„Kehrt zu mir um“

– Aus technischen Gründen diesmal ohne Titelbild-

Kommentar zum STUDIENARTIKEL 26 Kehrt um zu mir – Juni 2020

Der Text, der diesem Studienartikel zugrunde gelegt wurde, ist Maleachi 3:7 und die Frage, die sich mir beim Lesen dieses Artikels gleich aufdrängte, ist: Was möchte man mit diesem Artikel erreichen? Die Antwort ergibt sich aus den abschließenden Fragen, die sich der Leser am Schluss dieses Artikels stellen sollte, Zitat:

„Wie können wir nach denen suchen, die untätig geworden sind? 

Welche drei Eigenschaften brauchen wir, um Untätigen zu helfen? 

Warum brauchen Untätige beständig unsere liebevolle Unterstützung?“

 

 

Wie zu erwarten, geht es der Organisation um die sogenannten „Untätigen“, die wieder mobilisiert werden sollten. Es scheint ein zunehmend großes Problem für die Organisation zu sein, dass sich immer mehr still zurückziehen und „untätig“ werden, was auch ein  Brief der leitenden Körperschaft aus dem Jahrbuch verrät, Zitat:

„Lieber Bruder, liebe Schwester,

die Bibel handelt zum großen Teil von Menschen, die Schwierigkeiten meistern mussten wie wir. Viele von ihnen waren treue Männer und Frauen „mit Gefühlen gleich den unseren“ (Jakobus 5:17). Einige fühlten sich von Ängsten und Sorgen förmlich erdrückt. Andere erlebten, dass ein Familienangehöriger oder ein Anbeter Jehovas sie tief verletzte. Und manche wurden wegen eigener Fehler von Schuldgefühlen geplagt.

Aufgrund solcher Umstände haben sich einige von Jehova entfernt. Bedeutet das aber, dass sie sich völlig von Jehova zurückgezogen haben? Nein, es erging ihnen vielmehr wie dem Psalmisten, der betete: „Ich bin umhergeirrt wie ein verlorenes Schaf. O suche deinen Knecht, denn deine Gebote habe ich nicht vergessen“ (Psalm 119:176). Empfindest du vielleicht ähnlich?“

Gründe für „Untätigkeit“ sind in den Augen der leitenden Körperschaft demnach Ängste und Sorgen, sowie persönliche Verletzungen und Schuldgefühle, wegen begangener Sünden. Dass sie selbst für die Ängste, Verletzungen und Schuldgefühle sorgt, wird ausgeblendet.

Als „untätig“ gilt, wer sich nicht mehr am Predigtdienst beteiligt oder sich still zurückgezogen hat, also nicht mehr aktiv ist. Doch ist man wirklich im christlichen Sinne inaktiv, wenn man die Aktivitäten und Dienste der WTG nicht mehr unterstützt? Wer entscheidet, ob wir aktiv oder inaktiv sind? Nur weil jemand die von der WTG organisierten Zusammenkünfte nicht mehr besucht, weil sie für ihn mit einer christlichen Gemeinschaft nichts mehr gemein haben, hat er in der Regel sein Glaubensleben nicht unbedingt aufgegeben.

Wer sich weiterhin mit anderen gleichgesinnten Christen im kleinen Kreis trifft und informell vor Menschen für Christus und seine Botschaft Zeugnis ablegt, wird aus Gottes Sicht sicherlich nicht als inaktiv angesehen. Und an dieser Stelle möchten wir uns die Frage stellen: Hängt für Christen die Rettung von irgendwelchen Aktivitäten ab? Hat Christus durch sein Opfer nicht sowohl die Juden, als auch alle Menschen von Opfern, Werken und Gaben für Gott befreit?

