Jesus ist nicht Got...
 
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[Gelöst] Jesus ist nicht Gott?!  

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Gerd
 Gerd
(@gerd)

@ pit

Welche Ebene wird das sein? Römer 8:

18 Denn ich halte dafür, daß die Leiden der Jetztzeit nicht wert sind, verglichen zu werden mit der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll.
19 Denn das sehnsüchtige Harren der Schöpfung wartet auf die Offenbarung der Söhne Gottes

Die Schöpfung harrt! Nicht auf den Zeitpunkt, sondern auf das Ereignis, auch da 2Kor. 4:

16 Deshalb ermatten wir nicht, sondern wenn auch unser äußerer Mensch verfällt, so wird doch der innere Tag für Tag erneuert.
17 Denn das schnell vorübergehende Leichte unserer Drangsal bewirkt uns ein über die Maßen überschwengliches, ewiges Gewicht von Herrlichkeit,
18 indem wir nicht das anschauen, was man sieht, sondern das, was man nicht sieht; denn das, was man sieht, ist zeitlich, das aber, was man nicht sieht, ewig.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. September 2020 10:23
pit
 pit
(@pit)

Beim Epheser spricht Paulus von Ebene 3. Von daher sind wir erkannt.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. September 2020 10:26
pit
 pit
(@pit)

Da kann ich dir nur sagen lieber Gerd, nicht unsere jetzige.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. September 2020 10:29
pit
 pit
(@pit)

Da kommt es wieder drauf an, wie das übersetzt ist.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. September 2020 10:30
José
(@aljanah)

@Ottonio

Die Heilige Schrift sagt, Jesus sagt, der Vater sagt.

Alles gibt Zeugnis - und zwar immer und immer wieder - über eine Wahrheit: Phil. 2:11 Alle werden anerkennen, dass Jesus Christus der Herr ist, und werden damit Gott, dem Vater, die Ehre geben. Diese Stelle sagt nicht, dass alle anerkennen werden, dass Jesus Gott ist, sondern alle werden (irgendwann) erkennen, dass er der von Gott gesandte Herr und Christus ist und es nur einen Gott gibt: seinen und unseren Vater.

Bitte verstehe, dass ich diese Verse einfach nur so annehme, wie sie geschrieben stehen. Ganz ohne Verdrehung oder was auch immer. Simpel und einfach, wie es klar und deutlich geschrieben steht. Da steht nicht: Alle werden anerkennen, dass Jesus Christus "der Gott ist," und werden damit ihm oder der Dreieinigkeit die Ehre geben. Ich möchte nicht das glauben, wozu uns andere drängen: Auch wenn die meisten es natürlich gut meinen. Und, damit ich es mir auch wirklich, wirklich bildhaft vorstellen kann, ein kleiner Blick, wie die Stellung zwischen Gott und seinem Sohn im Himmel aussieht: Apg. 7:55 Er aber, voll Heiligen Geistes, blickte zum Himmel empor und sah die Herrlichkeit Gottes, und Jesus zur Rechten Gottes stehen; 56 und er sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und den Sohn des Menschen zur Rechten Gottes stehen! Er sieht den Himmel offen. Er sieht Gott, den Vater. Er sieht seinen Sohn zu der Rechten Gottes. Nicht, dass die Verse zuvor nicht schon eindeutig genug wären, aber eindeutiger als das, geht es für mich nicht. So ist mein Glaube.

"Im Anfang war das Wort" bedeutet ganz einfach "im Anfang der Schöpfung des Universums und der Menschheit"!

Das bedeutet nicht das Jesus der Anfang von allem ist sondern das er der Anfang des Universums der Existens von ALLEM ANDEREN ist ausgenommen von Gott und sich selbst. Denn er selbst wurde erschaffen von Gott. (Kolosser 1:15) Denn Jesus wird auch als der Logos der "BEI GOTT" war beschrieben. (Johannes 1:1) Er war nicht Gott sondern BEI IHM.

Außerdem wird uns in Sprüche 8:22-30 gesagt das Jesus als die Personifizierte Weisheit der Anfang des WEGES JAHWE's und dessen Werkmeister gewesen ist.

Alles andere kam daher durch Jesus ins Dasein. (Kolosser 1:15-20)

Mann sollte in Johannes 1:1 auch beachten das "DER LOGOS BEI GOTT WAR". Mann sollte den Kontext in Kolosser 1:15 beachten das Jesus der ERSTGEBORENE ALLER SCHÖPFUNG IST.

