Eine Zeit zum Arbeiten und eine Zeit zum Ausruhen

Kommentar zum STUDIENARTIKEL 49 – Wachtturm Dezember 2019

In diesem Artikel mit dem Thema: „Eine Zeit zum Arbeiten und eine Zeit zum Ausruhen“ fordert man Jehovas Zeugen mal wieder auf, sich Gedanken über ihren Einsatz für Jehova zu machen.

Als langjähriger und regelmäßiger Besucher der Zusammenkünfte von Jehovas Zeugen, ist dir natürlich sofort klar, wohin die Reise geht, doch halt – hoffnungsvoll liest du den Text, der diesem Artikel zugrunde liegt: Markus 6:31 „Kommt, . . . an einen einsamen Ort und ruht euch ein bisschen aus“.

Hat der Sklave vielleicht erkannt, dass viele „Diener Jehovas“ mehr Zeit zur Regeneration brauchen? Nun, der Refrain des Einführungsliedes 143 macht deutlich, dass dies nicht zu erwarten ist, Zitat:

„Bleib doch wachsam und freudig beschäftigt! Warte, bis Gott dir den Lohn gibt, ewiges Leben dir schenkt!

Erfahrungsgemäß zeigen die letzten zwei bis drei Absätze eines jeden Studien-Artikels, worum es dem Sklaven wirklich geht, und siehe da: Meine Hoffnung zerplatzte wie eine Seifenblase. Aber ok, zugegeben, ich hatte diese Hoffnung nicht wirklich.  Der WTG-Moloch ist ein Nimmersatt, siehe Spr. 30:15,16:

“Der Blutegel hat zwei Töchter: Gib her, gib her! Drei sind es, die nicht satt werden, vier, die nicht sagen: Genug! Der Scheol und der verschlossene Mutterleib, die Erde, die an Wasser nie satt wird, und das Feuer, das nie sagt: Genug!”

Lasst uns zu dieser biblischen Aussage ausnahmsweise noch einen vierten „Nimmersatt“ hinzufügen, die nimmersatte WTG, die den Hals niemals voll genug bekommt und immer noch mehr haben will: deine Zeit und dein komplettes Leben. Es geht mal wieder um die Frage: Wie nutzt du deine Freizeit? Die Antwort am Schluss dieses Artikels fällt noch drastischer und unverschämter aus als sonst, Zitat Abs. 17:

„Wir wollen es wie Jesus machen. In unserer Freizeit entspannen wir uns nicht nur, sondern tun auch Gutes: Wir predigen anderen und besuchen die Zusammenkünfte. Der Dienst und die Zusammenkünfte sind uns so wichtig, dass wir alles daransetzen, ihnen einen festen Platz im Leben zu geben (Heb. 10:24, 25). Auch im Urlaub behalten wir unsere Gewohnheit bei, die Zusammenkünfte zu besuchen, wo auch immer wir sind. Und wir achten auf Gelegenheiten, mit Menschen ins Gespräch zu kommen (2. Tim. 4:2).

Für diese extreme Erwartung hat man natürlich auch einen Bibeltext parat, 2.Tim. 4:2:

„Predige das Wort Gottes. Tritt dringend dafür ein, ob in günstigen oder schwierigen Zeiten. Weise zurecht,erteile Verweise, ermahne — mit aller Geduld und Lehrkunst.

 Abgesehen davon, dass Paulus mit diesen mahnenden Worten an Timotheus nicht vom „Predigtdienst“ im Sinne der WTG sprach, sondern vom Predigen und Lehren vor der Gemeinde, lässt sich damit wohl kaum der Verzicht auf Freizeit begründen, das mal so ganz nebenbei.

Mit der Frage zu Abs. 18: „Was möchte unser König Jesus Christus?“ ,wird dann auch Jesus in gewohnter Manier für das Leistungsevangelium des treuen und verständigen Sklaven missbraucht.

„Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.  Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“ Matt. 11:28

Dieser Feststellung aus Abs. 18 kann man nur zustimmen. Wir können wirklich dankbar sein, dass unser König Jesus Christus vernünftige Erwartungen an uns hat. Doch wenn du gehofft hast das der Sklave diese “vernünftigen Erwartungen” nun übernommen hat wirst du unsanft aus deinen Träumen gerissen. Relativierend erklärt er dir, welche angeblich vernünftigen Erwartungen Jesus an seine Nachfolger hat, Zitat: 

