Das Gesetz in Christus, unser Ziel !

Welche Rolle spielt das Gesetz vom Sinai in der „Theokratie“ ?

Gesetz.001Da die neutestamentliche Gemeinde kein irdisches Staatsgebilde ist, sondern von Gott gesammelt wird „aus allen Völkern“ mit ihren unterschiedlichsten Rechtsordnungen, stellt sich die Frage, inwieweit ein Christ dem Gesetz vom Sinai unterstellt ist. Nun, wenn es für die Gemeinde auch nicht verbindlich ist, kann es aber im Einzelfall aufgrund seines Modellcharakters für unsere politischen und gesellschaftlichen Einstellungen beispielhaft sein.

Die Regelungen für das kultische/gottesdienstliche Leben des Volkes Israel, das Priestertum, die Opferdienste, Feste, Beschneidung, rituelle Handlungen, Speisegebote etc. sind für die Christenversammlung nur als Schatten zukünftiger Dinge zu sehen. Insoweit ist das Gesetz vom Sinai nach der Botschaft des Hebräerbriefes nur ein Schatten und Abbild der geistlichen u. himmlischen Dinge:

Hebräer 10:1: „Denn da das Gesetz einen Schatten der zukünftigen Güter, nicht der Dinge Ebenbild selbst hat, so kann es niemals mit denselben Schlachtopfern, die sie alljährlich darbringen, die Hinzunahenden für immer vollkommen machen“.

Da die neutestamentliche Gemeinde in Jesus Christus und seinem Erlösungswerk die Erfüllung und das Wesen dieser Abschattungen hat, sind diese schattenhaften Regelungen des Gesetzes für die Gemeinde nicht verbindlich, aber durchaus gewinnbringend als Hinweise auf Jesus Christus zu lesen.

Wir wollen aber klar festhalten: „Christus ist die wesensmäßige Erfüllung der äußeren, prophetisch-symbolischen Darstellungen im Gesetz. ER ist der Körper zum Schatten. Wer den Körper hat, braucht dessen Schatten nicht mehr. Hier ist das Gesetz in Christus zu seinem Ziel und damit auch zu seinem Ende gelangt.

Es gibt in der Gemeinde des Neuen Bundes keine äußeren, das Heil vermittelnden rituellen oder sakralen Handlungen. Auch Taufe u. Abendmahl vermitteln das Heil nicht, sondern bezeugen nur das schon empfangene Heil. Da dem so ist, sollten Christen nicht darüber streiten, in welcher Form die Taufe oder das Abendmahl durchgeführt werden sollte, so als ob davon unsere Rettung abhängen würde. Hier brauchen wir uns von niemandem mehr unter die Schattenbilder des Gesetzes knechten zu lassen.

„So lasst euch nun von niemandem ein schlechtes Gewissen machen wegen Speise und Trank oder wegen einer bestimmten Feier, Neumondes oder Sabbats. Lasst euch den Siegespreis von niemandem nehmen, der sich gefällt in falscher Demut und Verehrung der Engel und sich dessen rühmt, was er geschaut hat, und ist ohne Grund aufgeblasen in seinem fleischlichen Sinn und sich nicht hält an das Haupt, von dem her der ganze Leib durch Gelenke und Bänder gestützt und zusammengehalten wird und wächst durch Gottes Wirken.

Wenn ihr nun mit Christus den Mächten der Welt gestorben seid, was laßt ihr euch dann Satzungen auferlegen, …Du sollst das nicht anfassen, du sollst das nicht kosten, du sollst das nicht anrühren? Kol. 2:16-23

Wenn auch die Taufe und das Abendmahl kein Teil des Gesetzes sind, so gibt es in der Gemeinde des Neuen Bundes keine äußeren, das Heil vermittelnden, rituellen oder sakralen Handlungen, sondern sie bezeugen lediglich, dass wir das Heil schon empfangene haben.

Die 10 Gebote – für uns verbindlich oder nicht?

