Spenden, Spenden, Spenden! – Jehova unser Bestes geben!

Spendenaufruf von St. Lett. Hier nun wie angekündigt die vollumfängliche Widerlegung der Darbietung der leitenden Körperschaft zur Mai TV-Sendung auf tv.jw.org

Von Meleti Vivlon, Beroean Pickets

Geld.001Wie schon im vorherigen Artikel erwähnt beginnt Bruder Lett die JW.ORG TV-Sendung für diesen Monat mit der Aussage, dass sie historisch sei. Dann zählt er mehrere Gründe auf, die wir als von historischer Wichtigkeit betrachten können. Allerdings ist der einzige historische Aspekt der, dass die WTG diese TV-Sendung benutzen, um massiv um Spenden zu bitten, und zwar auf eine Art und Weise die die meisten von uns niemals erwartet hätten.

 

WT Sohpia.001

Dieses massive Drängen zum vermehrten Spenden für JW.Org  macht auch vor Kindern nicht halt, siehe das neueste Sophia  Video von JW.Org. (das Video wurde etwas  überarbeiten: Sophia kommt doch noch zum Nachdenken, und andere hoffentlich auch.)

Link zum Video: https://youtu.be/cpaGl3iuJJo

Ich erinnere mich an eine Unterhaltung mit einem kanadischen Bruder, der jetzt in den USA lebt. Damals in den späteren 70iger Jahren, begannen die Brüder kostenlose Sendezeit zu nutzen, die das kanadische Fernsehen, als Teil ihres Lizenzabkommens mit der Regierung, zur Verfügung stellen musste. Eine wöchentliche Sendung wurde produziert, im Format einer Diskussion um die verschiedenen biblischen Themen zu untersuchen. Sie kam wirklich gut an und da gerade das kanadische Zweigbüro gebaut wurde, wurden Geldmittel für ein TV-Studio, direkt im Bethel, reserviert. Trotzdem, nach dem erhebliche Arbeit investiert wurde, kam von der Leitenden Körperschaft die Anweisung, das ganze Projekt einzustellen. Das befand man als beschämend, aber dann kamen die 80iger Jahre mit den Skandalen von Fernsehpredigern und plötzlich erschien die Entscheidung der Leitenden Körperschaft vorausschauend. Die Ironie für uns Oldies ist, dass wir jetzt die Leitende Körperschaft, genau das machen sehen, weshalb wir auf die Fernsehprediger herabsahen.

Natürlich wäre Bruder Lett mit unser Aussage nicht einverstanden. Ungefähr bei der Zeitmarke von 8:45 (Minuten), sagt er:

 „Aber jetzt möchte ich die wertvollen Dinge ansprechen, die uns vielleicht als erstes in den Sinn kommen. Materieller Besitz oder finanzielle Hilfe. Wie ihr wisst hat diese Organisation über 130 Jahre lang niemals um Geldmittel gebeten und wird ganz bestimmt nicht jetzt damit anfangen. Wir versenden keine monatlichen Auszüge an jeden Zeugen Jehovas, der einen Betrag aufführt, der bereitgestellt werden soll um das weltweite Werk zu finanzieren.“

Das ist ein Strohmann-Argument. Das Erbitten von Spenden auf ein Verfahren festzulegen, das wir nicht verwenden möchten bedeutet nicht, dass wir es praktisch nicht auf andere Weise tun. „Zu erbitten /solicit“ wird folgendermaßen definiert:

  1. (gehoben) höflich, in höflichen Worten um etwas bitten
  2. (veraltend) aufgrund von Bitten bereit sein (etwas zu tun)

Wenn man Bruder Lett 30 Minuten zuschaut und zuhört wie er über den finanziellen Bedarf der Organisation spricht, dann kann es keinen Zweifel geben, dass auf seine Rede, genau diese zwei Definitionen zutreffen. Und doch scheint er zu meinen, solange er sagt, dass es so nicht ist, werden wir auch glauben, dass es nicht so ist. Zum Beispiel, sagt er:

Zitat Lett: „Manchmal mögen wir uns etwas gehemmt fühlen, über den finanziellen Bedarf der Organisation zu sprechen. Das ist verständlich, möchten wir doch in keiner Weise mit anderen religiösen oder ähnlichen Organisationen eingestuft werden, die ihre Unterstützer zum Spenden nötigen.“

Wie setzen andere Religionen, auf die sich Bruder Lett bezieht, Nötigung ein? Würde die Behauptung, dass der Bedarf an finanziellen Mitteln direkt von Gott kommt, als Nötigung betrachtet? Wenn dir glauben gemacht wird, dass Gott dein Geld möchte, dann bedeutet nichts zu geben Ungehorsam, ist es nicht so? Ist dies keine Nötigung? Ich denke schon. Ist das nicht die Methode, die er meint wenn er sagt, dass andere Religionen Zwangsmaßnahmen verwenden, die wir aber vermeiden möchten? Allerdings.

