Ist die ganze Bibel, so wie wir sie kennen, von Gott inspiriert?

Jehovas Zeugen lehren: “Die ganze Schrift (die ganze Bibel, so wie sie heute existiert) ist von Gott inspiriert…”

Die katholische Kirche und viele fundamentalistische Christen sehen das übrigens ganz ähnlich. Siehe Zweites vatikanisches Konzil

Unter anderem beruft man sich hier auf die Worte des Apostel Paulus, der geschrieben hat: Denn die ganze Heilige Schrift ist von Gott eingegeben (inspiriert). Sie soll uns unterweisen; sie hilft uns, unsere Schuld einzusehen, wieder auf den richtigen Weg zu kommen und so zu leben, wie es Gott gefällt“. 2 Tim. 3:16

Die Frage, die sich jedoch stellt ist: Von welcher Schrift spricht Paulus hier? In der Regel denken wir sofort an die Bibel, so wie wir sie heute kennen, doch diese gab es zu jener Zeit noch nicht, also kann er diese auch nicht gemeint haben. Die Zusammenstellung der Bibelbücher, bis zu ihrer heute gültigen Konstellation, erstreckte sich als Prozess über einen Zeitraum von vielen Jahrhunderten.

Ohne dass wir jetzt groß auf die Geschichte der Kanonisierung der Bibelbücher eingehen wollen, ist es zweifelsfrei, dass sie von Menschen zusammengestellt wurden. Man mag nun den Standpunkt einnehmen, dass diese Menschen durch den Geist Gottes geleitet wurden, doch die Tatsachen zeigen, dass bei der Zusammenstellung des Bibelkanons oft die eigenen Glaubensüberzeugungen der einzelnen Kirchenführer entscheidend waren. Doch dazu später mehr.

Immerhin ist es den einflußreichen Männern der Kirche im Laufe der Jahrhunderte gelungen, die heute als außerbiblisch geltenden mystisch – gnostischen alttestamentlichen Apokryphen nicht als inspirierte Schriften zu erkennen und sie nach langem hin und her nicht in den Kanon aufzunehmen. Besonders um das Buch Henoch gab es große Auseinandersetzungen.

Das Buch Henoch, mystisch, gnostisch, esoterisch?

Während Hieronymus noch dafür sorgte, dass diese Schriften nicht in den Kanon integriert wurden, haben jedoch Irenäus, Origen and Clemens von Alexandrien bereits regen Gebrauch davon gemacht, besonders vom ersten Buch Henoch. Tertullian (160-230 u.Z) nannte das Buch Henoch gar “Heilige Schrift”.

Die Reformatoren jedoch erkannten diese Schriften als nicht von Gott inspiriert und lehnten sie ab, obwohl sie zwischenzeitlich durch die katholische Kirche als Teil der Bibel unter der Bezeichnung „Deuterokanonische Schriften“ anerkannt waren. Aus diesem Grund werden diese Schriften in den protestantischen Bibelübersetzungen weiterhin als „Apokryphen“ (unecht) betitelt.

Das „Neue Testament“ erwähnt Henoch zwar als Prophet, jedoch ist daraus nicht ersichtlich, ob er etwas Schriftliches hinterlassen hat. Wir lesen in Judas 14: „Es hat aber auch von diesen geweissagt Henoch, der Siebente von Adam an, und gesprochen: Siehe, der Herr kommt mit seinen vielen tausend Heiligen, Gericht zu halten über alle und zu strafen alle Gottlosen für alle Werke ihres gottlosen Wandels, mit denen sie gottlos gewesen sind, und für all das Harte, das die gottlosen Sünder gegen ihn geredet haben.“

Es ist anzunehmen, dass die heute bekannten Henoch – Schriften nicht von ihm geschrieben wurden. Die Bibel berichtet von einigen Propheten und Prophetinnen, von denen ebenfalls nichts Schriftliches überliefert ist.

Wenn man das Buch Henoch und andere apokryphische Bücher liest, fällt auf, dass sie im Gegensatz zu den anerkannten Büchern der Bibel unlogisch aufgebaut und Aussagen teilweise wahllos zusammengesetzt sind. Zudem haben generell alle eine komplett andere Schreibart, teilweise als hätte irgendjemand einfach einige Satzteile aus den Büchern des Alten und Neuen Testaments genommen und irgendwie mit eigenen Worten dazwischen zusammengesetzt. Auch sind viele Wiederholungen enthalten. Zuweilen werden die Worte des Allmächtigen, bzw. der Propheten und Apostel in der Bibel einfach verdreht. So manche der darin enthaltenen Aussagen widersprechen völlig der Logik und der Vernunft.

