Deutungen sind Gottes Sache

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Im ersten Psalm wird uns ein Mensch vorgestellt, der mit Lust „bei Tag und bei Nacht“ im Wort Gottes liest. Er ist glücklich dabei und weiß, dass dieses Wort ihn im Leben leitet – zu einem glücklichen Leben!

„Er ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt und dessen Laub niemals welkt. Ja, was er auch tut, es gelingt! Doch so sind die Gottlosen nicht.“

Für Menschen, die sich gern als aufgeklärt sehen, ist aber das kein Weg zum privaten Glück. Zu sehr sind sie von negativen und verunglimpfenden Kommentaren zur Bibel beeinflusst. Für viele ist es jüdische Geschichte und für wieder andere Märchen mit nützlicher Moral. Ich will auf die vielen Meinungen zur Bibel nicht näher eingehen, denn in den überwiegenden Fällen geht man am eigentlichen Kern der Bibel vorbei und vergisst, unter welchen Bedingungen sie ihre Kraft entfaltet und was unbedingt nötig ist, um sie im Kern zu verstehen.

Mir ist kein Buch bekannt, das die Menschen so stark polarisiert hat, das immer wieder bekämpft wurde und doch von Einzelnen leidenschaftlich geliebt und verteidigt worden ist. An der Bibel scheinen sich die Geister zu scheiden. Aber wer bekommt den Zugang zu diesem außergewöhnlichen Buch? Ist es der Philologe, der Theologe, der Wissenschaftler oder Historiker? Oder kann jeder einfache Mensch den Zugang finden? Wer oder was entscheidet das?

Man hat die Bibelkritik oft an Widersprüchen, scheinbaren Ungenauigkeiten und fehlender historischer „Wahrheit“ gemessen. Man hat sie sprachwissenschaftlich untersucht und ihre „Ideengeschichte“ beleuchten wollen; man hat sie der Literaturkritik unterworfen und versucht, sie „am gesunden Menschenverstand“ zu messen. Was kam dabei heraus? Ist man diesem Buch damit gerecht geworden? Bis heute jedenfalls nicht. Und doch ist dieses Buch für viele Menschen ein heiliges Buch in dem Sinne, dass es von ihnen als Sammlung der Gedanken Gottes gesehen wird.

Dass die Bibel für viele Menschen ein Buch mit sieben Siegeln ist und bleiben wird, ist nicht neu. Jesus Christus hat in seinen Reden auffallend viele Gleichnisse und Geschichten verwendet. Er wurde einmal gefragt, warum er in Gleichnissen spreche. Seine Antwort entnahm er dem Propheten Jesaja:

„Deshalb verwende ich Gleichnisse, wenn ich zu ihnen rede. Sie sehen und sehen doch nichts, sie hören und verstehen trotzdem  nichts. An ihnen erfüllt sich die Prophezeiung Jesajas:

‚Hört nur zu und versteht doch nichts; seht nur hin, und ihr werdet trotzdem nichts erkennen. Denn das Herz dieses Volkes ist verstockt, ihre Ohren hören schwer, und ihre Augen sind zu. Sie wollen mit ihren Augen nichts sehen, mit ihren Ohren  nichts hören und mit ihrem Herzen nichts verstehen. Sie wollen nicht umkehren, dass ich sie heile.’“ (Mat. 13:13-15)

Jesus hatte im Tempel in Jerusalem so manche Diskussion über seine Autorisierung und seine Lehren. Seine Zuhörer konnten so vieles nicht verstehen und hielten ihn daher für besessen, von Dämonen beherrscht. Er sagte seinen Kritikern deutlich, dass sie ihm deshalb nicht glauben konnten, weil sie Gott nicht kannten:

„Wenn Gott euer Vater wäre, … dann würdet ihr mich lieben. Denn ich bin von Gott zu euch gekommen, in seinem Auftrag und nicht von mir aus. Warum ist mein Reden nur so unverständlich für euch? Weil ihr gar nicht fähig seid, mein Wort zu hören. … Wer Gott zum Vater hat, hört auf das, was Gott sagt. Aber ihr hört es nicht, weil ihr nicht von Gott stammt.“ (Joh.8:42-47)

