Wer deine Ängste beherrscht, beherrscht auch deine Zukunft

Quelle: Redit Exzj von Sebastian 3

Gibt man den Begriff „Zukunft“ auf der Webseite der Zeugen Jehovas ein, so werden viele Artikel aufgeführt, welche sich kritisch mit der Entwicklung des Weltgeschehens auseinandersetzen und versuchen eine Prognose der nächsten Jahre zu geben. Das erste Ergebnis ist ein Erwachet! aus dem Jahr 2017.

Das Erwachet! Nr. 6/2017 beschäftigt sich mit der Frage: „Ist die Welt noch zu retten?“ Darauf ist ein Mann zu sehen, der nachdenklich wirkt. Die Farben dunkel, schwermütig. Zuerst eine kleine Zusammenfassung, auf die ich später Bezug nehme.  Erwachet! Nr. 6/2017

Einleitend beginnt der Artikel mit der Aussage:

Wer sich angesichts all der schlechten Nachrichten Sorgen macht, steht nicht allein da. 2014 kommentierte der damalige US-Präsident Barack Obama die Flut von schlechten Nachrichten mit den Worten: „Man könnte den Eindruck haben, die Welt drehe sich so schnell, dass niemand sie kontrollieren kann.“ Kurz danach sprach er allerdings leidenschaftlich über aktuelle Lösungsansätze für globale Probleme.

Nachdem im zweifelnden Tonfall geäußert wird, dass viele Menschen auf die Wissenschaft vertrauen, fährt der Artikel fort:

Wie schlecht steht es wirklich um die Welt? Befinden wir uns am Rand einer globalen Katastrophe? So hoffnungsvoll Wissenschaftler und Politiker sein mögen, viele Menschen sind trotzdem verunsichert. Warum?

Darauf folgt unter der Nutzung von Bildern der Hinweis auf Massenvernichtungswaffen, Krankheiten die auf dem Vormarsch sind, die Zerstörung der Natur und Naturkatastrophen.

Spätestens hier sollten wir merken das die Autoren der WTG bewusst negative Entwicklungen und Ereignisse aufgreifen um die Ängste der Menschen zu verstärken, nach dem Motto, seht her, wir haben es euch schon immer gesagt. Ein exemplarisches Beispiel liefert ein Brief, den die Führung von Jehovas Zeugen angesichts des sich verbreitenden Coronavirus diese Tage an alle betroffenen Versammlungen geschrieben hat, mit dem Ziel, Verhaltensregeln zu geben, die natürlich allen schon durch die Medien bekannt sein sollten.

Nachdem  der Bruderschaft durchaus vernünftige aber auch die schon allgemein bekannten Ratschläge gegeben wurden, wie Händewaschen und Vermeidung von Zuneigungsbekundungen empfohlen, schiebt man die quasi als Trost gedachte Feststellung nach, Zitat:

„Jehovas Volk hatte schon immer ein klares Verständnis für die Ereignisse, die tief in der Zeit des Endes eintreten, und das hilft uns, vernünftig zu handeln. Zu den Merkmalen des Zeichens der letzten Tagen die Jesus uns in Lukas 21:11 gegeben hat, gehören auch Epidemien.

Dieses jetzt auftretende Ereignisse stärkt uns daher in unserer Hoffnung und unseren Glauben, dass das neue System der Dinge näher rückt (Lukas 21:31). In diesen turbulenten Zeiten beten wir, dass Jehova sich weiterhin um uns kümmert (1 Pet. 5: 6, 7). Und werden dankbar die liebevollen Ratschläge (des treuen und verständigen Sklaven) umsetzen wollen.

 

Wir können ohne Übertreibung feststellen das gerade Jehovas Zeugen begierig nach schlechten Nachrichten Ausschau halten, um eine Bestätigung für das „kurzbevorstehende Ende zu finden.

So nimmt man auch diese „Epidemie” zum Anlass eine Weltuntergangsstimmung zu erzeugen. In den Artikel der WTG wird dann auch gerne auf die Weltuntergangsuhr (oder Atomkriegsuhr) hingewiesen, als weiteren Beweis  des bald erwarteten Ende dieses Systems. Man braucht nur wenigen Zeilen lesen, und schon bekommt man irgendwie leichte Beklemmungen, nur warum?