Wir können wirklich dankbar sein, dass unser König Jesus Christus vernünftige Erwartungen hat und uns zu einer ausgewogenen Einstellung zu Arbeit und Ruhe verhilft (Heb. 4:15). Er möchte, dass wir dienötige Ruhebekommen. Außerdem möchte er, dass wir hart arbeiten, um für unseren Lebensunterhalt zu sorgen, und dass wir der schönen Aufgabe nachkommen, Menschen zu Jüngern zu machen.“

 Der gesamte Artikel spricht zwar von Ausgewogenheit, doch in Wirklichkeit handelt der Sklave eher wie die damaligen geistigen Führer, die Pharisäer, siehe Lukas 11:46:

Jesus aber sprach: Und weh auch euch Schriftgelehrten! denn ihr beladet die Menschen mit unerträglichen Lasten, und ihr rührt sie nicht mit einem Finger an.“

Die im Absatz 17 aufgezählten „Lasten“ werden den Zeugen als vernünftige Erwartungen Jesu verkauft, als ausgewogene Einstellung zur Arbeit, auch in Zeiten der Ruhe. Jesus möchte angeblich, dass wir die nötige Ruhe bekommen, aber er möchte auch, dass wir hart arbeiten, um für unseren Lebensunterhalt zu sorgen und der schönen Aufgabe nachkommen, Menschen zu Jüngern zu machen. Ironischerweise soll uns der Folgeartikel  zeigen, wie Jesus uns von einer grausamen Form der Sklaverei befreit. 

Warum sieht sich die WTG genötigt, unsere Einstellung zur Arbeit zum Thema zu machen?

Die Antwort auf diese Frage verrät uns, welche Absichten die Organisation wirklich verfolgt. Im tatsächlichen Berufsleben gibt es eigentlich nur drei Gründe, warum Arbeitgeber das Thema “Arbeitsmoral” ansprechen könnten:

  1. Der Arbeitgeber hält seinen Arbeitnehmer für faul. Er beobachtet eine schlechte Einstellung zur Arbeit und erwartet, dass der Angestellte sich für seinen Lohn mehr anstrengt.

ODER

  1. Das Gegenteil ist der Fall: Der Arbeitnehmer arbeitet zu viel und läuft Gefahr, seine Familie zu vernachlässigen und seine Gesundheit zu ruinieren.

ODER

  1. Der Arbeitgeber erwartet grundsätzlich aus Habgier mehr Leistung, ohne Rücksicht auf die Gesundheit und Belange seiner Arbeitnehmer.

Bei einer genauen Analyse dieses Artikels gewinnt man den Eindruck, dass  es der WTG einzig um den 3. Punkt geht, um ihre Interessen und Einsatz für ihr Leistungsevangelium. Das wird sehr anschaulich mit dem Bild zu Abs. 16 verdeutlicht.

Dargestellt werden Brüder, die als Bauhelfer, im Predigtdienst, Familienstudium, beim Versammlungsbesuch und am Versammlungsgeschehen beteiligt sind. Wer diese Kriterien erfüllt, hat, nach dem Verständnis der WTG, eine richtige Einstellung zur Arbeit.

 

Wer die Argumentationsketten der WTG jahrzehntelang miterlebt hat, kennt ihr immer gleiches Schema: Die Welt ist schlecht und voller Gefahren, hier in der Organisation Gottes geht es euch gut. Hier erfahrt ihr wahres Verständnis und echte Liebe.Und so beginnt der Artikel folgerichtig mit der Frage: „Wie sind die Menschen in der Welt zum Thema Arbeit eingestellt?“

Zitat: „In vielen Ländern arbeitet man heute länger und härter denn je“.

Ok, das mag sein, es gibt viele Menschen, die mehr arbeiten, als sie müssten, aber die Mehrheit muss eher lange und hart arbeiten, damit sie über die Runden kommt oder um ein einigermaßen vernünftiges Leben führen zu können, das nicht unterhalb der Armutsgrenze liegt.

Dieser Gesichtspunkt wird bewusst außer Acht gelassen, denn die Hauptbotschaft der WTG zu diesem Thema lautet: „Vereinfache dein Leben, damit du Jehova alles geben kannst.“

Ein einfaches Leben zu führen, ist grundsätzlich nicht verkehrt, aber dies sollte DEINE  Entscheidung sein, weil du dich dann einfach besser fühlst. Es ist nicht Gottes Wunsch, dass du ein Leben in Armut führst, quasi ein Armutsgelübde ablegst, weil er von dir vollen Einsatz zur Heiligung seines Namens erwartet. Weiter im Artikel, Zitat:

„Wer zu viel arbeitet, hat oft keine Zeit für Entspannung, die Familie oder seinen Glauben“.

