Wie handelt Gott für uns heute?

Wie handelt Gott heute für uns in der Welt? Hat er diese Welt geschaffen und sie dann sich selbst überlassen – und das war’s dann? Oder kümmert er sich, greift er irgendwie in diese Welt ein? Oder handelt er durch Menschen, wie ein fleißiger Gärtner, der einen schönen Park anlegte?

Früher haben Menschen Gott in allem, mehr oder weniger, direkt am Werk gesehen: Wenn die Sonne schien oder wenn es regnete, in Blitz und Donner und Vulkanausbrüchen, in Krieg und Frieden, in Gesundheit und Krankheit: In all dem hat man Gott selbst handeln sehen, all das war Geschenk oder Strafe, Prüfung oder Zeichen.

Besonders Jehovas Zeugen sehen in allem, was sie tun, den Segen Gottes. Innerhalb der letzten Jahre hat sich der Gebrauch der „Jehova“-Vokabel in der WTG-Ideologie ins Absurde gesteigert. Mit echtem, auf NT-basierten Christentum hat dies schon lange nichts mehr zu tun.
Indem es um ein weiteres Bauprojekt der Organisation geht: Siehe HIER

Mit allem, was die WTG vorhat, handeln sie nach dem Plan Gottes. Selbst die Produktion kompletter Videos ist das Werk Gottes. Dank Jehovas Hilfe, ist die Produktion dieser Videos in die Höhe geschnellt, und die Art der Belehrung hat sich, weil Jehova es so will, grundlegend geändert. Die leitende Körperschaft ist überzeugt, dass alles, was sie plant und tut, voll dem WUNSCH JEHOVAS entspricht, auch, dass die Multimediaabteilung weiter ausgebaut wird. Sogar für den Bau eines Königreichssaals sorgt ihr Gott für Sand, indem er einen Tsunami über Land und Meer schickt. Wie es scheint, brauchen Jehovas Zeugen diese Art der Bestätigung für sich, als Beweis des Segen Gottes.

Die meisten, fast hätte ich gesagt, „die normal aufgeklärten“ Menschen sehen da heute manches anders. Wir wissen, wie Stürme oder Tsunamis entstehen. Wir wissen, dass da kein Gott seine zornigen Blitze vom Himmel schickt, sondern dass es da ganz natürliche, physikalische Ursachen gibt. Wir wissen, wie Seuchen entstehen und dass auch Kriege nicht einfach “ausbrechen“ oder “gesandt werden“. Es gibt Menschen, die sie planen, vorbereiten, an ihnen verdienen.

Auch im Blick auf die Corona-Krise, ist die Versuchung groß, zu deuten. Manche denken: “Vielleicht ist Corona ja ein Fingerzeig Gottes, dass wir nicht so weitermachen können und dürfen wie bisher.“ Oder: “Vielleicht ist Corona das Immunsystem unserer Erde, mit der sie sich gegen all die Bedrohungen und Verletzungen wehrt, die wir ihr zufügen.“ Für manche ist es verlockend, in diese Krise etwas hineinzudeuten, einen Sinn dahinter zu suchen, besonders angesichts der für viele oft sinnlosen Maßnahmen.

Aber Spekulationen sind auch in diesem Zusammenhang gefährlich. Corona ist ein Virus und kann auch für den einen oder anderen gefährlich werden, aber dennoch sind Viren einfach ein Stück Natur – nicht mehr und nicht weniger. Vieles, was früher Gott zugeschrieben wurde, sehen wir heute als von der Natur oder von Menschen verursacht. Und da stellt sich die Frage noch mal neu:

Handelt Gott in dieser Welt? Und wenn ja wie?

Wie kommen Menschen überhaupt dazu, an irgendeiner Stelle zu sagen: „Gott hat für uns oder für mich gehandelt“? Das ist ja nicht eindeutig und für alle sonnenklar. Es läuft doch so: Menschen erleben etwas. Und dann deuten sie dieses Erlebnis als eine Erfahrung mit Gott.

Ich möchte noch einmal auf meine Zeit als Zeuge Jehovas zurückkommen. Es war gängige Praxis, alle Erfahrungen, die in Verbindung mit dem sogenannten Predigtdienst gemacht wurden, als ein Eingreifen oder eine Lenkung Gottes zu interpretieren. Ich will hier nicht auf Einzelheiten eingehen, jeder der mal ein Zeuge war, weiß wovon ich spreche.

