An Christus scheiden sich die Geister!

Es gibt niemanden in der Geschichte, der so stark polarisiert hätte wie Jesus Christus! Schon während seines irdischen Lebens spaltet er das Volk Israel in zwei Lager. Er sagte selbst, dass er gekommen sei, um zu entzweien. Das ist von den Propheten angekündigt worden (Jes. 8:14; 28:16; Ps. 8:14): Der Messias würde für viele ein „Stein des Anstoßes“ werden. Den Aposteln war es klar, das Jesus Anstoss erregen und dass sich an ihm die Geister scheiden sollten:

„Seht her, ich lege in Zion einen ausgesucht kostbaren Eckstein als Grund. Wer sich auf ihn verlässt, wird nicht zugrunde gehen. Für euch, die ihr glaubt, ist dieser Stein eine Kostbarkeit. Für die Ungläubigen aber gilt: ‚Gerade der Stein, der von den Fachleuten als unbrauchbar verworfen wurde, ist zum Eckstein geworden. Er ist ein Stein, an dem die Menschen sich stoßen, ein Felsblock, an dem sie zu Fall kommen’. Weil sie dem Wort Gottes nicht gehorchen, stoßen sie sich an ihm. (1. Petr. 2:6-8)

Von der Zeit des frühen Christentums bis heute gilt diese Aussage! Immer wieder hat Jesus Christus Anstoss erregt und die Meinungen gespalten. Das ist so, weil Jesus der alleinige Weg zu Gott, die Wahrheit über Gott und der alleinige Vermittler des ewigen Lebens ist. In diesen Worten Jesu aus Joh. 14:6 ist kein Platz für Stellvertreter, menschliche „Heilande“ und menschliche Vermittler des ewigen Lebens.

Jesus ist nicht nur der Weg zu Gott, sondern auch die „Tür“ seiner Schafe. Diese klaren Worte Jesu widersprechen übrigens jeglichem Anspruch von Menschen auf religiöse Macht über die Nachfolger Jesu. Das darf dann so in den Augen der religiösen Herrscher einfach nicht sein. Deshalb haben sie die unterschiedlichsten Ideen entwickelt, um die fundamentale Rolle Jesu zu leugnen. Die einen machen ihn Gott gleich, die anderen degradieren ihn zu einem Engel, einem Gehilfen und Dienstboten Gottes.

Die WTG gehört zu denen, die Jesus nur als Engel, als Boten Gottes sehen. Vor einiger Zeit tönte ein Ältester der Zeugen Jehovas öffentlich: „Die Kirchen haben Jesus, wir haben Jehova!“ Er äusserte keine private Meinung! Das ist unter den Zeugen Jehovas einfach so und im Laufe der Zeit festes Gedankengut geworden.

Unter ihnen ist es verboten, zu Jesus zu beten. Betet jemand zu Jesus, dann wird das sofort als Anbetung und Gottesverehrung betrachtet. Man beruft sich auf die Worte Jesu, der sagte, dass man nur Gott anbeten darf. (Mat. 4:10) An den Worten Jesu ist kein Zweifel, aber was ist im Falle Jesu erlaubt und was verboten?

Es geht hier um den griechischen Ausdruck proskyneo. Das ist das Verb, das Jesus in Mat. 4:10 gebrauchte. Dieses Verb wird auch an anderen Stellen verwendet: In Mattäus 8:2 huldigte ein Aussätziger Jesus; im Kapitel 9:18 huldigte  ein Vorsteher Jesus; im Kapitel 15:25 huldigte  eine Phönizierin Jesus, in Joh. 9:38 huldigte ihm ein Geheilter. Was geschah hier? Hier beugten sich Menschen zur Erde oder knieten vor Jesus nieder, um ihn zu ehren.

Sie kamen gar nicht auf die Idee, Jesus so wie den Schöper anzubeten! (Auch Menschen empfingen Huldigungen. Waren es Christen, dann lehnten sie das ab, wenn sie den Eindruck haben mussten, über Gebühr verehrt zu werden. (Siehe Apg. 10:25, 26.) Wir bemerken also, dass  proskyneo in der Sprache des NT’s differenziert gebraucht wurde: Wird es in Verbindung mit der Verehrung Gottes verwendet, dann übersetzt man gewöhnlich mit anbeten, geht es um das  Erweisen von Ehre und Anerkennung, dann mit huldigen.