Damit hat Jesus Christus auf etwas Wichtiges aufmerksam gemacht, was daran hindert, der Bibel gerecht zu werden: Der Unglaube verhindert, dass ihre Worte auf fruchtbaren Boden fallen und wie kostbare Samen aufgehen und wirken können. Das mag jene erstaunen, die fordern, dass allein der gesunde Menschenverstand ausreiche, um die Bibel zu verstehen! Und ich muss feststellen, dass Verstand tatsächlich nötig ist, aber da ist noch viel mehr: Der glaubende Mensch braucht die Hilfe Gottes dabei. Wer nicht an Gott glaubt, weil Gott nicht sein Vater ist, wird ins Leere laufen und wird Kritik an der Bibel und an Gott üben, wenn es um die Frage der Autorität der Bibel geht. Er wird Kritik besonders dann üben, wenn er ahnt, was die Bibel von ihm fordert, wenn sie sein Gewissen aufstört und ihm seine Verantwortung vor Augen hält.

Am Beginn dieser Diskussion im Tempel fragten sich die Zuhörer, woher Jesus die Schriften so gut kannte, da er doch keinen menschlichen Lehrer gehabt hatte. Jesus antwortet darauf und sagte:

„Meine Lehre stammt nicht von mir. Ich habe sie von dem, der mich gesandt hat. Wer bereit ist, das zu tun, was Gott will, wird erkennen, ob meine Lehre von Gott ist oder ob ich sie mir selbst ausgedacht habe.“ (Joh. 7:17)

Also erst wenn ein Mensch tun möchte, was Gott will, kann er verstehen, was die Bibel ihm sagen will! Damit unterscheidet sich die Bibel ganz deutlich von allen anderen Büchern, die man zum Lernen gebrauchen kann. Ihre Botschaft an den Menschen wird erst erfahrbar, erst dann lebendig, wenn man tun will, was Gott von uns erwartet! Denn das ist ein Grundprinzip der Bibel: Die Erziehung des Menschen zur Gerechtigkeit! Der Disput aus Johannes 6:22-59 bringt zum Ausdruck, dass der Glaube ein Geschenk Gottes ist und dass Gott das Bewusstsein für das Verstehen seines Wortes öffnet!

Der Logos, das Wort und die Propheten

Jesus wird als das „Wort Gottes“, als der „logos“ bezeichnet (Joh.1:1; Off. 19:13) Als das „Wort Gottes“ ist er derjenige, der das Wort Gottes übermittelte und es nach seiner Auferstehung zur vollen Erfüllung bringen wird. Und als „Wort Gottes“ war er auch der Übermittler des göttlichen Wortes an die Propheten der Bibel. Er hat auch dafür gesorgt, dass dieses Wort der Menschheit erhalten blieb:

„Nach dieser Rettung forschten schon die Propheten, die angekündigt haben, welches Gnadengeschenk für euch bestimmt ist. Sie forschten danach, auf welche Zeit und welche Umstände der Geist von Christus, der in ihnen wirkte, hinwies.“ (1. Pe. 1:10, 11)

Das bedeutet doch, dass Jesus durch seinen Geist die Propheten beeinflusste und dafür sorgte, dass die Gedanken Gottes im Bewusstsein der Propheten Form annahmen, so dass sie aufgeschrieben werden konnten. So entstanden große Teile der Bibel. Dabei ist es unerheblich, ob es eine wörtliche Eingebung war oder eine sinngemäße, bildliche. Es ist auch bei den Propheten auffällig, wie oft Visionen, Träume und Bilder oder Gleichnisse verwendet werden. Der Grund dafür mag in den vorher zitierten Worten Jesu zu finden sein.