Alles was geschieht, wird dem Handeln eines Gottes zugeschrieben oder eben auch nicht. Doch wie bereits erwähnt: Wenn wir von Gottes Handeln oder von Gotteserfahrungen sprechen, reden wir nicht von Tatsachen, sondern von unseren Deutungen bestimmter Ereignisse. Und dies nicht nur in Verbindung mit einer Gruppe, Organisation oder Kirche, nein auch in Verbindung mit Ereignissen, die unser individuelles Leben betreffen.

Es gibt da diese Geschichte mit dem chinesischen Bauern: Dem Bauern läuft das Pferd weg, das einzige, das er hat. Das ist natürlich nicht schön – und die Leute deuten das entsprechend: Der arme Kerl ist irgendwie von Gott gestraft worden. Kurz darauf kommt das Pferd wieder und bringt noch andere mit, das ist im Bereich natürlicher Gesetze nichts ungewöhnliches und – das ist natürlich super! Und auch das wird gleich gedeutet: Mensch, das muss ein Geschenk Gottes sein! Was ist der Mann gesegnet! Der Bauer sagt einfach nur: “Wer weiß …“

Dann macht sich der Sohn daran, die neuen Wildpferde zuzureiten. Er stürzt schwer und bricht sich ein Bein. Wieder heißt es: Was für ein Unglück! Gott hat den Sohn gestraft. Bald aber werden alle Männer zu den Waffen gerufen, weil Krieg ist. Nur der junge Mann mit seinem verletzten Bein nicht. Wollte Gott ihn vor dem Schicksal eines Soldaten bewahren?

Doch der Bauer sagt immer nur: “Wer weiß, was das bedeutet.“ Ich höre da erstens eine große Zurückhaltung heraus: Wir wissen einfach nicht sicher, was Gott mit dieser oder jener Situation zu tun hat. Und noch etwas steckt in der Antwort des Bauern: Wir sehen jetzt nur dieses schöne oder schlimme Ereignis. Aber wer weiß, was noch daraus wird!

Wie handelt Gott in unserer Welt und besonders in unserem persönlichen Leben? Ich möchte diese Frage mal durchspielen, an drei Beispielen. Das Erste: Ich war mit einem Freund auf dem Rückweg von Südtirol. Wir fuhren fröhlich über die Autobahn. Plötzlich sahen wir hinter einer langgezogenen Kurve, dass einige Autos ineinander gefahren waren und kreuz und quer auf der Autobahn standen.

Mein Freund tritt auf die Bremse, reißt das Steuer hin und her und wir kommen in einer Slalomfahrt, wie durch ein Wunder, unversehrt durch diesen Unfall hindurch. Einen halben Kilometer weiter kommen wir erst mal auf dem Standstreifen zu stehen. Unser Herz rast. Wir sehen, dass die Polizei schon kommt. Und danken Gott auf Knien, dass uns nichts passiert ist.

Hat Gott in dieser Situation gehandelt? Und wenn ja, wie? Hat er quasi den Wagen gelenkt? Wir haben es fast so empfunden. Wir fühlten uns bewahrt. Und waren unglaublich dankbar dafür. Aber man muss doch dann weiterfragen: Wenn Gott uns bewahrt hat: Was ist mit denen, die nicht heil da rausgekommen sind?

Die zweite Situation: In meiner Zeit als Ältester, in einer Gemeinde der Zeugen Jehovas, machte ich eine Erfahrung, die mich nachdenklich gestimmt hat. Eine Glaubensschwester war schwer an Krebs erkrankt, und die Versammlung beteten intensiv für sie, so wie es die Bibel empfiehlt. Die Gebete für diese Glaubensschwester wurden, wie es bei Jehovas Zeugen üblich ist, regelrecht organisiert. Alles wird bei Jehovas Zeugen organisiert, selbst Taten der Nächstenliebe.