(Es ist aber im Ermessen des Übersetzers, welche Bedeutung er dem Verb proskyneo beimessen möchte. Dadurch ergeben sich Schwierigkeiten in der Interpretation bestimmter Bibeltexte, was dann zu langen Diskussionen führen kann.)

Es kann also nicht verboten sein, Jesus zu huldigen und zu ehren. Im Psalm 2:12 heißt es gemäß der NWÜ: „Küsst den Sohn,  dass er nicht in Zorn gerät.“

Den Sohn zu küssen, erinnert an den sinntragenden Bestandteil des Wortes proskyneo, nämlich an kyneo, was küssen bedeutet!  Natürlich haben die Nationen oder Heiden auch ihre Götzen geküsst, aber das mit der Verehrung Jesu zu vergeichen, scheint hier übertrieben. Jesus zu „küssen“ ist kein Götzendienst, denn wir finden im NT viele Stellen, wo Jesus gehuldigt worden ist.

Den Sohn Gottes zu huldigen ist für einen Christen unverzichtbar, denn durch die Huldigung bringt er seine Unterwürfigkeit, seinen Respekt und seine Anerkennung der Dienste Jesus zum Ausdruck. Wir wollen nicht vergessen, was in Hebräer 1:6 steht:

„Wenn er den Erstgeborenen aber wieder in die Welt einführt sagt er: ‚Alle Engel Gottes sollen ihn huldigen (oder: anbeten)’“ (In diesem Text wird eine Form des Verbs proskyneo verwendet; manche übersetzen mit „anbeten“.)

Hier werden Engel aufgefordert, Jesus Christus zu huldigen. Und wenn es Engel machen, kann es dem Menschen doch nicht verboten sein.

Den Namen Jesu anrufen

Aber wie ist es mit der Formulierung, dass Jesus oder sein Name angerufen werden sollen?  Wir finden sie z. B. in 1. Korinther 1:2:

„ … samt allen, die den Namen unseres Herrn Jesus Christus, ihres Herrn und des unseren überall anrufen.“

Angesprochen waren frühe Nachfolger Jesu in Korinth; angewendet wurde es auf alle. Bei der Bekehrung Pauli spricht Jesus mit Ananias. Wir lesen:

„Ananias aber sagte (zu Jesus!): ‚Herr, ich habe von vielen über diesen Mann gehört, wieviel Schaden er deinen Heiligen in Jerusalem zugefügt hat. Und hier hat er die Befugnis von den Oberpriestern, alle, die deinen Namen anrufen, in Fesseln zu legen.“ (Apg. 9:13, 14)

Die ersten Christen riefen also den Namen Jesu an! Das ist auch in Römer 10:13 so. Allerdings muss man an dieser Stelle den Grundtext lesen, denn die WTG hat auch hier – ohne Skrupel – das Wort „Herr“ mit „Jehova“ wiedergegeben. Damit ist der Text verfälscht und der Sinn entstellt worden! Man muss den Kontext berücksichtigen, denn er spricht eindeutig von der überragenden Rolle Jesu für die Rettung seiner Jünger.

Wir stoßen hier auf die Tatsache, dass Paulus mitunter (unter Inspiration!) Texte aus dem AT auf Jesus anwendet. Er zitiert in Römer 10:13 aus dem Buch Joel. Im Buch Joel steht der Name Gottes, aber bei Paulus ist Jesus gemeint. Wäre es nicht so, dann gäbe es Probleme mit dem genauen Verständnis der Worte Pauli. Denn abgesehen davon, dass in den Versen 5-10 eindeutig die Rede von Jesus ist, wären  folgenden Worte rätselhaft, wenn es um den Glauben an Jesus geht. Im Vers 14 fragt der Apostel:

„Doch wie werden sie den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie aber werden sie an den glauben, von dem sie nicht gehört haben? Wie aber werden sie hören, ohne dass jemand predigt?“

Vergessen wir nicht, dass es hier um die Verkündigung und den Glauben an Jesus geht! Es ging nicht um die Verkündigung Jehovas oder, was dasselbe ist, um die Verkündigung seines Namens! Gott war den Menschen schon bekannt.

Was könnte es bedeuten, den „Namen Jesu anzurufen“? Ist das schon Anbetung, wie sie nur Gott gebührt? Ganz bestimmt nicht, denn in der Apostelgeschichte wird der zwanglose Umgang mit Jesus geschildert. Zunächts spricht Stephanus zu Jesus (Apg. 7:59, 60), dann spricht Ananias zu Jesus (Apg. 9:10-18), danach spricht Jesus zu Petrus (Apg. 10:14, 15), später zu Paulus (Apg 18:9) und in dem persönlichen Bericht Pauli über seine Bekehrung (Apg. 22:8-21) zeigt sich Jesus im Gespräch mit Paulus.

