Die Bibel, ein Märchenbuch?

Ein Kommentar zu dem Buch “Ahmt ihren Glauben nach”

Diese Frage wird in einem Traktat gestellt, mit dem wir die Menschen an ihren Türen besuchen, um sie mit der Bibel vertraut zu machen. Es werden drei Antworten vorgegeben, unter anderem auch, ist die Bibel ein Märchenbuch, oder ein Buch von Gott? 

ia_X_mdNun wird jeder Zeuge Jehovas sich vehement dagegen wehren, die Bibel als Märchenbuch zu sehen. Doch wie es scheint, möchten uns die WTG-Exegeten die Bibel auf dem Niveau eines Märchenbuches näher bringen. Die Art und Weise, wie uns an Hand des Buches „Ahmt ihren Glauben nach“ die Bibel und ihre Botschaft unterbreitet wird, kann man nur unter der Rubrik „Märchenbuch mit Halbwahrheiten und wirren Spekulationen“ bezeichnen.

Diese Art von einfach gestrickter Bibelauslegung würde man eher in einem Kindergottesdienst vermuten, aber nicht in einer Christenversammlung mit erwachsenen Menschen. Man möchte uns an Hand von biblischen Vorbildpersonen motivieren. Natürlich werden diese Personen und ihr Leben so interpretiert und manipuliert, dass sie in das Schema eines „vorbildlichen Verkündigers“ im Sinne der WTG passen.

Bereits im Abs. 1 lassen Grimm’s Märchen und Kinderphantasien grüßen.

Zitat: ABEL beobachtete seine Schafherde, die friedlich auf einem Hügel graste. VIELLEICHT (!) ließ er dabei den Blick in die Ferne schweifen, wo ein schwach glühender Schein zu sehen war. Eine flammende Klinge (Schwert) drehte sich ständig im Kreis und verschloss den Weg zum Garten Eden”.

Wo steht in der Genesis irgendetwas in Bezug darauf, dass die den Garten Eden bewachenden Cherube von Menschen späterer Zeiten gesehen wurden? Das ist reine Phantasie!

Weiter wird gesagt: „Früher lebten Abels Eltern dort, doch jetzt hatten weder sie noch ihre Kinder Zugang zu diesem Ort. Eine leichte Brise strich ihm durchs Haar, als er am späten Nachmittag die Augen zum Himmel erhob und über seinen Schöpfer nachdachte“.

Hier wird nach dem Motto, „BILD war dabei“ fröhlich drauflos spekuliert. Oder wurde anlässlich einer feuchtfröhlichen Tafelrunde der leitenden Körperschafft per 2/3-Mehrheit beschlossen, diese „tiefen Wahrheiten“ zum Besten zu geben.

Zu Bild S. 10 lesen wir: „Abel konnte sein Leben lang beobachten, wie treu und gehorsam die Cherube Jehova dienten. Tatsächlich? In meinen Bibeln steht nichts davon, in keiner Sprache, und ich habe eine stattliche Anzahl, einschließlich diverser Ausgaben in Hebräisch und Griechisch. Wo kommt diese Apokalypse denn her? Ach so, ja – 2/3-Mehrheit!

Aber der geschulte Zeuge wird schon verstehen, worauf es bei diesem Satz ankommt, wie treu und gehorsam die Cherube Jehova dienten. Also hier wird die Vorbildfunktion der Cherube betont. In der gesamten Bibel werden wir keine Stelle finden, die die Cherube vor dem Eingang zum Paradies als Vorbilder für gehorsame und treue Menschen positioniert.

Weiter mit der Märchenstunde, Abs. 7: „VIELLEICHT (!) dachte sie daran, dass Jehova im Garten Eden angekündigt hatte, eine „Frau“ werde einen „Samen“ oder Nachkommen hervorbringen … (Vielleicht, vielleicht, ja, vielleicht sind wir morgen alle Millionäre … )

Der Abs. 8 phantasiert über die „Möglichkeit“, dass Kains Name aufgrund „hochtrabender“ Überlegungen seitens Adams und Evas zustande gekommen sei. Obgleich dies reine Spekulation ist, formuliert der Abs. 9 darauf aufbauend eine „harte Regel“ für Eltern heute. Hier wird ein Haus auf Luft gebaut, freischwebend in der Höhe … „Vielleicht“ hilft ja dieses Mittelchen, „vielleicht“ ist es giftig – SCHLUCK ES TROTZDEM.

