Erwartet ein Gott der Freiheit unsere Dienste?

Kommentar zum Wachtturm-Studienartikel, ws4, April 2018 

“Diene Jehova, dem Gott der Freiheit”. Der Artikel stützt sich auf 2. Korinther 3:17 “Wo der Geist Jehovas ist, da ist Freiheit.”

Es ist der zweite Artikel, in dem sich die WTG mit der Freiheit eines Christen befasst und irgendwie denke ich bei mir: „Die Organisation  spricht über christliche Freiheit? – Das kann doch nicht gut gehen“. Doch bevor wir uns mit diesem Artikel befassen, lasst uns kurz den der vorangegangenen Woche betrachten. Das Thema lautete: Der Weg zu wahrer Freiheit“, auf Grundlage von Johannes 8:36: „Wenn euch der Sohn freimacht, werdet ihr tatsächlich frei sein.“

Ein schöner Text, aber hier stellt sich die Frage: Warum wird im Folgeartikel eine plötzliche Änderung von Jesus zu Jehova vorgenommen, wenn über die christliche Freiheit gesprochen wird? Einer der Gründe ist sicherlich das stete Bemühen der WTG, den Namen Jehova umfassend und durchgehend im Neuen Testament ihrer NWÜ zu platzieren. Hierbei wird, ohne Rücksicht auf den Kontext, der Titel “Lord” durch “Jehova” ersetzt, wann immer es von den Verantwortlichen für richtig befunden wird.

Wenn wir 2. Korinther 3:14 lesen, stellen wir hingegen fest, dass Paulus hier, bezüglich der Freiheit, ausschließlich von Christus und seinem Geist spricht:

„Doch bis heute sind sie (die Juden) wie mit Blindheit geschlagen. Ihre Einstellung hat sich verhärtet, denn wenn die Schriften des Alten Testaments vorgelesen werden, liegt für sie (die Juden) eine Decke darüber, die nur durch eine Verbindung mit Christus weggenommen werden kann.  Sie wird erst weggenommen, wenn das Volk sich zum Herrn (Christus) wendet.“

Es macht also keinen Sinn und widerspricht eindeutig dem Kontext der vorangegangenen Verse, sowie Johannes 8:38, hier den Namen Jehova zu  verwenden. Die Organisation versucht zwar mehrfach zu begründen, warum sie den Titel “Herr” durch “Jehova” ersetzt, doch keiner dieser Gründe kann wirklich überzeugen. Und trotzdem, an manchen Stellen, die Verwendung des Gottesnamens den Text klarer erscheinen lässt, bleibt die Tatsache bestehen, dass es die Schriften ändert und eher Verwirrung stiftet, als Nutzen bringt.

Wenn, von der Organisation, wie in diesem Fall 2 Korinther 3:17 zitiert und in Absatz 2 behauptet wird, dass “Paulus seine Glaubensbrüder an die Quelle der wahren Freiheit, Jehova Gott, lenkt” und postuliert wird, dass die “Quelle der wahren Freiheit” Jehova sei, verwirrt das die Leser. Besonders wenn man bedenkt, dass die Themenschrift, aus dem Studienartikel der vergangenen Woche, Jesus eindeutig als Quelle wahrer Freiheit bezeichnet hat.

An dieser Stelle mögen nun einige Zeugen argumentieren, dass meine Einwände pedantisch sind. Schließlich ist Jehova der allmächtige Gott und letztlich ist er die Quelle der wahren Freiheit. Das mag stimmen, aber ohne das Opfer Jesu gäbe es keine Hoffnung, von den Auswirkungen der Sünde frei zu werden. Im Mittelpunkt des Neuen Testaments steht das Leben Jesu und die Lehre, wie wir von seinem Lösegeld profitieren. Durch die Aufforderung der WTG, sich auf Jehova zu konzentrieren, wird der  Fokus von Jesus weggenommen, auf den sich Christen eigentlich  konzentrieren sollten.

Paulus schrieb an die Galater: „Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!“ Gal. 5:1

Paulus spricht hier von der Befreiung vom mosaischen Gesetz, welches in Wirklichkeit nur die sündhafte Natur der Menschheit und ihre Notwendigkeit zur Erlösung deutlich machte. Der Urheber dieses Gesetzes  ist der Vater. Das Gesetz des Vaters versklavte die Menschheit, doch der Sohn befreite uns von der Sklaverei des Gesetzes. Beides gehört zusammen und muss auch so betrachtet werden.

Römer 3:23,24:Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.“

Trotz einer gezielten Durchforstung der Schriften, erwies es sich als unmöglich, eine Textstelle zu finden, die den Gedanken unterstützt, Jehova sei, gemäß 2. Korinther 3, die Quelle der Freiheit. Natürlich ist alles nach dem Willen des Vaters geschehen, doch die ersten Christen erkannten Jesus Christus als den Quell der Freiheit und genau das war ja dann auch ihre gute Botschaft. Mit Christus begann ein neues Kapitel im Plan Gottes. Warum also versucht die WTG die Tat und Wichtigkeit Jesu zu  relativieren?

Im Artikel wird dann im Absatz 3 weiter behauptet: Paulus erklärte dann: „Doch wenn eine Umkehr zu Jehova erfolgt, wird der Schleier weggenommen.“ (2. Kor. 3:16)

Was meinte er damit? Die Antwort, auf diese Frage im Abs. 3, führt den Leser bewusst auf eine falsche Fährte, wenn gesagt wird:

“ … nur Jehova, der Schöpfer aller Dinge hat absolute Freiheit.  (Diese Feststellung ist eine Nebelkerze.) Daher ist es nur logisch, dass es in seiner Gegenwart und da, „wo der Geist Jehovas ist“, Freiheit gibt. Diese Freiheit kann man nur erlangen, wenn man sich ihm zuwendet, also ein persönliches Verhältnis zu ihm aufbaut. Die Israeliten in der Wildnis wollten ihre neu gewonnene Freiheit von Ägypten für eigene Interessen nutzen. Sie hatten nicht Jehovas Sichtweise. Es war, als wären ihr Sinn und Herz verhärtet oder in einen Schleier gehüllt (Heb. 3:8-10).“

Ja natürlich, Jehova Gott hat absolute Freiheit, dem kann und will auch niemand widersprechen. Doch darum geht es in 2. Kor. 3:16 doch nicht. Diese Feststellung fungiert als Nebelkerze, um von der eigentlichen Frage abzulenken. Deshalb wird gesagt, es sei nur logisch, dass es in seiner Gegenwart Freiheit gibt und diese Freiheit sei nur zu erlangen, wenn man ein persönliches Verhältnis zu ihm aufbaut.

Aha, Freiheit kann man also nur erlangen, wenn man ein persönliches Verhältnis zu Jehova aufbaut? Es ist aber nicht möglich, ein persönliches Verhältnis zu Gott herzustellen, ohne die volle und bedingungslose Annahme des Opfers Christi. Demnach ist Christus unser einziger Weg zu Gott und nicht unsere Bemühungen, in ein persönliches Verhältnis zu ihm zu kommen.

Der Kontext von 2. Korinther 3:7-15 hilft uns, genau dies zu verstehen. Paulus betont in 2. Korinther 3:7,13,14, dass die Israeliten mit der Herrlichkeit des mosaischen Gesetzes, das ihnen ihre Unvollkommenheit vor Augen führte, nicht fertig werden konnten. Ihr Sinn wurde verstockt, bis auf den heutigen Tag, denn diese Decke über dem alten Bund, wird nicht aufgedeckt werden, solange sie Christus nicht erkennen.

Diese Decke liegt auf ihren Herzen. Wenn sie aber umkehren und ihren Herrn Jesus Christus erkennen, wird dieser Schleier weggetan werden. Wo ihr Herr Jesus Christus ist, da ist Freiheit. Die Juden dienten Jehova, zumindest in der Theorie, schon immer und wollten es weiterhin tun. Aber ihre Bemühungen versklavten sie immer mehr und führten nicht zur Freiheit. Genauso suggeriert der Artikel der WTG: Um christliche Freiheit genießen zu können, müssen wir uns Jehova zuwenden, in eine persönliche Beziehung zu ihm treten und ihm bedingungslos dienen.

Das griechische Wort, das mit “sich zuwenden” übersetzt wird, bedeutet auch “sich selbst umkehren”. Wie Paulus in Vers 15 zeigt, bedeutet dies eine mentale Veränderung, seitens des Individuums. Außerdem zeigt die Schrift, dass der Glaube an das Lösegeld Jesu und das Umdenken maßgeblich sind.

Absatz 5: „Fragen wir uns: Woran ist zu erkennen, dass wir unsere Freiheit schätzen? Und wie können wir sie weise nutzen?“

Der Autor versucht mit Römer 6:23 und Römer 8:2 zu belegen, dass der  Geist Jehovas die Befreiung aus der Versklavung von Sünde und Tod bringt, jedoch sagt Römer 6:23: „Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn“.

Gemäß dieser Schriftstelle gibt es ohne Jesus keine Freiheit von Sünde und Tod. Ähnlich heißt es auch in Römer 8,2: „Denn das Gesetz des Geistes, der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes“.

Keine der zitierten Schriften unterstützt die Schlussfolgerung des Artikels. Die tendenzielle Übersetzung von 2. Korinther 3:15-18 führt zu einem Missverständnis der Schriften und einer Diskrepanz, zu dem, was Paulus sagen wollte. Das heißt, wenn im Artikel behauptet wird: “Der Apostel Paulus forderte alle Christen auf, die Freiheit, die Jehova uns freundlicherweise durch seinen Sohn Jesus Christus gegeben hat, nicht als selbstverständlich hinzunehmen“, wird die Rolle, die Christus in unserem Leben haben sollte, durch diese Relativierung verwässert und geschmälert.

Nachdem diese zweifelhafte Grundlage gelegt ist, verschärft sich im Artikel das Problem, indem die Organisation diese Gedanken auf eines ihrer Lieblingsthemen anwendet: Weltliche Bildung.

Zitat 1. Petrus 2:16: „Seid gleich freien Menschen, und behaltet doch eure Freiheit nicht als einen Deckmantel für Schlechtigkeit, sondern als Sklaven Gottes“. Absatz 9 stellt dann fest: … „Der Rat von Petrus betrifft auch ernstere Lebensbereiche wie Bildung und Beruf. Schüler verspüren heute großen Leistungsdruck. Ihnen wird eingeredet, sie müssten an den besten Universitäten studieren und höhere Bildung führe automatisch zu gut bezahlten, angesehenen Jobs. … Das mag auf junge Leute verlockend wirken. Immerhin geht es um Entscheidungen, die den Rest ihres Lebens beeinflussen. Woran sollten sie und ihre Eltern denken?“

Hast du bemerkt, dass – während wir über 2. Korinther 3:5 u. 6 und Römer 6 u. 8 sprechen – man uns nun einreden will, dass unsere Ausbildungs- und Berufswahl Aufschluss über unsere Wertschätzung für das Lösegeld Jesu geben könnten? Beeinflusst unsere Ausbildung unsere Dankbarkeit gegenüber dem Opfer Jesu? Nein, natürlich nicht.

Warum sollte es eine Schlechtigkeit sein oder einen Mangel an Dankbarkeit offenbaren, wenn wir im Bereich „Bildung“ eine positive Entscheidung treffen? Natürlich, auch bei der Wahl unserer Ausbildung und Karriere müssen wir uns daran erinnern, dass unsere Freiheit relativ ist und dass alle Entscheidungen, die wir treffen, Konsequenzen nach sich ziehen. Doch die WTG verfolgt mit dieser Thematisierung andere Ziele. Menschen mit Hochschulbildung sind schwer zu beeinflussen, sie stellen zu viele Fragen und glauben nicht jeden Schwachsinn, der ihnen erzählt wird. Sie sind also potenziell schwieriger zu lenken.

Schon der Titel des Artikels beinhaltet einen Widerspruch in sich: „Freiheit“ und „dienen“ – wie passt dies zusammen? Hat der Gott der Freiheit Menschen von Sünde und Tod  befreit, damit sie ihm dienen oder wollte er, dass die Menschen ihre Freiheit auch leben dürfen?

Natürlich gibt es für uns Menschen keine absolute Freiheit, unabhängig von Gott. Und ja, unsere Freiheit hört da auf, wo die Rechte unserer  Mitmenschen berührt werden oder Gottes Gesetze verletzt werden.

Im Abs. 11 wird aber gesagt: „Petrus warnte nicht nur davor, unsere Freiheit falsch zu gebrauchen. Er forderte uns auf, sie richtig zu gebrauchen, „als Sklaven Gottes“. In erster Linie hat Jehova uns durch Jesus vom Gesetz der Sünde und des Todes befreit, damit wir ihm mit allem, was wir haben, dienen können“.

Da haben wir es: „Jehova hat uns, durch Jesus, vom Gesetz der Sünde und des Todes befreit, damit wir ihm, mit allem was wir haben, dienen können“.

Gott wird so als ein egoistischer Herrscher diffamiert, dem es nur darauf ankommt, dass alle ihm – mit Haut und Haar – dienen. Und ja, natürlich werden in der Bibel viele Menschen erwähnt, die für einen bestimmten Auftrag und für eine bestimmte Zeit, ihr Leben für das Vorhaben Gottes einsetzten und von Gott gebraucht wurden. Doch davon abzuleiten, dass  Menschen ihr Geschenk des Lebens grundsätzlich in den Dienst Gottes zu stellen haben, ist abwegig und dient nur dazu, sie für eine Organisation gefügig zu machen.

Weiter wird mit Verweis auf Galater 5:16 behauptet: „Der beste Weg, uns davor zu schützen, unsere Freiheit zu missbrauchen und somit von „weltlichen Wünschen und Zielen“, versklavt zu werden, besteht darin, vollständig in geistigen Aktivitäten aufzugehen“.

Auf welche „geistigen Aktivitäten“ wird in Galater 5:16 und im Kontext mit Galater 5:13-26 Bezug genommen? Galater 3:13 erinnert uns daran, unsere neugefundene Freiheit nicht als “Anreiz für das sündige Fleisch” zu gebrauchen. Doch kann man die Entscheidung eines jungen Menschen, zugunsten einer guten Bildung und Ausbildung, als sündige Neigung bezeichnen?

Das ganze Gesetz erfüllt sich, nach den Worten Jesu und seiner Apostel, in einem Satz:“Du sollst Gott und deinen Nächsten lieben, wie dich selbst.“ Hat jemand, der seinen Lebenstraum durch eine gute und sinnvolle Ausbildung verwirklicht, keine Liebe zu Gott? Hat er deshalb keine Liebe zu seinem Nächsten?

Noch ein Wort zu den angeblichen Vorbildern, wie Noah, denen wir nacheifern sollten: Von Noah wird gesagt, er habe eifrig gepredigt. Aber lesen wir die Kapitel von 1. Mose 6 und 7, werden wir nirgends einen Hinweis finden, dass Jehova Noah und seine Familie beauftragt hat, zu predigen und eine Warnung auszusprechen. Diese Anweisung hat er überhaupt nicht erhalten. Er bekam die Anweisung, eine Arche zu bauen und “er tat es auch”.