Und doch ist es genau diese Methode, die er sofort benutzt, nachdem er diese Aussage gemacht hat. Um den Aufruf der Leitenden Körperschaft nach mehr Geld zu rechtfertigen, bezieht er sich auf 2. Mose 35:4,5, wo Moses sagt: „Dies ist es, was Jehova geboten hat…“.

Moses bittet die Israeliten um Mittel für den Bau der Stiftshütte oder dem Zelt der Zusammenkunft, wo die Bundeslade untergebracht werden soll. Aber es ist nicht Moses, der darum bittet, nicht wahr? Es ist Gott der durch Moses darum bittet.

Die Israeliten hatten keinen Grund daran zu zweifeln das es sich tatsächlich um eine Bitte von Gott handelt, denn Moses kam mit allen benötigten Legitimationen, die ihn als Gottes Sprecher oder Mitteilungskanal auswiesen. Im Gegensatz dazu haben die Glieder der leitenden Körperschaft weder das Rote Meer geteilt, noch das Wasser im Hudson River in Blut verwandelt. Auch hat Gott sie nicht als seine Repräsentanten erklärt. Sie sind es, die sich in dieser Stellung selbst ernannt haben. Deshalb die berechtigte Frage, auf welcher Grundlage sollen wir glauben, dass sie für Gott sprechen? Weil sie, die selbst glauben Gottes Mitteilungskanal zu sein, um Geld im Namen Jehovas bitten? Dennoch wird von uns erwartet, zu glauben, dass das keine Drängung oder Nötigung ist.

Um ihre Legitimation zu beweisen,

sagt Bruder Lett: Bitte denkt mal darüber nach, wie viele Verlagsgesellschaften gibt es heute, die Publikationen in so vielen Sprachen druckt, wie Jehovas Organisation? Die Antwort, keine. Und warum ist das so? Weil sie keinen finanziellen Gewinn davon haben.“

Ich habe nur wenige Sekunden gebraucht um zu beweisen, dass diese Aussage falsch ist. Hier ist eine Organisation, die Gottes Wort in mehr Sprachen druckt, als Jehovas Zeugen es tun und das nicht gewinnorientiert. (Siehe auch Agape Bible Organization) Widme dich einige Minuten mehr dem Internet und du wirst viele weitere Organisationen finden, die Lett und seine eigennützige Aussage der Lüge überführen.

Um seinen Appell für mehr Geld zu vertiefen, fährt Bruder Lett fort:

„Zum einen hat sich in jüngster Vergangenheit, der finanzielle Bedarf im Werk in einem Tempo beschleunigt, wie nie zuvor.”

Warum hat sich der finanzielle Bedarf in bisher unbekanntem Tempo beschleunigt? Ist es wegen eines noch nie dagewesenen Wachstums? Wir wollen mal sehen. Er fährt fort:

„Eine kürzliche Untersuchung des Bedarfs an Königreichssälen hier in den Vereinigten Staaten, hat ergeben, dass 1.600 neue Königreichssäle oder größere Renovierungen notwendig sind, nicht irgendwann in der Zukunft, sondern genau jetzt.“

„Und weltweit brauchen wir mehr als 14.000 Anbetungsstätten, das stattfindende und zukünftige Wachstum nicht eingeschlossen.“

Letztes Jahr gab es in den Vereinigten Staaten eine Zunahme von 1%. Gemäß dem Jahrbuch 2015 hat sich die Zahl der Zeugen Jehovas in den USA. um 18.875 erhöht. Wenn wir die durchschnittliche Größe einer Versammlung mit 70 Verkündigern annehmen, dann sind das gerade mal 270 Versammlungen die eventuell einen neuen Saal benötigen. Da die meisten Säle für mehrere Versammlungen benutzt werden, bedeutet dies, vorsichtig geschätzt, aufgrund des Wachstums eventuell einen Bedarf von 135 zusätzlichen Königreichssälen, unter der Annahme, dass keiner der existierenden Säle Platz für diese neuen Versammlungen hätte. Da die meisten Königreichssäle jedoch kaum überfüllt sind wird es in der Regel möglich sein diesen Zuwachs in den vorhandenen Sälen aufzunehmen.

Nichtsdestotrotz wird uns gesagt, dass es einen dringenden Bedarf für ein vielfaches dieser Zahl gibt. Warum?

Weltweit besteht, nach Bruder Lett, ein Bedarf nach 14.000 Sälen. Das sollte für 30.000 Versammlungen ausreichen. Doch, laut dem Jahrbuch 2015, lag die Zunahme an Versammlungen im letzten Jahr nur bei 1.593. Selbst wenn wir mit einem Saal pro Versammlung rechnen, bleibt noch zu erklären warum darüber hinaus noch zusätzlich 12.500 Königreichssäle benötigt werden.

Wenn sie uns um Geld bitten, dann müssen sie uns schon wirklich erklären, warum dieser plötzliche Ausbau in einer Zeit, in der sich das weltweite Wachstum verlangsamt und nicht beschleunigt, nach der eigenen Statistik der Organisation, notwendig ist.

