Die Nutzlosigkeit der Wortzänkereien

Ein kleines Gespräch mit meiner Frau nach dem Frühstück:

„Ich habe den neuesten Artikel auf  BI gelesen. Er hat mir gut gefallen bis auf die Kommentare.“

„Ich lese sie auch nicht.“

„Warum nicht?“

„Ich empfinde sie oft als Schimpferei mit vielen Bibelstellen. Es stört mich ungeheuer, dass man sich um unwichtige Kleinigkeiten streitet und Bibelstellen hin- und herwirft.“ „Mir gefällt auch der unterschwellige aggressive Ton mancher Leute nicht.  Und dann die ewige Rechthaberei! Ich verstehe nicht, warum solche Sachen veröffentlicht werden.“

„Ich glaube, man möchte die Meinungsfreiheit nicht einschränken.“

„Aber man kann doch die Meinungsfreiheit auch missbrauchen!“

„Ja, das kann man. Aber wo fängt der Missbrauch an?“

„Ich denke, er fängt überall dort an, wo man deutlich den sicheren Boden der Bibel verlässt, also über das hinausgeht, was geschrieben ist.“

„Und wer kann das entscheiden? Spielen da nicht ebenso persönliche Meinungen mit? Ich gebe zu, dass es eine schwierige Entscheidung sein kann. Darüber muss man nachdenken.“

Die Meinungsfreiheit ist ein Grundrecht des Menschen.

Jeder soll seine Meinung sagen dürfen, auch wenn sie völlig unqualifizert ist. Sie darf nur nicht verletzen und andere Menschen diffamieren; sie muss die menschliche Würde respektieren. Meinungsäußerung muss vom gegenseitigen Respekt getragen werden und von der Achtung der Wahreit. Eine Lüge darf nicht als Meinung angeboten werden! Die freie Meinungsäußerung muss auf dem Fundament allgemein anerkannter moralischer Standards stehen. Das sind so ungefähr die Minimalforderungen an eine Meinungsäußerung.

Nun gibt es ja Gebiete, wo es keine Ansichtssache ist, wie man redet und handelt. Hier kann es also keine Meinung im üblichen Sinn geben, denn über Mord z. B. kann man keine persönliche „Meinung“ haben, weil das Verbot des Mordens für alle Menschen verbindlich ist!

Kommen wir nun zu Aussagen des christlichen Glaubens:

Seit 2000 Jahren gibt es das Christentum. Blickt man zurück, dann fällt eine Tatsache deutlich ins Auge: Es ist der ewige Streit um die „Rechtgläubigkeit“. Dieser Streit hat zu rund 40 000 von Sekten geführt, er hat große grausame Kriege geboren und die endlose Verfolgung Andersdenkender. Unzählige Male ist dieser Streit nur benutzt worden, um Macht über Menschen zu gewinnen und sie auszubeuten. Und sieht man sich diese Streiterei genauer an, dann geht es in der Hauptsache um mehrdeutige Wörter des Neuen Testaments. So bietet die heutige Christenheit ein trauriges Bild: Man ist zertsritten, und Sonderlehren, die angeblich biblisch begründet sind, trennen die einzelnen Gemeinschaften streng voneinander.

Als kürzlich die orthodoxe Kirche der Ukraine sich vom Moskauer Patriarchat lossagte, wurde sie vom Patriarchen als Kind des Teufels beschimpft. So ist es immer: Die Anderen sind Kinder Satans, weil sie nicht derselben Meinung sind.  Und da dies fast jede Gemeinschaft von den anderen behauptet, sind es wohl alle Kinder des Teufels. Ist das noch Christentum?

Sprache als Quelle des Streits

Sprache ist ein unscharfes Werkzeug und beinhaltet immer die Gefahr, dass sie von unseren Zuhörern unterschiedlich gedeutet werden kann. Es ist nicht nur die Doppel- oder Mehrdeutigkeit einzelner Wörter, auch das Verständnis des Sinnes ist eine Deutungssache. Deutungen hängen u. U. einmal vom Verstand ab, dann von der Bildung und zuletzt von der Biografie des Hörenden. Es gibt also viele Einflussgrößen, die das Verständnis eines Textes beeinflussen können. Mit dieser Tatsache müssen wir leben, und wir müssen sie uns bewusst machen, weil darin ein Potenzial für Irrtümer und Missverständnisse liegen kann.