Ja, Noah wird auch „Prediger der Gerechtigkeit” genannt (2. Pet 2,5) und er ermahnte sicherlich die Menschen seiner Zeit, Gott zu gehorchen.  Aber er ging nicht von Haus zu Haus, um den Menschen zu predigen. Vielmehr zeichnete er sich durch seinen gerechten Lebenswandel als  Prediger der Gerechtigkeit aus. Was wird uns im Artikel sonst noch als geistige Aktivität vorgeschlagen?

Zitat:  „ … Fragen wir uns deshalb: Könnte ich meine Freiheit noch besser für das Königreich einsetzen?“ Natürlich – Predigtdienst, noch mehr Predigtdienst und immer wieder Predigtdienst!

Im Abs. 13 wird behauptet, Jehova habe uns, gemäß Mat. 28:19,20  beauftragt, Jünger zu machen. Äh, nein – Jesus sprach zu seinen Jüngern (nicht zu uns heute):

„Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden.  Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluss dieses Äons, (dem Ende des jüdischen Zeitaltes).“ 

Das haben seine Jünger, mit Hilfe des Heiligen Geistes, auch treu und eifrig erfüllt. Es ist nicht im Sinne Jesu, aus seinen Worten an seine Jünger,  eine allumfassende Verpflichtung zum Predigtdienst, für alle Nachfolger Christi zu konstruieren.

Weiter wird im Abs. 13 gesagt: “Es ist sehr ermutigend zu sehen, dass viele die Dringlichkeit unserer Zeit gespürt haben und ihr Leben vereinfacht haben, und den Vollzeit-Dienst  aufgenommen haben.“

Wir sehen: Alle sogenannten „geistigen Aktivitäten“ bestehen darin, gemäß organisatorischen Standards, zu predigen und sich mit Tätigkeiten, die in der Schrift nicht zu finden sind, für die Organisation einzusetzen. Du wirst in der Bibel keine Definition des “Königreichswerkes”, das z.B. dem künstlichen WTG-Konstrukt des “Vollzeitdieners” entspricht, finden. Auch der Begriff “Theokratisches Bauprojekt” steht nicht in den Evangelien. Der Begriff suggeriert, dass diese Projekte von Jehova Gott durchgeführt und kontrolliert werden.

Wenn in diesem Artikel abschließend gefragt wird: „Was erwartet alle, die ihre Freiheit weise gebrauchen?“ geschieht dies, um uns mit erhobenem Zeigefinger ermahnen zu können:

„Nutzen wir unsere Freiheit bestmöglich im Dienst für Jehova. Dann können wir uns auf die von ihm angekündigten Segnungen freuen.“

Hier wird unverhohlen deutlich, dass die WTG unsere christliche Freiheit für ihre Ziele missbrauchen will.

Mag ich nicht (199)

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82 Kommentare zu “Erwartet ein Gott der Freiheit unsere Dienste?

  1. M.N.

    Addendum zur Fußnote zu Abs 9 auf S. 14:

    "...wir konzentrieren uns aber auf die „Frucht der Lippen“, also das Predigen (Gal. 5:22, 23; Heb. 13:15)."

    Aha: "Frucht der Lippen = Preeeeeeeeeeeeeedigen." Sagt die WTG. X = U, Kreis = Viereck, Apfel = Birne, Wasser = Schnaps. Mathe 6 - setzen!

    Auch hier wieder WTG-eigenzweckdienliches Um-/Neudefinieren biblischer Begriffe. Die Wendung "Frucht der Lippen" bezieht sich nicht auf "Preeedigen", wie die WTG auch hier wieder "einfach so" von sich gibt, sondern bezieht sich auf "Gotteslob", siehe z. B. Hos 14,2 gemäß der LXX (die NWÜ hat hier eine korrekte Fußnote), so, wie es z. B. David gemäß Ps 35,18 erklärte: "Ich werde dich preisen in der großen Versammlung (qāhāl, ekklēsia), unter zahlreichem Volke dich loben." Der "Qahal"/die "Enklesia" ist das GOTTESVOLK - nicht die "zu bepredigende Öffentlichkeit". Es geht hier um das Lob Gottes INNERHALB DER GEMEINDE. Deshalb ist die NWÜ-Verfälschung des "homologoúntōn" in Heb 13,15 mit "eine öffentliche Erklärung abgeben" als krass NWÜ-typisch tendenziös und WTG-eigenzweckdienlich zu verwerfen. Seriöse Ü haben hier "die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen" (ELB); "die Frucht der Lippen, die seinem Namen danken" (Bengel).

    Das wollte ich hier nur noch kurz klarstellen, und danke für Eure Aufmerksamkeit.

  2. M.N.

    Ihr Lieben,

    da es in diesem Thread um "Dienst/der WTG dienen" geht, scheint mir hier der geeignete Ort zum Veröffentlichen der folgenden Gedanken.

    Beim heutigen wt-"Studienartikel" dachte ich angesichts des Themas ganz spontan: "Mit Ausharren Frucht tragen" - da KANN es ja nur mal wieder um "preeedigen" gehen - aber dass es SO geballt kommen würde, hat mich dann doch "überwältigt". Fast kein einziger Absatz ohne die WTG-Lieblingsvokabeln "preeedigen" bzw. "Dienst"; da geht ein regelrechtes Sperrfeuer an WTG-Lingo auf einen nieder. Für die WTG bedeutet "Ausharren und "Frucht tragen" nichts anderes als stur, dickköpfig und trotzig den drögen, von ihr auf den höchsten Sockel aller universellen Wichtigkeiten erhobenen Drückerkolonnen-Klinkenputz-Vertriebsaktionismus abzuleisten – tagein, tagaus, bei Wind und Wetter, jahrzehntelang, wie gleich in der Eröffnung voller Stolz in glühenden Farben gepriesen wird.

    Ich weiß nicht, wie es Euch ergeht, aber bei mir löst die unmittelbare Anschauung der Wendung "Frucht tragen" (Stichwort "Ockhams Rasiermesser") sofort eine Assoziation zu Gal 5,22.23 aus: Die "FRUCHT des Geistes". Sodann gibt es da noch Eph 5,9 ("Die FRUCHT des Lichts besteht in aller Gütigkeit und Gerechtigkeit und Wahrheit"), Phil 1,10.11 ("Auf daß ihr lauter und unanstößig seid auf den Tag Christi, erfüllt mit der FRUCHT der Gerechtigkeit, die durch Jesum Christum ist, zur Herrlichkeit und zum Preise Gottes"), Heb 12,11 ("Alle Züchtigung aber scheint für die Gegenwart nicht ein Gegenstand der Freude, sondern der Traurigkeit zu sein; hernach aber gibt sie die friedsame FRUCHT der Gerechtigkeit denen, die durch sie geübt sind") und Jak 3,18 ("Die Frucht der Gerechtigkeit in Frieden aber wird denen gesät, die Frieden stiften").

    Man bemerke: In all diesem Versen geht es NICHT um "Preeedigen", nicht um "arbeiten, Anstrengung, Einsatz, Leistung …"; da gibt es auch nicht die leiseste Anspielung auf die Evangelisation. Es geht um solch edle und hohe Dinge wie Liebe, Friede, Geduld, Gütigkeit, Wahrheit, Lauterkeit, Gerechtigkeit, Frieden. Es geht um die Ausbildung und Pflege eines "hohen Menschentum", um Spiritualität, um gute Charaktereigenschaften, um CHRISTENTUM und CHRISTLICHKEIT, ein "christliches Menschentum".

    Was macht die WTG in ihrem fanatischen Tunnelblick auf ihren Götzen "Predigtdienst" aus dem schönen Wortbild des "Frucht Tragens"? Von Haus zu Haus von Haus zu Haus von Haus zu Haus tagein tagaus links rechts links rechts eins zwei eins zwei marschier trag der WTG Panier… jeden Tag der Woche, jahrelang, jahrzehntelang …

    Ab dem Abs. 7 folgt ein Musterbeispiel an WTG-Bibelverdrehung und Irreführung vom (Un)Feinsten:

    Im Abs. 7 wird die völlig berechtigte Frage – die mir auch SOFORT gleich zu Beginn in den Sinn kam – gestellt:

    "Was ist die Frucht, die seine Nachfolger hervorbringen müssen?"

    Genau, sehr nichtverehrte WTG-Chefideologen: WAS ist "Die Frucht", die echte Nachfolger Jesu Christi aufweisen, wenn nicht "Die Frucht des Geistes", "Die FRUCHT der Gerechtigkeit", von der das NT in aller Deutlichkeit spricht? Die Bibel ist hier doch mehr als deutlich, also wie werdet ihr das Kunststück fertigbringen, von "Frucht tragen" eine künstlich/verbogene, verdrehte Möbiusbandbrücke zu "preeedigen" zu schlagen, zumal ihr in gleichen Abs. selber zugebt, zugeben MÜSST:

    "Das sagt Jesus hier zwar nicht ausdrücklich…"

    Ahaaaaaa. Ganz genau. Jesus äußert NICHTS – REIN GAR NICHTS – in puncto "Frucht tragen = preeedigen". Solch schlechte Mathematik betreibt Jesus nicht.

    Ab hier stieg bei mir die Spannung: Wie würde die WTG dieses Kunststück zuwege bringen, "Frucht tragen" auf "Preeedigen" zu verbiegen?

    Indem sie im Abs 9. folgende Volte schlägt, und ich übersetze hier den engl. Originaltext, da der dt. stark verwässert ist – Großdruck von mir zur Betonung hinzugefügt:

    "Die Frucht muss sich eindeutig auf eine AKTIVITÄT beziehen, die jeder von uns DURCHFÜHREN kann. Welche AKTIVITÄT macht die Essenz von "Frucht tragen" aus? Das Predigen der guten Botschaft von Gottes Königreich."

    AAAAH JA, und ach so – there we go again: AKTIVITÄT – TÄTIGKEIT – DURCHFÜHREN – TUN MACHEN SCHAFFEN LEISTEN MALOCHEN PREDIGEN PREEEDIGEN PREEEEEDIGEN bis zum Umfallen und immer weiter…

    Es "…MUSS sich EINDEUTIG auf eine AKTIVITÄT beziehen…". Sehr nichtverehrte WTG: Wieso "MUSS" es das? Wieso ist das so "EINDEUTIG"? Wer sagt das? Der olle Jupp mit seiner Whiskeybuddel ("Advertise Advertise Advertise – PREEEEEACH or perish, predige oder kratz ab…")? Seine Exzellenz der knochige, knorrige Knorr der steinerne Bürokrat? Der Nuschel-AntMo3 mit den verbrannten Hotdogs, oder Lett mit den flexiblen Augenbrauen? Sind das, SOLLTEN das unsere Autoritäten sein – oder doch nicht lieber "sola scriptura"?

    Als scheinbiblische Legitimation ihrer einfach so dahingeschmissenen "… muss sich eindeutig…"-Festlegung zerrt der wt sodann Jesu Gleichnis vom Sämann heran, von dem es in ALLEN Kommentaren, Nachschlagewerken, theologischen Abhandlungen… derer ich habhaft werden konnte heißt – Großdruck jeweils von mir zur Betonung hinzugefügt (nur einige wenige Beispiele):

    "In diesem Kapitel erklärt der Herr die Tragweite und die Wirkung SEINES DIENSTES, und zwar, wie ich nicht zweifle, insbesondere dessen Wirkung unter den Juden." – John Nelson Darby

    "[Jesus ] was not come to be a king, though the King.  HE WAS COME TO SOW, not to gather in and reap." – Eclectic Notes

    "A sower went out to sow his seed, &c.] BY WHOM JESUS CHRIST IS CHIEFLY DESIGNED…" – John Gill

    Aha. Es geht hier also nicht um die WTG, um heutige ZJ mit ihrem "Preeedigen"-Klinkenputzen als "Frucht tragen", sondern es geht um niemand anderen als Jesus Christus. Und das passt, denn auch hier gilt wieder Ockhams Regel: Wer ist der im "Schlüsselgleichnis" vom Weizen & Unkraut in Mat 13 erwähnte Sämann?

    BINGO: Mat 13,36.37: "Seine Jünger traten zu ihm und sprachen: Deute uns das Gleichnis vom Unkraut des Ackers. Er aber antwortete und sprach: DER DEN GUTEN SAMEN SÄT, IST DER SOHN DES MENSCHEN."

    Aha. Der Sämann, das ist nicht die WTG, sind nicht ZJ, sind nicht wir – es ist gemäß Jesu eigener Erklärung DER SOHN DES MENSCHEN, er selbst. Der ausgestreute Same ist CHRISTI Botschaft, das "jesuanische Kerygma", seine Gottesverkündigung und Gottesoffenbarung, die für uns heute in den Evangelien und an anderen Stellen des NT aufbewahrt worden ist.

    So, und damit können wir der WTG scheinbiblischen Beleg für ihre "unmögliche" "Frucht tragen = preeedigen"-Gleichung mal gaaanz schnell in den Orkus befördern. Das Sämann-Gleichnis belegt der WTG erfundene Gleichsetzung NICHT. Die "Botschaft", die wahren Christen als Ausdruck der Gnade Gottes zuteil geworden ist, ist nicht die Botschaft der NAK, SDA, RKK, LDS, … und auch nicht jene der WTG. Deren Botschaften sind samt und sonders rein menschliche, nichtinspirierte Konstrukte, Irrlehren, Blendwerk … nur sola scriptura zählt. Und damit können wir den Rest dieses neuerlichen wt-"Studien"-Machwerks ("Weiter weiter immer nur weiter so nur nicht aufhören nur nicht nachlassen unsere Agenda zu pushen") mal wieder in die Tonne treten, einschließlich des "Witzes", jahrzehntelanges, ödes, dröges  "Preeedigen", tagein tagaus, mit Trolley jeden Tag am gleichen Platz neben einer Autobahnbrücke, sommers, winters, ohne Interesse und Resonanz seitens der Öffentlichkeit, als "göttliche Segnung", als "wunderbares Geschenk, das wir Ihnen mitgebracht haben, bitte nehmen Sie es an" (Abs. 5) zu verkaufen - denn genau DAS ist es, was einen potentiellen "Jünger" und "zukünftiges Schaf" erwartet, das die Dummheit begeht, sich ebenfalls in die Reihen der marschierenden Orgbots eingliedern zu lassen. Fürwahr, eine herrliche "Segnung"! Rette sich wer kann...

    Stecken die Vögel Strauße ihre Köpfchen nur in lockeren Wüstensand, aus dem sie sie bei Bedarf und Laune jederzeit wieder herausziehen können, um wegzulaufen, so werden die Denkschüsseln lieber und braver ZJ von ihren Chefideologen auf immer und ewig unverrückbar in granitenen, diamantharten WTG-Stahlbeton einzementiert. Da können sie dann nicht mehr wegrennen, wenn die große Dampfwalze auf sie zurollt und sie alle zärtlich in den Beton einmassiert.

    Interessanterweise macht die WTG in einer Fußnote zum Abs. 9 genau das, was sie auch in den Fußnoten ihrer NWÜ macht: Im Haupttext die Falschlehre, aber in der Fußnote das korrekte Verständnis als "mögliche Zusatzalternative" anbieten, damit sie – wenn von "echten Fachleuten" zur Rede gestellt - argumentieren kann "Was wollt ihr? Das sagen wir doch auch!" Stimmt – tut sie, aber das RICHTIGE Verständnis wird durch diese Tricktechnik abgewertet, untergeordnet, untergebuttert und ist für den kritiklos die "Geistige Speise" verschlingenden lieben ZJ nicht mehr von Belang. Was zählt, ist das von der WTG eigenmächtig zur HAUPTBEDEUTUNG emporgehobene FALSCHE, WTG-zweckdienliche Verständnis.

