Kinder Gottes

Wie wir wissen, haben zu allen Zeiten gläubige Menschen die Nähe zu Gott gesucht. Gott war das Ziel ihrer Sehnsucht, der „Hafen der Hoffnung, ihre Zuversicht und ihre Geborgenheit. Das galt besonders für jene, die zum Volk Israel gehörten, weil sie in einem Bund mit Gott standen. Der Bund mit Gott machte sie zu einer heiligen Nation und zu Söhnen Gottes. Aber es sollte eine Zeit kommen, in der Menschen aus allen Nationen, durch einen neuen Bund, ebenfalls Söhne oder Kinder Gottes sein sollten. Das ist durch den Tod Jesu möglich geworden. Deshalb heißt es im Evangelium des  Johannes: 

“Aber allen, die ihn [Jesus] aufnahmen und an ihn glaubten, gab er das Recht, Kinder Gottes zu sein. Das wurden sie nicht durch ihre natürliche Abstammung, auch nicht durch menschliche Zeugung und Geburt. Dieses neue Leben gab ihnen Gott allein.”

Diese Worte aus Johannes 1:12 und 13 sagen klar und deutlich, dass Jesus allen seinen Schafen das Recht verlieh, Kinder Gottes zu sein! Aber was bedeutet das eigentlich? Die volle Tragweite dieser Worte wird erst klar, wenn man den entspechenden Kontext der Bibel zu Hilfe nimmt.

Menschen werden allgemein als Gottes Kinder gesehen; sie waren„in seinem Bilde“ erschaffen und mit einigen Eigenschaften ihres Vaters ausgestattet. Aber um diese ganz allgemeine Kindschaft geht es in diesen Worten des Apostels Johannes nicht. Hier ist von einer Aufnahme in die Familie Gottes die Rede. In diese Familie wird nur integriert, wer sich zu Jesus bekennt, von ihm anerkannt wird und wer die Liebe des Christus in seinem Leben pflegt. Jesus beschrieb einmal, wer seine Familienangehörigen seien: “Wer immer den Willen meines Vaters im Himmel tut, der ist für mich Bruder, Schwester und Mutter.” (Mat. 12:50)

In Johannes 8 finden wir dann die klare Aussage, dass es noch einen anderen geistigen Vater für die Menschen gibt: Den Teufel! (Joh. 8:44, 47) Die Apostel sprechen auffällig oft von den Kindern Gottes. Hier folgt eine Auswahl bedeutsamer Texte:

“Alle, die sich vom Geist Gottes führen lassen, sind Kinder Gottes. Weil wir diesen Geist haben, können wir ausrufen:„’Abba! Vater!“’ Und derselbe Geist bestätigt unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind.”“ (Rö. 8:14-16)

“Ihr seid jetzt nämlich alle Kinder Gottes, weil ihr durch den Glauben mit Jesus Christus verbunden seid. Denn ihr alle, die ihr getauft worden seid, und dadurch zu Christus gehört, habt Christus angezogen. Es spielt keine Rolle mehr, ob ihr Juden seid oder Griechen, Sklaven oder freie Menschen, Männer oder Frauen. Denn durch eure Verbindung mit Jesus Christus seid ihr alle wie ein Mensch geworden.” (Gal. 3:26-28)

 

“Weil ihr nun seine Kinder seid, hat Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen gesandt. Der ruft:„’Abba, Vater!“’. Du bist also kein Sklave mehr, sondern ein mündiges Kind. Wenn du aber Kind bist, dann bist du auch Erbe. Dazu hat Gott dich bestimmt.” (Gal. 46, 7)

“Er hat uns im Voraus dazu bestimmt, seine Kinder zu werden. Durch Jesus Christus hat er uns dazu gemacht, zu ihm sollen wir gehören.”“ (Eph. 1:5)

“So entspricht es dem Wesen Gottes, der Ursprung und Ursache von allem ist: Er will ja viele Kinder in seine Herrlichkeit bringen. Deshalb hat er den, der sie zur Rettung führen sollte [Jesus], durch Leiden zur Vollendung gebracht. Denn der, der heilig macht [Jesus], und sie, die heilig gemacht werden [seine Jünger], stammen alle von dem Einen [Gott] ab. Aus diesem Grunde schämt er [Jesus] sich nicht, sie Brüder und Schwestern zu nennen.”“ (Hebr. 2:10, 11)

“Seht doch, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes und wir sind es tatsächlich.”“ (1. Joh. 3:1)

Diese Textauswahl macht deutlich, dass alle Nachfolger Jesu zur Familie Gottes gehören sollen. Durch ihre Taufe (auch im Namen Jesu ! ) werden sie in die Familie oder Hausgemeinschaft Gottes aufgenommen. Und dabei gibt es keine Ausnahme – alle Jünger Jesu dürfen dazu gehören.