Alles dies war keine Anbetung Es war das Ergebnis dessen, was Jesus seinen Nachfolgern versprochen hatte:

„ … und alles, worum ihr dann in meinem Namen bittet, werde ich tun. Denn so wird der Vater im Sohn geehrt. Was ihr also in meinem Namen erbittet, werde ich tun.“ (Joh. 14:13, 14)

(Im griechischen Text heißt es wörtlich: „Was auch immer, worum ihr in meinem Namen mich bittet, werde ich tun.“)

Die frühen Christen haben häufig Jesus angerufen, also zu ihm gebetet. Er war für sie tatsächlich die „Tür zu Gott“. Und wie wir bemerken, ging es weit über die übliche Formel „Im Namen Jesu. Amen!“ am Ende eines Gebets hinaus. Es besteht kein Zweifel daran, dass die frühen Christen im NT mit dem auferstandenen Jesus sprachen!

Ist es verkehrt, Jesus zu danken?

Ich habe mir mitunter gedacht, was soll daran verkehrt sein, wenn ich mich bei Jesus dafür bedanke, dass er den Mut und die Liebe hatte, für mich zu sterben? In meinen privaten Gebeten habe ich das gemacht. Darin sah ich kein Problem, denn ich danke ja auch Menschen für das Gute, das sie mir erweisen. Und dann sollte ich Hemmungen haben, meinem „Bruder“ im Himmel zu danken? (Mat. 12:49)

Vor ein paar Wochen wurde  ich darüber unterrichtet, dass ein Bruder diese Hemmungen nicht hatte. Das hat sich in Deutschland herumgesprochen, weil der Bruder über vierzig Jahre im Bethel gedient hatte.  Was er im Gebet zu Jesus gesagt hatte,  passte nicht in das kleine Weltbild der Zeugen Jehovas. In einem öffentlichen Gebet hatte er Jesus angerufen. Er wurde getadelt. Es wiederholte sich aber, und dann verbot man ihm das öffentliche Gebet. Als er aber mit anderen darüber sprach, wurde man richtig böse. Es kam dann zu Komiteeverhandlungen – so nennt man das Verfahren eines Religionsgerichtes bei den Zeugen Jehovas.

Um was ging es genau?

Dem Bruder wurde vorgeworfen Jesus angebetet zu haben. Er hatte im Gebet gesagt: „Herr Jesus, wir danken dir, dass wir durch dich unseren Vater im Himmel zum Gebet anrufen dürfen.“

Dieser Satz reichte, um ihn der Anbetung Jesu anzuklagen. Es nützte ihm nichts, dass er sich mit Bibeltexten wie Apg. 7:59, 60* oder 2. Kor. 12:8, 9* oder Phil. 2:1-8* verteidigte, um zu zeigen, dass Menschen zu Jesus sprachen und dass er eine überragende Stellung bekommnen hatte, und deshalb von allen geehrt werden sollte. Man lehnte es rundweg ab, mit ihm über die angeführten Bibeltexte zu diskutieren. Das hatte man nicht nötig!

Als er fragte, ob es richtiger wäre, diesen Satz am Ende eines Gebets zu sagen, antwortete man: „Ja“. Das hat dann der Bruder nicht mehr  verstanden.  Aber es ging ja nicht um diese Formalie, sondern darum, dass ein Zeuge Jehovas es wagte, Jesus den Platz einzuräumen, der ihm gemäß der Bibel zusteht und den ihm die WTG nicht zubilligen will. Und weil der Bruder auch mit anderen in der Versammlung über Jesus gesprochen hatte, befürchtet man Unruhe unter den Mitgliedern. Der Störenfried musste also entfernt werden!

Das ist nun kein Sonderfall! Nein, es ist so üblich! Und es ist ein Beweis für die herzlose und böse Engstirnigkeit der WTG. Es ist auch ein Beweis für die Hilflosigkeit und die Angst vor dem Machtverlust dieser Gesellschaft. Sie kann sich nur durch Gewalt wehren und offenbart einen Geist, wie wir ihn aus totalitären Gesellschaften  kennen. Fazit: Die Wahrheit über den Christus wird mit Gewalt bekämpft. Das tut nur der Antichrist! (Mehr dazu hier: https://www.bruderinfo-aktuell.org/index.php/der-verdraengte-christus/

So scheiden sich also an Jesus die Geister! Er ist der „Stein“ oder „Fels des Ärgernisses“. Und das ist er auch für die WTG. Jesus Christus sah sich als der „Stein, den die Bauleute verworfen hatten“. Und was sagte er zu denen, die ihn verwerfen?

