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Studie UNI Zürich psychische Belastung nach Austritt oder Ausschluss

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RoKo
 RoKo
(@roko)

Hallo an alle, 

die Universität Zürich arbeitet gerade an einer Studie über psychischer Belastung und Resilienz (psychische Widerstandskraft) und ihre Beeinflussung eines Menschen nach Austritt oder Ausschluss aus einer (fundamentalen) christlichen Glaubensgemeinschaften und sucht dafür Teilnehmer.

Infos unter: https://jz.help/umfrage-sektenausstieg/

zum Fragetool: https://ww3.unipark.de/uc/landis_Universit__t_Z__rich__Psy/36c4/

Zeitbedarf zur Fragenbeantwortung ca 1 Stunde, vielleicht auch 2.
Fragen genau lesen.

 

LG RoKo

Zitat
Themenstarter Veröffentlicht : 2. April 2021 15:36
José gefällt das
Schlagwörter für Thema
José
(@aljanah)

Hallo Roko

Ich habe mir Zeit genommen um diese Fragetool zu beantworten.

Eine gute Idee für viele Ex-Zeugen, es ist sehr diskret und anonym aufgebaut.

Gruss José

Wer behauptet, dass er zu Gott gehört, soll leben, wie Christus es vorgelebt hat. 1.Joh.2:6

AntwortZitat
Veröffentlicht : 2. April 2021 19:05
Gerd
 Gerd
(@gerd)
Veröffentlicht von: @roko

...die Universität Zürich arbeitet gerade an einer Studie über psychischer Belastung und Resilienz (psychische Widerstandskraft) und ihre Beeinflussung eines Menschen nach Austritt oder Ausschluss aus einer (fundamentalen) christlichen Glaubensgemeinschaften

Zusatzfrage zu oben: WIE würde ein Ältester den Verstoß "verbotener Kontakt mit Ausgeschlossenen" BIBLISCH begründen, aus dem Herdebuch kommt die Anklage wörtlich:

"...gegen den Geist eines Gemeinschaftsentzugs verstößt..."

Welcher Geist ist denn da wirksam, der Heilige? Es werden diese Bibelstellen angeführt: "...ist ein Rechtskomiteeverfahren erforderlich
(Mat. 18:17b; 1. Kor. 5:11, 13; 2. Joh. 10, 11; lvs S. 39, 40)."

Sucht in den Stellen die Begründung für ein "Rechtskomiteeverfahren"

Matth. 18: 16 Wenn er aber nicht hört, so nimm noch einen oder zwei mit dir, damit aus zweier oder dreier Zeugen Mund jede Sache bestätigt werde.
17 Wenn er aber nicht auf sie hören wird, so sage es der Versammlung; wenn er aber auch auf die Versammlung nicht hören wird, so sei er dir wie der Heide und der Zöllner.

Bezug zum Bericht auf der Startseite: wird die eigene Tochter auch zur "Heidin und Zöllnerin", wo dann die Mutter beim telefonischen Anruf nicht mal den Hörer abhebt?

1. Kor. 5: 11 Nun aber habe ich euch geschrieben, keinen Umgang zu haben, wenn jemand, der Bruder genannt wird, ein Hurer ist, oder ein Habsüchtiger oder ein Götzendiener oder ein Schmäher oder ein Trunkenbold oder ein Räuber, mit einem solchen selbst nicht zu essen.
12 Denn was habe ich [auch] zu richten, die draußen sind? Ihr, richtet ihr nicht, die drinnen sind?
13 Die aber draußen sind, richtet Gott; tut den Bösen von euch selbst hinaus.

Lest ihr was über ein nötiges "Verfahren"? Die meisten die hier mitschreiben, wurden doch wegen Hinterfragens der Wachtturm-lehren rausgeschmissen. Eine der hinterhältigsten Fragen ist dabei: "Glaubst du, dass Jehova den treuen und verständigen Sklaven hier auf Erden leitet?" Bei einem "nein", ist nach 1. Kor. 5 ein "Rechtskomiteeverfahren erforderlich" ?

3 menschlich Auserwählte entscheiden dann, ob die Mutter bei Anruf ihrer zweifelnden Tochter, sich nicht mal getraut, den Telefonhörer abzuheben!