Abs. 10: „Als Adams Söhne alt genug waren, brachte er ihnen WAHRSCHEINLICH (!) bei, wie man für eine Familie sorgt“. Wahrscheinlich mit einem Familienstudium am Dienstagabend an Hand von…., ach ja, stimmt ja, die WTG Bibelstudienhilfsmittel gab es damals ja noch nicht.

Abs. 11: Sehen wir uns einmal drei Grundpfeiler an, auf die sich sein Glaube VERMUTLICH (!) stützte.

(Wahrscheinlich, vermutlich, es ist anzunehmen – und dunkel orakelt das Orakel von Delphi …. Ach so – das sind da GRUNDPFEILER. Aus knallhartem Beton. Vermutlich/wahrscheinliche GRUNDPFEILER aus Wahrscheinlich-Beton. Ein Wahrscheinlich-Mix. Wie solide ist denn eigentlich Wahrscheinlich-Beton?

Abs. 17 – Und weiter geht es mit Grimm’s Märchen und Kinderphantasien: „Wie berührte es Abel WOHL (!) als Junge, die Cherube zu sehen? (WOHL – aber mir ist unwohl.) In ihrer materialisierten Gestalt strahlten sie BESTIMMT (!) enorme Kraft aus. (Und basta!) Und auch das glühende „Schwert“, das sich ständig drehte, flößte Ehrfurcht ein. Musste Abel im Laufe der Jahre feststellen, dass diesen Engeln irgendwann langweilig wurde und sie ihren Posten verließen? Nein. Diese mächtigen, intelligenten Geschöpfe blieben jahrhundertelang Tag für Tag, Jahr für Jahr fest auf ihrem Platz. Abel entging also nicht, dass Jehova Gott treue, zuverlässige Diener hatte. Leider ließ seine eigene Familie eine solche Treue und einen solchen Gehorsam vermissen. Das Vorbild der Cherube hat Abels Glauben ohne Frage gestärkt.

Welche Luftschlösser hier doch gebaut werden, anstatt sich an 1. Kor. 4,6 zu halten.

Abs. 21: WAHRSCHEINLICH (!) verbrannten sie ihre Gaben auf Altären, MÖGLICHERWEISE (!) in Sichtweite der Cherube, die damals die einzigen Vertreter Jehovas auf der Erde waren. (Wahrscheinlich, scharweinlich – was soll diese Obsession der JW.ORG mit diesen Cheruben?

Darüber wissen wir doch heute gar nichts, und es tut absolut nichts zur Sache. Tja, auch hier mal wieder: „Die beste Bildung, die es gibt.“ – „Theokratische Belehrung.“ – „Göttliche Bildung“ …

Jeder bilde sich sein eigenes Urteil. Für mich ist das jedenfalls infantile Pillepalle, keine solide Speise. VIELLEICHT gefallen die Phantasy-Bildchen ja, z. B. das mit dem Paprika- und Mohrrüben beladenen, doch übel gelaunten Kain im Vordergrund, und weiter hinten die Schwertcherube. Wie gesagt: Im Koran und im Buch Mormon gibt’s ähnliche, wild zusammengewürfelte Legoklötzchenphantastereien, z. B. Abraham und Maria, die Mutter Jesu, in angeregter Konversation …

Fakt ist: Solche Nebensächlichkeiten und Spekulationen sind ärgerlich, wenn man versucht, genau zu bestimmen, was einer biblischen Gestalt wohl durch den Kopf ging, um dann Schlussfolgerungen hieraus zu ziehen, die uns als Lebensleitlinien dienen sollen. Man begibt sich auf gefährliches Terrain. Dies trifft besonders dann zu, wenn es sich um eine naive und gutgläubige Gemeinde handelt, denen es nicht verdächtig vorkommt, aus einer noch so leicht daher geworfenen Vermutung ein lebensveränderndes biblisches Dogma zu machen.

Ja, wenn aus Spekulationen Tatsachen werden.

Mit dieser Art von Spekulationen und Tatsachenverdrehung geht es durch das gesamte Buch “Ahmt ihren Glauben nach”, welches wir nun im Rahmen des wöchentlichen Versammlungsbuchstudiums zu betrachten haben.

