Auferstehung und Verwandlung

Es gibt Themen, die unter den Kommentatoren auf BI-aktuell immer und regelmäßig heftige Kontroversen hervorrufen. Deshalb ist es für mich in gewisser Weise gefährlich, gerade über dieses Thema zu schreiben. Ich versuche es trotzdem. Und ich möchte gleich am Anfang betonen, dass für mich diese Thematik noch nicht abgeschlossen ist. Aber vielleicht ist sie für uns noch nicht endgültig abzuschließen, weil sie die Zukunft betrifft und wir dieselbe eben nur in verschwommenen Umrissen sehen können. Was sagt die Bibel über die Auferstehung?

Ich setze voraus, dass jeder die Grundlehre über die Auferstehung kennt, dass es eine „Auferstehung der Gerechten und der Ungerechten“ geben wird, die „am letzten Tage stattfinden wird“. Und ich will auch nicht auf das alles eingehen, was Jesus dazu gesagt hat. Ich möchte mich eher auf das beschränken, was Paulus dazu im 1. Kor. 15:44-54 zu sagen hatte.

Der Apostel wollte die Frage beantworten, mit welchem Körper die Toten auferweckt werden. Er macht den Lesern am Beispiel eines Samenkorns zuerst klar, dass dieses Samenkorn sterben muss, damit eine neue Pflanze wachsen kann.  Dann geht der Apostel auf die unterschiedlichen Körperlichkeiten der Schöpfung ein, um zu zeigen, dass Gott jedem Ding und jedem Geschöpf eine eigene Gestalt gegeben hat. Und dann schrieb er:

„So ähnlich könnt ihr euch die Auferstehung von den Toten vorstellen: Was in die Erde gelegt wird, ist vergänglich, was auferweckt wird, ist unvergänglich.

Was in die Erde gelegt wird, ist ein natürlicher Leib, was auferweckt wird, ist ein himmlischer Leib. Wenn es einen natürlichen, einen der Seele entsprechenden Leib gibt, muss es auch einen himmlischen Leib, einen dem Geist entsrechenden Körper geben.“ (15:42-44)

Im griechischen Text gebrauchte der Apostel zwei Wörter, die im Deutschen mit „natürlich“ (psychikon) und „himmlisch“ (pneumatikon) wiedergegeben werden. Das macht die ganze Sache schwierig, denn es ist nicht eindeutig zu entscheiden, ob pneumatikon einen „Geistesleib“ bedeuten soll, oder einen „Leib“, der durch den Geist Gottes beherrscht wird und von ihm gestaltet wird.

(Wörterbücher des neutestamentlichen Griechisch machen darauf aufmerksam, wie diese Wörter gebraucht werden. Zu psychikon wird ausgeführt, dass es in bezug auf den menschlichen Geist oder die natürliche Beschaffenheit des Menschen im Gegensatz zu pneumatikonfür den Menschen verwendet wird, der durch den Geist Gottes geprägt ist.)

Im 2. Kapitel des Korintherbriefes gebraucht Paulus dieselben Ausdrücke, um den Gegensatz zwischen „fleischlichen Menschen“ und „geistigen Menschen“ zu beschreiben:

„Ein natürlicher Mensch(psychikon) kann nicht erfassen, was vom Geist (pneumatos) Gottes kommt. Er hält es für Unsinn und kann nichts damit anfangen, weil es eben durch den Geist (pneumatikos) beurteilt werden muss. Doch der Geistesmensch (pneumatikos) kann alle Dinge beurteilen.“ (1. Kor. 2:14, 15)

Im Kapitel 3:1 fährt er fort:

„Zu euch konnte ich bisher aber nicht wie zu Geistesmenschen(pneumatikos) sprechen, sondern musste euch wie natürliche(von ihrer Natur bestimmte) Menschen(sarkinois,fleischlich) behandeln, die im Glauben an Christus noch Kinder sind.“

Hier werden also die von ihrer ererbten Natur bestimmten Menschen denen durch den Geist Gottes geleiteten Menschen gegenüber gestellt. Es ist mitunter schwierig auszumachen, was Paulus im Einzelnen meinte, wenn man nur einen Satz aus dem Kontext herausnimmt. Ich möchte daher auf den Kontext eingehen, auf den sich die Worte Pauli in 1. Kor. 15:42-44 beziehen. In den Versen 50 bis 54 wird die Sterblichkeit der Unsterblichkeit gegenüber gestellt:

„Ich versichere euch, liebe Geschwister: Menschen aus Fleisch und Blut können keinen Anteil am Reich Gottes erhalten; ein vergänglicher Leib kann nicht unsterblich werden.“

