Nutzt Ihr noch die ...
 

Nutzt Ihr noch die NWÜ?  

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 M.N.
(@m-n-2)

Jawohl, wird immer noch genutzt, aber nicht, um theologische Fragen zu beantworten - dazu nehme ich die ELB von 1905, aber auch SCHL, EÜ und Menge kommen zum Einsatz. Albrecht habe ich erst kürzlich als sehr nützlich entdeckt. Natürlich geht - wenn möglich - mein erster Griff immer zur Biblia Hebraica und zu Nestlé/Aland u. a. Grundtexten - vermittels BibleWorks schnell auf elektronischem Weg.

Wie o. a., muss fairerweise gesagt werden, dass die prä-2018-NWÜ (also die bi12 von 1984 bzw. die rBi8 von 1986) nicht "nur schlecht" ist, sondern (wie von der Ev. Bibelges. festgestellt) auf weiten Strecken sogar "übergenau", was allerdings nichts an der Tatsache ändert, dass sie an Schlüsselstellen GAAAAAAANZ schlecht - de facto falsch - ist, denken wir nur an die NT-Stellen, in denen Bezüge auf Jesus Christus frech mit "Jehova" verfälscht werden, oder das ominöse "70 Jahre IN" statt "FÜR Babylon" in Jer 29,10, oder das den Urtext verfälschende "von Haus zu Haus" in Apg. 5 und 20 u.v.a.

Die 2018er-"Revision" steht allerdings auf einem anderen Blatt; obgleich man versucht hat, immer wieder kritisierte "neuralgische Punkte" wie Ex 3,14 oder Joh 17,3 zu entschärfen (ohne Erfolg allerdings), kommt es doch andernortens zu merkwürdigen textlichen Gebilden; so ist z. B. das schwammige "sexuelle Unmoral" für "porneia" eine ganz schlechte Lösung, und das "brutale" Weglassen der eckigen Interpolationsklammern für Texteinfügungen verschleiert nun der WTG irrlehrenstützende Additionen wie in Kol 1,16.17 vollends. Mehr hierzu im Glossar unter "NWÜ", Unterthema "Die NWÜ-Revision von 2013 (Deutsch 2018)". Ich persönlich mag die Silberschwert-NWÜ überhaupt nicht, wobei die deutsche (nicht aber die englische "Urversion" noch andere Sprachen, derer ich mächtig bin bzw. die ich entziffern kann!) an EINER Stelle Beachtliches vollbringt, und zwar in Mat 5,3; das berühmte "geistlich Arme":

"Die, denen bewusst ist, dass sie Gott brauchen."

Die "revidierte" engl. "Mutter-NWÜ" hat nach wie vor das bürokratisch/konvolutisch/geschwollene "Those conscious of their spiritual need", dem die "Revisionen" in F, It, Es, Port, NL (und somit nehme ich an, die "Revisionen" in allen anderen Sprachen auch) weiterhin sklavisch folgen.

Wie es der/die dt. Übersetzer geschafft haben, sich vom Diktat der engl. "Mutter-NWÜ" loszueisen und "ihr eigenes Ding" zu machen ist eines der großen, WTG-relevanten Geheimnisse, denn betreffs früherer NWÜ-Übersetzungen ist aus erster Quelle bekannt, dass in Fällen, in denen in anderen Sprachen bessere, den originalsprachlichen Leittexten nähere Lösungen möglich gewesen wären, das oberste WTG-Zentralkomitee als "Eiserne Regel" verordnet hat, strikt der englischen NWÜ zu folgen, selbst wenn dies in der Zielsprache eine schlechtere Qualität mit Hinblick auf den Urtext bedeutet.

Wow - als ich darüber stolperte, konnte ich kaum glaubern, was ich sah. DAS ist ja nun mal ein echter Fortschritt und als erhebliche Verbesserung und Annährung an die wahre Bedeutung des Urtextes zu bewerten, wobei jedoch erstens ein Bezug zu pneúma, den "(heiligen) Geist (Gottes)" fehlt; zweitens im B-Teil der Fußnote immer noch an der bisherigen Wiedergabe als "mögliche Alternative" festgehalten wird, wodurch deutlich wird, dass sich am grundlegenden, von der WTG allen "Zeugen Jehovas" vorgegebenen und nachfolgend ausgeführten Verständnis nichts geändert hat, weshalb die dt. Wiedergabe als nicht mehr als eine "interessante, doch bedeutungslose Anomalie" einzustufen ist.

