Gegen die Angst – Angst als Zuchtrute, (2. Artikel, Teil 2)

Niemals fiel es Jesus ein, die Angst als Zuchtrute zu verwenden. Er suchte Liebe und nicht den Angstgehorsam.

frau_sorgen_gruebeln_angst_xs_inkje-photocas-1Wir können noch einen Blick auf Saulus (Saul) und auf Petrus werfen, denn es lohnt sich zu sehen, wie rücksichtsvoll, verantwortlich, ehrlich und lieb Jesus mit irrenden Menschen umging. Es lohnt sich zu sehen, wie Jesus die eigentlichen Interessen von Sündern suchte, wie er das Gute in ihnen zu wecken verstand.

Wie wir wissen, hatte Saul auf dem Weg nach Damaskus eine Begegnung, die ihn für sein Leben radikal veränderte: Der auferstandene Jesus spricht mit einem fanatischen Verfolger seiner ersten Jünger. Gerade war Stephanus mit Zustimmung und im Beisein Sauls gesteinigt worden. Nun war er auf dem Weg, um weitere Jünger festzunehmen und sie einer Bestrafung zuzuführen. Eigentlich hatte er Mordaufträge auszuführen. Und jetzt wird er mit Blindheit geschlagen! Der, den er eigentlich verfolgte, spricht zu ihm: “Saul, Saul, warum verfolgst du mich?” Wieder sind es nur wenige Worte, die Jesus spricht. Aber sie zeigen Wirkung! Saul wird angewiesen, nach Damaskus zu gehen und dort sollte er erfahren, was er weiter tun sollte.

Drei Tage lang ist Saul blind. Das kann viel Zeit sein, um nachzudenken. Es muss Saul klar geworden sein, dass sein Erlebnis nicht mit den üblichen Redeweisen zu erklären war. Warum hatte der Mann aus Nazareth, der ja offensichtlich nicht tot war, sondern im Himmel lebte, ihn nicht gleich getötet? Die Macht dazu hatte er offensichtlich. Warum ließ er ihn am Leben? Wer so viel Macht hat, kann sie doch einsetzen, um seine Nachfolger zu schützen. Aber dieses Verhalten war für einen eifrigen Pharisäer nicht zu verstehen.

Jesus schickt nun einen Jünger namens Ananias zu Saul in die Gerade Straße, in das Haus des Judas. Ananias erhebt Einwände: “Herr, ich habe schon viel von diesem Mann gehört. Er hat deinen Heiligen in Jerusalem viel Böses angetan.” Aber Jesus weist ihn an, trotzdem hinzugehen und ihm dies zu sagen: “Saul, Bruder, der Herr hat mich gesandt – Jesus, der dir auf dem Weg erschienen ist. Du sollst wieder sehen können und mit heiligem Geist erfüllt werden.” Ananias geht hin und spricht ihn mit Bruder an! Das ist so eine Art Schlussstrich unter das vergangene Leben des Pharisäers Saul, denn er lässt sich sofort taufen und bekennt sich damit zu Jesus Christus. (Apg. 9:1-19)

Was an dieser Begebenheit wieder auffällt, ist die sanfte Art unseres Herrn Jesus Christus: Er blickt hier in das innere Wesen Sauls und erkennt die Wahrheit in diesem Menschen. Er droht nicht, er erzeugt keine Angst. Und dann legt er durch Liebe und Barmherzigkeit einen verschütteten Menschen frei und führt ihn in das wahre Licht des Glaubens. Auch hier beweist Jesus die gewaltige Macht der Liebe!