„Jeder, der auf diesen Stein fällt, wird zerschmettert, und jeder, auf den er fällt, wird zermalmt.“ (Mat. 21:44)

*) Apg. 7:59, 60 in der NWÜ:

„Und sie fuhren fort, Stefanus zu steinigen, während er flehte und sprach: ‚Herr Jesus, nimm meinen Geist auf’.’ Darauf beugte er seine Knie und rief mit lauter Stimme: ‚Jehova, rechne ihnen diese Sünde nicht zu!’“ Und nachdem er dies gessagt hatte, entschlief er.“

Man beachte, dass im griechischen Text „Herr“ steht, wo die WTG willkürlich „Jehova“ einsetzte.

*) 2. Kor. 12:8, 9 in der NWÜ:

„Dieserhalb bat ich den Herrn dreimal inständig, dass er (der Satansengel) von mir weiche, und doch hat er tatsächlich zu mir gesagt: ‚Meine unverdiente Güte genügt dir; denn [meine Kraft] wird in Schwachheit vollkommen gemacht’“

*) Phil. 2:8-11 in der NWÜ:

„Mehr als das, als er in seine Beschaffenheit als ein Mensch erfunden wurde, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja zum Tod an einem Marterpfahl. Gerade aus diesem Grund hat Gott ihn auch zu einer übergeordneten Stellung erhöht und ihm gütigerweise  den Namen gegeben, der über jedem [anderen] Namen ist, so dass sich im Namen Jesu jedes Knie beuge, derer, die im Himmel, und derer, die auf der Erde, und derer, die unter dem Erdboden sind, und jede Zunge offen anerkenne, dass Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.“

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Dorkas

Lieber Tilo, Danke für diesen tollen Artikel. Schon seit Wochen denke und studiere ich über dieses Thema. Ich bin genau zu diesem Schluss gekommen. Für jeden Christen der mit demütigen Herzen die Bibel erforscht (ohne WT Brille) gibt es diese Erkenntnis. Kurz nach meinem Austritt aus der Organisation war ich bei freien Christen zum essen gehen und der Hausherr betete vor dem Essen zu Jesus. Er bedankte sich für das Opfer das er gebracht hat für uns, für die Gemeinschaft mit anderen Christen. Es war ein Dank Gebet. Ich fand es wunderschön und völlig angemessen. Wo steht in der Bibel… Weiterlesen »

Mowani

Lieber Tilo
Wieder mal ein toller Artikel. Vielen Dank dafür.
Das ist ein Thema das mich auch seit einiger Zeit beschäftigt. Römer 10 eignet sich hervorragend bei Diskussionen über die Verwendung des Namens Jehova im NT. Ich muss offen gestehen, dass ich immer noch ein komisches Gefühl verspüre wenn ich Jesus im Gebet so direkt anspreche. Ich führe das auf die jahrzehntelange Indoktrination zurück. Biblisch ist das aber absolut richtig und ich hoffe, dass ich damit nach und nach einen anderen anderen Zugang finde.
Gruss, Mowani

Birgit

Lieber Tilo, auch ich möchte mich da anschliessen.Nach meinem Verlassen dieser Sekte habe ich auch noch immer Probleme mit dem Gebet.Dieser falsche Name “Jehova” ist,wie Mowani schon schrieb,viel zu lange eingepaukt worden.Die erste Zeit konnte ich überhaupt nicht beten.Dann habe ich nach Bibelstellen gesucht und auch einiges gefunden. Die Schrift zeigt uns an mehreren Stellen, dass Gläubige zu dem Herrn Jesus gebetet haben oder beten sollen: In Matthäus 9,38 sagt der Herr: „Bittet nun den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter aussende in seine Ernte.“ Der Herr der Ernte ist er selbst – zu ihm sollen wir beten, damit er… Weiterlesen »