2. Joh.: 9 Jeder, der weitergeht und nicht bleibt in der Lehre des Christus, hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, dieser hat sowohl den Vater als auch den Sohn.
10 Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmet ihn nicht ins Haus auf und grüßet ihn nicht.
11 Denn wer ihn grüßt, nimmt teil an seinen bösen Werken.

Die anrufende Tochter mag deswegen ausgeschlossen worden sein, weil sie das "weitergehen und nicht bleiben in der Lehre des Christus" bei der WTG nicht weiter ertragen will und deswegen freiwillig diese Gemeinschaft verlässt - aber es reicht bei diesem "Gerichtsverfahren", dass eine selbsternannte "Gottes-ORG" eine Mutter dazu bringt, bei Anruf der Tochter mit Kontaktverweigerung zu reagieren!

Also in der Haut dieser Verantwortlichen möchte ich nicht stecken

AntwortZitat
Veröffentlicht : 10. April 2021 18:21
Omma und Wildblume gefällt das
RoKo
 RoKo
(@roko)

@gerd

An wen ist die Frage gerichtet? An Ex-Älteste?

Oder allgemein?

https://www.magentacloud.de/lnk/rkSUElPq bezugnehmend auf Kontaktpflege mit bösen Personen.

LG

AntwortZitat
Themenstarter Veröffentlicht : 10. April 2021 20:15
RoKo
 RoKo
(@roko)

Witzig...

[attach]452[/attach]

AntwortZitat
Themenstarter Veröffentlicht : 10. April 2021 20:22
Gerd
 Gerd
(@gerd)
Veröffentlicht von: @roko

Witzig...

Zitat jw org Familie

Ist die nachfolgende, sich oft ändernde, "Studie" auch witzig?:

 

Der Sektenflyer zeigt wie Sekte arbeitet. Zu den oben genannten Vorschriften beim Heiraten, wird man an Punkt 15 erinnert. Bald wird das Horten von Klopapier, in den aktuellen covid-Zeiten, per Vorschrift verboten werden 🤪

AntwortZitat
Veröffentlicht : 11. April 2021 10:43
RoKo
 RoKo
(@roko)

Ein sehr schweres Thema mit dem Frei sein... 

Unter "Frei" zu sein, wieder zu heiraten, herrscht viel Unwissen. Denn die Org verfasste einige Unterweisungen an die Älteten, die viele Verkündiger nicht wissen (sollen) und manche Älteste zudem noch fehlerhaft anwenden, möglicherweise aus Unwissenheit. Bei fahrlässig oder vorsätzlich falscher Anwendung würde dies zu Blutschuld führen. 

Letztlich hat auch das mit großen psychologischen Folgen der Betroffenen zu tun und nicht selten mit dramatischen Folgen, die manche Älteste und Rechtskomitees den Verkündigern antun. 

Wer kennt die Regelung? Ich zitiere 

“GEBT ACHT AUF EUCH SELBST UND AUF DIE GANZE HERDE" 1991

KS91_X                                                            

Vorangegangene Ausgaben in Englisch: 1977, 1979, 1981

Seite 145 - 147

...

Jemand, der Ehebruch begangen hat, könnte eine gesetzliche Scheidung erlangen  u n d  von der Versammlung als frei betrachtet werden, sich wieder zu verheiraten, wenn der unschuldige Partner es über eine lange Zeit hinweg ablehnt, die Geschlechtsbeziehungen wiederaufzunehmen, und sich dennoch nicht um eine gesetzliche Scheidung bemüht.

Durch die Verweigerung der Ehepflicht würde der unschuldige Partner zeigen, daß er dem anderen nicht vergeben hat.

Die Ältesten wurden Aussagen des schuldigen Ehepartners in Betracht ziehen, die beweisen, daß der nichtschuldige Partner sich ihm eindeutig verweigert.

Wird die Scheidung beschlossen, dann sollte, wenn möglich, der unschuldige Partner oder aber der schuldige mit der Zustimmung des unschuldigen Partners eine Scheidung erwirken, die einen Christen zur Wiederverheiratung berechtigt; beide sind dann frei, wieder zu heiraten.

 ...