Ein anderer Mensch liebte seinen Meister wirklich, und doch kam er zu Fall. Wir werfen einen Blick auf Petrus und sehen einen ganz normalen Menschen, der an Menschenfurcht litt. Angst machte ihn zum Verräter an seinem Freund. Ehe der Hahn gekräht hatte, verleugnete er Jesus dreimal! Jesus bekam das mit. Und das einzige, was er tat, war ein tiefer Blick, den Petrus nie wieder vergessen hat. Die Reaktion war heftig: Petrus weinte bitterlich und wird sich selbst gehasst haben, weil er so schändlich gehandelt hatte. So wies ihn sein eigenes Herz zurecht. Und Jesus verzeiht ihm diesen Verrat. Er wusste ja um die fatale Situation im Menschen. Und mit Liebe und einer stummen Zurechtweisung führte Jesus seinen Apostel wieder zurück. Auch hier bemerken wir im Handeln Jesu nichts von Angstmachen! (Luk.22:54-62)

Gehorsam aus Liebe kennt keine Angst

Im ganzen irdischen Leben Jesu ist nichts von Angstmachen zu erkennen! Denn Jesus weiß, dass ein Mensch nur durch Liebe und Barmherzigkeit dazu gebracht werden kann, dem Schöpfer und Vater im Himmel zu vertrauen. Jehova braucht das Herz und keinen Gehorsam aus Angst vor dem Tod oder weil man unbedingt das Paradies haben will. Jehova möchte Menschen, die IHN um seiner selbst willen lieben und vertrauen; er braucht keinen Menschen, der einen guten Handel abschließen will nach der Devise: Ich gehorche dir und du gibst mir das Paradies. Dieser Gehorsam wäre nicht der Gehorsam des Herzens, der auf Liebe zum Höchsten gründet. Es wäre der Gehorsam eines berechnenden Knechtes, der seinem Herrn nur um einen guten Lohn dient, ohne eine persönliche Beziehung zu ihm zu haben, also ohne Liebe zum Herrn. Auf so einen würdelosen Handel lässt sich Jehova nicht ein! Nein, wir wissen es besser, und wir stimmen mit den späteren Worten Sauls (jetzt Paulus) überein: 

“Und wenn ich Glauben habe, um Berge zu versetzen, aber nicht Liebe habe, so bin ich n i c h t s.” (1. Kor. 13:2b)

Es ist uns klar, dass diese liebevolle Beziehung zum Höchsten und zu seinem Sohn gar nichts mit Angst zu tun haben kann! Gewiss, mit Angst kann ein Mensch erpresst werden, Gott zu dienen. Das ist möglich, wenn es um einen “vorteilhaften Handel” geht; es ist aber unmöglich, wenn es um Liebe, Verantwortung vor Gott und um Würde geht.

Das ist in der Bibel ein durchgehender Gedanke. Und doch steht im Gesetz Mose: “Wenn doch nur dies ihr Herzenstrieb würde, mich zu fürchten …” (5. Mose 5:29) Ja, Gott zu fürchten soll ein Herzenstrieb sein? Das ist doch ein Widerspruch in sich. Hat das nicht mit Angst zu tun? Nein, es hat nichts mit Angst zu tun. Der Apostel Johannes schrieb in 1. Joh. 4:18:

“Die Liebe kennt keine Furcht, sondern die vollkommene Liebe vertreibt die Furcht. Denn Furcht rechnet mit Strafe. Bei dem, der sich fürchtet, ist die Liebe noch nicht an ihr Ziel gelangt.”

“Die vollkommene Liebe vertreibt die Furcht”, weil Liebe schon die Erfüllung des Gesetzes ist und nicht mit Bestrafung zu rechnen hat. Wer hat schon Angst vor seinem Vater, wenn er aus Liebe seinen Geboten gehorcht? So geht es hier eher um Respekt. Es ist der Respekt eines vertrauensvollen Kindes vor seinem Vater. Das Kind erwartet von seinem Vater alles, was gut und gerecht ist. Es traut ihm gar nichts anderes zu! Deshalb ehrt und liebt es den Vater und hat eine hohe Meinung von ihm. Das ist Gottesfurcht, und wer sie hat, wird das Böse meiden, weil er seinem Vater so etwas nicht antun möchte. (Die Haltung Josefs: 1. Mose 39:9)

Und der himmlische Vater hat ein großes Herz! (1. Joh. 3:20) Er kennt uns wirklich und hat immer den Wunsch, uns Gutes zu tun, weil wir ihm vertrauen. Und er ist die Liebe in Person. Seine Gerechtigkeit wird durch Barmherzigkeit gekrönt. Wir müssen uns nicht vor Gott fürchten, wenn wir ihm respektvoll begegnen.