(Die Aufnahme in Gottes Hausgemeinschaft ist kein Automatismus: Als Kind Gottes hat man eine heilige Verantwortung. Sie bedingt ein Leben in Gottergebenheit und Treue zum moralischen Standard Gottes, denn Gott ist Liebe und seine Kinder sollten es auch sein. So jedenfalls drückt es der Apostel Johannes in seinem 1. Brief aus.)

In der Hausgemeinschaft Gottes

Wenn ich über mein Leben nachdenke, dann wundere ich mich, wie ich im Chaos dieser Welt überleben konnte. Ja, ich wundere mich darüber, dass ich nicht den Verstand verloren habe, dass ich nicht selbst Hand an mich gelegt habe, dass ich nicht vor Angst verging. Ich durfte ein christliches Leben führen! Dagegen weiß ich von vielen anderen, die zu hellsichtig und zu empfindlich waren, dass sie in den Abgrund gesehen und vor Grauen, Angst und Verzweiflung gestorben sind.  Ich kann es nicht als Zufall ansehen, was für mich Tatsache geworden ist: Ich bin dem Wahnsinn dieser Welt entkommen. Warum? Allein darum, weil sich Gott von mir hat finden lassen! Ich durfte sein Kind werden! Ich fand meinen Platz in der Familie Gottes! Ich habe die Wahrheit der Worte Jesu an mir erfahren.

Meine Zugehörigkeit zur Familie Gottes hat mich vor der Sinnlosigkeit bewahrt, vor der absoluten Leere, dem Nichts. Sie hat mir Geborgenheit, Frieden und Schutz gegeben, Hoffnung und Glauben, Nähe und Freundlichkeit.

Und da bin ich nicht allein, ich habe viele andere Menschen, als Kinder Gottes an meiner Seite. Gewiss, wir alle sind Sünder, aber Jehowah hat an uns etwas gesehen, was gut ist: Der Wille zum Guten und zur Gerechtigkeit Gottes. Das ist unsere einzige Zutat zu unserem Glück im Leben des Glaubens. Unser Leben als Kinder Gottes führen wir aus lauter Gnade. Das ist uns bewusst und wir sind dankbar dafür!

Aber nehmen wir den Mund nicht zu voll, wenn wir behaupten, Kinder Gottes durch Christus zu sein? Aus den oben angeführten Bibelstellen kann man jedoch nichts anders herauslesen. Auch der Kontext gibt nichts anderes her. An diesen Worten ist nicht zu rütteln. Und dennoch: die WTG rüttelt daran!

Von der WTG ausgesperrt!

Wenn die WTG Texte aus Römer 8 und dem 1. Johannesbrief erwähnt, dann bezieht sie diese Aussagen heute ausschließlich auf die sogenannten „Gesalbten. Darunter versteht sie explizit jene, mit denen Jesus im Himmel regieren wird. Das sind die berühmten„144000. Alle anderen Jünger Jesu (sie werden von der WTG„”andere Schafe”“genannt) dürfen angeblich erst nach 1000 Jahren „Königreichsherrschaft“ Kinder Gottes werden.

In der Literatur der Organisation hieß es noch 1976 (W 76 15.8. “„Fahrt fort, als Kinder des Lichtes zu wandeln“”): „Jesus sagte von allen seinen Schafen: ‘„Meine Schafe hören auf meine Stimme, und ich kenne sie [mit Namen], und sie folgen mir. Und ich gebe ihnen ewiges Leben.’“ Da sie alle in Gottes Familie aufgenommen worden sind, können sie als „Kinder Gottes“ bezeichnet werden und erfreuen sich des „Lichtes des Lebens“ (Joh. 10:3, 27, 28; Röm. 8:19-21).“”

Aber danach wurde das Rad wieder zurückgedreht (W98 15. 2. “„Bald herrliche Freiheit für die Kinder Gottes“” u. W86 15.7. “„Bekundet stets Liebe und Glauben“”). Man fragt sich, warum man nach 1976„”neues Licht” veröffentlichte und die Kindschaft oder Sohnschaft Gottes nur auf den kleinen, elitären Kreis der “Gesalbten”“ eingrenzte?

Warum?

Man kann sich leicht ausmalen, warum das geschehen musste. Nach Auffassung der WTG sind die „”Gesalbten”“ als Söhne Gottes auch Erben mit Christus. Und sie meinen damit die Teilhabe an der Regierung mit Christus. In ihrem Verständnis wimmelt es von Denkschlampereien. Eine solche Schlamperei ist die Behauptung, dass Königreich“ gleichbedeutend mit „Regierung“ sei und man mitregieren darf, wenn man „Erbe“ oder „Miterbe“ mit Christus ist. Man kann sich in diesen Kreisen nicht vorstellen, dass das den„Söhnen“verheißene Erbe, in erster Instanz das ewige Leben ist und nicht unbedingt nur die Mitregentschaft. Und: auch die Schafe zur rechten Seite Jesu in Math. 25:34 „erben das Königreich!