Shalom José

...Ja, ihr kennt mich und wisst, woher ich bin! Und doch bin ich nicht von mir selbst gekommen, sondern der ist wahrhaftig, der mich gesandt hat, den ihr nicht kennt. Joh. 7:28

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. September 2020 10:31
pit
 pit
(@pit)

Lieber José.

Du hast ja Recht, jeder sei seines Sinnes überzeugt.

Den Geist zu erfassen ist nicht unser Ding.

Und doch gibt uns die Schrift über einiges davon Auskunft.

Soweit. So gut.

Friede pit

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. September 2020 10:41
José gefällt das
José
(@aljanah)

Danke Pit,

Dir sei auch so.

Shalom José

...Ja, ihr kennt mich und wisst, woher ich bin! Und doch bin ich nicht von mir selbst gekommen, sondern der ist wahrhaftig, der mich gesandt hat, den ihr nicht kennt. Joh. 7:28

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. September 2020 10:44
Gerd
 Gerd
(@gerd)

@

Veröffentlicht von: @pit

Da kann ich dir nur sagen lieber Gerd, nicht unsere jetzige.

Leben wir unser jetziges Leben nur nach, das wir doch längst schon erlebt haben?

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. September 2020 10:47
Iris
 Iris
(@iris)

@ottonio

Lieber Ottonio ,

es stimmt , die Dreiheit Gottes kann man schwer erklären und noch weniger als Mensch verstehen . Die Trinität sagt , daß alle drei gleich mächtig sind und gleich groß , was nicht stimmt ! 

Epheser 3:14 zeigt uns , daß es drei verschiedene Persönlichkeiten sind , die zusammen wirken , aber eigenständig handeln . Jede dieser Persönlichkeiten unterscheidet sich von dem anderen beiden , jede von ihnen ist aber auch vollkommen Gott . Alle drei bilden eine Gottheit .( Joh 20:17 , 1Joh5:20 ,Matt 4:1 , Joh 16:13, Apg 10:19 usw.)

Die Initiative, uns Menschen zu retten , kommt vom Vater . Alles , was der Vater zur Rettung der Menschen unternimmt , tut er durch seinen Sohn . Durch Jesus Christus können wir mit Gott in Verbindung treten . 

Der Heilige Geist aber , setzt diese Rettung in uns um . Er bewirkt eine Veränderung in uns , so daß wir vor Gott annehmbar werden und so gerettet werden können .

Liebe Grüße

Iris

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. September 2020 11:05
RoKo und José gefällt das
José
(@aljanah)

Noch etwas interessantes zur Geschichte.......ich zitiere:

Die Ablehnung des Dreifaltigkeitsdogmas war in Italien besonders stark bei den Befürwortern der Erwachsenentaufe, die sich "Täufer" nannten. Diese „Antitrinitarier“ traten vor allem um 1550 in Venetien organisiert auf. Auch deutsche Täufer wie Sebastian Franck (1499-1542) waren Großteils überzeugte Antitrinitarier.

In Siebenbürgen (Rumänien) wurde der junge Fürst Johann Sigismund von seinem antitrinitarischen Leibarzt Giorgio Biandrata angeregt, Franz David (1510–1579) zu seinem Hofprediger zu ernennen. Dieser hatte in Wittenberg studiert, kam als überzeugter Lutheraner nach Siebenbürgen und schloss sich 1559 dem Calvinismus an. 1566 ging er noch weiter und stellte in theologischen Streitgesprächen unter Leitung des Fürsten das Trinitätsdogma in Frage. Es gelang ihm, den Fürsten selbst und einen Teil des Adels von seinen Anschauungen zu überzeugen.
Die Anhänger Franz Davids organisierten sich nun in einer eigenen Kirche, schon 1568 war die Bezeichnung „Unitarier“ gebräuchlich, seit 1600 amtlich und seit 1638 als Selbstbezeichnung. Sie ist eine Umkehrung des Begriffs „Antitrinitarier“ ins Positive und charakterisiert den Glauben der damaligen Unitarier an einen einzigen, ungeteilten, aber personifizierten Gott.
Die neue Kirche wuchs rasch, Cluj (Klausenburg) wurde zu ihrem Zentrum. Fürst Johann Sigismund, erster und einziger unitarischer Regent, starb schon 1571. Sein Nachfolger war ein Katholik, der den konfessionellen Status Quo 1572 durch einen Landtagsbeschluss festschreiben ließ. Religiöse Neuerungen waren in Zukunft unter Strafe gestellt, der Franz David 1579 zum Opfer fiel. In der Folgezeit blieb der 1571 erreichte Rechtsstatus der unitarischen Kirche Siebenbürgens zwar erhalten, tatsächlich war sie jedoch vielfältigen Schikanen ausgesetzt. Erst 1781 erließ Kaiser Joseph II. ein Toleranzedikt. Volle Gleichberechtigung erhielten die siebenbürgischen Unitarier jedoch erst 1848. Seit 1820 standen sie im Kontakt mit den englischen und seit 1831 mit den amerikanischen Unitariern. Zitatende

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

Es segne euch der allmächtige Gott: der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.