Wie ist das zu deuten? Wird hier betont, dass man nur mit einem geistigen Leib im Reich Gottes leben kann? Wird hier die berüchtigte „unsterbliche Seele“ erwähnt? Ich denke nicht! Denn wir wissen, dass unser jetziger Leib der Vergänglichkeit unterworfen ist; wir müssen sterben. Mit so einem sterblichen Leib ist kein ewiges Leben im Reich Gottes möglich, denn es soll ja ein ewiges Leben sein! Also, muss eine Veränderung vor sich gehen: Die Auferstandenen müssen einen Leib bekommen, der ewig leben kann. Und das kann sich auf eine irdische oder eine himmlische Hoffnung beziehen. In beiden Fällen ist ein unsterblicher „Leib“ für die Ewigkeit notwendig. Dann fährt der Apostel fort:

„Hört zu! Ich sage euch jetzt ein Geheimnis: Wir werden nicht alle sterben, wir werden aber alle verwandelt werden – blitzartig, in einem Augenblick, beim Ton der letzten Posaune. Denn die Posaune wird erschallen und die Toten werden auferweckt – unvergänglich! Und wir, wir werden verwandelt. Denn dieser verwesliche Körper hier muss Unverweslichkeit anziehen, dieses Sterbliche die Unsterblichkeit.“ (51-53)

Diese Aussage des Apostels deckt sich mit der in seinem Brief an die Thessalonicher (1. Th. 4:15-18). Noch ein Wort zum Zeitpunkt des geschilderten Geschehens: Paulus erwähnt die letzte Posaune. Wenn ich eine Parallele zur Offenbarung ziehen darf, dann ist es die siebente Trompete oder Posaune. In der Offenbarung wird sie geblasen, wenn Gottes Reich aufgerichtet wird, wenn sein „geheimer Plan“ vollendet wird (Offb. 10:7).

Die Verwandlung kann darin bestehen, dass die Menschen durch ein Wunder am Erbgut verändert werden, so dass der Tod nicht mehr in ihnen wohnt. Man kann dabei auch an die Erbsünde denken, die ja im Menschen ist und die beseitigt werden muss (Ein gutes Bild: Hes. 36:26).  Also: Ein „Mensch aus Fleisch und Blut“, mit Sünde und Tod behaftet, kann nicht im Reich Gottes leben. Ein vergänglicher Leib kann nicht von sich aus unvergänglich werden, er muss „verwandelt“ werden.

Es geht nicht ohne Hinweis auf das Wort „Himmel“. Im NT wir häufig nur das Adjektiv „himmlisch“ (gr. epouranios) gebraucht. Es kommt dann auf den Leser oder Übersetzer an, auf welches Subjekt oder Objekt er dieses Eigenschftswort bezieht. Da ist z. B. in vielen Übersetzungen von der „himmlischen Berufung“ die Rede (Hebr. 3:1). Was ist damit gemeint? Wird jemandin den Himmelberufen? Oder kommt die „Berufung“ vom Himmel? Ist es eine Berufung(so, wie wir es im Deutschen verstehen) oder ist es nur ein Ruf, der vom Himmel ausgeht? Es ist streng genommen ein Ruf, eine Einladung, die vom Himmel aus ergeht, denn hier gebraucht der Apostel das Wort klesis, das Ruf oder Einladung bedeutet. Es ist keine Berufung in den Himmel! Dieses Beispiel mag die Schwierigkeiten verdeutlichen, die beim Übersetzen der Bibel bestehen. Und ich kann mir gut vorstellen, dass jeder Übersetzer bei seiner Arbeit auch von seinen Glaubensansichten beeinflusst wird.

Der Streit in den Diskussionen dreht sich auch immer wieder um die Frage: Wo werden die Toten auferstehen?

Aus den Schriften des Alten Bundes kann man entnehmen, dass die Menschen auf der Erde leben werden. Im Neuen Bund hat Jesus mit seinen Aposteln (!) einen Bund nach dem letzten Passahmahl geschlossen:

„Doch ihr seid in allem, was ich durchmachen musste, treu bei mir geblieben. Dafür werde ich euch an der Herrschaft beteiligen, die mir mein Vater übertragen hat. Ihr werdet in meinem Reich an meinem Tisch essen und trinken und auf Thronen sitzen, um die zwölf Stämme Israels zu richten.“ (Luk. 22:28-30)

Mindestens die Apostel des Lammes werden mit ihm regieren. Darum sind sie auch die Grundsteine des Neuen Jerusalems. Und sie werden die „Stämme Israels“ regieren, das sind dann alle Menschen, die in Gottes Reich sein werden.