 

Der Inhalt der 80er und 90er Jahre geht im neuen Ältestenbuch 04 2021 Kap 12, Abs 76 (3) (S. 105 - 107) meiner Leseart im Detail so nicht hervor. Hierzu muss man die alte Schulung kennen, siehe oben.

ab Seite 105 unten:

SCHRIFTGEMÄSS FREI, WIEDER ZU HEIRATEN

  1. Will jemand wieder heiraten, muss er überzeugend nachweisen, dass er schriftgemäß frei ist. Wurde jemand vor seiner Taufe ge­schieden, sollten die Ältesten nicht annehmen, der Betreffende sei für eine erneute Heirat biblisch frei, denn die Taufe löst frühere Ehebande ja nicht auf. Älteste sollten sehr vorsichtig sein, wenn sie Aussagen dazu machen, ob jemand biblisch frei ist, erneut zu heiraten. Sie sollten irgendwelche Fragen dazu an die Dienst­abteilung richten. Dies ist besonders wichtig, weil jemandes Ent­scheidungen nicht nur sein Verhältnis zum Ehepartner berühren, sondern auch das zu Jehova. Älteste tragen in diesen Fällen ei­ne schwere Verantwortung und müssen darauf achten, welchen Rat sie geben, besonders wenn die Antwort nicht ohne Weiteres erkennbar ist (Luk. 12:48; Jak. 3:1).
  2. Um schriftgemäß frei zu sein, wieder zu heiraten, müssen drei Be­dingungen erfüllt sein: (1) sexuelle Unmoral (pornaja); (2) der un­schuldige Teil hat den anderen verstoßen (er lehnt eine Versöhnung ab); (3) eine rechtskräftige Scheidung (Mat. 5:31, 32; 19:9; Heb. 13:4). Jemand plant zum Beispiel, wieder zu heiraten, und gesteht nun, er habe - nachdem sein ehemaliger Ehepartner sich von ihm hat scheiden lassen - sexuelle Unmoral begangen. Dann sind bei­de biblisch frei, wieder zu heiraten. Das trifft auch zu, wenn der frühere Ehepartner seinerseits gestanden hat, nach der gesetz­lichen Scheidung sexuelle Unmoral begangen zu haben.
  3. Beschuldigt ein getaufter Anbeter Jehovas seinen gläubigen Ehe­partner des Ehebruchs und möchte nachweisen, dass er biblisch frei ist, wieder zu heiraten, ist dies der Ältestenschaft vorzulegen. Dem Verkündiger sollte Folgendes mitgeteilt werden: Er kann sich nicht als biblisch frei für eine feste Bekanntschaft (dating) oder ei­ne erneute Heirat betrachten, solange die Ältesten die Umstände nicht untersucht haben und pornaja nicht nachgewiesen ist (5. Mo. 19:15; Joh. 8:17). Ist der beschuldigte Ehepartner mit einer ande­ren Versammlung verbunden, werden der Ältestenschaft dort die Beweise vorgelegt. Diese überprüft die Beweise und trifft eine Ent­scheidung.
  4. Manchmal ist Ehebruch nicht bewiesen. Der Beschuldigte oder zwei Augenzeugen mögen aber bestätigen, dass er die ganze Nacht mit einer Person vom anderen Geschlecht (oder jemand, der als homosexuell bekannt ist) unter unpassenden Umständen ver­bracht hat. (Siehe 12:7-9.) Die Ältesten müssen diese sorgfältig prüfen. (Siehe 12:7.1.) Sie können dem unschuldigen Ehepartner zwar nicht sagen, dass er frei ist, wieder zu heiraten. Ist er aber vom Ehebruch überzeugt, könnten die Ältesten es ihm überlassen, vor Jehova die Verantwortung zu übernehmen, sich schriftgemäß scheiden zu lassen. Heiratet er irgendwann wieder, ergreift die Ver­sammlung keine Maßnahmen.
  1. Damit ein Fehlverhalten, wodurch jemand schriftgemäß frei würde, festgestellt werden kann, sind immer zwei Zeugen erforderlich, die es bestätigen. Dies gilt auch, wenn der beschuldigte Ehepartner kein Zeuge Jehovas ist (er ist ausgeschlossen, hat die Gemein­schaft verlassen oder war niemals getauft). Eine Ausnahme ist je­doch möglich, wenn der ungläubige Ehepartner dem gläubigen persönlich unzweideutig den Ehebruch gesteht. Hält der gläubige unschuldige Ehepartner das Geständnis für wahr und wünscht kei­ne Versöhnung, kann er der Ältestenschaft die Situation schriftlich Diese befasst sich mit dem Brief. Gibt es irgendeinen bekannten Grund anzunehmen, dass der ungläubige Teil nicht un­moralisch gehandelt hat? Ist das Geständnis zum Beispiel wirklich eindeutig formuliert oder wurde es später vom ungläubigen Ehe­partner bestritten? Gibt es offene Fragen und der Ungläubige ist dazu bereit, können die Ältesten entscheiden, ihn selbst zu befra­gen. Gibt es keinen Grund, das Geständnis anzuzweifeln, kann dem Unschuldigen erlaubt werden, vor Jehova die Verantwortung da­für zu übernehmen, sich schriftgemäß scheiden zu lassen. Heira­tet er irgendwann wieder, ergreift die Versammlung keine Maßnah­men.
  2. Wodurch verstößt der unschuldige Teil den Ehepartner?

