Bibelauslegung – nur durch den Sklaven?

Zitat: “„Es gibt Personen, die denken, sie könnten die Bibel selbst auslegen. Doch Jesus hat einzig und allein den treuen Sklaven zur Austeilung der geistigen Speise eingesetzt. Seit 1919 gebraucht der verherrlichte Jesus Christus diesen Sklaven, um seinen Nachfolgern zu helfen, die Bibel zu verstehen und ihre Anweisungen zu beachten. Gehorchen wir biblischen Anweisungen, tragen wir zu Reinheit, Frieden und Einheit in der Versammlung bei. Fragen wir uns: Stehe ich loyal zu dem treuen Sklaven, den Jesus als Mitteilungskanal gebraucht?“” (w 11.2016 „Was bedeutet dir Gottes Wort?“)

Ich bin so eine Person! Ich bilde mir ein, die Bibel selbst auslegen, d.h. sie verstehen zu können! Ich habe die Bibel schon gelesen, als ich noch nichts von einem Mitteilungskanal“wusste und ich erinnere mich deutlich daran, dass ich z. B. für das Verständnis der Bergpredigt Jesu keine Hilfe brauchte, weil diese Predigt in mir etwas ansprach, was schon vorhanden war.

Mein Herz verstand sehr gut, was Jesus sagen wollte und ich fand später, dass über seine einfachen Worte nichts hinausgehen konnte! Im Laufe meines Lebens musste ich immer wieder erleben, dass sich die Zusage Gottes an David, aus Psalm 32:8, auch an mir erfüllt hat: Gott richtete sein Auge auf mich und gab mir Einsicht! Ich denke, dass dies jeder von uns ebenso erfahren hat, jeder, der den Wunsch hatte, auf die leise Stimme Gottes zu hören.

Und was ich noch feststellte: Es gab später eine„schlaue Theologie, die ich nicht so recht verstand. Es handelte sich um Begriffe wie “Überrest”, “Geistgesalbte”, “Organisation”, “treuer und verständiger Sklave”, “1914”,„”1919″, “Generation” und was sonst noch alles mit diesem Themenkomplex zusammenhing. Ich halte das meiste davon für eine private Meinung, die bestimmte Leute von sich selbst haben. Irgendeinen sittlichen Nährwert kann man daraus nicht ziehen.

Selbstverständlich habe ich viel durch einige meiner Glaubensgeschwister gelernt; ich habe Respekt gewonnen – vor ihrer Geradlinigkeit, Glaubenstreue und Liebe. Aber ich kam nicht auf die Idee, das alles dem Wirken und der Fähigkeit von Menschen, also dem Einfluß der WTG zuzuschreiben. Für mich war es Ausdruck der Wirksamkeit des heiligen Geistes – sein Einfluss auf meine Geschwister und das hat mich tief beeindruckt!

Und nach diesen Erfahrungen soll ich tatsächlich glauben, dass ich die Worte Gottes nur durch menschliche Mittler, den “treuen und verständigen Sklaven”“verstehen kann? Ich müsste mich selbst betrügen und mir einreden, dass ich die Bibel nur durch eine Gruppe von Menschen begreifen darf, die sich einbildet, extra von Jesus ausgewählt worden zu sein. Nein – das kann ich nicht, denn es widerspricht meiner und anderer Menschen Erfahrung und es widerspricht dem ausdrücklichen Wort Gottes!

Ich kann unmöglich das ignorieren, was Paulus an die Korinther geschrieben hat: ” Ja uns hat Gott dieses Geheimnis [des Christus] durch den heiligen Geist enthüllt. Denn der heilige Geist erforscht alles, selbst die geheimsten Absichten Gottes.”“ (1. Kor. 2:10)

Im Vers 12 heißt es dazu noch: “Wir haben aber nicht den Geist dieser Welt empfangen, sondern den Geist, den Gott selbst uns schickt. Dadurch können wir erkennen, was Gott uns geschenkt hat.”