Bruder Lett versichert seinen Zuhörern, dass das Geld nicht für irgendjemand ist. Wie dem auch sei, mit dem Geld werden die Fehler und Versäumnisse einer Gruppe von Männern bezahlt, die den Titel “treuer und verständiger Sklave” für sich beanspruchen. Jahrzehnte indiskreter Richtlinien haben dazu geführt, dass die Organisation mit Strafen in Höhe von mehreren Millionen Dollar, wegen Kindesmissbrauch und dem Versagen die schwächsten Glieder der Versammlung zu schützen, verurteilt wurden.

Und es gibt noch viel mehr anhängige Verfahren bei den Gerichten. Wenn Mose um Beiträge für den Bau der Stiftshütte appellierte, wurden die Mittel nicht für andere, ungenannte Zwecke verwendet. Wenn Mose sündigte, bezahlt er selbst für seine Sünden. Er übernahm die Verantwortung.

Wenn die Leitende Körperschaft Heuchelei vermeiden will – z.B. Fakten falsch darstellen – muss sie jenen, von denen sie Mittel erbittet, ganz genau berichten wofür dieses ganze Geld gebraucht wird.

Der Bau oder Kauf von regionalen Übersetzungsbüros

Zur weiteren Erläuterung der Notwendigkeit für diese beispiellose und historische Aufforderung zum Spenden, fährt Bruder Lett fort:

„Wir werden jedoch unser Verfahren zum Übersetzen von Publikationen in indigene Sprachen beschleunigen. Das erfordert den Bau oder Kauf von regionalen Übersetzungsbüros oder RTO‘s. Diese werden strategisch in dem Teil des Landes mit der höchsten Konzentration von Muttersprachlern der Sprache liegen. Die Bereitstellung der RTO‘s in den verschiedenen Regionen des Landes verringert die Notwendigkeit für teure bauliche lokale Büro Erweiterungen. Aber in den nächsten zwei Jahren werden jedoch mehr als 170 solcher Einrichtungen – RTO’s – benötigt. Je nach Land und Materialkosten kann jedes einzelne RTO von einem bis zu mehreren Millionen kosten. Das ist ein weiteren Grund warum wir unsere Finanzmittel erhöhen müssen.“

Zeugen Jehovas haben bereits für viele Jahrzehnte Übersetzungen in allen wichtigen Sprachen erstellt. Diese zusätzlichen RTO‘s sind für indigene Sprachen vorgesehen und kosten von einer Million bis zu mehreren Millionen Dollar. Trotzdem wir von uns erwartet, dass wir glauben, das wäre billiger als die Kosten für eine Zweigbüro Erweiterung.

Alles, was ein Übersetzungsbüro braucht, sind Menschen, Schreibtische, Stühle und Computer. Trotz Grundstücken, die wir bereits besitzen und kostenfreien Arbeitskräften, so dass die einzigen Kosten die Materialien sind, sollen wir glauben, dass es immer noch billiger sei die RTO‘s anderswo zu kaufen oder zu bauen? Bruder Lett sagt, dass das Hinzufügen von ein paar Büros für eine Handvoll indigener Sprachübersetzer auf Land, das wir bereits besitzen und mit unseren kostenfreien Arbeitskräften besetzen, mehr als eine oder mehrere Millionen Dollar kostet?

Okay, sei es wie es ist. Wenn wir diese RTO‘s in der Nähe von indigenen Bevölkerungsgruppen brauchen, sprechen wir in der Regel über Gebiete, in denen Land billiger ist. Es gibt nicht viele indigene Bevölkerungsgruppen in Manhattan, der Innenstadt von Chicago oder entlang dem Ufer der Themse, als Beispiel. Dennoch sollen wir glauben, dass die Einrichtung eines Büros für eine Handvoll Übersetzer mindestens eine Million, oft mehrere Millionen kosten wird. Wir sprechen, wenn wir Letts Zahlen nehmen, von ungefähr einer halben Milliarde Dollar!

Die neue Methode

Ein anderer Grund für den Bedarf an mehr Geld ist, gemäß Bruder Lett, dass die Organisation alle Hypothekendarlehen der Versammlungen annulliert hat. Warum wurde das gemacht?

„Tatsächlich wurden die Hypothekendarlehen gelöscht, damit es keine Härte für einige Versammlungen und Kreise darstellt … . Wie damals erklärt, soll es die Erstattung dieser Ausgaben über die gesamte Bruderschaft ausgleichen.“

Wenn seine Worte wirklich wahr sind, wenn er nicht lügt, wenn er sagt, der Grund dafür war, um auszugleichen und um keine Härte für Versammlung ohne viele Ressourcen darzustellen -warum hat dann der Brief, der diese Darlehen annulliert hat, auf der Seite 2 eine kursive Aufforderung enthalten, eine Resolution über einen Betrag zu verabschieden, der mindestens so hoch ist wie die ursprüngliche Darlehens Rückzahlung?