    (1) Der Unschuldige beantragt die Scheidung, entweder bevor er von dem Ehebruch erfährt oder danach.

    (2) Der Unschuldige unterschreibt das Scheidungsurteil oder zeigt auf andere Weise, dass er der Scheidung nicht widerspricht, die der schuldige Ehepartner beantragt hat. Auch hier spielt es keine Rolle, ob er vor oder nach der Scheidung von dem Ehebruch erfährt. In manchen Ländern kann der Unschuldige rechtsgültige Schriftstü­cke unterzeichnen, die Sorgerechts- und Unterhaltsfra­gen regeln, ohne dadurch der Scheidung zuzustimmen. Dies zu tun, stellt für sich allein kein Verstoßen dar (w00 15. 12. S. 28, 29).

    (3) Der Unschuldige sagt zwar, er vergebe und wünsche keine Scheidung, weigert sich aber über eine sehr lange Zeit - ein oder mehrere Jahre -, die Geschlechts­beziehungen wieder aufzunehmen. Bevor die Ältesten einem Schuldigen andeuten, er könne schriftgemäß eine Scheidung beantragen, sollten sie mit der Dienst­abteilung Kontakt aufnehmen. Der Unschuldige muss nicht schnell entscheiden, ob er vergibt oder nicht.

Interessant ist dieser Absatz:

74. Manchmal ist Ehebruch nicht bewiesen. Der Beschuldigte oder zwei Augenzeugen mögen aber bestätigen, dass er die ganze Nacht mit einer Person vom anderen Geschlecht (oder jemand, der als homosexuell bekannt ist) unter unpassenden Umständen ver­bracht hat. (Siehe 12:7-9.)

Gedankensprung zu
2. Nachfolgend werden Fehlverhalten aufgeführt, mit denen sich ein Rechtskomitee befassen muss. Natürlich ist die Aufzählung nicht vollständig...

Es existieren also weitere Lebensumstände, in welchen Ehebruch nicht bewiesen ist! 

Weiter: Die Ältesten müssen diese sorgfältig prüfen. (Siehe 12:7.1.) Sie können dem unschuldigen Ehepartner zwar nicht sagen, dass er frei ist, wieder zu heiraten. Ist er [der Betroffene der vor dem Rechtskomitee steht - oder geprüft wird, ein Rechtskomitee zu bilden] aber vom Ehebruch überzeugt, könnten die Ältesten es ihm überlassen, vor Jehova die Verantwortung zu übernehmen, sich schriftgemäß scheiden zu lassen. Heiratet er irgendwann wieder, ergreift die Versammlung keine Maßnahmen.

 