Ich denke auch an Jesu eigene Worte aus seinem Gebet:

“Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit! … Und ich heilige mich selbst für sie, damit auch sie geheiligt seien in der Wahrheit. Ich bitte aber nicht nur für diese allein, sondern auch für alle, welche durch ihr Wort an mich glauben werden.”“ (Joh. 17:17, 19, 20)

Hier schließt Jesus alle Menschen, die an ihn glauben, in seine Bitte mit ein! Sie alle werden geheiligt in der Wahrheit. Sein Lieblingsapostel Johannes schrieb über den Einfluss des Geistes und seine Wirkung auf die Jünger: Soviel über die Leute, die euch in die Irre führen wollen. Ihretwegen habe ich euch das alles geschrieben. Aber ihr habt von Christus die Salbung empfangen und diese Salbung bleibt in euch wirksam. Deshalb braucht ihr keinen anderen Lehrer. Denn die Salbung lehrt euch alles. Was sie euch lehrt, ist Gottes Wahrheit und keine Lüge. Und ihr sollt mit Gott verbunden bleiben, so wie die Salbung es euch gelehrt hat.”“(1. Joh. 2:26, 27)

Es ist also der Geist Gottes, der die Nachfolger Jesu belehrt! Das menschliche Element fehlt in diesen Aussagen ganz. Kein Mensch kann die Wirkung des Geistes ersetzen wollen, indem er behauptet, die alleinige Deutungshoheit der Bibel zu besitzen. Der belehrende und Einsicht verleihende Geist Gottes ist für alle Jünger Jesu da! Was Menschen da noch tun können, ist auf reine Hilfe, auf Assistenz beschränkt. Menschen können Wegweiser sein, aber sie sind nicht der Weg selbst.

Wie war es im Urchristentum? Die Apostel bekamen Einblicke in die„Geheimnisse Gottes“und verkündeten sie. Ihre Aussagen sind im Neuen Testament enthalten und nichts kann darüber hinausgehen! Wer dennoch darüber hinausgeht, vergeht sich am Wort Gottes. (1. Kor. 4:6)

Wir erfahren aus den Schriften der Apostel, wie die ersten Jünger in der Wahrheit geleitet wurden. Sie beschreiben, wie Jesus nach seiner Auferstehung, in jeder Versammlung die Aufgaben zugewiesen hat, indem er Menschen befähigte, Apostel, Propheten, Lehrer, Missionare und Gemeindehelfer zu sein. Im 1. Brief an die Korinther, im Kapitel 12 zeigt der Apostel ganz klar, wie und auf wen der heilige Geist wirkt. Und diese Wirkung wird in einer Direktheit geschildert, die kein Zwischenmedium in Form einer Leitenden Körperschaft zulässt! Nirgendwo in diesem Kontext ist davon die Rede, dass nur Paulus oder ein anderer Apostel das exklusive Anrecht auf den heiligen Geist gehabt hätte. (Siehe auch Eph. 4:7-16) An keiner Stelle beanspruchten sie die alleinige Deutungshoheit über die Schriften! Auch Paulus musste sich an den Worten Gottes messen lassen! Die Beröer prüften alles anhand der Schriften, sie überprüften Pauli Worte! (Apg. 17:10-12)

Es war also Jesus Christus selbst, der die ersten Christen durch den heiligen Geist leitete. Durch diesen Geist verstanden sie, was sie als Christen verstehen mussten. Dieser Geist war für jeden da, der sich um ihn bemühte. Niemand hatte den Geist für sich gepachtet. Darüber verfügte nur der Himmel!