„Deutungen sind Sache Gottes“

Wie soll man – mit dem gerühmten „gesunden Menschenverstand“ – Visionen, Gleichnisse, Träume und Bilder deuten oder erklären? Das sind alles Vieldeutigkeiten und der „gesunde Menschenverstand“ ist da überfordert. Denn die wahre Bedeutung einer Vision oder eines Traumes kann nur der geben, der diese Bilder in den Geist der Propheten malte. Es muss also die Absicht bekannt sein, die dahinter steckte. Dann erst ist eine eindeutige Deutung möglich. Und die Absicht weiß allein Gott! Deshalb musste Joseph sagen: „Deutungen sind Sache Gottes“!

Der menschliche Verstand kann bekanntlich alles „erklären“. Aber wer kann entscheiden, welche Erklärung stimmig ist? Was kann man alles in die Gleichnisse Jesu hineinlesen? Wenn die Zuhörer Jesu ihn nicht nach der Bedeutung seiner Gleichnisse fragten, blieben sie im Ungewissen. In die Träume Josephs kann man auch viel hineindeuten. Aber nur Joseph war in der Lage, die richtige Deutung zu geben, weil Gott es ihm ermöglichte. Genauso ging es Daniel. Auch er brauchte den Geist Gottes für die Deutungen von Träumen, die Gott gesandt hatte.

Auf die ganze Bibel übertragen gilt ein Satz des Apostels Paulus:

„Der Geist (Gottes) ergründet nämlich alles, auch das, was in den Tiefen Gottes verborgen ist. … So können wir erkennen, was Gott uns geschenkt hat.“ (1. Kor. 2:10-12)

Und viele Bibelleser wissen mit dem Herzen, dass sich das immer wieder bei ihrem Lesen in der Bibel erfüllt hat. Sie machen auch die Erfahrung, dass so mancher Text erst dann verständlich wird, wenn man in der Bibel forscht und verwandte Gedanken zusammenführt. Es ist Tatsache, dass sich die Bibel in wesentlichen Teilen selbst erklärt. Das Gebet um Hilfe und das ständige Fragen und Ringen um das richtige Verständnis machen es möglich, soviel von der Bibel zu verstehen, wie man für sein Glaubensleben braucht. So wirkt Jesus dafür, dass aufrichtige Menschen, die Gottes Willen tun wollen, ihn auch verstehen! Darauf läuft letzten Endes die Botschaft der Bibel hinaus. Es mag nicht so sehr um Details gehen, sondern zuerst um die Art und Weise, wie der Mensch nach  Gottes Willen leben soll.

Die Bibel ist in vielen Teilen auch Dichtung. Dichtung ist nicht die Sprache der Rationalisten. Es ist die Sprache des Herzens, der Träumer, Dichter und Visionäre. In der Dichtung steckt die Wahrheit oft unter der Oberfläche der Wörter. Dort kann man sie nur mit dem Herzen wahrnehmen. Und wenn man sich bemüht, ist auch Tiefe zu erreichen. Was wollen hier Menschen ausrichten, die nur auf einzelne Wörter schauen? Wie wollen sie Bilder des göttlichen „Malers“ interpretieren, zum Beispiel „Die Offenbarung des Johannes“?

Das ist schon bei menschlichen Dichtern, Malern und Musikern schwierig. Was richtet der Verstand beim Hören der Musik eines Johann Sebastian Bach aus? Mit dem reinen Verstand allein ist diese Musik nicht zu erfassen; sie wird nur intuitiv, fühlend und ahnend wahrgenommen und bleibt ein unbeschreibliches Wunder, das sich der rationalen Analyse entzieht. Kunst spricht Gefühle an und führt uns in ein großes Reich, in dem es mehr Gefühle als Worte gibt. Und der Mensch kann dann unendlich viel verstehen und begreifen. So wird es beim Lesen der Bibel sein: Der Geist Gottes muss den Leser befruchten und lenken, muss seine Gefühle ansprechen und ihn selbst erleuchten.

