Kommentar zum Jahrestext 2017 -„Vertraue auf Jehova, und tue Gutes

Unser Jahrestext für 2017 ist aus dem 37. Psalm, Vers  3 entnommen. „Vertraue auf Jehova, und tue Gutes . . . und handle mit Treue“ (PS. 37:3)

Die Botschaft des gesamten Verses für das damalige Israel lautet einfach zusammengefasst: “Verlass dich auf den Herrn Jehova und tue Gutes! Bleibe in Israel, dem verheißenen Land und halte dich immer an die Wahrheit!“

Was die WTG unter “GUTES tun” versteht!

Zu diesem Jahrestext gibt es im Studienwachtturm Januar 2017 dann auch einen Artikel, der uns heute lebenden die Bedeutung und Anwendung dieses Psalms näher bringen möchte. Im Abs. 4 wird die  Quintessenz von Psalm 37:3 wie folgt zusammengefasst:  “Wir müssen uns unter allen Umständen auf Jehova verlassen und darauf vertrauen, dass er uns anleitet, uns unterstützt und das für uns tut, was wir selbst nicht schaffen. Gleichzeitig sollten wir das uns Mögliche tun und gezielt Schritte unternehmen, um Probleme zu lösen und anderen zu helfen. Kurz gesagt: Wir müssen auf Jehova vertrauen und Gutes tun; wir müssen mit Treue handeln. Betrachten wir, was wir diesbezüglich von Noah, David und anderen treuen Dienern Gottes lernen können. Sie verließen sich auf Jehova, handelten aber auch überlegt. Dazu mussten sie herausfinden, was sie tun und was sie nicht tun konnten, und dann entsprechend handeln.”

Ich habe diesen Studieartikel gelesen und bei mir gedacht, „…hmm, hört sich gut an, Gott vertrauen ist immer gut, und Gutes tun schon lange.” Deshalb habe ich voller freudiger Erwartung weitergelesen, obwohl mich die Erfahrung immer wieder gelehrt hatte, was der Sklave mit „tue Gutes“ im Sinn hat, war ich doch wieder erschrocken über die offensichtliche Verdrehung des Psalms 37:3 und die Reduzierung seiner Bedeutung im Sinne der Organisationsinteressen. Es ist schon erstaunlich wie viele zusätzliche Worte und Begriffe der Sklave benutzt, um uns die einfache und klare Aussage dieses Psalms erklären zu wollen.

Grundsätzlich geht es in diesem Artikel, wie wir noch sehen werden, nicht um „Gutes tun“, sondern um Vertrauen und Loyalität der Organisation gegenüber.

Schon mit Absatz 4 beginnt der Autor der WTG die doch relativ einfache, klare und liebevolle Aussage des Psalms mit Attributen zu ergänzen, die diesen in einem unangenehmen Befehlston erklingen lassen, wie „…unter allen Umständen, auf Jehova verlassen. Vertrauen, dass er uns anleitet. Gezielt Schritte unternehmen, um Probleme zu lösen.” Vorrangig also alles Attribute, die dem Leistungsevangelium, das die WTG vertritt, entgegenkommen. Im Gegensatz dazu, wird die Aufforderung „Gutes zu tun“ mit  „anderen zu helfen“ relativ entschärft.

Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass ich nach einen Hinweis, wie man mit Werken für kranke und hilfsbedürftige Menschen Gutes tun kann – ein von Jakobus eingeforderter Glaubensbeweis für Christen – vergeblich gesucht habe. Es findet sich nicht ein einziger Hinweis, z.B. für viele wohlhabende Brüder, um etwas für die weltweite Not der Menschen tun zu können, oder auch für die unmittelbare in Not geratene Nachbarschaft. Der Sklave beschreibt uns in diesem Artikel einen Schöpfer, der ständig von uns etwas einfordert und das letzte aus uns herausholen möchte. Was für ein verzerrtes Gottesbild wird uns hier vermittelt! Der „t.u.v. Sklave“ missbraucht Gott, um seine Organisationsziele verfolgen zu können.

Die Bilderfolgen in diesem Artikel verdeutlichen wieder mal sehr schön, welche Vorstellungen der “Sklave” mit “gutes tun” verknüpft:

  1. Trotz Widerstand fleißig weiter predigen.
  2. Sünden bekennen und dann weiter predigen oder Bauregionen unterstützen.
  3. Gesundheitliche Probleme sind kein Grund, das Predigen zu vernachlässigen oder die Zusammenkünfte nicht zu besuchen.
  4. Deine ausgeschlossene Kinder sind weiter treu nach der Anweisung Jehovas zu MEIDEN, auch wenn es dir schwer fällt. Hoffe, dass sie zurückkommen, falls dies nicht geschieht, ist es auch nicht schlimm (für die Organisation, denn die braucht nur eifrige Unterstützer).
  5. Das ist nun die Krönung: auch eine arme Witwe, vor ihrem leeren Kühlschrank, wird aufgefordert, trotz ihrer Armut, Jehova nicht zu vergessen. Das Beispiel Jesu von der armen Witwe, die ihre letzte Münze in den Tempelkasten warf, muss wieder einmal herhalten, um auch den Ärmsten der Armen den letzten Cent aus den Rippen zu leiern.

