Der “Funktionär“

Da steht er vor uns: Sehr seriös, mit Krawatte und Einstecktuch, gut rasiert, lächelnd, sicher und beherrscht, seine Worte sorgsam wählend und sehr deutlich und wohlwollend sprechend. Seine Rede ist sanft, aber deutlich. Er vermeidet es, seine Zuhörer zu schockieren. Er fordert nicht, er bittet. Er gebraucht oft den Konjunktiv und appelliert an die Anständigkeit.

Dieser Mann könnte im Vorstand eines Konzerns sein, ein Politiker, ein Manager, ein Banker oder ein Geistlicher. Er steht ganz und gar für seine Sache, er repräsentiert sie, er ist mit ihr eins. Was er sagt und tut, dient immer dem Nutzen der Sache. Er ist ihr uneigennütziger Diener. So ist das Bild, das er von sich einer Öffentlichkeit vermitteln will, einer Öffentlichkeit, die das gerne glauben möchte.

An diesen Menschentyp hat man sich mit der Zeit gewöhnt. Man hat sich auch daran gewöhnen müssen, dass diese Typen im geheimen oft ganz anders sind, als sie zu sein vorgeben. Enttäuschung, Verunsicherung und Vertrauensverlust machen sich breit. Und es ist irgendwie kurios, dass auch Funktionäre der WTG in dieses Schema passen! Natürlich nicht alle – das muss man sagen. Es gibt bestimmt noch Älteste, die sich ihr eigenes Gewissen bewahrt haben und ihre Arbeit mit christlicher Verantwortung erledigen wollen, sofern das heute noch möglich ist.

Aber es ist nicht nur die äußerliche Ähnlichkeit, die Funktionäre so ununterscheidbar macht. Es ist auch das Denk- und Gefühlsmuster, dass diese Herren gemeinsam haben.

Gemeinsamkeiten

Ich möchte einige Gemeinsamkeiten schildern: Diese Männer im Führungsgremium der WTG (und Älteste können auch dazu gehören) sind es zum größten Teil geworden, weil sie es so wollten. Sie wollen immer so sein, wie es der Apparat erfordert. Das heißt, sie passen sich um der Karriere willen dem allgemein akzeptierten Standard an. Das kann so weit gehen, dass sie ihr eigenes Selbst verstecken oder aufgeben, um einem bestimmten Muster zu entsprechen. Wie oft habe ich mit ansehen müssen, wie sich relativ junge Männer so kleideten, wie der Kreisaufseher, so sprachen wie er, sogar seine Zitate übernahmen, kurz: sich zur Kopie eines anderen machten, um „Erfolg“ zu haben. Sie suchten immer die Anerkennung der Höhergestellten. Um des eigenen Vorteils willen bewunderten sie Menschen, von denen sie Hilfe für ihre Karriere erhofften.

Loyalität zur Organisation statt Treue zu Gott

Dabei findet auch eine völlige Unterwerfung unter die „Organisation“ statt, denn sie wissen genau, dass nur der von ihr anerkannt wird, der sich durch viel Arbeit und unbedingte Loyalität ihre Anerkennung verdient! Unterwerfung unter die Autorität der „Organisation“ scheint für sie die einzige Möglichkeit zu sein, Liebe und Anerkennung zu bekommen. Und das hat eine Vorgeschichte: Durch die Propaganda wurde ihnen eingehämmert, dass Gott eine „wunderbare Organisation“ habe, die über jede Kritik erhaben ist. Sie ist einfach Gottes Sprachrohr! Alle ihre Anweisungen kommen direkt von Gott! Wer diesen Anweisungen nicht gehorcht, verweigert Gott den Gehorsam! Dieses “Mantra“ ist ihnen über viele Jahrzehnte eingepflanzt worden.

