen Knecht zu den Weingärtnern, damit er von den Weingärtnern seinen Anteil an den Früchten des Weinbergs hole. Sie nahmen ihn aber, schlugen ihn und schickten ihn mit leeren Händen fort. Abermals sandte er zu ihnen einen andern Knecht; dem schlugen sie auf den Kopf und schmähten ihn. Und er sandte noch einen andern, den töteten sie; und viele andere: die einen schlugen sie, die andern töteten sie. Da hatte er noch einen, seinen geliebten Sohn; den sandte er als Letzten auch zu ihnen und sagte sich: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen. Sie aber, die Weingärtner, sprachen untereinander: Dies ist der Erbe; kommt, lasst uns ihn töten, so wird das Erbe unser sein! Und sie nahmen ihn und töteten ihn und warfen ihn hinaus vor den Weinberg. Was wird nun der Herr des Weinbergs tun? Er wird kommen und die Weingärtner umbringen und den Weinberg andern geben."

Markus 12, 1-9

Da hab ich nämlich den Gedanken:

Wie kann Gott versöhnt sein durch den Tod seines geliebten Sohns?

Das müsste ja das Pünktchen auf dem i sein. Und jetzt mach ich sie fertig.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 3. August 2020 11:19
Iris
 Iris
(@iris)

@pit

Lieber Pit ,

das Gleichnis vom bösen Weingärtner zeigt uns , wie die Führer des Jüdischen Volkes den größten Beweis der Liebe Gottes , mit schlimmsten Hass beantworteten .

In Matt 21:38 lesen wir , daß der Haß und der Wunsch , den Sohn Gottes zu töten , sofort , als sie ihn sahen , da war . Was muß es für den Herrn Jesus gewesen sein , in der Mitte der ,, Weingärtner „ zu stehen und auch noch seinen Tod durch ihre Hände vorauszusagen ?

In dem Gleichniss sandte der Weinberbesitzer seinen einzigen Sohn , den er sehr liebte . Er sagte sich ,, vor meinem Sohn werden sie Achtung haben.“ Den Ausgang kennen wir . Diese ,,Weingärtner“ werden ein Gericht empfangen , wenn Jesus Christus in Macht und Herrlichkeit kommt .( 70 uz war schon ein Gericht)

Sie haben den ,, Kern“ des Evangeliums nicht verstanden , nämlich die Liebe zu Gottes Sohn . Nur dadurch ist die Versöhnung mit Gott möglich ( 1 Joh 2:23 ).

Liebe Grüße 

Iris

AntwortZitat
Veröffentlicht : 3. August 2020 12:46
Opa Klaus
(@opa-klaus)
Aktiver Gast
Veröffentlicht von: @pit

Da hab ich nämlich den Gedanken:

Wie kann Gott versöhnt sein durch den Tod seines geliebten Sohns?

Das müsste ja das Pünktchen auf dem i sein. Und jetzt mach ich sie f

Lieber Pit, Dein Nachdenken finde ich sehr sympathisch!
Genau drüber habe ich auch viel tief nachgedacht. 
Meine Frau und ich haben im Bibellesen gerade die Paulus-Briefe dran. 
Da kann vieles falsch verstanden und angewendet werden. 

In der Bibel gab es in Eden, dass Gott selbst etwas "opferte" zur Bekleidung des Menschen. 
Dann "opferte" beinahe der Vater Abraham seinen Sohn. 

Sämtliche übrigen Opfer in der Menschheitsgeschichte wurden von Menschen Gott/Göttern dargebracht. 

Dazu sagte Gott, Hos 6,6 Denn an Güte habe ich Gefallen, nicht an Schlachtopfern, und an der Erkenntnis Gottes mehr als an Brandopfern. 

Jes 1,11 Wozu soll mir die Menge eurer Schlachtopfer dienen?, spricht der HERR. Ich habe die Brandopfer von Widdern und das Fett der Mastkälber satt, und am Blut von Stieren, Lämmern und jungen Böcken habe ich kein GefallenJer 14,12 Wenn sie fasten, werde ich nicht auf ihr Flehen hören. Und wenn sie Brandopfer und Speisopfer opfern, werde ich kein Gefallen an ihnen haben; sondern ich werde sie durch das Schwert und durch den Hunger und durch die Pest vernichten. Hes 18,23 Sollte ich wirklich Gefallen haben am Tod des Gottlosen, spricht der Herr, HERR, nicht vielmehr daran, dass er von seinen Wegen umkehrt und lebt?Hes 18,32 Denn ich habe kein Gefallen am Tod dessen, der sterben muss, spricht der Herr, HERR. So kehrt um, damit ihr lebt! Hes 33,11 Sage zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht der Herr, HERR: Wenn ich Gefallen habe am Tod des Gottlosen! Wenn nicht vielmehr daran, dass der Gottlose von seinem Weg umkehrt und lebt! Kehrt um, kehrt um von euren bösen Wegen! Ja, warum wollt ihr sterben, Haus Israel? Am 5,22 Denn wenn ihr mir Brandopfer opfert, missfallen sie mir, und an euren Speisopfern habe ich kein Gefallen, und das Heilsopfer von eurem Mastvieh will ich nicht ansehen. Mi 6,7 Wird der HERR Gefallen haben an Tausenden von Widdern, an Zehntausenden von Bächen Öls? Soll ich meinen Erstgeborenen geben für mein Vergehen, die Frucht meines Leibes für die Sünde meiner Seele?" 