Und was ist zur Prophetie der Bibel zu sagen? Denn auch hier ist die Hilfe Gottes zum Verstehen notwendig. Allein schon die Tatsache, dass es sie gibt, ist für rationale Tatmenschen, die nicht glauben können, anstößig. Deshalb wird fleißig „wegerklärt“, was nicht passt. Es werden fast lächerliche Versuche unternommen, diese Tatsache in der Bibel auszublenden – und wenn es mit unlauteren Mitteln geschieht. Gerade in diesem Punkt haben sich viele Kritiker als Betrüger betätigt, um ihre private Meinung zu bestätigen.

Was ein beim Lesen der Bibel geschehen muss

Es ist immer wieder gesagt worden, dass man über der Bibel beten sollte. Ich möchte das genauer sagen: Der Betende muss sich dem Wort Gottes ausliefern wollen. Er muss alles beiseite lassen, was mit eigenen Wunschvorstellungen, Absichten und selbstsüchtigen Motiven zu tun haben könnte. Sein Wunsch muss es sein, ‚den Weg der Gesetze Gottes zu verstehen’ (Ps. 119:18, 27, 34, 66, 73, 169). Damit unterwirft sich der Leser auch seinem Schöpfer. Diese Unterwerfung geschieht im Wissen, dass er Gott uneingeschränkt vertrauen darf und will! Es ist die Unterwerfung unter die Liebe, denn Gott ist Liebe! Nur auf dieser Basis ist ein „Zusammensein“ mit Gott möglich! Denn der Leser der Bibel spricht über das Wort Gottes mit seinem Vater und bittet um Weisheit. Mit aller Klarheit ist in der  Bibel immer wieder von dieser Demut die Rede; und nur mit dieser Demut ist es möglich, unter den Einfluss des Geistes Gottes zu kommen. Und nur dann werden Einsichten möglich, was nie bedeutet, dass man alles bis ins Kleinste versteht. Aber wo das Verstehen seine Grenzen hat – und der Mensch hat sie – tritt das Vertrauen auf den Plan. So ungefähr sieht für mich die Unterwerfung aus.

Was der glaubende Leser der Bibel sicher weiß

In diesem Punkt orientiert er sich an Jesus Christus und nicht an der Meinung von angeblichen Fachleuten, die versuchen, den Inhalt des Wortes Gottes zu relativieren oder die Bibel als eine unverbindliche Sache hinzustellen. In der Bergpredigt sagte Jesus:

„Denkt nicht, dass ich gekommen bin, um das Gesetz [Moses] oder die Propheten außer Kraft zu setzen. Ich bin nicht gekommen, ihre Forderungen abzuschaffen, sondern um sie zu erfüllen. Denn ich versichere euch: Solange Himmel und Erde bestehen, wird auch nicht ein Punkt oder Strich vom Gesetz vergehen; alles muss sich erfüllen. (Mat.5:17, 18)

„Mache sie durch die Wahrheit zu Menschen, die ganz für dich da sind! Dein Wort ist Wahrheit.“ (Joh. 17:17)

Wer hat den Mut, diesen klaren Worten zu widersprechen? Den Mut haben viele Theologen aufgebracht, ohne zu wissen, um was es in der Bibel eigentlich geht. Sie konnten es vielleicht nicht wissen, weil sie Gott nicht kannten, weil es am Glauben mangelte. Und weil sie so Vieles nicht verstanden, sprachen manche der Bibel die göttliche Inspiration einfach ab. Nach ihrer Auffassung haben kluge Menschen die Bibel geschrieben. Und damit wird dieses Buch ein Menschenwerk und ist daher unverbindlich. Sie sehen die Bibel als Sammlung von Weisheiten, die Menschen überall finden. Damit widersprechen sie Jesus, dem sie doch angeblich dienen wollten. Die religiöse Welt ist heillos zerstritten und in Glaubenskämpfe verwickelt. Allein dieses Verhalten spricht nicht dafür, dass sie das Wort Gottes respektieren oder verstanden haben.