Aber das war schon immer gewissen Menschen ein Dorn im Auge. Die Apostel berichten schon sehr früh von Machtansprüchen falscher Lehrer, von Betrügern, die Macht über Menschen gewinnen wollten. Diotrephes mag dafür ein Beispiel sein. (3. Joh. 9, 10) Dazu sei noch ein ernstes Wort des Apostels Johannes zitiert: “Wer nicht an der Lehre von Christus festhält, sondern darüber hinausgeht, hat keine Gemeinschaft mit Gott. Wer dagegen an dieser Lehre festhält, hat Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn.”“(2. Joh. 9)

Jeder, der die Lehren der Wachtturmgesellschaft kennt, weiß von all den Verirrungen, Lügen und Täuschungen in ihrer Lehre. Und schon der einfache unvoreingenommene Bibelleser kann darauf aufmerksam werden. Er wird schnell feststellen, dass so manche Lehre des„”treuen und verständigen Sklaven”“seinem Gewissen und seiner Bibelkenntnis widerspricht. Und wenn er die Worte des Apostels Johannes liest, wird er sich fragen, ob dieser„”Sklave”“tatsächlich Gott und Jesus Christus kennt oder Gemeinschaft mit ihnen hat.

Der Apostel fährt fort: “Wenn jemand zu euch kommt, der diese Lehre nicht bringt, dann lasst ihn nicht ins Haus. Heißt ihn nicht willkommen.”“(2. Joh. 10)

Es geht dem Apostel um die volle Bedeutung des Christus für unseren Glauben. Und wenn jemand diese Bedeutung schmälert und sich sogar die Autorität des Christus anmaßt, dann bringt„er diese Lehre nicht.“Wer im Namen Jesu Lügen verbreitet und das Wort Gottes verfälscht, bringt diese Lehre nicht.“Wer sich in die Geschäfte dieser Welt verstrickt, bringt diese Lehre nicht.“Wer sich in Sektenkartellen mit dem weltanschaulichen Abschaum verbündet, bringt diese Lehre nicht.“Wer Verbrechen an Kindern verheimlicht (Kindesmissbrauchsskandale), bringt diese Lehre nicht.“ Wer Gehorsam gegenüber Menschen mehr Gewicht einräumt, als dem Gehorsam gegenüber Gott und Christus, bringt diese Lehre nicht. Wer das Gewissen des Menschen nicht achtet, bringt diese Lehre nicht. Wer die Botschaft von der Versöhnungstat Jesu durch die Botschaft vom aufgerichteten Königreich 1914“ ersetzt, „bringt diese Lehre nicht.

Für alle diese Vorwürfe gegen den Sklaven, gibt es ausführliche und fundierte Belege. Wer sie zur Kenntnis nehmen will und die Wahrheit nicht fürchtet, sollte sich informieren. Die Apostel haben ausdrücklich vor jeder Verfälschung der Lehre Jesu gewarnt:

“Dabei gibt es die [andere ‚gute Nachricht’ über den Christus] gar nicht. Sondern ein paar Leute führen euch in die Irre. Sie wollen die Gute Nachricht von Jesus Christus verdrehen. Doch wer immer euch etwas anderes verkündet, als was wir euch verkündet haben, soll verflucht sein – … Wer euch etwas anderes verkündet als die Gute Nachricht, die ihr bereits angenommen hat, soll verflucht sein!” (Gal. 2:7-9)

Ich möchte die Warnung Pauli beachten. Deshalb schon kann ich die vertrackten Lehren eines “Sklaven” nicht anerkennen und vertreten. Würde ich willentlich und gegen meine biblische Erkenntnis diese falschen Lehren vertreten, machte ich mich mitschuldig! Allein schon das Märchen von 1914 und 1919 kann und will ich nicht als geoffenbarte Wahrheit“anerkennen!