Sie wurde zwar nicht geheilt, aber sie lebte mit ihrer Erkrankung noch sieben Jahre. Die Schwester und ihre Familie waren von Herzen dankbar,  für jeden guten Tag, für die geschenkte Zeit, für die intensive und treue Fürbitte so vieler Menschen. Und viele in der Versammlung sagten: “Gott hat unsere Gebete erhört.“

Die Bibel sagt, intensive Fürbitte ist eine Kraft, die mit Gottes Hilfe viel bewirken kann.“ Das ist richtig, und dennoch, ich selbst war bei solchen Sätzen hin- und hergerissen. Ein Teil von mir konnte da von Herzen zustimmen. Aber ein anderer Teil fragte weiter: Was ist denn mit anderen, zum Beispiel mit der alten Frau, die weder Familie noch Freunde hat? Für deren Gesundheit niemand betet? Was ist mit den Menschen, gerade auch jüngeren Menschen, die krank werden und es nicht überleben? Obwohl für sie gebetet wurde? Hat Gott da nicht gehandelt? Hat er die Gebete nicht erhört? Oder waren es zu wenige Gebete? Oder waren sie nicht ernsthaft genug? Ab wie vielen Beterinnen und Betern reagiert Gott?

OK, so entstanden ziemlich verrückte Gedankenketten, auf die ich zunächst keine Antwort fand, und die meinen Glauben an einen Gott erschüttern könnten. Natürlich kann ich Gott danken und ihn um Klarheit und Einsicht bitten. Er ist immer die Adresse für alles, was mich erfüllt und beschäftigt. Das bleibt. Auch wenn ich nicht sagen kann, was genau er mit diesem oder jenem Ereignis zu tun hat. Doch diese Fragen haben alle etwas in sich, was dem Sinn eines christlichen Glaubens widerspricht, sie machen mein persönliches Schicksal und das Schicksal der Menschen zum Mittelpunkt unseres Glaubens. Das ist aber zu kurz gedacht.

Drittes Beispiel: Eine eifrige Schwester unserer Versammlung gestand mir, dass sie über lange Zeit beruflich und auch persönlich sehr gefordert war und ihren „Dienst“ als große Belastung empfand, angefangen vom regelmäßigen Besuch der Versammlung, bis zum Erreichen ihres Stundenziels als Pionier. Sie sagte: “Ich denke, jetzt bin ich echt am Ende meiner Kraft, jetzt kann ich nicht mehr weiter.“

Nun stand ich da, als Ältester, und war versucht, ihr die üblichen Ratschläge aus unseren Publikationen zu geben. „Mehr studieren, du musst deinen persönlichen Glauben stärken, auf Gott vertrauen, er wird dir helfen, diese Glaubenskrise zu überwinden, und so weiter“. Doch irgendwie war dies für mich nichts anderes als Blablabla.

Ihr Glauben war in Gefahr, durch Belastungen, die ihr, wie sie meinte, von Gott aufgebürdet erschienen. Ich gab ihr den Rat, für sich zu prüfen, was sie für Gott tun kann und sich nicht von dem leiten zu lassen, was sie tun möchte oder glaubt, was andere von ihr erwarten.

Dieser Rat kam zunächst nicht gut an, ich war für sie ab da jemand, der vom Teufel gebraucht wurde, um sie am Dienst zu hindern. Erst als es für sie nicht mehr ging, änderte sie ihr Leben und ihre Einstellung. Und plötzlich spürte sie, wie ihre Kraft zurückkam und damit ihr Glaube und Vertrauen an einen Gott der Liebe und nicht einen Gott, der von ihr forderte, was sie nicht leisten konnte.

Und auch ich spürte genau diese Kraft, denn ich selbst habe diese Situation erlebt, wie diese Schwester. Ja, ich war persönlich überzeugt, es gibt einen Gott der für mich handelt oder besser gesagt, schon gehandelt hat, ohne das ich etwas im Voraus geleistet hatte.

Und als ich persönlich mitten in einer beängstigenden und kritischen gesundheitlichen Situation war, war für mich bei aller Sorge, Angst und Belastung das Gefühl: Du wirst getragen. Egal was passiert, Du bist in guten Händen. Es geht nicht darum, dass jemand bei einem Unfall oder in einer Krankheit sicher bewahrt wird. Es geht um meinen Glauben und um mein Vertrauen darauf, dass Gott schon alles für mich getan hat und ich getragen werde. Dadurch bekomme ich Kraft – egal, wie es ausgeht.