„Geht aber hin und lernt, was das heißt: »Barmherzigkeit will ich und nicht            Opfer.« Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.“ Mat. 9:13

Vor diesem Hintergrund ist die Bezugnahme auf Maleachi 3:7 äußerst unangebracht. Wenn man Texte aus der Bibel zitiert, um einen bestimmten Zusammenhang belegen zu wollen, sollte man immer den Kontext betrachten. Die zitierte Schriftstelle richtete sich damals direkt an die Israeliten, Gottes auserwählte Nation. Sie befanden sich in einem Bund mit Jehova und der Segen Gottes war abhängig davon, inwieweit sie den Bund oder Vertrag mit Gott einhielten. Doch sie haben diesen Bund immer wieder gebrochen, wie es der Kontext von Maleachi 3:7 zeigt:

„Ihr habt von eurer Väter Zeit meine Gebote nicht gehalten. Kehrt um zu mir, so will ich zu euch umkehren, spricht der HERR Zebaoth. Ist’s recht, dass ein Mensch Gott betrügt? Ihr aber sprecht: »Womit betrügen wir dich?« Mit dem Zehnten und der Abgabe! Bringt aber die Zehnten in voller Höhe in mein Vorratshaus und prüft mich, ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle.“

Das Konzept der Aktivität für Gott, um dessen Anerkennung zu erlangen, findet für Christen keine biblische Unterstützung. Warum sollte dieser Text für Christen oder eine christliche Gemeinde eine Rolle spielen? Ja, in Maleachi geht es tatsächlich um Opfer und Gaben für Gott, sowie das Einhalten des Bundes mit Gott. In diesem Punkt haben die Israeliten immer wieder versagt.

Dieser Artikel der WTG bewegt sich argumentativ immer noch im alten Bund, der auf das Erbringen von Opfern und Dienstleistungen für Gott ausgerichtet ist, da die Autoren immer noch die Ansicht vertreten, man könne und müsse Gott Opfer bringen, um von ihm gesegnet zu werden.

Dass Jehova an die Israeliten appellierte, zu ihm zurückzukehren, lag darin begründet, dass sie die mit Gott vertraglich zugesicherte wahre Anbetung vernachlässigt hatten. Sie hatten aufgehört, den Zehnten zu geben, wie es das Gesetz vorschrieb, und sie haben auf vielen Gebieten das Gesetz Gottes übertreten. Deshalb war ihr Verhältnis zu Jehova unterbrochen. Doch Christen haben erkannt und verstanden, dass man die Gerechtigkeit vor Gott nicht durch Erfüllung des Gesetzes erreichen kann, was Paulus in seinem Brief an die Römer ausführlich feststellte: 

„Wie geschrieben steht: »Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer. Alle sind sie abgewichen und allesamt verdorben. Ihr Rachen ist ein offenes Grab; mit ihren Zungen betrügen sie. Otterngift ist unter ihren Lippen. … 

Wir wissen aber was das Gesetz denen sagt. Denn durch des Gesetzes Werke wird kein Mensch vor ihm gerecht sein. Denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde. Die Rechtfertigung vor Gott erfolgt allein durch Glauben … die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben. Denn es ist hier kein Unterschied:

Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen, und wir alle werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.“

Kann man sagen, dass Jehova diejenigen verlassen hat, die sich nicht mehr mit der Organisation der Zeugen Jehovas versammeln? In dem Artikel werden drei Gleichnisse Jesu besprochen und auf diejenigen angewendet, die angeblich Jehova und seine Organisation verlassen haben, z.B. das Gleichnis vom verlorenem Schaf und das Gleichnis von der Suche nach der verlorenen Münze.

Damit möchte der Autor dieses Artikels den einzelnen Zeugen in die Pflicht nehmen, Untätige aufzusuchen, um diese wieder zu aktiven Verkündigern zu machen. Doch geht es in diesen Gleichnissen tatsächlich darum, angeblich „untätige Christen“ wieder zu Aktivitäten zu bewegen? Wie wir von Paulus erfahren haben, ist die Rettung eines Christen nicht durch Opfer und Werke erreichbar, sondern durch Buße und Glauben. Es geht hier um Sünder und um Sündenvergebung. Und auch Jesus spricht im Zusammenhang mit diesen Gleichnissen von Sündern und nicht von „untätigen“ Zeugen Jehovas.