Lieber Gerd, ich kenne in meiner Stadt einen Verkündiger, da ist genau das passiert. Die Namen werde ich zum Schutz nicht benennen. Derjenige war vom Ehebruch des Partner überzeugt und hatte Beweise und lies sich daher weltlich scheiden. Die Beweise waren allerdings für die Ältesten nicht eindeutig genug, dennoch haben die Älteste ENTGEGEN o.g. Unterweisung aus Abs 74 ein Komitee gebildet und beide neuen Ehepartner ausgeschlossen. Den Partner der "angeblich" nicht frei war und sich scheiden lies, weil Beweise fehlten, und dem anderen Partner, weil er ebenso gegen die WTG-Lehre verstieß, einen nicht freien Partner zu heiraten. Verbunden mit allen bitten Schikanen die ZJ vornehmen, Ausgrenzung, Kontaktverbot usw. Da die Eltern Kinder aus erster Ehe in die neue Ehe brachten, maßten sich die Ältesten an, den Kindern Richtlinien aufzuerlegen, KINDERN!!!, mit den ausgeschlossenen Elternteilen, hier im Fall beide, nicht gemeinsam am Tisch zu essen! Die Eltern so anzusehen, als seien sie gestorben, als seien sie nicht da. Die Wohnung zu betreten und die Eltern zu ignorieren! Kannst Du Dir vorstellen, welche psychologischen Einflüsse diese Ältesten der Familie und dem Familienleben angetan haben? Blutschuld höchsten Grades. Einige Älteste agieren hierbei mit sehr viel Übereifer und massiver Selbstherrlichkeit, überhaupt nicht menschlich und schon gar nicht kindgerecht, und nehmen sich Dinge heraus, die ihnen gar nicht zustehen. Passiert nicht irgendwo in der dritten Welt, hier in Mitteleuropa, in Deutschland! Sieht in Österreich auch nicht anderes aus.

Manche Verkündiger erleben derart indoktinierte seelische Gewalt, da ist die Wortwendung "der Sklave ist nicht inspiriert und kann sich in Lehrmeinungen auch irren" der letzte Faustschlag in Gesicht. Das ist so hammerhart, mir fehlen da einfach die Worte, das muss man einfach hinausschreien. Und wenn die Org jene Menschen dann als böse Abtrünnige betittelt, die Lügen über das Versammlungsleben erzählen und mit dem Finger auf jemanden zeigen, muss man antworten: Du zeigst mit dem Zeigefinger auf andere Leute, aber drei Finger zeigen hierbei auf dich!

👉

1.Kor7,14  Denn der ungläubige Mann ist geheiligt durch die Frau, und die ungläubige Frau ist geheiligt durch den Mann; sonst wären ja eure Kinder unrein, nun aber sind sie heilig.

Die HFA nennt es so: Sonst würden ja auch eure Kinder fern von Gott sein. Doch auch sie stehen unter Gottes Segen.

Allein aus diesem Grund, haben diese Älteste, die den menschenverstand ausschalten und dummtreu die OrgAnweisungen durchsetzen, koste es was es wolle, m.M.n. massive Blutschuld.

Das manche Älteste dann das Amt niederlegen, und sie das Gewissen plagt und sich fragen, in welcher Mühle sie gefangen sind und erkennen, was die Org von ihnen abverlangt und wie unmenschlich und lieblos die Org agiert wo doch Gott Liebe ist, sollte man aus diesem Grund den Männern trotz alledem was schief läuft dennoch hoch anrechnen. Das kommt manchmal zu kurz wenn wir über Älteste schreiben.

LG RoKo

AntwortZitat
Themenstarter Veröffentlicht : 11. April 2021 20:29
Gerd
 Gerd
(@gerd)
Veröffentlicht von: @roko

Manche Verkündiger erleben derart indoktinierte seelische Gewalt, da ist die Wortwendung "der Sklave ist nicht inspiriert und kann sich in Lehrmeinungen auch irren" der letzte Faustschlag in Gesicht. Das ist so hammerhart, mir fehlen da einfach die Worte, das muss man einfach hinausschreien. Und wenn die Org jene Menschen dann als böse Abtrünnige betittelt, die Lügen über das Versammlungsleben erzählen

Es ist wahrlich ernüchternd, wenn man die Vorschriften aus dem Herdebuch, auf Glieder für eine angeblichen Christenversammlung liest. Hoffentlich deckt die Studie in Zürich diese Machenschaften auf und klagt sie an!

Man stelle sich die Praxis vor: eine Zeugin geht zu den Ältesten und will erfahren, ob ihre Wiederverheiratung in den Augen Jehovas rechtens sei und dann müssen Älteste, die im Beruf als Grafiker, Müllmänner, Ingenieure u.dgl. tätig sind, sich mit den spitzfindigen Forderungen "Jehovas" herumbalgen! Auch ein Jurist hätte Mühe die richtige Entscheidung zu treffen. Manche Älteste werden sich aufplustern und eine Entscheidung treffen, denn sie meinen, von Jehova die Approbation dafür zu besitzen.