Das ist richtig, die Familie mag zu kurz kommen. Aber was versteht die WTG mit der Aussage: „ … hat keine Zeit … für seinen Glauben?“

Was hat meine Arbeitszeit mit meinem Glauben zu tun? Ein Mensch der viel arbeitet, weil er muss oder will, steht doch nicht in Gefahr seinen Glauben zu verlieren. Die Gefahr besteht lediglich darin, dass er naturgemäß nicht mehr so viel Zeit für sogenannte „theokratische Aktivitäten“ hat. Es geht der WTG alleine um ihre Interessen, aber nicht um deinen Glauben.

Der nächste Schritt in der Argumentationskette eines jeden Studien-Artikels ist die Präsentation von Vorbildern. Zunächst zieht man in der Regel absurde Parallelen zu biblischen Personen – am liebsten aus dem Alten Testament – um dann genauso absurde Beispiele aus der Neuzeit des „Volkes Gottes“ anzuführen.

Besonders absurd wird es dann, wenn man Jehova Gott als Vorbild positioniert, wie im Absatz 2 und 3 mit der Frage:

„Welches Beispiel geben uns Jehova und Jesus, was Arbeit betrifft?“

 

In der Welt – so stellen die Autoren der WTG pauschal fest – herrsche eine unausgewogene Ansicht, was Arbeit betrifft. Im Gegensatz dazu aber, arbeite Jehova gern. Was für eine absurde Verbindung zum Thema Arbeitsmoral! Jehova, der Schöpfer des Himmels und der Erde, als Vorbild zur richtigen Arbeitsmoral für die Menschen! Das ist „geistige Speise“ auf Kindergartenniveau.

Und natürlich hat man auch wieder einen Bibelvers parat,  

„Mein Vater war bis jetzt unaufhörlich tätig, und auch ich bin unaufhörlich tätig“ (Joh. 5:17).

Auch die Aussage: „Was hat Gott doch alles geleistet, als er unzählige Geistwesen und das riesige Universum erschuf“, ist absolut fehl am Platz, wenn es um die menschliche Einstellung zur Arbeit geht. Auf die Idee, Gottes Wirken als Schöpfer mit der schweißtreibenden Arbeit eines Menschen zu vergleichen – da muss man erst einmal draufkommen. Genauso lächerlich ist die Frage zu Abs. 4:

Lässt sich aus dem Beispiel von Jehova und Jesus schließen, dass wir uns nicht auszuruhen brauchen? Nein“.  

Na, da haben wir ja mal wieder Glück gehabt. Aber nicht nur Jehova, nein auch Jesus wird als Vorbild angeführt. Jesus lehrt uns die richtige Einstellung zur Arbeit, Zitat:

„Obwohl sich Jesus auf der Erde voll einsetzte, nahm er sich Zeit für Ruhe um mit seinen Freunden zu essen“. 

Was ich hier lese, klingt für mich alles andere als ausgewogen. Wenn ich diese Aussage  der WTG auf einen Punkt bringe, lese ich: „Jesus setzte sich voll ein für Jehova und nahm sich nur zum Essen Zeit.“

Und so wird im Abs. 5, mit Verweis auf Sprüche 15:19, auch gleich wieder der mahnende Zeigefinger erhoben: Die Bibel spornt Gottes Volk an, fleißig zu arbeiten, und sie warnt vor Faulheit.“

Der Weg eines Faulpelzes ist dornenreich, dem Zuverlässigen aber stehen alle Wege offen.

Inwieweit der Sprüche-Schreiber mit Sprüche 15:19 an mehr Einsatz, im Sinne von theokratischen Aktivitäten, gedacht hat, bleibt das Geheimnis der WTG. Der Schreiber dieser Worte dachte damals wohl kaum an die Belastungen, die die Organisation Jehovas dem Einzelnen abverlangt, Zitat Abs. 5:

„Vielleicht musst du arbeiten gehen, um für deine Familie zu sorgen. Dazu kommt noch die Verantwortung zu predigen, die alle Jünger Christi haben. Aber du brauchst auch genügend Ruhe. Fällt es dir manchmal schwer, die Zeiten für Arbeit, Dienst und Ausruhen ins richtige Verhältnis zu bringen? Woher weiß man, was bei Arbeit und Ruhe das richtige Maß ist?“

 

Der Autor des WT-Artikels bemüht sich, es so aussehen zu lassen, als würde hier zu einer ausgewogenen Ansicht bezüglich Arbeit und Freizeit ermuntert, doch es tut mir leid, ich kann keine Ausgewogenheit erkennen. Hier wird von einem Standpunkt zum anderen gesprungen, mal „Hü“ mal „Hott“.