Besonders schwierig kann es werden, wenn wir es mit Übersetzungen der Bibel zu tun haben. Dann kommt zu unseren eigenen Verständnisschwierigkeiten noch die Unsicherheit des Übersetzers dazu. Es hat viel Zeit und Arbeit von vielen Menschen erfordert, um einen modernen Bibeltext herzustellen. Viel Forschungsarbeit in der Quellsprache und ebenso viel Arbeit in der Zielsprache war nötig, um einen einigermaßen verständlichen Text zu schaffen.  Und doch gibt es keinen idealen Text! Da ist also von vornherein Raum für unterschiedliche Auffassungen einzelner Textpassagen.

Oft ist es auch so, dass ein Bibeltext in ein und demselben Leser zu unterschiedlichen Zeiten leicht unterschiedliche, sich ergänzende Bedeutungen annehmen kann. Jeder Bibelleser wird das als eigene Erfahrung bestätigen können: Der Text legt eine Spur – und der Leser folgt dieser Spur und läßt viele Gedanken zu, die sich alle um diesen Text gruppieren, ihn mit verschiedenen Bedeutungsschattierungen versehen und im Leser einen Gesamteindruck erzeugen können, den ein anderer Leser nicht genauso haben muss. Lesen ist immer ein Interpretieren, ein Deuten und ein geistiges Abenteuer.

Niemals ist es so, wie in der Mathematik, wo eine Zahl nur eine Bedeutung hat. Darin besteht ja das Wunder der Bibel, dass sie dem betenden Leser so viel zu sagen hat, dass sie eben keine so leicht und schlüssig zu lösende „Rechenaufgabe“ ist, sondern ein Kunstwerk, das entsprechend unterschiedlich und breit gefächert auf den Leser wirkt!

Die Bibel verwendet viele Bilder, die eben nicht eins zu eins auf die Wirklichkeit zu übertragen sind. Ein Bild erzählt eine Geschichte, die im Leser Gestalt annimmt und in ihm eine bestimmte Wirkung erzeugt. Und so, wie es in der Kunst ist, kann eine Geschichte unterschiedlich wahrgenommen werden. Das kann man an den Psalmen gut erkennen, die oft ihre „Farbe“ verändern, je nach dem, in welcher geistigen Verfassung sie gelesen werden.

Es ist der Geist des göttlichen Wortes, der diese unterschiedlichen Wirkungen erzielt. Das ist ein geistiger Reichtum, den der Leser für sich zutage fördern muss. Nicht der Buchstabe entscheidet, sondern dieser Geist. Und auf dem Wege zu diesem geistlichen Verständnis der Bibel sind  wir alle unterwegs, allerdings mit unterschiedlicher Geschwindigkeit.  Und dann will man sich – und andere – unbedingt auf eine bestimmte Deutung festlegen?

Ich möchte diese Unterschiede nur andeuten, um zu zeigen, wie das Erkennen manchmal abläuft. Und dann ist noch der Umstand zu berücksichtigen, dass man nur Bekanntes „erkennt“, dass man nur sieht, was man „kennt“. Jedes Erkennen ist nämlich ein Wiedererkennen. Und das gilt besonders im Hinblick auf die Moral, die die Essenz der Bibel ausmacht.  Das sind dann jene Stellen der Bibel, die sehr gut von uns verstanden werden.

Es gibt Hilfen, die das Verständnis erleichtern.

Es ist zuerst der Geist Gottes und dann unser Gewissen mit unserem innewohnenden Wertesystem. Mir ist aufgefallen, dass kaum jemand im Hinblick auf den Goldstandard von Jesu Bergpredigt abweichender Meinung ist. Alle Leser, die ich kenne, akzeptieren den Sinn dieser Predigt ohne Wenn und Aber. Auch wenn sie nicht zum Christentum gehören, haben sie doch eine hohe Meinung von der Bergpredigt. Jeder Leser wird feststellen können, dass Jesus nichts Unbekanntes sagte, sondern fast nur das, was ohnehin in uns angelegt ist.