Es präsentiert sich in der Form eines “Biblische Geschichten-Buches“, nicht als Bibelkommentar. Das Problematische an diesem Buch ist, dass es zu einem großen Teil aus Spekulationen und Vermutungen besteht.

Hier ist ein weiteres typisches Beispiel aus dem ersten Kapitel. Abs. 7: Vielleicht dachte sie daran, dass Jehova im Garten Eden angekündigt hatte, eine „Frau“ werde einen „Samen“ oder Nachkommen hervorbringen und dieser werde eines Tages denjenigen vernichten, der Adam und Eva auf Abwege gebracht hatte (1. Mo. 3:15; 4:1). Bildete sich Eva ein, sie sei die Frau in der Prophezeiung und Kain der verheißene „Same“? Reine Spekulationen, aus denen wir auch noch eine Lehre ziehen sollen.

Zitat Abs. 8: „Und wenn sie und Adam ihr Kind auch noch auf solche Gedanken gebracht haben, dann haben sie seinem Ego bestimmt keinen Gefallen getan“.

Über Evas zweiten Sohn lesen wir keine so hochtrabenden Worte wie über Kain. Er wurde Abel genannt, was möglicherweise „Hauch“ oder „Nichtigkeit“ bedeutet (1. Mo. 4:2). Ob die Wahl dieses Namens andeuten sollte, dass seine Eltern in Abel weniger Hoffnungen setzten als in Kain? Schon möglich.

Abs. 9: Die Lehre für Eltern von heute: Man kann durch das, was man sagt und tut, bei seinen Kindern Stolz, Ehrgeiz und Egoismus fördern — oder aber Liebe zu Jehova Gott und den Wunsch, seine Freunde zu werden. Leider haben die ersten Eltern in ihrer Verantwortung versagt. Dennoch war für ihre Nachkommen nicht alles verloren“. (ia-X Kap. 1 S. 11 Abs. 7-9)

Dies zeigt, dass wir seitens der Leitenden Körperschaft mittels der “Speise zur rechten Zeit” auf der Grundlage reiner Mutmaßungen unterwiesen werden, von denen sie sogar selbst zugibt, dass es sich um Rätselraten handelt. Es besteht kein Zweifel daran, dass es nicht gut ist, Stolz, Ehrgeiz und selbstsüchtige Ambitionen bei Kindern zu fördern. Es ist jedoch absurd, aus einem einzigen Satz, der von Eva anlässlich der Geburt ihres Kindes ausgesprochen wurde,  ein Lehrbeispiel und eine Lebensrichtlinie zu konstruieren.

Die hier aufgestellte These legt nahe, Adam und Eva hätten Kains Stolz und Ehrgeiz gefördert, wohingegen sie Abel geringschätzten. Kain wird so als verzogenes Kind dargestellt, während Abel ignoriert und ausgegrenzt worden sei.

Alles, was Eva sagte, war: “Ich habe mit der Hilfe Jehovas einen Mann hervorgebracht.” Jeder unter uns könnte mit diversen plausiblen Erklärungen aufwarten, die einen solchen Ausspruch begründeten.  Fakt ist: Es gibt für uns keinerlei Möglichkeit zu wissen, was genau sie damit meinte. Wir können auch nicht wissen, ob sie tatsächlich glaubte, die “Frau” aus 1. Mose 3:15 zu sein.

Dennoch: Im Lichte dessen, dass das Buch freimütig zugibt, hier nur Vermutungen und Rätselraten zu verabreichen, braucht man nur einer Zusammenkunft beizuwohnen und den Kommentaren der Anwesenden zu lauschen. Man erkennt dann, dass die Brüder und Schwestern diese Speise so annehmen, als ob sie von Gott selbst kommt und Teil des “Rahmenbaus der Wahrheit” sei, welcher unser Glaubenssystem ausmacht.

Wie traurig, wenn man den Reichtum und die Tiefe des inspirierten Wortes Gottes bedenkt und die vielen Gebiete, die wir Zeugen noch niemals erforscht haben, dass wir jede Woche eine halbe Stunde damit verbringen, etwas zu studieren, das nicht viel mehr als ein Märchen ist.