Nun, die Zeitschriften und Briefe der WTG verfolgen genau dieses Ziel. Die oben angeführte Zeitschrift beginnt mit einer Frage: „Ist die Welt noch zu retten?“ Schon diese Frage triggert Zeugen und ist suggestiv, denn Inhalt dieser Frage ist die pure Angst. Die Frage suggeriert, dass die Welt vor dem Untergang steht und die Rettung dieser Welt fast unmöglich ist. Auf was basiert diese Frage? Werden Fakten genannt, die diese Frage rechtfertigt? Eher nicht.

Dann geht es weiter, ein Klassiker: Sorgen erzeugen auf Grund von schlechten Nachrichten. Sicher gibt es viele schlechte Nachrichten, jedoch gilt zu Bedenken: durch die weltweite Vernetzung bekommen wir viel mehr des weltweiten Geschehens mit. Vor 100 Jahren hatte wohl kaum einer her in Europa etwas vom Ausbruch dieser Corona-Epidemie erfahren. Sorgen auf Grund von Geschehnissen eines Ereignisses irgendwo auf der Erde, wären oft unsinnig. Jedoch, wenn ich diese Formulierung lese, so denke ich an die weltweiten Nachrichten und versuche diese beschriebenen Sorgen zu definieren – und mache mir dadurch vielleicht sogar mehr Sorgen als notwendig. Und ich stehe nicht allein da, versichert mir ja der Artikel. Ich darf und muss mir also diese Sorgen machen. In dieser Zeitschrift wird Obama erwähnt, also ein Mensch der es wissen muss.

Danach wird der Gedanke durch einen Absatz getrennt, der jedoch zentraler Teil der Aussage sein müsste. Obama sagte, dass man den Eindruck haben könnte, er aber die Hoffnung in der Wissenschaft sieht. Der erzeugte Zusammenhang zwischen den Sorgen die sich jemand macht und der Aussage Obamas ist bedenklich.

Die Überleitung zu den Problemen, erfolgt wieder durch speziell ausgerichtete Fragen. Die erste Frage hätte man sehr unterschiedlich formulieren können:

  • Wie steht es wirklich um die Welt?
  • Wie gut steht es wirklich um die Welt?
  • Wie schlecht steht es wirklich um die Welt?

Durch den gezielten Aufbau der Frage, geht es hier nur um eine Frage, wie nah man am Abgrund steht, diese Sicht wird dann durch die Beispiele und den folgenden Artikel (angeblich) begründet. Weiter fragt man, ob wir uns am Rand einer globalen Katastrophe befinden – eine Frage welche sicher nicht in einem Heftchen auf wenigen Seiten zu beantworten ist. Jedoch, liest man weiter, wird man unweigerlich etwas Katastrophenfeeling bekommen. Auch diese Frage suggeriert eher, dass wir darüber nachdenken müssen, kurz vor dem Ende der Menschheit zu sein.

Zum Schluss erscheint die Frage: „So hoffnungsvoll Wissenschaftler und Politiker sein mögen, viele Menschen sind trotzdem verunsichert. Warum?“ Diese zieht den Leser bewusst auf die Seite des Schreibers. „Auch wenn viele intelligente Menschen Hoffnung haben, du bist verunsichert. Wir verstehen dich, schau‘ auf die Gründe…“

Wie man die folgenden Argumente des Artikels gewichtet, bleibt jedem selbst überlassen. Jedoch ist der Aufbau ganz klar darauf fokussiert, ein verängstigendes Bild zu erzeugen. Verbunden mit der fortlaufenden Belehrung, dass alles schlimmer wird, wirtschaftliche Sorgen zunehmen und wenig Hoffnung für die Welt besteht, werden Zeugen verängstigt und haben wenig Hoffnung im Hier und Jetzt.

Sie kommen nicht an den Punkt, in dem die bildungsfeindliche Einstellung der Organisation Grund dafür sein könnte, dass sie wirtschaftlich zum Teil abgehangen sind. Sie geben der „Welt“ die Schuld dass sie kaum Kraft für den Alltag haben, nicht der Organisation, welche sie ihrer Zeit beraubt, indem sie Dienst, Versammlung und vieles mehr fordert. Falls dies übertrieben klingt und du lieber Leser vielleicht ein Zeuge bist der meine Aussage als bedenklich empfindet, hier ein Ausschnitt aus meinem Leben:

Ich arbeitete 40 Stunden die Woche und habe in Summe einen Arbeitsweg von eine Stunde. Dazu war ich 10-15 Stunden fast jeden Monat im Dienst, fuhr 30 Minuten in Summe in den Saal, war immer einer der letzten die gegangen sind – bedingt durch meine Aufgaben.