Angst und Schuldgefühle steuern den Funktionär

Ein zweiter Aspekt sind Angst und Schuldgefühle. Durch fortlaufende Propaganda wird Angst geschürt. „Wenn du Jehova liebst, dann wirst du ….“ Mit solchen Sätzen werden Schuldgefühle erzeugt. Man kann sich einbilden Gott nicht zu lieben, oder nicht so zu lieben, wie es von der „Organisation“ gefordert wird. In den Gefühlen der Betroffenen macht sich dann Furcht breit, denn wer Gott nicht liebt, wird bestimmt mit Missfallen von ihm betrachtet. Diesem Vorwurf will man sich nicht aussetzen. Man möchte auch, dass alle in der Versammlung gut von einem reden. Und auf diese Weise unterdrückt man in sich auch die Zweifel an der Richtigkeit bestimmter Aussagen der Organisation. Man verbiegt sich, um nicht unangenehm aufzufallen. Man wird zum kritiklosen „Ja!“-Sager.

Aber wie wird man so?

Ist man daran unschuldig? Das kann ich mir heute nicht mehr vorstellen, denn ich meine, dass das Werden eines Menschen viel mit seiner Liebe zur Wahrheit, mit seiner inneren Wahrhaftigkeit zu tun hat. Meine Beobachtungen gehen in diese Richtung, denn immer dann, wenn unser Funktionär merkt, dass irgendetwas nicht richtig sein kann, weil sich sein Gewissen meldet oder Kritik laut wird, dann ist er geneigt zu sagen, dass es entweder „menschelt“ oder dass „Gott es schon richtig stellen wird“. Er beruhigt sich zuerst damit, dass er seine Verantwortung beiseite schiebt. Er findet für alles Erklärungen – und mögen sie noch so lächerlich sein. Er hat die Neigung, sich selbst zu belügen und deshalb belügt er auch andere. Unter allen Umständen will er den schönen, trügerischen Schein wahren. Er folgt seinem verräterischen Herzen (Jer. 17:9, 10).

Er hat auch etwas zu verteidigen: Denn jede Organisation wird eines Tages nur noch daran denken, sich selbst zu erhalten, ihre Macht und ihren Besitz. Unser Funktionär hat sein Leben ganz auf die „Organisation“ gestellt, und alle Zweifel an der „Organisation“ sind ja auch Zweifel an seiner eigenen Stellung, an seinem Leben und an seiner Aufrichtigkeit. Was soll er machen, wenn er es zulässt, dass das Vertrauen wegbricht, auf dem die „Organisation“ steht? Dann war doch sein Leben für die „Organisation“ vergeblich. Ja, dann ist doch er selbst infrage gestellt! Das mag erklären, warum man gegen besseres Wissen handelt, an Dogmen festhält, das eigene Gewissen ruhigstellt und Abweichler mit aller Kraft und Tücke bekämpft.

Ein Scheinbeweis für Wahrheit

Ein dritter Aspekt ist die Formel: Wo Erfolg ist, da ist der Segen Gottes! Warum ist die „wunderbare Organisation“ Gottes eigene Organisation? Sie ist es, weil sie Erfolg hat! Der Erfolg ist für den Funktionär ein direkter Ausdruck des Segens Gottes. Aber diese Schlussfolgerung ist so alt wie die religiöse Lüge. Sie war auch für Johannes Calvin ein bewährtes Mittel, seine angebliche göttliche Legitimation zu untermauern. Und sie ist im Puritanismus Amerikas lebendig geblieben. Steigt jemand auf der Karriereleiter der WTG aufwärts, dann sieht er das als Beweis dafür, alles richtig gemacht zu haben und empfindet seinen Erfolg als göttliche Anerkennung.