Beim Lesen der Bergpredigt erkennen wir uns also wieder. Und wir verstehen, was Jesus sagen wollte, weil vieles einfach Gewissensinhalt ist. In der Bergpredigt ist damit alles gesagt, was ein Mensch, der in göttlicher Verbundenheit leben will, wissen muss. Sogar die wichtige Rolle Jesu ist nicht ausgespart. Aber die Schwierigkeiten beginnen, wenn wir uns an einzelne Wörter klammern und den Geist des Wortes nicht mehr in den Mittelpunkt stellen. Aber wie ich schon sagte, ist die Sachlage im Hinblick auf die Moral der Bibel einfach. Schwierig wird es, wenn man sich z. B. den paulinischen Briefen zuwendet. Das ist schon dem Apostel Petrus aufgefallen, der sagte:

 „In seinen Briefen redet er mehrfach davon. Freilich ist einiges darin auch schwer zu verstehen, was dann von unverständigen oder im Glauben nicht gefestigten Leuten verdreht wird. Aber so machen sie es ja auch mit den anderen Texten der Heiligen Schrift – zu ihrem eigenen Verderben.“ (2. Pet. 3:16)

Müssen alle Christen einer Meinung sein?

Zunächst einmal erlaubt sie, in Alltagsdingen unterschiedliche Auffassungen zu haben. In Römer 14 steht:

„Nehmt den, der im Glauben schwach ist, vorbehaltlos an und streitet nicht über seine Ansichten mit ihm. Einer glaubt zum Beispiel er dürfe alles  essen. Der Schwache jedoch ernährt sich rein vegetarisch. Wer alles isst, darf den nicht verachten, der nicht alles isst. …

Der eine hebt bestimmte Tage hervor, für den anderen ist jeder Tag gleich. Aber jeder soll mit voller Überzeugung zu seiner Auffassung stehen. …

Denn im Reich Gottes geht es nicht um Essen und Trinken, sondern um das, was der heilige Geist bewirkt: Gerechtigkeit, Frieden und Freude.“

Der Textzsammenhang macht auf das Wesentliche für einen Christen aufmerksam und zeigt auch die Verantwortung auf, die wir füreinander haben: „Jeder von uns soll auf den anderen Rücksicht nehmen, damit es ihm gut geht und er gefördert wird. … Deshalb nehmt euch gegenseitig an, wie auch Christus euch angenommen hat, damit Gott verehrt wird.“

Und doch forderte Paulus die Christen auf, „übereinstimmend zu reden“. Worauf bezog er sich? Er kann sich nur auf das beziehen, was er selbst als Fundament seiner Evangelisation gesehen hat. Es ist die feste Tatsache, dass Jesus von Gott in die Welt gesandt wurde, um eine ganze Menschheit mit sich zu versöhnen. (Joh. 3:16). In dieser Hinsicht gibt es eigentlich keine persönliche Meinung; hier kann man nicht unterschiedlicher Meinung sein – es sei denn, man ist kein Christ.

Wie sinnvoll ist der Streit um Wörter?

Wir müssen von der Tatsache ausgehen, dass wir zwar die Bibel als Grundlage des Glaubens haben, aber in manchen Dingen nicht immer klar sehen können! Das erwähnt ja der Apostel Paulus im ersten Brief an die Korinther, im Kapitel 13:

„Denn wir erkennen und weissagen nur unvollständig. … Jetzt sehen wir in einem metallenen Spiegel nur rätselhafte Umrisse. … Jetzt erkenne ich nur Teile des Ganzen.“

Da wir immer noch in der Zeit des „Jetzt“ leben, hat sich an dieser Tatsache noch nichts geändert. Das scheint aber nicht alle davon abzuhalten, über undeutliche Dinge im NT feste Aussagen machen zu wollen. Viele Kommentare auf BI zeugen davon.