 

 

 

 

 

 

Während sich Organisationen anderer Religionen besonders um diese armen „Witwen und Waisen“ oder Verfolgten kümmern, um deren Not zu lindern, wie es Jakobus einfordert, ist die angebliche  „Organisation Gottes“ darauf aus, auch dieser Personengruppe nebst den Kindern, den letzten Cent abzuknöpfen.

Zitat Abs. 17: „Wahrscheinlich konnte sie (die arme Witwe)  ihre finanzielle Situation nicht verbessern. Dennoch spendete sie alles, „was sie für den Lebensunterhalt besaß“. Sie wusste, Jehova würde für sie sorgen, wenn sie geistigen Interessen (Interessen der Organisation, Bauprojekte u.s.w.) den Vorrang gibt. Sie unterstützte die wahre Anbetung im Tempel. Auch wir vertrauen darauf, dass Jehova für alles Notwendige sorgt, WENN WIR das Königreich ALLEM voranstellen.”

Übersetzen wir einmal, was der „t.u.v. Sklave“ den Armen Brüdern sagen will: „Wartet nicht mit dem Spenden bis sich eure finanzielle Situation verbessert hat, gebt einfach das, was ihr habt, selbst dann, wenn für euch nichts mehr bleibt und euer Kühlschrank leer ist. Jehova, die Versammlung oder der Staat,  wird sich schon um euch kümmern, damit ihr nicht verhungern müsst”.

Wie sonst ist diese Aussage: „dennoch spendete die arme Witwe alles, ‘was sie für den Lebensunterhalt besaß’ denn sie wusste, Jehova würde für sie sorgen, wenn sie geistigen Interessen (Interessen der Organisation, Bauprojekte u.s.w.) den Vorrang gibt” , zu verstehen?

Auch wir vertrauen darauf, dass Jehova für alles Notwendige sorgt, WENN WIR das Königreich ALLEM voranstellen.

So nebenbei ist zu erwähnen, dass Jesus mit dem Hinweis auf die arme Witwe nicht ein Beispiel für die Ärmsten der Armen gab und von diesen erwartet, dass sie ihre lebensnotwenigen Dinge für den Tempel spenden. Nein, es war als Beispiel für die reichen Pharisäer gedacht. Diese, die sich stolz ihrer angeblich großzügigen Spenden, die sie mit Leichtigkeit aus ihrem Überfluß entbehren konnten, brüsteten, stellte er damit bloss.

Der Absatz 16 vermittelt uns einen weiteren seltsamen Hinweis zum Thema “Gutes tun”.

Zitat Abs. 16: „Wie steht es mit treuen Eltern, deren Kinder auf Abwege geraten sind? Der alt gewordene Samuel  musste die Angelegenheit Jehova überlassen. Doch was konnte er tun? Er konnte seinem himmlischen Vater Jehova loyal ergeben bleiben. Heute gibt es Eltern,  die vertrauen darauf, dass Jehova nach reuevollen Sündern Ausschau hält, um sie willkommen zu heißen. Gleichzeitig STRENGEN sich Eltern an, Jehova gegenüber LOYAL zu bleiben, und hoffen, dass ihre Kinder zur Herde zurückkommen.”

Übersetzen wir diese harmlos klingenden Worte einmal so, wie sie gemeint sind und von einem Zeugen auch verstanden werden. Kinder auf Abwegen sind solche, die die Organisation verlassen haben – ausgeschlossene Abtrünnige. Wenn gesagt wird:  „Heute gibt es Eltern,  die vertrauen darauf, dass Jehova nach reuevollen Sündern Ausschau hält, um sie willkommen zu heißen“ , soll in Wirklichkeit gesagt werden:” Unternimm selbst keine Schritte oder Aktivitäten, um mit diesen Abtrünnigen in Kontakt zu bleiben.” Jehova loyal ergeben bleiben bedeutet für diese “treuen Zeugen“, den Kontakt zu ihren Familienangehörigen abzubrechen.

Zitat Abs. 15. „Was lernen wir von Hanna, wenn uns gesundheitliche Beschwerden zu schaffen machen? Werfen wir wie sie unsere Sorgen auf Jehova und vertrauen wir darauf, dass er für uns sorgt. Und tun wir alles in unserer Macht Stehende, um von den Zusammenkünften zu profitieren.”