In den pseudepigraphischen Büchern ranken sich um die Person des Henoch fantastische Geschichten, die Henoch mystifizieren. Dies geht schließlich soweit, dass er selbst zu einer Art Erlöserfigur wird.

Dies alles zeigt uns, dass viel Detektivarbeit und Wissen nötigt war, die Bibel, so wie wir sie heute kennen, gewissenhaft zusammenzustellen. Man geht zwar davon aus, dass die Abschreiber der Bibel zu allen Zeiten größte Sorgfalt an den Tag legten, aber sie waren nur die sogenannten Schreibknechte von Auftraggebern. Und diese Auftraggeber konnten ganz unterschiedliche Interessen gehabt haben.

Sah Paulus die ganze Bibel als von Gott inspiriert an?

Mit diesem Artikel möchten wir keinesfalls die Glaubwürdigkeit der Bibel in Frage stellen, im Gegenteil – sie ist das wegweisende Buch, das uns Gott und sein Vorhaben offenbart. Eine wichtige Frage ist aber: Meinte Paulus die komplette Bibel, so, wie wir sie heute kennen, als er festhielt: “Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich…”?

Und: ist es möglich, dass ein falsches Verständnis über die Inspiration der Bibel negative Auswirkungen auf das menschliche Miteinander haben kann – uns entzweit, statt eint? Ein Blick auf die Wortgefechte und Debatten geistlicher Führer und Bibelgelehrter in der Vergangenheit und auch heute noch unter Bibelstudenten in verschiedenen Foren, legt diesen Schluss nahe. Aber bringen diese Diskussionen uns in unserer Charakterbildung weiter – oder führen sie zu gegenseitiger Beurteilung, Verurteilung und Ablehnung?

Welche Schriften standen den ersten Christen zur Verfügung?

Im Gebrauch waren damals hier und da jeweils Abschriften von Moses, einiger Propheten, so wie die Psalmen. Erst viel später wurde unter großen Auseinandersetzungen der Gelehrten entschieden, was zur Bibel gehören sollte. Ich behaupte, dass das Pauluszitat “Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert…” sehr überzogen und übersteigert bewertet wird. Paulus selbst bekundet mehrmals, dass nicht alles, was er sagte und schrieb unter Inspiration geschah!

Drei Beispiele aus 1. Korinther 7

„Auf die Fragen in euerm Brief antworte ich: Ein Mann tut gut, wenn er kein Weib berührt. Was ich hier ausspreche, das ist nur ein Rat und kein Gebot (Gottes).”

„Den Unverheirateten und namentlich den Witwen sage ich: Sie tun gut, wenn sie (ledig) bleiben ebenso wie ich“.

„Wegen der Jungfrauen habe ich kein ausdrückliches Gebot vom Herrn. Aber ich will doch meine Meinung aussprechen als ein Mann, der durch des Herrn Erbarmen Vertrauen verdient“.   (Weitere Beispiele hier: War Paulus inspiriert)

Jesus und die Schriften

Jesus glaubte den Schriften, denn er wusste, dass sie einzigartig und von Gott gegeben waren. Deshalb sagte er: „Bis Himmel und Erde vergehen, soll vom Gesetz nicht ein einziges Jota oder ein einziges Häkchen vergehen, bis alles geschieht.“ Math. 5:18   Doch aus welchen Schriften zitierte Jesus Christus? Welche Schriften standen ihm zur Verfügung?

Jesus bestätigte, dass Gott durch Mose sprach, er zitierte aus den Schriften Moses.

Jesus bestätigte auch, dass Gott durch David sprach und zitierte aus den Psalmen.

Jesus sprach – von der Schöpfung, von Noah und von der Sintflut.