Diese r Beitrag wurde geändert 1 Monat zuvor von M.N.
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Veröffentlicht : 9. Oktober 2019 16:11
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Wildblume
(@wildblume)

@stilleswasser

Lieber stilleswasser!

Deine Antwort gefällt mir gut. Es ist noch nicht so lange her, dass ich mir diese Frage stellte.

DARF ich das, Jesus direkt ansprechen. Was spricht überhaupt dagegen....was dafür?

Joh.5:23

"Der Vater hat die ganze richterliche Macht dem Sohn übertragen, damit alle den Sohn EBENSO ehren, wie den Vater. Doch wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht, der ihn gesandt hat."

und Phil. 2:9

"Darum hat ihn Gott auch über alle Maßen erhöht und ihm einen Namen verliehen, der über allen Namen ist, damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters."

1. Kor. 1:2

"An die Gemeinde Gottes in Korinth, an die, die Jesus Christus geheiligt hat, die berufenen Heiligen, und an alle, die irgendwo den Namen von Jesus Christus anrufen, den Namen ihres und unseres Herrn:"

Psalm 2:12

"Erweist seinem Sohn die Ehre, die ihm zusteht: Sonst trifft euch sein Zorn, und ihr seid verloren; denn sein Zorn ist schnell entflammt. Aber glücklich sind alle, die bei ihm Zuflucht suchen."

Somit darf/muss ich sogar mit Christus kommunizieren, egal wie man es nennt! Das ist dem Vater wohlgefällig.

Liebe Grüße

Wildblume 

 

 

Schwarzes Schaf, aber Schaf....

AntwortZitat
Veröffentlicht : 9. Oktober 2019 17:37
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(@noname)
Aktives Mitglied

Hallo zusammen, 

Ui, da gehen die Meinungen zum Teil ja schon auseinander

Die Frage die sich mir stellt, gibt es einen unterschied zwischen Jesus anrufen/kommunizieren/um etwas bitten und Jesus anbeten? Wie definiert Ihr anbeten? Das wir Jesus die ehre erweisen sollen, sollte jedem Christ klar sein, er ist immerhin für uns ans Kreuz, aber ist ehre erweisen auch gleich anbeten? Jesus selbst sagt ja, das wir in seinem Namen zum Vater beten sollen, also alles geht durch und im Namen Jesus, wie auch die Welten durch Jesus geschaffen worden sind, so beten wir durch Jesus zum Vater. Das was Stephanus getan hat, war kein direktes Beten, meiner Meinung nach. 

@Noomi

Danke für die Anleitung, werde ich mal testen, wusste auch nicht, dass das so geht 🙂 

Veröffentlicht von: @noomi

Dass du angefangen hast jetzt in der Bibel zu lesen, finde ich grossartig.

Veröffentlicht von: @noomi

Nun wünsche ich dir ganz viel Freude beim Bibellesen, damit du mit unserem himmlischen Vater und deren Sohn Jesus Christus immer vertrauter wirst und dass du ein inniges Verhältnis mit ihnen bekommst und dadurch eine gute Begleitung durchs Leben erhältst.

Danke, ich habe einen weiten weg hinter mir, ich hab weit über 10 Jahren die Bibel abgelehnt, wegen den ZJ, weil die WTG für mich ein rotes Tuch war und ich automatisch die ZJ mit dem gesamtem Christentum in Verbindung gebracht habe. Erst dieses Jahr habe ich mich von diesem Glaubenssatz gelöst und mir die erste Bibel zugelegt 🙂 Alles kommt zur richtigen Zeit, nicht wahr? 

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 9. Oktober 2019 18:39
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Edelmuth
(@edelmuth)

Guten Abend Stilles Wasser

  1. FRAGE: Ist es biblisch belegt, dass eine direkte Kommunikation zwischen dem himmlischen Jesus und Menschen stattfand? ANTWORT: JA

Die Kommunikation ging von Jesus aus, als er z.B. Paulus berief. Sie ging nicht von Menschen aus.