    Ganz kurz verspüre ich einen Anflug von Zorn, und mir kommt die Galle hoch angesichts dieser erneuten, unverschämten Schriftverdrehung der WTG und ihr "einfach so" herausgek...tz...s "Die Frucht muss sich eindeutig auf eine AKTIVITÄT beziehen…". Sagt sie. Ganz einfach so. Ohne Grundlage, ohne auch nur den geringsten Beweis, "weil wir, die edlen Recken der AntMo3-Runde es so wollen!", denn das, was sie als "Beweis" liefert, ist keiner.

    Doch dann kommt mir Ps 131,2 in den Sinn:

    "Nein, ich habe mich beruhigt, / habe meine Seele beschwichtigt. / Wie ein Kind bei seiner Mutter… bin ich geworden."

    Ich bin ganz ruhig.

    Gruß,
    M.N.
    👍👍

    1. Fox

      Guten Tag mein lieber Bruder M.N., guten Tag an Alle,

      bevor ich mich dem Versuch hingebe, deine Bemühungen nach Ps. 131:2 mit einer kleinen "Lichtung" zu unterstützen und dein Magengrummeln wieder abzustellen, gestatte mir bitte den

      Dank an alle, die mich durch ihre Kommentare, ihr Lob, ihr Mitleiden, ihr Verständnis u. a. so oft unterstützen und womöglich nicht einmal ansatzweise die guten Auswirkungen erahnen. Danke auch an die unermüdlichen Verfasser der Artikel. Wie angebracht ist es doch, füreinander zu beten.

      Nun zu deinem Wohlbefinden lieber M.N.: Du schreibst: "Ganz kurz verspüre ich einen Anflug von Zorn, und mir kommt die Galle hoch angesichts dieser erneuten, unverschämten Schriftverdrehung der WTG und ihr "einfach so" herausgek...tz...s "Die Frucht muss sich eindeutig auf eine AKTIVITÄT beziehen…". Sagt sie. Ganz einfach so. Ohne Grundlage, ohne auch nur den geringsten Beweis, "weil wir, die edlen Recken der AntMo3-Runde es so wollen!", denn das, was sie als "Beweis" liefert, ist keiner."

      "Die Frucht der Lippen..." ist tatsächlich eine Aktivität. Vornehmlich eine Aktivität des Herzens. Schauen wir uns doch Hebr. 13:15 an: "Durch ihn nun lasst uns Gott stets ein Opfer des Lobes darbringen! Das ist: Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen." Durch ihn. Durch wen? Richtig! Durch Jesus Christus! Gelobt sei Gott durch Jesus Christus. Amen! Kommt dies in dem Artikel auch nur ein einziges Mal vor? Die Veranschaulichung des Paulus mit der Frucht der Lippen bezieht sich genau darauf wie die weitere Ausführung zeigt, denn da steht es schwarz auf weiß und leuchtet tatsächlich in allen Farben: "Das ist die Frucht der Lippen, die seinen (nämlich Jesu) Namen bekennen." Diese Ausführungen des Paulusbriefes an die Hebräer bezieht sich auf Jesus Christus, auf sein Lernen als Mensch, wie Menschen sich fühlen. Bereits von Kindesbeinen an. Jesus hört auch Kindern zu und insbesondere denen, deren Eltern sich weigern, den Auftrag des Vaters zu erfüllen, ihre Kraft und Freude in das Leben ihrer Kinder zu stellen, für sie etwas aufzubauen. Zeugeneltern dürfen dies nicht, sie haben auch ihre materiellen Dinge einer menschlichen Organisation zur Verfügung zu stellen, die im Gegensatz zu staatlichen Stellen wie Sozialamt, Jobcenter, Rentenversicherungen, etc. diese an sie eingezahlten Beträge für den Lebensunterhalt von Menschen nutzt. Nein, Zeugeneltern müssen ihren Kindern Enthaltsamkeit eintrichtern und sich so gegen den himmlischen Vater versündigen, der seinerseits seinem einzig gezeugten Sohn die Erde, welche in gemeinsamer Arbeit und mit gemeinsamer Freude geschaffen wurde, übergab (Kol. 1: 15-23) Alle Belange dieser Erde fallen in die Verantwortung und ins Recht Jesu Christi.

      Reineweg den Erdlingen göttliche Grundsätze zu vermitteln und ein sündenloses Opfer als Lösegeld zu bringen hätte auch durch einen Engel Marke Gabriel erfüllen können. Nicht, dass ich damit dessen Liebe und Dienstbarkeit bei unserem himmlischen Vater schmälern möchte. Doch das Opfer Jesu als demjenigen, dessen ganzes Herz bei den Menschen ist und der diese Gemeinsamkeit des Schaffens mit dem Vater vollständig und dankbar erinnert, der deshalb so sehr dahinter her ist, die Menschen wieder mit dem Vater zu versöhnen, dieses Opfer umfasst viel mehr als Notwendigkeit. Das von unserer Seite zu verstehen und zu reflektieren zeigt, dass sich Leben und Sterben, Opfer und Vergebung durch Jesus Christus in uns so erfolgreich Wurzeln geschlagen hat, dass unsere Lippen für unseren Herrn Jesus, unseren Ewigvater und Erlöser, Früchte tragen.

      War es das mit der Fruchtbarkeit der Lippen? Hebr. 13:16: "Das Wohltun und Mitteilen aber vergesst nicht! Denn an solchen Opfern hat Gott Wohlgefallen." Wohltun. Mitteilen, womit keine Zettelchen oder Erinnerungen zu Versammlungen oder ein Wachtturm gemeint ist, sondern das Teilen miteinander. Jehovas Zeugen werden immer wieder angehalten - wie in diesem Artikel auch - ihre Zeit mit anderen nur im Predigtdienst und zu Versammlungszeiten zu teilen. Und wo bleiben die Senioren, wo bleiben w. o. ausgeführt die Kinder? Wo bleibt das Haupt der Familie, der sich darum zu befleißigen hat im Niedriglohnsektor seine Familie satt zu bekommen? Wo bleibt Muttern, die mit den wenigen Kröten in der Haushaltskasse nicht nur Essen heranzuschaffen hat sondern auch Kleidung, Schulzeug, etc.? Warum spricht Paulus hier nicht von der Genügsamkeit durch Hirtenbesuche bei diesen? Genau, weil seine Ausführungen und Erinnerungen an das Miteinander weit darüber hinausgehen.

      Und nun wünsche ich dir und allen einen ganz entspannten, voller Freude über die Großzügigkeit unserer Schöpfer weitherzigen Tag des Genießens mit allen Sinnen. Und verzeih bitte, dass ich dich so lange wieder mit diesem Kommentar aufgehalten habe. Hoffentlich muss ich dir deswegen nicht Angurate-Tee schicken. 😉

      1. M.N.

        Stimmt, lieber Fox, das Ziel des "Bekenntnis seines Namens" in Heb 13,15 ist natürlich Jesus Christus - und ich danke Dir für diese Erweiterung - wieder mal ein schönes Beispile für Synergie. Das ist im Grunde der wichtigste Aspekt dieses Verses. Da ich schon so viel geschrieben hatte und es nicht übertreiben wollte (werde von Einigen bereits der Vielschreiberei geziehen), wollte ich das nicht auch noch zur Sprache bringen und beließ es bei meinen Ausführungen.

        1. Fox

          Guten Abend M.N.,

          danke für deine liebe Antwort. Ich würde auch gern Artikel von dir lesen, sie wären sicher eine tolle Bereicherung und ich kann mir gut vorstellen, dass sich der eine oder andere Bruder Autor entlastet fühlen würde. Na wie sieht´s aus?! Mir fehlt da leider die Kontinuität, mal ein Blitzlicht im Hirn reicht halt nicht.

          Was nicht bedeutet, dass ich deshalb weniger Zuneigung zu all den Lieben hier habe.

    2. Anna

      Lieber M.N., liebe Schwestern und Brüder,

      eine glänzende Analyse des WT-Studienmachwerks vom Wochenende. Bei uns waren sie eifrig zu betonen, dass ja die Brüder (LK) von JHWH wissen, dass sich die Frucht nicht auf den Erfolg bezieht sondern auf das unablässige predigen. Und hervorgehoben wurde noch, dass ja immer 1 Bruder Engel dabei ist mit Verweis auf die Verdrehung des Schrifttextes in Offenbarung 14:6 und 7.

      Da haben die Augen geleuchtet, weil Bruder Engel immer dabei ist. Sie glauben es tatsächlich.

      Herzliche Grüße Anna

  3. ULLA

    Liebe Fox,

    es ist so glaubensstärkend, immer wieder deine Kommentare zu lesen! Kommt man immer ein Stück weiter! Danke! Du hast die Gabe, anderen zu helfen, die Perspektive zu wechseln, oft denke ich, ich bin "mittendrin" im Geschehen, weil du es echt authentisch vermitteln kannst! Nochmal Danke!

    Viele sind ja noch gefangen, ähnlich wie die Juden damals sich ein Leben nicht ohne ihren "Tempel" hätten vorstellen können, man braucht einen ORT ( ein Gebäude, eine Kirche, eine Organisation, eine Weltzentrale...)

    Aber wenn wir uns Joh. 6:66-68 nochmal GENAU anschauen, dann heißt es nicht "wohin sollen wir gehen, sondern ZU WEM sollen wir gehen?"

    "Nach dieser Rede wandten sich viele, die IHM (Jesus) gefolgt waren, von Jesus ab und gingen nicht mehr mit IHM (Jesus). Da fragte Jesus seine zwölf Jünger: "Wollt ihr auch weggehen und MICH (Jesus) verlassen?" - "Herr, ZU WEM sollten wir denn gehen?", antwortete Simon Petrus. "NUR DEINE (Jesu) WORTE schenken ewiges Leben. Wir glauben und haben erkannt, dass DU (Jesus) von Gott kommst und zu Gott gehörst."

    Letztendlich kommt es nur auf folgendes aus Luk. 9:26 an, wo Jesus sagte: "Wer sich schämt, sich zu MIR zu bekennen, den wird auch der Menschensohn nicht kennen, wenn er in seiner Macht und Herrlichkeit des Vaters und der heiligen Engel kommen wird."

    In diesem Bekenntnis zu bleiben, rettet uns von allem, was noch kommen wird.

    Serusli

    Ulla

  4. ULLA

    Hallo ProJesus,

    eigentlich wollte ich M.Barth auch gleich schreiben. Aber besser als du hätte man es anhand der Schrift nicht aufzeigen können, dass die große Drangsal, "Schreckenszeit" (HFA) noch aussteht. PRIMA !

    Wird uns doch in Mat. 24:29, 30 mitgeteilt: "UNMITTELBAR NACH DIESER GROSSEN SCHRECKENSZEIT wird sich die Sonne verfinstern...die Kräfte des Weltalls geraten durcheinander. DANN wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen. Die MENSCHEN AUF DER GANZEN ERDE werden vor Entsetzen jammern und heulen." -

    Das kommt also alles erst noch! Darauf müssen wachsame Christen immer wieder verweisen, damit wir dann "unsere Häupter empor heben können, denn unsere Befreiung naht." Und Christen nicht wie die übrige Welt ängstlich und zornig werden, weil diese Dinge geschehen. Es muss ja geschehen, weil unser Herr es vorhergesagt hat.

    So ergibt auch Off. 7 Sinn, wenn es von den 144000 aus den 12 STÄMMEN ISRAELS und ab Vers 9 von den Auserwählten aus ALLEN VÖLKERN heißt, sie wären dann in Sicherheit, weil sie den irdischen Tod überwunden hatten. Letztere werden deswegen in "weißen Gewändern" VOR GOTTES THRON stehen. "Im Blut des Lammes haben sie ihre Kleider rein gewaschen." (7:13). Auch das Lamm steht "VOR DEM THRON" und ist ihr Hirte (7:17).

    Genau wie unser Herr Jesus es vorhersagte, der ja in ERSTER Linie für Israel kam und wirkte, aber dann auch von der Zukunft sprach, in der auch Menschen aus den Heidennationen seinen Segen gerufen und gesegnet würden:

    "Zu meiner Herde gehören auch Schafe, die jetzt noch in anderen Ställen sind. Auch sie muss ich herführen, und sie werden wie die übrigen meiner Stimme folgen. Dann wird es nur noch EINE Herde und EINEN Hirten geben."

    Wir können uns auf unseren Herrn Jesus Christus verlassen, denn genauso geschah es dann: "Aber ihr werdet den heiligen Geist empfangen und durch seine Kraft MEINE ZEUGEN sein in Jerusalem und Judäa, in Samarien und auf der GANZEN ERDE."

    In ALL den JAHRHUNDERTEN nach Jesu Auferstehung wollte der Teufel Jesu Zeugen auslöschen, aber es gibt sie heute noch! - Welch eine Freude! Welch eine Kraft gibt uns das heute, dass sich auch alles andere noch erfüllen wird und am Schluß alles GUT WIRD!"

    Habt Mut! Habt Mut! Geben wir niemals auf und lassen wir uns nicht einlullen von falschen Aussagen, es käme keine große Drangsal...denn dann würden wir einschlafen und das Übel träfe uns völlig überraschend.

    LG Ulla

     

     

  5. Horst

    Horst @ Fox,

    beste Fox, in Deinem Kommentar an Markus gibst Du mal wieder Deine unwiderstehliche Eigenschaft preis, an "das Gute im Menschen" zu glauben, wie man so schön sagt. Diese Einstellung ist komplett entwaffnend, da gibts nix entgegenzusetzen.

    Als jemand, der eher zur Ironie neigt (derer ich mich bei Kommentaren über die Zj-Führung gar nicht, und bei Kommentaren von Provokateuren nur schwerlich erwehren kann), muss ich das wirklich anerkennen.

    Ich nütze einfach die Gelegenheit, Dich mal wieder herzlich zu grüssen...

    Horst

  6. Johnny

    Warum finden die Kongresse immer in der schönsten Urlaubszeit statt, wenn ich gerade in Griechenland meinen topikos oinos trinke?Wenn schon schwitzen, dann lieber am Strand mit Badehose, als im Stadion mit Krawatte. Und eines sei gesagt: Ich fühle mich dem Himmel hier näher, als bei den Krawattenschwitzern mit Wachtturm-Beschallung.

  7. Täter des Wortes

    Wir hatten am WE unseren regionalen Kongress in Hamburg. Wirklich geistige Speise zur rechten Zeit. Wir wurden wieder ermuntert dem Christus treu zu bleiben und uns nicht durch Menschen und ihre leeren Worte von Christus weg ziehen zu lassen. Die Wiederkunft des Christus und unsere damit verbundene Rettung ist Nahe. Wenn wir auf seiner Seite stehen und den Willen seinen Vaters tun.

    1. Susanne

      Nun, die Menschen, die dich von Jesus wegziehen, ist die Leitende Körperschaft. Jesus Christus wird weder in seinem Wesen erkannt, noch werden seine Anweisungen und Gebote bei den Zeugen befolgt.