Dieses Sektengetue gehört öffentlich gebrandmarkt! 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 12. April 2021 6:25
Omma und RoKo gefällt das
Gerd
 Gerd
(@gerd)
Veröffentlicht von: @gerd

....denn sie meinen, von Jehova die Approbation dafür zu besitzen.

Wenn selbstherrliche Auslegung tödlich endet:

Georg verstarb wegen Ablehnung einer Bluttransfusion

AntwortZitat
Veröffentlicht : 12. April 2021 10:08
Gerd
 Gerd
(@gerd)
Veröffentlicht von: @gerd

Dieses Sektengetue gehört öffentlich gebrandmarkt! 

Und solche Spinner dirigierten unser Leben, auch Kaiser Wilhelm bekam sein Fett ab, der ignorierte doch glatt des Herrn Jesus Herrscherei ab 1914! Jesus regiert seit 117 Jahren, Wilhelm merkte nichts davon, wir auch nicht, welch Frevel...

Was wird Jesus mit denen tun, die ihm so einen Unsinn unterstellen?:

Q: Buch "Dein Wille geschehe" Es lacht immer noch in meiner Biblio im Souterrain von der Bücherwand hernieder 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 12. April 2021 13:47
pit
 pit
(@pit)

Lieber Gerd.

Wann wurde das veröffentlicht?

Der germanische König des Nordens?

Das amüsiert mich.

Friede pit

AntwortZitat
Veröffentlicht : 12. April 2021 15:30
(@ottonio)

[Wachtturm 15.09.1951,S.278,§11]:

Die zu Jehovas Volk gehörten, begriffen diese Wahrheiten vom Jahre 1922 an und freuten sich sehr. [...] Dann wurde im Jahre 1925 zum erstenmal gesehen und verstanden, dass das Königreich im Jahre 1914 tatsächlich geboren, dass es Tatsache geworden war. Es galt, nicht länger zu proklamieren, dass die Zeit für das Königreich gekommen und der Tag, da Satans Welt enden müsse, hier sei, sondern das Königreich war gekommen und herrschte vom Himmel aus, und bereits war ein Krieg im Himmel ausgefochten worden. Der Wachtturm vom 15. April 1925 veröffentlichte diese Kunde.

[Wachtturm 15.07.2004, S.19;§20]:

Wenn der souveräne Herr Jehova eine Verordnung erlässt, sollte man auf ihn hören. Als Gott seinen Sohn auf den Thron erhob, hätten die Herrscher der Erde [...] unverzüglich den König anerkennen und ihm uneingeschränkt gehorchen sollen.

 

Ist es denn normal, daß die "Untertanen des Königreiches" erst 11 Jahre nach dem weltumwälzenden Ereignis "diese Kunde" erhielten? Die Feinde hätten es aber sofort erkennen sollen.

Wie sollen die Herrscher nun konkret handeln und ihrem uneingeschränkten Gehorsam Ausdruck verleihen? Reicht es, wenn sie eine öffentliche Erklärung abgeben, in welcher sie Jesus anerkennen? Aber wie soll man einem Herrscher gehorchen, wenn dieser nicht unmittelbar Anweisungen gibt und Befehle erteilt? Wenn dieser Herrscher jedoch einen treuen Sklaven auf Erden hat, durch den er seine Anweisungen (geistige Speise) weitergibt, müssten da nicht auch die Herrscher diesem Sklaven uneingeschränkt gehorchen? An wen müssten sie sich da eigentlich wenden? An die Leitende Körperschaft der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas?

Das Ganze ist einfach nur lachhaft.

 

Weise nicht den Spötter zurecht, damit er dich nicht haßt; weise den Weisen zurecht, und er wird dich lieben! (Sprüche 9:8).
Antworte dem Narren nicht nach seiner Narrheit, damit nicht auch du ihm gleich wirst; antworte aber dem Narren nach seiner Narrheit, damit er sich nicht für weise hält. (Sprüche 26:4-5).

AntwortZitat
Veröffentlicht : 12. April 2021 17:24
Gerd
 Gerd
(@gerd)
Veröffentlicht von: @pit

Lieber Gerd.

Wann wurde das veröffentlicht?

Der germanische König des Nordens?

Das amüsiert mich.