In der Bibel sind Gerichtsurteile enthalten, ebenso Warnungen und Ermahnungen. Das könnte man alles als Drohung und Angstmachen auffassen. Und es gibt auch Beispiele dafür, dass Menschen auf solche Warnungen gehört und sich vom schlechten Weg abgewandt haben. Aber es gibt kein Beispiel dafür, dass irgendjemand dadurch erpresst worden ist, Gott zu lieben und ihm zu dienen! Es ist zuerst Gottes legitimes Recht, darauf hinzuweisen, dass es zwei Wege gibt: Ein Weg zum Leben mit ihm und ein Weg in den Tod. Jeder Mensch hat die Wahl, und jeder muss sich entscheiden. Aber niemand wird gezwungen, einen bestimmten Weg zu wählen.

Ein alter Mann denkt hier an seine Jugend zurück. Als er seinen Vater im Himmel kennenlernte, hat ihn nicht die Angst vor der Vernichtung in seine Arme getrieben, sondern seine Barmherzigkeit und seine Liebe. Gott hat keine Angst in ihm aufgebaut, sondern ein tiefes Vertrauen. Er hat seine Liebe und seine mitfühlende Barmherzigkeit nicht nur am tiefen und wahren Leben seines Sohnes Jesus Christus kennengelernt, sondern auch aus eigener Erfahrung! Es ist wichtig, das zu wissen, denn dieses Wissen erzeugt Gewissheiten, die man sich eben nicht anlesen kann. Diese Gewissheiten können auch nicht durch andere Menschen vermittelt werden. Sie können ebenso wenig vermittelt werden, wie die tiefen und wahren Einsichten, die Zachäus, Saul und Petrus bekommen hatten.

Wir stehen in eigener und freier Verantwortung vor Gott

Der Lebensweg eines Christen wird von ihm in freier Verantwortung gewählt, und er wird gewählt, weil man durch Jesus erfahren hat, was die Liebe Gottes ist. Er ist nicht gewählt worden, weil man Angst vor Strafe hat, denn zu diesem Lebensweg gehört es einfach dazu, mit einem guten Gewissen vor Gott leben zu wollen. Und wenn es einmal nicht so sein sollte, dann hoffen wir auf Barmherzigkeit. Dafür ist Jesus gestorben, und dafür tritt er vor Gott vermittelnd für uns ein:

“Meine Kinder, das schreibe ich euch,

damit ihr keine Schuld auf euch ladet.

Wenn aber dennoch jemand schuldig wird,

dann haben wir beim Vater einen Beistand:

Jesus Christus, der ganz und gar gerecht ist.

Er hat für unsere Schuld sein Leben gegeben

und hat uns mit Gott versöhnt.

Und das gilt nicht nur für unsere Schuld,

sondern auch für die der ganzen Welt.”

(1. Joh. 2:1, 2)

Moderne Pharisäer herrschen durch Angst

In den Versammlungen der Zeugen Jehovas herrscht mitunter der unzufriedene Ton der Pharisäer. Es gibt immer wieder den Versuch, anderen ein schlechtes Gewissen einzureden. Dazu werden natürlich Bibelstellen verwendet. Das haben die Pharisäer auch so gemacht. Dass sie verdreht werden, ist auf den ersten Blick nicht so offensichtlich. Aber es ist Absicht: Man will im günstigsten Fall “anspornen”.