Die Übersetzung: “Befasse dich nicht so viel mit deinen gesundheitlichen Problemen und tue alles, das dir möglich ist, um ein aktiver Zeuge Jehovas zu bleiben. Jehovas Organisation hat in ihrer großen Liebe zu dir die Möglichkeit eingeräumt, auch 15 Min. Predigtdienst zu berichten, damit du dich nicht unnütz fühlst in deiner Situation. Das versteht unser Sklave unter “GUTES TUN”?

Zitat Abs. 14: Was können wir von David lernen? Begehen wir eine schwere Sünde, müssen wir aufrichtig bereuen und an die Ältesten wenden, die uns geistig beistehen können. Danach sollten wir aus den Fehlern lernen, und im Dienst für Jehova Fortschritte machen und zuversichtlich in die Zukunft blicken“.

Dem Sünder wird damit signalisiert: “Wenn du deine Sünden den Ältesten offenbarst  und aufrichtig bereust, ist alles gut. Lerne aus deinen Fehlern, und mache im Dienst für Jehova Fortschritte und setze dich mit aller Kraft für Jehovas Organisation ein.” Das versteht unser Sklave unter “GUTES TUN”?

Zitat Abs. 9: „Kurz gesagt: Wir müssen auf Jehova vertrauen und Gutes tun. Betrachten wir, was wir diesbezüglich von Noah, David und anderen treuen Dienern Gottes lernen können. Wie Noah bemühen wir uns, „reichlich beschäftigt im Werk des Herrn“ zu sein (1. Kor. 15:58). Dazu können der Bau und die Instandhaltung von Anbetungsstätten gehören, der Freiwilligendienst auf Kongressen oder die Mithilfe in einem Zweigbüro oder Übersetzungsbüro. Vor allem setzen wir uns beim Predigen voll ein und sind uns bewusst, dass dadurch unsere Hoffnung gestärkt wird.”

Dieser Absatz 9 bringt die Botschaft des Artikels auf den Punkt. Alle Wachtturmartikel der letzten Jahre, egal, welches Thema sie auch behandeln, haben immer die gleiche Quintessenz: Ob Noah, David, Petrus oder Paulus, oder wer auch immer, sie alle bemühten sich „reichlich beschäftigt zu sein im Werk des Herrn“. Dazu gehören heute der Bau und die Instandhaltung von Anbetungsstätten oder die Mithilfe in einem Zweig – oder Übersetzungsbüro, Pionier und Betheldienst, aber vor allem der Predigtdienst.

Und so erstaunt es auch nicht, wenn im letzten Absatz noch einmal gefragt wird: “Welche richtige Einstellung hatte Bruder Malcolm?”

Sein Rat an uns: „Bitte Jehova, dass du dich im Dienst für ihn so gut wie möglich einsetzen kannst. Konzentriere dich auf das, was du tun kannst, nicht auf das, was du nicht tun kannst.“

Das Ziel eines jeden Dieners Jehovas sollte also sein, sich willig gebrauchen zu lassen. Das bedeutet nichts anderes, als bedingungslos bereitzustehen für die WTG, jegliche von ihr angeordneten “Aufgaben” freudig und klaglos als “Zuteilung” anzunehmen und sie als von Gott erhalten zu betrachten.

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ManfredF

Ich hätte dir schon vor dem Lesen sagen können was ZJ unter “Gutes Tun” verstehen 😉 Aber im Ernst. Das ist ein großes Problem. Das Konzept ist einfach a) Einfangen. Mit schönen Bildern vom Paradies einfangen. Dabei die jetzige Welt ganz schlecht machen b) Gehorsam lernen. Durch intensives Studium und Betreuung beibringen, dass die Organisation absoluten Gehorsam fordert. Höhepunkt ist die Taufe. Dem Täufling suggerieren, es wäre ein absolutes Vorrecht, dass er von der Organsisation für gut befunden wird sich taufen zu lassen. c) Abstumen und gefühlarm machen. Ständiges Hinweisen auf die böse Welt Satans sorgt dafür, dass der eingefangene… Weiterlesen »

ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Matthäus

Lieber Matthäus und Co. Bevor ich mit meiner Antwort zu Deiner Frage komme, möchte ich hiermit ein-für-alle-mal folgendes verstanden sehen: Ich beanspruche k e i n e r l e i Anrecht auf die Richtigkeit oder Akzeptanz  m e i n e r  Standpunkte/Meinungen! Mir – sowie einige andere auch – wurde mit nachfolgenden Aussagen u.a. unterstellt (Zitate): „Glaubst du ernsthaft nur deine Meinung sei richtig weil du betonst diese basiert auf der Hl. Schrift?“ „Jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung solange er nicht darauf pocht dass andere diese Meinung annehmen müssen.“ „Wenn du daran glauben willst, dass… Weiterlesen »

M.N.

