Warum der „treue und verständige Sklave“ angeblich erst 1919 in Erscheinung trat!

Splane 2.001In einer 10 Minuten Ansprache bemüht sich David Splane von der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas auf ihrem eigenen Internet-TV-Sender JW Broadcast zu begründen, warum der „treue und verständige Sklave“ erst 1919 in Erscheinung treten konnte, obwohl es doch all die Jahrhunderte hindurch Gesalbte gab.

Dass der „treue und verständige Sklave“ nun erst seit 1919 in Erscheinung trat, ist sogenanntes „ neues Licht“. Bis dato wurde gelehrt, dass alle Gesalbten, die zu irgendeiner Zeit auf Erden lebten, diese imaginäre Sklavenklasse bilden.

Da diese neue Erklärung, die nun besagt, dass lediglich die jeweiligen Glieder der leitenden Körperschaft von 1919 an diesen „Sklaven“ bilden, viele Fragen bei denkenden Zeugen aufkommen lassen, möchte David Splane diese Fragen beantworten.

Aber jeder, der einigermaßen logisch denken kann, wird schnell erkennen, dass seine Argumentation mehr als fragwürdig, ja, sogar lächerlich ist. Folgen wir einmal Stück für Stück seinen Argumenten.

Link zum Video: https://youtu.be/rn9S_uaG7ME

Link zum Originalvideo der WTG: https://www.youtube.com/watch?v=-Yd1l3YoTKU

Wir sollen uns, so David Splane, eine Schwester vorstellen, die es wagt, einem Ältesten zu dieser Thematik eine Frage zu stellen. Es ist schon bemerkenswert, dass er hier von einer Situation ausgeht, die es in Wirklichkeit so kaum geben wird. Eine Schwester, ein sogenannter „Studiertyp“, was immer damit gemeint sein soll, wagt es, eine kritische Frage betreffs der neuen Erklärung zum Thema „treuer und verständiger Sklave“ zu stellen?

Der Begriff der „treue und verständiger Sklave“

Sklave 3.001Halten wir aber zunächst einmal fest, dass der Begriff der „treue und verständiger Sklave“ in der Bibel nur einmal vorkommt, und zwar in einem Gleichnis der Endzeitrede Jesu. Der Begriff der „treue und verständige Sklave“ oder „kluge Knecht“ ist aber bei allen Bibelgelehrten nicht als eine buchstäbliche wirkliche Klasse oder Gruppe von Personen zu sehen, sondern beschreibt eine bestimmte Handlungsweise von Menschen in der Zeit des Endes.

Es handelt sich um eine Worthülse, abgeleitet von Math. 24:45. Sie ist auf die irrige Doktrin von der Existenz eines “treuen und verständigen Sklaven”- gegründet, der verantwortlich ist für sämtliche, von ihm kommende “Belehrung durch die WTGPublikationen, Ansprachen und Vorträge usw., die für einen Zeugen Jehovas den gleichen Stellenwert zu haben hat wie die Bibel selbst.

Doch zurück zu den Ausführungen von David Splane. Er stellt die Frage in den Raum: „Welche Überlegungen haben zu der neuen Erklärung geführt“? Ja, welche Überlegungen, auch wir sind gespannt, haben zu dieser radikalen Erleuchtung geführt?

Auf die Frage: „ Wie würdest du antworten?“ – gibt es nur eine ehrliche Antwort. Diese „neue Erkenntnis“ ist der Tatsache geschuldet, dass immer mehr Glieder der Gesalbtenklasse durch schriftliche Eingaben und mündliche Hinweise auf Missstände im Bereich der Organisation und der Lehre auf ihr Mitspracherecht verweisen.

Das ist der Grund, warum die „leitende Körperschaft“ kurzerhand mit neuem Licht aufwartete. Die Gesamtheit der „Gesalbten“ ist nun endgültig außen vor, was sie eigentlich ja schon immer waren.