Diese Formulierungen kennen alle Christen. Sie sind typisch christlich. Juden und Muslime würden sie nicht verwenden. Das entspräche nicht ihrem Gottesbild. Aber für Christen ist es ganz wesentlich. Sie feiern heute, am Dreifaltigkeitssonntag, den dreifaltigen Gott: Gott, den Vater. Gott, den Sohn. Gott, den Heiligen Geist. Den einen Gott in drei Personen. Hier schlägt das Herz des Christentums. Wer an den dreieinen Gott glaubt, kann Christ werden. Er wird im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft. Das trinitarische Glaubensbekenntnis ist ein zutiefst ökumenisches Bekenntnis. Es unterscheidet nicht zwischen katholischen, evangelischen und orthodoxen Christen. Es unterscheidet zwischen Christen und Nichtchristen. Dabei klingt es nach reiner Theorie. Nach Glasperlenspiel. Es wirkt unnötig kompliziert, unverständlich und unlogisch. Jedes Grundschulkind weiß schließlich, dass eins nicht drei ist und drei nicht eins.

Johann Wolfgang von Goethe meinte gar, es sei eine Zumutung, so an Gott zu glauben, sein Zitat:

„Ich glaubte an Gott und die Natur und an den Sieg des Edlen über das Schlechte; aber das war den frommen Seelen nicht genug, ich sollte auch glauben, dass drei eins sei und eins drei; das aber widerstrebte dem Wahrheitsgefühl meiner Seele; auch sah ich nicht ein, dass mir damit auch nur im Mindesten wäre geholfen gewesen.“ Zitatende

Shalom José

 

...Ja, ihr kennt mich und wisst, woher ich bin! Und doch bin ich nicht von mir selbst gekommen, sondern der ist wahrhaftig, der mich gesandt hat, den ihr nicht kennt. Joh. 7:28

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. September 2020 15:54
(@ottonio)

Jose, ich will niemanden drängen, das ist nicht meine Aufgabe. Ich wollte nur wissen lassen, dass ich mich bei diesem Thema zurückziehe. Nicht aus Feigheit, oder weil ich nichts zu entgegnen habe, sondern aus reinem Willen zum Frieden.

Wir sehen uns bei den anderen Themen.

Weise nicht den Spötter zurecht, damit er dich nicht haßt; weise den Weisen zurecht, und er wird dich lieben! (Sprüche 9:8).
Antworte dem Narren nicht nach seiner Narrheit, damit nicht auch du ihm gleich wirst; antworte aber dem Narren nach seiner Narrheit, damit er sich nicht für weise hält. (Sprüche 26:4-5).

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. September 2020 16:47
José
(@aljanah)

@ottonio

Auch ich belasse dieses Thema und gehe zu anderen Threads....

zum Schluss noch diese Perle aus Gottes Wort in 2 Versen beschrieben aus 2. Kor. 4:3+4 von Paulus:

Wenn aber unser Evangelium verhüllt ist, so ist es bei denen verhüllt, die verlorengehen;
4 bei den Ungläubigen, denen der Gott dieser Weltzeit die Sinne verblendet hat, sodass ihnen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit des Christus nicht aufleuchtet, welcher Gottes Ebenbild ist.

Jesus als Ebenbild Gottes und wir Gottes Kinder auch als Ebenbild des Vaters JHWH.

Shalom José

...Ja, ihr kennt mich und wisst, woher ich bin! Und doch bin ich nicht von mir selbst gekommen, sondern der ist wahrhaftig, der mich gesandt hat, den ihr nicht kennt. Joh. 7:28

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. September 2020 17:48
Gerd
 Gerd
(@gerd)
Veröffentlicht von: @aljanah

Jesus als Ebenbild Gottes und wir Gottes Kinder auch als Ebenbild des Vaters JHWH.

Shalom José

Ja José, darum schrieb Paulus auch das, Phil. 4:

4 Freuet euch in dem Herrn allezeit! Wiederum will ich sagen: Freuet euch!

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. September 2020 20:00
José gefällt das
Wildblume
(@wildblume)

@gerd

.....das Kongressmotto.....ausgerechnet....