Ihr Lieben, aus aktuellem Anlass und in diesen Thread passend: Motto für die 2017-“Regionalkongresse”: “DON’T GIVE UP! (GIB NICHT AUF!)” Na, da pressiert’s doch wieder mal der Org, und sie erklärt das, was für sie selbst eine “brennende Sorge” darstellt, kurzerhand als “Speise zur RECHTEN Zeit” – “recht” für die Org. Die niemals endenwollenden Verzögerungs- und Hinhaltetaktiken der Org, ihr niemals sich erfüllendes “BAAAALD kommt das Ende” (Stichwort “Warten auf Godot”), ihre immer neuen “theologisch”-akrobatischen Winkelzüge und Taschenspielertricks, ihre immer wiederkehrenden “Neue Licht”-Verrenkungen und Kontorsionen fahren nun eine immer reichere Frucht ein, nämlich Ermüdung, Erlahmung, Enttäuschung, Unlust und Burn Out… Weiterlesen »

Horst

Lieber Autor Marvin, es gab vor kurzem einen Kommentator, der bemängelte, dass hier immer wieder dieselben Themen durchgehechelt werden – nun, der von Dir zitierte Artikel und Dein Kommentar zeigen, dass die WTG immer dieselben Themen durchhechelt. Und zwar in der Form, dass quasi jeder beliebige Bibelvers immer in dieselbe Richtung ausgelegt wird und in dasselbe Ergebnis, in dieselben gebetsmühlenartigen Schlussfolgerungen und Anweisungen mündet (siehe Deine Zusammenfassung in Nummer 1 bis 5). Diese gleichgeschaltete Bibelverdrehung ist für mich immer noch unglaublich, und nachdem ich keinen Wachtturm mehr lese, bin ich immer sehr gespant auf die Besprechung der “Studienartikel” , die… Weiterlesen »

Horst

Sorry ich bins nochmal: Ich wollte angesichts des “Studienartikels” noch erwähnen, dass diese dumpfen Wiederholungen meine lieben Brüder und Schwestern geistig ermüdet hat bis zur Abstumpfung. Die hiesige Ortsversammlung ist im wesentlichen nur noch ein ausgelaugter Haufen, der die”Belehrung” über sich ergehen lässt wie Katholiken das Rosenkranzbeten, der ewigen Wiederholungen und der realitätsfremden Anforderungen müde. In jedem tatsächlichen Gutestun, gegenüber Alten, Kranken  und Schwachen, blühen sie richtig auf, weil sie einen Sinn darin sehen. Daneben gibts noch einige roboterhafte Hardliner und die Langgedienten, die die Routine erledigen. Ich denke, dass die Herde Jesu anders aussieht, wenn die falschen Wölfe weg sind. Die Wölfe… Weiterlesen »

Anna

Liebe Schwestern und Brüder, im 37. Psalm geht es darum, dass unser Schöpfer für uns einsteht. In einer Übersetzung steht als Überschrift “Gott, Anwalt der Guten”. Und hier in  der neuen evangelischen Übersetzung “Beneide nicht die Gottlosen”. Hier ein paar Verse im Zusammenhang: Von David.Reg dich nicht über die Bösen auf, / beneide die Verbrecher nicht! 2 Sie verdorren schnell wie das Gras, / welken wie das grüne Kraut. 3 Vertrau auf Jahwe und tue das Gute, / wohne im Land, sei ehrlich und treu! 4 Erfreu dich an Jahwe! Er gibt dir, was dein Herz begehrt. 5 Lass Jahwe dich führen! / Vertraue… Weiterlesen »

Libertas

 … die arme Witwe… unterstützte die wahre Anbetung im Tempel.   Wahre Anbetung? Hat nicht Jesus gesagt, wie sich die wahre Anbetung definiert? Aber die Stunde kommt und ist schon da, wo die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden; denn der Vater sucht solche Anbeter. – Johannes 4:23 (Schlachter) Wenn man die Logik von JWORG konsequent weiterdenkt, wofür hat die arme Witwe ihr letztes Geld gegeben? Für eine Anbetung, die von Jesus und seinem Vater bereits als ungültig betrachtet wurde. Offensichtlich hat JWORG nicht verstanden, was die wahre Anbetung ist. Indem man das Spenden… Weiterlesen »