Lieber Pit. Die Christenheit legt auf den Tod Jesu größeres Gewicht als auf seinen makellosen Lebenslauf. 
Man versucht den Tod Jesu mit den vergangenen "Opfern" gleich zu setzen. 
Da frage ich mich: wieso "opfert" Gott seinen eigenen geliebten Sohn sich selbst um angeblich eine Schwäche des Menschen zu tolerieren oder auszubügeln? 

Das wahre "Opfer", der Lebenslauf Jesu sieht für mich so aus: Phil 2,7 Aber er machte sich selbst zu nichts und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch befunden  
Mit seinem irdischen Lebenslauf als vollwertiger MENSCH bewies Jesus, dass es keine "Erbsünde/Schöpfungsfehler" am Menschen gibt und der Mensch voll für sein Verhalten verantwortlich ist! 
Die "Erlösung" des Menschen bewirkte Jesu Lebenslauf vor dem Vorwurf Satans, der Mensch sei fehlerhafte B-Ware der Schöpfung und bedürfe Nachbesserung durch Gott. 

Lieber Pit und Leser, es mag auf den ersten Blick sehr verwirrend sein, die vielen Irrlehren Satans im "Christentum" aufzudecken. Satan hat ja seit Eden die Menschen zu Fehlinterpretationen regelrecht dressiert. 
Ich befasse mich seit vielen Jahrzehnten mit der Trennung der Irrlehren von der Wahrheit und habe sehr heftigen Gegenwind (von wem wohl) bekommen. Unser Schöpfer wird dafür sorgen, dass Unkraut vom Weizen bald getrennt wird - denn dazu sind die neuesten Kommunikations-Medien ideal geeignet. 

Auch auf den "Gegenwind" hier in BI bin ich gespannt. 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 3. August 2020 13:42
pit
 pit
(@pit)

Lieber Opa Klaus.

Wir haben bisher 2 Kerne lokalisiert. Vielleicht kommen ja noch andere Aspekte dazu.

Da könnten wir die beiden Kerne doch zusammendenken, oder nicht?

Friede pit

AntwortZitat
Veröffentlicht : 4. August 2020 9:18
Opa Klaus
(@opa-klaus)
Aktiver Gast

Kleinhirn von Opa fragt Großhirn wo da konkret mehrere "Kerne des Evangeliumns" sind und wie die zusammen passen sollen.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 4. August 2020 9:48
pit
 pit
(@pit)

Der Menschliche Part und der göttliche Part sind die 2 Kerne des Evangeliums.

Wir wollten nach unserem Willen entscheiden, weil wir Gott nicht vertrauten.

Gott beweist uns seine Vertrauenswürdigkeit durch das grösste Opfer, das man bringen kann (damit jedem das Maul gestopft sei!).

Jetzt liegt es an uns: Wollen wir weiterhin nach unserem Willen entscheiden, oder vertrauen wir uns Gott an und folgen seinem Willen.

Das ist der Wille Gottes: Das ihr meine (2) Gebote haltet! und dass ihr mir vertraut.

Das ist dann unser Beweis.

Kürzer gehts nicht. Und ich wiederhol mich nur.

Das ganze AT ist für uns Menschen geschrieben, um unsere Fehler zu dokumentieren.

Damit wir daraus lernen können.

Das ist alles unser Wille, der da geschah, nicht der Wille Gottes. ER hat nur dann eingegriffen, wenn wir es zu bunt getrieben haben. Zu unserem Schutz. Das war bitter nötig. Und das wird ER auch weiterhin so handhaben, bis wir selbst diesen Irrtum einsehen und freiwillig unser Knie beugen und sagen: "Nee. Wir könnens ohne dich nicht."

Und die Schalen sind auch nicht Gottes Part. Wir sind die Verursacher unserer eigenen Plagen. Das war niemals der Wille Gottes, dass das alles so kommt.