😔🕸️ 

Schwarzes Schaf, aber Schaf....

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. September 2020 20:33
Gerd
 Gerd
(@gerd)
Veröffentlicht von: @pit

Ebene 1: Zeit. (Kausaluniversum)

Ebene 2: 1000 Jahre wie ein Tag. (Himmel, zeitversetzt)

Ebene 3: ohne Zeit. (Göttliche Ebene, zeitlos)

Aufgeschnappt ->@ pit:

Wo wohnt Gott?

Arthur Ernest Wilder-Smith

Abschrift eines Vortrages, gehalten im November 1984.
Nun, meine lieben Freunde, das Thema heute Abend ist „Wo wohnt Gott?“.
Der Zeitgeist heute ist natürlich materialistisch. Wir glauben, besonders in den
Wissenschaften, dass unsere Realität, also die Wirklichkeit, die Realität von Zeit und Raum,
in der wir leben… Wir neigen dazu, zu glauben, dass die Realität von Zeit und Raum alles
ist. Stimmt es oder stimmt es nicht? Ich frage Sie, dann können Sie selber antworten.
Haben Sie heute mit der Realität von Gott gelebt oder nicht? Denn wenn Sie heute durch
den Tag gegangen sind ohne seine Gegenwart, sind Sie, sind Sie wirklich, ich sage das jetzt
nicht, um Sie zu beleidigen oder sogar mich zu beleidigen, dann haben Sie materialistisch
gelebt. Wenn Sie so leben, als ob Materie, Zeit und Raum alles sind, dann sind Sie, und
wenn ich das tue, dann bin ich ein Materialist. Und der Zeitgeist ist materialistisch.
Wir meinen, dass die Wissenschaft, die zu einem sehr großen Teil materialistisch ist, alles
kann, und wir leben von dem, was wir bekommen können aus dieser Welt und wir glauben
nicht so sehr an Metaphysik. Das heißt: Das, was außerhalb von Zeit und Raum ist. Denn wir
glauben weniger an Transzendenz als an Immanenz. Ich muss ein bisschen wissenschaftlich
werden, entschuldigen Sie mich. Denn wenn ich das nicht tue, sagen Sie: „Oh, der ist ein
populärer Wissenschaftler. Oh, er hat zu viel mit Worten geredet, die wir nicht verstehen.“
Deshalb sage ich es so, wie die Wissenschaftler es auch sagen. Wir sind eher geneigt,
immanent zu glauben als transzendent.
Nun, ich bin der festen Überzeugung, dass die Wissenschaft heute, besonders die
biologischen und die informationstheoretischen Wissenschaften, uns zwingen, an die
Transzendenz zu glauben. Wir wissen, dass die Immanenz, das Hier und Jetzt, da ist. Aber
wir wissen auch, wenn wir uns unsere Wissenschaften genau anschauen, dass die
Transzendenz da ist. Nun, wenn es einen Gott gibt und er irgendwo wohnt… Wenn ein Gott
eine Person ist, und es heißt doch in der Heiligen Schrift, dass wir in seiner Ebenbildlichkeit
erschaffen worden sind. Also, wir sind Persönlichkeiten mit Leib, Seele und Geist. Und wenn
Gott eine Persönlichkeit ist, die trinitarisch ist, also Vater, Sohn und Heiliger Geist, dann ist
er auch eine Person.
Nun, die Frage ist die: Wenn er nicht immanent ist, sondern transzendent ist, wo wohnt er?
Es heißt: Er wohnt nicht weit von uns. Das ist das erste Zeichen des Sherlock Holmes. Er
benutzt Zettel, nicht wahr? Er ist nicht weit von uns. Also braucht man nur durch ein
Teleskop zu schauen. Das zeigt uns leicht die Weite, wo er sein könnte. Wo wohnt er denn,
wenn das nicht weit weg ist von uns? Können wir eine wissenschaftliche Aussage machen?
Eine wissenschaftliche Aussage, sehr pseudowissenschaftlich, war die von Gagarin.
Damals, als er von der ersten Weltraummission zurückkam, nicht wahr? Er sagte: „Ich bin da
oben gewesen im Himmel und ich habe Gott nicht gesehen. Ich habe keine Engel gesehen.
Ich habe keinen Thron Gottes gesehen und deshalb ist diese Hoffnung der Christen ein
Plunder. Da ist in Wirklichkeit einfach Nichts.“....