David Splane führt nun 4 Gründe an, warum diese neue Erkenntnis logisch sein soll.

1. Keine gedruckte Bibel

Nach den Worten von Splane gab es also all die Jahrhunderte hindurch keine „geistige Speise“ für gläubige Menschen, weil bis 1455 keine gedruckten Bibelausgaben zur Verfügung standen?

Möchte er damit sagen, dass unser Schöpfer mit der Einsetzung seines angeblichen „Sklaven“ warten musste, bis Luther und andere Reformatoren die Bibel übersetzt hatten und Gutenberg die Buchdruckkunst erfand? Wie krank sind solche Überlegungen?

In der gesamten Zeitspanne vom Ableben der Apostel bis zum Jahre 1919, dem Jahr, in dem der „treue und verständige Sklave“ angeblich in Erscheinung trat, gab es aufrichtige und beherzte Menschen, die unter Einsatz ihres Lebens und mit ehrlichen Absichten bemüht waren, das Wort Gottes für die Menschen zugänglich zu machen.

Wenn Jesus sagt, dass er – bis das Ende kommt – IMMER bei uns ist und war, dann gab und gibt es seit seinem Weggang auch immer Gesalbte, die Zugang zum Wort Gottes und damit zur sogenannten „geistigen Speise“ hatten. Splane sagt hier zwar, die „geistige Speise“ komme aus der Bibel, meint aber in Wirklichkeit alle Druckerzeugnisse und Lehraussagen, wie sie Jehovas Zeugen durch die „leitende Körperschaft“, dem „Sklaven“, vermittelt werden und die verbindlich zu akzeptieren sind.

Also, die Aussage, dass erst mit der Buchdruckkunst die biblische Botschaft den Menschen zugänglich wurde, ist eine Blendgranate. Sicherlich hat die Buchdruckkunst vieles erleichtet und beschleunigt, mehr aber auch nicht. Hatte nicht Jesus selbst versprochen, dass er den heiligen Geist als Helfer einsetzen wird, der dafür sorgen würde, dass die wahre Botschaft erhalten und verbreitet wird, und dass es immer einen Zugang zum Wort Gottes geben würde.

Gab es all die Jahrhunderte hindurch nicht immer Männer und Frauen, die durch die Kraft des heiligen Geistes getrieben, dafür sorgten, dass die Wahrheit nicht verloren geht?

Ja, die meisten Reformatoren kamen aus der kath. Kirche, richtig. Ist dies nicht ein Beweis, dass diese Männer ehrlich nach der Wahrheit suchten. Sie hatten die Quelle der Wahrheit erforscht und studiert. Sie haben viele, wenn sicherlich auch nicht alle, falschen Lehren aufgedeckt, und sich so vom Joch der katholischen Kirche befreit, zusammen mit vielen Millionen anderen Menschen. Baut der „treue und verständige Sklave“ nicht auch auf die Arbeit dieser Reformatoren auf? Warum dann die Verunglimpfung dieser Männer?

Anstatt diese Männer zu diskriminieren, so wie es Splane hier macht, sollte er dankbar anerkennen, dass sie mehr für den Zugang zur „geistigen Speise“ – um diese Metapher zu verwenden – getan haben, als alle Glieder der „leitenden Körperschaft“ zusammen, und zwar unter Einsatz ihres Lebens.

2. Menschen und viele Geistliche konnten nicht lesen und schreiben

Das mag richtig sein, lesen und schreiben konnten die vergangen Jahrhunderte hindurch nur wenige Menschen. Schriftliche Aufzeichnungen oder Bücher waren kostbar. Wer lesen und schreiben konnte, war gebildet und hatte viele Vorteile. Man konnte diesen Menschen schwer etwas vormachen. Sie konnte sich selbst ein Urteil bilden.

Aber bedeutet dies, dass die Menschen keinen Zugang zur christlichen Botschaft hatten?