      Mit allem was den 8 Obergurus zur Verfügung steht, verfälschen sie Jesus Christus und halten ZJ davon ab ihn kennenzulernen, so wie in der Bibel von ihm berichtet wird.

      Ich brauche jetzt erst mal ein Frühstück anstatt geistiger Speise des t.u.v.S., sonst verderbe ich mir den Magen.

    2. Boas

      Hier ein Lob an TdW.

      Was hat ER von diesem Kongress mitgenommen?

      1. Die Wiederkunft des Christus und unsere damit verbundene Rettung ist Nahe.
      2. Wenn wir auf Jesu Seite stehen und den Willen seines Vaters tun wird alles gut.
      3. Er wurden ermuntert dem Christus treu zu bleiben
      4. Und uns nicht durch Menschen und ihre leeren Worte von Christus weg ziehen zu lassen.

      Wenn er das von dem Kongress mitgenommen hat, ist das in Ordnung. Und nun kommt das Lob von mir. Was gerade den vierten Punkt betrifft, so will ich ihn dafür loben, dass er sich nicht von den leeren Worten seiner Kirchenanführer von Bi-Aktuell wegziehen lässt. Sondern hier fleißig mitliest, schreibt und den unbiblischen Anweisungen seiner Kirchenväter mutig entgegentritt, die besagt:

      "Du sollst nicht mit ihnen reden!"
      "Du sollst nicht prüfen (kd September 2007 Seite 3)

      Dafür hat er doch ein kleines Lob verdient. Auch wenn es mit dem Prüfen noch ein wenig holprig verläuft. Ermuntern wir ihn doch, dass er die vier Punkte, welche er von diesem Kongress mitgenommen hat, weiter umsetzt.

      Boas

      1. Fox

        Guten Abend lieber Boas,

        deinem Lob für Täter des Wortes möchte ich mich gern anschließen. Ich finde, er hat ein großes Lob verdient! Zum einen hat er den eigentlichen Kongressinhalt gar nicht mitgekriegt, sondern den Ruf Jesu gehört. Zum andern begnügt er sich nicht mit lauwarmem Wasser, indem er an die Wohnungstüren Unwissender, Uninteressierter und gestörten Persönlichkeiten klopft, weil das viel leichter ist als sich tatsächlich mit biblischen Fundamenten zu beschäftigen, sondern er hat sich hier ganz rege beteiligt und gibt allen Mitlesern die Gelegenheit, die ihnen vorgesetzte "geistige Speise" mit hier angebotenem christlichen Nährstoffangebot abzugleichen. Die Frage "Herr, wohin sollen wir gehen"  hat nicht die Antwort "in die Versammlung", sondern "komm, folge mir - Jesus - nach". TdW leistet einen wertvollen Beitrag zu diesem Verständnis und dafür sei ihm gedankt.

        1. Boas

          Liebe Fox,

          dann ergänzen wir uns in unserer Strategie. Wenn er hier liest und schreibt, bleibt ihm weniger Zeit den Leuten draußen den Kopf zu verdrehen. Und wer weiß, vielleicht macht es ja mal Klick in seinem Kopf. Aber das wäre dann nicht unser Verdienst. Nur wer von JHWH gezogen wird, wird seinen Ruf hören und auch kommen.

          Liebe Abendgrüße und klasse Kommentar. Kurz und knackig.
          Boas

        2. Markus

          Guten Abend liebe Fox

          Es gibt Zeugen Jehovas und es gibt Zeugen Jehovas,die einen Zeugen Jehovas hören sich alles in der Versammelung an,und machen sich trotzdem zu Hause ihre Gedanken und leben ihr Lebensstiel der normal und unauffällig ist,also als ganz normale Familie,die halt nur in der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas sind,gehen ihrem Beruf nach  usw usw,das sind ich sage mal 70% der Zeugen die so ein ganz normales Leben führen

          Die anderen 305 das sind dann  die Ältesten die Daks usw die innerhalb der Wachturmgesellschaft Karriere machen wollen und zwar aus dem einfachen Grund ,weil sie in ihrem Berufsleben und Privat Leben nichts auf die Reihe bekommen,oder und auch vielleicht die Schulbildung oder Ausbildungs-Bildung nicht gehabt haben,das sind dann die jenigen die nach oben buckeln und nach unten treten ungefähr wie jemanden der am Anfang seiner Berufskarriere steht,davon gibt es wieder welche die ohne Rücksicht auf alles was ihnen in die Quere kommt draufhauen, und es gibt dann unter den 30% auch noch die Fanatiker die dermaßen verblendet sind und so eingenommen sind von der Lehre der WTG das sie alles versuchen sogar auch mit Gewalt,(dies habe ich persönlich erlebt) die WTG Lehre durchzusetzen.

          Diese Menschen sind am gefährlichsten,denn die haben überhaupt keine Skrupel mehr,wie ich schon schrieb,die würden auch töten für fie Durchsetzung der lehre

          Du hast recht wir haben dieses System mitgetragen und das auf lange Zeit ,bei mir waren es fast 32 Jahre lang,weil wir selbst verblendet wurden .

          Was Du aber bedenken musst mit welchen Psychologischen Tricks,ich nenne es mal Tricks da gearbeitet wird,du wirst am Anfang regelrecht  eingelullt,du denkst wau das ist das richtige

          und dieses Einlullungsgefühl setzt sich zuerst mal über Jahre fort,wenn Du Deinen ersten Vortrag hälst bei der Theokratischen Schulung ,so ging es mir und Du den Aufbau gelernt hast wie Du was sagst und mit welchem Effekt,dann vergleichst Du das mit Deinen Schulungen von früher ich hatte vor meiner Zeit als Zeuge eineRetohrikschulung,und Du sagst Dir mensch das ist ja viel effektiver als Du das früher gelernt hast

          Das ganze Spiel geht dann Jahrelang so weiter,es ist auch so wenn Du Deinen Beruf und DeinenJob hast dann hängst Du auch zumindestens als Mann der für die Familie sorgen muss irgendwo zwischen den Seilen,du bist im Beruf gefordert und musst aber auch in der Versammelung Deine Aufgaben machen,und da passiert es dann oft,das man durch Müdigkeit oder durch Stress  sich nicht richtig  in der Versammelung konzentrieren kann und dasc was dort dann gesagt wird an einem  vorbeiplätchert.,dies geht dann auch jahrelang,bis dann irgendwann eine Situation eintritt ,bei der man sich die Frage stellt,ist das überhaupt alles richtig was da gesagt wird und vieles gegeteiliges davon getan wird.

          Liebe Fox ich verurteile niemanden,aber wir die wachgeworden sind sind aus diesem Teufelskreis raus und auf dem Weg der uns Jesus gezeigt hat gut man sollte anderen Brüdern eine Chance geben,darinn gebe ich Dir recht,Brüder aber wie der TDW der auch schon Jahrelang seine Kommentare hier mitschreibt und per Du auf Fragen keine Antworten gibt ,sich in Schweigen hüllt und immer wieder einen Schuss setzt das eine sinnlose Diskutiererei hier losgetreten wird,solche Brüder sind eingesetzt um dieses Forum mit der Zeit zu schrotten.

          Und ich bin auch von Berufswegen ein Mensch der sehr viel Verständniss aufbringt,der aber auch knallhart werden kann wenn versucht wird die Menschen die hier mitschreiben für Dumm verkaufen zu wollen

          Da ist die Wahl das man sich als sogenannter Gutmensch gibt und sagt ,komm gib ihm noch eine Chance oder gib ihm 777mal ein Chance fehl am Platz ,das ist ein Fanatiker und mit solchen Menschenm muss man ob man will oder nicht Klartext reden

          Jeder reagiert anders das stimmt aber irgendwann ist dann die Reserve ausgeschöpft um zu sagen ,gib ihm noch eine Chance

          Solche Menschen können sehr viel Zerstören in ihrem Wahn und viel Leid in die Versammelung bringen,das gilt es zu bedenken

          Ich denke unser Herr Jesus weiss von was ich dar rede,denke daran das ihm der Geduldsfaden gerissen ist als er die Händler aus dem Tempel warf

          Und die WTG ist nichts anderes als ein Händler der nur sein Vorteil sucht in dem Religionsreigen der uns umgibt

          Das waere es mal fürs erste

          schöne Abendgrüße

        3. Liebe Fox,
          deine Ironie ist köstlich, ich benutze sie selbst ab und an in Gesprächen die bestimmte Grundsätze hervorheben sollen. 🙂
          Ich befürchte nur unser Töter der Wortes ist beratungsresistent.
          Wenn man überlegt wie wenig er z.B. in den letzten 2 Jahren dazugelernt hat (hat er überhaupt etwas dazugelernt? Ich hoffe es uns bete weiter dafür!)!
          Mir kommt es eigentlich immer nur so vor das er sich ständig im Kreise dreht, so wie es bei der Borg antrainiert wird, getreu nach dem Motto, alle beschäftigt halten, aber niemals Probleme souverän lösen.
          Alles muß sich ständig in einer Grauzone befinden, daß erhält alle Pharisäeroptionen und unser TDW schrammt für meinen Geschmack ständig an dieser Grenze entlang.
          Ich kann aber nur für mich sprechen und wenn diese Unklarheiten nicht so auffällig verbreitet wären, würde es mich auch nicht interessieren, denn jeder muß selbst für sich und seinen Glauben für entsprechende Möglichkeiten die zu neuen Erkenntnissen führen sorgen.
          Festlegungen halten einen ständig in einer Sackgasse.
          Bleiben wir also positiv und schöpferisch und hoffen weiter das noch viele ihren eigenen vom Geist Gottes geführten Erkenntnisweg gehen werden.
          Dann wird sich auch alles relevante fügen.
          Liebe Grüße Tom

      2. RoKo

        Ja, die Borg. Ich muss zugeben, ich schaue mir diese Science-Fiction-Serie auch an. Ich dachte auch schon oft, die Borg sind doch wie die ZJ. Ein Kollektiv, geführt durch in dem Fall einer Königin, die ihr Volk antrainiert hat, alle Individualität aufzugeben... um endlich Borg zu sein, interaktiv vernetzt und zum Kollektiv dazu zu gehören und damit neue Borgs zu erhaschen. Dabei nehmen sie keine Rücksicht auf irgendwelche Verluste oder Leben anderer. Kollateralschaden. Sie sind die beste Spezis meinen sie und alle anderen nichts wert. Und wer bekehrt ist und doch nicht funktioniert bei all der Mühe der Assimilation wird einfach vom Kollektiv abgetrennt und verreckt irgendwo. Genau wie die uns bekannte Org. Ja genau. Wo diese Denkweise nur her kommt? Aber unser Schöpfer und sein lieber Sohn lieben die Individualität jedes einzelnen Menschen. Sie lieben auch Horst und M.N. mit ihren oft kecken Antworten, wie auch Schneeflöckchen oder Iris und all die anderen sehr zart liebliche Verkündiger, jetzt mal nur herausgepickt. Wo ist denn Birgit? Sie ist irgendwie verschollen. Weiß jemand was?

        Unser Höchsten lieben alle und sie ziehen sie. "Ich habe gepflanzt, Apollos hat gegossen, Gott aber hat es wachsen lassen". Der eine pflanzt, ein anderer gießt. Der eine mit einer grünen Kanne, der andere mit einer pinken Kanne. Darum finde ich den Gedankenaustausch wertvoll.

        Markus hat auch Recht mit seinen Überlegungen. Ich denke auch manchmal nach. Welche Situationen gibt es, welche Fragen, damit aktive ZJ den Sinn und Unsinn erkennen können? Ich komme auf keinen Nenner. Wahrscheinlich ist dies auch bei jedem anders. Wenn man den Fakt finden würde, könnte man sie leichter wach rütteln. Das gelingt uns aber nicht. Der Gedanke hilft, weil es nicht unser Werk ist. Wir sind einfach nur Mitsklaven. Und irgendwie tut das mir auch wieder gut im Herzen, weil somit keiner aufstehen kann und sich stolz auf die Brust klopfen, ich! Die Demut, einander nur Mitsklaven zu sein steht uns doch gut. So brauchen wir nicht wetteifern und haben Zeit, gute Frucht zu tragen.

        Ich glaube das fehlt einigen ZJ. Demut. Sie sind oft aufgeblasen weil sie denken, nur sie haben die Wahrheit. So wird es ihnen ja immer gelehrt. Damit bilden sie falschen Stolz heraus. Sie haben aber nur Wirrwarr - das ist Wahr. Wie schon oben erwähnt, ein ZJ der irgendwann im Leben nachdenkt bemerkt das. Eine Leuchte meinen Fuß und ein Licht für meinen Pfad - Kongressmotte Anfang der 90er. Sehr aufschlussreich. Man muss erst einmal genau feststellen wo man steht, erst dann kann man den Kurs bestimmen. Lehrunterricht der Navigation. BI ist besonders Das: Eine Leuchte für den Fuß. Mit Licht erhellen, wie der Untergrund beschaffen ist wo man eben steht. Durch die Themen und die vielen Antworten. Und das Licht für den Pfad stammt aus der Bibel, zusammengetragen durch die vielen Themen und die vielen Kommentare.

        Dies muss ein Zeuge erkennen wollen, dass das Licht aus der Org mit einem Lichtfilter ausgestattet ist. Ein Filter lässt nur die Lichtfarbe durch wie der Filter aussieht. Also blau für die Org. Das restliche Spektrum wird ausgeblendet, rot, gelb und die vielen Zwischenfarben. Darum sieht in der WTG alles blau aus. Himmel blau, Wasser blau, Blumen blau, Chlorophyll blau, Fliegenpilze blau, Brot blau, Apfel blau, Menschen blau... Stattdessen sind wir und unser Leben kunterbunt!

        Ich schätze die Themen dieser Blogs. Ich schätze aber auch die vielen unterschiedlichen Kommentare. Die auch manchmal vom Thema abschweifen, aber gut so. In so vielen Kommentaren findet man immer wieder einen neuen Denkanstoß. Wie eine Taschenlampe, die eine leckere Frucht aus allen möglichen Blickwinkeln beleuchtet. Mal so und mal so. Und ich finde, gerade das ist für neue Leser die dazu finden so interessant.

        Ein paar alte Hasen hängt das eine oder andere Thema vielleicht zum Hals heraus. Aber immer wieder finden neue Leser dazu. So bunt gemischte Antworten sind daher ganz gut. Und TdW auch. Weil er immer wieder Thesen und Fragen aufwirft, die sich auch neue Leser stellen. Eigentlich hilft er damit genau ihnen. Er will (warum auch immer) Differenzen schüren, aber weil hier der Wind der biblischen Fakten sehr stark bläst, hilft er durch sein Tun neuen Lesern. Weil sie auch so denken, von der Org instruiert. Und dann die passende Antworten der alten Hasen hier... Ich glaube das ist das Salz dieser Suppe.

        LG RoKo

        1. Boas

          Lieber RoKo,

          ich lese Deine Beiträge immer wieder gerne. Und ich vermisse Pit´s und Athalja´s Beiträge. Friede sei mit Dir Pit.