ZWISCHENFRAGE: Ist es in außerbiblischen, frühchristlichen Schriften belegt, dass eine direkte Kommunikation zwischen dem himmlischen Jesus und Menschen stattfand? ANTWORT: JA, vonseiten der Menschen.

Wann und wo? Bitte um Belege/Schriftstellen.

  1. FRAGE: Ist es biblisch belegbar, dass diese Kommunikation zwischen Menschen und Jesus ab Zeitpunkt X verboten wurde? ANTWORT: NEIN

(2. Mose 20:2-3) 2 „Ich bin Jehova, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus, herausgeführt habe. 3 Du sollst keine anderen Götter wider mein Angesicht haben.

(5. Mose 6:13-15) . . .Jehova, deinen Gott, solltest du fürchten, und ihm solltest du dienen, und bei seinem Namen solltest du schwören. 14 Ihr sollt nicht anderen Göttern nachgehen, irgendwelchen Göttern der Völker, die rings um euch her sind 15 (denn Jehova, dein Gott in deiner Mitte, ist ein Gott, der ausschließliche Ergebenheit fordert), damit nicht der Zorn Jehovas, deines Gottes, gegen dich entbrennt und er dich von der Oberfläche des Erdbodens hinweg vertilgen muß.

(Matthäus 4:10) . . .Da sprach Jesus zu ihm: „Geh weg, Satan! Denn es steht geschrieben: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.‘ “ 

Jede Art der Kontaktaufnahme des Menschen mit Jesus würde die Anbetung erfordern, die allein Jehova zusteht. Das wird auch von Jesus so gesehen. Es gibt keinen Grund Jesus statt Jehova anzubeten.

Die Jehova-Anbetung hat sich seit Jahrtausenden bewährt.

Die Jesus-Anbeter mögen mir doch bitte einmal erklären, welchen Vorteil sie in der Jesus-Anbetung statt in der Jehova-Anbetung für sich sehen. Wo hat der Vater erklärt, dass künftig Jesus statt ER angebetet werden soll?

Ede

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Veröffentlicht : 9. Oktober 2019 20:58
Edelmuth
(@edelmuth)

Geschöpfe dürfen nicht angebetet werden!

Ist Jesus ein Geschöpf Gottes?

Einige Anbeter Jesu sind der Meinung, dass Jesus von Jehova wie von einer Frau hervorgebracht wurde, sodass Jesus die Leibesfrucht Jehovas und damit ein Teil Jehovas ist, woraus sie ihre Anbetung Jesu ableiten.

Dieser Gedanke wirft eine Menge Fragen auf, die es zu beantworten gilt.

Jesu Leben im Himmel wurde vom Vater beendet, um es in den Schoß der Jungfrau Maria zu legen.

Jehova selber ist unsterblich. Ist es möglich, dass Jehova das Leben seiner Leibesfrucht Jesu im Himmel beendet hat, um es in den Schoß eines Menschen zu legen? Kaum vorstellbar.

Spätestens als Jesus von der Jungfrau Maria geboren wurde, war er nicht mehr die Leibesfrucht Jehovas, sondern ein Mensch

Können Menschen einen starken Gott wie Jehova töten? Nein! Jesus konnten sie töten. Sein Tod war nötig, um das zu unserer Rettung erforderliche Opfer zu beschaffen.

Jesus ist durch Menschenhand gestorben, aber durch Gottes Hand als Geistwesen wieder auferstanden. Dabei ist er nicht von Jehova zum zweiten Mal geboren, sondern erschaffen worden.

Ganz gleich, wie jemand das Hervorbringen von Jesus bewertet, so ist Jesus heute ein Geistgeschöpf Gottes, das nicht angebetet werden darf.

Zu klären bliebe noch, wie ein Geistwesen ein anderes Geistwesen gebären kann, da alle Geist sind.

Ede

AntwortZitat
Veröffentlicht : 9. Oktober 2019 21:37
RoKo
 RoKo
(@roko)
Veröffentlicht von: @edelmuth

 

  1. FRAGE: Ist es biblisch belegbar, dass diese Kommunikation zwischen Menschen und Jesus ab Zeitpunkt X verboten wurde? ANTWORT: NEIN

(2. Mose 20:2-3) 2 „Ich bin Jehova, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Sklavenhaus, herausgeführt habe. 3 Du sollst keine anderen Götter wider mein Angesicht haben.