Die vertrackte„Theologie“beinhaltet als Dreh – und Angelpunkt ein einziges Datum, auf dem die ganze Irrlehre fußt. Der Urheber dieses Datums ist C. T. Russell, der in der Tradition der Adventisten stand, die im 19. und 20. Jahrhundert Zeitpunkte für die Wiederkehr Christi ausarbeiteten. Da C. T. Russel wusste, dass sie in der Vergangenheit mit ihren Voraussagen falsch gelegen hatten, rollte er die ganze Sache noch einmal auf. Ich möchte es uns dieser Stelle ersparen, die Berechnung von 1914 noch einmal zu wiederholen. Diese guten Ausarbeitungen sind hier nachzulesen:

https://www.bruderinfo-aktuell.org/index.php/1-9-1-4-ein-goldenes-kalb/

https://www.bruderinfo-aktuell.org/index.php/wahrhaftigkeit-anspruch-und-ausdruck-des-christentums/

Jesus selbst hat keine Zeitspanne für die Zeiten der Nationen“genannt. Statt dessen hat er deutlich gesagt, dass Tag und Stunde“seiner Wiederkunft als Richter dieser Welt niemand kennt, außer der Vater allein. Und was nach Gottes Willen niemand kennen soll, kann man logischerweise auch nicht berechnen!

Nun hatte sich die Erwartung Russells und seiner Anhänger bekanntlich nicht erfüllt. 1914 begann zwar der 1. Weltkrieg, es war aber nicht das Ende aller Königreiche, wie es Russell vorhergesagt haben wollte. Als er den Irrtum bemerkte und um noch etwas Glaubwürdigkeit zu retten, behauptete er schlicht, dass nun eben„die Zeiten der Nationen zu Ende“seien. Aber da ließ sich nicht viel retten, denn der„Prophet hatte in gedruckter Form veröffentlicht, welche Erwartungen er mit dem Jahr 1914 verbunden hatte.

Und dann kam Richter“Rutherford! In den dreißiger Jahren erfand er das Märchen von der unsichtbaren Gegenwart Christi auf seinem himmlischen Thron, etablierte einen “treuen und verständigen Sklaven”, der den Haushalt des Glaubens mit “Speise zur rechten Zeit” versorgen sollte und erschuf eine Zwei – Klassengesellschaft von gläubigen Anhängern mit unterschiedlichen Hoffnungen.

https://www.bruderinfo-aktuell.org/index.php/der-neue-boese-und-unverstaendige-sklave/

Und wie passt dieses schöne Bild, diese Selbstüberschätzung, zur Wirklichkeit? Jeder kann in der Geschichte der Zeugen Jehovas nachlesen, was damals alles von den Männern um Russell geglaubt wurde und wie man sich verhalten hatte. Es ist einfach nicht wahr, was heute behauptet wird, nur um ein geschöntes Bild und eine Legitimation für die gottgleiche Stellung der Leitenden Körperschaft zu schaffen.

https://www.bruderinfo-aktuell.org/index.php/falsche-christusse-und-falsche-propheten/

Entlarvend für den “Sklaven” sind die so oft zitierten Worte aus Mat. 24:46: “Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei seiner Ankunft so tuend findet.” Das ist die Textversion der NWÜ. Das Wort “Ankunft”“fehlt im griechischen Text. Wörtlich übersetzt lautet diese Stelle:„”Glücklich der Sklave, den sein Herr gekommen seiend so tuend findet.”“Die griechische Verbform (elthon) bezeichnet eine Handlung, die unwiederholbar, abschließend erfolgt. Die„”Ankunft” nach“der NWÜ, ist also nach seinem irdischen Aufenthalt das letzte, endgültige Kommen Jesu. Und das hat nichts mit 1914 zu tun. Die Bibel spricht nur von zwei Gelegenheiten des Kommens Jesu: Das erste Mal, um für die Sünden der Welt zu sterben – das zweite Mal, um Gericht zu üben. Dazu heißt es in Hebr. 9:28: “…so wurde auch der Christus ein für allemal [als Opfer] dargebracht, um die Sünden vieler zu tragen; und das zweite Mal, da er erscheint, wird es getrennt von Sünde sein und für die, die ihn zu ihrer Rettung erwarten.” (NWÜ)

Was bleibt nun noch übrig? Was können Menschen auf einem Gebiet leisten, wo es nur noch um Glauben, Liebe und Hoffnung geht? Denn das ist ein Gebiet, wo es in der Hauptsache auf Gott und seinen Geist ankommt! Wer kann das leisten, was Jesus kurz vor seinem Tod versprochen hatte?

“Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote befolgen. Dann werde ich den Vater um etwas bitten: Er wird euch an meiner Stelle einen anderen Beistand geben, einen, der für immer bei euch bleibt. Das ist der Geist der Wahrheit. Diese Welt kann ihn nicht empfangen, denn sie kennt ihn nicht. Aber ihr erkennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch gegenwärtig sein.” (Joh. 14:16-17)

Die WTG maßt sich an, das Monopol für die Bibelauslegung innezuhaben. Dass sie dabei den Mund zu voll, ja viel zu voll genommen hat, ist deutlich geworden. Gewiss kann man sich vieles ausdenken und dann mit biblischen Vorbildern herumspielen, man kann unwesentliche Fragen zu Hauptfragen aufblasen und sich wichtig tun. Aber es bleibt dabei: das Erkennen Gottes und seines Sohnes bedeutet das ewige Leben! (Joh. 17:3) Dieses Erkennen ist tausendmal wichtiger und bedeutender, als alle Wachtturm-Ausgaben zusammen. Das alles ist endlich nur noch ein Haufen leblosen Papiers, aber das Wort Gottes ist lebendig und übt Macht aus! (Hebr. 4:12) Diese Macht ist so groß, dass der Prophet Jeremia sagen konnte:

„Und sie werden nicht mehr ein jeder seinen Gefährten und ein jeder seinen Bruder lehren, indem [sie] sprechen: ‚Erkennt Jehova!‘, denn sie alle werden mich erkennen, von ihrem Geringsten selbst bis zu ihrem Größten“ ist der Ausspruch Jehovas. „Denn ich werde ihre Vergehung vergeben, und ihrer Sünde werde ich nicht mehr gedenken.“ dass „alle mich erkennen werden, von ihrem Geringsten bis zu ihrem Größten, ohne das jemand sagen muss: „Erkenne Jehowah!” (Jer. 31:34).

Und Bibelleser wissen, dass sich die Macht des Wortes Gottes erst dann enfaltet, wenn der Geist Gottes das Wort Gottes lebendig macht und im Leser wirksam werden lässt. An diesem Erkenntnisprozess ist kein Mensch in der Weise beteiligt, wie es die WTG von sich behauptet.

Die wahre Sprache des Herzens ist die Liebe!  Das geht mir immer wieder durch den Sinn, wenn ich das Wort Gottes lese. Und dann gibt es noch die “genaue Erkenntnis”. Aber was versteht man darunter? Ich verstehe darunter das Erkennen Jehowahs, im Lichte der von ihm repräsentierten Liebe und nicht Buchstabenwissen, bloße Kopferkenntnis und leeres Getön!

 

 

 

 

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Jens

Hallo Tilo, ein toller und interessanter Artikel. Ich kann deine Ausführungen absolut zustimmen. Wie kann man als ZJ einem Interessierten ohne die kruden Erklärungen der WTG nur allein anhand der Bibel 1914 und 1919 erklären ? Gar nicht…Wie viel ZJ glauben selber noch daran aus Überzeugung und Erkenntnis ? Ich denke einige ZJ hören an diesem Punkt auf selbstständig zu denken und machen sich von der LK / WTG abhängig, da diese sagen, was die Mitglieder in Glaubensdingen denken sollen. Ich denke, Gott ist in der Lage auch ohne Hilfsmittel wie Traktate, Zeitschriften, Auslegungen etc.. zu den Menschen durch den… Weiterlesen »