Schneeflocke

Liebes BI-Team, zum Jahresabschluss möchten wir Euch auch nochmal vielen vielen Dank für die gute Aufklärungsarbeit und die ehrliche Berichterstattung über das jw.org-System sagen!! Je länger man mitliest, desto mehr fällt es einem wie Schuppen von den Augen, dass das jw.org-Grundprogramm ein auf Leistung basierendes  “Ewiges-Leben-Verdienen” ist. Das macht mich oft nach wie vor noch traurig, aus verschiedenen Gründen. Einer ist, dass die aufrichtigen und lieben Schwestern und Brüdern in der Versammlung nicht die volle Liebe und Gnade unseres großen Schöpfers zu spüren bekommen. Es wird ein fordernder Gott vermittelt, vor dem man Angst bekommt, wenn man nicht (mehr /… Weiterlesen »

Noomi

  Lieber Athalja Bei allen 11 Übersetzungen, die ich gelesen habe geht es um die Belohnung.    11. Scofield    Denn er achtete die Schmach Christi für grösseren Reichtum, denn die Schätze Ägyptens; denn er sah die Belohnung Hier sind noch 2 Paralellstellen angegeben Röm 8,18 Ich glaube nicht, dass die Leiden, die wir jetzt durchmachen, ins Gewicht fallen im Vergleich mit der Herrlichkeit, die uns in der Zukunft offenbar wird. 2.Kor 4:17 Denn unsere leichten und vergänglichen Nöte erwerben uns eine immerwährende Herrlichkeit, deren Gewicht jenseits aller Beschreibung liegt. 18 Wir richten unser Augenmerk nicht auf das, was nicht zu… Weiterlesen »

Leo@Petrus111

Lieber Petrus 111, schätze deine Kommentare sehr, sie sind ausgewogen und vor allem für Nochzeugen nützlich. Mit den letzten Kommentaren hast du treffend das Thema des aktuellen Artikels erweitert und für die Zeugen Jehovas, die hier lesen mögen, auf die merkwürdige Sichtweise der WTG zum Thema „Nothilfe“ hingewiesen.   Ich denke solche Kommentare helfen den Nochzeugen eher weiter, als wie die endlosen Diskussionen über Fragen wie Dreieinigkeit oder das Wesen Gottes, bzw. Leben im Himmel oder auf Erden. Es bringt uns nichts, wenn wir uns gegenseitig Bibelstellen um die Ohren haue um Dinge zu Beweisen, über die die Bibel keine… Weiterlesen »

Tschango@Alle

So das Jahr 2016 geht dem Ende zu. Ich möchte mich bei Bruderinfo für die aufschlussreichen Artikel bedanken. Ebenso auch bei allen Kommentarschreibern für ihre wertvollen Gedanken. Sicherlich gehe ich nicht mit allen comfort, aber das ist nicht ausschlaggebend. Wichtig ist was man persönlich für sich rausnehmen kann. Also in diesem Sinne soll das Jahr 2017 weitergehen. Ich wünsche euch allen alles Gute für das Jahr 2017. Prosit !

Wahrheit

Liebe Brüder und Schwestern

als erstes möchte ich mit Herzlichst an Bruderinfo bedanken für die Aufschlussreichen Kommentare ,an alle die sich eifrig mit Kommentaren beteiligen ,es geht mir SEHR ZU HERZEN möge JHWH und sein SOHN ,YESHUA

SEGNEN!!!

Möget Ihr weiterhin Aufklären,Richtig stellen ,!!!

In diesem Sinne Freue ich mich jedesmal wenn ich auf Bruder Info die Artikel lese und so gut wie es geht mich beteilige.

Denn ES TUT MIR GUT UNTER EUCH ZU SEIN !!!!

Wahrheit

Bevor ich es vergesse! Ich bin sehr glücklich darüber mit denn Brüdern und Schwestern von Bruder Info hier zu Sein!!! Ich bin sehr glücklich darüber das es so viele Brüder und Schwestern gibt die tolle und aufschlussreiche Kommentare schreibt. Ja! Ich bin ein Aktiver Zj ! Ich hoffe Ihr nimmt es mir nicht übel aber es ist nicht  so einfach ! Wenn ich im Wachtturm Studium da sitze habe ich oft das Gefühl, SAG ES DOCH STELLE ES RICHTIG, egal WAS SIE ÜBER DICH DENKEN!!! Doch ich kann es NICHT ,die Familie , die Freunde sie sind ALLE AKTIV und… Weiterlesen »

Bluesbrothers

August – Friederich Hallo, Guten Morgen und ein Frohes Neues Jahr. Ich wende mich heute an Euch alle, denn ich brauche eure Hilfe. Zur Geschichte: meine Frau ist seit Jahren in der sogenannten Wahrheit, also getaufte Zeugin. Ich akzeptiere das, so gut es geht und hatte auch schon mal vor Jahren ein Bibelstudium, das ich abgebrochen hatte, als ich mir über die falschen Aussagen der WTG bewusst wurde. Ich versuche seit Jahren meine Frau aus diesen Fängen zu befreien, was jedoch sehr schwer, wenn nicht sogar unmöglich ist. Früher versuchte ich es mit Druck, was alles jedoch nur schlechter machte.… Weiterlesen »