Friede pit

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 4. August 2020 12:04
 Ulla
(@ulla)

Hallo RoKo und Pit,

würde mir jemand auf der Straße diese Frage nach dem KERN des Evangeliums. Ich würde sofort mit Johannes 3:16 kommen: dass unser guter Vater im Himmel die ganze Welt sooo sehr geliebt hat, dass er seinen einzigen Sohn für uns gab, auf dass wir ewig leben und nicht verloren gehen.

Unsere Schöpfer (der Vater, der alles plante) und sein Christus (der Sohn, der alle Pläne umsetzte) waren schon vor Erschaffung des Himmels und der Erde GLÜCKLICH. Auch OHNE uns! In meiner neuen Bibelübersetzung (NeÜ.bibel.heute) wird

1. Tim. 1:11 so wiedergegeben: "...Gott, der in sich selbst vollkommen glücklich ist."

Sie haben alles geschaffen, weil sie ihr Glück mit uns teilen wollten!!!

Durch den Fall Adams und Evas haben wir heute nicht dieses vollkommene Glück. Aber es wird durch unseren Glauben an unseren Erlöser Jesus Christus, durch den wir gerechtgesprochen wurden, so kommen, wie es einst geplant war.

LG ULLA

 

 

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 5. August 2020 14:07
Iris und José gefällt das
Omma
 Omma
(@omma)

@pit

Lieber Pit,

vor einigen Jahren hatte ich mir über ein ähnliches Thema Gedanken gemacht. Ich habe es jetzt noch einmal herausgesucht, und werde Auszüge daraus hierher kopieren.

Zitat (Auszüge):

Beim Lesen des Buches „Auf der Suche nach christlicher Freiheit“ von Raymond Franz, stieß ich auf den Begriff „geistiger Materialismus“, in Verbindung mit dem Evangelium, an das die  Zeugen Jehovas glauben. Aber was ist das?

„Es wird, in spirituelle Begriffe verpackt, an materielle Wünsche appelliert. Dabei wird ständig die Aussicht hervorgehoben, man könne bald materielle und physische Segnungen ohne Ende genießen: Überfluss an Nahrung, schöne Wohnungen in lieblicher Umgebung, die Falten, Schwächen und Gebrechen des Alters verschwinden, die Menschen sprühen vor Gesundheit, Schönheit und Kraft und bleiben endlos jung, ohne jemals sterben zu müssen – alles ohne Steuern, Inflation und hohe Kosten für Kranken – und Lebensversicherungen. Es gibt keine Unfälle und Unglücke, kein Verbrechen und keinen Krieg mehr.“

Sicher, auf wen würden solche Zukunftsaussichten nicht anziehend wirken. Gerade diese Versprechungen haben viele in die Org. gezogen.

Habe ich es hier evtl. mit einem veränderten und ausgeschmückten Evangelium zu tun, im Vergleich zu der guten Botschaft, die Christi Nachfolger predigten, und die in den Christlichen Schriften aufgezeichnet ist? Das Evangelium, das ich in den Christlichen Schriften finde, stellt Jesus Christus (oder Messias), den Sohn Gottes in den Mittelpunkt und seine Herrschaft, eine Herrschaft, die ihren Ursprung in Gottes Oberhoheit hat. Es handelt sich um Gottes eigene Vorkehrung, und wird daher auch oft „das Königreich Gottes“ genannt.

2. Korinther 11:3+4   (NGÜ)

3 Ich fürchte jedoch, es könnte euch gehen wie Eva. Eva wurde auf hinterlistige Weise von der Schlange verführt, und genauso könnten auch eure Gedanken unter einen verhängnisvollen Einfluss geraten, sodass die Aufrichtigkeit und Reinheit eurer Beziehung zu Christus verloren gehen.

4 Wenn nämlich jemand kommt und euch einen anderen Jesus verkündet als den, den wir verkündet haben, dann lasst ihr euch das nur allzu gern gefallen. Ihr findet nichts dabei, euch einem anderen Geist zu öffnen als dem, den ihr durch uns bekommen habt, oder ein anderes Evangelium anzunehmen als das, das ihr von uns angenommen habt.

Ich frage mich nun, worauf legten die Apostel und die anderen Verfasser des NT Wert, wenn sie die messianische Herrschaft und ihre Auswirkungen beschrieben

„Sie wiesen konsequent auf Christi Loskaufs Opfer hin, auf seinen Sieg über die Herrschaft von Sünde und Tod zum Nutzen der gesamten Menschheit und auf die Macht, die dem auferstandenen Sohn von seinem Vater verliehen wurde, um alle, die an ihn glauben, von den Folgen der Sünde und des Todes zu befreien.“

Das war – und ist – das Evangelium, das uns die Bibel vermittelt.