(5. Mose 6:13-15) . . .Jehova, deinen Gott, solltest du fürchten, und ihm solltest du dienen, und bei seinem Namen solltest du schwören. 14 Ihr sollt nicht anderen Göttern nachgehen, irgendwelchen Göttern der Völker, die rings um euch her sind 15 (denn Jehova, dein Gott in deiner Mitte, ist ein Gott, der ausschließliche Ergebenheit fordert), damit nicht der Zorn Jehovas, deines Gottes, gegen dich entbrennt und er dich von der Oberfläche des Erdbodens hinweg vertilgen muß.

(Matthäus 4:10) . . .Da sprach Jesus zu ihm: „Geh weg, Satan! Denn es steht geschrieben: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.‘ “ 

Jede Art der Kontaktaufnahme des Menschen mit Jesus würde die Anbetung erfordern, die allein Jehova zusteht. Das wird auch von Jesus so gesehen. Es gibt keinen Grund Jesus statt Jehova anzubeten.

Die Jehova-Anbetung hat sich seit Jahrtausenden bewährt.

Die Jesus-Anbeter mögen mir doch bitte einmal erklären, welchen Vorteil sie in der Jesus-Anbetung statt in der Jehova-Anbetung für sich sehen. Wo hat der Vater erklärt, dass künftig Jesus statt ER angebetet werden soll?

Ede

Wie kommst Du drauf, dass man, wenn man zu Jesus betet, ihn an-betet? Was ist denn der Zweck eines Ver-Mittlers?

Wenn zwei Leute zusammensitzen, die einander die Sprache nicht kennen. Sie werden einander nicht verstehen, können sie sich noch so Mühe geben. Sie brauchen einen Mittler, einen Dolmetscher. Dem Dolmetscher sagt man dann seine Worte und er übersetzt sie an den Empfänger.

Darf man nicht mehr zum Dolmetscher sprechen? Die Textstellen sind alle wahr die Du nennst, doch im falschen Kontext betrachtet.

Die Bibel sagt doch mehrfach, Vater Gott JHWH hat seinen Sohn eingesetzt. Den Sohn haben nicht die Menschen eingesetzt um mit dem Vater zu kommunizieren. Das war der Vater! Der Vater hat ihn eingesetzt. Also ist es der Wille des Vaters.

Auszusagen wie es die WTG tut, man dürfe nicht zum Sohn beten. Was ist das? Das ist ein murren und verstoßen gegen die Weisung des Vaters. Es ist ein beschämener Vorgang, seinen Anweisungen nicht zu folgen, sondern selbst etwas nach eigenen Gutdünken machen zu wollen (was wohin führt?).

Die Schrift sagt klipp und klar. Wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater. 

Die Jehova-Anbetung, so wie sie die WTG lehrt, ist anti-christlich. Wer tut das? Sein Widersacher (1.Mo3,15). Wer ist federführend in der Welt, Menschen mit irren Lehren zu überhäufen, um sie von Christus abzuhalten? Falsche Religion. Wer noch? Freimaurer. Erkennst Du den Zusammenhang?

Das Beste, um suchende Menschen vom rettenden Weg zu Christus abzuhalten ist, eine neue Religion aufzumachen um sie vom wahren Weg wegzulenken. Idee der Freimaurerei. Wer steckt dahinter? Der Widersacher.

Die Idee der Jehovaanbetung ohne Beteiligung Christus, die ganzen Vorgänge, Jehova macht, und er tut usw. obwohl die Bibel nennt, das macht Christus, ist für mein Verständnis genau so wie falsche Götter anzubeten. Sie wollen den richtigen Gott anbeten, machen es aber komplett falsch. Nannte Mario mal und wurde von vielen missverstanden.

Und geht man noch einen Schritt weiter, den Vater Gott und seinen Sohn und den heiligen Geist zusammen als große machtvolle Gottheit zu betrachten, die ausführenden Organe des Gotts, ist man nahe an der Trinität. Alle 3 bilden einen Gott. Den Gott. Heißt ja nicht, das sei eine Person. Können doch mehrere Personen sein, warum denn nicht? Trinität kann somit auch falsch verstanden werden wie es ZJ pubizieren. Vom Macher, Jesus Christus, abzulenken...