Gelten die 10 Gebote auch für die Gemeinde des Neuen Bundes? Um diese Frage soll es im Folgenden gehen:   Wer ist Adressat der 10 Gebote? Nach 2.Mo.20:2 eindeutig Israel. Luther sagt hierzu: „Aus dem Text haben wir klar, dass uns auch die 10 Gebote nichts angehen, denn ER hat uns ja nicht aus Ägypten geführt, sondern allein die Juden.“

Gehen uns die 10 Gebote damit nichts mehr an? Dürfen wir Götzendienst treiben, töten, lügen, stehlen, ehebrechen etc.? Bei näherer Prüfung stellen wir fest, dass sich mit Ausnahme des Sabbatgebotes alle 10 Gebote im „Neuen Testament“ bei Paulus inhaltlich und teilweise sogar wörtlich als Ermahnungen und Gebote auch an die Gläubigen der Christengemeinde aus allen Nationen wiederfinden.

Und auch das Sabbatgebot ist ja zutiefst nicht im Gesetz vom Sinai, sondern in der Schöpfungsordnung Gottes verankert (1. Mo. 2:2-3) und Paulus wendet sich diesbezüglich nur gegen den gesetzlichen und sakralen Gebrauch, verwirft aber nicht das schöpfungsmäßige Erfordernis und Geschenk eines Ruhetages in der Woche, Römer 14:5-6.

Da Paulus zudem in Römer 2:15 schreibt, dass „auch die Nationen das Werk des Gesetzes in ihren Herzen geschrieben zeigen“ kann man sagen: Die 2 Steintafeln mit den 10 Geboten (2. Mo. 20:1-17) hat zwar nur das Volk Israel bekommen, aber inhaltlich stellen die 10 Gebote (hinsichtlich des Sabbatgebotes mit der genannten Einschränkung) die verbindliche Norm Gottes für alle Menschen dar – sozusagen „das Grundgesetz Gottes“.

Damit sind die 10 Gebote auch für uns als Gemeinde des Neuen Bundes verbindlich, aber nicht, weil dies in 2. Mose 20:1-17 geschrieben steht, sondern weil es von dem Apostel Paulus im NT als gültige Norm Gottes auch für die Gemeinde bestätigt wird. Da sich eine prägnantere Darstellung als in 2.Mo. 20 nirgends findet, sollten wir auch als neutestamentliche Gemeinde Gottes von diesem Text Gebrauch machen, wie es Luther trotz seiner oben zitierten Äußerung in seinem Katechismus tut.

Und dennoch, die Beziehung der Gemeinde zu den 10 Geboten ist eine qualitativ andere, als die der Juden oder anderer sich ethisch an den 10 Geboten orientierender Menschen. Dies wollen wir im Folgenden betrachten:

Die besondere Beziehung der Christengemeinde zu den 10 Geboten

Römer 10:4: „Christus ist das Ende des Gesetzes -griech.: telos = a) Ende (zeitl.) b) Ziel (inhaltl.) -inhaltlich übersetzt: „Christus ist das Ziel des Gesetzes“

Was heißt das für die ethischen Normen des Gesetzes, insbesondere für die 10 Gebote? Inwieweit ist Christus das Ziel der 10 Gebote?

Galater 3:24 „Also ist das Gesetz unser Zuchtmeister (paidagwgovj) auf Christus hin geworden, damit wir aus Glauben gerechtfertigt würden. – griech.: „paidagwgovj“ = Erzieher, Schulmeister, Pädagoge; von „avgw“ = führen, abgeleitet; nur in 1.Korinther 4:15 und Galater 3:24 gebraucht. Es handelt sich um eine Bezeichnung für den Lehrer oder Erzieher, der die minderjährigen Knaben bis zur Volljährigkeit leitete und beaufsichtigte. Christus ist also insofern das Ziel des Gesetzes, als das Gesetz die Aufgabe hat, uns zu Christus zu führen. Das ist die zentrale Aufgabe des Gesetzes.

So paradox es klingt: Das Gesetz ist uns von Gott zuerst einmal nicht gegeben worden, um es zu halten, sondern um an ihm zu scheitern. Im ständigen Scheitern an den Geboten und Forderungen des Gesetzes trotz all unserer Bemühungen, sollen wir unsere Erlösungsbedürftigkeit und Christus als den einzigen Ausweg und Retter aus dieser aussichtslosen Lage erkennen. (Röm. 7).