Am Ende bleibt mit Sicherheit dieses Wort, das der Prophet Jesaja durch Jesus empfangen hat:

„So ist es auch mit meinem Wort: Es kehrt nicht leer zu mir zurück, sondern bewirkt, was ich will, und führt aus, was ich ihm aufgetragen habe. (Jes. 55:11)

Und das möchte ich am Schluss sagen: Für mich ist die Bibel die Weisheit Gottes, sein Brief an die Menschen, den er auf ihre Herzen schreiben möchte. Und dabei hofft er darauf, dass seine irdischen Kinder diesen Liebesbrief lesen und wertschätzen, dass dieser Brief ihnen hilft, ihn als dem Vater zu vertrauen und ein sinnvolles Leben zu führen.

[Gesamt: 26   Durchschnitt:  4.8/5]
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Hallo Tilo, du hast mir mit deinem glaubensstärkenden Artikel ein “Hightlight des Tages” gebracht. Hab ganz herzlichen Dank! Ja, mein lieber Bruder, es ist so wie du schreibst: Nicht der IQ oder besondere Fähigkeiten helfen uns, Gottes “Liebesbrief” zu verstehen, sondern UNSERE Einstellung dazu. Deshalb ist es nur recht, wenn wir VOR dem Bibellesen zu unserem himmlischen Vater beten, ganz im Sinne von Psalm 111:10 “Die Furcht des HERRN ist der Weisheit Anfang…” Nur gottesfürchtige Menschen wie zB. Joseph, Salomo oder David haben die Schriften verstehen und deuten dürfen. Ebenso all die Propheten, die gottesfürchtig waren. “Ein natürlicher Mensch aber… Weiterlesen »

Aus dem Forum, wo ich öfter bin, schaute ich kurz mal hier nach Neuigkeiten. Grundsätzlich stimme ich Tilos gutem Referat zu. Aus der Geschichte aller, die Gott nahe standen und Gottes Sache gut verstehen konnten ist zu ersehen, dass es immer eine Minderheit war. Selbst der göttlich gesehen prominenteste, kompetenteste Mensch auf Erden > Jesus bewegte sich mit einer Minderheit von einigen Jüngern. Über die paar Massenversammlungen (Speisungen) sprach Jesus nur enttäuscht, dass geistige Dinge leider nicht der Anziehungspunkt waren. Und die Juden wollten einen anderen “Messias” haben, als Gott per Jesus anzubieten hatte. Über die Mission Jesu auf Erden… Weiterlesen »

Störti an Tilo Danke lieber Tilo für deinen wunderbaren Aufsatz. Den Ausführungen von Ulla kann ich mich nur anschließen! Ich habe den Artikel schon vor einigen Tagen das erste mal gelesen, gleich nachdem du ihn auf deinem Blog veröffentlicht hast. Danach habe ich mich noch einige Male damit beschäftigt und sehr gehofft, dass er auch hier bei BI veröffentlicht wird. Mit dem was du geschrieben hast bin ich vollständig einig! Ich möchte hier einige, meiner Meinung nach sehr wichtiger Gedanken, noch einmal hervorheben. Zum Beispiel das hier: „Wer nicht an Gott glaubt, weil Gott nicht sein Vater ist, wird ins… Weiterlesen »

Ja, Deutung ist und bleibt Sache Gottes. 2. Petrus 1:20, 21, Menge: “Dabei müsst ihr euch vor allem darüber klar sein, dass keine Weissagung der Schrift eine eigenmächtige Deutung zulässt; denn noch niemals ist eine Weissagung durch menschlichen Willen ergangen, sondern, vom heiligen Geist getrieben, haben Menschen von Gott aus geredet.” Aufrichtige Christen, die sich demütig um Gottes Geist bemühen und sich von ihm zum Verständnis führen lassen, entwickeln daher mit der Zeit ein feines Gespür für Richtigkeit, Intention/Ziel, Tenor von herangetragener Auslegung. Der heilige Geist trennt Spreu vom Weizen. Er hilft, nach und nach, Stück für Stück das Bild… Weiterlesen »