Sowohl die Pharisäer, als auch die Schriftgelehrten, beschwerten sich darüber, dass Jesus Sünder mit offenen Armen empfing und mit ihnen aß. Deshalb brachte er den Vergleich mit dem Hirten, der 99 Schafe in der Wildnis zurücklässt, um das eine verlorene Schaf – einen Sünder – zu suchen, und wenn er  es gefunden hat, legt er es auf seine Schultern und freut sich. 

„Ich sage euch: Genauso gibt es im Himmel mehr Freude über einen einzigen Sünder, der bereut, als über 99 Gerechte, die keine Reue nötig haben.“ Luk 15:7

Warum ist die Anwendung dieser Schriftstelle auf einen inaktiven Zeugen unangebracht? Beachten wir, Jesus sagte:

„Auf die gleiche Weise, sage ich Ihnen, entsteht Freude unter den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.“

Ist ein Untätiger oder jemand, der die Organisation verlassen hat, als Sünder zu betrachten ist? Natürlich sind wir alle Sünder, aber nicht, weil wir die Organisation verlassen haben. Solange er sich nicht von Gott und Christus lossagt und sich seiner Sündhaftigkeit bewusst bleibt, hat er das Opfer Jesu nicht verworfen, und darauf kommt es für einen Christen an. Erst wenn er seinen Glauben an das Opfer Jesu verloren hat, ist er in Jesu Augen wie ein verlorenes Schaf. Doch Jesus Christus wird ihn nicht aufgeben, er wird ihn zur Umkehr bewegen wollen.

Was bedeutet es, Buße zu tun? 

Das griechische Wort, das hier für Buße verwendet wird, lautet „metanoounti“ und hat die Bedeutung von „umdenken“ oder „überdenken.“ Die Buße zeigt sich dadurch, dass ein Mensch für sich erkennt, dass er ein Sünder ist, der Erlösung bedarf und er diese Erlösung oder Befreiung von der Sünde nicht durch Werke und Aktivitäten erreichen kann, so wie sie von der WTG gefordert wird. In diesem Sinne mussten die Israeliten lernen, umzudenken.

Gründe, warum ein Zeuge Jehovas inaktiv wird 

Betrachten wir einige der Gründe, die zu einer Inaktivität eines Zeugen Jehovas führen können. Einige sind von den unchristlichen Handlungen, die sie in der Organisation sehen, entmutigt, wobei sie weniger an Unvollkommenheiten Einzelner Anstoß nehmen, als vielmehr an den Handlungen der geistigen Führer, allen voran an den der leitenden Körperschaft. Andere vermeiden es möglicherweise, sich dem internen Gerichtsverfahren der Zeugen Jehovas zu stellen, wenn sie einer Sünde erlegen sind. Solche Rechtskomitee-Verhandlungen hinterlassen bei einem Sünder oft zusätzliche Narben, obwohl er bereits persönlich vor Gott für sein Fehlverhalten Buße getan hat.

Und was ist mit den Zeugen Jehovas, die unter sexuellem Missbrauch gelitten haben? Es ist unwahrscheinlich, dass man von jemandem, der entmutigt wurde – durch einen sexuellen Missbrauch und den Umgang seiner Hirten damit – Reue erwarten kann, und es ist ebenso unwahrscheinlich, dass eine solche Person Bedauern über das Verlassen der Gemeinde zum Ausdruck bringt.