„So ist also das Gesetz heilig, und das Gebot ist heilig, gerecht und gut. Ist dann, was doch gut ist, mir zum Tod geworden? Das sei ferne! Sondern die Sünde, damit sie als Sünde sichtbar werde, hat mir durch das Gute den Tod gebracht, damit die Sünde überaus sündig (offenbar) werde durchs Gebot. Denn wir wissen, dass das Gesetz geistlich ist; ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft. Denn ich weiß nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht, was ich will; sondern was ich hasse, das tue ich. Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, so gebe ich zu, dass das Gesetz gut ist. Römer 7:13-16

Diese Lebenskrise des Scheiterns an den Geboten Gottes bleibt niemand von uns erspart. Und da wir – anders als die Juden – nicht mit dem Gesetz aufwachsen, sondern zumeist mit dem Evangelium, und da wir von der Gnade schon wissen, bevor wir überhaupt so richtig wissen, was Sünde ist, deshalb kommt bei vielen von uns diese Aufgabe des Gesetzes erst nach der Bekehrung so richtig zur Auswirkung. Die Gebote Jesu und der Apostel im NT übernehmen dann quasi die Aufgabe des Gesetzes mit, indem wir an ihrer Befolgung genauso scheitern, wie die Juden am Gesetz.

Jesus sagte: „Meint nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen.“ Mt. 5: 17

 

Jesus Mose 2.001Christus ist also insofern das Ziel des Gesetzes, als ER gekommen ist, es zu erfüllen, und dies in 4facher Hinsicht:

  1. Im Leben: Jesus Christus hat das Gesetz gelebt – wesenhaft und umfassend. Das Leben Jesu ist die verkörperte Darstellung des Gesetzes, so wie Gott es sich gedacht hat.
  2. Im Sterben: Da Jesus durch sein Leben den Rechtsforderungen des Gesetzes in vollem Umfang genügt hat, war ER in der Lage, durch sein stellvertretendes Sterben am Kreuz die offene Rechnung des Gesetzes gegen uns zu bezahlen. Die gerechte Forderung des Gesetzes an uns alle blieb nicht offen, sie wurde auch nicht erlassen oder vergessen. Sie wurde erfüllt (bezahlt). Nur so konnte der Gerechtigkeit Gottes Genüge getan werden.

„Er hat den Schuldschein gegen uns gelöscht (getilgt, bezahlt), den in Satzungen bestehenden, der gegen uns war, und ihn auch aus unserer Mitte fortgeschafft, indem er ihn ans Kreuz nagelte“ Kolosser 2:14

  1. In der Lehre: Das Gebot wird wesensmäßig bis in die innere menschliche Herzenshaltung,  Motivation und Gedankenwelt hinein gedeutet.

Matthäus 5: „ICH aber sage euch…“ -töten/zürnen; ehebrechen/begehrlich ansehen; Auge um Auge/auch die andere Backe hinhalten; Nächstenliebe/Feindesliebe). Gott will nicht die äußere, sondern die innere, wesensmäßige Erfüllung des Gesetzes. Deshalb kann die Erfüllung des Gesetzes nie von unserer inneren Motivation, Herzenshaltung und Gedankenwelt abgekoppelt werden. Auch wer das Rechte aus einer falschen Motivation heraus tut, macht sich schuldig (Ehrsucht, Selbstgefälligkeit etc.). Auch wer die Sünde nur in Gedanken lebt, weil ihm zur Tat der Mut oder die Gelegenheit fehlt, macht sich schuldig. Das macht Jesus in der Bergpredigt klar und treibt damit das Gesetz in seiner wesensmäßigen Erfüllung auf die Spitze.

  1. In den Söhnen: Durch den Geist Gottes will Christus in uns leben und auch in uns die Rechtsforderung des Gesetzes wesensmäßig erfüllen. Damit kommen wir zu Römer 8:4 – die Erfüllung des Gesetzes in (durch) uns „…damit die Rechtsforderung des Gesetzes erfüllt wird in uns, die wir nicht nach dem Fleisch, sondern nach dem Geist wandeln.“

Es gibt also tatsächlich auch eine Erfüllung des Gesetzes in und damit durch uns. Diese hat 5 Merkmale:

a) Die Norm bleibt,

doch unsere Sicht der Norm verändert sich. Mit Ausnahme des Sabbatgebotes finden sich alle 10 Gebote bei Paulus inhaltlich und teilweise sogar wörtlich als Ermahnungen und Gebote an die neutestamentliche Gemeinde wieder. Die göttliche Norm für unser persönliches Leben bleibt also. Gott verändert im Neuen Bund nicht die Norm, sondern den Menschen. Die ethische Norm entspricht nach wie vor dem Willen Gottes: Römer 7:12 „So ist also das Gesetz heilig und das Gebot heilig und gerecht und gut.