Früher hatte ich noch das Vorrecht des Fahrdienstes – zeitlich nicht flexibel und da es die Grenzen des Dienstgebietes waren, war ich mindestens eine Stunde unterwegs. In der Versammlung rotierte ich meist, da Fragen waren, Dinge erledigt werden mussten usw. Normale Gespräche waren schwer zu führen, gern wurde man unterbrochen.

Das persönliche Studium beanspruchte mindestens eine Stunde die Woche, die Vorbereitung auf Vorträge und Aufgaben vielleicht eine Stunde und wöchentlich musste ich für meine Dienstaufgaben mindestens eine Stunde aufwenden. Da man anderen in der Versammlung helfen soll, war ich auch dafür unterwegs. Ich begleitete Hirtenbesuche, lud Zeugen ein, gelegentlich auch um ihnen theokratisch zu helfen und war im Saalbau seit meinem 16. Lebensjahr aktiv. Doch immer tauchte die Frage in den Veröffentlichungen, Vorträgen und Kongressen auf: „Kannst du mehr tun?“

Warum war ich immer gestresst?

Waren es wirklich „weltliche Aktivitäten“, oder war es, dass mich das Pensum an den Rand trieb? Dies zeigt den Wert des Wachtturm-Artikels. Die Organisation saugt die Lebenskraft, finanzielle Mittel und Hoffnungen wie ein Parasit aus dem Leben des Einzelnen, impliziert Ängste und lenkt dadurch von sich als Verursacher von viel Leid ab. 

Jedoch will ich meine Behauptung auch begründen, warum ich die Organisation, die JW.Org, als manipulativ betrachte. Oftmals verbreiten die Medien wichtige Nachrichten über erschreckende Ereignisse. Jedoch sollte eine Zeitschrift, welche über die „wirkliche“ Situation fabuliert und Wissenschaftler als romantisch verklärt hoffend hinstellt, auch Fakten anführen, welche für oder gegen ihre Behauptungen stehen. Potentielle Gefahren wie einen Atomangriff, kann man nicht gelten lassen – diese gab es zu Zeiten des kalten Krieges bereits. Uns kann Morgen alles Mögliche ereilen, Gefahren, welche immer potentiell Bestandteil unseres Lebens sind.

Entwicklung der Atomkriegsuhr

Die gemeinnützige Website OurWorld in Data stellt verschiedene Infografiken zur Verfügung.

Ich habe eine davon herausgesucht.

Quelle: https://ourworldindata.org/a-history- of-global- living-conditions- in-5- charts/ 

Die extreme Armut ist seit den 1960er erheblich zurückgegangen, von etwas über 60 Menschen auf 10. Von fast 50 Personen (von 100) die in den 1960er keine Form der Schulbildung hatten, hat es sich soweit verbessert, dass nur noch 14 Personen mit diesem Schicksal leben. Auch die rund 40 Prozent die in den 1960er lesen konnten, wurden auf 85 Prozent verbessert. Fast die doppelte Anzahl Menschen darf seit den 1960er im Vergleich zu heute in einer Demokratie leben. Der Kampf gegen Krankheiten die vermeidbar sind, nimmt zu.

Waren in den 1960er so gut wie keine Impfungen vorhanden, so sind heute 86 Prozent gegen Diphterie, Keuchhusten und Tetanus geimpft – ein unermesslicher Fortschritt. Und auch die Kindersterblichkeit spricht für sich. Starben in den 1960er rund 20 Prozent der Kinder unter 5 Jahren, so sind es heute nur noch 4.

Sicher, wir alle haben Sorgen. Sorgen, welche in unserem Leben begründet sind. Nicht jeder von uns hat die Möglichkeit ein unbeschwertes Leben zu führen. Jedoch, wir dürfen in einer Zeit leben, in der es uns sehr gut geht. Probleme müssen angegangen werden, um unseren Kindern eine Aussicht zu geben und eine Hoffnung. Diese Hoffnung entspringt aber nicht einer Verlagskette, welche die heutigen Zustände schlecht redet, uns Ängste impliziert und sie nutzt um uns auszubeuten. Jeder ist frei, seine Antwort für eine Hoffnung zu finden, sei es Christentum, Islam, Judaismus, Buddhismus, Atheismus oder was auch immer.