Eine Firmenleitung kann auch aus mehreren Personen bestehen. Einen CEO, CFO, CIO, COO. CEO, CFO, CIO, COO ... https://karriere.unicum.de/berufsorientierung/berufsbilder/ceo-cco-coo-das-steckt-hinter-englischen-jobbezeichungen

LG RoKo

AntwortZitat
Veröffentlicht : 9. Oktober 2019 21:47
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RoKo
 RoKo
(@roko)
Veröffentlicht von: @edelmuth

Zu klären bliebe noch, wie ein Geistwesen ein anderes Geistwesen gebären kann, da alle Geist sind.

Ede

Kurz: Bei Gott sind alle Dinge möglich. Mat 19,26, Luk 1,37

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 9. Oktober 2019 21:56
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Edelmuth
(@edelmuth)

Guten Abend RoKo

Wenn zwei Leute zusammensitzen, die einander die Sprache nicht kennen. Sie werden einander nicht verstehen, können sie sich noch so Mühe geben. Sie brauchen einen Mittler, einen Dolmetscher. Dem Dolmetscher sagt man dann seine Worte und er übersetzt sie an den Empfänger.

Jehova versteht unsere Sprache. Er kennt sogar unsere Gedanken, bevor wir sie ausgesprochen haben. (Matthäus 6:8) Er bewertet auch unsere Herzen. Dafür brauchen wir keinen Mittler.

Aufgrund unserer sündigen Neigung können wir mit dem Vater nicht direkt kommunizieren. Wir benötigen dafür eine Mittler, der würdig ist unsere Bitten beim Vater vorzubringen.

(Johannes 15:16) 16 Nicht ihr habt mich auserwählt, sondern ich habe euch auserwählt, und ich habe euch dazu bestimmt, daß ihr hingeht und fortgesetzt Frucht tragt und daß eure Frucht bleibe, damit, was immer ihr den Vater in meinem Namen bittet, er euch gebe. . .

So bitten wir den Vater durch den Mittler Jesus um die Annahme unseres Gebetes, damit der Vater unsere Bitten erfüllen möge.

Welchen nutzen versprecht ihr euch Jesus statt den Vater anzubeten?

Ede

AntwortZitat
Veröffentlicht : 9. Oktober 2019 22:20
RoKo
 RoKo
(@roko)

@edelmuth

Lieber Ede.

Diese Lehre kommt mir bekannt vor. Nach Deinen Worten wären die 1000 kommenden Jahre dann so:

Der König hat keine königliche Funktion. Er herrscht gar nicht im Königreich. Er kommuniziert nicht mit den Menschen und die Menschen nicht mit ihm. Er führt nicht als Teamführer, als Herr der Versammlung. Er ist nicht wunderbarer Ratgeber. Er ist nicht Ewigvater. Er ist nicht Fürst des Friedens. Er ist gar nichts. Er ist sinnlos. Genau das vermittelt die WTG, unterschwellig und verschwommen. Er ist nur "Hauptvermittler". Genau das, wofür Jesus von den Juden angeklagt und getötet wurde, legt die Org ihm heute wieder zu Last. Der Herr zu sein. Auf dem Thron zu sitzen. Vom Vater die Berechtigung erhalten zu haben, aber von den Menschen nicht beachtet, sondern verachtet zu werden. Darum sagt er diesen Menschen, das ist prophezeit, weicht von mir, ihr Übeltäter / Gesetzlose / die ihr das Gesetz mit Füßen tretet / ihr Gott nicht kennt / ihr es versäumt habt, nach Gottes Willen zu leben!

Den heiligen Krieg führen nach neusten Angaben auch die Herren in Warwick durch und nicht er. Diese Herren gedenken dann etwaige Brüder, die ihnen zu Lebzeiten alles gegeben haben, nicht er. Ist das nicht irre?`

Ist Christus echt nur der abgefrackte Mittler? Lediglich in einer Nebenfunktion? Wie soll er denn so mit Null Autorität die Menschheit zur Vollkommenheit führen? Wie wollen denn die Menschen ihm gehorchen, wenn sie ihn bereits heute nicht für voll nehmen? Wie soll er ein vollkommenes Königreich am Ende in die Hände des Vaters zurückgeben?