Zu sagen, alle Kredite werden annulliert, während die Ältesten angewiesen werden eine Resolution zu verabschieden, die einen Betrag in gleicher Höhe wie die vorherige Kreditzahlung fordert, und das eine liebevolle und gerechte Vereinbarung nennt, ist offensichtlich scheinheilig.

Letts Trugschluss falscher Gleichwertigkeit

Um zu demonstrieren, dass die Stornierung von Saalkrediten selbstlos und mit dem Segen Gottes erfolgte, verwendet Bruder Lett die folgende Argumentation:

„Wir haben auch von Kreisaufsehern und anderen gehört, das einige der Brüder und Schwestern, einige der jüngsten Veränderungen die eingeführt wurden, falsch verstanden haben können. Zum Beispiel wurde allen Versammlungen, die einen Königreichssaal oder Kongresssaal Darlehen zurückzuzahlen hatten, mitgeteilt, dass ihre Darlehen annulliert wurden. Nun, wenn ihr darüber nachdenkt, ist es doch erstaunlich, nicht wahr? Alle ihre Kredite wurden gelöscht. Könnt ihr euch eine Bank vorstellen, die Hausbesitzern sagt, dass alle ihre Kredite gelöscht wurden, und dass sie nur jeden Monat der Bank das überweisen, was sie sich leisten können? So etwas konnte nur in Jehovas Organisation passieren.“

Was in dieser Erklärung irreführend ist, dass die beiden Situationen nicht gleichwertig sind. Nehmen wir das Beispiel der Annullierung der Bankkredite und machen wir es wirklich dem gleichwertig, was die Organisation getan hat, dann werden wir sehen, ob eine Bank nicht auch genau das machen würde, was die Leitende Körperschaft getan hat.

Stell dir eine Bank vor, die Geld an viele Hausbesitzer geliehen hat und dafür seit vielen Jahren eine monatliche Darlehensrückzahlung bekommt. Dann, eines Tages, ändert die Bank ihre Vereinbarung, und annulliert alle Kredite, fordert aber vom Hausbesitzer mit der Zahlungen in gleicher Höhe fortzufahren. Das erscheint ein Rezept für den Bankrott zu sein, aber ein Moment, das ist noch nicht alles. Als Teil dieser Vereinbarung übernimmt die Bank das Eigentum aller Immobilien. Den Bewohnern – nicht mehr Hausbesitzer – wird erlaubt in dem Haus unbefristet zu wohnen, aber sollte sich die Bank entscheiden es zu verkaufen, weil sie glaubt damit einen Gewinn zu erzielen, kann sie es tun, ohne das eine Einwilligung der Bewohner erforderlich ist. Stattdessen nimmt sie das Geld, baut den Bewohnern anderswo ein Haus und steckt den Gewinn ein. Dem Bewohner ist es nicht erlaubt das Haus zu verkaufen und den Gewinn zu behalten.

Das ist dem gleichwertig, was die Organisation gemacht hat und es gibt keine Bank der Welt, die diese Chance nicht ergreifen würde, um das Gleiche zu machen, wenn die Gesetze des Landes das erlauben würden.

Eine praktische Anwendung

Um zu verdeutlichen, was dies wirklich bedeutet, nehmen wir den Fall einer Versammlung in einer armen Gegend einer großen Metropole. Diese verarmten Brüder und Schwestern erhielten ein Darlehen von der Organisation für den Bau eines bescheidenen Königreichssaales. Die Gesamtkosten des Saals ergaben, weil er in einem strukturschwachen Gebiet gebaut wurde, nur 300.000 Dollar. Trotzdem haben Sie seit Jahren mit den Zahlungen zu kämpfen. Dann wird ihnen gesagt, dass die Hypothek auf den Saal, den sie besitzen – die Besitzurkunde ist im Namen der lokalen Ortsversammlung, wie, für Jahrzehnte, alle bisherigen Besitzurkunden – gelöscht wurde. Sie sind überglücklich. Es gibt einige in ihrer Versammlung, die sich in einer schlimmen Lebenslage befinden und so beschließen sie, die Mittel die jetzt frei sind, für finanzielle Unterstützung so zu verwenden, wie die Versammlungen des ersten Jahrhunderts es gewohnt waren zu tun. (Siehe 1 Timotheus 5:9 und Jakobus 1:26)

In der Zwischenzeit kam es in der Gegend der Stadt zu einer Aufwertung. Die Immobilienwerte sind sprunghaft angestiegen. Die Immobilie wird nun mehr als eine Million Dollar erbringen. Das LDC (Local Design Committee) entscheidet, dass der Besitz verkauft und ein besserer Saal in einem Geschäftsviertel, einige Meilen entfernt, für ungefähr 600.000 Dollar gebaut wird. Die örtlichen Brüder sind außer sich vor Freude. 400.000 Dollar Gewinn wird wahrhaftig die Leiden so vieler in der Versammlung lindern. Aber, ihre Freude ist von kurzer Dauer. Es wird ihnen gesagt, dass der Saal nicht ihnen gehört. Er gehört der Organisation und der Gewinn aus dem Verkauf muss an die Organisation, für das weltweite Werk gehen.