In Markus 6:30 wird festgestellt, dass die Apostel nach einer anstrengenden Predigtreise von Jesus aufgefordert wurden, sich ein wenig auszuruhen, Zitat:

 „Sie waren so beschäftigt, dass sie nicht einmal die Ruhe hatten, etwas zu essen. Jesus sagte deshalb: „Kommt mit, ihr allein, an einen einsamen Ort und ruht euch ein bisschen aus.““

Aus dieser einmaligen Situationsbeschreibung konstruiert die WTG die großzügige Aussage:

„Wer sich im Predigtdienst verausgabt hat natürlich auch das Recht sich ein wenig auszuruhen“.

Auch das Gebot des wöchentlichen Sabbats wird als Beispiel angeführt. Die Sabbatvorschriften könnten uns helfen, unsere Einstellung zu Arbeit und Ruhe zu überprüfen. Durch das Arbeitsverbot könne man sich mehr auf die Anbetung konzentrieren. Was die WTG unter Ruhe und Abstand von der Arbeit versteht, macht sie durch ein Bild in Verbindung mit dem Sabbat deutlich.

Das Bild vermittelt uns, was die WTG unter Anbetung versteht. Mit dieser Darstellung erweckt man den Eindruck, Jesus habe mit seiner Familie sonntägliche Zusammenkünfte besucht, ähnlich der Zusammenkünfte von Jehovas Zeugen heute. Gut gelaunt und vorbildlich gekleidet geht Jesus angeblich mit seiner Familie in ein Gebäude, das einem heutigen Königreichssaal gleicht, es fehlt nur noch das JW.Org Logo – eine völlig absurde aber eindeutige Botschaft, die hier vermittelt werden soll.

Richtig deutlich, dass es der WTG nicht um eine ausgeglichene Ansicht zum Thema Arbeit geht, wird es am Ende des Artikels, in Abs. 14 zusammengefasst:

„Die wichtigste Tätigkeit in den heutigen letzten Tagen ist das Predigen. Jesus sagte voraus, wir würden heute größere Taten vollbringen als er. Seine Nachfolger heute sollten länger und in einem größeren Gebiet predigen als er.

Was das Predigen und Lehren betrifft, könntest du dich fragen: Kennt man mich als jemand, der sich im Dienst fleißig einsetzt? Beteilige ich mich regelmäßig an verschiedenen Formen des Dienstes? Wenn ja, wird dir der Dienst Freude machen.“

Der eingangs angeführte Text aus Mark. 6:31: „Kommt . . . an einen einsamen Ort und ruht euch ein bisschen aus“,entpuppt sich in diesem Artikel als eine Farce. In Wirklichkeit geht es nicht um Erholung und Ausruhen, sondern um mehr, mehr immer mehr. Es geht um mehr Aktivität, darum, nicht nachzulassen, nicht auszuruhen, es geht darum, alles zu geben, auch in der Freizeit, sogar im Urlaub, welchen die Welt, als pure Erholungsphase jedem Arbeitnehmer zugesteht. Wie unverschämt sich die WTG als Arbeitgeber im Namen Jehovas, im Gegensatz zur Welt Satans, verhält, kann jeder erleben, der sich als Vollzeitdiener Jehova zur Verfügung stellt.

In meiner Zeit als Sonderpionier wurde erwartet, dass die Urlaubszeit vorgearbeitet wurde. Und von einem Bethel-Mitarbeiter wird erwartet, dass er sein freies Wochenende für Predigtdienst und Versammlungsbesuch verwendet.

„Nun gut,“ wirst du sagen, „ … ein einfacher Zeuge, der Arbeitnehmer in einer weltlichen Firma ist, muss auch sein freies Wochenende Jehova opfern!“ Ja, das stimmt. Ein Vollzeitdiener opfert aber schon seine gesamte Lebenszeit „Jehova“, ohne Anrecht auf Urlaub oder ein freies Wochenende. Soviel zum Thema: „Ausgeglichene Ansicht über Arbeit und Freizeit“ und „Jehova ist der beste Arbeitgeber“.