Jesus Christus erwähnte den Untergang von Sodom und Gomorra, die Zehn Gebote, die von Gott übermittelt wurden, das Wunder vom Manna in der Wüste, die Geschichte des Propheten Jona, der von einem großen Fisch verschluckt wurde und den Propheten Elija, der zwei Wunder bewirkte bei der Witwe in Zarefat. Es gibt jedoch in unserer heutigen Bibel eine Reihe von Büchern, die einfach reine Geschichtsbücher und Geschlechtsregister sind und die kaum als inspiriert oder gottgehaucht einzuordnen sind. Von den Hebräischen Texten des alten Bundes ist nicht alles inspiriert. Wer genügend Zeit hat, der kann den wirklich inspirierten Teil herausfinden und von dem übrigen trennen. Und vielleicht bleibt nur ein geringer Prozentsatz als inspiriert zu erkennen übrig.

Denn Geschichtsbücher, Chronologien und Lebensbeschreibungen werden von Einigen als nicht inspiriert angesehen. Die Bücher Mose mit dem Schöpfungsbericht, die prophetischen Aussagen, sowie die Psalmen enthalten eindeutig Inspirationen – die Bücher der Propheten und die wenigen Worte, die Engel direkt an Menschen gerichtet haben, natürlich auch.

Zurück zu 2. Timotheus 3:16

Mit diesen Gedanken im Sinn lasst uns zurückkehren zu dem, was Paulus meinte, als er in 2. Tim 3:16 angeblich schrieb: „ …die Ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich…“  Ein Vergleich der verschiedenen Translationen zeigt, dass auch hier die Übersetzer nicht frei von vorgefassten Theorien waren. 2. Tim 3:16 ist die Belegstelle, um die es in diesem Aufsatz inhaltlich geht. Es gab Übersetzer, die annahmen, dass die ganze Heilige Schrift, als von Gott inspiriert zu betrachten ist, wobei dies aber nicht weiter definiert ist. Man kann wohl davon ausgehen, dass sie die gesamte Bibel, so wie wir sie heute kennen, gemeint haben.

Dann existieren Übersetzungen, die zwei unterschiedliche Möglichkeiten anbieten und dies jeweils durch Fußnoten kenntlich machen.

Die dritte Gruppe von Übersetzern beschränkt die Aussage der Inspiration auf die tatsächlich durch Gott (Gottes Geist) gemachten Aussagen.

UNKORREKTE Übersetzung von 2. Timotheus 3:16

„Denn die ganze Heilige Schrift ist von Gottes Geist eingegeben. Sie lehrt uns, die Wahrheit zu erkennen, unsere Schuld einzusehen, uns von Grund auf zu ändern und so zu leben, daß wir vor Gott bestehen können“. Hfa 

„Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in der Gerechtigkeit.“ Neue Weltübersetzung

„Jede Schrift ist von Gottes Geist eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit.“ Schlachter

Bedingt korrekte Übersetzung mit Fußnote

„Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit.” 

(Fußnote: „Alle von Gott eingegebene Schrift ist auch ..“) Elberfeld (rev)

 Jede von Gott eingegebene Schrift ist auch nützlich zur Belehrung, zur Widerlegung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit;”

(Fußnote, “Die ganze von Gott eingegebene Schrift…”; oder: “Jedes von Gott eingegebene Schriftwort…”) Einheitsübersetzung

Korrekt übersetzt:

„Jede von Gott eingegebene Schrift ist auch dienlich zur Belehrung, zur Beweisführung, zur Zurechtweisung, zur Schulung in der Gerechtigkeit.“  Pattloch

„Denn alle von Gott eingegeben Schrift, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit“. Luther 1984

„Jede von Gottes Geist eingegebene Schrift ist auch nützlich zur Lehre, zur Überführung (des Sünders), zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit“  Züricher

 „Denn jede Schrift, die von Gottes Geist* eingegeben wurde, ist nützlich für die Unterweisung im Glauben, für die Zurechtweisung und Besserung der Irrenden, für die Erziehung zu einem Leben, das Gott gefällt.“ Gute Nachricht

„Denn jede von Gottes Geist eingegebene Schrift kann uns helfen zur Unterweisung und Belehrung, zur Überführung und Widerlegung (verkehrter Lehren) und zur Erziehung in der Gerechtigkeit“. Bruns

Every scripture inspired of God is also profitable for teaching, for reproof, for correction, for instruction which is in righteousness: 2. Tim 3:16  English Revised Version

Resümee:

Schlechte Übersetzungen haben den Sinn verfälscht und daraus eine Aussage   gemacht, die manche religöse Ausleger dann missbraucht haben. Wäre das nur einer der vielen zigtausend belanglosen Übersetzungsfehler, hätte ich mir nicht die Mühe gemacht, diesen Text genau zu untersuchen. Jeder Leser, der die Möglichkeiten hat mehrere Bibeln zu vergleichen, wird feststellen, dass es viele Textpassagen gibt, die Aussagen machen, die die Lehrmeinung einer jeweiligen Konfession stützen sollen. Man wird sehr schnell fündig. Stoff ist da reichlich vorhanden.