 

Das, Ede, ist ein anderes Evangelium. Tatsächlich ein anderes!

 

Der Nutzen ist: Den Vater zu erfreuen. Wer auf den Sohn hört, erfreut dem Vater.

Wenn der Seniorchef einer Firma zur Belegschaft spricht, er ist ab sofort nicht mehr im operativen Geschäft, alles in der Firma regelt ab nun der Juniorchef, wie fühlt sich denn der Senior, wenn alle Angestellten diese Dienstanweisung missachten und für jede Angelegenheit, Flaschenpfandrückgabe, verbogener Firmenschlüssel, Kratzer im Namensschild, Vogelfleck auf dem Firmenwagen, und viele solche unwichtigen Dinge immer wieder und wieder den Senior anrufen. Dinge, die er in die Vakanz und Betreuung des Juniorchefs gab? Wie fühlt sich denn der Junior, wenn die Mitarbeiter ihn als Autorität der Firma komplett übergehen? Es wird nicht lange dauern, und Abmahnungen hageln...

Also immer schön die Dienstanweisung lesen. Die Bibel. Der Senior hat sie niederschreiben lassen. Versteht man Dinge nicht, Junior fragen. Der Senior hat seinen eigenen Tag. Er bat darum, nicht behelligt zu werden.

Es wird sich zeigen, welcher Mitarbeiter sich an die Anweisung hält, und welcher sie übertritt. Es wird sich zeigen, wer ein guter Sklave ist...

LG RoKo

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Veröffentlicht : 10. Oktober 2019 2:23
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Edelmuth
(@edelmuth)

Guten Morgen RoKo

Wenn dir meine Worte aus der Bibel bekannt vorkommen, dann ist es ein gutes Zeichen, denn es belegt, dass du die Bibel kennst. Es erspart mir auch die Bibelstellen zu zitieren, in denen Jesus uns aufforderte, den Vater in seinem Namen zu bitten.

Sicherlich bist du berechtigt, Selbstgespräche zu führen. Aber wer macht das? Machen das nicht nur Kranke?

Allerdings kommen mir deine Vorstellungen bezüglich eines Königs und den Evangelien wenig bekannt vor. Mir ist Jesu als der designierte König, der mit seiner Regierung vom Himmel aus über die Erde regiert, bekannt.

Auch in Warwick scheinst du dich gut auszukennen. Da fehlt es mir noch.

Jesus hatte nie vor sich wie Satan dem Vater gleich zu machen oder sich über IHN zu erheben. Jesus gefällt es, dass der Vater als höchster Gott über ihm steht und die Anbetung allein für sich beansprucht. Das zeigte er u.a. dadurch, dass er den Vater liebevoll seinen Gott nannte und IHN gerne anbetete.

Mir fehlt immer noch deine Begründung, welchen Vorteil es dir bringt, Jesus statt den Vater anzubeten.

Ede

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Veröffentlicht : 10. Oktober 2019 7:17
StillesWasser
(@stilleswasser)

@roko

Mir ist noch folgender Text eingefallen: "Nicht jeder, der zu mir sagt: ›Herr, Herr!‹, wird ins Himmelreich kommen, sondern nur der, der den Willen meines Vaters im Himmel tut. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ›Herr, Herr! Haben wir nicht in deinem Namen prophetisch geredet, in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wunder getan?‹" - Matth. 7,21f - Auch hier wieder ganz klar die Aussage: Direkte Kommunikation zum Herrn Jesus. Da das Evangelium ja nach Jesu Tod und Himmelfahrt verfasst wurde, macht dieser Text ja nur Sinn, wenn es darum geht in Zukunft (vom Zeitpunkt der Aussage gesehen) "Herr, Herr!" zu Jesus zu sagen. Außerdem: "Nicht jeder" & "Viele" bedeutet ja gleichzeitig, dass es welche andere geben muss, die auch "Herr, Herr!" sagen und den versprochenen Lohn erhalten werden. 

Oder auch hier: " Merkst du nicht, dass ich vor der Tür stehe und anklopfe? Wer meine Stimme hört und mir öffnet, zu dem werde ich hineingehen, und wir werden miteinander essen – ich mit ihm und er mit mir." - Offb. 3,20 - Diese Mahlzeit wird wohl schweigend eingenommen. Daher, um gar nicht erst in diese peinliche Situation zu kommen, die Tür lieber zu lassen, nicht wahr Ede?