Noomi

  An Zartbesaitet und ALLE LIEBE BRINGT EIS ZUM SCHMELZEN    Unter den kalten Winden des rauen Alltages geht viel Wärme verloren, stockt und gefriert der Fluss von Zuneigung und Sympathie.    Wo sich Liebe einnistet, sich breit macht und ansteckt, dort bricht das Eis. Dort flüchtet die Kälte und feiert Wärme und Erwärmen vornehme Siege    In diesem Sinn möchte ich deine Zeilen hier ergänzen und allen ob in oder nicht mehr in der Versammlung wünschen, dass das Eis bricht, das sich vielleicht gebildet hat –was immer die Ursache war – und die Wärme der Liebe zum Sieg führt. … Weiterlesen »

Sylvia Geiser

Lieber August-Friederich

Ihr Angebot lautet, wir sollten doch zusammen ein Buchstudium mit ihr machen.

Wie ist das möglich, dass man als erwachsener Mensch nicht ehrlich kommunizieren kann, warum man nicht mehr in den Dienst oder in die Versammlung kommt.

Wenn Zeugen bei Euch wieder studieren möchten, dann nur unter einer BEDINGUNG OHNE WTG LITERATUR oder BÜCHER, nur mit DER BIBEL.

Stell Dir mal vor, Zeugen besitzen KEIN UNTERSCHEIDUNGSVERMÖGEN, wissen nicht was RICHTIG und was FALSCH ist. Sie handeln wie ROBOTER, willst Du das?

Ich wünsche Dir den SEGEN GOTTES

Sylvia

Leo@Janus

Hallo Janus,

du brauchst dich für deine Kommentare wirklich nicht zu entschuldigen.

Sie gehören meiner Meinung nach zu denen, die sachlich und fundamentiert sind. Also lasse dich bitte nicht davon abhalten dich zu äussern wann und wie du willst.

Habe keine Ahnung warum Hei-Bea meint dir immer etwas unterstellen zu müssen.

Liebe Grüße

Leo

Noomi

  Lieber Athalja Mir ist der Einbezug verschiedener Bibelübersetzungen immer wichtig! Das bin ich mir von Kindheit auf so gewöhnt. Mein Vater hatte immer 2-3 Bibelübersetzungen in der Tasche, wenn er im PD ging. Gross geworden bin ich mit der Elberfelder Übersetzung die NWÜ kam erst in der 60er Jahren auf. Später hatte ich immer während 1-2 Jahre eine Lieblings-Übersetzung. Wenn man verschiedene Bibeln gebraucht kommt man automatisch zum Nachdenken und zum Nachforschen. Andernfalls liest man monoton, wobei man über vieles hinweg liest. Im Moment ist es das JNT, leider nur das NT. Die Elberfelder mit Sprachschlüssel habe ich (noch)… Weiterlesen »

Fanny

Fanny@Winfried Meistens   Lieber Winfried,herzlich willkommen auf Bruderinfo! Als ich deinen Kommentar gelesen hatte,dachte ich: Oh oh,ob das gut geht? Aus eigener Erfahrung muss ich sagen,dass es wahrscheinlich ein schwieriges Unterfangen wird. Ich sage das deshalb weil mein Mann und ich ebenfalls vor ca. 4 Jahren mit einem Ältesten Ehepaar studiert haben um sozusagen neu reanimiert zu werden.Solange man die Lehren der WTG wiederkaut ist alles in bester Ordnung.Bei uns war es so,dass wir beide nicht neu studiert haben,sondern die Belehrung des Studiums ging darum wieder die Zusammenkünfte zu besuchen und nicht zu Murren.Man ging davon aus,dass wir schwach im… Weiterlesen »

Fanny

Fanny

Kommentar war an August-Friedrich.Entschuldigung.

nocheinniemand

Hallo Leute, das ist mein erster Kommentar hier. Noch werde ich sehr zurückhaltend mit persönlichen Infos sein. Fakt ist, dass ich am aufwachen bin, glücklicherweise gemeinsam mit meinem Ehepartner. Getriggert wurde das durch verschiedene Ereignisse. Ich habe dann beschlossen tiefer zu graben bevor mein Nachwuchs weiter indoktriniert wird. Jedes Thema das ich bisher angefasst habe hält einer Prüfung anhand der Bibel nicht stand. Und es waren schon ein paar auf dem Prüfstand. Wir suchen zur Zeit einen “eleganten” weg raus. Gibt es den eurer Erfahrung nach? Wir möchten ungern unsere Familie zurücklassen müssen, Eltern und Geschwister sind noch voll dabei.… Weiterlesen »