Keineswegs, auch Menschen, die zur Zeit Jesu lebten, konnten in der Regel nicht lesen und schreiben. Dennoch hatten sie Zugang zur Botschaft. Tausende wurden an einem Tag getauft. Bis zum Ableben der Apostel hatte sich die Botschaft Christi über die ganze bewohnte Erde verbreitet, nur mit der Kraft des Heiligen Geistes. Nur weil die WTG sich der neuesten Technik bedienen kann, heißt das noch nicht, dass sie von Gott geleitet wird.

Splane behauptet, dass die Uneinigkeit unter den Reformatoren und die Dummheit der Menschen, die ja gar nicht lesen konnten, beweise, dass kein Sklave vorhanden war, weil die Bibel nicht verbreitet wurde. Erst seit dem 19. Jahrhundert seien die Bibelforscher und Jehovas Zeugen dafür verantwortlich. – Ein Beweis, dass sie der Sklave sind… Nun, das ist eine glatte Lüge.

Die Septuaginta lag dem Urchristentum größtenteils vor und wurde bereits um 100 n.Chr. abgeschrieben. Die orthodoxen Christen haben bereits seit circa 200 n. Chr. die Bibel in der Landessprache verwendet. Und schon im 4. Jahrhundert wurde die Bibel ins Gotische übersetzt.

1522 – 1534 wurde die Bibel durch Zwingli und Luther einer großen Leserschaft im deutschen Sprachraum zugänglich.

3. Wie waren die Reformatoren zur Bibel eingestellt?

Hier versucht Splane, mit Halbwahrheiten und Verdrehungen die Arbeit der Reformatoren abzuwerten. Diese Art der Argumentation ist in großem Masse unredlich. Die Reformatoren waren Suchende und hatten nicht immer alles richtig erkannt. Sie beanspruchten aber nicht für sich, das Sprachrohr Gottes zu sein und inspirierte Eingebungen erhalten zu haben.

Ja, Martin Luther hatte einige Schwierigkeiten mit dem Jakobus- und Hebräerbrief. Er brachte einige Aussagen, die in diesen Briefen gemacht wurden, nicht mit anderen Aussagen aus dem Römerbrief zusammen. Aber er lehnte sie nicht ab.

Zitat zum Hebräerbrief von Martin Luther: Über das bietet er eine große Schwierigkeit dadurch, dass er im 6. und 10. Kapitel die Buße den Sündern nach der Taufe stracks verneinet und versagt und Kap. 12,17 sagt, Esau habe Buße gesucht und doch nicht gefunden, was wider alle Evangelien und Briefe des Paulus ist. Und obwohl man einen Ausweg aus der Schwierigkeit suchen möchte, so lauten doch die Worte so klar, daß ich nicht weiß, ob es möglich sei. Mich dünkt, es handle sich um einen Brief aus vielen Stücken zusammengesetzt und nicht überall in gleicher Höhenlage.

Aber er sagt auch weiter, Zitat: „Wie dem auch sein mag, so ist’s doch ein ausbündig gelehrter Brief, der vom Priestertum Christi meisterlich und gründlich aus der Schrift redet, dazu das Alte Testament fein und reichlich ausleget, so dass es offenbar ist, er stamme von einem trefflichen, gelehrten Manne, der ein Jünger der Apostel gewesen, viel von ihnen gelernet hat und gründlich in der Schrift geübt ist. … Deshalb soll uns nicht hindern, auch wenn vielleicht etwas Holz, Stroh oder Heu mit untergemenget wurde, sondern wir wollen solche feine Lehre mit allen Ehren aufnehmen, nur dass man sie den apostolischen Briefen nicht in allen Dingen gleichstellen soll.

Reformatoren.001Mit anderen Worten, Luther gab zu verstehen, dass er Probleme mit ein oder zwei Aussagen hatte. Er konnte keine andere Erklärung finden als die, sie nicht vollständig den Apostolischen Briefen zuordnen zu können, aber er lehnte sie nicht ab. Das ist abwertend. Luther brachte nur nicht alles zusammen mit dem, wie er die Bibel verstand. Er versuchte, eine Erklärung zu finden. Nicht um die Bibel oder Teile davon abzuwerten, weil sie nicht mit seinen Ideen überstimmten, sondern um Erklärungen zu finden. Dass er damit manchmal danebenlag, sollte seine Arbeit als Ganzes nicht schmälern.