PSALM 139,5f - Von allen Seiten umschließt du mich und legst auf mich deine Hand. Ein unfassbares Wunder ist diese Erkenntnis für mich; zu hoch, als dass ich es je begreifen könnte.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 10. Oktober 2019 10:13
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StillesWasser
(@stilleswasser)

@noname

Ja sehe ich auch so was den Stephanus angeht. Würde es auch nicht direkt Gebet nennen, aber es war doch schon eine ganz direkte Ansprache an den (himmlischen) Herrn Jesus:

- Nimm meinen Geist auf (Apg. 7,59)
- Rechne Ihnen die Sünde nicht an (Apg. 7,60)

Also 2 Bitten direkt an den Herrn Jesus. Hat ihm das keiner gesagt, dass er das gar nicht darf 😉 
Ede holt das nach, sobald Zeitreisen erfunden wurden. Dann kann er diesem Götzendiener Stephanus mal so richtig die Leviten lesen 😉

PSALM 139,5f - Von allen Seiten umschließt du mich und legst auf mich deine Hand. Ein unfassbares Wunder ist diese Erkenntnis für mich; zu hoch, als dass ich es je begreifen könnte.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 10. Oktober 2019 10:22
RoKo
 RoKo
(@roko)
Veröffentlicht von: @edelmuth

Welchen nutzen versprecht ihr euch Jesus statt den Vater anzubeten?

Ede

 

Veröffentlicht von: @roko

Der Nutzen ist: Den Vater zu erfreuen. Wer auf den Sohn hört, erfreut dem Vater.

Veröffentlicht von: @edelmuth

Mir fehlt immer noch deine Begründung, welchen Vorteil es dir bringt, Jesus statt den Vater anzubeten.

Ede

Ja dann weiß ich auch nicht mehr weiter. 

Wie willst Du denn den Vater erfreuen, wenn Du nicht machst, was er will. Er will, dass wir uns seinem Sohn unterwerfen. Verstehst Du das nicht? Rede ich chinesisch? Ich schreibe doch deutsch?

Wer heute Christus nicht anerkennt, wer will ihn denn dann in den 1000 Jahren anerkennen, ihn als Autorität anerkennen. Als von Gott eingesetzt. 

Unterwerfen. Heißt, ihn als Herr anzuerkennen. Mit ihm zu kommunizieren. Zu ihm zu beten. Nicht, ihn an-zubeten. Das ist was anderes. Zu ihm zu beten, geführt zu werden, Antworten erwarten. Derzeit im geistigen Bereich. In den 1000 Jahren im buchstäblichen Bereich. 

Wenn man einen Teamleiter nicht anerkennt, hat man in diesem Team auch nix verloren.

LG RoKo

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 10. Oktober 2019 17:02
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 M.N.
(@m-n-2)

Ihr Lieben,

Ede starrt auf Worte, anstatt das größere Ganze zu sehen; er klammert sich an die Vorgabe seiner Mutterorg und deren Verbot, AUF KEINEN FALL und NIE NIE NIEMALS NICHT !!! mit Jesus Christus direkt und persönlich zu sprechen. Weshalb seine "Mutti" JW.Org das tut ist bekannt: Sie hat Jesus beiseitegeschoben, um sich an dessen Stelle als "Tür und Weg" zum Vater zu setzen. Weshalb Ede es tut, ist mir nicht bekannt, und es interessiert mich aufgrund dessen Gegenstandslosigkeit auch nicht.

Es gibt keinerlei Grund, ein direktes Kommunizieren mit dem Erlöser als problematisch anzusehen. Im Gegenteil: Seitdem ich mich von der geistigen Bevormundung seitens der WTG frei gemacht habe, ist es mir mehr als nur ein Bedürfnis, dem Erlöser meine Dankbarkeit, meine Zuneigung und mein Vertrauen zu ihm auszudrücken und auszusprechen - im persönlichen Gespräch, jawohl. Das beeinträchtigt in keinster Weise meine dem Vater entgegengebrachte Verehrung und Anbetung. Was ist überhaupt der Unterschied zwischen "Anbetung" und dem Ausdruck von Dankbarkeit und Verehrung? M.E. kein großer. "Wer den Sohn nicht ehrt (timáō; hochschätzen, huldigen), ehrt (wieder timáō) den Vater nicht, der ihn gesandt hat." - Joh 5,23. Hier liegt kein Unterschied vor, und das stammt aus Jesu Christi eigenem Mund.