Statt Kinder nur noch Freunde

Und was hat sich die WTG nun für die „anderen Schafe“ ausgedacht, da sie ja nicht Kinder Gottes sein dürfen? Für diese hat man sich eine Art Freundschaft einfallen lassen. Jeder nichtgesalbte“Zeuge Jehovas kann zumindest Gottes Freund werden! Aber: diese Freundschaft wird uns nicht geschenkt! Nein! Sie muss erarbeitet – sie muss verdient werden. Und es gibt sechs Punkte, nach denen dies zu geschehen hat.

Das scheint mir so typisch amerikanisch zu sein, wie der „Hamburger“ oder die leere und unverbindliche„”Hallo!“- Freundlichkeit”, die einem dort überall begegnet. Bei den Baptisten beobachtete ich, dass sie mit Jesus auf ganz vertrautem Fuß stehen und ihn tatsächlich fragen, ob er sich über seine Geburtstagsfeier freue. Sollte dieses kumpelhafte Verhalten auch bei den Zeugen Jehovas Einzug halten?  In den Videos von Sophia und Philipp klingt es jedenfalls schon an.

Warum ist das so schlimm?

Nun wäre das nicht das Schlimmste. Der Trend zur Freundschaft wäre nur peinlich und respektlos, weil man den Unvergleichbaren u. U. auf sein menschliches Niveau herabzieht. Folgenschwerer ist es da, dass man ehrliche Nachfolger Jesu aus der Hausgemeinschaft Gottes ausschließen will! Man wirft sie aus der Familie hinaus! Aber die Worte Jesu besagen doch, dass man als sein Jünger mit ihm Gemeinschaft haben muss! Wie soll das gehen, wenn man kein Kind Gottes ist (im Brief an die Römer gebraucht Paulus die Wörter “Kinder” und “Söhne” synonym)? Dann ist man vom Christus getrennt. Und daran sieht man wieder, worauf die WTG – Theologie abzielt: Christus darf neben der WTG keine allzu wichtige Rolle spielen. Die Organisation drängt sich zwischen Gott und die Menschen.

Die WTG verhält sich gerade so, als ob Jesus nicht gekommen wäre, um alle Kinder Gottes “in eins zu sammeln” (Joh. 11:52), sie agiert so, als ob Jesus die Einheit der Familie Gottes nicht prophezeit hätte: Ich bitte nicht nur in bezug auf diese, sondern auch in bezug auf diejenigen, die durch ihr Wort an mich glauben, damit sie alle eins seien, so wie du, Vater, in Gemeinschaft mit mir bist und ich in Gemeinschaft bin mit dir, dass auch sie in Gemeinschaft mit uns (!) seien, damit die Welt glaube, dass du mich ausgesandt hast.”“ (Joh. 17:20, 21)

Die WTG bewegt sich hier auf der Ebene des Gesetzesbundes und erlaubt den “Nichtgesalbten”“ höchstens „Freunde Gottes“ zu werden, und auch nur dann, wenn sie ihre Pflicht erfüllen und tüchtig für sie arbeiten. Von der Gnade Gottes für alle Menschen, wie sie im Brief an die Galater aufleuchtet, scheint sie nichts zu halten. Da gewinnt man den Eindruck, dass sie tatsächlich die Verhältnisse des alten Bundes wieder aufleben lässt, um ihre Macht zu festigen. Denn sie ist sich ihrer„Besonderheit, ihrer „Exklusivität“ ganz und gar bewusst: Niemand kann gerettet werden, wenn er nicht zur Organisation gehört! Damit will die WTG das sein, was nur Jesus Christus von sich sagen kann: “Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.” (Joh. 14:6)

Nun ist ja bekannt, wie die Organisation versucht, ihre Meinung zu stützen, indem sie kurzerhand behauptet, das NT sei nur für die Gesalbten geschrieben worden und das bedeute ja wohl, dass die oben zitierten Texte gar nicht auf alle Jünger Jesu anzuwenden sind! Sie gelten angeblich nur den Gesalbten!