 

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Sehr gut recherchiert – vielleicht, wahrscheinlich, könnte es nicht sein usw. ……auf dieser Grundlage soll man Glauben nachahmen. So sieht Glauben auf der Grundlage der LK aus.
Die LK benötigt die vielen Konjunktive aus Unsicherheit.
Wieder ein Buch, welches die Bibel noch besser erklären soll.
Wir lesen doch in Pred.12:12: Hüte dich, mein Sohn, vor andern mehr; denn viel Büchermachens ist kein Ende, und viel studieren macht den Leib müde.
Kennt die LK diesen Bibelvers und warum wird dieser nicht auf die WTG angewandt?

Lieber Autor des Artikels, vielen Dank das Du die richtigen Worte für dieses Märchenbuch gefunden hast.

de facto

Schlimm fand ich auch immer die Betrachtung der Bilder. Besonders wenn manche einfach nicht checkten, dass es sich dabei nicht um Fotos handelt und munter drauf los spekulierten. Da wurde so viel dazugedichtet und hinein interpretiert, dass es oft nur noch peinlich war.

Matthäus

Ich frage mich auch immer wieder warum sie (die LK) oftmals das richtige schreiben und sich dann selbst nicht daran halten? Wie sagte doch Paulus: “Du der du andere lehrst lehrst DICH SELBST NICHT?” w94 1. 8. 9-14 Jehova ist vernünftig *** (offensichtlich sind sie selbst NICHT VERNÜNFTIG um nicht das Wort dumm zu gebrauchen!) „Die Weisheit von oben . . . [ist] vernünftig“ (JAKOBUS 3:17). 2 Wie erleichtert sind wir doch, zu erfahren, daß der Gott der Bibel im höchsten Grad vernünftig ist! Nicht Gott, sondern die durch ihre eigenen Unvollkommenheiten eingeschränkten Menschen neigen zu Härte und Unerbittlichkeit. Menschliche… Weiterlesen »

Mowani

Hier die Rangliste der Unwörter im ganzen Buch:
Vielleicht 83x
Wahrscheinlich 69x
Möglicherweise 21x
Vermutlich 14x

Ich finde das alles unwahrscheinlich!!

kritikus

Herzlichen Dank für die treffenden Gedanken! Man kann sich vor Lachen verbiegen, wenn man diese platten Ausführungen im Buch zu den Gedanken und Empfindungen der Menschen liest, die schon Jahrtausende tot sind und über deren eigentliches Leben wir so wenig wissen. Es ist immer so, dass fehlendes Wissen durch Fantasie ersetzt wird. Und enn es ganz schlimm kommt, dann lässt man den Träumen freien Lauf. Aber ganz so harmlos ist die ganze Sache nicht! Mir fällt dazu ein Text von Paulus ein: 2. Tim. 3:5-9. “… die eine Form der Gottergebenheit haben, sich aber hinsichtlich deren Kraft als falsch erweisen;… Weiterlesen »

ManfredF

Mal eine andere Frage,.Im Buch “Was lehrt die Bibel wirklich” auf JWORG ist auf Seite 38 ein Bild wo Jesus getauft ist. Jesus hat dort am Hals unter dem Bart drei “Blätter” die nach oben spitz zulaufen. Da er einen nackten Oberkörper hat, ist das etwas völlig unlogisches. Ich habe versucht mit Photoshop herauszufinden was da versteckt ist. Irgendwie wirft die Hand auch seltsame Schatten und das Licht ist komisch. In jedem Fall ist das beabsichtigt. Würde mich freuen wenn einer eine Idee hat, was in dem Bild versteckt ist. Es fiel mir sofort auf dass der Hals nicht natürlich… Weiterlesen »

Klaus Karl an Alle Hypnosetechnicken der WTG

Hallo,
ich habe auf einer endlischen Seite einen Bericht darüber gefunden,wie die WTG Hypnosetechnicken geziehlt einsetzt.Die Beschreibung ist keine Verschwörungstheorie sondern eine Sachliche Erklärung.
Hier mal ein Link zur Deutsch übersetzten Seite (leider keine so gute Übersetzung aber man kann verstehen)
https://aawa.co/blog/watchtower-scientology-masters-at-hypnotic-techniques/#more-5989
sorry,es geht nicht mit der Übersetzung,aber wer über Google Chrom auf die Seite geht,kann in der Adressleiste oben Links selbst übersetzen lassen.
LG
Klaus