Die feste Grundlage Gottes

Als Paulus die Korinther missionierte, beschloss er „nichts anderes zu wissen, als Christus, und ihn an den Pfahl gebracht.“ Er kam nicht mit überredenden Worten zu ihnen und nicht wie ein antiker Rhetor. Seine Worte sollten klar den Kern der christlichen Botschaft beleuchten. Aber sein vorbildhaftes Beispiel hatte schon in seiner Zeit nicht überall Wirkung. Den jungen Timotheus musste er im Jahre 58 schon vor Leuten warnen, die sich darin gefielen, Worte aneinanderzukleben, um zu gewagten Spekulationen zu kommen. Das schien aus der jüdischen Tradition der Rabbiner zu stammen, die jedes Wort der Schrift so oft drehten und wendeten, bis der Sinn verschwunden war. Man werfe nur einen Blick in eine Mischna! Unter den vielen unnützen Worten wurde das Wort Gottes begraben! Ja, man machte sich durch endlose Diskussionen zum Totengräber des Wortes Gottes!

Doch zurück zu den Briefen an Timotheus: „Du sollst einigen Leuten dort verbieten, falsche Lehren zu verbreiten. Das gilt immer noch. Sie sollten sich nicht mit jüdischen Legenden und endlosen Abstammungsregistern abgeben, denn das führt nur zu spekulativen Streitereien und fördert nicht den Heilsplan Gottes, der zum Glauben führt.“ (1. Tim 1:3, 4)

“Daran musst du sie immer wieder erinnern. Beschwöre sie vor Gott, sich nicht auf Diskussionen einzulassen, bei denen nur um Worte gezankt wird.  Das führt zu nichts und schadet den Zuhörenden. Setze alles daran, dich Gott als bewährter Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen, der sich für sein Tun nicht zu schämen hat und das Wort der Wahrheit klar und unverkürzt vertritt. Lass dich nicht auf das leere Geschwätz gewisser Leute ein, die alles Heilige in den Schmutz ziehen.“ (2. Tim. 2:14-16) 

„Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre unerträglich finden und sich Lehrer nach ihrem Geschmack aussuchen, die ihnen nur das sagen, was sie gern hören wollen. Vor der Wahrheit werden sie dann ihre Ohren verschließen und sich statt dessen mit Legenden und Spekulationen abgeben.“ (4:3, 4)

Diese streitlustigen Leute sahen ihre „Aufgabe“ offenbar darin, sich als besonders klug und biblisch gebildet darzustellen. Und dabei suchten sie für ihre Streiterei die Öffentlichkeit einer christlichen Versammlung. Ob sie dabei unwissentlich dem Satan in die Hände gearbeitet haben, der ja als erster daran interessiert ist, den Christus in den Hintergrund zu drängen und ihm die Jünger abspenstig zu machen? 

Auf jeden Fall scheinen sie zwei Tatsachen vergessen zu haben, auf die Paulus aufmerksam machte:

„Aber Gott hat ein massives, unverrückbares Fundament gelegt. Es trägt den Abdruck seines Siegels mit folgender Inschrift: „Der Herr kennt die, die zu ihm gehören“ und „Wer den Namen des Herrn nennt, meide das Unrecht.““. (2. Tim. 2:19)

„Das Ziel jeder Anweisung und Unterweisung ist aber die Liebe, und zwar Liebe aus reinem Herzen, gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben.“ (1. Tim 1:5)

Schon allein die Art und Weise, wie sich mitunter Diskutanten streiten, lässt den Verdacht aufkommen, dass es hier an Liebe mangelt, weil der Ton entgleist und die eigene Meinung wichtiger ist, als das, was uns als Christen zuerst verbinden sollte.