Ich wies schon darauf hin, dass sich Funktionäre oft mit dem Hinweis beruhigen: „Jehova wird Missstände schon beseitigen; er wird nicht zulassen, dass sich die „Organisation“ von ihrem Ziel entfernt, dass sie sich von Gott abwendet.“ Dabei wird nur gern übersehen, dass Gott auch die Korruption des Glaubens in der Urchristengemeinde zugelassen hat! Warum? Wir müssen einfach einsehen, dass jeder Christ seine eigene Verantwortung hat, die er wahrnehmen muss! Jeder muss über seinen Glauben wachen, muss ihn lebendig erhalten und verteidigen. Jeder muss sich von Christus führen lassen und darf nur ihn als seinen Herrn anerkennen: Jesus Christus muss über ihn wachen; er muss ihn als sein Schaf durch den heiligen Geist führen. Man kann das nicht Menschen überlassen. Und das scheinen unsere Funktionäre nicht erkannt zu haben! Blind und uneinsichtig sind sie den anderen hinterher gelaufen und haben alle Warnungen ignoriert.

Dominanz des Verstandes

Das festgeschriebene Ziel, innerhalb der „Organisation“ optimal zu funktionieren, wie es die jeweiligen Umstände erfordern, führt häufig zu einem rein verstandesmäßigen Reagieren auf das Leben. Mit der Zeit kann es zur Trennung des Verstandes vom Gefühl, vom Herzen und zum Verlust der eigenen Wahrhaftigkeit führen. Es kommt zwangsläufig zum Verlust des Mitgefühls und zum Zerreißen menschlicher Bindungen, weil die Verarmung an Gefühl zu nachlassender Bindungsfähigkeit führt. Der Mitmensch rückt weit nach außen und wird als solcher gar nicht mehr wahrgenommen, es sei denn, man braucht ihn als Mittel zum Zweck. Denn obenan steht der Apparat, die Sache, der Betrieb, die „Organisation“ – und nicht der einzelne Mensch.

Für diese Geisteshaltung, für diesen moralischen Zwergwuchs, gibt es aus dem irdischen Leben Jesu viele Beispiele. Ich möchte nur auf eins hinweisen:  Jesus war am Sabbat in einer Synagoge. Er sieht einen Mann mit einer verdorrten Hand. Er weiß, dass die Pharisäer und Schriftgelehrten ihn belauern, weil sie einen Grund suchen, um ihn vor dem geistlichen Gericht anzuklagen. Nachdem Jesus den Mann zu sich gerufen hatte, fragte er die Pharisäer: „Was ist am Sabbat erlaubt? Das Gute zu tun oder das Böse? Leben zu retten oder zuzusehen, wie Leben zugrunde geht? Er blickte sie reihum an, voll Zorn und zugleich voll Trauer über die Starrheit ihrer Herzen, und befahl dem Mann: „Strecke deine Hand aus!“, und sie war gesund. Die Pharisäer aber gingen hinaus und berieten sich mit Leuten des Herodes zusammen, wir sie ihn umbringen könnten.“ (Mar. 3:1-6; Zink)

Solche Menschen neigen zur Dominanz des reinen Verstandes. Deshalb stehen „Anweisungen“ weit über der Liebe, denn zuerst kommt die „Anweisung“, dann der Mensch. Die Bibel nennt diese Haltung treffend „Herzenshärte“. An diesen Menschen fällt auf, dass sie ein hohes Maß an manipulativer Intelligenz besitzen. Sie können sich schnell auf ein Problem einlassen und es lösen. Aber sie lösen es mit dem reinen Verstand, nicht auch mit dem Gewissen und dem Herzen. Sie lösen es losgelöst von fast allen ethischen Bedenken. Auf diese Weise kann die manipulative Intelligenz zur Gefahr für das Leben werden (siehe Adolf Eichmann). Die typische, bürokratische Loyalität setzt sich über Menschen hinweg; sie ignoriert u. U. alles, was Gott gutheißt und will.