Edelmuth

Hallo Tilo Die ersten Christen riefen also den Namen Jesu an! Das ist auch in Römer 10:13 so. Allerdings muss man an dieser Stelle den Grundtext lesen, denn die WTG hat auch hier – ohne Skrupel – das Wort “Herr” mit “Jehova” wiedergegeben. Damit ist der Text verfälscht und der Sinn entstellt worden! Man muss den Kontext berücksichtigen, denn er spricht eindeutig von der überragenden Rolle Jesu für die Rettung seiner Jünger. Man sollte nicht nur den Kontext, sondern die gesamte Bibel kennen. Wenngleich im NT der Eigenname Gottes nicht gebraucht wurde, ist er in Römer 10:13 in der NWÜ… Weiterlesen »

stoertebeker

  Störtebeker an Tilo und Alle,     danke Tilo für die gute Abhandlung zu diesem Thema.     Es ist eine Tatsache, dass es in den christlich griechischen Schriften Textstellen gibt, in denen auf Jesus das angewendet wird, was in den hebräischen Schriften über JHWH gesagt wurde. Siehe Hebr. 1:10-12 im Vergleich mit Ps. 102:1,25-27, oder der Text den du anführtest, Joel 2:32 im Vergleich mit Röm. 10:13.     Wie ich schon mal schrieb beweist das für mich aber lediglich, dass alle Verheißungen Gottes die die Erlösung zum Inhalt haben in Jesus Christus gipfeln. 2.Kor. 1:20 „Denn so… Weiterlesen »

Hupsi

Vielen vielen Dank für den Artikel. Seit ich mich innerlich aus der WTG ca. März 2017 verabschiedet habe, und rein formell ich das zum geeigneten Zeitpunkt bloß noch offiziell vor mir habe, ich bin erstmal echt ziemlich aufgewühlt. Auch mit diesem Artikel. Als stabile Fakten zähle ich: Bibel ist ok. Jehova und Jesus Christus – sind als Fakten und Vorbild für mich auch sensationell ok. Aber den ganzen Rest, das muss ich in meinem Ausstieg noch völlig neu sortieren. Wer ist denn tatsächlich der Sklave? Brauch ich einen Sklave, der das Wort Gottes zubereitet? Zu wem kann ich denn nun… Weiterlesen »

Iris

Liebe Omma deine lieben Worte an Hupsi haben mich zum Weinen gebracht .                                 Uns ist es ähnlich ergangen , seit wir im April von einem Tag auf den anderen unsere Versammlung verlassen haben .                                                                             Bei unseren  Gebeten zu unserem himmlischen Vater und seinem lieben Sohn ,… Weiterlesen »

Petrus111

Liebe Freunde, der Artikel ist interessant und zutreffend. Auch viele Kommentare erhellen die theologische Praxis der WTG. Ich möchte einen weiteren Aspekt benennen: JZ sind ihrem Wesen nach eine fundamentalistische Endzeitsekte. Ob sie eine Verlagsgesellschaft mit einer religiös verkleideten Drückerkolonnen-Methodik sein könnten, deren Inhaber unter dem Mantel der Religiosität ihr Machtgebäude aufrechterhalten, lasse ich mal dahingestellt. Jedenfalls: Die Geschichte des Alten Testaments ist eine Sache – die des Neuen Testaments ist eine andere Sache. Das Alte Testament zeigt die Geschichte der Entstehung der Menschheit, die Prophezeiungen auf den Erlöser hin, die Geschichte des Volkes Gottes – von der Priester-und Propheten-Gesellschaft… Weiterlesen »

ManfredF

Also wenn ich lese, dass das Wort, also Jesus, Gott ist und dieser Gott Fleisch wurde und Thomas zu Jesus sagte, mein Herr und MEIN GOTT und in Hebräer 1 über den Sohn gesagt wird, Gott, dein Thron wärt ewig kurz darauf, Herr, du hast die Erde erschaffen und so weiter dann habe ich keine Probleme damit Jesus genauso anzubeten wie den Vater weil für mich beide EIN GOTT sind. Wie dass möglich ist, dass beide EIN GOTT sind weiss ich nicht wirklich, auch wenn es dazu genug Erklärungen gibt. Und ich glaube als Mensch können wir das eh nicht… Weiterlesen »

Noomi

  Lieber Ede So ganz korrekt ist es nicht was du über Luther schreibst. Ich habe eine Luther-Bibel von 1617. dort habe ich folgende Schriftstelle aufgeschlagen:   2.Mose 6:2  Und GOtt redete mit Mose und sprach Ich bin der HERR Ich bin erschienen Abraham, Isaak und Jakob dass ich ihr allmächtiger GOTT syen wollte; aber mein Name, HERR ist ihnen nicht offenbart worden. Dann Römer 10:12,13 Es ist kein Unterschied unter Juden und Griechen: es ist aller zu mal ein HERR, reich über alle, die ihn anrufen. 13 Denn wer den Namen des HErrn wird anrufen, soll selig werden.   … Weiterlesen »