          Meist überfliege ich die Kommentare von TDW nur. Aber er hat auch eine Strategie. Wer genau mitliest, stellt fest, dass er natürlich viele Antworten auf seine Kommentare bekommt. Die Meisten haben ja eine Vorgefasste Meinung von ihm. Aber in der Menge der Kommentare liegt auch seine Strategie. Denn, sagen wir, 5 % der Antworten an ihn sind biblisch nicht GANZ korrekt. Und genau DIESE greift er auf. Auf die Anderen schweigt er. Wäre ja dumm, darauf zu antworten. Die biblische Quittung käme prompt.

          Wenn er noch etwas mehr Lehrfähigkeit erlernen würde, könnten seine, momentan noch etwas unbeholfene Schriftführung den einen oder anderen biblisch ganz schön ins Schwitzen bringen. Weil er ja nicht auf die 95% Wahren Aussagen eingeht, sondern auf die Anderen 5%. Gute Strategie von ihm. Aber da fehlt noch der Pfeffer in der Suppe. Allein Bibelstellen reichen da nicht aus. Sondern eine Sinnvolle Erklärung. Da ist Lehrfähigkeit gefordert.

          Aber geben wir ihm doch eine Chance. Micha Barth hat in seinem guten Kommentar etwas kleines am Rande erwähnt, was ich persönlich für biblisch bedenklich halte:

          www.bruderinfo-aktuell.org/index.php/erwartet-ein-gott-der-freiheit-unsere-dienste/#comment-34979

          TdW hat ihm etwas entgegnet:

          www.bruderinfo-aktuell.org/index.php/erwartet-ein-gott-der-freiheit-unsere-dienste/#comment-34981

          Aber das sollte er besser können. Also TdW, leg mal los und zeige uns was Du drauf hast. Zeige uns Deine Lehrfähigkeit als Bibellehrer. Mir ist der Punkt zwar kein Kommentar wert. Komm, da gibt es doch noch mehr Bibelstellen. Und dann sollte man sie auch erklären und in Zusammenhang bringen. Du kannst das doch besser!!!

          Beginne erst einmal mit einem Lob für den, der Dir etwas geschrieben hat. Da wirst Du schon etwas finden. "Einleitung durch verbindende Worte". Kennst Du noch die Theokratische Predigdienstschule? Erst eine Verbindung aufbauen und freundlich zum Kern kommen. Und immer freundlich bleiben mit einem Lächeln. Auch wenn Du hier vielleicht den Eindruck hast, dass Du verfolgt wirst. Sei so mutig wie Stephanus. Sei einem Griechen ein Grieche. Und einem Römer ein Römer.

          Wir bewerten dann alle die Lösung Deiner Aufgabe. Vielleicht gibt es ein G. Oder leider ein A. Und dann auf zum nächsten Versuch.

          Liebe Grüße und viel Erfolg bei Deiner Aufgabe. Nur ist das keine Schule, sondern die Realität.

          Boas

          PS: Und, lieber RoKo, die Borg lassen grüßen. "Ergeben sie sich. Widerstand ist zwecklos. Sie werden assimiliert."

        2. Boas

          UND lieber "Täter des Wortes".

          auf der Schwesterseite www.bruderinfo.de ist ein Artikel erschienen zu David Splanes Videoerklärung vom September 2015, "David Splane, und die Generation, die nie vergehen wird".

          Dazu könntest Du ja hier ja auch etwas schreiben, welche Fehler im Artikel enthalten sind. Da gibt es kein Konkurenzdenken. Natürlich auch welche Wahrheiten dort im Artikel stehen. Denn Du möchtest doch bestimmt als seriöser Zeuge Jehovas wahrgenommen werden, der biblische Wahrheit auch als Wahrheit anerkennt, auch wenn sie den momentanen Glaubenslehren seiner Mutterkirche widersprichen.

          Vielleicht hilft Dir das Material auch Deine Aufgabe, die wir Dir gestellt haben bestmöglich zu lösen.

          Ganz liebe Grüße
          Boas

        3. Meereswoge

          Hallo Roko, meine Zeilen gelten vor allem Deinem Kommentar von gestern an TdW.

          Mein Gedanke war so, das er vielleicht gar keine kl Kinder hat, bzw hatte, das er auch keine Großelternaufgabe hat, und damit keine Berührungspunkte zu den angstmachenden Videos hat.Vielen Eltern ist es ja auch leider abhanden gekommen und klatschen und klatschen und die süßen Kleinen mit, weil es die Eltern tun. Die schulfähigen Kinder bekommen Angst (selbst erlebt).Dazu die Musik und die Gestig.....negativ beeinflussenden.

          Ich erinnere mich an meine Kindheit in den 50zigern in der DDR. Wir lernten auch, was Harmagedon bedeutet, was Verfolgung, was Trennung von der Familie, was Schläge und Mißhandlung bedeutet....Aber altersgerecht von liebenden Eltern erzählt, jedenfalls durfte ich dieses Glück haben....nicht mit Harmagedon gedroht, wie andersgläubige mit der Hölle.

          Wir spielten Bibel verstecken, wußten, wenn wir was ausplaudern, kann die Stasi kommen und die Eltern abholen.....aber wir lebten nicht in Angst, weder vor Harmagedon noch vor der Stasi......Der Gedanke, das  "1000 an der einen Seite fallen und 10000 an deiner anderen, aber dich wird es nicht treffen" aus den Psalmen, und "geh in dein Kämmerlein (für mich mit der Bedeutung ruhig in sich zu gehen und zu beten)und warte, bis der Zorn Gottes vorüber ist",gab uns Kindern Beruhigung und der kindliche Glaube an die Auferstehung. Es prägt mich bis heute.

          Umso mehr bin ich geschockt über diese Videos. Kinder haben das Recht in Freude und Frieden zu leben, umgeben mit der kindlichen Liebe zum gr Vater und des Herrn Jesus, der Kinder in die Arme nahm und die Jünger ermahnte, die Kinder zu ihm zu lassen,.... in der Liebe und Vertrauen zu den Eltern....Ich bin sehr dankbar für meine Eltern, daß wir in Liebe und in Strenge aufwachsen konnten und in tiefen Glauben....

          Du fragst, warum die LK so einen Unsinn macht, immer mehr bergab geht,oder so ähnlich. Leider erkennen sie keinen Herrn an, Jesus gleich gar nicht. Ein führungsloser Sklave....         Das erinnert mich an das Gedicht "Der Zauberlehrling"....der ja auch dachte, er kann alles allein. Nur mit dem Unterschied, das der Meister ihm half, wieder alles in Ordnung brachte....

          Für Deinen heutigen Kommentar gibt es Daumen...hoch. Danke!

          Und Danke an alle Leser und Schreiber.....Meereswoge

        4. Schneeflocke

          Lieber Roko,

          Da du gerade Science-Fiction ansprichst, mir fallen auch immer wieder erschreckende Parallelen dabei zu jw.org auf. Dieses System hat sich den letzten Jahren noch viel intensiver, feinfühlig brutal (eigentlich Gegensätze, aber geschickt vereint um so mächtiger!) auf abscheulich selbstgerechte Weise zu einer Waffe entwickelt, die den einfachen, vom liebenden Schöpfer gewünschten und geliebten Menschen zu einem gefühlsmäßig unterentwickelten Krüppel machen.

           

          Man kann auf sehr einfache und kindliche Art unser Menschsein erklären. Wir sind mit absolut reinen Herzen erschaffen und tragen schon im Mutterleib die vollste Liebe unseres himmlischen  Vaters. Dies wir auch durch die Bedingungen denen wir auf der Welt gegenüberstehen oder die wir durchlaufen nicht geändert. Nur unser Blickwinkel darauf unterscheidet sich von der Sicht unseres Gottes, selbst das leider meist unbewusst.

           

          Ein Org-Geborener weist die besten Voraussetzungen auf, um gezüchtigt (und gezüchtet) aufgezogen zu werden. Wenn denn noch die Gene mitspielen ist der Deal perfekt. Der Betroffene hat keine Chance es selbst zu entlarven, er ist Opfer.

          In dem Buch das ich gerade lese,  "Die Erben Edens", und mir ist klar dass dort alles übertrieben und mit extremster Fantasie ausgeschmückt ist, aber ein Funken ist vorhanden, der mich sehr zum Nachdenken anregt und einiges realer erleben lässt...

           

          Um es mit den Worten der Organisation zu sagen, Auszug jw. Org Publikation, Predigtdienst-Schulbuch:

          "Eine plumpe Darlegung der Wahrheit, die in Ehren gehaltene Glaubenslehren als unwahr entlarvt, wird selten gut aufgenommen, selbst wenn zur Unterstützung eine lange Liste von Bibeltexten angeführt wird." - hmm, dem kann man wohl kaum widersprechen!

           

          Den neusten Org-Schrei gibt es im Wachturm, der uns jetzt mit der absoluten Vollkommenheit Christi ausrüst. Jetzt endlich habe ich auch verstanden, warum ich bei den Zeugen durchs grobe Raster direkt in die Vernichtung  gefallen bin. 😕

          Ich habe den von Engeln geleiteten Trolleydienst nicht unterstützt! Was hat mich veranlasst dem Trolleydienst skeptisch gegenüber zu stehen? - ich war damals bei der extra auf einem Samstag zusätzlich angesetzten Einführungsveranstaltung für diesen Dienstzweig. Man sagte uns, wenn das Ordnungsamt uns ansprechen sollte, sollten wir sagen, dass der Trolley unser "persönliches Gepäckstück" wäre.   .....  Wie jetzt, was🤔??! Mein persönliches Gepäckstück?? Wohin will ich denn damit reisen? Ins Paradies? ... oder etwa nicht in die Behördengänge zwecks unangenehmer Fragen!

           

          Also jetzt zu der alles überragenden neuen Org. - Erfindung: die "Toolbox für den Predigtdienst."

           

          Boah, was ist das bloß für ein Teil?! Und wo gibt's denn das?

          Oh liebe Schwestern und Brüder! Die wirklich schon peinliche  Manipulation der Organisation werdet ihr studieren. Ihr werdet dies vom Wachtturmleser hören, der Leiter des Studiums wird euch entsprechende Fragen stellen wie z. B. diese hier: "5. Was müssen wir über die Werkzeuge in unserem Werkzeugkasten wissen? Veranschauliche es. (Siehe Anfangsbilder.)"

           

          Was wirst du dann erklärt bekommen? Ich gebe mal die Antwort, ebenfalls aus diesen Wachtturmaussagen entnommen:

           

          "JESUS CHRISTUS war Zimmermann und Lehrer. Er beherrschte beide Berufe perfekt. Als Zimmermann hatte er gelernt, mit bestimmten Werkzeugen nützliche Gegenstände aus Holz herzustellen. ... Die meisten von uns sind keine Zimmerleute, aber wir sind alle Lehrer der guten Botschaft. Diese Tätigkeit ist so wichtig, dass sich Gott selbst darum kümmert, und wir sind „Gottes Mitarbeiter“... Dabei gehen wir ähnlich vor wie Jesus, als er Zimmermann war: Er suchte genau das richtige Holz, um daraus zum Beispiel Möbel, Türen oder Joche anzufertigen. Hatte er das passende Material gefunden, konnte er seinen Werkzeugkasten holen und ans Werk gehen.... Er brauchte Werkzeuge zum Messen und Markieren, zum Sägen, Bohren und Hobeln sowie zum Ausrichten und Befestigen von Teilen. Auch in unserer Toolbox hat jedes Werkzeug einen speziellen Zweck...."

           

          NEIN bitte! Bringt nicht solche Beispiele, die Menschen in zu bearbeitende Holzstücke einteilt! Und das noch anhand des Beispiels unseres Herrn! Das wird selbst dem Holz und dem wunderbar ausgeklügelten System des Waldes nicht gerecht, geschweige denn emotionsgelandenen Menschen, die nach Wahrheit dürsten oder Christus! Bitte macht nicht Kleinholz aus uns, bitte schnitzt keine Puppen und Bilder aus unseren lebendigen Herzen! Bitte tut uns nicht weh und zerstört nicht unsere Einzigartigkeit, unsere Persönlichkeit, unsere liebenswerten und verrückten Macken und Eigenheiten. Gott liebt einen fröhlichen Geber, einen, der es aus eigener Leidenschaft vollbringt, aus dessen Herz das sprudeln darf, womit er gesegnet ist und ebenfalls das ruhen darf, was in ihm bleiben möchte und Stille verlangt.

          Puh!!

          Genug erstmal dazu. In dem Buch wird beschrieben, wie ein schuppiges reptiloides Wesen einen Menschen besetzt, welches wie ein Parasit in diesem lebt, sich von deren Angst nährt, zu den schlimmsten und böstesten Dingen verleitet und den "eigentlichen Seelenkern" des armen Geschöpfes verdrängt und  überlagert um das Licht Gottes (das Gute) in ihm erlöschen zu lassen. Ich weiß  Science - Fiction!...

          Dennoch sehr interessant 😏

          Seid ganz lieb umarmt, ihr alle ❤️ von der sommerlichen Schneeflocke

           

    3. Stachelbeere

      Hallo lieber Täter des Wortes.

      Da müsst ihr ja ein ganz anderes Programm wie wir gehabt haben.

      Bei uns war das Thema mutig zu sein.

      Aber nicht mutig für Christus einzustehen, sondern es ging fast ausschließlich darum, mutig zu predigen egal wo und zu jederzeit,egal wie das persönliche Empfinden oder die Umstände sind, mutig den Anweisungen der Ältesten und der Organisation zu gehorchen, auch wenn Mitbrüder ihre Bedenken haben, ob dies richtig ist. Es wurde sehr deutlich die Wichtigkeit darauf gelegt zur Organisation, egal was noch kommt, zu stehen, als wie zu unserem Herrn Jesus. Er wurde bei uns leider so gut wie gar nicht erwähnt.

      Natürlich wurde bei uns auch gesagt das Armageddon bald kommt, aber das machen sie ja schon seit über 100 Jahren!

      Stachelbeere

    4. BenKenobi

      Nun, wenn ihr diese Ermunterung ernst genommen hättet, wäret ihr sofort von dieser Propagandaveranstaltung heimgefahren. In der Untreue dem Christus gegenüber gibt es wohl nichts hinterhältigeres als die Wachtturm-Firma. Sie geben sich "christlich", sind aber gar keine Christen. Das ist so wie Tannenduft in der Sprühdose, Duft ist da, aber kein lebenspendender Wald. Stattdessen nur ungesunde künstliche Illusion. Einfach nur schaurig.

       

    5. Oliver

      Es ist so erfrischend deine Worte zu lesen, denn es zeigt auf erquickende Weise wie schön es es ist in der Wahrheit der geistigen Gesundheit zu leben und nicht in deiner verdunkelten, traurigen Welt, mit einem bösartigen und rachsüchtigen  Gott. Und immer buckelnd für den Immobilienkonzern wtg.org. herrlich. Bitte mehr von dir

    6. Jens

      Ich glaube die meisten hier lieber TdW stehen auf der Seite Jesu, oder sogar alle hier.. Dazu muss man keiner bestimmten Organisation angehören, das ist das tolle.. Matthäus 18:20..denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen..

      Ich wünsche mir, dass auch du bald ein Zeuge Jesu bist und bete deshalb für dich..