Können wir diese Sicht der Gebote Gottes bejahen? Können wir mit Paulus sagen: „Das Gebot ist heilig und gerecht und gut“? Oder mit David (Psalm 19:8-12): „Dein Gesetz (Deine Gebote) erquicken die Seele, erfreuen das Herz, sind köstlicher als Gold, süßer als Honig“?

Das ist der entscheidende Ausgangspunkt: Die Gebote Gottes nicht länger als Einengung und Last und Gott als den großen Spielverderber unseres Lebens zu sehen, sondern zu erkennen: Gott meint es gut mit uns. Seine Gebote sind gut für uns. Sie wollen uns vor dem schützen, was unser Leben zerstört. Die Gebote Gottes wollen als Anweisung Gottes zum Freisein des Menschen von allen zerstörerischen Bindungen des Bösen verstanden werden. Der Schöpfer unseres Lebens weiß am besten, was unser Leben fördert und was es zerstört (Bsp.: „Du sollst keine Fliegenpilze essen!“).

Mit dieser Sicht der Dinge werden wir eine ganz neue Einstellung und Beziehung zu den Geboten Gottes bekommen. Im Neuen Bund nach Golgatha kann man die Gebote Gottes auch als Ermächtigungen Gottes sehen: „Du brauchst nicht…“. Gott ermächtigt uns zu einem Leben in der Freiheit von den zerstörerischen Bindungen des Bösen. Lesen wir doch einmal die Gebote Gottes als Ermächtigungen zum Leben und gehen im glaubenden Gehorsam darauf ein.

b) Die Norm wird erweitert,

Die 10 Gebote sind für den Christen eigentlich noch viel zu wenig: Philipper 2:5 „Habt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war.“ Gesinnt sein wie Christus – das ist die Zielvorstellung für unser Leben. Nur in diesem Sinne sind die 10 Gebote durch das NT „überholt“.

c) Die Norm ist: lieben

Matthäus 22:37-40: Jesus aber sprach zu ihm (Gesetzesgelehrten): »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand.« 38 Dies ist das größte und erste Gebot. Das zweite aber ist ihm gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.« An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

Römer 13:8-10: „Seid niemand irgendetwas schuldig, als nur einander zu lieben! Denn wer den anderen liebt, hat das Gesetz erfüllt“. Denn das: »Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren«, und wenn es ein anderes Gebot gibt, ist in diesem Wort zusammengefasst: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.« Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Die Erfüllung des Gesetzes ist also die Liebe.“

Alle Gebote sind gleichsam Brechungen des Lichtstrahls der Liebe in einem vielfältigen Farbspektrum. Im Lieben erfüllen wir das Gesetz.

d) Der andere Ausgangspunkt

Von der Erlösung aus: Im Gegensatz zum Volk Israel gehen wir vom Opfer Jesu aus – gleichsam von rückwärts – an die Gebote Gottes heran: Nicht damit wir ewiges Leben erhalten und vor Gott bestehen können, halten wir die Gebote, sondern weil wir ewiges Leben erhalten haben und in Christus bereits gerecht gemacht worden sind. Das ist die evangeliumsgemäße Sicht der Gebote.

In diesem Punkt steht die Belehrung durch den „treuen und verständigen Sklaven“ der WTG im krassen Gegensatz zur tatsächlichen Botschaft des Evangeliums: „Du musst“, „du kannst“, „du solltest“ – nur dann wirst du den „Lohn“ erhalten.