Würden sich die Engel im Himmel über jemanden freuen, der zu einer Gemeinde zurückkehrt, die ein Leistungsevangelium predigt? Oder über jemanden, der zu einer Organisation zurückgeht, die sich weigert, die Auswirkungen ihrer nicht-schriftlichen Richtlinien, auf die Opfer sexuellen Missbrauchs anzuerkennen, wie es z. B. bei der Zwei-Zeugenregel der Fall ist? Unwahrscheinlich.

Der größte Stolperstein für diesen Artikel und die Illustrationen, die der Autor anzuwenden versucht, ist, dass Jesus niemals von „untätigen Christen“ sprach, und auch die Christen des ersten Jahrhunderts diesen Begriff nicht kannten.

Das Gleichnis von der verlorenen Münze

Und auch die zweite Veranschaulichung „Die Suche nach der verlorenen Münze“, ist eine Verdrehung dessen, was Jesus mit diesem Gleichnis sagen wollte, Zitat:

„Wir müssen uns anstrengen, um die zu finden, die zu Jehova zurückkommen möchten. In einem Gleichnis im Lukasevangelium beschreibt Jesus, wie eine Frau eine Drachme sucht, eine wertvolle Münze, die sie verloren hat. Die Erzählung lenkt unsere Aufmerksamkeit auf die Suche an sich.

Wie diese Erzählung zeigt, kostet es Mühe, etwas Verlorenes wiederzufinden. Dasselbe kann auf unsere Suche nach denen zutreffen, die sich von der Versammlung entfernt haben. Vielleicht haben sie schon seit Jahren keinen Kontakt mehr mit uns. Möglicherweise sind sie sogar in eine Gegend gezogen, wo die Brüder sie nicht kennen. Aber bestimmt sehnen sich einige von ihnen gerade in diesem Moment danach, zu Jehova zurückzukommen. Sie möchten ihm zusammen mit ihren Glaubensbrüdern und -schwestern dienen, doch sie brauchen unsere Hilfe.

Wie sich alle in der Versammlung an der Suche nach Untätigen beteiligen können? 

Ja, etwas zu suchen macht Mühe, doch die Mühe steht in diesem Gleichnis Jesu nicht im Vordergrund, sondern die Freude über das, was man verloren und wiedergefunden hat. Doch der WTG scheint der Gedanke anstrengender Arbeit besser in ihr Konzept des Leistungsevangeliums zu passen. Und so lädt die Organisation ihren Anhängern nicht nur die Verantwortung der Suche nach „Menschen guten Willens“ auf, sondern auch nach verlorenen Sündern, sprich untätigen Verkündigern, wenn sie zu Abs. 6 die Frage aufwirft: 

„Wer kann sich an der Suche nach untätigen Verkündigern beteiligen? Wir alle – Älteste, Pioniere, Familienmitglieder und andere in der Versammlung – können mithelfen. Hast du einen Freund oder einen Verwandten, der untätig geworden ist? Oder hast du im Dienst von Haus zu Haus oder beim öffentlichen Zeugnisgeben einen Untätigen angetroffen? Wenn derjenige besucht werden möchte, erklär ihm, dass du seine Kontaktdaten gern an die Ältesten deiner Versammlung weitergeben kannst.“

So bietet der Artikel auch gleich praktische Ratschläge für ein strukturiertes und effektives Vorgehen an und tolle Erfahrungen. Ein Ältester in Spanien soll über 40 Personen geholfen haben, zur Versammlung zurückzukehren. Wie ging er vor? Er fragte Verschiedene in der Versammlung, wo Untätige wohnen, die die Zusammenkünfte nicht mehr besuchen. Wenn er die Untätigen dann gefunden hatte, frage er nach ihren Kindern und anderen Verwandten, vielleicht waren diese selbst einmal Verkündiger. Auch ihnen kann geholfen werden, zu Jehova zurückzukommen. Ja, das Potenzial, die Untätigen zur Rückkehr zu bewegen, scheint zunehmend lukrativer zu sein, als der reguläre Haus-zu-Hausdienst.