kritikus

kritikus @ Anna, Florian, de fakto und Neu Lieber Florian, liebe Anna und ihr anderen! Eure Beobachtungen decken sich mit der meinigen. Und so langsam verändert sich mein Blick auf jene Menschen, die diesen Unsinn im vorauseilenden Gehorsam und in Dummheit noch großreden. Ich denke, dass hier eine Art von Unvernunft wirkt, die schon Sünde ist: I n Markus 7:18-23 sagte Jesus, was einen Menschen wirklich verunreinigt. Er zählte Hurerei, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habsucht, Bosheit, Betrug, zügelloser Wandel, Neid und Hochmut auf. Und dann rechnete er noch die UNVERNUNFT zu diesen Verbrechen dazu. Diese Unvernunft macht viele Verbrechen erst möglich.… Weiterlesen »

Argentum

Hallo zusammen, ich empfinde dieses Buch auch als äußerst naiv. Auch weil soviel hinein interpretiert wird. Und die Bilder unterstreichen das Ganze noch. Hinzu kommt das, was in den übrigen Publikationen (besonders Studienwachtturm) an Manipulation zum Tragen kommt. ” Worüber freuen wir uns?” ” Wofür sind wir dankbar?” Wie sollten wir uns verhalten?” Es wird schon vorgeschrieben, worüber wir uns freuen sollen! Es wird nicht ein kleiner Spielraum für eigene Überlegungen gelassen! Beim studieren fühlt man sich oft wie ein kleines Kind. Ich finde es auch gefährlich, wenn zu naiv dargestellt wird, da man dann geneigt ist, innerlich Abstand zu… Weiterlesen »

Richard

Hallo Ihr Schreiber,
Ist es doch eine richtige philosophische halbe Stunde.
Warum können Brüder so naiv sein und und merken nicht,
dass man zum Verständnis der Bibel keine Ausschmückungen
benötigt.
Bei uns ist es auch so, dass die Brüder die Bilder kommentieren
als wären sie Fotos.
Welche kindlicher Glaube! Der Stoff wäre in wenigen Minuten erschöpfend
besprochen.
Wie die Kommentare sagen: “Für Kinder”

Dominikus KLEIN

Wo bleibt das Lob für den “treuen und verständigen Sklaven?” Naja, Bildchen angucken gegügt halt nicht, man sollte die Broschüre “Ahmt ihren Glauben nach” auch studieren! “Wir haben sie doch gelesen und als mangelhaft befunden!” Ihr Kritiker habt sie gelesen und Ihr bewundert nicht das Kapitel 3, die Geschichte über Abram/Abraham? Also nehmt die Bibel zur Hand und beginnt mit 1.Mose 11:24-32 Gelesen? Gut, und jetzt schlagt die Apostelgeschichte auf und beginnt mit 7:2-4 Naja, Stephanus stand ja vor den Sanhedrin, da darf man schon ein bisschen nervös sein – oder sollte Lukas etwa… So und jetzt nehmt die Broschüre… Weiterlesen »

Dominikus KLEIN

Jetzt frage ich mich doch… “kommen diese Zeugen Jehovas von lauter Versammlungsbesuchen, von Haus-zu-Haus predigen, Traktate lesen usw. auch einmal dazu die Bibel zu studieren?” Also meine ehrliche Meinung ist ein lautes und klares NEIN!! Naja, nehmen wir mal das Büchlein “Ahmt ihren Glauben nach/Abram” als Beispiel. Nach vielen “Kopfschütteln, Stirne runzeln und “durchaus möglich”, kommt auf Seite 32 unter der Nummer 20 der Satz ” Dort rief er den Namen Jehovas an!” Nein, sie schreiben nicht “dort rief er Gott, den Allmächtigen an”, sondern er rief den NAMEN JEHOVAS an! Und was sagt die Bibel dazu? Auch die NWÜ… Weiterlesen »

Der überlegende

Hallo an alle

Auch wenn ich nicht mit allem einig bin, was die Gesellschaft an “geistiger Speise” verteilt, sollte sich doch jeder von uns der wichtigeren Dinge bewusst werden. Es geht nicht darum, Erbsen zu zählen, sondern um den Glauben an Gott. Ob Adam im damals dies oder jenes gesehen hat, dies oder jenes gedacht hat, ist doch völlig egal. Alles auf die Goldwaage legen muss doch wirklich nicht sein….