Dominikus Klein

Hallo Bruderinfo, frei nach Ferdinand Raimund… “Da streiten sich die Ex-Zeugen rum, um der richt’ige Bibelauslegung, der eine…Jehova-Gott der andere, Jesus-Gott…” Also ich hab etwas herumgegoogelt und siehe da, das Apostolische oder auch Nicene Glaubensbekennntnis…also was sich einen echten Christen betrifft, ob Evangelisch, Katholisch oder Orthodox nimmt das unten angeführte Glaubensbekenntnis an und darf sich als CHRIST bezeicnen…OHNE sich gegenseitig Bibelzitate um die Ohren zu schlagen! 1Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde, 2und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn, 3empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria,… Weiterlesen »

Noomi

  Lieber Gerd, nun bin ich aber platt – deine Bibel ist noch älter und hat erst noch am Rand Querverweise, wie es heutige moderne Bibel haben! Es ist die gleiche Frage, die ich mir beim Lesen und beim Vergleich auch stellte. Auch in 2.Moses 6:2 und Joel und anderen Stellen ist mir der Unterschied von der Schreibweise aufgefallen.   Aber mir kam folgender Gedanke. Paulus zitiert zwar in Römer 10:13 aus Joel 2:32, aber er spricht Joel, als Gegenüberstellung mit der neuen Ansicht, als Christ an, denn er ist ja Jude, weil er jetzt zusätzlich zu seinem Gott JHWH… Weiterlesen »

Noomi

  Liebe Birgit Das finde ich ganz lieb von dir, dass du deine ältere Bibel verschenken möchtest. Hast du sie zur Konfirmation im Jahr 1937 bekommen oder hat die Bibel den Jahrgang 1937?? Wie immer es auch sein mag – hast du nicht Freude daran, gerade, weil sie schon so alt ist?? In meiner Bibelsammlung hat es mittlerweile 30 Stück. Ich freue mich sehr darüber. Aufgewachsen bin ich mit der Luther- und Elberfelder-Bibel. Die NWÜ kam erst später in den 60iger dazu. Einige habe ich von meinen Eltern geerbt. Du musst wissen früher war es selbstverständlich, dass man mehrere Bibeln… Weiterlesen »

Lichtspender

AN ALLE Liebe BI-Gemeinde, ich sehe, dass die Mehrheit unter uns keine Problem damit hat, zu Christus zu beten. Wer doch noch diesbezüglich Bedenken hat — obwohl der wunderbar verfasste Artikel von Tilo diese eigentlich zerstreut haben müsste –, dem seien hier noch ein paar Punkte zum Überlegen dargereicht: Darf man mit einem Freund sprechen? Aber sicher, wirst du sagen. Jesus ist ein enger Freund von uns. Freunde sprechen miteinander. Darf ein Bruder mit seinem Bruder sprechen? Jesus ist unser Bruder. Er sagte es selbst, dass wir Brüder und Schwestern und Mütter … sind, wenn wir den Willen seines Vaters… Weiterlesen »

Noomi

Liebe Birgit
Gut….so kannst du doch jemanden eine Freude machen!
Gruss Noomi

Jesu kleiner Bruder

Hier ist meine Erfahrung: Weil ich mich in einem WT-Kommentar zu Jesus Christus bekannt habe, wurde mir mitgeteilt, dass meine Wortmeldungen nicht mehr angenommen werden würden, ich also nicht mehr aufgerufen werden würde. Ich stimme dem obigen Bruderinfo-Artikel über Jesus unbedingt zu. Die Erlebnisse innerhalb dieser Organisation sind immer die gleichen. Auch gibt es in meinem Leben so viele Parallelen zu dem, was der erwähnte Bruder, der 40 Jahre im Bethel diente, an sich erfahren musste. Meine Hochachtung auch an diesen Bruder! Doch nun zu meinem WT-Kommentar zum Wachtturm-Artikel vom 15. Januar 2016, welcher am 13. März 2016 in den… Weiterlesen »