[Gesamt:59    Durchschnitt: 5/5]

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Wahrlich, wie sehr es doch den Männern der Leitenden Körperschaft in ihrem goldenen Käfig an Verständnis für die Realität vieler hart arbeitender Menschen fehlt! Ganz anders der Apostel Paulus, der sich ein Beispiel an Jesu Mitgefühl nahm. Paulus wusste, dass ein Sklave, der Christ war, nicht einfach zu seinem Herrn sagen konnte: “Ich geh mal eben den Vormittag in den Dienst”, sich die Büchertasche schnappte und aus der Tür schritt. Nein, nein, die Realität sah sicher anders aus. Daher zeigte Paulus auf tröstliche Weise, dass heiliger Dienst mehr ist, als nur Verkündigungsdient, als er sagte: “Ihr Sklaven, gehorcht euren irdischen… Weiterlesen »

Christian

Hallo, oft wird auch der Satz aus 2 Thess herangezogen “Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen.” Dazu habe ich neulich einen Artikel gelesen. Dort wurde ausgeführt, dass dieser Satz nicht in die heutige Zeit, wo sich alle über die Arbeit definieren übertragen werden darf. Damals, als Paulus das sagte, gab es nämlich wegen der Erwartung des Messias viele Wanderprediger aus “besseren Kreisen”, quasi der “upper class” die sich durchfüttern liesen. Diese gehobenen Leute haben sich geweigert zu arbeiten und sich “mit Gott, Politik und Religions-Philosophie” beschäftigt, und auf die arbeitende Bevölkerung herabgeschaut. Das waren solche von den… Weiterlesen »

Johnny

Einen burn out Patienten erkennt man daran, dass er solchen Wachtturm Artikeln Glauben geschenkt hat. – Geschenkt sag ich ganz bewusst, weil verdient haben sie sich das Vertrauen noch nie. Es wird ganz einfach die Naivität ausgenutzt.

O.W.Schön@Noch-Zeugen

HOMO OECONOMICUS WACHTTURMGENSIS

Der Autor des Leitartikels hat es treffend formuliert: Die WTG/ JW.Org ist “ein Moloch und ein Nimmersatt”, sprich ein ewig fordernder, gieriger und undankbarer Vielfraß!

Gläubige Menschen sind für JW.Org lediglich HUMAN CAPITAL, HUMAN RESSOURCES, willige Leistungsträger und am besten noch vernunftlose Arbeitstiere. Der Vergleich mit dem Vielfraß tut diesem wunderbaren Tier Unrecht, denn im Gegensatz zu JW.Org hat dieses Tier Gefühle und eine Seele.

Ausbeutung als Kerngeschäft, darauf versteht sich JW.Org bestens.
O.W.S.

Wildblume

Liebe Geschwister, dieser WT-Studienartikel ist wieder ein unerträglicher…. Da bekomme ich schon vom Lesen das Gefühl, Ruhe und Ausgeglichenheit sind selber anstrengende Arbeit, die man in einen engen Terminplan reinpferchen muss, damit es halt drinsteht. So nach dem Motto: “…ich ruh mich jetzt aus, damit ich danach doppelte Leistung bringen kann…” Bei dem Bild mit der Familie, die am Sabbat in das königreichsaalähnliche Gebäude geht, musste ich an einen früheren WT denken. Das war Studienartikel 15, vom April 2019 Thema: “Bewahre deinen inneren Frieden – wie Jesus” Zwischen Abschnitt 7 und 8 kommt dieses Bild von Jesus, wo man ihn… Weiterlesen »

Fox

Guten Tag, zunächst einmal hoffe ich, dass unsere liebe Omma heute einen lieben freien Tag hatte, denn sie hat heute Geburtstag!!!! – Wie schön, dass du geboren bist, wir hätten dich sonst glatt vermisst… – wie zutreffend! Lieber Bruder, es gab Jahre, da belächelten Zeugen Jehovas Kirchgänger für die Ansicht, der Gottesdienst finde in der Kirche statt. Tatsächlich ist es so, dass Gott SEINEN Dienst bereits getan hat und wir dies am ehesten angemessen würdigen, wenn wir den für uns bereitgestellten Dienst annehmen. Z. B. durch einen Spaziergang in seiner Schöpfung. Letztens kam ein Beitrag über den Wald, in dem… Weiterlesen »

111 Jahre

Zeuge Jehovas zu 111 Jahre verurteilt… Er hat 7 Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren sexuell missbraucht… Alles geschah 2009 – 2016 Automatische Übersetzung Die Staatsanwaltschaft macht 111 Jahre für Christian Sánchez Escuder geltend, der der Vergewaltigung von sieben Kindern , dem jüngsten von acht und dem ältesten von 14 , beschuldigt wurde , die zwischen 2009 und 2016 in Sagunto (Valencia) derselben Versammlung der Zeugen Jehovas angehörten Opfer litten unter Autismus-Spektrum-Störung. Der Prozess hat an diesem Montag vor dem Gericht in Valencia begonnen. Auf den 15 Seiten des Strafverfolgungsberichts der Staatsanwaltschaft wird Sanchez als sexuelles Raubtier beschrieben,… Weiterlesen »

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