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, wie oft die WTG Aussagen der Bibel verbogen hat und noch verbiegt, bis sie ihrem Lehrgebäude entsprechen. Diese Art der Argumentation ist unseriös und soll nur dazu dienen, sich selbst in den Vordergrund zu rücken.

Einige Reformatoren hatten falsche Lehren, z. B. Vorherbestimmung

Nun, keiner will bestreiten, dass die Reformatoren in allen Punkten das richtige Verständnis hatten und auch falsche Lehren vertraten. Doch kann diese Tatsache ein Beweis dafür sein, dass es noch keinen „treuen und verständigen Sklaven“ gab, der die „geistige Speise“ zur rechten Zeit austeilte???

Ohne jetzt auf die Prädestinationslehre näher einzugehen, viel wichtiger ist die Frage, ob nicht auch der Sklave in den fast 100 Jahren seiner angeblichen Existenz ebenso viele falsche Lehren vertreten hat.

Dann versucht Splane, die Uneinigkeit der Reformatoren als weiteren Grund anzuführen, weshalb der „treue und verständige Sklave“ nicht schon zu ihrer Zeit existiert haben kann.

Uneinigkeit der Reformatoren

Ja, richtig, sie waren in ihrem Denken gespalten. Und ja, es ist richtig, man bekämpfte sich. Aber dennoch war es immer noch möglich, sich dem Kern der Botschaft zu nähern und ihn zu verstehen. Diese Streitereien um einzelne Lehraussagen ist allen Religionsgruppen vorzuwerfen. Auch die WTG ist davon nicht verschont. Auch die WTG geht gegen Andersdenkende vor, sei es innerhalb ihrer Organisation oder auch außerhalb.

David Splane sieht also die Uneinigkeit und falschen Lehren der Reformatoren als Beweis, dass sie nicht vom Geist geleitet waren. Doch im gleichen Atemzug sagt er, dass auch wir, der „Sklave“ oder die Zeugen, Fehler machten.

Keine Religionsorganisation hat andere Religionsorganisationen mehr verunglimpft und beschimpft wie die WTG, obwohl sie viele Ihrer eigenen Lehren aus den anderen Gruppen übernommen hat. Gleichnis vom Weizen und Scheinweizen.

Mit der Frage, „wie reagierten die Reformatoren?“, werden alle Reformatoren in einen Topf geworfen. Also auch hier wieder die übliche Pauschalverurteilung. Mit Halbwahrheiten und Polemik versucht David Splane dem nicht informierten Zeugen einzureden, dass die Reformatoren schlimme Bestien waren.

Ja, es gab radikale Reformatoren, aber nicht alle reformatorischen Bewegungen waren radikal.

Mit dem Sammelbegriff radikale Reformation werden jene reformatorischen Gruppierungen bezeichnet, die sich in Opposition zu den lutherischen und zwinglianischen Reformationsbewegungen entwickelten. Der Begriff bezieht sich besonders auf Reformatoren wie Thomas Müntzer, Andreas Bodenstein, Kaspar Schwenckfeld sowie die Täufer. Der US-amerikanische Historiker Roland H. Bainton und der deutsche Theologe Reinold Fast bezeichneten die radikale Reformation auch als „linken Flügel der Reformation“.

4. Einstellung zum Predigtauftrag

Das ist ja nun mal ein ganz neuer Zungenschlag. Splane bricht hier eine Lanze für die katholische Kirche. Sie nahm den Predigtdienstauftrag ernster als die Reformatoren.