Omma

Hallo, ihr Lieben, ich weiß nicht, ob mein Gedanke hier schon behandelt wurde, wenn ja, dann in den Papierkorb damit. Meine Frage ist folgende: Es gibt etliche Gelegenheiten, wo sich Menschen vor Jesus niederwarfen, hier noch auf der Erde, als er selbst noch als Mensch hier lebte, und nie hat er diese Ehre, die ihm Menschen entgegenbrachten, zurückgewiesen (habe jedenfalls nichts gefunden).  Hier nur einige Beispiele: Matthäus 14:33  /  Johannes 9:38  /  Lukas 5:8  /  Lukas 17:16+17  Er ließ es also zu, nicht so Petrus bei Kornelius, und Johannes vor dem Engel. Apostelgeschichte 10:25+26  /  Offenbarung 22:8+9 Ich habe zwar… Weiterlesen »

Birgit

An Jesus Christus scheiden ALLE Geister, die nicht zu IHM gehören.

Da scheiden sich die Geister.Richtig.

Jesus Christus wird fürUNS kämpfen,nicht wir.

Alle Geister dieser Welt wird Jesus besiegen.

Ulla

Lieber Boas,

Jesus existierte, BEVOR er als Mensch zu uns auf die Erde kam, “in Gottesgestalt”. Siehe Joh.1:1

Als Mensch hat er sich erniedrigt, ein wenig unter die Engel…

In Joh. 17:5 bittet Jesus nun wieder darum, in Gottesgestalt neben seinem Vater zu existieren: “Und nun, Vater, gib mir wieder Anteil an der HERRLICHKEIT, die ich bei dir hatte, bevor die Welt erschaffen wurde.”

So versteh ich das.

LG Ulla

 

 

 

Noomi

  An Alle   Dank euren Kommentare konnte ich für mich das Problem ZU WEM SOLL ICH BETEN ?? lösen. Möchte noch einen Gedanken dazu einbringen. Hebräer 12:27 22 Ihr dagegen seid zum Berg Zion und zur Stadt des lebendigen Gottes gekommen, zu dem Jerusalem im Himmel, wo sich unzählbare Engelscharen zu einem Fest versammelt haben.   23 Ihr seid zur Gemeinde der erstgeborenen Kinder Gottes gekommen, deren Namen im Himmel aufgeschrieben sind. Ihr seid zu Gott selbst gekommen, dem Richter von allen und zu den Gerechten, die schon am Ziel sind, denn ihr Geist ist bei Gott   Dies… Weiterlesen »

Max@Movani

Hallo Movani, und hallo Pit und an Alle, die sich mit der Frage, wie sind gewisse Bibelverse zu verstehen, befassen und schwertun. Deinem Ansatz, lieber Movani, möchte ich voll zustimmen. Mir sind Menschen, welche, wenn auch in guter Absicht, mit einer Verbissenheit ihre Ansicht mit Bibelversen verteidigen und meinen, nur sie hätten die richtige Interpretation erfasst, suspekt. Jeder der meint, seine Ansicht als absolut schriftkonform verteidigen zu müssen sollte sich bewusst sein das es sehr schwer ist die wirkliche Bedeutung gewisser Bibelverse zu verstehen.   Das liegt schon in der Tatsache begründet, dass es eine Kunst ist, alles was in… Weiterlesen »

Fox

Guten Tag an alle und hier ein kleiner Nachtrag zur vielgeliebten Wahldiskussion: Bei der Wahl zwischen Pest und Cholera kann man natürlich auch das Erschießen bevorzugen. Sprich: Zwischen Aussitzen und Extreme eine noch extremere wählen. Ja, das geht. Ich bin eher für das Antibiotika. Dauert länger, es bleiben auch Spuren übrig von der Krankheit, aber es bleibt das Leben. Wie so oft wurden auch hier Bibeltexte hin- und hergeschoben. Da bin ich nicht ganz so Meister darin. Aber manchmal bleibt die Vorstellung, wie es mir als “buchstäbliche” Jüngerin Jesu wäre, also zu seiner Zeit. Da fragten auch einige seiner engsten… Weiterlesen »

Ulla

Hallo Störtebeker, du hast mir Leselust auf Mat. 10 gemacht, danke !!!   Zehn Daumen hoch !!! Vers 29 in der HFA “Welchen Wert hat schon ein Spatz auf dem Dach? Man kann zwei von ihnen für einen Spottpreis kaufen! Trotzdem fällt keiner tot zur Erde, wenn es euer VATER NICHT WILL.” Die Verse 37-39 zeigen tröstlich, dass wenn man die  Liebe zur eigenen Familie ÜBER den Glauben an Jesus stellt, man seiner nicht würdig ist. Ich verstehe jetzt V. 39 vollends besser: “Wer sich an sein Leben (Familie, berufliche oder weltliche Pflichten) KLAMMERT, der wird es verlieren. Wer es aber… Weiterlesen »