Erwähnenswert in diesem Artikel ist noch die Aufforderung an die „treuen Diener Jehovas“, bei ihrer Suche nach Untätigen die christlichen Eigenschaften wie Geduld, Mitgefühl und Liebe an den Tag zu legen, Zitat Abs. 9:

„Die meisten Untätigen brauchen gute Freunde, die sie unterstützen. Solche Freunde müssen … bereit sein, den Kontakt zu halten und immer wieder einen Besuch zu machen, echte Liebe zeigen und ihnen versichern, dass Jehova und ihre Brüder sie lieben. Sie sollten versuchen, ihre Probleme zu verstehen, und nicht kritisch eingestellt sein.“

In den Genuss dieser Mitgefühl- und Liebesbekundungen kommen aber nur Untätige, die sich still und leise von der Organisation zurückgezogen haben. Alle, die sich offen von der Organisation trennen, ihre Gründe offen ausdrücken und die WTG  kritisieren, werden als „Abtrünnige“ gehasst und gemieden.

Fazit 

Der Artikel ist die jährliche Aufforderung, diejenigen zu suchen, die nicht mehr an Gemeindeaktivitäten teilnehmen. Das Wort „inaktiv“ hat die Bedeutung von „untätig“, „träge“ oder „passiv sein“. Doch Christen, die sich zu ihrem Glauben an Jesus und das Lösegeld bekennen, sind niemals passiv, sie sind aktiv im Erweisen von Nächstenliebe, im Sinne von Jakobus 2:14, aber nicht im Sinne der WTG, die Nächstenliebe nach dem beurteilt, was auf einem Berichtszettel vermerkt werden kann.

Und so bleibt in diesem Artikel unklar, wie Inaktivität eigentlich definiert wird. Der Aufruf, zu Jehova zurückzukehren, ist erneut eine Aufforderung, sich an den Tätigkeiten von JW.Org zu beteiligen, die da wären: Versammlungsbesuch, Predigtdienst und Einsatz als Bauhelfer.

Anstatt den einzelnen Mitgliedern der Gemeinde zu zeigen, wie sie mit den heiligen Schriften die Herzen derer ansprechen können, die ihren Glauben verloren haben, konzentriert sich der Artikel darauf, mit Beharrlichkeit, Geduld, Zeit und Energie Menschen wieder zu aktiven Gliedern der WTG zu machen. Die Liebe, Geduld und das Zuhören unterliegen dem bedingungslosen Gehorsam gegenüber der Lehre des Leitungsorgans und nicht gegenüber dem, was Christus uns lehrte und vorlebte.

103 Kommentare
älteste
neueste
Inline Feedbacks
View all comments

Der BI-Autor sagt die Wahrheit, wenn er feststellt: „Dieser Artikel der WTG bewegt sich argumentativ immer noch im alten Bund„. Der „verständige“ Sklave vergleicht also wieder einmal Äpfel mit Birnen. Sieht man sich z.B. an, WARUM Jesus besagte 3 Gleichnisse gemäß Lukas, Kapitel 15 (verlorenes Schaf, verlorene Drachme, verlorener Sohn) erzählte, stellt man unter Berücksichtigung des Kontextes leicht fest: Er sprach zu jüdischen Gläubigen (Pharisäer und Schriftgelehrten) (Vers 2) und nicht zu seinen Jüngern. Jesus hatte sich zuvor Zöllnern und Sündern gewidmet — „verlorene Schafe des Hauses Israel“ — mit der Absicht, sie zur Umkehr zu bewegen, dass sie wieder… Weiterlesen »