Besonders herausragend auf diesem Gebiet ist hier die Neue Weltübersetzung der Zeugen Jehovas.Ohne Rücksicht wurden viele Textabschnitte direkt auf die Glaubenslehren angepasst. Beispiele dazu werden wir in einer gesonderten Abhandlung aufzeigen.

Ein weiter Artikel wird sich mit der Frage auseinandersetzen: Ist es mir als Christ erlaubt und ist es sinnvoll, auch in sogenannter außerbiblischer Literatur Wahrheiten über Gott zu suchen und zu erkennen? Ist das überhaupt möglich oder ist es gefährlich?” 

Heute ist es für viele Christen undenkbar, ohne Furcht alles zu lesen und zu prüfen, was uns hilfreich in unseren Glaubensfragen sein könnte, oder zum besseren Gottesverständnis beitragen könnte.

Doch alles mögliche zu prüfen und das Gute zu behalten, bedeutet nicht zwangsläufig die Bibel abzulehnen, sondern kann dazu beitragen, dass sich unser Gottesverständnis ganz natürlich entwickelt. Damit wird vielleicht vieles in den Hebräischen Schriften, das vorher langatmige und eigenartige Auslegungen erforderte, einfach erklärbarer. Nur das Gute, das mich geistig wachsen lässt, möchte ich behalten und in meinem Leben zum Ausdruck bringen.

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ManfredF

Woran machst du eigentlich fest, welches die korrekte Übersetzung von 2. Th 3:16 ist?

Die Schlachter als unkorrekt und die Gute Nachricht als korrekt hinzustellen halte ich für ziemlich gewagt

Fox

Guten Tag Bruder, die Aussage des Paulus aus 2. Tim. 3:16 ist nach meinem Verständnis ebenso inspiriert wie der Rest der Bibel und umfaßt somit auch alle Teile der uns bekannten Heiligen Schrift. Denn unser himmlischer Vater hatte garantiert ein wachsames Auge bei der Auswahl der Bücher, die er für uns zum erkennen seines heiligen Willens für erforderlich gehalten hat. Und weil er wusste was geschrieben wird, auch noch nach Paulus geschrieben wird, war es IHM doch möglich, diesen Hinweis durch Paulus in der Bibel aufnehmen zu lassen. Weiterhin bedeuten für mich die Worte des Paulus, welche er als persönliche… Weiterlesen »

Omma@Gerd

2. Versuch, da mein Internet mal wieder “spinnt”.

 

Ach, lieber Gerd,

du bist “köstlich”.  Wir hatten diesen Schreibfehler von unserer lieben Fox zwar auch entdeckt (jeder macht ja mal einen Fehler!), aber was du daraus gemacht hast, ist einfach “köstlich”, der Oppa und ich haben herzhaft gelacht, obwohl uns zur Zeit gar nicht zum Lachen ist.

Es grüßen dich und auch die liebe Fox ganz herzlich  Omma und Oppa

LaRu

Hallo ihr lieben Mitleser, könnt ihr bitte zu unten aufgeführten Thema eine Meinung abgeben (mir helfen). Ich stehe mit einen lieben EX ZJ im engen gedanklichen Austausch über so manche Themen. Hier ist eines davon:   Wen oder Was stellt der Reiter auf dem weißen Pferd dar??? „Und ich sah, als das Lamm eines der sieben Siegel öffnete, und ich hörte eines von den vier Lebenden Geschöpfen wie mit Donnerstimme sagen: „Komm!“ Und ich sah, und siehe (!) ein weißes Pferd; und der darauf saß, hatte einen Bogen; und es wurde ihm eine Krone gegeben, und er zog aus, siegend… Weiterlesen »