Petrus111

Liebe Freunde, JZ haben eine Menge Probleme, die man nicht alle beleuchten kann… Russel sah sich als Bibelforscher – aber schon ganz in den Anfängen dieser Bewegung war es so, dass bestimmte Auffassungen akzeptiert und andere nicht akzeptiert wurden – also entzweite sich die Gruppe – manche gingen, andere blieben. Und schon ganz in den Anfängen der Bibelforscherbewegung haben sich die Menschen über ihrem Glauben zerstritten – wenn sie nicht im Glauben übereinstimmten, mussten sie sich trennen – sich gegenseitig ausgrenzen. Es ist ein Widerspruch, zu sagen, man forsche in der Bibel – aber dann nicht unterschiedliche Ansichten und Ergebnisse… Weiterlesen »

Ulla

Lieber Tilo, du hast eine wunderbare Art, Tatsachen zu beschreiben. Ich musste bei deiner Abfassung auch an die vielen unschuldig verfolgten und ermordeten “Bibelforscher” zB im Mittelalter denken: Auch damals versuchte man, einfache Menschen am Bibellesen zu hindern. Sie hätten sovieles, was falsch lief, mit Hilfe des heiligen Geistes erkennen können: Dass man Gott mehr gehorchen muss als der sog. “heiligen Mutter Kirche”. In einer ähnlichen Situation befinden sich Christen immer noch, in unserem Fall, wenn zB im WT vom 15.9.93 S. 22 steht: “Wenn wir uns indes von Jehovas Organisation zurückziehen, können wir nirgendwo sonst Rettung erlangen.” Tatsache ist,… Weiterlesen »

Dominikus Klein

Bibelauslegung? Zurück zum Ursprung, wer kann die Bibel besser auslegen als ein Rabbiner? Also wenn der Rabbiner schreibt…aber hier im Orginal…It’s not every day you get a hot real estate tip from a rabbi. But, Rabbi Yitzchak Zilbershtein is breathlessly pushing the Israeli market saying the imminent coming of the Messiah will drive the Jewish state’s real estate prices through the roof. Read more at https://www.wnd.com/2017/04/hot-real-estate-tip-buy-israel/#Q3uJpMTBauEbvUZy.99 Also das wichtigste auf Deutsch… “Man bekommt nicht jeden Tag einen heißen Tip über den Kauf vom Immobilien von einen Rabbiner. Aber der Rabbiner Yitzchak Zilbershtein ist nachdrücklich befürwortend den Kauf von Immobilien in… Weiterlesen »

Sparta

Verblendete Augen können nicht sehen. Es bedarf einer gewissen Zeit bis sich das Auge an die Umgebung gewöhnt hat. Jeder kennt dieses Phänomen wenn man bei starkem Sonnenlicht in einen Tunnel oder Wald fährt. Zeugen sind der Verblendung infolge der vielen Versammlungen dauerhaft ausgesetzt. Da heißt es erst einmal auf die Bremse treten – um Abstand zu gewinnen. Umdenken im Kopf, wie es die Opel Werbung sagt. Zum wenden muss man aber anhalten. Deshalb ist die Hirnwäsche so wichtig. Stetes Zusammenkommen, Familenstudium, Predigtdienst, Kongresse usw. verhindern aber das sich der Zeuge besinnen kann. Machst du etwas Urlaub von Jehova? Die Zeugenanhänger werden… Weiterlesen »

Agabus

Fakt ist, wer behauptet er sei wissend, wurde in der Bibel auch immer danach gemessen und gerichtet. Blinde Leiter sind Sie. Otternbrut, anmaßend und hochmütig. Anstatt zu sagen man sei auf der Suche nach Wahrheit, nein unser Verein hat die Wahrheit. Erschreckend ist nur, dass selbst nach solchen fast schon Bibel und Jesus lästernden Aussagen die meisten nicht stutzen. Es ist traurig ????