In all diesen Jahren, in den die Brüder die Kreditraten bedienten, dachten sie, der Saal gehöre ihnen, aber nun mussten sie lernen, dass das nicht der Fall war. Zusätzlich wurde von ihnen gefordert eine Resolution zu beschließen, die sie verpflichtet, jeden Monat einen festen Betrag für das weltweite Werk zu zahlen. Wenn sie einige Monate dieser Verpflichtung nicht nachkommen können, dann gilt, gemäß dem Brief vom 29. März 2014 (Seite 2) folgendes:

„Die Ältesten sollten feststellen welche Beträge von den Geldern der Versammlung am Ende des Monats für die beschlossenen Spenden verwendet werden können und ob der Fehlbetrag in den zukünftigen Monaten ausgeglichen werden sollte“.

In den Bemerkungen zu den Richtlinien der Annullierung von Krediten, sagt Bruder Lett:

„Einige Geschäftsleute in der Welt mögen denken, dass dies eine Änderung mit fatalen Folgen ist.“

Tatsächlich kann es keinen Zweifel geben, dass sich weltliche Geschäftsleute, die umfassend über die wahre Natur dieser Änderung informiert sind, überschlagen würden um sich an diesem Geschäftsmodell zu beteiligen.

Die Anhäufung von materiellen Dingen

Es gibt keinen Beweis, dass die Spenden von Christen des 1. Jahrhunderts verwendet wurden, um Anbetungsstätten zu bauen. Alle Spenden wurden verwendet, um die Leiden anderer zu lindern und waren vollkommen freiwillig. Deshalb musste Bruder Lett auf die hebräischen Schriften zurückgreifen, um eine gewisse Rechtfertigung für dieses weltweite Bauprogramm zu finden. Aber auch diese Begründung trifft, nach sorgfältiger Prüfung nicht ins Schwarze. Ja, Jehova forderte das Volk auf, einen Beitrag für den Bau eines Zelts der Zusammenkunft zu leisten. Das Zelt vereinte sie als eine Nation, zu dem sie drei Mal im Jahr kommen sollten, egal wo sie im Lande lebten. Das Zelt blieb für Hunderte von Jahren bestehen. Mehr verlangte Jehova nicht. Er forderte keinen Tempelbau für seinen Namen aus Holz und Stein.

„Und es geschah in jener Nacht, da geschah das Wort des HERRN zu Nathan: Geh hin und sage zu meinem Knecht, zu David: So spricht der HERR: Du willst mir ein Haus bauen als Wohnung für mich? Wahrhaftig, nie habe ich in einem Haus gewohnt von dem Tag an, als ich die Söhne Israel aus Ägypten heraufgeführt habe, bis zum heutigen Tag; sondern ich bin umhergezogen in Zelt und Wohnung. In der ganzen Zeit, die ich unter allen Söhnen Israel umhergezogen bin, habe ich da jemals zu einem der Stämme Israels, dem ich gebot, mein Volk Israel zu weiden, ein Wort geredet und gesagt: Warum habt ihr mir nicht ein Haus aus Zedern gebaut?“ (2. Samuel 7:4-7)

Obwohl Jehova die freiwilligen Spenden der Güter und Arbeit, um Tempel Salomos zu bauen, annahm, hatte er es nicht gefordert. Somit war der Tempel ein Geschenk und alle Spenden dafür, wurden für den Bau verwendet. Um die Mittel zu beschaffen wurde keine Täuschung verwendet, noch wurden Mittel für andere Zwecke verwendet. Und David, dessen Idee es war, den Tempel zu bauen, gab mehr für den Bau als jeder andere.

Betrachtung der Tatsachen

Bruder Lett behauptet, dass die Organisation die Brüder nicht zwingen würde Geld zu geben.

In dem Schreiben, dass, mit der Annullierung der Darlehen versandt wurde, war eine interne Anweisung für die Ältesten jeder Versammlung, um alle Gelder der Versammlung, die sie gespart hatten, an das lokale Zweigbüro zu senden. Dies wäre dann kein Spendenaufruf, wenn dies lediglich als Bitte formuliert wäre, aber die Fakten legen etwas anderes nahe. Berichte sind von unterschiedlichen Quellen gekommen, die belegen, dass in Versammlungen, wo die Ältesten nicht dazu geneigt waren das Geld zu überweisen, durch den besuchenden Kreisaufseher Druck auf sie ausgeübt wurde, es zu überweisen. Da die Kreisaufseher jetzt die Ermessensbefugnis hat Älteste zu ernennen oder abzusetzen, haben ihre Worte eine enorme Kraft. Zu sagen, dass die Organisation keinen Druck ausüben würde ist bewiesenermaßen falsch.