Zitat:Seltsamerweise war es zuerst die Katholische Kirche, die den Predigtauftrag auf der ganzen Erde zu predigen ernster nahm als die Reformatoren.“

Sagt die Bibel nicht, dass es die Apostel waren, die diesen Auftrag zuerst vollständig erfüllten? Splane stellt die Frage: „Wer hat als erstes die Botschaft nach China oder Südamerika gebracht? Es waren die katholischen Missionare“.

Bemerkenswert, wieder ein indirektes Loblied auf die katholische Kirche und ihren Missionseinsatz. Doch wie hat die katholische Kirche diesen Auftrag durchgeführt? Mit Feuer und Schwert.

Dass die Reformatoren erst später auch Missionare aussandten, liegt in der Natur der Sache begründet. Die Reformatoren waren natürlich am Anfang damit beschäftigt, sich gegen die katholische Kirche und ihre Lehren und Dogmen zu richten. Wenn also Splane hier behauptet, die Reformatoren hätten nicht missioniert, dann ist dies eine bewusste Täuschung.

Tatsächlich haben die protestantischen Kirchen in der Neuzeit mehr zur Verbreitung der Bibel und ihrer Botschaft getan, als der „treue und verständige Sklave“ unter der Leitung der WTG. Das sollte man doch neidlos anerkennen. Dass Splane die Verbreitung der Bibel der WTG an die Fahnen heftet, ist schlichtweg ein Witz. Im Jahr 2011 wurden weltweit 32,1 Millionen Bibeln verbreitet, und das von 146 nationalen Bibelgesellschaften! Die Argumentationen dieser Männer, dass sie allein für die Verbreitung von Gottes Wort auf der Erde verantwortlich und daher der “treue und verständige Sklave” sind, wird immer verzweifelter und dreister. Diese Behauptung widerspricht einfach den Tatsachen.

Grund für die Unlust der Reformatoren zu missionieren soll die Lehre der Vorherbestimmung sein.

Das ist eine gewagte Behauptung und entbehrt jeder seriösen Grundlage. Wie schon gesagt, die protestantischen Kirchen in der Neuzeit haben mehr zur Verbreitung der Bibel und ihrer Botschaft getan als der „treue und verständige Sklave“ unter der Leitung der WTG.

Gott wird niemals zulassen das gute Menschen umkommen.

Ja, dies ist eine biblische Wahrheit, die Splane doch wohl nicht in Frage stellen möchte. Die Rettung der Menschen ist nicht abhängig von dem Predigtdiensteinsatz irgendeiner Religionsorganisation. Sie hängt davon ab, ob der Mensch bereit ist, Christus als seinen Retter im Glauben anzunehmen.

Bei objektiver Betrachtung der Geschichte kein Sklave auszumachen!

Nun, das ist richtig, denn es gibt keinen „treuen und verständigen Sklaven“, der von Jesus eingesetzt worden wäre. Das ist die einfache Wahrheit. Aber nicht aus den von Splane angeführten Gründen. Jesus sprach nie davon, dass er außer dem Heiligen Geist noch einen „treuen und verständigen Sklaven“ einsetzen würde, um Speise zur rechten Zeit auszuteilen.

 

 

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kritikus

Was soll man zu David Splane noch sagen? Er betreibt eine Bauchnabelschau und bildet sich ein, der Mittelpunkt der Welt zu sein. Der “Sklave” vergleicht sich mit sich selbst (2. Kor. 10:12). Gottfried Benn schrieb einmal seinen dummen Kritikern dies ins “Poesiealbum”: “Allons enfants! Tut nicht so wichtig! Die Erde war schon vor euch da, und auch das Wasser war schon richtig!”
kritikus

PetroNella

Ich habe nur paar fragen; Welche unterscheid ist zwieschen Diener und Sklave?
War Jesus Christus und Aposteln, Diener oder Sklaven? Was hat Jesus über sklaven und Diener gesagt? Was sagt Gottes Wort die Bibel über diener und sklawen?
Danke für die erklerung.
PetroNella