 

Toni da Silva Militao
Anna

Lieber Bruder Tilo, liebe Schwestern und Brüder, ich danke dir herzlich für die schön zu lesende und mit einfachen Worten beschriebene Abhandlung darüber, dass wir keinen Bibelausleger benötigen. Das Wort Gottes ist selbsterklärend und für schwierige, uns unverständliche Passagen gibt es – zumindest für mich – keine Erklärung. Für meinen Glauben ist dies auch nicht relevant. Letztlich genügt tatsächlich die Bergpredigt. Ich bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass ich die Offenbarung nicht verstehen muß. Gerne habe ich im Predigtdienst folgenden Text vorgelesen: 1. Johannes 5:19ff (geht auch mit der NWÜ): 19 Wir wissen, daß wir von Gott stammen,+ aber… Weiterlesen »

ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ

Maybe only a story – maybe more… “Bibelauslegung – nur durch den Sklaven?” Das war hier eine Frage, die mich sehr nachdenklich machte. Tja, der Sklave – wer kann damit wohl gemeint sein? Bekanntlich hält sich ja die JW.ORG, bzw. die Leitende Körperschaft der WTG, für diesen Sklaven. Mir ist dabei etwas aufgefallen und es kann ja gut sein, dass das einigen hier auch nicht anders ergeht. Es handelt sich um eine Bibelstelle, die in Matt. 12:18 zur Sprache gebracht wurde, als Jesus einem Mensch dessen Gesundheit wiederhergestellt hatte. Matthäus bezieht sich auf eine Prophezeiung aus Jes. 42:1 – 4… Weiterlesen »

M.N.

Ihr Lieben, im Februar-“Studien”-wt vierter “Studienartikel” erwartet die Leser wieder ein regelrechtes Feuerwerk der pseudobiblischen Selbstlegitimation des obersten JW.Org-Leitungsgremiums, das es einfach nicht lassen kann, sich ganz im Stil der Apostel der NAK oder des “Quorums der 12” der Mormonenkirche als “Erben des Episkopats der Jerusalemer Urgemeinde” zu verkaufen. Hierzu gleich mehr; zunächst möchte ich im Sinne dieses Themenfadens folgendes loswerden: Aus dem Wirken und den Briefen des Paulus geht eindeutig hervor, dass er die Apostel- und Presbyterschaft der Jerusalemer Gemeinde – deren Episkopoi – nicht als oberstes Leitungsgremium, als “Leitende Körperschaft” des Leibes Christi betrachtete und diese nicht als… Weiterlesen »

noomi an Edelmuth

  Paulus beginnt seine Briefe oft mit: „ein Gesandter des Messias Jeschua“ oder wie in dem Brief an die Römer 1:1 „Von: Paulus, einem Sklaven des Messias Jeschua, einem Gesandten, den ich bin für die Gute Nachricht Gottes berufen und ausgesondert“   Galater 1:1: “Von Paulus , einem Gesandten – ich habe meinen Auftrag nicht von Menschen oder durch menschliche Vermittlung empfangen, sondern durch Jeschua den Messias und von Gott dem Vater, der ihn von den Toten auferweckt hat- und von allen Brüdern bei mir…….“   Oder in dem Brief an die Philipper 1:1: „Von Paulus und Timotheus, Sklaven des… Weiterlesen »

Fox

Lieber Ede, nun nehme ich deine Frage an M. N. bezüglich der Jerusalemer Frage und damit verbunden nach der Rechtmäßigkeit des Zeugen-Jehovas-Sklaven zum Anlass, den 2. Teil zu eröffnen: Petrus stellte fest, dass den Christen aus den Nationen in gleicher Weise wie auch ihnen, den Aposteln, der Heilige Geist zuteil wurde. Also kein Unter-Heiliger Geist oder so.  Wie kommt es dann, dass die Organisationsleitung angedachten 144.000 Mitgliedern einen anderen Heiligen Geist unterstellt als dem Rest der Gläubigen? Ungefähr so, als hätten diese 144000 ein Bücherregal voll Heiligen Geistes und alle anderen bestenfalls ein einziges Buch voll Geist, so dass sie… Weiterlesen »