       

    7. Horst

      Lieber Täter des Wachtturms,

      das Motto Deines Kongresses lautete "Sei mutig und stark". Hast Du den Mut, Deinen Ältesten zu sagen, dass Du Dich auf den Seiten von "Abrünnigen" bewegst, und ihnen zu sagen, dass Du diese Zeit "berichtest" und jeden Kommentar als "Nachbesuch" vermerkst ?

      Öffne bitte Dein Herz und Deinen Verstand, vergleiche Deine "Erkenntnis" mit den hier veröffentlichten Fakten. Suche auch mal nach Stichworten im "Glossar", wenn Du schon hier bist. Du wirst erkennen, dass wir uns nicht hinter Schlagworten und Worthülsen verstecken. Dass wir unsere Meinung akribisch belegen können. Sowohl mit der Bibel als auch mit gesammelt vielen hundert Jahren Erfahrung in der "Organisation" der Zeugen Jehovas.

      Sei "mutig und stark" ! Schau über den Tellerrand !

      Gruss Horst

       

       

       

      1. Markus

        Lieber Horst

        Der Versuch jemanden wie den Täter des Wortes auf die rechte Bahn zu bringen,ehrt Dich.Aber das ist vergebene Liebesmüh

        Solche Individien wie der TDW habe ich zu Hauf kennengelernt,es sind Leute bzw Brüder die sich einbilden mit Ihren auswendig gelernten Worten ,die von Ihren Herren der WTG ihnen

        vorgefertigt in den Mund gelegt werden,uns die sogenannten Abtrünnigen,wieder zur Vernunft und somit wieder zur Organisation zurückzubringen.

        Das sind Brüder die wirklich auf einer fanatischen Religionsschiene laufen.

        Es sind auch die selben Brüder die uns gnadenlos  töten würden,wenn der JW.Org oder WTG eine Straffreiheit gewährt würde wenn sie Abtrünnige töten dürften.

        Solchen Brüdern ist nicht mehr zu helfen,sei denn sie landen in einer Psychaterischen Klinik,dort kann man sie auch nur unter Medikamenten halten.

        Solche Brüder sind eine Gefahr für die Allgemeinheit,ohne Gefühle ,ohne Skrubel,nur darauf aus ihrem Herren der WTG einen Dienst zu erweisen und eventuell dafür gelobt zu werden.

        Ich gehe davon aus das dieser TDW und andere Individien die hier ab und an ihren vorgefertigten Kommentar abgeben von Selters oder anderen Bethels hier eingeschleußt werden um Unruhe zu stiften

        Das wollte ich nur zu dem Thema Kommentare eines TDW oder ähnlichen Leuten sagen

        schöne Abendgrüße aus dem Hunsrück

         

        1. Timotheus

          Ja Markus, diese Vermutung mit Selters gab es hier schon mal. Da wurde der Täter des Wortes von einigen hier auch "Projekt TdW" genannt. Ein Projekt von Selters aus gesteuert mit verschiedenen Schreiben unter einem Synonym vermutete man. Dann war er (waren sie) längere Zeit weg. Jetzt kehrt das Projekt wohl zurück. In Horrorfilmen heisst es bei Fortsetzungen immer "Das Grauen kehrt zurück" 🙂

        2. ProJesus

          Auch einem "Täter des Wortes" wird vom Herrn noch Zeit eingeräumt.

          "Der Herr verzögert seine Zusage nicht, wie manche das meinen. Im Gegenteil: Er hat Geduld mit euch, denn er will nicht, dass irgendjemand ins Verderben geht, sondern dass alle Gelegenheit haben, zu ihm umzukehren" (2. Petrus 3:9, NeÜ).

          Er hat noch Gelegenheit, sich von einer "Schallplatte" oder einem Papageien, zum unmündigen Kindskopf und endlich zum erwachsenen Manne zu entwickeln. Auch wir haben ja früher alles nachgeplappert, was uns in den Mund gelegt wurde. Ich weiß selbst, wie ich in der Anfangsphase des Aufwachens manchmal richtig wütend wurde, weil es ja so schön war zu "schlafen" in der "Wahrheit". Ich habe dann immer die uns eingetrichterten Argumente herausgezogen und innerlich vorgebracht. Es hat aber in mir gearbeitet, was ich hier las und lernte. Und ich merkte schließlich, weil ich ehrlicher mit mir selbst wurde, wie viele berechtigte Zweifel ich an manchen Lehren hatte (z.B. Anhang zu Buch "Was lehrt die Bibel wirklich?")

          Irgendwann fiel der Groschen: Ich wollte es wissen, Gottes Geist half mächtig nach, ich las mehrere Male das Neue Testament. Dann war es klar: nur Gottes Wort hat die Wahrheit und Jesus ist die Wahrheit. Und Zeugen Jehovas sind in vielen, vielen gravierenden Punkten im Irrtum.

          Nach meinem Verlassen der Organisation war ich überrascht, wie viele in genau demselben Zeitraum aus der RGM der ZJ ausgetreten sind. Daher weiß ich: auch nach diesem Sommerkongress werden sich viele den Tatsachen stellen: erst einmal sorgfältig Forschen, dann eine Beziehung mit Christus aufbauen und dann definitiv Handeln.

          Die Kommentare von TdW sind letztlich für uns alle eine Gelegenheit, die typischen Verirrungen der WTG biblisch zu widerlegen. Mancher wird daraus geistlich profitieren. Ganz gewiss.

        3. Fox

          Guten Abend Markus,

          wie viele Menschen aus der Gemeinde des Stephanus haben wohl genauso gedacht wie du als es um Paulus ging? Was oder wer ermächtigt dich zu diesem Urteil?

          Bitte verstehe mich nicht falsch: Auch ich habe wie so viele hier ganz schlimme Erfahrungen mit Ältesten und Möchtegerns der WT-Religion gemacht und war komplett am Ende. Ist das deren Schuld? Ja - aber du und ich sind mitschuldig! Diese Organisation hat auch von uns gelebt und wir mit ihr. Die Umkehr musste folglich doch genauso von uns erfolgen und ich für meinen Teil kann nur sagen, hätte ich nicht die Hilfe eines Matthäus, Barbara, Ulla, Alois, Cheyenne, u.a. hier gehabt um zu erkennen, dass ich mit einer 180 Grad Wende genau richtig liege - es gäbe mich heute nicht mehr! Bin ich am Ziel? Tatsächlich bin ich dankbar für jeden einzelnen Schritt an der Hand meines Herrn und Retters Jesu.

          Aus diesem Empfinden bin ich unendlich dankbar für die Beiträge des Täter des Wortes. Er möchte nicht nur Zuschauer des Wortes Gottes sein. Er geht hier mit, auch wenn er Antworten vermeidet. Aber er braucht nicht unseren Geist, sondern den Beistand an Jesu Statt, den Heiligen Geist. Wenn wir einen Anteil daran haben dürfen, dass er diesen zuläßt, so ist das eine unbeschreibliche Gnadengabe unseres Herrn Jesus für uns. Heißen wir ihn willkommen von ganzem Herzen, so wie wir im Hause unseres Vaters willkommen geheißen werden möchten.

    8. Eine Frage an alle hier:
      Warum lasst Ihr Euch vom „Täter des Wortes“ provozieren?
      Damit erreicht er alles was er will!
      In all seinen Äusserungen ist kein Interesse erkennbar, die Gedankengänge, die ihm durch die Leitende Körperschaft vermittelt werden, anhand der Bibel zu überprüfen. Jede Reaktion auf seine Kommentare, ist sinnlos! Wenn er echtes Interesse hätte, die Bibel zu verstehen, gäbe es genügend Anhaltspunkte in diesem Forum.
      Jeder, der zukünftig einfach nicht mehr auf seine Kommentare reagiert, spart sich viel Zeit, Energie und nimmt ihm die Möglichkeit, Einfluss auf Euer Denken zu nehmen und die Freude, jemanden  provozieren zu können.  Damit wird er über kurz oder lang aufhören, hier zu posten.
      Wie viele der Führenden in den Reihen der Zeugen Jehovas, hat er kein(!) Interesse an der Bibel, sondern nur an der dogmatischen und irreführenden Vermittlung falscher Lehrgedanken. 
      Ein Beispiel: In Matthäus 24 spricht die Bibel von den letzten Tagen. Die Zeugen Jehovas behaupten immer wieder, dass es eine zweite Erfüllung, nach der ersten in Jerusalem geben würde. Der aufmerksame Bibelleser findet in den Versen 16 und folgende, die Kennzeichen der letzten Tage. Es ist deutlich erkennbar, Jesus spricht hier über Jerusalem. In Vers 21 sagte er dann: „denn dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird.“ 
      Obwohl Jesus klar sagt, es würde niemals wieder eine solche Drangsal geben, behaupten die Zeugen Jehovas steif und fest, eine zweite Füllung würde kommen.  Kann man die Worte Jesu mehr ignorieren und verdrehen?  Ich denke nicht. 
       
      Der Vers 21 zeigt ganz klar, es wird keine weitere große Drangsal geben und dieser Text bezieht sich ausschließlich auf  Jerusalem

      1. Täter des Wortes

        Micha Barth du schreibst es wird keine 2. Erfüllung der Drangsal geben. Lies doch mal den gesamten Text.

        (Matthäus 24:22) . . .aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden. . . Wurde damals für die Auserwählten die Drangsal auf übernatürliche Weise verkürzt ?

        (Matthäus 24:29) ...Sogleich nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden. . . Wurde nach der Zerstörung Jerusalems durch Menschen die Sonne auf übernatürliche Weise verfinstert ?

        (Matthäus 24:30) . . .Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes im Himmel erscheinen. . . Wurde nach der Zerstörung Jerusalems durch Menschen ein übernatürliches Zeichen von Jesus am Himmel gesehen ?

        (Matthäus 24:30) . . .und sie werden den Menschensohn mit Macht und großer Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen... Ist Jesus nach der Zerstörung Jerusalems zurück gekommen ?

        (Matthäus 24:31) . . .Und er wird seine Engel mit großem Trompetenschall aussenden, und sie werden seine Auserwählten von den vier Winden her versammeln. . . Hat Jesus nach der Zerstörung Jerusalems die Auserwählten eingesammelt ?

        Diese Dinge beziehen sich Eindeutig auf die vor uns liegende große Drangsal, die Jesu Wiederkunft voraus geht

         

         

         

         

         

        1. Ede an TdW

          Nicht so, TdW!

          (Matthäus 24:31) .?.?.Und er wird seine Engel mit großem Trompetenschall aussenden, und sie werden seine Auserwählten von den vier Winden her versammeln.?.?. Hat Jesus nach der Zerstörung Jerusalems die Auserwählten eingesammelt?

          Der Herr wird seine Auserwählten einsammeln, bis die Vollzahl (von 144 000) erreicht ist. Das hat nichts mit der großen Drangsal zu tun.

          (Matthäus 24:30) .?.?.und sie werden den Menschensohn mit Macht und großer Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen... Ist Jesus nach der Zerstörung Jerusalems zurückgekommen?

          Jesus war nie weg!

          (Matthäus 28:20) . . .Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“

          Jesus versprach bis zum Abschluss des Systems der Dinge (durch den Heiligen geist des Vaters) bei seinen Jüngern zu sein.

          Die Wolken (engl. Cloud) symbolisieren die Unsichtbarkeit. Daher wird Jesus nur für die Menschen erkennbar wiederkommen, denen er seine Wiederkunft versprochen hat, nämlich seinen Jüngern, indem er zu regieren beginnt.

          Nach Lesart der Zeugen Jehovas hätte Jesus 1914 durch sie zu regieren begonnen, was ich aufgrund der Faktenlege vehement bestreite.

          Wir sollten Jesu aber nicht in menschlicher Gestalt auf der Erde erwarten, denn er verfügt über den Heiligen Geist des Vaters mit dem er alles machen kann und über eine Menge treuer Diener, die er beauftragen kann. Jesus wird den bevorrechtigten Platz zur Rechten des Vaters nie verlassen.

          Ede

        2. RoKo an TdW

          TdW - Du selbst sagst es!!!! Hurra!!!! Ich drück Dich. Ganz fest. Bekommst Du noch Luft oder läufst Du schon blau an? (Fachsprache: Zyanotisch 🙂 ) Dann lasse ich los. Will doch nicht dass Du umfällst. Mein lieber TdW. Mit Deinen Worten... "Eine vor uns liegende Zeit." Da kommt der Herr! Alle warten ja auf ihn. Nicht Jehova kommt. ZJ denken immer, er kommt, er mache alles neu, er trennt die Schafe von den Böcken, er richtet das Königreich auf, usw. Frag sie mal. Jeder antwortet, Jehova mache das. Lehre der WTG. Es kommt aber wer? Der Christus! Kein anderer. Er ist der Herr!!! Dann wenn er kommt wird sich zeigen, welcher Sklave treu und verständig war. Bei seiner Ankunft! So liest sich das Gleichnis. Du selbst sagst es, seine Ankunft steht noch aus. Ich freue mich. Korrekt. Warum argumentiert die LK seit 100 Jahren, es stehe fest dass sie dieser Sklave sei? Irrt man dort? Ich meine die Frage genau so. Das Video zum Kongress ist ja so, dass dort Soldaten, also Sonderspezialeinheiten gezeigt werden mit Schusswaffen in der Hand und schwarzen Tarnanzug. Sie stapfen durch Nebel und düsteren Waaaald. huhuhuhu... gruslig. FSK 16. Also man sagt vorab, bei solch wideren Filmszenen solle ein Christ ein Kino verlassen, und zeigt dann selbst solche Filme. Uuuuuunglaublich. Das zeigt man sogar Eltern mit kleinen Kindern in den Reihen. Dann wurde mir erzählt, rannten nach Ende des Kongresses einige Jungs im Kongresssaal herum und spielten Scharfschütze, wollten sich einander abschießen. Die Szenen mit langkalibrigen Schusswaffen wurde ja eben vorn riesengroß gezeigt... Kann das Eltern helfen, die ihre Stifte gewaltfrei in der großartigen Liebe unserer Höchsten erziehen wollen? Und Eltern die meckern werden von Ordner sofort bei Seite gezogen, sie mögen die Ordnung nicht stören. Das bringe Schmach auch Jehova. Wer bringt denn Schmach? Die Eltern die meckern was ihnen angeboten wurde? Oder das Angebot? Ich sehe, dieser Sklave weiß nicht was er tut. Er ist irre. Er wird immer unvernünftiger und gewissenloser. Jede Bezugnahme zur Basis und zur Realität ist ihm abhanden gekommen. Er schreibt viel Stuss und produziert viele Videos, die weit weg sind von echten Leben und den Verkündigern nicht helfen, eher eine Erziehung der Eltern gar zerstören. Oder wie denkst Du? Bitte antworte mir jetzt, denn Dir hat der Kongress ja super gefallen. RoKo

        3. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

          Bibeltext, ich bleibe einfach bei der NWÜ:

           Als er auf dem Ölberg saß, traten die Jünger allein zu ihm und sprachen: „Sag uns: Wann werden diese Dinge geschehen, und was wird das Zeichen deiner Gegenwart*+ und des Abschlusses* des Systems der Dinge* sein?“+

          Sie fragten nicht nur was Jerusalem betrifft, sondern wollten auch Zeichen seiner (Jesu) parousia haben und wann diese Welt ihr Ende hat.