Es ist ungeheuerlich was hier wieder mit der Untätigkeit gemeint ist. Als wolle die WTG die Schäffchen zu mehr Tätigkeit im Predigtdienst sehen, damit das Einsammeln weiterer Schäffchen gewährleistet werde. Um welchen Zweck? Klar, je mehr „Zehnten“ abgeben desto mehr Einnahmen kriegt die JW.Org am Schluss ein ! Sie vergessen, wie schon beschrieben, die Barmherzigkeit und keine Opfer. Sich wirklich um die um diejenigen, die etwas am Herzen haben oder irgendwelche Problemen haben, zu sorgen und Hilfe anzubieten. Matthäus 9:3 sagt es richtig! : Und er fügte hinzu: »Nun geht und denkt einmal darüber nach, was mit dem Wort in… Weiterlesen »

Um als Christ aktiv zu sein, brauche ich keine große Organisation, sondern ein großes Herz. Taten christlicher Nächstenliebe, konkrete Hilfe für in Not geratene Mitmenschen und die Freundlichkeit, mit der ich meinem Nächsten im täglichen Leben begegne, passen auf keinen Berichtszettel.
Johannes 8:12 Nun redete Jesus wieder zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben


An Alle
Eine kurze Erfahrung.

Ich wurde als Schöffe bei Gericht geladen. Bevor ich vereidigt wurden, wurde ich nach meiner
Religion gefragt. Meine Antwort war bibelgläubig, als Zeuge Jehovas aber nicht der WTG anhängig
sondern eigenverantwortlich als Christ.
Das ist auch stets meine Antwort vor jedermann.

Liebe Grüsse
Josef

Lieber Bruder, danke für Deinen wunderbaren aufschlussreichen Bericht. Genau so lief es in dem WT Studium ab. Ich konnte diese Heuchelei nicht mehr ertragen und habe mich ausgeklinkt. Zwei meiner Kinder die ausgestiegen sind sagten, sie würden nie wieder in diese Organisation zurückkehren. Die ehemaligen Freunde haben sie eiskalt behandelt und dann reden sie Von Liebe. Sogar von mir als Mutter Haben sich einige zurückgezogen, das zeigt, dass sie keine Freunde sind. Ich lebe momentan in einer Zwischenwelt, da mein Mann und einer meiner Söhne noch voll überzeugt sind. Aber durch BI fühle ich mich nicht so allein. Übrigens gibts… Weiterlesen »

Ihr Lieben, die „Zu Jehova umkehren“-Vokabel ist Orwellscher WTG-Neusprech mit der Bedeutung „sich wieder unter das totalitäre Diktat der WTG begeben“, was im Falle von „Ausgeschlossenen“ in 90% aller Fälle deswegen geschieht, um der Hölle der „Keinen Gruß entbieten“-Ächtungspolitik zu entkommen (J. P. Sarte: „L’enfer, c’est les autres“, „Die Hölle, das sind die anderen Menschen“). Nicht vergessen: „Jehova“ = die WTG bzw. ihr alles beherrschendes oberstes menschliches Zentraldirektorium. Und wie für sie typisch, so bemächtigt sich „Gottes Org“ auch hier wieder biblischer Aussagen und vergewaltigt diese in ihrem Sinne, um ihr Neusprechkonzept pseudobiblisch zu verbrämen. Alles wie gehabt, im Westen… Weiterlesen »

Last edited 23 Tage zuvor by M.N.

Mal was ganz anderes,
kann es sein, dass da irgendetwas im Argen liegt von wegen Untaetige? Vielleicht habe ich es hier verpasst aber ist es moeglich das das zu einem Problemchen wird? Oder braucht man inzwischen jeden um die Maschine am Laufen zu halten? Nur nebenbei jetzt.Koennte ja diesen Eachtturmartikel auch ein bisschen erklaeren.
Tommy