Wir haben dafür vor der „Royal Commission“ in Australien ein schlimmes Bespiel miterlebt, als wir sahen und hörten, wie die Funktionäre der WTG versuchten, sich angesichts der vertuschten Missbrauchsfälle zu rechtfertigen. Sie wollten unter allen Umständen ihr Gesicht wahren und dachten keinen Augenblick an Gott, die Opfer und die Täter. Sie wollten rein und unschuldig dastehen und argumentierten mit der Bibel! Zu ihrem Pech trafen sie auf einen Mann, der sich gut vorbereitet hatte. Er schlug ihnen ihre „biblischen“ Scheinargumente mit der Bibel und mit dem Gewissen aus der Hand.

Der Glaube an Gott wird ersetzt durch den Glauben an die Organisation

Man sollte nicht meinen, dass diese Menschen keinen Glauben hätten! Doch, sie haben den Glauben an eine „wunderbare Organisation Gottes“! Sie glauben eher dem „Sklaven“ (das ist das Führungsgremium) als ihrem Herzen und der Bibel. Das Gewissen wird von ihnen immer dann beiseite gedrängt, wenn es die „wunderbare Organisation“ betrifft. Denn in ihrem Denken und Fühlen gibt es nur Gehorsam gegenüber der „Organisation“, den sie auch als Loyalität bezeichnen. Diese Loyalität scheint über der Treue zu Gott zu stehen. Das Gewissen wird bei diesen Funktionären identisch mit Gehorsam, Pflichterfüllung und Arbeit.

Funktionäre sind typische Bürokraten, die daran gewöhnt sind, Anweisungen blind und ohne Nachfragen auszuführen. Anweisungen werden vergöttert, weil sie ja „direkt von Jehova kommen“. Durch Anweisungen einer weltfremden Führung wird der Mensch zur Sache, die verwaltet wird. Der Mensch hat dann zu funktionieren wie eine Maschine. Und wenn er nicht so funktioniert, wie man es sich vorstellt, dann hat er u. U. mit Sanktionen zu rechnen. Günstigenfalls wird mit ihm, auch wenn er schon Jahrzehnte dabei ist, ein Buch der „Organisation“ „studiert“, um ihn wieder auf den gewünschten Weg zu bringen.

Der hier geschilderte Funktionär ist bemerkenswert gefühlsarm und blutleer, als Mensch oft unwahrhaftig und schwer durchschaubar. Das macht ihn geeignet, jedem gewünschten Zweck zu dienen. (Er ist wie ein Hund, der nur Gehorsam kennt und immer nach der Pfeife rennt. Er lebt nicht selbst, er wird getrimmt. Sein Leben ist nur fremdbestimmt. Er ist ein Mensch für alle Zwecke und streckt sich unter jede Decke. Er ist ein Rädchen im Getriebe, kennt weder Freunde noch die Liebe, wenn es um Pflichterfüllung geht.)

Sein Gott ist in Wahrheit die „Organisation“. Ihr gehorcht er blind und vorauseilend. Er will immer der Erste sein, er will immer noch entschiedener und stärker zur „Organisation“ stehen als andere. Und so, wie ein an Gott glaubender Mensch seinen himmlischen Vater verteidigt, so verteidigt der Funktionär seine „Organisation“. Er lässt nichts auf sie kommen, kein Schatten darf auf sie fallen, kein Fleck sie verunreinigen. An die Stelle Gottes ist die „Organisation“ getreten, weil man sie mit Gott gleichsetzt, indem man behauptet, sie sei Gottes Sprachrohr, also sein „Mund“.

Das ist Götzendienst – und der hat Folgen! Der Prophet Jeremia machte es deutlich: So spricht Jehova: Verflucht ist der Mann, der auf den Menschen vertraut und Fleisch zu seinem Arm macht, und dessen Herz von Jehova weicht! Und er wird sein wie ein Entblößter in der Steppe und nicht sehen, dass Gutes kommt; und an dürren Orten in der Wüste wird er wohnen, in einem salzigen und unbewohnten Land.“ (Jer. 17:5, 6)

Wir müssen also über die Funktionäre nichts weiter sagen. Als „Priester“ eines von Menschen geschaffenen Götzenbildes werden sie nicht das erleben, was der Prophet denen verheißt, die nicht auf Menschen vertrauen (Jer. 17:7, 8).