Matthäus

Die ganze Ansprache ist mit einem Wort “ein Witz”! Lächerlich und peinlich, vor allem wenn man es mit der bisherigen Belehrung vergleicht. Merken diese selbsternannten Lehrer nicht wie sie sich mit dem was dieser sogenannte “trvSk.” alles an Belehrungen niederschrieb mit dem im Widerspruch steht was so kühn behauptet wird, nur um eine völlig umbiblische Lehre “der trvSk. ist erst seit 1919 aktiv” z.B. WT 2000 15. 2. S. 29 Kyrillos Lukaris — Ein Mann, dem die Bibel lieb und teuer war *** Sie brachten mit aller Gewalt eine Stimme zum Schweigen, die auf verschiedene Irrtümer ihrer unbiblischen Glaubensansichten aufmerksam… Weiterlesen »

Matthäus

Oder legen wir doch den Massstab an “ihre Speise zur rechten Zeit”, den als so “treuen und verständigen Sklaven ” dargestellten – 1972 war es offensichtlich DIESER Sklave der diese Worte schrieb: WACHTTURM 72 1. 7. S. 389, 392 ‘Sie werden wissen, dass ein Prophet unter ihnen gewesen ist’ *** Dieser „Prophet“ war kein einzelner Mensch, sondern eine Körperschaft von Männern und Frauen. Es war die kleine Gruppe der Fußstapfennachfolger Jesu Christi, die damals als Internationale Bibelforscher bekannt waren. Heute sind sie als christliche Zeugen Jehovas bekannt. Sie verkündigen immer noch eine Warnung, und es haben sich ihnen in dem… Weiterlesen »

Johannes

Hallo an Euch Alle. Meine Frau und ich üben gesanglich für das Luther Pop-Oratorium. Das Projekt der tausend Stimmen in Dortmund Ende des Jahres. Die Veränderungen der falschen Lehren damals, konnte nur geschehen durch die neuen Medien der damaligen Zeit. Die Lügen und Halbwahrheiten des treuen und verständigen Sklaven sind durch die heutigen Medien Möglichkeiten vielen viel offensichtlicher. Möge unser Herr Jesus allen betroffenen Versklavten Menschen den Mut schenken es auch zu erkennen. Auch durch Eure Mitarbeit. Danke Euch gute Geschwisterinfo. Liebe Grüsse der Johannes.

Omma

Lieber Bruder, ich kann mich noch gut an einen Artikel erinnern, ich glaube es ging darum, dass nur wenige dafür verantwortlich sind um die Vielen ihre Speise zu geben. – Auch an dieses sogenannte neue Licht erinnere ich mich: “Nur die LK ist der tr.u.v.Sk.”. Ich fragte damals meinen Mann: Und was ist mit den anderen Gesalbten, lassen die sich das so einfach gefallen? Nun wird mir so einiges klar, nachdem ich deine Worte in dem Artikel gelesen habe: “Auf die Frage: „ Wie würdest du antworten?“ – gibt es nur eine ehrliche Antwort. Diese „neue Erkenntnis“ ist der Tatsache… Weiterlesen »

Micha

Liebe Geschwister Jesus spricht in seinem Gleichnis in Mat.24:45-51 von einem Sklaven, welcher von seinem Herrn den Auftrag erhält, seine Mitknechte mit Nahrung zu versorgen. Das könnte ganz einfach nur bedeuten, dass er für genügend Essen zu sorgen hat. Wieso um alles in der Welt wird versucht, aus einfacher physischer Speise GEISTIGE Speise zu machen? Ist der bei JZ zum Begriff gewordene Ausdruck GEISTIGE SPEISE letztlich auch nur eine Erfindung wie eben auch GEISTIGES PARADIES? Versucht hier nicht die LK, Jesu Worte zu präzisieren d.h., seinen Worten die von ihr gewünschte Wirkung zu geben, wenn sie SPEISE durch GEISTIGE SPEISE… Weiterlesen »

O.W.Schade@bruderinfo

WIE KRANK SIND SOLCHE ÜBERLEGUNGEN?