Die Zeugens sind immer für ein Amüsement gut. Passt zur Studie in Zürich und erklärt gleichzeitig, warum so viele Aussteiger psychische Probleme haben, Grund:  viele genieren sich, dass sie einmal all den Blödsinn geglaubt haben 😣

Das Buch wurde 1958 in englisch "freigegeben" und 1960 durfte man beim großen Kongress das Werk in deutsch erwerben. Die Brüder*innen standen Schlange, ich Depp wahrscheinlich mitten drin...

Unter Wilhelm war Deutschland der Nordkönig - könnt ihr euch denn garnicht mehr erinnern? Tststs... Scan, Seite 271 oben beginnt mit Deutschland:

Da kann man sogar im lockdown noch grinsend weinen  😭 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 12. April 2021 17:47
Sven
 Sven
(@sven)
Veröffentlicht von: @ottonio

Das Ganze ist einfach nur lachhaft.

Hallo Ottonio,

diese Feststellung kann man, genau genommen, nicht nur auf die Schriften der ORG beschränken.

Waren die vollmundigen Verkündigungen oder Drohungen der biblischen Propheten, an die Weltmächte des Altertums, denn wesentlich sinnvoller und praktischer umsetzbar?

Was sollten z. B. Babylon bzw. ihr Herrscher denn tun, wenn ein Prophet Israels diesem Land, in einer sehr fernen Zukunft, Tod und Verderben seitens Gottes, androhte?

War vernünftigerweise zu erwarten, dass bis zu den Zähnen bewaffnete Weltmächte, beim Anblick eines mit Kamelhaar bekleideten Propheten, ihre gesamten Waffenarsenale ihm zu Füßen werfen und einen sofortigen Waffenstillstand aushandeln würden? 

Sven

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 12. April 2021 21:48
José
(@aljanah)
Veröffentlicht von: @sven

Waren die vollmundigen Verkündigungen oder Drohungen der biblischen Propheten, an die Weltmächte des Altertums, denn wesentlich sinnvoller und praktischer umsetzbar?

Es gehört nicht gerade hier zum Thema aber lieber Sven, es diente ihnen (den Weltmächten) zur Warnung und zur Umkehr zum Einen Gott. Das heisst das Jahwe der einzige Gott sei und deren Göttern (Baal u.a.) nur Götzen waren die keine Macht hatten. ER warnte vor dem Stolz und deren Machtergreifniss der umliegenden Weltmächte gegen Israel.

Heute genauso.....wie Daniels Prophetie (Dan. 7:2-14) gewarnt wird. Nichts kann in Daniels Glauben Gottes Kommen zum Weltgericht aufhalten und ihn daran hindern, selbst die Todesgrenze zu durchbrechen und alle Gerechten aufzuerwecken!

Daniel 12:2 Und viele von denen, die im Staub der Erde schlafen, werden aufwachen; die einen zum ewigen Leben, die anderen zur ewigen Schmach und Schande.

Auch die Offenbarung zeigt dies, hier ein Auszug aus Wikipedia:

Die Offenbarung des Johannes war stark von jüdischer Apokalyptik beeinflusst, übernahm zahlreiche Motive aus dem Buch Daniel und deutet sie in neuem Kontext. Sie stellt Visionen des Johannes von dem, „was du gesehen hast: was ist“ (das Sichtbare), dem, „was danach geschehen wird“ (dem Verborgenen), gegenüber (Offb 1,19 EU). Die Zukunft wird in drei Zyklen von je sieben Visionen ausgemalt, die mit der Inthronisation des Lammes eingeleitet werden (v. 4): Jesus Christus als der am Kreuz für alle Menschen dahingegebene Sohn Gottes als der, den Gott zur Weltherrschaft bestimmt und dem er die Vollstreckung seines Geschichtsplans übertragen hat.

Die Kapitel 12 bis 14 stellen die besondere Situation der Christen gegenüber der von gottfeindlichen Mächten beherrschten Welt dar.

„Er wurde gestürzt, der große Drache, die alte Schlange, die Teufel oder Satan heißt und die ganze Welt verführt; der Drache wurde auf die Erde gestürzt und mit ihm wurden seine Engel hinabgeworfen.“

Schlussendlich die Kapiteln 15 bis 20 der Sieg über das Tier und den falschen Propheten!

Wer behauptet, dass er zu Gott gehört, soll leben, wie Christus es vorgelebt hat. 1.Joh.2:6

AntwortZitat
Veröffentlicht : 13. April 2021 8:01
Seite 1 / 2
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