Handelt Gott in unserer Welt oder in unserem Leben? Ich glaube nicht, dass Gott in die Natur oder in äußere Ereignisse eingreift – quasi von oben herab. Aber ich glaube fest, dass er in den Herzen von Menschen etwas bewegen und verwandeln kann. Und dass diese Menschen dann wiederum bei sich selbst oder in der äußeren Welt etwas bewegen können. Der Ort, an dem Gott handelt, ist vor allem das menschliche Herz. Diese Erfahrung haben die Menschen der Bibel gemacht. Wenn etwa das Wort eines Propheten sie berührt oder aufgeweckt hat. Und gerade in der Begegnung mit Jesus müssen Menschen sehr deutlich gespürt haben: In diesem Menschen handelt Gott selbst. Der ist erfüllt von Gott. Wenn wir ihn hören, dann hören wir Gott. Wenn wir ihn Menschen heilen sehen, dann sehen wir Gott beim Heilen zu. Wenn wir erleben, wie er mit Menschen umgeht, dann sehen wir Gott am Werk.

Er ist die wichtigste und klarste Antwort auf die Frage, wie Gott handelt. Mit dem Tod Jesu schien damals für die Menschen alles widerlegt zu sein. In diesem Menschen soll Gott gehandelt haben? Eine Illusion, ein großer Irrtum? Und plötzlich begegnen die Jüngerinnen und Jünger dem lebendigen Jesus. Und sie haben keine Ahnung, wie das geht, genauso wie wir. Aber ihnen wird durch diese Begegnung völlig klar: Gott hat gehandelt!

Das ist der Grund, warum die Jünger sich nicht in alle Himmelsrichtungen zerstreuten. Warum sie plötzlich anfingen, mutig und öffentlich genau davon zu erzählen. Das ist der Grund, warum sich bis heute Menschen von diesem Jesus von Nazareth bewegen und verändern lassen und selber offen werden, für Gott und seinen Geist. Und das möchte ich gerne: Offen sein für Gott. Einen Gott, der nicht einfach in die äußeren Verhältnisse eingreift, auch wenn wir uns das oft so sehr wünschen. Aber der menschliche Herzen berührt und verändert und heilt.

Es geht nicht darum, einem schlimmen Ereignis einen tieferen Sinn zu geben. Es geht darum, miteinander auszuhalten, dass die Dinge so sind wie sie sind. Das Leid auszuhalten, das viele Menschen jetzt unter Corona unmittelbar betrifft. Die Einsamkeit, die Isolation, die Existenzängste miteinander zu teilen und zu lindern, so gut es geht. Und dabei offen zu bleiben, für Gott, der uns berührt und verändert. Der in uns das Vertrauen weckt, dass diese schöne und verrückte Welt trotz allem in guten Händen steht. Und uns aus diesem Vertrauen heraus zu Werkzeugen seines Friedens machen kann. Bei allen kritischen Fragen: Das möchte ich gerne zulassen, immer wieder.

[Gesamt: 27   Durchschnitt:  4.7/5]
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Eines ist klar, BEIDES steht in der Bibel: JHWH, der Herrscher der ganzen Welt und auch „Die Ganze Welt ist in der Macht dessen der Böse ist“.

Zeugen Jehovas setzten Letzteres in maßloser Überbetonung in den Vordergrund (nicht ohne Grund)!

Andere dagegen betonen Ersteres! (Nicht ohne Grund!)

Lg

Ps:
die weltbeste Entlarverin von JW.ORG und beste Erklärerin ohne viel Worte (siehe hier die ersten 5 Minuten) ist JW Escape:

https://youtu.be/Li9WodS9-lY

Ja, bei der JW.Org wird alles Mögliche und Unwahrscheinliche (weil absurd) mit Gott und seinem Segen in Verbindung gebracht. Manches nimmt tatsächlich groteske Züge an. Als Christen wollen wir einfach unseren gesunden Menschenverstand gebrauchen und unser Gottvertrauen pflegen. Hebräer 1:14, Schla: “Sie sie [die Engel] nicht alle dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, welche das Heil erben sollen?” Jakobus 5:16-18, NeÜ: “Bekennt also einander die Sünden und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet. Das Gebet eines Gerechten ist wirksam und vermag viel. 17 Elija war genauso ein Mensch wie wir. Als er einmal dringend betete, dass es nicht… Weiterlesen »

Eine gut gestellte Frage. Für uns ist klar das Gott handeln kann. Aber wie tut er das? Und in vielen Fällen, Schicksalen, Unfällen, Naturkatastrophen, etc,, ist nicht Gott der gehandelt hat. Auch das man sagt es wäre eine Bestrafung für die oder denjenigen, nein das ist wirklich humbug. Solche schlechten Dinge sind von Jesus vorausgesagt worden gem. Matth. 24 Im Vers 25 macht er dies kund indem er sagt: Siehe, ich habe es euch vorhergesagt. Schlachter 2000 Oder gewarnt. NLB Und es ist richtig Erni, wenn du sagst: Es geht nicht darum, einem schlimmen Ereignis einen tieferen Sinn zu geben.… Weiterlesen »