noomi an Fox

Zu deinem Kommentar passt doch diese Schriftstelle gut – oder?
1.Kor 12:13 Denn wir alle – ob Juden oder Nichtjuden, Sklaven oder Freie – sind mit demselben Geist getauft worden und haben von derselben Quelle, dem Geist Gottes, zu trinken bekommen, und dadurch sind wir alle zu einem Leib geworden.
14 Und wie jeder Körper besteht dieser Leib aus vielen Teilen, nicht nur aus einem.
Noomi

 
 

Ulla

Liebe Omma, liebe Fox, lieber M.N. Wie heißt es u.a. im zweiten Teil der Tauffragen seit 1985? “Bist du dir darüber im klaren, dass du dich durch deine Hingabe und Taufe als ein Zeuge Jehovas zu erkennen gibst, der mit der vom G.E.I.S.T. geleiteten Organisation Gottes verbunden ist?” – ………… Gestern nahm ich mir den Galaterbrief vor. Paulus schrieb ab Kap. 1:15 : “Aber Gott hatte mich in seiner Gnade schon vor meiner Geburt dazu bestimmt, ihm einmal zu dienen. Als die Zeit dafür gekommen war, ließ er mich seinen Sohn erkennen. Die anderen Völker sollten durch mich von ihm… Weiterlesen »

noomi an Edelmuth

  Lieber Ede Omma hatte recht, ich konnte nicht schlafen, bin wieder aufgestanden und habe deshalb erst jetzt deine Antwort gelesen. Was ich von dir hören wollte. Ja mal was Anderes – eine grosse Ladung Humor. So war es doch gemeint – ODER NICHT?? Kann dich beruhigen. Habe weder ein Smartphon noch ein Tablett. Den Königreichdienst, ach nein es heisst jetzt ja anders (sind in der Neuzeit angekommen) und auch den WT muss ich jetzt im Brotkasten lesen. Brieftauben habe ich auch nicht, dafür besuchen mich aber ein Pärchen normale Tauben und eine Anzahl anderer Vögel, vom Rotkehlchen, Zaunkönig, bis… Weiterlesen »

Lichtspender

Liebe Geschwister der BI-Gemeinde! Liebe Noch-Zeugen! Wie falsch der „TREUE“  und „VERSTÄNDIGE“  SKLAVE mit seinen Interpretationen liegt, davon hätten sich diese Woche wieder Millionen Zeugen bei ihrem Versammlungsbuchstudium überzeugen können. Doch nur wenigen dürfte es aufgefallen sein. Auf diesem Portal wurden wir (und sie) schon wiederholt dazu ermuntert, die Aussagen und Behauptungen des „Sklaven“ mit den in den Absätzen der Publikationen angegebenen Bibelstellen (und anderen) genau zu vergleichen, um die Lüge von der biblischen Wahrheit zu unterscheiden. Ein Beispiel: In dem in dieser Woche behandelten schwarzen Buch „Gottes Königreich regiert!“, Kapitel 10, S. 107 heißt es unter der Überschrift „Die… Weiterlesen »

noomi an Edelmuth

 
Lieber Edelmuth
Es tut mir leid, dass du meinen Kommentar als provokativ aufgefasst hast. Das war niemals meine Absicht. Wenn schon provokativ, auf keinen Fall gegenüber Dir persönlich! Hätte mich ausführlicher äussern müssen. Meine Meinung war, wenn es in Jerusalem eine LK gegeben hat, warum wurde Paulus von Jesus nicht sofort nach seiner Bekehrung nach Jerusalem gesandt, wenn dort die Zentrale gewesen sein sollte. Bitte entschuldige mich, du musst schon genug einstecken hier; dann auf keinen Fall auch noch von mir.
LG Noomi