ManfredF

Mal ernsthaft
Zeugen erwarten das 1.000 Jahre Reich und die WTG sagt, dort werden wir alle auferstandenen Menschen belehren. Wenn man 1.000 Jahre Zeit hat, den Menschen was beizubringen, dann kann man das gaaaaaaannnzzzzz langsaaaaaam machen. Die WTG existiert ja erst gut 130 Jahre. Also serviert sie im Moment einfach Speise für ganz unbedarfte und Kinder im Glauben. Die feste Speise kommt dann in einn paar Hundert Jahren, da muss man ja auch noch was zu lehren haben.
ManfredF

Klaus Karl an Alle(für mich wichtige Frage)

Hallo, ich habe hier eine Frage,die eigendlich nicht richtig hierher passt,aber dies beschäftigt mich schon einige Zeit In der Schrift;genau Samuel 28:3- 25,wird etwas berichtet,von Saul der zu einer Hexe ging um Samuel aus dem sog.Totenreich zu rufen.Der Bericht darüber stellt es so dar als hätte diese Frau tatsächlich Samuel als Geist von den Toten herbei gerufen und dieser sprach dann zu Saul. Hier mal der Text: Samuel, in Kapitel 28, in den Versen 3 bis 25: (3) “Samuel aber war gestorben, und ganz Israel hatte ihm die Totenklage gehalten und ihn in seiner Stadt Rama begraben. Und Saul hatte… Weiterlesen »

Ellen Prokrusted

Guten Morgen an alle. Die Kommentare sind alle zwar schon etwas älter, aber dennoch möchte ich mich kurz zu Wort melden. Ich bin neu und lese hier viel mit. Es ist wirklich erstaunlich: zunächst habe ich auch gedacht das ist doch harmlos. Es könnte ja so gewesen sein. Es dient doch nur zur Veranschaulichung. Sonst ist es doch alles etwas trocken. Aber es stimmt… steter Tropfen höhlt den Stein. Tatsächlich denkt man irgendwann dass es so war oder so gewesen sein könnte. Vielleicht war es aber auch ganz anders. In einem der oberen Kommentare stand, dass Langeweile eine häufige Begründung… Weiterlesen »

Tom an Markus1

Lieber Markus1

auch Deine Gründe zur Sorge liegen mir seit Jahren durch die vielen Kontakte zu anderen sehr am Herzen und ich kann dich beruhigen ohne dein Einverständnis werde ich von dir keine Daten weitergeben!

Deswegen läuft es immer so dass ich diejenigen die ich schon kenne informiere und stellt sich jemand zur Verfügung gebe ich seine Daten an dich weiter und du kannst entscheiden ob du mit ihm Kontakt aufnehmen möchtest?!

Ich empfehle deshalb auch immer nur für den Erstkontakt eine anonyme E-Mail-Adresse zu verwenden die man sich eingerichtet haben sollte!

Liebe Grüße Tom

Argentum@Forscher

Lieber Forscher, ja, ich denke auch dass jeder Christ eine Lehre daraus ziehen kann und sollte. Aber in diesem speziellen Fall und in seinem speziellen Auftrag war Jesus den Juden zugewandt. Das erstaunliche für mich war, dass Gott sich, laut der Schrift, wieder Israel zuwenden wird in der Zeit der Wiederkunft des Herrn. ZJ lehren das natürlich nicht, weil sie das “neuzeitliche” Volk Gottes sein wollen und alle Prophezeihungen auf sich umdeuten und zurechtbiegen. Unter diesem neuen Aspekt betrachtet ergab die ganze Schrift für mich einen völlig neuen Sinn und vieles erscheint auf einmal verständlicher. Der Römerbrief brachte mich dazu,… Weiterlesen »

Noomi

 
Lieber Störti
Mir hat deine Ansicht über Matt 24:45 sehr gut gefallen und ich dachte endlich mal eine vernünftige Erklärung. Jetzt kann ich dieses Thema, an dem ich schon lange herumkaue, auf die Seite legen. Wenn es eine Wiederholung war, umso besser, denn ich habe es das erste Mal gelesen. Mir gefällt deine Art zu schreiben. Sie ist nicht dogmatisch und du drängst niemanden etwas auf. So sollte es auch sein.
LG Noomi