Immer wieder begründet Paulus seine vielfältigen Gebote von unserer Stellung in Christus her: „Wisst ihr nicht“ (1.Kor 3:16; 6:2, 3, 15, 19.) /„wandelt würdig“ (Eph. 4:1; Phil. 1:27) /„ihr seid“ (Röm. 6:14; 8:9.

e) Der große Unterschied

– Christus in uns, Hebräer 13:21: „vollende euch in allem Guten, damit ihr seinen Willen tut, indem ER in uns schafft, was vor ihm wohlgefällig ist, durch Jesus Christus“,

Galater 2:20 „und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; Gott will in uns schaffen, was vor IHM wohlgefällig ist. Christus will in uns sein Leben leben. Wir sollen uns nicht in eigener Kraft bemühen, nach Seinen Geboten zu leben, sondern IHM Raum geben in uns, IHN Sein Leben in uns leben lassen“.

Das ist ein Lern-und Wachstumsprozess, der sich über unser ganzes Leben erstreckt. Bis dahin bleiben wir mit IHM in täglicher Lebensgemeinschaft unterwegs und wollen IHM immer mehr Raum geben, SEIN Leben auch in uns zu leben. Denn ER macht den Unterschied – zwischen tötendem Gesetz und lebendig machendem Evangelium. Nicht unsere Anstrengung und auch nicht die Beseitigung des Satans, wie es uns die WTG immer lehrt.

Zitat aus dem WT vom 15. Juni, „Wir können sittlich rein bleiben“ .

Wie stolz muss Jehova da auf seine treuen Diener sein, die sich sehr anstrengen, ihre Gedanken rein zu erhalten und seine moralischen Grundsätze hochzuhalten! Spornt uns das nicht an, Jehova auf jeden Fall nahe zu bleiben und die Anleitung anzunehmen, die er durch sein Wort und die Versammlung gibt? Sittlich rein zu bleiben schenkt uns heute schon Zufriedenheit und Herzensfrieden (Ps. 119:5, 6). Und ist der Teufel erst einmal beseitigt, können wir für immer in einer Welt leben, die von seinem verdorbenen Einfluss gereinigt wurde.

Im gesamten Artikel zu diesem Thema kein Wort darüber, dass wir diese Reinheit vor Gott nur durch und in Christus erreichen können. Ohne IHN werden die Gebote des Evangeliums zum tötenden Gesetz für uns, mit IHM werden die Gebote des Gesetzes zum befreienden Evangelium.

Ohne Christus sehen wir im Evangelium lauter Gesetz und mit IHM im Gesetz lauter Evangelium.

[Gesamt:19    Durchschnitt: 5/5]

Ähnliche Artikel

21
Hinterlasse einen Kommentar

8 Kommentar Themen
13 Themen Antworten
0 Follower
 
Kommentar, auf das am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar Thema
13 Kommentatoren

  Abonnieren  
neueste älteste
Benachrichtige mich bei
Ron West

Lieber Artikelschreiber,

vielen Dank für Deine Arbeit.
Jedoch kann ich persönlich nicht allen Aussagen zustimmen.
Zum Beispiel dieser Aussage: “Es gibt in der Gemeinde des Neuen Bundes keine äußeren, das Heil vermittelnden rituellen oder sakralen Handlungen. Auch Taufe u. Abendmahl vermitteln das Heil nicht, sondern bezeugen nur das schon empfangene Heil.”
Ich denke dabei sofort an den Bibeltext aus 1. Petrus 3:21.

Für mich war dieser Artikel sehr schwer zu lesen und auch schwer verständlich (vielleicht habe ich mich auch nicht genügend darauf konzentriert).
Allerdings möchte ich Dir Danken, das Du solch ein Thema versucht hast zu beleuchten.

Gruß
Ron

Argentum an O83

Lieber Autor, sehr schön erklärt, auch der Ansatz der Rückbezüglichkeit- von der Erlösung aus zu den Geboten. Durch die Dankbarkeit gegenüber dieses Gnadenaktes ergibt sich eine Freiwilligkeit diese Gebote zu verinnerlichen und bewußt ( durch Liebe) zu leben. Wenn ich mich mit Christus in Verbindung fühle, habe ich auch den Willen, ständig an mir zu arbeiten und einen Bewußtwerdungsprozeß in Gang zu halten. Ein Gedanke noch zum Thema Lern- und Wachstumsprozeß: EPHESER 4:15,16 “Lasst uns aber die Wahrheit reden8 in Liebe und in allem hinwachsen zu ihm, der das Haupt ist, Christus. 16 Aus ihm wird der ganze Leib zusammengefügt und… Weiterlesen »