Das bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als dass man manipuliert und unnötigen Druck aufbaut. Ich muss hier keine Beispiele anführen; jeder kennt sie mehr oder weniger gut. Warum wird unterschwellig gedroht? Warum macht man ein schlechtes Gewissen wegen Menschengeboten? Warum sagt man indirekt immer wieder, dass “man es nicht ganz geschafft hat”? Warum hängt man den Maßstab so hoch, dass kein Mensch ihn erreichen kann? (Angeblich soll man wie Jesus sein und wie Jehova denken! Das ist für uns unmöglich. Aber so hoch soll man “springen“.) Und man spielt sich schon als Richter über andere auf, und das verletzt, das schafft Angst. (Ich erinnere mich an Besuche von Kreisaufsehern, die schon im Vorfeld das unangenehme Gefühl von Angst verbreiteten. Und wie froh war man, wenn die Besuchswoche vorbei war!)

Es wird einem das leuchtende Bild eines “Idealmenschen” vorgegaukelt. Es ist das Bild eines Menschen, den es in der Wirklichkeit nicht gibt. Es ist das Wunschbild der ORG. Das ist eigentlich kein Mensch mehr, wie ihn die Bibel beschreibt, sondern ein “Apparatschik”. Dieser Typ funktioniert wie ein Apparat. Er wird von anderen bedient. Und er funktioniert gut. Aber wer will das sein? Wer kann das sein, ohne sich selbst völlig in Frage zu stellen? Wer aber dieses Ziel setzt, erzeugt bei allen Betroffenen nur Angst!

Interessant mag die Aussage eines Ältesten sein, der dazu meinte: “Ich brauche das! Ich brauche immer einen Tritt in den — . Ich würde sonst keinen Fortschritt machen! Ich wüsste sonst nicht, wo es langgeht.” Mir kam das nur armselig vor. Es spricht eben nicht von eigener Verantwortung und Freiheit. Es spricht auch nicht von Liebe und Glauben. Hier spricht nur der Apparatschik, der meint, dass man nur durch “Fußtritte“ etwas Gutes tut. Und dazu braucht er die Angst? Dient man Gott, weil man Angst hat? Und welche Rolle spielt in diesem Leben der heilige Geist? Eines Tages wusste ich mehr über diesen Menschen: Ich musste feststellen, dass er immer nur auf Harmagedon gewartet hatte. Er suchte ein Leben lang das Königreich, also das Paradies, wie es so schön in den bunten Bildchen der JW.ORG vorgegaukelt wird. Aber hat er auch Gott gesucht? Er hatte nicht viel von Glauben, Liebe und Hoffnung verstanden. Er verstand es nicht besser, deshalb brauchte er “Fußtritte”.

Die Angst verschließt den Mund. Man muss sich nicht wundern, dass die meisten nicht den Mut haben, gegen Heuchelei und gegen die Bibelverdrehung anzugehen. Das ist nicht neu. Johannes berichtet von Mitgliedern des Sanhedrins, die zwar auf der Seite Jesu standen, es aber aus Angst nicht öffentlich zugaben (Joh. 12:42).

Um für mich ganz konkret zu sein, muss ich mich fragen: Warum fürchte ich einen drohenden Gemeinschaftsentzug durch die JW.ORG, wenn ich aufgrund meines Gewissens für meinen Glauben einstehen will? Warum fürchte ich mich, meine biblisch begründete Meinung in sittlichen Fragen öffentlich zu vertreten? Warum lasse ich mir den Mund verbieten? Ist das die Haltung eines Christusnachfolgers?

Nun, ich habe es dazu nicht kommen lassen. Ich habe auf dem Weg mit Jehova die Angst vor Menschen verloren. Heute weiß ich, dass Menschen nur soviel Macht über mich haben können, wie ich ihnen zugestehe. Mehr nicht!