Ich fasse noch einmal zusammen:

Dieses Evangelium lenkt meine Aufmerksamkeit nicht auf ein Datum, es zieht mich auch nicht an, indem es mir verlockende sinnliche oder materielle Wohltaten „gleich um die Ecke“ anbietet. Für mich ist dieses Evangelium mit einem Ereignis verknüpft:

„Gottes Sohn erfüllte als Messias seinen wichtigsten Auftrag und gab für uns sein Leben. Danach wurde er auferweckt und dient nun, zur Rechten Gottes, als unser Fürsprecher.“

1. Johannes 2:1,2 (Hoffnung für alle)

1 Meine geliebten Kinder, ich schreibe euch, damit ihr nicht länger sündigt. Sollte aber doch jemand Schuld auf sich laden, dann tritt einer beim Vater für uns ein, der selbst ohne jede Sünde ist: Jesus Christus.

2 Denn Christus hat unsere Sünden, ja, die Sünden der ganzen Welt auf sich genommen; er hat sie gesühnt.

Zitat Ende.

Ganz liebe Grüße senden Omma und Oppa

 

Psalm 119:105 (NGÜ)
105 Dein Wort leuchtet mir dort, wo ich gehe; es ist ein Licht auf meinem Weg.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 5. August 2020 16:48
José gefällt das
 Fox
(@fox)
Veröffentlicht von: @pit

Das ganze AT ist für uns Menschen geschrieben, um unsere Fehler zu dokumentieren.

Damit wir daraus lernen können.

Ich grüße dich und alle,

meinst du die zitierte Aussage ernst? Echt jetzt? Warum werden dann alle Fehler wiederholt, wenn es so einfach wäre, sie mit dem Lesen des AT zu vermeiden? "Vertraue nicht auf Menschen" - Aha, warum dann Älteste, Pfarrer, Bischöfe etc.? Begehe nicht Ehebruch. Hmmm, die liebe Glaubensschwester ist doch schon seit 2,5 Jahren von ihrem Mann getrennt, nur das Familiengesetz bietet dem noch die Möglichkeit des Verzögerns. Soll sie darunter leiden und du gleich mit?

Übrigens: Mit deiner Auffassung über das Ende der Sklaverei befindest du dich sehr im Irrtum. Selbst in unserem Land sind z. B. Strafgefangene Sklaven gleichgestellt, das findet sich in den Internationalen Menschenrechten so wieder. Krass, nicht wahr? Auch der Punkt mit den Allianzen untereinander zum Widerstand und vermeintlichen Frieden/Fortschritt: Damit ist man im AT schon auf die Nase gefallen und trotzdem versammeln sich wie in den Nachrichten zu sehen, immer mehr Rechts- und Linksradikale zusammen mit Islamisten um gegen die Coronaverordnungen zu demonstrieren. Jeder will Anhänger rekrutieren von denen. Und das soll zum Frieden und zur Freiheit führen? Bestimmt! Zur Freiheit von Denkmöglichkeiten! Noch ein Beispiel, dass der Mensch eben nicht aus Fehlern lernt.

Gerade diese Fragen, da stimme ich völlig mit dir überein, sind Grundlage, den tatsächlichen Willen Gottes zu erforschen. Was uns nicht vor Fehlern bewahrt! Aber jene, die verordnen, ohne Trauschein sei alles Hurerei, die haben weder den ersten noch den zweiten Teil der Bibel jemals verstanden. Josef nahm seine Maria in sein Haus. Punkt. Schriftlich war nicht, jeder wusste, was das bedeutet. Die Arroganzbolzen von Gesetzeslehrern aus der Zeit Jesu erlaubten sich auch, ihm zu sagen, sie seien nicht durch Hurerei geboren. Hat sie das in irgendeiner Form besser gemacht? Schön wär´s gewesen und nötig auch, aber leider Fehlanzeige.

Wenn Fehler von Adam weg bis heute einfach nicht auszumerzen sind, immer und immer wieder gemacht werden, sich nur ein paar Formen davon ändern - warum soll dann ein ganzes Bibelbuch darauf verwendet werden, Fehler zu dokumentieren? Wir machen die gleichen Fehler. Oder andere. Ist auch nicht besser. Lernen wir daraus? Nicht wirklich. Aber wir wissen, wie nötig wir unseren Herrn Jesus haben, unseren Hohepriester in Ewigkeit. Es richtet (nicht immer, aber immer öfter) unseren Sinn auf "die Dinge droben", hält unsere Sehnsucht nach dem Kommen Jesu lebendig, lenkt uns von dem uns umgebenden Schrott ab, damit wir nicht zu ängstlich sind vor vermeintlich Unverwundbaren. Und vieles mehr.

Ich war jetzt hoffentlich nicht zu forsch.

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 5. August 2020 17:02
Iris gefällt das
Seite 1 / 2
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