Noomi

 
Lieber Ede
Habe soeben deinen Kommentar an Janus gelesen. Ich denke du hast einen Schreibfehler gemacht.
Niemand darf, wie auch immer, dazu gedrängt werden. Jemand, der gerne bleiben möchte ist deshalb ein schlechter Christ.
Ich glaube du wolltest sagen: ist  K E I N  schlechter Christ. Das nur als kleiner Hinweis.
Gruss Noomi

 

Bluesbrothers

Hallo – Gottes Segen sei mit Euch. Ich habe mich wahnsinnig über Eure Anteilnahme in den Kommentaren gefreut. Mir ist es sehr  schwer gefallen mich das erste mal in diesem Forum zu öffnen, aber jetzt bin ich sehr froh dieses gemacht zu haben. Eure Kommentare sind alle sehr Erbauend und Hilfreich. Und so möchte ich mich auf diesem Weg bei Euch für die offenen Worte bedanken. Von einigen Anregungen werde ich durch Kontaktaufnahme Gebrauch machen, da ich festgestellt habe, dass es sehr gut tut mit anderen über seine Probleme mit der WTG zu reden. Ich bin schon einige Jahre Beobachter… Weiterlesen »

Fanny

Fanny@Winfried Mertens Hallo Winfried vielen Dank für deine Rückmeldung auf meinen Kommentar der fälschlicherweise an dich gerichtet war aber wie ich sehe trotzdem passte. IN der Aufwachphase sieht man erst mal ein paar wenige Punkte die einen säuerlich aufstoßen,aber wenn man weiter forscht weiß man erst mal was in dieser Org. abläuft.Ist dann ein Schlag auf alles was man steif und fest geglaubt hat.Am liebsten würde ich nach Brocklyn fliegen und die 7 Helden mal fragen ob sie daß glauben was sie auf der ganzen Welt verbreiten lassen.Nun gut,das Geld spare ich mir und weiter als bis auf ihr Gelände… Weiterlesen »

Noomi

 
Liebes Ömmelchen
Deine Freude über die Elberfelder-Bibel ist bis zu mir herübergeschwappt. Habe mir daraufhin jetzt auch eine „Elberfelder Studienbibel mit Sprachschlüssel und Handkonkordanz“ gekauft. Sie wird hier im BI immer wieder angeführt. Obwohl ich schon 5 Elberfelder und 20 andere Übersetzungen habe. Dabei auch die erste herausgegebene Bibel von der WTG in Magdeburg, von meinem Vater geerbt. Er arbeitete im Bethel Magdeburg in der Buchbinderei bis 1929.
So wünsche ich, dass du viel Freude empfinden kannst beim Bibelstudium, so wie viele hier inklusive meine Wenigkeit.
 
Liebe schwesterliche Grüsse Noomi
 

staack,cay

Hallo BI!Danke für diesen fundierten Artikel.

Ich bin nicht überrascht,wie deutlich die WT-AG mit dieser Jahreslosung ihre kommerziellen Ziele erkennen läßt.Immobilien bauen(Bauprojekte),Saalreinigung(Unterhaltung),Finanzierung(Spenden)      Und zum Schluß predigen,um neue kostenlose Arbeiter und Spender zu finden.Die religiösen Inhalte dienen nur der Tarnung und spielen keine Rolle.Deshalb können sie auch beliebig geändert werden.Hauptsache hoher Gewinn bei minimalen Kosten.Daher geben sie auch keine Rechenschaft über ihre finanziellen Transaktionen.

Beste Grüße

Cay Staack

kopfvollerfragen

Hallo@all seit Wochen lese ich still mit. Zu mir: ich will nicht viel preis geben, nur so viel, ich bin ein getaufter Zeuge und möchte daran bisher nichts ändern. Mich würde aber folgendes von euch interessieren: a) Wenn ich lese, die WT-Gesellschaft sei nur auf Immobielien, Geld und kostenlosen Arbeitern aus, wer profitiert denn davon? Nehmen wir an, und das tut ihr sicherlich wie ich das hier am Rande verfolge, die Leitene Körperschaft scheffelt ordentlich Kohle. Nur wozu? Bei all der Arbeit, die diese Männer führen und weder dicke Autos, prachtvolle Häuser und so besitzen, welchen Antrieb hätte man dann?… Weiterlesen »