Macht es Freude, einen anderen Menschen mit abweichender Meinung mit heftigen Worten niederzumachen? Welche Genugtuung liegt darin, in einer Diskussion immer das letzte Wort haben zu müssen? Ist das nicht etwas zu billig und zu dürftig? Zeugt das nicht eher von einer gewissen Charakterschwäche, als von Glauben, Hoffnung und Liebe? Bildet man sich denn ein, dass die Rettung vom Verständnis unklarer Wörter abhängt? Wer wird gerettet? Es wird doch der rechtschaffene Christ gerettet, nicht der wortgewaltige „Rechthaber“. O ja! „Und wenn ich mit aller Erkenntnis vertraut bin, und doch keine Liebe habe, so nützt es mir  gar nichts!“ Und beachten wir auch die Warnung Jesu:

„Wenn eure Gerechtigkeit die der Pharisäer nicht weit übertrifft, werdet ihr keinesfalls in das Reich eingehen, das der Himmel regiert!“ (Mat. 5:20)

Ich bin nicht gegen einen respektvollen Gedankenaustausch. Er kann uns bereichern, aber ausgedroschenes Stroh, die ewigen Wiederholungen und das sture Beharren auf den eigenen Standpunkt können ermüden und die Lust rauben, weiter auf BI-aktuell zu lesen.  Aber vielleicht ist dies das Ziel, das einige erreichen wollen.

Am Schluss hätte ich einen Wunsch: Bitte, ihr lieben Leser von BI-aktuell, äußert euch zum Artikel auf der Hauptseite, erzählt eure Glaubenserfahrungen, eure Erlebnisse und Sorgen, eure Ängste und Wünsche, sprecht über eure Gefühle, aber lasst alle Streitereien um himmlisches oder irdisches Leben, Trinität, Israel und so weiter. Ihr wisst schon, was ich sagen will. Jeder Streit über solche künstlich aufgeworfenen Fragen bringt euch nicht näher zu Christus! Und wie ich mitunter bemerke, gibt es ja andere Foren, die jeden Kommentar annehmen. Deswegen empfehle ich allen „Streithanseln“  dort ihre  apodiktischen Kommentare zu veröffentlicht. 

 

 

 

 

 

[Gesamt:100    Durchschnitt: 5/5]

neueste älteste
Benachrichtige mich bei
Heinz-Dieter Hornemann

Hallo,

auch ich verstand nie, weshalb es überhaupt möglich ist, das Wort Gottes verschieden zu interpretieren.

Mein ganz persönlicher Glaube, den ich schon seit meiner frühesten Kindheit habe, ist, dass gutmütige Menschen ins Paradies kommen. Ganz besonders auch die, die lebenslang von Stärkeren unterdrückt und misshandelt wurden.

Sollte dies nicht so sein, würde ich am Christsein verzweifeln.

Aber ich verstehe auch so vieles nicht, z. B. warum die Bibelberichte und ganz besonders die Prophetien und  die Offenbarung, nicht im Klartext geschrieben sind.

Denn daran entzünden sich die meisten Kontroversen.

Nachdenkliche Grüße von Heinz-Dieter

Ella

Lieber Tilo, herzlichen Dank dafür, dass Du dich diesem Thema gewidmet hast. Wie Petrus111 schreibt, lohnt es sich wirklich sich mit (gewaltfreier, grenzenwahrender) Kommunikation zu beschäftigen. Auch Marshal B. Rosenberg lässt sich gut zu dem Thema lesen. Ich bin erstaunt, rein subjektiv gesehen wie viele Schreiber von Kommentaren sich mit komplexen Bibeltexten und Zusammenhängen beschäftigen, aber ein respektvolles Miteinander von dem in der Bibel doch auch die Rede ist, aus den ,wie Du beschreibst, unterschiedlichsten Gründen vermissen lassen. Aber fairerweise möchte ich auch sagen, dass ich von anderen Kommentareschreibern sehr gerne lerne und deren Wortwahl ein Genuss ist, nicht, weil… Weiterlesen »

Opa Klaus

  Tja, mich beschäftigt folgende Frage auch schon länger:   „warum die Bibel nicht kurz und bündig in Klartext geschrieben wurde“ und tausend Seiten braucht.   Im NT wird 6x vom Schlüssel gesprochen, einmal so:   Lk 11,52 Wehe euch, ihr Gesetzeslehrer! Ihr habt den Schlüssel zur Erkenntnis weggenommen. Ihr selbst seid nicht hineingegangen, und denen, die hineingehen wollten, habt ihr es verwehrt.     Dann wird ca. 28x vom „Geheimnis“ gesprochen, einmal so: Lk 8,10 Er aber sprach: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu wissen, den Übrigen aber in Gleichnissen, damit sie sehend nicht sehen und… Weiterlesen »