Miete für Kongresssaal um hundert Prozent erhöht

Aber das ist noch nicht alles. Kürzlich wurden Brüder schockiert, als sie erfuhren, dass die Kosten für die Anmietung des Kongresssaals um hundert Prozent oder mehr erhöht wurden. Diese Kongresssäle gehören der Organisation und die Anweisung, dass die verschiedenen Kreiskongress Komitees die Miete, nach der Anzahl der Verkündiger im Kreis, zu erhöhen sind, kam von der Leitenden Körperschaft. Einige größere Kreise berichten Mehrkosten von mehr als 20.000 $ für einen Tages-Kongress – mehr als das Doppelte, wie bisher. Stell dir vor dein Vermieter kommt zu dir und sagt, ich habe die Miete verdoppelt, aber du musst nicht denken, das ich dich zwinge, mehr zu zahlen.

Unsere Brüder könnten argumentieren, dass es immer noch eine freiwillige Spende ist. Es stimmt, wir mögen uns schuldig fühlen, wenn der Rechnungsbericht auf einem Kongress vorgelesen und uns eine Unterdeckung von 12.000 $ mitgeteilt wird. Vielleicht fühlen wir uns verpflichtet mit einer Spende zu helfen. Aber es liegt immer noch an uns, dies zu tun.

Der Fehler in dieser Argumentation wird den meisten Brüdern und Schwestern nicht klar sein, kann aber am besten durch das, was in einem Kreis geschehen ist, erläutert werden. Wir bekamen einen Brief. Er wurde vom Kreiskomitee an alle örtlichen Ältesten gesandt. Er bezog sich auf eine Anweisung der Organisation in den Buchungsanweisungen, dass ein Fehlbetrag für die Miete des Kongresssaals ausgeglichen werden muss, indem alle örtlichen Versammlungen den Fehlbetrag durch Spenden bezahlen. Diese offenkundige und dokumentiert zwingende Anforderung der Mittel wurde als ein “Vorrecht” betrachtet. So wurde jede Versammlung aufgefordert, einen Beitrag von mehreren hundert Dollar Spendengelder, für den Kongress zu zahlen. Auf dem Kongress wurde ebenfalls zum Spenden aufgerufen. Durch den Brief an die örtlichen Versammlungen, wurden Geldbeiträge erzwungen. Und wir müssen uns daran erinnern, dass der Grund, dass die Brüder die Miete nicht bezahlen konnten, eine willkürlich auferlegte Mieterhöhung war. Doch, nach den eigenen Worten von Bruder Lett, möchte die Leitende Körperschaft angeblich niemanden belasten.

Der Gesichtsausdruck, den Bruder Lett in dieser Sendung zeigt, drückt aus, dass die leitende Körperschaft uns lediglich wissen lassen möchte, dass ein Bedarf vorhanden ist. Seine Worte sollen nicht als Spendenaufruf verstanden werden. Nein, die leitende Körperschaft möchte uns nicht zwingen, will uns nicht belasten. Im Gegenteil die Darlehen wurden liebevoll annulliert um unsere Last zu erleichtern und unsere Belastung auszugleichen. Die Mittel werden mit Bedacht und diskret eingesetzt und werden nur benutzt, die gute Botschaft zu predigen, eine Arbeit, die durch den Kauf von Immobilien für Versammlungen und für Übersetzungsbüros, erleichtert wird.

Die Fakten zeigen, dass: 1. Die Organisation die Eigentumsrechte aller Königreichs- und Kongresssaal Objekte übernommen hat;

  1. alle Versammlungen angewiesen wurden, eine bindenden Resolution zu verfassen, einen festen monatlichen Betrag an die Organisation zu überweisen;
  2. alle Versammlungen angewiesen und unter Druck gesetzt wurden, um etwaige angesammelte Einsparungen an die Organisation zu senden;
  3. Mieten für Kongresssäle drastisch angehoben wurden, mit der Aufforderung überschüssige Beträge an die Organisation zu schicken;
  4. Defizite bei Kongresssaalmieten von allen Versammlungen im Kreis, durch Spenden ausgeglichen werden müssen.

Jehova mit deinen wertvollen Dingen ehren

Bruder Lett beginnt den Teil der Sendung mit dem Spendenaufruf, mit diesen Worten:

„Die Leitende Körperschaft hat mich gebeten für die Mitteilung, die sie diesen Monat mit dem ganzen Haushalt des Glaubens teilen möchten, Prediger 3:9 als Thema zu verwenden.“

Der Satz: “Ehre Jehova von deinen wertvollen Dinge”, kommt nur einmal in der Bibel vor. Jedoch seine Verwendung in diesem Appell deutet stark darauf hin, dass dies es ein neues Schlagwort wird, eine Kurzform, die, wenn um Geld gebeten wird, Verwendung findet. Anschließend wendet Lett etwas an, was in den letzten Jahren, eine störenden Praxis wurde, die falsche Anwendung einer Schriftstelle, um eine Gedanken zu stützen. Da Bruder Lett Christen anspricht, wäre es schön, wenn er für Spendenaufrufe, zur Unterstützung der Bauausführung und der Kosten für die Verwaltung der Organisation, eine gewisse Stütze in den christlichen Schriften finden könnte. In einem Versuch, diese Stütze zu finden, sagt er:

„Nun, an diesem Punkt, werde ich mir die Worte des Paulus ausleihen, als er in Hebräer Kapitel 11 viele Männer und Frauen des Glaubens aufzählte, dann aber, wie in Vers 32 aufgezeichnet, sagte, “Und was soll ich noch sagen? Denn die Zeit würde mir fehlen, wenn ich erzählen wollte … “und dann nannte er andere, die Jehova mit ihren wertvollen Dingen geehrt hatten.“

Manchmal hören wir etwas und die einzige Reaktion ist: Ach du Schande! Andere Worte mögen einem in den Sinn kommen, aber als Christ hält man sich zurück sie laut auszusprechen. Auf was Lett Bezug nimmt, ist dies:  „… die durch Glauben Königreiche bezwangen, Gerechtigkeit wirkten, Verheißungen erlangten, der Löwen Rachen verstopften, des Feuers Kraft auslöschten, des Schwertes Schärfe entgingen, aus der Schwachheit Kraft gewannen, im Kampf stark wurden, der Fremden Heere zurücktrieben. Frauen erhielten ihre Toten durch Auferstehung wieder; andere aber wurden gefoltert, da sie die Befreiung nicht annahmen, um eine bessere Auferstehung zu erlangen. Andere aber wurden durch Verhöhnung und Geißelung versucht, dazu durch Fesseln und Gefängnis. Sie wurden gesteinigt, zersägt, starben den Tod durch das Schwert, gingen umher in Schafpelzen, in Ziegenfellen, Mangel leidend, bedrängt, geplagt. Sie, deren die Welt nicht wert war, irrten umher in Wüsten und Gebirgen und Höhlen und den Klüften der Erde.“ (Hebräer 11:33-38)

Würden, nach dem Lesen dieser Passage, deine ersten (oder auch die letzten) Worte sein “Ja, in der Tat. Sie ehrten Jehova mit ihren wertvollen Dingen?“

Die Heuchelei der Pharisäer

„Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr gleicht übertünchten Gräbern, die von außen zwar schön scheinen, inwendig aber voll von Totengebeinen und aller Unreinheit sind. So scheint auch ihr von außen zwar gerecht vor den Menschen, von innen aber seid ihr voller Heuchelei und Gesetzlosigkeit.“ (Matthäus 23:27,28)

Jesus nahm kein Blatt vor den Mund, wenn er die Bosheit der Schriftgelehrten, Pharisäer und religiösen Führer seiner Zeit, bloßstellte. Matthäus berichtet 14 Fälle, in denen Jesus sich auf Heuchler bezieht. Markus verwendet den Begriff nur viermal, Lukas zweimal und Johannes überhaupt nicht. Natürlich waren in den Tagen von Johannes, die Schriftgelehrten und Pharisäer von den Römern, in Folge des Urteils, das der Herr über sie aussprach, bereits getötet worden, somit zu seiner Zeit eigentlich auch nicht mehr diskussionswürdig. Trotzdem kann man sich fragen, ob Matthäus auf sie so fokussiert war, weil er, als verhasster Steuereinnehmer, ihre Heuchelei klarer erkannte und erlebte als die anderen. Sie sahen auf ihn herab und mieden ihn, obwohl sie weit mehr Verachtung und gemieden werden, verdient hätten.

Tatsache ist, dass wir alle Heuchelei hassen. Wir sind so gestrickt. Wir hassen Lügen. Sie lösen in uns buchstäblich ein schreckliches Gefühl aus. Die Region des Gehirns, die reagiert, wenn wir Schmerzen und Ekel empfinden, sind die gleichen Regionen, die reagieren, wenn wir Lügen hören. Heuchelei ist eine besonders widerliche Form der Lüge, weil die Person – sei sie Satan oder ein Mensch – versuchen wird, dass du ihre vertraust und sie als etwas akzeptierst, was sie nicht ist. Das tut sie in der Regel, um die Vorteile deines Vertrauens in irgendeiner Weise auszunutzen. Daher wird jede ihrer Handlung Teil einer größeren Lüge. Wenn wir erfahren, dass wir von Leuten, die vorgeben sich um uns zu kümmern, verraten werden, bringt das unser Blut natürlich in Wallung.

Als Jesus die Pharisäer für ihre Heuchelei angriff, tat er es aus Liebe zu seinen Jüngern und mit großem Risiko für sich selbst. Die religiösen Führer hassten und töteten ihn dafür, dass er sie bloßstellte. Es wäre einfach gewesen, zu schweigen, aber wie hätte er dann die Menschen von der Tyrannei dieser Männer befreien können? Ihre Lügen und Doppelzüngigkeit mussten offenbart werden. Nur dann könnten seine Jünger aus der Sklaverei der Menschen befreit werden und sich in die herrliche Freiheit der Söhne Gottes begeben.