… Ick, jaanz kurz nur, Betrifft den ersten Satz …Zitat: – Aus technischen Gründen diesmal ohne Titelbild – 😉 der Satz ist gut, … der Satz ist richtig gut! mein Jubilate … mein Dank den beiden Höchsten verbunden mit der Bitte, VOR einem: … „kehrt um zu mir“ in Verbindung Bibel UND WTG/JWorg … es mag ja den einen oder anderen geben, der sich dem Prozedere der „Wiederaufnahme“ demutsvoll xxxxxx … Quatsch Der oder Die, hat es in der Zwischenzeit einfach versäumt, GENAU diese beiden Höchsten in sein Leben zu lassen … macht nix die beiden sind da schon… ˋirgendwie… Weiterlesen »

Hallöchen und einen schönen Sonntag! Zum Thema Zoom. So weit mir bekannt, werden alle eingerichteten Meatings, von den Brüdern selbst bezahlt. Ein Abbo ca. 18-19 Euro im Monat. Das sind pro Versamlung schnell mal 5-10 Stück. Wie immer null Euro für die FIRMA. Betrachtet man das weltweit wird mal wieder optimal Profit gemacht. Das ständig drängen zum zuschalten ist natürlich logisch. Man hat nicht mehr so viel Einfluss auf jeden einzelnen seit dem die Zusammenkünfte nicht mehr stattfinden. Deshalb gab es vor kurzem auch noch einmal explizit die Anweisung zur Keiderordnung. Männer Anzug Krawatte, Frauen im Kleid. Auch in den… Weiterlesen »

Hallo, es passt zwar nicht ganz zum Thema, aber ich wollte trotzdem diesen Beitrag abschicken. Ein interessantes Gespräch, das ich gestern mit meinem Vater führte, der eigentlich ein linientreuer ist, aber das Herz am rechten Fleck hat. Er fragte mich, ob ich die Bücher des Apostel Johannes zeitlich einordnen kann. Ja klar, Offenbarung 96 und das Evangelium 98. Da meinte er, das Johannes, als er das Evangelium schrieb, die Offenbarung schon erhalten hatte, also ein enormes Wissen hatte. Dann las er mir Joh. 15:14,15 vor: 14 Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete. 15 Ich nenne euch nicht… Weiterlesen »

Absolut sehenswert Anthony Morris hier von Zeit 15:26 bis 15:39 (13 Sekunden) UNBEDINGT sehen:

https://youtu.be/zztW_E20-ZI

kurzeFrage:

hat jemand von Euch heute die Online -Anhörung zum Thema
Mißbrauch,

bei ZJ/durch ZJ

verfolgt?

Im BI-Artikel fiel der Satz: „Ja, das Potenzial, die Untätigen zur Rückkehr zu bewegen, scheint zunehmend lukrativer zu sein, als der reguläre Haus-zu-Haus-Dienst.“

„Lukrativ“ ist es ferner für die JW.Org, möglichst viele Jugendliche in ZJ-Familien zur baldigen Taufe zu bewegen.
Sogar Kinder werden zur Taufe zugelassen: Beweis bei Minute 53:35:

https://www.jw.org/de/bibliothek/videos/#de/mediaitems/StudioMonthlyPrograms/pub-jwb_202009_1_VIDEO

Solche unbedarfte „Küken“ können leider unmöglich erahnen, wissen und abschätzen, worauf sie sich dabei einlassen.

Last edited 18 Tage zuvor by www.Christusbekenner.de

An Alle Ich weiß nicht warum ihr soviel aufsehen bezügl. der WTG macht. Sie ist nichts weiter als eine Vertriebs- u. Verlagsgesellschaft, die religiöse Meinungen vertritt. Einiges stimmt ja was sie sagen und schreiben, das gibt es ja auch bei anderen Religionen. Ich habe selbst auch einiges gelernt. Aber kein Mensch wird auf Grund einer Religionszugehörigkeit gerettet. Das war nicht mal bei den Juden im 1. Jhdt. der Fall. Rettung gibt es nur durch Jesus Apg. 4:12 Wir haben den besten u. stärksten Helfer den es gibt, der uns in die Wahrheit leitet, der Hl. Geist. Jeder von uns sollte… Weiterlesen »

Scroll to Top