Und wir wollen uns nicht durch böse Äußerungen wie dieser, die in vielen verschiedenen Formulierungen immer wieder gemacht werden, in Angst versetzen lassen: „Wenn wir uns indes von Jehovas Organisation zurückziehen, können wir nirgendwo sonst Rettung erlangen und echte Freude finden. (Vergleiche Johannes 6:66-69.)“ (entnommen aus wX 93 15.9. S. 22)

Es lohnt sich, den im Zitat angeführten Bibeltext zu lesen:

 “Daraufhin wandten sich viele seiner Jünger von ihm ab und zogen nicht länger mit ihm umher. Da fragte Jesus die Zwölf: ‘Wollt ihr nicht auch weggehen?’

Simon Petrus antwortete ihm: ‘Herr, zu wem sollen wir denn gehen? Du sprichst Worte, die ewiges Leben schenken. Wir glauben und wissen: Du bist der Heilige Gottes’”

Petrus sprach es aus, was wir auch wissen: Man kann nur bei Jesus bleiben oder zu ihm gegen, um gerettet zu werden. Es ist nicht JW.ORG, die rettet und Zuflucht bietet, sondern Jesus Christus. Darauf kann man eigentlich stolz sein, denn mit Jesus auf unserer Seite kann uns eine JW.ORG nichts anhaben.

Aber wundere dich nicht zu sehr über das Zitat, es ist Absicht. Es ist die Absicht, Angst zu erzeugen. Und um diese Absicht zu verwirklichen, verdreht man die klaren Worte Jesu.

Den Allmächtigen zu sehen, nimmt die Angst

An diesem kleinen Beispiel wird deutlich, wie man dem Versuch, Angst aufzubauen, begegnen kann: Durch konsequentes und ehrliches Lesen der Bibel, durch den eigenen Mut zur Wahrheit mit Hilfe des Geistes Gottes, durch Nähe zum Höchsten. Dadurch haben schon andere vor uns die Angst besiegt. Wir erinnern uns an Moses, von dem es heißt, dass er ‘den Pharao nicht fürchtete und standhaft blieb, weil er den Unsichtbaren sah’.

Es ist so, dass Menschenfurcht eine Schlinge legt, die uns gefangen hält. Schlingenlegen ist eine Sache, aber diese Schlinge zu meiden, ist unsere Angelegenheit. Solange wir den Höchsten im festen Blick haben, werden wir seinen Worten unbedingt vertrauen:

“Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir. Schaue nicht ängstlich umher, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ja, ich helfe dir, ja, ich stütze dich mit der Rechten meiner Gerechtigkeit.” (Jes. 41:10)

Das können alle erfahren, die sich mutig an Jehova halten!

Welche Macht haben dann Menschen über uns? Was können sie uns antun mit ihrer falschen Handhabung der Heiligen Schrift? Was können sie tun mit dem Versuch, uns immer wieder ein schlechtes Gewissen einzureden? Warum sollten wir sie fürchten? Warum sollten wir zulassen, dass sie Ängste in uns wecken? Sollten sie nicht “Mitarbeiter an unserer Freude sein”? Und wenn sie es nicht sind, warum geben wir ihnen Macht über uns?

Wenn wir wissen, wem wir vertrauen und wem wir unser Herz geschenkt haben, dann werden wir uns vor betrügerischen Menschen nicht fürchten. Denn sie können uns nicht schaden, weil der Allmächtige mit den Treuen ist! Und durch Jesus Christus vollendet er das, was er begonnen hat; er wird uns nicht uns selbst überlassen. Er wird bei uns Wohnung nehmen, wenn wir ihm aus Liebe gehorchen (Joh. 14:23). Er wird uns sicher führen und uns durch seine leise Stimme immer wieder auf den guten Weg zurückführen (Jes. 30:20, 21). Dieses Vertrauen haben alle seine Kinder!