Hallo Erni, also STIMME VOLL ZU: Die meisten, fast hätte ich gesagt, „die normal aufgeklärten“ Menschen sehen da heute manches anders. Wir wissen, wie Stürme oder Tsunamis entstehen. Wir wissen, dass da kein Gott seine zornigen Blitze vom Himmel schickt, sondern dass es da ganz natürliche, physikalische Ursachen gibt. Wir wissen, wie Seuchen entstehen und dass auch Kriege nicht einfach “ausbrechen“ oder “gesandt werden“. Es gibt Menschen, die sie planen, vorbereiten, an ihnen verdienen. STIMME WENIGER ZU: Das ist der Grund, warum die Jünger sich nicht in alle Himmelsrichtungen zerstreuten. Warum sie plötzlich anfingen, mutig und öffentlich genau davon zu… Weiterlesen »

Immerhin …
Mutig,
… DASS , AKTUELL … Meinungsvielfalt zu Deinem ˋEditoriumˋ als Ernie

HIER auf Bi A … präsentiert wird

Guten Morgen Erni Aber ich glaube fest, dass er in den Herzen von Menschen etwas bewegen und verwandeln kann. Und dass diese Menschen dann wiederum bei sich selbst oder in der äußeren Welt etwas bewegen können. Der Ort, an dem Gott handelt, ist vor allem das menschliche Herz . Ist es vorstellbar, dass Gott mit der Auswahl der Personen und dem Umfang des Gebrauches seines Heiligen Geistes ganz bestimmte Ziele, die auch in der Zukunft liegen können, verfolgt? Ist es weiter vorstellbar, dass Jesus durch Gottes Maßnahmen bereits unterschwellig zu regieren begonnen hat? Mir gehen die vielen religiösen Gruppen durch… Weiterlesen »

Zu dem Beispiel mit dem Unfall auf dem Weg von Südtirol möchte ich meine Gedanken äußern. Auch ich habe oft das Gefühl, dass mir Gott hilft, mich beschützt und mich bewegt, weise Entscheidungen zu treffen. Wenn ich mir einrede, es wird wohl alles Zufall sein, weil andere Menschen diese Hilfe ganz offensichtlich nicht hatten, dann erübrigt sich auch ein Dankgebet. Wozu auch, wenn alles Zufall ist? Und genau das glaube ich nicht. Ich bin mir sicher, dass Gott mir schon in vielen schwierigen Situationen geholfen hat, die ganz anders hätten ausgehen können. Warum hat ER ausgerechnet mir geholfen? Ich weiß… Weiterlesen »

Guten Abend Erni, danke dass du uns an deinen Überlegungen teilhaben lässt. Ich persönlich versuche, das Handeln unseres Vaters der Ewigkeit von mehreren Warten aus zu betrachten. Nehmen wir die Schilderungen über die Wunder in Ägypten. Ja, wir wissen, Heuschrecken sind durchaus etwas normales, auch wiederholte heftige Schwärme, welche ein ganzes Land in eine Hungersnot bringen können. Unter bestimmten Konstellationen kann sich auch das Wasser des Roten Meeres so auftürmen dass es wie eine Wand aussieht. Und so weiter. Aber: Wie peinlich wäre es für Moses und Aaron gewesen, dem Pharao zu sagen, sie hätten mit einer göttlichen Reaktion zu… Weiterlesen »

die logik aus wtg/jw.org-sicht ist eine ganz einfache: geht es einem zj gut bzw. kommt er gut durch, in einer bedeutsamen situation, ist es der segen jehovas – dank der organisation, durch welche der betreffende überhaupt erst “erleuchtet” wurde. geht es einem zj schlecht, bzw. nimmt ein ereignis ein tragisches ende, wurde der “gott dieses systems”, nämlich satan wieder mal aktiv und gewann zwar nicht den krieg, aber wiedermal eine schlacht. geht es einem “weltmenschen” gut, hat satan “wiedermal für die seinen” gesorgt. er kann das, weil er noch der fürst der welt ist – übrigens ein widerspruch zur lehre… Weiterlesen »

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