Ich muss sagen, dass ich mit einem Leben auf der Erde kein Problem habe, denn das war von Anfang an Gottes Wille! Und was am sechsten Tag „sehr gut“ war, wird es auch in der Zukunft sein. Daran ändert für mich auch die Aussage im Brief an die Epheser (2:6) nichts: „Er (Gott) hat uns mit Jesus auferweckt und uns einen Platz im Himmel (in der Himmelswelt) gegeben.“ Das mag auf Mitregenten Jesu zutreffen, aber ich denke nicht, dass es auf alle Nachfolger Jesu und auf alle Auferstandenen zutrifft.

Es wird oft die Aussage Jesu aus Johannes 14:2, 3 als Beweis gebraucht, um zu zeigen, dass alle seine Nachfolger in den Himmel kommen:

“Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen. … Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten.“

Das muss nicht zwingend bedeuten, dass diese Stätte im Himmel ist! Sie kann auch auf der Erde sein. In der Bergpredigt sagte Jesus:

„Wie glücklich sind die Mildgesinnten, denn sie werden die ERDE erben.“ (Mat. 5:5) Und das Neue Jerusalem kommt von Gott aus dem Himmel zu den Menschen! (Offb. 21:1-4). Und dann wird Gott bei ihnen sein! (siehe auch Offb. 3:12; 5:10, dazu wäre anzumerken, dass hier die gr. Präposition epi  (gleich „auf“) und nicht hyper( gleich „über“) verwendet wird.)

Ich habe noch keine Klarheit über die Zahl 144000. Ich bin geneigt, sie symbolisch zu verstehen und möchte mich daher nicht dazu äußern. Jedenfalls kann ich an keiner Stelle erkennen, dass sie unbedingt die Bedeutung haben soll, die ihr von der WTG angedichtet wird.

Zum Schluss noch eine Bemerkung zur Aussage, dass Christen „allezeit beim Herrn sein werden“ (1. Th. 4:17). Das wird gerne dahingehend verstanden, dass Jesu Nachfolger in Christi himmlischer Gegenwart, also buchstäblich BEI ihm sein werden. Dieses Bei-ihm-sein wird so interpretiert, dass man ihn als Geistwesen buchstäblich sehen wird. Auf seine zwölf Apostel wird das zutreffen, aber wie ist es bei denen, die im Reich Gottes auf Erden leben werden? Ganz einfach: Es gibt heute viele Christen, die eine ganz bestimmte Nähe zu Gott und Christus haben.

Sie erleben die Erfüllung der Worte Jesu aus Mat. 28:20, sie fühlen sich zur Familie Gottes zugehörig (Eph. 2:19) und leben mit Gott und Christus wie in einer gemeinsamen Wohnung (Joh. 14:23). Und von Hiob haben wir gelesen, dass er Gott „gesehen“ hatte! Kann man sich eine größere Nähe vorstellen? Ja, ist der Mensch überhaupt in der Lage, die „Gestalt“  Gottes zu sehen? Dazu ist er nicht fähig! Er kann noch nicht einmal verstehen, was Materie eigentlichist, was Energie eigentlichist, was Licht eigentlichist usw.  Wir machen uns Vorstellungen und wissen, dass sie alle nicht die Wirklichkeit, sondern nur Teilaspekte treffen. Und dann will man buchstäblich Gott von Angesicht zu Angesicht sehen wollen? Welche Vermessenheit!

Wir werden, so denke ich, Gott immer nur durch Jesus Christus wahrnehmen können. Jesus Christus ist die für uns Menschen größtmögliche Gottesoffenbarung! So läuft wieder alles darauf hinaus, durch Glauben zu leben und nicht durch Anfassen und Anschauen.

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Auf die Gefahr hin mich unbeliebt zu machen. Man sollte solche Beiträge nicht schreiben, wenn der Autor schon selbst sagt, dass das Thema für ihn noch nicht abgeschlossen ist. Dies trägt nur zu allgemeinen Verunsicherung bei. Das kann nicht gut sein. Allein die Aussage, dass alle am letzten Tag auferstehen werden widerspricht der Offenbarung. Offenbarung 20,4-6 4 Und ich sah Throne, und sie saßen darauf, und es wurde ihnen gegeben, Gericht zu halten; und ich sah die Seelen derer, die um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen enthauptet worden waren, und die, die das Tier nicht angebetet… Weiterlesen »

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