„Gesegnet ist der Mann, der auf Jehova vertraut und dessen Zuversicht Jehova geworden ist. Denn er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und seine Wurzeln am Bach ausstreckt, der die Hitze nicht fürchtet, wenn sie kommt, sondern seine Blätter bleiben grün; auch in einem dürren Jahr braucht er sich nicht zu sorgen, und er hört nicht auf, Frucht zu bringen.“ (Jer. 17:7, 8) 

Darf es im Christentum Funktionäre geben? Wer mit dem Inhalt des NT’s vertraut ist, wird diese Frage entschieden verneinen. Jesus war es jedenfalls nicht! Alles, was wir über Jesus wissen, widerspricht dem. Die Menschen kamen zu ihm, weil sie sich in der Wärme seiner Liebe wohlfühlten, weil sie sich so wie sie waren angenommen fühlten. Ihr Herz sagte ihnen, dass Jesus Barmherzigkeit lebte, Liebe ohne Vorwürfe gab und allen helfen wollte, dass das Gute in ihnen zur Entfaltung und zum Blühen komme. Sein gelebtes Mitgefühl war für die Sanften der Erde eine Quelle der Freude und des Friedens. Er erzeugte keine Furcht und stellte Gott als einen gütigen und verständnisvollen Vater vor, der allen gibt, ohne Vorwürfe zu machen. Er lehrte angstfrei und schuf Vertrauen. (Die WTG zerstört es.)

Und seine Apostel lebten ebenso! Sie wollten nur dies: Mitarbeiter an der Glaubensfreude ihrer Brüder sein. Niemals wollten sie über ihre Glaubensgeschwister herrschen! Sie stellten sich ganz bewusst mit ihnen auf eine Stufe und sahen sich als Menschen, die irren können, die Sünder waren und der Barmherzigkeit Gottes bedurften.

Warum sich Funktionäre so gut vermehren

Jeder Funktionär hat es gern, wenn er durch andere Menschen bestätigt wird. Und am ehesten wird er durch seinesgleichen bestätigt. Darum fördert er immer jene Menschen, die ihm gleichen wie ein Ei dem anderen. Es schmeichelt ihm, wenn er Schüler hat, die es ihm gleichtun. Natürlich gehören keine Individualisten dazu, denn sie sind im Weltbild des Funktionärs eingebildet, stolz und rechthaberisch. Der Funktionär liebt den Gleichschritt. Ein Individualist kommt zu häufig aus dem Tritt, weil er so sein will, wie er sein darf und nicht so, wie ihn andere haben wollen. Aber alle anderen werden leicht ein Opfer des Funktionärs und dienen letztlich dazu, ihn selbst zu bestätigen. So kommt es, dass der Apparat immer besser im Sinne der Funktionäre funktioniert. Und deshalb sind keine durchgreifenden Änderungen zu befürchten. Es wird im Kern der „Organisation“ immer so bleiben, wie es war. Und das geht so lange, bis der Hammer fällt. 

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Janus

Sehr guter Artikel, Danke.

Es grüßt

Janus

Nachdenker

Nachdenker an Tilo,

Vielen Dank für einen wieder einmal treffender und realitätsbezogenen Artikel. Zusammengefasst kann man sagen das diese Funktionäre nur noch funktionieren, Marionetten Ihrer Organisation sind und in einer Scheinwelt leben. Sie verleugnen ihr eigenes ich, passen sich gnadenlos an und können noch nicht einmal was dafür. Sie werden fremdbestimmt, wie die Marionette an Fäden geführt wird. So werden sie allesamt mit ihrer Organisation untergehen.

Grüße

Nachdenker

Robert Greiml

Die L.K. sagt,Wir bestimmen was auf den Tisch kommt,wo bitte war der Heilige Geist?