Wahrheit

Lieber Tilo , wieder einmal hast du es mit diesem Artikel auf den Punkt gebracht. Genau genommen, gibt es noch einige Dinge DIE ICH NICHT VERSTEHE! Was ich aber verstehen, tue ist die BARMHERZIGKEIT UND GNADE UND VERGEBUNG GOTTES UND SEINES SOHNES JESUS CHRISTUS!!! Deshalb überlasse , ich es meinen HERRN , was mit mir GESCHEHEN SOLL , wenn mein Irdisches Leben irgendwann vorüber ist. Ich Denke , das RESPEKTVOLLER , UMGANG selbstverständlich sein sollte für alle NACHFOLGEN CHRISTI ! Dennoch wird es immer verschiedene Ansichten, geben aber sollte deshalb Streit , entstehen? Sollten wir nicht , die Ansichten ,… Weiterlesen »

Zartbesaitet

Lieber Tilo, von uns beiden kommt nur begeisterte Zustimmung zur klaren Ausdrucksform in deinem Artikel. Auch bei uns beiden hat nahezu identisch dieses Frühstücksgespräch (und zwar mehr als einmal!)  statt gefunden und der Aufruf in deinen letzten beiden Absätzen kann nur ungeteilt unterstützt werden. Die feststehende Tatsache, dass unser Glaube auf Rettung durch Christus beruht und dass die Personifizierung Gottes durch die Liebe unser Denken und Handeln beeinflussen sollte – wenn wir zurecht „Christen“ genannt werden wollen! Und dies ist trotz des klaren und oftmaligen Erwähnen im NT für die meisten, die unter dem geistigen Diktat der ORG lebten nicht… Weiterlesen »

Horst

Lieber Auto Tilo, mit Deinem Beitrag hast Du ein grosses Wort zur richtigen Zeit gesprochen – direkt, doch nicht angreifend, konkret, und doch nicht aggressiv, in einer sanften, doch bestimmten Ausdrucksweise, die aufs Wesentliche hinweist und von der man sich eine grosse Scheibe abschneiden kann. Wie gehen wir, die wir uns “Christen”  nennen,  miteinander um, damit wir diesem Namen wenigstens ein bisschen  gerecht werden ? Als erste Konsequenz aus Deiner ganz ausgezeichneten Darlegung werde ich mich selbst an die Nase fassen anstatt auf andere mit dem Finger zu zeigen. Ja, wir wissen, was Du sagen willst. Denen, die es nicht… Weiterlesen »

ATHALJA

Nachweihnachtliche & Vorneujährliche Grüsse an Euch Lieben.

Schaut’s amoi unter der nachfolgenden URL, was es noch zum Thema “Streiten” zu sagen gibt. Sehr interessante Inhalte, wie ich finde…

https://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Frank-Walter-Steinmeier/Reden/2018/12/181225-Weihnachtsansprache-2018.html

Friedliches Miteinander “Streiten” wünscht

@THALJA

Zartbesaitet

@Georg Markowitz jun

gerne – liebesweg4@gmail.com

 

ATHALJA

Liebe Omma, lieber Opa, es ist schön von Euch beiden zu hören …”wünschen dir von Herzen…” die entsprechende Botschaft. Ich musste etwas schmunzeln bei den Worten, da ich einige Bypässe am Herzen erhalten habe. Dabei fiel mir eine Winzigkeit zum Belustigen ein: Ein Patient ist beim Arzt: “Ihr Puls, mein Herr, geht etwas zu langsam”. “Das macht nichts, Herr Doktor, ich habe Zeit”. Wenn man u.a. auf der Wachstation liegt, dann hat man Zeit zum Nachdenken. Da so manche OP auch nicht ganz Risikolos ist, denkt man bei dem Begriff “Bypass” an so manche Situation im realen Leben. Wie oft… Weiterlesen »

Scroll to Top