Hallo bruderinfo!

Wie krank sind solche Überlegungen, fragt Ihr zu Punkt 1 Eures aufdeckenden Artikels, für den ich mich bedanken möchte. Das ist ein gesunde Frage auf eine geistig kranke Ansprache!

Vielleicht ließe sich noch dieses Zitat hinzufügen, es kam mir nur so:
“Es ist logisch daß in einer Gesellschaft, die verrückt ist, diejenigen, die nicht verrückt sind, als verrückt bezeichnet werden.” (Gerald Dunkl 1959)

Gerne lasse ich mich von einer ver-rückt gewordenen WT-Gesellschaft für verrückt erklären. Solange ich noch gesunde Fragen stellen kann, soll es mich nicht weiter kümmern!

MfG
O.W.S.

NEU

Lieber Autor, hervorragend hast Du das Thema “Warum der t.u.v. Sklave erst 1919 in Erscheinung trat” analysiert. Mit diesem Thema hat sich die LK in die Nicht-Existenz revidiert. “Warum den treuen und verständigen Sklaven vertrauen”, wurde immer mit dem Jahr 33 u. Zeit zementiert – Siehe Organisiert Buch unter dem Thema, “Warum den tuvS vertrauen”. Vielen Dank. Splane spricht von einer Änderung des früheren Standpunktes. Ich dachte immer es war damals neues Licht und heute ebenfalls neues Licht. Also, halten wir fest, ein früherer Standpunkt in Bezug einer “Erscheinung” wurde geändert. Wie verhält es sich mit “Erscheinungen”? Genau, sie kommen… Weiterlesen »

Janus

Hallo,
hier der Link zu Broadcast:
https://tv.jw.org/#video/VODProgramsEvents/pub-jwbmw_201506_1_VIDEO

Es grüßt
Janus

Ordnungszahl 83 (kristallin)

Ich verstehe das nicht… Da hat sich die Leitende Körperschaft mit ihrer Hausbibel einen Platz in die selbige geschmuggelt, und zwar über die Kapitelübersicht der Apostelgeschichte der 2013 revidierten NWT (englisch), Seite 1459:
“[Chapter] 15
Dispute in Antioch regarding circumcision (1,2)
Question brought to Jerusalem (3-5)
Elders and apostles meet together (6-21)
Letter from THE GOVERNING BODY (22-29)”

Nur dass ich das richtig verstehe: die Leitende Körperschaft ist der treue und verständige Sklave, und der soll erst im vorherigen Jahrhundert erschienen sein. Was soll dann dessen Gastauftritt im ersten Jahrhundert?

Zeitreisen?

Können die das jetzt auch?

LG O83

Jürgen Kausmann

Muss man das folgende Zitat verstehen? Ist das nicht ein Widerspruch in sich?

Dabei gilt zu beachten, dass das Wort „Sklave“ in Jesu Gleichnis in der Einzahl steht, was auf einen kollektiven Sklaven hindeutet.

Weil “Sklave” in der Einzahl steht, soll es sich um einen kollektiven Sklaven handeln!?!?

Vielleicht bin ich ja auch einfach nur zu dämlich um das zu kapieren!

LG, Jürgen

Catherine

Hallo an alle!

Was ist an diesem Gleichnis denn nicht zu verstehen??
Jesu wollte sagen, bleibt wachsam, haltet die Gebote und bleibt im Glauben, denn Ihr wisst nicht wann ich komme!

Das gilt für ALLE Menschen!
Warum bekommen die Menschen es nicht hin, in Gemeinschaft respekt und liebevoll miteinander um zu gehen??
Es gibt ständig welche die meinen Sie wären zu höherem berufen, aber vor Gott ist das alles Nichtigkeit und ein haschen nach Wind.
Wir sind alle gleich, ob wir das wollen oder nicht!

Liebe Grüße von Catherine