Die Organisation der Zeugen Jehovas, wie jeder andere Ableger der Christenheit, begann mit guten Absichten. Ihre Anhänger wurden von einigen Irrtümern und menschlichen Einschränkungen ihres früheren Glaubens befreit. Jedoch, wie alle ihre Brüder, wurden sie ein Opfer der ursprünglichen Sünde – dem Wunsch über andere zu herrschen. In jeder organisierten Religion beherrschen Männer die Versammlung Christi und fordern Unterwerfung und Gehorsam. Im Namen Gottes, ersetzen wir Gott. Obwohl wir Menschen rufen um Christus zu folgen, machen wir sie zu Nachfolgern von Menschen.

Die Zeit für eine solche Ignoranz ist vorbei. Es ist jetzt Zeit aufzuwachen und zu erkennen wer diese Menschen sind. Es ist Zeit den wahren Herrscher der christlichen Gemeinde, Jesus Christus, zu erkennen.

Im Gegensatz zu Menschen, ist sein Joch sanft und leicht.

 

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O.W. Schade

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Wachtturm September 2015:

“Wie finanzieren Jehovas Zeugen Ihr Werk?”

“Jehovas Zeugen finanzieren ihr Werk ausschließlich durch freiwillige Spenden (2. Korinther 9:7). Bereits 1879 wurde in der zweiten Ausgabe der vorliegenden Zeitschrift erklärt: „Die Zeitschrift ‚Zions Wacht Turm‘ [damaliger Name] wird, wie wir glauben, von JEHOVA unterstützt und braucht deshalb nie bei Menschen um Unterstützung zu bitten oder zu betteln.“ Dazu stehen wir heute noch.”

Vielleicht sollten die in der Schreibabteilung ab und zu mal tvjw schauen.
LG, turtle

Agabus

So, hier im Märkischen Kreis höre ich immer mehr Versammlungen die JW-Borgcast Mittwochs ausstrahlen für alle, die kein Internet haben. Ich denke, die werden erstmal den Spendenaufruf gesehen haben. Dann wird der wohl jetzt öfter kommen 🙂

turtle

Ich habe gerade die neueste Erklärung von Samuel Herd auf jwtv gehört, warum die Anzahl der “Spezialpioniere” reduziert wird. Er spricht davon, dass durch St. Lett Ansprache, eine leichte Erhöhung der Spenden zu verzeichnen ist, trotzdem haben sie noch viele Kosten und benötigen, noch Übersetzungsbüros und Übersetzer. Da die LK nicht erwaten kann, dass die Brüder noch mehr spenden, wollen sie jetzt eben die Kosten senken. Zudem müssten viele Königreichssäle renoviert und gebaut werden. Man solle auch daran denken, dass in Europä ein Königreichssaal durchaus mehr als eine Million kosten könne! Er liest das ganze von einem Manuskript ab und… Weiterlesen »

turtle

Ein aktueller Zeitungsartkel über die schon verkauften und noch anstehenden Immobilienverkäufe der WT. Interessant ist auch der Hinweis, dass die WT noch Dutzende Immobilien in Brooklyn besitzt.

https://www.brooklyneagle.com/articles/2015/12/3/breaking-news-jehovahs-witnesses-put-brooklyn-heights-headquarters-sale

turtle an Alle

Und mal wieder was für die “Kleinen”, damit sich auch ja wissen, wohin mit ihrem Taschengeld:
unter jworg, Kinder, Mitmachseiten “Werde Jehovas Freund”

Und wie werde ich Jehovas Freund?

“Sophia entscheidet sich dafur, etwas fur Jehova zu geben, anstatt etwas für sich zu kaufen. Hilf ihrer
Münze ans Ziel zu kommen.”

Dann folgt ein kleiner Irrgarten und wenn man die Münze dort erfolgreich durchgeschoben hat, ist sie am Ziel und das ist – Jehova? – Druckereigebäude, Königreichssaal, Trolleys.

Für heute reicht’s mir.
LG turtle

turtle an alle

Artikel in der “New York Post” vom 13.04.2016 über den Verkauf der Brooklyn Immobilien:

https://www.nypost.com/2016/04/13/jehovahs-witnesses-lock-down-deal-for-700m-brooklyn-plot/

LG turtle

turtle@alle

Alle Jahre wieder im November, rechtzeitig zum ‘Weihnachtsgeld”-Eingang:

Wachtturm von November 2017, Seite 18

“Wer großzügig ist, wird gesegnet”

….”Natürlich freut es Jehova, wenn wir aus Liebe unsere Zeit und Kraft für Königreichsinteressen und unsere Brüder einsetzen. Können wir aber noch etwas tun? Wir können Gott durch freiwillige Spenden ehren. ..”

Gott ehren durch Geld- und Sachspenden an jworg, welcher Gott wird hier geehrt?

Nachdruck durch Wiederholung:

“Arbeitsheft November 2017 , Woche vom 20. bis 27. November”

“Unser Leben als Christ”  zeige das Video “Jehova möchte, dass wir großzügig sind”.

LG turtle