Und wie sieht der„Beweis“für diese Behauptung aus? Man kann sich die Mühe machen und das in der Literatur der Gesellschaft nachlesen, wenn man noch Lust dazu hat. Oder man liest direkt in den Texten des NT, die mit aller Deutlichkeit von„”jeder” und “alle” sprechen und deutlich machen, woran die Kinder Gottes zu erkennen sind. Übrigens geht Johannes ausführlich darauf ein. Hier ein paar seiner Aussagen:

“Jeder, der sich in seinem Handeln von der Gerechtigkeit leiten lässt, hat Gott zum Vater.” (1. Joh. 2:29)

“Wer Gott zum Vater hat, lässt sich nicht auf die Sünde ein.” (1. Joh. 3:9)

„”Wer liebt, hat Gott zum Vater und kennt ihn.”“ (1. Joh. 4:7b)

„“Wer glaubt: Jesus ist der Christus, hat Gott zum Vater.” (1. Joh. 5:1)

Und das ist einfach nur wahr und schön! Hier in dieser verkommenen Welt dürfen wir als Kinder oder Söhne Gottes mit Gott und Christus untrennbar verbunden sein, weil wir zur Familie Gottes gehören. (siehe auch Rö. 8:38, 39) Jeder Jünger Jesu kann in sich die Liebe Gottes an ihr Ziel kommen lassen, indem er einfach vertraut  und liebt! Warum sollen das nur die “Gesalbten”“können dürfen ? (Ach ja, sie sind ja irgendwie „besonders, so behaupten es viele Zeugen Jehovas. Aber niemand weiß genau, wie und warum.)

Im Brief an die Epheser beschreibt der Apostel Paulus, durch wen und durch was die Trennung zwischen Juden und Nichtjuden, die im Gesetz Moses begründet lag, aufgehoben worden ist. Zu allen Nichtjuden lässt Gott sagen:

“Durch ihn [Jesus] haben wir alle Zugang zum Vater, weil wir einen Geist empfangen haben. Ihr seid also nicht mehr Fremde oder Gäste ohne Bürgerrecht. Ihr seid vielmehr Mitglieder von Gottes Hausgemeinschaft.”“ (Eph. 2:18, 19)

Damit gehören alle Nachfolger Jesu zur Hausgemeinschaft Gottes, zu seiner Familie, weil sie alle Gott zum Vater haben. Und was sagen wir zu den “Gesalbten”, die sich einbilden, dass nur sie die Kinder oder Söhne Gottes sind? Wenn wir an ihr Bemühen denken, den Christus zu verdrängen, muss man schon unweigerlich an den Antichristen denken. Der Apostel Johannes fragte:

“Wer ist denn der Lügner? Doch wohl der, der abstreitet, dass Jesus der Christus ist. Der ist der Widersacher von Christus. Und mit dem Sohn lehnt er auch den Vater ab. Wer den Sohn ablehnt, kann auch nicht zum Vater gehören. Wer sich zum Sohn bekennt, gehört auch zum Vater.”“ (Joh. 2:22, 23)

Das ist eine deutliche Warnung an alle, die die Rolle Jesu (auch in Verbindung  seiner Bedeutung für alle seine Nachfolger) herabwürdigen wollen. Es könnte sein, dass sie in ihrer Verblendung eines Tages den Sohn ablehnen. Sie werden ihn kaum in ihren Worten ablehnen, aber sie zeigen es durch ihre Taten.

Wir dürfen sicher und zuversichtlich sein, dass nichts und niemand uns aus dieser Familiengemeinschaft lösen kann, denn:  “Meine Schafe hören auf meine Stimme. Ich kenne sie und sie folgen mir. Ich gebe ihnen das ewige Leben. Sie werden in Ewigkeit nicht verloren gehen und niemand kann sie mir aus den Händen reißen.

Mein Vater, der sie mir anvertraut hat, ist mächtiger als alle. Niemand kann etwas aus seinen Händen reißen.”“ (Joh. 10:27-29)

 

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Tom an Tilo DANKE

Lieber Tilo,

für Deinem Artikel:  Kinder Gottes
kann ich mich nur bedanken und Amen sagen!

Sei behütet in der Ewigkeit und ewigen Liebe des Vaters und des Sohnes!

Liebe Grüße
Tom

Denker

Hallo Tilo, danke für diesen sehr guten Artikel. Ich sehe es genauso wie Du, denn ich kann mir nicht vorstellen das Gott einen Unterschied macht bei  Nachfolgern seines Sohnes Jesus Christus. Und Du hast es ja gut mit vielen Aussagen aus der Bibel bestätigt. Den einzigen  Unterschied macht er bei  den Menschen die Ihn und seinen Sohn lieben und die die es nicht tun. Ich muss ja noch immer in die Versammlung gehen und habe auch schon mit Brüder über dieses Thema geredet, außer Anfeindung ist sonst nichts gekommen. Ich wünsche Dir und allen Mitlesern weiterhin den Segen unseres himmlichen… Weiterlesen »

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