Noomi

  Liebes Ömmelchen Ja, die vielen Übersetzungen sind einerseits Erbstücke meines Vaters andererseits über viele Jahrzehnte hinzu gekaufte. Wie ich schon erwähnte war es zur Zeit meines Vaters üblich verschiedene Übersetzungen zu gebrauchen. So hatte ich immer wieder eine Bibel als Favorit. Im Moment ist es das „Jüdische Neue Testament“ von David H. Stern. Leider gibt es in Deutsch nur das Neue Testament.   Will dir aus dem Vorwort einiges Wichtiges abschreiben.   Für die Entscheidung einer Bibel ist in erster Linie „wortgetreue“ oder „dynamische“ Wiedergabe entscheidend. Wenn wir uns für eine wortgetreue entscheiden ist in dieser Tradition die Elberfelder… Weiterlesen »

Noomi

Hallo Sascha
Danke für deinen Hinweis und deine Empfehlungen.
Frage: Bist du jetzt Sascha oder Jens??
LG Noomi

Treuer Zeuge

Kopfvollerfragen , sehr gut kommentiert ????????

Sylvia Geiser

Liebes Ömmelchen

Wie Noomi Dir sagte gibt es von David Stern das jüdische Neue Testament auf Deutsch.

Ebenfalls auf Deutsch erhältlich die Tora nach der Übersetzung von Moses Mendelssohn mit den Prophetenlesungen. Übersetzt von Hebräisch direkt auf Deutsch. Vielleicht könnte Dir das auch helfen.

Liebe Grüsse Sylvia

Schneeflocke@kopfvollerfragen

Lieber kopfvollerfragen, Du hast schon viele hilfreiche Antworten bekommen. Eines möchte ich noch anfügen. Jeremia 23:12-14 “Wenn ihr dann zu mir ruft, wenn ihr kommt und zu mir betet, will ich euch erhören. 13 Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden. Ja, wenn ihr mich von ganzem Herzen sucht, 14 will ich mich von euch finden lassen. Das verspreche ich euch.” Es wird einfacher, wenn wir in Verbindung des Gebets unser Herz Ihm öffnen (nicht nur den Kopf), aufrichtig und demütig suchend. Er hat uns versprochen, dass Er sich finden lässt! Auch das 14. Kapitel aus Johannes ist in diesem Zusammenhang Gold wert,… Weiterlesen »

Jesaja@kopfvollerfragen

                    Hallo kopfvollerfragen, Viele deiner Fragen und Einwände kann man sicher so stellen und so ziehen. Tatsächlich wäre es auch für mich bis heute nicht entscheidend, ob die WTG Geld verdient oder auch vermehrt, es wäre nicht entscheidend ob da irgendwelche versteckte Bildchen in der Literatur zu finden sind. All die Punkte (NGO, Kindesmissbrauch ect.) die man noch aufzählen könnte, kann man einzeln betrachtet, auch wenn zutreffend, vielleicht noch wegdiskutieren…..schließlich ist alles irdische tatsächlich unvollkommen.. Entscheidend war für mich immer genau das, was uns ja immer wieder eingetrichtert wurde: Die Bibel ist… Weiterlesen »

O.W.Schön@Stille Leser

ÜBERSETZUNGSHILFE FÜR “JW.ORG LATEIN”   Liebe Stille Leser, das JW.ORG Latein, der verschleiernde Wortschatz der WTG Schreiber, muss entschlüsselt werden, will man verstehen, was einem die JW.ORG NICHT sagen will, obwohl es so ist, wie es ist. Jay Street 85 – Grundstück mit enormen Potential jetzt verkauft Diese schöngefärbte Aussage soll verschleiern, dass die JW.ORG derzeit richtig, richtig viel Geld macht mit ihren New Yorker Grundstücken mit Blick auf den East River und Manhattan! Richard Devine, ein Sprecher von Jehovas Zeugen kommentiert: Grundstücke, wie das in der Jay Street 85, findet man nicht jeden Tag auf dem Immobilienmarkt – besonders… Weiterlesen »

M.N.

Ihr Lieben, “Tue Gutes” – zu diesem Thema läßt sich noch folgendes hinzufügen: Der JW.Org Unverschämtheit und krasse Anmaßung im Usurpieren und eigenzweckdienlichen inhaltlichen Umdefinieren und Neubesetzen biblischer Begriffe kennt keine Grenzen. Beispiel: Der “Tagestext” vom 16.8.2016 – Großschreibung zur Betonung hinzugefügt: “Kleidet euch mit der innigen Zuneigung des Erbarmens (Kol. 3:12) Die „innige Zuneigung des Erbarmens“ gehört zu der neuen Persönlichkeit, die jeder Christ anziehen soll (Kol. 3:9, 10). Wie kannst du innige Zuneigung zu anderen zum Ausdruck bringen? … VOR ALLEM aber zeigt sich unser aufrichtiges Interesse an anderen durch unseren VOLLEN EINSATZ IM PREDIGTDIENST. ES GIBT SCHLIESSLICH… Weiterlesen »