...Ich gebe Ihnen das erste Wort, es ist ein sehr schönes Wort, meine Damen und Herren, und
hören Sie zu! Es steht in Josua 2, 11. Ich komme gleich auf die wissenschaftliche Seite zu
sprechen, aber Sie müssen die Frage formulieren, denn es ist eine schwere Frage. „Denn
Jehova, euer Gott, ist im Himmel oben.“ Aha. Dann hätte Gagarin ihn finden müssen, er
wäre ihm vierhundert Kilometer näher gewesen, nicht wahr? Er wohnt im Himmel oben. Das
ist, wie viele Leute Texte lesen. Die lesen sie halb und schlagen die Bibel zu, ehe sie fertig sind.
Denn dieser Text geht weiter und gibt uns gleich den Schlüssel und der Schlüssel ist ganz
und gar überraschend. „Und er wohnt auf der Erde unten.“ Oh. Also, diese Person wohnt
oben im Himmel und zur gleichen Zeit wohnt sie unten auf der Erde. Und wenn Sie in den
Zeilen ein bisschen weiter lesen, finden Sie auch, dass er im Scheol wohnt. Also, an dem Ort
der Toten. Hören Sie zu! Psalm 139, 8: „Fahre ich auf zum Himmel, so bist du da. Das ist
deine Wohnstätte. Rettete ich mich in den Zion, ins Totenreich. Siehe, da bist du auch.“ Er
wohnt im Himmel, er wohnt auf der Erde, er wohnt im Totenreich.
Es gibt ein Wort in der Wissenschaft, das gerade diese Aussage zusammenfasst. Und das
ist das Wort „transzendent“. Er ist transzendent. Das heißt, dass er wirklich, darf ich das
lateinische Wort benutzen, omnipräsent, überall, allgegenwärtig, ist. Nun, liebe Freunde,
wenn Sie mit mir gesprochen hätten, ehe ich Christ wurde, hätte ich gesagt: „Sie wollen mich
nur verwirren. Ich kann das nicht begreifen, denn ich bin nicht omnipräsent, und ich habe gar
keine Vorstellung davon, wie das geschehen kann.“ Aber die klare Aussage der Bibel ist,
dass Gott omnipräsent ist. Nun, wenn er omnipräsent ist, wenn das wirklich der Fall ist, auch
wenn wir es nicht verstehen, dann ist er nicht weit entfernt von einem jeden von uns. Sehen
Sie die Logik? Wie das sein kann?...

...Nun, wenn Jesus dort hineingekommen ist und dort ein und aus geht… Das macht es
möglich, dass er im Totenreich ist. Und ich glaube, dass er da ist. Wir haben gesagt: Gehe
ich in den Scheol, in das Totenreich, siehe: Du bist da! Und ich bin froh, Ihnen diese gute
Botschaft sagen zu können. Dass dem Tod die Macht genommen worden ist, weil Jesus da
hineinging und für das bezahlte, was mich dort gefangen hält, gefangen halten würde. Aber
dann überlegen Sie, was das für mich im Hier und Jetzt bedeutet. Wenn Jesus tatsächlich
omnipräsent ist, sind diese anderen Dimensionen um uns herum wie eine große Wolke von
Zeugen.
Darf ich versuchen, Ihnen das schnell mit einem anderen Bild klar zu machen? Wollen wir
sagen, dass wir, jetzt wo Ihnen die Dimensionen etwas geläufiger geworden sind… Wollen
wir sagen, wir haben ein Reich von zwei Dimensionen. A, B, C, D, also eine Ebene. Und
diese Ebene heißt Flachland. Also, darin wohnen Wesen, die intelligent sind. Flachländer.
Und die führen ein schönes Leben, aber sie wissen überhaupt nichts von Höhe oder Tiefe.
Sie kennen nur Länge und Breite. Höhe ist denen unbekannt. Tiefe ist denen auch
unbekannt. Die sind zweidimensional... 

...Sagen Sie aus tiefstem Herzen zu ihm: „Herr Jesus, ich sehe, dass ich die Welt rational nicht
erfassen kann ohne dich vorauszusetzen. Bitte hilf du mir, dich zu erfahren, indem ich das
Gesetz der Sünde wegnehme, die ein Ereignishorizont ist zwischen mir und dir.“ Ich danke
Ihnen allen recht, recht herzlich für Ihre Geduld mit mir heute Abend. Vielen Dank.

https://load.dwgradio.net/de/data/mp3/Wilder-Smith,%20A.E./Wo%20wohnt%20Gott.pdf

AntwortZitat
Veröffentlicht : 23. September 2020 10:34
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