Wir sind nicht besser als die anderen. Es ist nicht so gekommen wie wir erwartet haben,aber wir sind zu

versichtlich das Ihr uns die Treue haltet.Wir sind nicht so Anmaßend das wir glauben Gott spricht nur

durch uns. Man soll aus den Brüdern Nutzen ziehen (sprich ausbeuten)

Ich aber sage euch Ihr sollt nicht über die Herde Herrschen.Der Mensch hat über den Menschen zu

seinem Schaden geherrscht.     Grüsse von Rob.

Freigeist

Ich kannte einen “Funktionär, mit Vornamen Lothar. Und diejenigen, die hier aus einer bestimmten Versammlung  mitlesen, wissen wen ich meine. Er ging Schritt für Schritt mit Gottes? Organisation.Er wurde wegen seines ” Glaubens” in der DDR als junger Mann eingesperrt und schwer misshandelt. Er war vorsitzführender Aufseher, leitete Komiteeverhandlungen,fällte Urteile allerdings erst nach reiflicher Überlegung. Er wollte die Versammlung in Liebe leiten, ganz im Sinne der Bibel. Und doch war er der Orga. hörig.,bewegte sich keinen Millimeter seitwärts.Er baute gemeinsam mit Anderen in Selters die Sammlung der “Zeitzeugen” auf. Die Geschichte der JZ im Dritten Reich.  Als er alt wurde,… Weiterlesen »

hei-bea

Kann ein Funktionär nichts dafür, dass er ist, was er ist?- Jeder Christ hat seine e i g e n e Verantwortung Gott gegenüber, seinen Glauben zu schulen und zu behüten. Auch wenn ich an den Fäden der Org hänge, habe ich zwei Optionen: hängenbleiben oder die Fäden durchtrennen und Jesus zu meinem geistigen Führer machen… Das wiederum setzt “das sich selbst in Frage stellen” und D e m u t voraus, seine “Fehler”zu erkennen und dann zu korrigieren.- Vermitteln uns die Funktionäre das Bild eines demütigen Menschen?!
Danke für den sehr guten Artikel!
Grüße aus dem heute kalten sonnigen Harz
hei-bea

Hubert Jobst

Hallo an alle,

war gestern jemand beim Gedächtnismahl? Wenn ja, welche Erfahrungen hat er gemacht?

Liebe Grüße,

euer Hubert

Lichtspender

Lieber Tilo,

das hast du sehr gut zusammengetragen und formuliert: eben auf den Punkt gebracht.

Ich habe selbst unzählig viele dieser “Funktionäre” über die Jahre kennen lernen können.

Und im Grunde war ich selbst so einer. Gut, wenn man irgendwann das Spielchen durchschaut und einem geholfen wird aufzuwachen, durch wen auch immer und wodurch auch immer.

 

 

Jolanda

Und das geht so lange, bis der Hammer fällt.”

Na denn, JEDER kann den Hammer fallen lassen.

Oder ist sogar verpflichtet dazu?!?

“Beschreibungen”, reichen irgendwann nicht mehr. Auch wenn sie noch so gut sind.

Etwas kurz gekommen sind die lieben Schwestern. Oder ist das einem Teil II vorbehalten?

Ömmelchen

Super Artikel. Vor allem auch die Hinweise auf biblische Beispiele. Menschen sind so leicht zu verführen; am besten mit Macht und Eitelkeit. Das Problem ist so alt wie die Menschheit. Diese Masche Satans funktioniert nach wie vor tadellos. Kaum war die Christengemeinde gegründet, tauchten Leute wie Diotrephes oder die superfeinen Apostel auf, die sich genauso benahmen wie die Pharisäer. Die Vertreter der Kirche; ob nun Angehörige des päpstlichen Hofes oder Klostermönche, folgten diesem Beispiel. Heute sind es Sekten wie die Zeugen, Scientology, Mormonen oder Amish – die zugrunde liegenden Prinzipien sind dieselben. Menschen werden ihrer Freiheit beraubt und Gott und… Weiterlesen »

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