 

 

 

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ein starkes und deutlich Statement. Vielen Dank, dass wir das lesen dürfen. Damit ist ja die Frage beantwortet, ob auch deutsche SPs betroffen sind. Du bist mit Sicherheit nicht der einzigste.
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Lg
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Klaus Karl@SPV

Hallo SPV,
es tut mir wirklich Leid,was Dir da gerade wiederfährt.Auch ich trug mich in jungen Jahren mit dem Gedanken an Bethel oder Pionier,zum Glück entsprach das nicht meiner Mentalität.
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LG
Klaus

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Lieber entlassener SPV, liebe Schwestern und Brüder, danke, dass du uns diese Information zur Verfügung gestellt hast. Also nun auch in Deutschland! Diese Vorgehensweise ist einfach gemein. In Betrieben in Deutschland gilt, dass Kündigungen sozialverträglich ausgesprochen werden müssen. Hierbei gilt es auch die Dauer der Betriebszugehörigkeit zu berücksichtigen. Wenn man bedenkt, wie dem einfachen Verkündiger die Dringlichkeit des Predigtwerks eingebläut wird und Sopies dann entlassen werden… Darfst ja Pionier werden und von deiner Teilzeitstelle Wohnung und Leben finanzieren. Ich frage mich was sich derjenige denkt, der diese Kündigungsschreiben verfaßt. Was machen die mit dem ganzen Geld??? Ihr bekommt doch ohnehin… Weiterlesen »

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Lieber treuer Bruder, dein offener Brief hat mich tief betroffen gemacht!!! Ja, du hast Recht, wenn du schreibst: “Tatsächlich fühle ich mich verraten und ausgenutzt.” Diese Gefühle kenne ich nur zu gut. All diese vollmundigen Versprechungen, ALLES LÜGEN!!! (siehe meinen Kommentar an Matthäus). Ich bin 1951 geboren, wenn ich damals (69/70) nicht “ungehorsam” gewesen wäre, und tatsächlich auf Mann und Kinder verzichtet hätte, wie man es mir nahegelegt hatte, um in den Pionierdienst zu gehen, (das Ende war ja so nahe!!!), wer weiß, wo ich heute wäre. (?) Das gleiche “Spielchen”, als unsere Kinder vor der Wahl standen: Ausbildung, ja… Weiterlesen »

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Es ist schon interessant zu erfahren wie die Org. mit Bethelmitarbeitern umgeht. Wie ich erfahren habe, wurde manchen Bethelmitarbeitern die Mitarbeit aufgekündigt, das heißt jedoch nicht das der Arbeitsplatz des Bethelmitarbeiters nicht mehr existiert, nein, er wird nur durch andere Mitarbeiter ersetzt. Einigen Bethelmitarbeitern bietet man an, in den Sonderpionierdienst zu gehen. Das heißt, ihre Arbeitstelle im Bethel wird von einer anderen Person eingenommen. Der langjährige Bethelmitarbeiter verliert somit seine Tätigkeit im Bethel, darf aber in den Sonderpionierdienst gehen. Die bisherigen Sonderpioniere verlieren ihr Vorecht als Sonderpioniere tätig zu sein und dürfen wenn sie möchten den allgemeinen Pionierdienst aufnehmen. Man… Weiterlesen »

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Lieber entlassener SPV! Mein ehrliches Mitgefühl. Zuerst steht man wie unter Schock. Fassungslosigkeit! Dann kommt die Wut und die Empörung über so viel Kaltblütigkeit und Herzlosigkeit. Danach stellt sich eine tiefe Traurigkeit ein. Man ist nicht mehr der Mensch, der man einmal war. Seelische Narben sind entstanden und verheilen nur langsam. Am Ende des schmerzhaften Prozesses überkommt einen das Gefühl von Freiheit. Einem unmenschlichen “Arbeitgeber” für immer entronnen. Endgültig kuriert von JW.ORG! Bitte bedenke, wenn ich Dir das so offen sagen darf, dass die JW.ORG keinerlei Arbeitslosenbeiträge entrichtet hat. Du bekommst nicht einen Cent Arbeitslosengeld und solltest Dich daher dringend… Weiterlesen »

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