Ich erlaube mir, hier das zum Besten zu geben, was ich vor ca. 2 Jahren bereits im Antwortforum postete:

Das mit dem "proskynéō" (von "kýōn" = Hund), das ist auch so ein "Dauerbrenner": Die einen bestehen steif und fest drauf, dass es IMMER und AUSNAHMSLOS "Anbetung eines Gottes" bedeutet; die anderen verweisen zu Recht auf die Tatsache, dass es auch in Kontexten verwendet wird, in denen das Wort unmöglich "Gottes-ANBETUNG" bedeuten kann wie z. B. in Gen 33,3 gemäß der griechischen Septuaginta:

"[Jakob ]selbst aber ging vor ihnen her und warf sich siebenmal zur Erde nieder (prosekýnēsen; Aorist-Vergangenheit von proskynéō), bis er nahe an seinen Bruder [Esau] herangekommen war."

Jakob, als "auserwählter Gottesmann", hätte NIEMALS seinen Bruder Esau als Gott angebetet.

Oder Gen 42,6:

"Als nun die Brüder Josefs kamen, beugten sie sich vor ihm [Josef] nieder (prosekýnēsan), mit dem Gesicht zur Erde."

Als Anbeter JHWHs hätten auch sie ihren Bruder nicht als Gott angebetet.

Jesus hätte in seine Gleichnis in Mat 18,26 ("Der Knecht nun fiel nieder, bat [den König] kniefällig (prosekýnei, Imperfekt) und sprach: Herr, habe Geduld mit mir, und ich will dir alles bezahlen") ebenfalls sicher nicht der Vorstellung Vorschub leisten wollen, der Knecht hätte seinen König als Gott angebetet.

An anderen Stellen jedoch bezieht sich der Begriff ganz klar auf Gottesanbetung, z. B. in Offb 4,10:

"so werden die vierundzwanzig Ältesten niederfallen vor dem, der auf dem Thron sitzt, und den anbeten (proskynēsousin, Futur), der von Ewigkeit zu Ewigkeit lebt."

Laut Wörterbüchern kann im klassischen Griechisch (wie es heute ist, kann ich nicht sagen) "proskynéō" beides bedeuten: Sowohl "Erweisen von Ehre, Respektbezeugung" etc, ohne dass "Gottesanbetung" mit im Spiel ist; aber auch "Anbetung eines Gottes". Und somit ergibt sich betreffs all der Stellen, in denen sich der Begriff auf Jesus Christus bezieht, der Umstand, dass es "so oder anders" gesehen werden kann: "Hardcore-Trinitarier" sehen hier einen "Beweis" dafür, dass Jesus ALS GOTT ANGEBETET wurde; andere sehen dies lediglich als reine Respekt- und Ehrerbietung an, wie sie auch anderen, hochgestellten Persönlichkeiten entgegengebracht wurde. "Leider" ist und bleibt das so unscharf, so dass man diesbezüglich gemäß Röm 14,5 nur dies hier sagen kann:

"Der eine hält dafür, dass 'proskynéō' 'Anbetung' bedeutet, der andere glaubt, es könne je nach Kontext sowohl 'Anbetung' als auch 'Ehrerbietung' bedeuten. Jeder aber sei in seinem eigenen Sinn völlig überzeugt!"

(Zitatende)

Und hierbei belasse ich es auch schon.

Gruß,
M.N.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 10. Oktober 2019 17:13
Edelmuth
(@edelmuth)

Guten Abend

Es gibt keinerlei Grund, ein direktes Kommunizieren mit dem Erlöser als problematisch anzusehen.

Es ist nicht problematisch, sondern unzulässig. Noch nie wurde dem Opferlamm Jesus Opfer in Form von Gebeten dargebracht und der Vater, der Höchste, würde dabei wie doof zusehen. Das ist eine Respektlosigkeit höchsten Grades.

Ede

AntwortZitat
Veröffentlicht : 10. Oktober 2019 18:19
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