Klaus Karl an Alle

Hallo, wenn ich es nicht falsch verstanden habe siehst Du,daß was Paulus schrieb als ein Gebot.Ich sehe darin mehr einen Rat,in Anlehnung an die Gebote und den Nutzen.Persönlich sehe ich meine Rettung ausschließlich darin,durch Glauben an Christus,(was seien Tod als Mensch für mich,mein Bekenntnis,nie aus meiner Kraft auch nur annähernd mir die Rettung verdienen zu können,so wie die dankbare annahme Christie und seiner Handlung und dadurch die Möglichkeit von ihm den Geist zu bekommen)ohne mein dazutun Eph 2-8,9 als reines Gnadengeschenk.Allein der von Christus gesandte Geist kann etwas ändern,was mir garnicht möglich ist. Der Unterschied zwischen einem Rat und einem… Weiterlesen »

Tomaso

Hallo lieber Autor, danke für deine Ausführungen. Das Problem der Zeugen ist, dass sie meinen, durch Werke gerettet werden zu können, zb. indem Sie gewisse Gebote halten oder sich besonders anstrengen um zum Heil zu gelangen. Dass das 1. gar nicht möglich ist im unvollkommenen Zustand und 2. nicht NÖTIG ist, da das Leben ein Geschenk Gottes aus Gnade durch Jesus Christus ist, wird leider total bei Seite geschoben. Christen betrachten sich in der Regel als errettet und haben den hl. Geist als Unterpfand erhalten. Nun geht es darum, den Geist in sich wirken zu lassen und mit Hilfe des… Weiterlesen »

Tommy

Ich finde den Artikel nicht sooo schlecht.
Tatsaechlich sagte der Herr zu Fragenden : Halte die Gebote und Du wirst leben! Das hat er auch so gemeint. Nur ist und war es leider so, dass wir scheitern. Er erfuellte das Gesetz deswegen zu unserer Rettung. Er starb ohne Suende. Uns ist das nicht moeglich.
Dank sei Gott.
Tommy

Tom

Liebe Brüder, vielen Dank für Euren schönen Beitrag und die entscheidende Rolle die der Herr Jesus für uns hat! Ich hätte noch hinzuzufügen wie wichtig der Römerbrief von Paulus darüber hinaus ist, denn: (NEÜ) Röm 8:1 Es gibt demnach kein Verdammungsurteil mehr für die, die mit Jesus Christus eins geworden sind. Röm 8:2 Denn das Gesetz des Geistes, das dich mit Jesus Christus zum Leben führt, hat dich von dem Gesetz befreit, das nur Sünde und Tod bringt. Röm 8:3 Das Gesetz des Mose war dazu nicht imstande. Es scheiterte am Widerstand unserer Natur. Deshalb hat Gott seinen Sohn gegen… Weiterlesen »

Catherine

Also ich halte die Feste Gottes, Sabbat, Fest der ungesäuerten Brote usw.
Einfach Yesuha und Yahweh zu Ehren.
Ich halte rein gar nichts von Weihnachten! Es ist ein heidnisch/Babylonischer Brauch und eine Schande!
Man muss keine Tieropfer mehr machen – dieses Gebot hat Yeshua in der Tat erfüllt!

LG Catherine

Aesculap

Gott lieben Und dein nächste wie dich selbst… Wo die LiIEBE GROß ❤️ geschrieben ist.., sind Fehler klein ↘️ 🙂 Wo die FEHLER geschrieben werden…,↗️ 😨 Ist die Liebe klein…↘️ 😥 💙 Das Einsicht der Mensch…., Verlangsamt sein Zorn…, Und lässt die Übertretung vorbei gehen…, Verwundete und verletzte Menschen reagieren oft überempfindlich reaktief… Ein ganz liebe und sanftmütige friedliche Hund welche andauernd mishandelt. Ist, Wird irgendwann falsch…, Wenn du aber ihm nur streicheln möchtest…, Ist der Gefahr groß das der Hund denkt das du ihm hauen möchtest…, Und greift und beißt dir in der Hand…. Muss oder sollte Mann jetzt… Weiterlesen »