Tilo

Normal 0 21 Ein sachlicher Artikel, der nicht über das hinausgeht, was richtig und vernünftig ist! Dafür bin ich dankbar.    Ich habe die Aussage Pauli eigentlich immer relativiert, denn Paulus hatte nur die hebräischen Schriften zur Hand. Das war für ihn die „Schrift“. Die christlich-griechischen Schriften wurden erst lange nach seinem Tod in einen Kanon zusammengefasst.    Natürlich gibt es Aussagen in der Bibel, die nicht inspiriert sind, weil sie die Meinung oder Erfahrung eines Menschen sind, die eben mit eingeflossen sind. Davon abgesehen ist aber der Geist des Wortes das Entscheidende. Dadurch fiel es mir sehr leicht, die… Weiterlesen »

Edelmuth

Guten Abend Bruder Wenn man das Buch Henoch und andere apokryphische Bücher liest, fällt auf, dass sie im Gegensatz zu den anerkannten Büchern der Bibel unlogisch aufgebaut und Aussagen teilweise wahllos zusammengesetzt sind. Wenn der logische Aufbau ein bestimmendes Kriterium für die Inspiration eines Bibelbuches ist, dann gehören der Schöpfungsbericht und die Sintflut bzw. die Bibelbucher, in denen sie beschrieben werden, nicht dazu. Der Schöpfungsbericht spricht davon, dass die Tiere friedlich nebeneinander gelebt, sich also nicht gegenseitig aufgefressen haben, wie es derzeit auf der Erde üblich ist. Dennoch hat Jehova Tiere wie Spinne und Schlangen mit Giftzähnen, die ihre Beute… Weiterlesen »

Heinz G.

noch ein Versuch

StillesWasser

Hallo Bruder, vielen Dank , für deinen Artikel und die Mühe, die du dir gemacht hast. Gehen wir davon aus, dass Paulus der Verfasser des 2Tim ist, was von manchen ja bezweifelt wird, dann kann man sich im Hinblick auf seine Aussage in 2Tim 3,16 fragen: “Paulus? Was war das für ein Typ?” In Phil. 3,5+6b lässt er sich in die Karten schauen: “Beschnitten am achten Tag, vom Geschlecht Israel, vom Stamm Benjamin, Hebräer von Hebräern; dem Gesetz nach ein Pharisäer; […] der Gerechtigkeit nach, die im Gesetz ist, untadelig geworden.” Wir haben es also hier mit einem Mann zu… Weiterlesen »

Heinz G.

Meine mit Worde geschriebene Abhandlung ließ sich nicht einfügen. Ich sende sie euch als EMail.

Heinz

Nach Edelmuth’s kritischen Ausführugen Schweigen im Wald! Warum wohl? Ich kann mir vorstellen, dass ein Ex-Zeuge nach Verlust seiner “geistlichen Führung” sich nun einer “bibeltreuen” Auslegung verpflichtet fühlt und nicht seinen letzten Halt verlieren möchte. Ich bin aber der Meinung, dass eine differenzierte Betrachtungsweise der Bibel ein weiterer Schritt zu einer geistigen Befreiung sein kann heraus aus engen Denkstrukturen. Deshalb ein paar Denkanstöße, damit die Bibel nicht zu einem “papiernen Papst” wird, wie dies einmal Martin Luther vorgeworfen hat.   Anmerkungen zur Verbalinspiration: Wenn man den Text 2. Tim 3: 14 genau liest, so  ist hier von Weisheit die Rede, durch… Weiterlesen »

Sylvia Geiser

Liebe Fox

Es ist einfach eine Wonne Deine Kommentare zu lesen.

Danke Dir für all Deine täglichen Worte.

Du bist ein wunderbarer Mensch.

Sei lieb gegrüsst aus Thailand, dem Land des Lächelns, der immerwärenden Sonne

Sylvia

 

 

StillesWasser

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Ich habe neulich meine alte NWÜ in der Hand gehabt. Mit dem Buchrücken auf meinem Handballen lagernd, ließ ich spaßeshalber die Buchdeckel von der Schwerkraft nach unten ziehen. Die Bibel sprang automatisch bei Mat24 auf – sofort. Das hat mich nachdenklich gestimmt. Mit der Bibel aufzuwachsen ist wie eine religiöse Zwangsverheiratung. Man kriegt dieses Bündnis fürs Leben in die Hand gedrückt und wird beglückwünscht, auf dass der Glaube halte, bis einen der Tod scheidet. Manche Zwangsehe entwickelt sich zu einer tiefen, von Respekt und Zuneigung getragenen Verbindung, die sich aus der vorherigen Fremdbestimmtheit in ein nachträgliches gegenseitiges Zutrauen und Verbünden… Weiterlesen »