Wir sollten uns aber immer bewusst sein: Wer unsere Ängste beherrscht, ist auch Beherrscher unserer Zukunft.

Und, egal was diese bringen mag oder was wir erwarten, dieses Leben werden wir so nur einmal führen. Entweder in Angst, oder in innerer Freiheit. Das Leben nach dem Tod, sollte nie unser Leben vor dem Tod durch Ängste der Schönheit des Hier und Jetzt berauben.

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Der Watchtower will nicht nur die Ängste beherrschen, sondern erzeugt sie auch.

Daneben will er die Zunge und den Mund beherrschen, und damit den ganzen Menschen. Und Opfer und Missbraucht und Entrechtete zum Schweigen bringen – mit Gewalt, Erpressung oder Geld (für Verschwiegenheit bei Missbrauchsvergleichen).

Diese schmutzigen Praktiken des Watchtower ist aber gerichtlich eine ABSAGE erteilt worden:

“Tu deinen Mund auf für die Stummen
und für die Sache aller, die verlassen sind.”

Spr. 31:8

Der WATCHTOWER hat – schon wieder – Prozess VERLOREN:

https://www.courtlistener.com/recap/gov.uscourts.cand.336935/gov.uscourts.cand.336935.30.0.pdf

https://www.law.com/therecorder/2020/03/02/reddit-will-not-have-to-hand-over-former-jehovah-witness-identity

https://youtu.be/vW2q5i2RxsY

https://youtu.be/MiOGM0unw04

Wenn die Menschen unsicher sind und Angst haben, klammern sie sich an das Vertraute (Luk. 5:39).
Durch das Schüren von Ängsten erreicht die JW.Org, dass ihre Leute sich noch fester an sie klammern.

Grad erst die Tage im Fernsehen : Versuche, wo man Leuten unlösbare Aufgaben stellt, damit sie sich ein bisschen hilflos und ohnmächtig fühlen. Danach waren sie viel eher bereit, an unlogische und unvernünftige Dinge zu glauben; Muster zu sehen, wo keine waren. Und das ist ja der Kernpunkt jeglicher Religiösität : das Bedürfnis nach Kontrolle, wo das Leben unkontrollierbar und traumatisch ist. Und genau das wird seit Menschengedenken ausgenutzt von Menschen, die sich als Mittler zwischen der Götter- und der Menschenwelt ausgeben – ob sie selbst das tatsächlich glauben oder einfach lügen – und von allen anderen fordern, alles zu… Weiterlesen »

„Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit“ (2Tim 1,7) Diese Worte erfüllen sich täglich an mir. Jesus begleitet mich vom frühen Morgen an, gibt mir Kraft, Mut und Frohsinn des Herzens. Seit ich die Sekte verlassen habe und mich Jesus zugewandt habe, spüre ich endlich die Freude, die ich mir immer gewünscht habe. Früher habe ich mir allerlei Ängste und Sorgen einreden lassen. Ständig war ich mit negativen Gedanken beschäftigt. Dann kam der Heilige Geist und hat all das Negative wie ein Schneepflug weggeschoben. Es gibt im Leben… Weiterlesen »

Ja, das kommt mir bekannt vor. Ich war früher auch gestresst. Habe 41 Studenwoche gearbeitet, hatte 24-h Pikettbereitschaft und ab&zu musste ich nachts arbeiten. Dann noch verantwortlich für die IT-Infrastruktur im Saal & Dienstamtgehilfe. Fast in jede Versammlung wollte ein Bruder/Schwester was von mir. Ich wurde kritisiert, dass ich zu viel arbeite und wenig für die Organisation mache. Meine Eltern wollten auch, dass ich nach einer 8-stündigen Nachtarbeit in die Versammlung gehe. Das habe ich genau 3 mal gemacht und 3 mal habe, bin ich eingeschlafen und danach ging ich nicht mehr. Älteste kamen zu mir und sagten ich soll… Weiterlesen »