          Die Drangsal wurde schon in Daniel 12 voraus gesagt, dort betrifft es sein Volk, NWÜ:

          12 Und während jener Zeit wird Mịchael*+ aufstehen, der große Fürst,*+ der zugunsten der Söhne deines Volkes+ steht.+ Und es wird gewiß eine Zeit der Bedrängnis (Elbf.: "Drangsal") eintreten, wie eine solche nicht herbeigeführt worden ist, seitdem eine Nation entstanden ist, bis zu jener Zeit.+ Und während jener Zeit wird dein Volk entrinnen,+jeder, der im Buch aufgeschrieben gefunden wird.+  Und da werden viele von den im Staub des Erdbodens Schlafenden sein, die aufwachen werden,+

          Das Ereignis wird in vielen christlichen Gemeinden als "Zeichen des Endes" verstanden. Russell erwartete Christi Wiederkunft im Jahre 1914, nach Nichteintreffen, hat er diesen einfach in den unsichtbaren Himmel verfrachtet. Vielleicht erlebten die Juden schon seit 1940, z.T. noch bis jetzt, dieses Drangsalsereignis, 6 Millionen Morde an ihnen vor 80 Jahren und danach, wären doch auch ein aussergewöhnliches Zeichen,  welches es vorher noch nicht gab

          ¸.•*¨*`•.¸ 😉

        4. Fox

          Guten Abend lieber Täter des Wortes,

          du meinst: "

          (Matthäus 24:31) . . .Und er wird seine Engel mit großem Trompetenschall aussenden, und sie werden seine Auserwählten von den vier Winden her versammeln. . . Hat Jesus nach der Zerstörung Jerusalems die Auserwählten eingesammelt ?

          Diese Dinge beziehen sich Eindeutig auf die vor uns liegende große Drangsal, die Jesu Wiederkunft voraus geht"

          Hat Jesus die Auserwählten nicht schon eingesammelt? Dann verzapft der Sklave also Blödsinn deiner Meinung nach, wenn er behauptet, die Einsammlung der Gesalbten habe mit den ersten Christen begonnen? Interessante Kritik, der ich mich voll anschließe (wenn auch aus mehr und anderen Gründen).

          Deiner Meinung nach kommt also erst "Harmagedon" und dann Jesu Wiederkunft um alle Menschen vor seinem Thron zu versammeln? Interessant. Jesus sagte, dass der Vater ihm das gesamte Gericht übergeben habe. Harmagedon als große Drangsal vor Jesu Wiederkunft kann somit nicht der Tag der Rache Jehovas sein wie der Sklave behauptet  und seine Bibel danach "frisiert" hat, denn diese Garde behauptet ja, Harmagedon wäre der Abschluß dieses Systems.

          Willkommen im Reich der Freiheit Christi!

      2. M.N.

        OK, ich glaube, es ist Zeit für eine lustige Auflockerung:

        Das Täterlied (zu einer bekannten dt. Volksliedmelodie):

        Sag wo wohnt der TeedeeWee
        hollahi hollaho
        wohnt am schönen Warwicksee
        hollahi aho

        Täter wohnt im Bethelheim
        hollahi hollaho
        zieht sich geist'ge Speise rein
        hollahi aho

        Täter und der AntMo3
        hollahi hollaho
        kochen geist'gen Einheitsbrei
        hollahi aho

        Täter und der Papa Lett
        hollahi hollaho
        sind im Grunde richtig nett
        hollahi aho

        Täter und der Papa Lösch
        hollahi hollaho
        sind so klein wie Hanni Hüsch
        hollahi aho

        Täter und der Sammy Herd
        hollahi hollaho
        wirken oftmals wie geleert
        hollahi aho

        Täter und der Jackie Jeff
        hollahi hollaho
        steh'n nicht gut beim großen Chef
        hollahi aho

        Täter und der Markieboy
        hollahi hollaho
        sind sich überhaupt nicht treu
        hollahi aho

        Täter und der swingin' Dave
        hollahi hollaho
        machen einen wilden Rave
        hollahi aho

        Täter und der Kenny Cook
        hollahi hollaho
        outen sich mit einem Ruck
        hollahi aho

        Täter und der Freddie Franz
        hollahi hollaho
        treten sich oft auf den Schwanz
        hollahi aho

        Täter und der Richter Jupp
        hollahi hollaho
        sind ein kleiner Schlägertrupp
        hollahi aho

        Und jetzt mal schön locker, Ihr Lieben alle, und das Leben genießen! Es macht wirklich Spaß.

      3. ProJesus

        Lieber Micha Barth, wir sind alle Lernende. Darf ich dich freundlich auf etwas aufmerksam machen? Es wird doch noch eine große Drangsal geben.

        Matthäus 24:29, 20 (rev. Einh.):
        „Sofort nach den Tagen der großen Drangsal wird die Sonne verfinstert werden und der Mond wird nicht mehr scheinen; die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden. Danach wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen; dann werden alle Völker der Erde wehklagen und man wird den Menschensohn auf den Wolken des Himmels kommen sehen, mit großer Kraft und Herrlichkeit.“
        Diese Drangsal wird eine weltweite sein; die Drangsal im 1. Jahrhundert betraf nur Jerusalem. Die Offenbarung -- die lange nach der Drangsal der Zerstörung Jerusalems im Jahre 70 aufgezeichnet wurde -- sagt gemäß Offenbarung 7:2, 3, 14 und bestätigt dies:
        „Dann sah ich vom Aufgang der Sonne her einen anderen Engel emporsteigen; er hatte das Siegel des lebendigen Gottes und rief den vier Engeln [[sie halten die Winde der großen Bedrängnis zurück!!]], denen die Macht gegeben war, dem Land und dem Meer Schaden zuzufügen, mit lauter Stimme zu und sprach: Fügt dem Land, dem Meer und den Bäumen keinen Schaden zu, bis wir den Knechten unseres Gottes das Siegel auf die Stirn gedrückt haben! … Und er sagte zu mir: Dies sind jene, die aus der großen Bedrängnis kommen; sie haben ihre Gewänder gewaschen und im Blut des Lammes weiß gemacht.“
        Der Welt steht also noch eine große Drangsal bevor.

        1. M.N.

          "Der Welt steht also noch eine große Drangsal bevor."

          Bei allem Respekt vor Deiner persönlichen Auffassung: Vorsicht mit solch fundamentalistischen "Endzeit-Fahrplan"-mäßigen Postulaten und "harten" Voraussagen.

          Die in der Offb erwähnte "Große Drangsal" bezieht sich gemäß der "idealistischen Betrachtung" der Apokalypse, die sie als "zeitlos gültiges Trost- und Mahnbuch für die Gemeinde ALLER Zeiten" versteht, nicht auf ein punktuell-historisches, konkret im Zeitstrom verortbares Ereignis. Ich zitiere aus dem Glossar, Eintrag "Große Drangsal":

          Betreffs des Begriffes "Die grosse Trübsal" präsentiert der Theologe Roland Hardmeier in seinem Buch "Zukunft. Hoffnung. Bibel. Endzeitmodelle im biblischen Vergleich" (©Betanien Verlag e. K. Oerlingshausen) auf S. 242-4 (Ausgabe von 2010) folgendes ausgeglichene Verständnis – Großschreibung zur Betonung hinzugefügt:

          "Die grosse Trübsal ereignete sich 70 n. Chr. Aber die Trübsal war nicht nur damals, sondern sie ist auch jetzt. Sie ist überall dort, wo die Gemeinde Verfolgung erleidet. Die ganze Zeit zwischen der Himmelfahrt Christi und seiner Wiederkunft ist eine Zeit der Trübsal. Für die Gemeinde aller Zeiten gilt, dass wir durch Trübsal in das Reich Gottes eingehen müssen (Apg 14,22). Das gleiche lehrt das Buch der Offenbarung. …Ein Engel sagte [Johannes], dass diese unzählbare Schar [aus Offb 7,9] »aus der grossen Bedrängnis« kommt (Offb 7,14). Es ist ein universales Bild, das hier vor Augen gemalt wird. Es ist nicht allein die Rede von denen, die in der Trübsal der letzten Tage vor der Wiederkunft Christi gerettet werden, sondern es ist die Rede von allen Geretteten aller Zeiten. Es ist davon die Rede, dass Gott mitten in der Trübsal seine Gemeinde bewahrt und ans Ziel bringt. ES MUSS DER VERSUCHUNG WIDERSTANDEN WERDEN, DIE BIBLISCHEN AUSSAGEN ÜBER DIE TRÜBSAL ZU SYSTEMATISIEREN UND DARAUS EINEN ENDZEITLICHEN ABLAUF ZU KONSTRUIEREN. Nach dem Zeugnis des Alten und Neuen Testamentes gibt es im Volk Gottes immer wieder Trübsalszeiten. DIE EINENGUNG DES TRÜBSALSBEGRIFFS AUF EINE [zeitlich genau eingegrenzte ] TRÜBSALSZEIT VOR DER WIEDERKUNFT IST EINE UNERLAUBTE SYSTEMATISIERUNG DES BIBLISCHEN TRÜBSALSBEGRIFFS.

          ...Der biblische Trübsalsbegriff lässt sich nicht auf bestimmte Zeit einschränken. Die nachösterliche Zeit war eine Trübsalszeit, in der die Gemeinde Verfolgung erlitt (Mt 24,9; Apg 14,22). Sie fand ihren Höhepunkt in der grossen Trübsal des jüdischen Krieges und endete mit dem Jahre 70 unserer Zeit. Als gegen Ende des ersten Jahrhunderts die Gemeinden in Kleinasien verfolgt wurden, konnte erneut die Rede davon sein, dass grosse Trübsal herrscht (Offb 7,14). Über die neutestamentliche Zeit hinaus ist für die verfolgte Gemeinde die ganze Zeit bis zur Wiederkunft Christi eine Zeit der Trübsal, und es ist möglich, dass vor dem Ende das Böse sich noch einmal aufmachen und eine Zeit grosser Trübsal kommen wird."

          Der Begriff "Große Drangsal" wird hier also als "zeitloses Paradigma" für die zu allen Zeiten der Menschheitsgeschichte existente "Drangsal des wahren Gottesvolkes in einer gottfeindlichen Welt" aufgefasst. Vgl. dies mit dem unter "1260 Tage" erläuterten "idealistischen" Verständnis der Offenbarung als einer Darstellung "zeitlos gültiger Wahrheiten", die an "die leidende Gemeinde ALLER ZEITEN" gerichtet ist.

          ...

          Betreffs der Problematik i. V. mit solch dogmatisch festgelegten, "in Stein gemeißelten" endzeitlichen "Fahrplänen" schreibt ... Hardmeier ...:

          "Die Gefahr ist gross, dass man [biblische Aussagen] als endzeitlichen »Fahrplan« liest… Zu schnell kann man sich in Einzelheiten verlieren und es versäumen, die Gesamtbotschaft zu erfassen. …Die [Bibel] IST KEIN FAHRPLAN, KEIN ABLAUF DER LETZTEN DINGE, den Gott uns in die Hände drückt."

          (Zitatende)

          Folgt man dieser Auffassung, dann entzieht man sich völlig der Problematik i.V. mit einer Fülle an Deutungsmöglichkeiten der apokalyptischen Bilder und Visionen sowie mit harten Voraussagen, die sich nicht erfüllen und dann einen immer länger werdenden Rattenschwanz an Behelfserklärungen nach sich ziehen, wie am Bsp. der WTG und ihrer "ÜL"-Tricktheologie zu beobachten ist. Überhaupt erscheint die sog. "idealistische Betrachtungsweise" der Offb von allen möglichen Interpretationsmodellen als die vernünftigste und ihrer eigenen Aussage in 1,3 "Glückselig, der liest und die hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist!" am angemessensten. Hier nochmals aus dem Glossar, Eintrag "1260 Tage":

          Vertreter der idealistischen Auslegung glauben NICHT, dass sich die Offenbarung AUF EINE BESTIMMTE ZEIT bezieht…. Die Prophetie der Offenbarung wird als Weg weisend [sic] und erhellend verstanden und kann AUF ALLE CHRISTEN ALLER ZEITEN ANGEWENDET werden. ...die Symbole, Zahlen und Ereignisse [der Offenbarung] können als ZEITLOS GÜLTIGE WAHRHEITEN… verstanden werden.

          Die historische Auslegungsrichtung liest die Offenbarung als im Voraus geschriebene Geschichte. Das Problem mit dieser Auslegung ist, dass EIN SOLCHES VERSTÄNDNIS NICHT DEM WESEN DER BIBLISCHEN PROPHETIE ENTSPRICHT. BIBLISCHE PROPHETIE IST NICHT IM VORAUS GESCHRIEBENE GESCHICHTE, sondern ein Ruf in die Gegenwart im Wissen um den Geschichtsverlauf. Die Vertreter der historischen Auslegung konnten die Offenbarung jeweils NUR VON IHREM BEGRENZTEN GESCHICHTLICHEN STANDPUNKT AUS INTERPRETIEREN. Entsprechend oft haben sie sich geirrt und einander widersprochen. Neue Situationen verlangten nach neuen Auslegungen, doch auch diese fielen wiederum der Begrenztheit menschlichen Wissens zum Opfer. Ein Bild oder eine Voraussage darf nur MIT GRÖSSTER ZURÜCKHALTUNG MIT KONKRETEN GESCHICHTLICHEN PERSONEN ODER EREIGNISSEN IN VERBINDUNG GEBRACHT werden. ...Die historische Richtung WIDERSPRICHT DEM WESEN DER PROPHETIE und engt die Johannesoffenbarung auf eine Vorausschattung westlicher Geschichte ein. Damit scheidet sie als mögliche Auslegung aus...

          Die Offenbarung gilt der Gemeinde ALLER ZEITEN. ...Die Offenbarung ist also ein Gemeindebuch...

          Sie richtete sich an die Gemeinde ALLER ZEITEN. ...Gott will uns mit der Offenbarung KEINEN ENDZEITLICHEN FAHRPLAN in die Hände drücken. Er will, dass die Gemeinde durch die Wirren der Geschichte hindurch an seinem Wort festhält und so zu überwinden vermag. Die Offenbarung weist der angefochtenen Gemeinde ALLER ZEITEN den Weg bis zur Wiederkunft des Herrn. …sie streicht DAS TYPISCHE DER AUSEINANDERSETZUNG zwischen Gott und Satan, der Gemeinde und den finsteren Mächten heraus…Die Offenbarung sagt im Grunde genommen nichts anderes, als die neutestamentlichen Briefe. Der Unterschied zwischen den Briefen und der Johannesoffenbarung besteht darin, dass die Offenbarung entsprechend dem Wesen der Apokalyptik ihre Botschaft in Bilder und Symbole kleidet...

          Es scheint, dass die [Offenbarungsvisionen] Wiederholung und Fortschritt zugleich enthalten. Der Zeitraum , der in den [Offenbarungsvisionen] beschrieben wird, erstreckt sich… VOM ERSTEN BIS ZUM ZWEITEN KOMMEN JESU."

          (Zitatende)

          Gruß,

          M.N.

        2. Micha Barth

          Ich denke wenn Jesus sagt, dass es keine solche gab, noch je wieder geben wird - und so steht es nun einmal dort - dann wird er seinen Grund gehabt haben, es so zu sagen.