Ich denke diese Verse passen zu dem was Tilo geschrieben hat: Wenn Ich lese in Deiner Schrift, mein und Dein Geist sich trifft. Dort lerne ich Dich kennen, spüre wie geistige Dinge in meinen Herzen brennen! Beeinflusst Dein Geist mein Denken, zu Handlungen die meine Schritte lenken, Schritte für das gute Entscheiden, um weiter in Deiner Gunst zu bleiben! Der Wunsch das Dein und mein Geist sich vereinen, wird erfüllt, um mit Dir zu sein im Reinen! Es hilft zu wissen das Dein Sohn mich versteht, da er den festen Fels gelegt, ein Fels auf dem ich stehe und auch… Weiterlesen »

Lieber Tilo, vielen Dank für Deinen Beitrag, besonders Dein letzter Satz hat mich berührt. Zitat: Und dabei hofft er darauf, dass seine irdischen Kinder diesen Liebesbrief lesen und wertschätzen, dass dieser Brief ihnen hilft, ihm als dem Vater zu vertrauen und ein sinnvolles Leben zu führen. Lass mich Dir hierzu eine Frage stellen: warum macht er es uns dann so schwer, ihn zu verstehen? Warum spricht er so oft in Rätseln – warum z.B. hat Gott uns seinen Namen nicht genau überliefert, sondern zwingt uns, beliebige Vokale ins JWHW einzufügen, von denen wir nicht wissen, ob sie stimmen? Weiter fällt… Weiterlesen »

Massenweise Austritte aus der katholischen Kirche:

https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/kirchenaustritte-125.html

Einer der ebenslang in der kath. Kirche aktiv war und ausgetreten ist sagt (Zitat):

“Ich war fassungslos, dass sich die Menschen, die über unsere Moral entscheiden, als gewissenlos entpuppten.”

Deutet man die Kirchenaustritte aus der kath. Kirche dann haben die Katholiken offenkundig ein besser geschultes biblisches Gewissen als die Jehovas Zeugen. Denn bei diesen sind die Missbrauchsfälle nach offiziellen Zahlen weit höher als in der kat. Kirche, aber die Austritte weit niedriger. Oder Katholiken sind Jesus und biblischer Moral weit loyaler gegenüber, während Jehovas Zeugen nur ihrer Paradieshabgier und US Wachtturmfirma loyal sind.

Wie nur kann ein Christ/eine Christin begreifen, wissen und verstehen, was Gott, sein “Vater” (die korrekte Aussprache seines Namen ist nicht mehr so wichtig), ihm/ihr durch sein Wort sagen möchte? Ein erfahrener Christ erklärte es mal so: Kein Auge hat je gesehen, kein Ohr je gehört und kein Verstand je erdacht, was Gott für diejenigen bereithält, die ihn lieben. Wir dagegen wissen darum, weil Gott es uns durch seinen Geist offenbart hat. Sein Geist weiß alles und schenkt uns einen Blick selbst in die tiefsten Geheimnisse Gottes. Niemand weiß, was ein Mensch wirklich denkt, außer der Geist des Menschen selbst,… Weiterlesen »

Lieber Tilo,

du schreibst: “Und das möchte ich am Schluss sagen: Für mich ist die Bibel die Weisheit Gottes, sein Brief an die Menschen, den er auf ihre Herzen schreiben möchte. Und dabei hofft er darauf, dass seine irdischen Kinder diesen Liebesbrief lesen und wertschätzen, dass dieser Brief ihnen hilft, ihn als dem Vater zu vertrauen und ein sinnvolles Leben zu führen.”

Ich bin heute auf diesen Beitrag gestoßen und finde, es ist eine schöne Bestätigung und Ergänzung deiner lieben Worte.

https://www.youtube.com/watch?v=afpiKvosx-Y

Viel Freude beim Anhören und ganz liebe Grüße von Omma und Oppa

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