Johann@Nachdenker

Hallo Nachdenker, hallo Störtebeker, schön für euch, dass ihr euch von dem „WTG Sch….“ freigemacht habt, und euch nicht immer mit der WTG befassen wollt. Ich denke BI hat außer euch beiden noch vielen hier geholfen, zu erkennen was hinter der WTG steckt. Doch ich habe BI als ein Portal für alle die kennengelernt, die noch mitten drinnen sind in der WTG Sch…, und sich noch freimachen konnten. Von daher ist es nur gut wenn sich BI weiter auch mit diesem WTG Sch…, wie ihr sagt, befasst. Ich sehe auch nicht das sich BI nur mit der WTG befasst, sondern… Weiterlesen »

Fox

Guten Abend Ede, als ich deine Kopie des “Einsichtenbuches” sah fürchtete ich schon, was Übles im Kaffee gehabt zu haben. Also ganz langsam: Der Vater ist allmächtig. Wer hätte ihm denn irgendeine Frage bezüglich der Rechtmäßigkeit einer Vernichtung von Satan und den ersten Menschen stellen wollen, hätte er diesen Weg gewählt? Nicht nur, dass es ihm von der Macht her möglich gewesen wäre, auch das Recht dazu wäre auf seiner Seite gewesen. Das nicht getan zu haben ist also keine Streitfrage sondern unendliche Großzügigkeit. Somit geht es auch bei meiner Darlegung des absolut liebevollen Verhältnisses zwischen Vater und Sohn nicht… Weiterlesen »

ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Boas

Lieber Boas, zu den Gedanken von Heb. 1:6 möchte ich (nach sorgfältigster Recherche), weitere Aspekte hinzufügen. Zunächst untersuchen wir jedoch den Vers 6 einmal aus der NGÜ: „Und dort, wo die Rede davon ist, dass Gott ihn, den Erstgeborenen, in unsere Welt einführt, heißt es: »Alle Engel Gottes sollen sich vor ihm niederwerfen und ihn anbeten.« ᵌ“ Wenn vom Hebräerbrief-Schreiber (ich halte Paulus nicht unbedingt zu dessen Schreiber) gesagt wird „…dort, wo die Rede davon ist … heisst es…“ dann ist 5.Mose 32:43 hiermit gemeint. Wir lesen lt. ELB-Bibel lediglich: „Lasst jauchzen, ihr Nationen, sein Volk! Denn  e r  rächt… Weiterlesen »

Ulla

Lieber Athalia,

deine Artikel, die so sehr in die Tiefe gehen, tun mir jedesmal gut! Vielen Dank für deine “Verwalter”-Arbeiten! Sie stärken unseren Glauben an unseren himmlischen Vater und seinen Sohn immens!!!

Zu den ältesten Bäumen der Welt:

Zeit online vom 6.12.2014 schreibt: Der älteste Baum im “Inyo National Forest” wird “Methusalem” genannt und ist auf 4.723 Jahre datiert worden.

Wahnsinn, oder? Wie wunderbar doch alles erschaffen ist!

Ich dagegen habe leider keinen grünen Daumen, bin froh, wenn die Stiefmütterchen paar Wochen durchhalten bei mir…….im Gegensatz zu den Mammutbäumen sind die dann eine “Eintagsfliege” unter den Pflanzen…; )

 

LG Ulla

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Weitere Gedanken zu Hebräer Kapitel 1. „Durch ihn hat Gott die ganze Welt erschaffen.“ So lesen wir im 2. Vers. Frage: Warst du vielleicht schon mal in den Redwoods (das ist das Gebiet der s.g. Mammutbäume aus California, USA)? Die Mehrheit unter uns wahrscheinlich (noch) nicht. Ich hatte das Vorrecht 1990 und bin/war überwältigt. Damals dachte ich auch an die Worte „durch IHN (Jesus) hat Gott/JHWH die ganze Welt – ja auch diese Giganten – erschaffen.“ Da stand ich mit meinen 182 Cm unter ca. 10000 Cm Riesen! Mit einem Pontiac fuhr ich auch durch einen (ca. 10 Meter Durchmesser)… Weiterlesen »