Hallo zusammen, dieser Artikel ist gut geschrieben. Nur der 3. letzte Abschnitt wo unter anderem steht: “Jedoch, wir dürfen in einer Zeit leben, in der es uns sehr gut geht.”, ich so nicht ganz akzeptieren kann. Natürlich hat die Welt Fortschritte in sozialem, medizinischen und wissenschaftlichen Dingen gemacht. Aber es gibt reale Tendenzen der grösseren Armut, sprich die Spalten -Schere zwischen Super-Reichen und Normalen bis Armen weitet sich in der globalen Welt immer mehr auseinander. Siehe auch die globale Erwärmung, globale Verschmutzung (Ozeanen, Meere, Seen), Seuchen (Corona Virus, etc.), etc., etc. Angst zu verbreiten ist falsch aber die Realität darf… Weiterlesen »

Spätestens hier sollten wir merken das die Autoren der WTG bewusst negative Entwicklungen und Ereignisse aufgreifen um die Ängste der Menschen zu verstärken, nach dem Motto, seht her, wir haben es euch schon immer gesagt. Diese Taktik ist ja nicht neu, die WT/WTO/JW.ORG hatte schon immer “Schreckensbilder” hergenommen, um die Verkündiger zu blenden. Sämtlich Bücher, Traktate und Zeitschriften sind damit gefüllt. Nur – es soll eben eine “Scheinwelt” erzeugt werden. Nur damit können gutgläubige “Sklaven-Klasse-Anhänger” gehalten werden. Oder wohl doch nicht, wie? Es werden immer mehr, die erkennen was die JW.ORG in Wirklichkeit ist. Deshalb auch, sind wir ja hier…… Weiterlesen »

Der Erwachet mit dem Titelthema ‘Infektionskrankheiten’ wird jetzt massig in Selters nachgedruckt. Natürlich nur, um die Menschen nochmal zu jetzt wichtigen Verhaltensformen zur Ansteckungsvermeidung zu informieren und auf die Hoffnung von Gottes Königreich hinzuweisen. Sofort die psychologischen Krallen ansetzen. Also echt – heuchlerischer und pietätloser geht’s ja schon wieder nicht mehr.

Hallo alle zusammen! Vor 5 Jahren haben wir als Familie die Organisation verlassen. Wir waren auch angebliche Vorbilder, in der Lüge aufgewachsen und leider auch vorbildlich dabei unsere Kinder darin zu erziehen. Sich aufgeopfert bis zur körperlichen und geistigen Erschöpfung, aber man war ja nur erschöpft weil man nicht genug für Jehova bzw die Org tut. Dieser immer größeren Druck hat zum aufwachen geführt. Diese Seite hier war im Aufwachprozeß und die erste Zeit danach eine riesige Hilfe. Zu merken man ist doch nicht allein, den Betrug der gestohlenen Lebenszeit hast du nicht allein erlebt und der ohnmachtsähnlichen Zustand direkt… Weiterlesen »

WATCHTOWER ALS FALSCHER PROPHET ENTLARVT! Vielleicht sind gerade Zeugen Jehovas und ihre Watchtower-Society ein Hauptbestandteil der falschen Propheten, vor denen Jesus Christus so eindringlich warnte? Weltweit und in Hunderten von Sprachen verkünden Zeugen Jehovas ein falsches Datum nach dem anderen und eine unchristliche Doktrin nach den anderen. 1873 – 1874 – 1914 – 1925 – 1941 – 1975 usw. …Lüge reiht sich an Lüge. Im Jahr 1941 waren es nur noch MONATE, bis Harmagedon kommen sollte …! Der Blick von außen lüftet den Schleier der vermeintlichen göttlichen Berufung und der göttlichen Erleuchtung: https://www.youtube.com/watch?v=3nXKNAi_jnA Harte Fakten öffnen die verklebten Augen, auch… Weiterlesen »

Heute werden Leser der JW.Org-Seite gefragt, ob sie den Artikel: Was ist das Zeichen der „letzten Tage“? schon angeklickt haben. Dort heißt es dann, man beachte: „Leben wir in den „letzten Tagen“? Ja. Die Weltverhältnisse und die Chronologie der Bibel weisen darauf hin, dass die letzten Tage 1914 begannen. Seither regiert das Reich Gottes im Himmel. Eine der ersten Aktionen dieser Regierung war die Verbannung des Teufels und seiner Dämonen aus dem Himmel. Sie dürfen seitdem nur noch im Bereich der Erde ihr Unwesen treiben (Offenbarung 12:7-12).“ – Ende des Zitats. Wieder wird wie selbstverständlich das Jahr 1914 als Beginn… Weiterlesen »

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