           

          Und Offenbarung und die Evangelien zu vermischen, ist etwas was wir wohl alle bei den ZJ gelernt haben. Keiner von uns weiss allerdings, ob sich diese beiden Dinge auf das selbe Ereignis beziehen.

          Und dann lege ich doch mehr Wert auf die Worte Jesu, als auf die der anderen Bibelschreiber.

        3. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

          Als Jesus die bevorstehende "Drangsal" erwähnte, da wurde ersichtlich, dass er nicht "Small talk" pflegte, sondern auf eine gestellte Frage ANTWORT gab. Die Frage:

          24, 3 Als er aber auf dem Ölberge saß, traten seine Jünger zu ihm besonders und sprachen: Sage uns, wann wird 1. dieses sein, und was ist das Zeichen deiner 2. Ankunft und der Vollendung des Zeitalters?

          Dann folgten Hinweise auf 1 (Ereignisse vor der Zerstörung Jerusalems) - und dann zu 2 kam diese Antwort:

          24, 29  Alsbald aber nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden und der Mond seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. 30  Und dann wird das Zeichen des Sohnes des Menschen in dem Himmel erscheinen...

          War letzteres schon?

          Ob die "große Drangsal" eine Kulmination der allgemeinen Trübsal auf dieser Erde ist, das müssen wir uns selbst beantworten.
          ><((((º>
           

    9. Das Wort ist Jesus Christus!

      Töter des Christus Du heuchelst einen Christusglauben vor der perfider nicht sein kann.

      Du folgst einer amerikanischen Endzeit Freimaurer Sekte die sich mit ihrer falschen Lehre an die Stelle des Herrn gestellt hat und du behauptest den Christus zu kennen!? Du bist nach wie vor so blind wie deine religiösen Verführer! Das einzige was sie gut können ist perjekt manipulieren. Mein Beileid!

  8. Markus

    Hallo Wahrheit,Hallo Jehu

    Die WTG hat Lebensvorstellungen ,die in unserer Zeit nicht machbar sind,jeder der einen normalen Lebensstiel hat,ist abhängig von  dem Lohn seiner Arbeit.

    Jeder gegal wer muss die Miete für seine Wohnung bezahlen plus Nebenkosten,jeder muss sich zum größten Teil seine Lebensmittel kaufen,auch dafür braucht man Geld und und und

    Jeder weiß das man,auf der Arbeit heutzutage nichts geschenkt bekommtund das man sogar überdeminzonal seine Leistung für seinen Lohn erbringen muss

    und genau wie Du geschrieben hast Jehu,wenn es nach der WTG ginge ,sollten wir so leben wie die Ureinwohner von Papua Neuguinea

    Nur die oberen Herrschaften der WTG haben sich ja in Wallkill ihr eigenes Paradis erbauen lassen auf Kosten der 8 Millionen  dummen Brüder und Schwestern,das sind in meinen Augen Schmarotzer,die andere Ausbeuten und selber Leben ,wie die Maden im Speck.

    Mensch Leute wacht auf und schmeisst diese verlogene nutzlose ausbeutende Bande aus Eurem Leben raus

    Wenn diese Schmarotzer nichts mehr bekommen,ist die Sache am Ende,die sollen auch mal sehen das ihr komfortabeles Leben nicht auf Ihrem Mist gewachsen ist sondern rund 8 Millionen Menschen dafür den Rücken Tag für Tag krumm machen müssen

    Schönen Sonntag

    1. David

      In Sachen Lebensvorstellungen und Wirtschaftlichkeit,

      Polis und Oikos waren/sind in griechischer Denke die zwei sich gegenüber und nebeneinander stehenden Räume. Oikos im Sinne privatem Haushalt/Wirtschaftsführung, daher kommt das Wort "Ökonomie", und Polis im Sinne des öffentlichen Raumes, daher kommt das Wort Politik. Hinzu kam dann Ecclesia, die Kirche/Versammlung.

      In keiner einzigen biblischen Berichterstattung einer Bekehrung/Hinwendung zum christlichen Glauben, sei es der "Kämmerer aus Äthiopien" oder Hauptmann von Kapernaum, wird berichtet, dass diese ihr Leben änderten oder gar dazu aufgefordert worden wären. Lediglich sollten sie (natürlich) keine Straftaten mehr begehen, wie z.B. Erpressung oder Sünden. Die Umkehrung/der Richtungswechsel findet allein zum Vater im Himmel hin statt. Im Gegenteil, Sklaven konnten und sollten, Sklaven bleiben, Soldaten, Soldaten, Freie eben Freie usw. Es wird gerade keine Änderung der Lebensführung und Ausgestaltung gefordert oder angeraten. Sprich keine Einmischung in diese Dinge.

      Was nun JW.ORG, die ZJ Führung machen ist (1) eine Vermischung dieser Bereiche und (2) eine distanzlos verwahrloste, ja übergriffige Einmischung in Fragen der privaten Lebensführung.

      Geradezu pervers wird es, wenn sie jungen und/oder unreifen Menschen von Bildung (d.h. auch der Nutzung ihrer Talente) abraten, was fast schon notwendige Voraussetzung für eine christliche Lebensführung darstellt, oder eine solche zumindest fördert. Und sich JW,ORG damit des  Lebens, oder zumindest fundamentale wichtige Lebensbereiches von Kindern/Jugendlichen bemächtigt - zum alleinigen Nutzen und Ausbeutung JW selbstsüchtiger Interessen, auch finanzieller Interessen.

      Sämtliche von JW. vorgetragenen Begründungen gehen ins Leere, sind nicht einschlägig bzw. stichhaltig.

      Eltern, die auf diese Art Verführungskünste hereinfallen, und die Chancen ihrer Kinder auf einen erfülltes, auch gottgefälliges, Leben derart früh und einschneidend verbauen, machen sich de facto der Kindesvernachlässigung schuldig. Sollte diese durch JW Manipulation und Umlenkung der 'normalen' Fürsorge in eine verkehrte Richtung, nämlich dem -allein- JW.ORG nutzenden Sklavendienst, der das Gegenteil  von Fürsorge ist, aus somit falsch verstandener, fehlgeleiteter  Elternsorge geschehen, so ändert dies nichts an dem Vernachlässigungsfaktum, und ist Ausfluss dieses JW.Götzendienstes. Mit dem christlichen Glauben hat das absolut nichts zu tun. Es ist das Gegenteil.

      Eltern die das Lesen, und sich Gedanken machen, sollten sich vergegenwärtigen, dass Jesus einen Beruf erlernte, obwohl er -theologisch gesehen- zu einem einzigen Zweck auf die Erde gesandt war. Und, dass er seinen religiösen Dienst erst im Alter von etwa 30 Jahren seinen religiösen Dienst aufnahm.

      1. HUPSI

        Lieber David,

        nicht nur die Berufsausbildung wird auf einen de facto fast Hilfsarbeiterniveau runter geschrumpft, sondern wer mehr tut als Anlerntatigkeit, ist fast ungehorsam oder bewegt sich bereits in der Grauzone der Eigenwilligekeit.

        Dasselbe Spiel betreibt man in der Glorifizierung der Ehelosigkeit,  und wenn man sich jung und hübsch und geschlechtsreif schon paaren will, dann wenigstens verpflichtend, kinderlos zu bleiben um im Dienst mehr zu tun für Jehova.... Der das ja scheinbar so will.... Meint man....

        Denn da draußen, in der Welt, ist es ja sooooo untheokratisch und viel zu gefährlich für Kinder.

        Man verliert sie ganz bestimmt an Satan (und meint damit, dass sie eigene Entscheidungem treffen, die nicht Org konform sind)

        Es ist wirklich übel auf was diese Bewusstseinskontrolle alles Einfluss hat...

        1. Horst

          Hallo Hupsi,

          kinderlos ist doch logisch: Mit einer angelernten Halbtags-Hilfsarbeitertätigkeit bei der Zeitarbeit kannst du Dir ja gar kein Kind leisten.  Anscheinend gibts für Gottes Wort "mehret Euch..." KEINE "neuzeitliche" Erfüllung.

          Die Frage ist nur, wo dann die künftigen "Pioniere" herkommen sollen. Das geht nur aus den eigenen Reihen..

          Also irgendwie hat sich der "Kanal" verzettelt .....

          Gruss Horst

  9. David

    "der Sektengründer hat während seines gesamten Prozesses ....geschwiegen oder unverständliches vor sich hingemurmelt"

    Also das erinnert doch sehr stark an TdW, den Täter des Wachtwurm-Wortes. Und allgemein Gespräche mit ZJ.

    Ob die japanische Gesellschaft da wirklich was verpasst hat "sozial aufzuklären" wie der Artikelschreiber am Schluss meint, steht zu bezweifeln. Solche Sektentypen, das kapieren die wenigsten, habem sich längst aus der (sozialen) Welt verabschiedet (weshalb sie ja auch so asozial agieren und sich verhalten können).

    Naja, wenigstens versprühen die ZJ (bislang) "nur" geistiges Giftgas mit ihren Wachtturm und Erwachet.

    Aber "helfen" ist da auch erst möglich, wenn einer erkannt hat dass er Hilfe braucht. Solange die noch anderen " helfen" wollen, ist da nix zu machen.

  10. Befreiter einer Idee

    Ja, ja von der Wahrheit "ablenken“. Genau das macht die JW.Org.

     
    Wie ist es der WT-Organisation gelungen, Irrtum einzuschleichen? Warum hat der einzelne Zeuge Jehovas zugelassen, dass er dadurch vergiftet wurde? Folgende Zeilen habe ich heute gelesen:
     
    „Wie sich Irrtum einschleicht: Judas 1,4 warnt uns vor einer Gefahr:
     
    Denn gewisse Menschen haben sich heimlich eingeschlichen, die längst zu diesem Gericht vorher aufgezeichnet sind, Gottlose, welche die Gnade unseres Gottes in Ausschweifung verkehren und den alleinigen Gebieter und unseren Herrn Jesus Christus verleugnen.
     
    Judas gibt uns eine Vorstellung davon, wie der Teufel Irrtümer in eine Gemeinde bringt. Der Schlüsselsatz ist: „Menschen haben sich heimlich eingeschlichen.“ Dieser Satz bedeutet, dass sie mit List eingedrungen sind. Es vermittelt die Vorstellung von jemandem, der sich in eine Gemeinschaft einschleicht, der durch eine Seitentür eindringt.
     
    Die Leute, von denen Judas spricht, sahen wie alle anderen aus, redeten wie alle anderen, waren aber nicht wie alle anderen. Genau so bringt der Teufel Irrtümer und falsche Lehren in die Kirche. Es sieht wie Wahrheit aus, hört sich gut an, scheint wahr zu sein und ist auch teilweise wahr. Aber es enthält genug Gift, um dich zu töten.
     
    Es ist wie mit dem Mann, der auf einen Hof mit gebrauchten Autoteilen einbrechen wollte. Das einzige Problem waren die beiden Wachhunde. In der folgenden Woche kam er daher jeden Abend mit einigen Stücken Fleisch, die er den Hunden brachte. Zuerst bellten die Hunde wie verrückt, aber nachdem der Mann gegangen war, fraßen sie das Fleisch. Gegen Ende der Woche bellten sie gar nicht mehr, sie wollten nur noch das Fleisch. Da er jetzt mit den Hunden vertraut war und wusste, dass sie keinen Alarm schlagen würden, ging er ein letztes Mal zu ihnen – diesmal mit vergiftetem Fleisch. Die Hunde fraßen es und er konnte auf den Hof gehen und alles stehlen, was er wollte.
     
    So arbeitet der Teufel oftmals. Er schickt jemanden unter die Gläubigen, um sie von der Wahrheit abzulenken und abzubringen. Aber es ist alles berechnet und geschieht schrittweise. Erlaube daher deinem „inneren Alarmsystem“ nicht, sich aufgrund von Vertrautheit abzuschalten.“ (Quelle: heutige (6.7.18) tägliche Andacht von „Antworten mit Bayless Conley“)
     

     

     

  11. ProJesus

    Nebelkerze! -- ein treffender Ausdruck. Der Autor schreibt: "Diese Feststellung fungiert als Nebelkerze, um von der eigentlichen Frage abzulenken." Dieses raffinierte Vorgehen der WTG kann man immer wieder in ihrer Literatur feststellen. Ich musste spontan beim Lesen des Artikels an die Lehre vom "kombinierten Zeichen der letzten Tage" denken.

    In ihrem Buch "Was lehrt die Bibel wirklich?" wird durchgehend mit solchen "Nebelkerzen" gearbeitet. So ist auf S. 88 noch von "Merkmalen" die Rede, dann von "Entwicklungen" bis man im Wiederholungskasten schließlich daraus beim gewünschten konstruierten kombinierten Zeichen ist ("gekennzeichnet"). So wird aus üblichen Merkmalen der Menschheitsgeschichte plötzlich:

    Erstes Zeichen falsche Propehten, zweites Zeichen ... = das kombinierte Zeichen (siehe dazu bitte auch 2. Petrus 2:1).  Das tatsächliche "Zeichen", das Jesus seinen Nachfolgern nannte, wird dem Leser darin völlig vorenthalten. Ich erinnere: Nebelkerze! Und mit dieser Methode ist uns allen ziemlich erfolgreich falsches Gedankengut eingebläut worden als ZJ, das immer mal wieder hervorbricht.

    Auf diese Weise können Zeugen Jehovas aber dann behaupten, die „letzten Tage“ hätten 1914 begonnen. Die „letzten Tage“ begannen jedoch -- wie wir alle wissen -- gemäß der Bibel bereits im 1. Jahhundert (Apg. 2:16, 17; 1. Pet. 1:20; 2. Pet. 3:3, 4; 2. Tim. 3:1-5; 1. Joh. 2:18; Jud. 4, 17-19). Die ersten Christen waren schon in Endzeiterwartung! (Rö. 13:11, 12; 1. Kor. 7:29; 10:11; Heb. 9:26; 10:37; Jak. 5:3, 8, 9; 1. Pet. 4:7). Jehovas Zeugen haben Jesu Endzeitrede in entgegengesetzter Weise verstanden, als er es beabsichtigte. Er warnte ja seine Nachfolger gerade davor, sich von bestimmten Geschehnissen und Ereignissen in die Irre führen zu lassen. Deshalb begann Jesus, ehe er die an ihn gerichteten Fragen beantwortete (Mat. 24:3; Mar. 13:4; Luk. 21:7), mit einer Aufzählung von Dingen, die seine Nachfolger irritieren könnten. Seine Erklärung lautete im Grunde: „Vorab möchte ich euch etwas Wichtiges sagen: Da Kriege, Hungersnöte, Erdbeben, Seuchen und andere Ereignisse die Menschheitsgeschichte ohnehin prägen, sollten sie von euch nicht als ,Zeichen' meines Kommens und des Abschlusses des Zeitalters verstanden werden. Zieht daraus keine falschen Schlüsse über das Ende!“ (Luk. 21:8-11). Was aber ist denn „das Zeichen“?
    Das „Zeichen“, das Jesus seinen Jüngern zu dem einen Teil ihrer Frage angab, war „das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht“. Als dieses „Zeichen“ erschien – das römische Heer vor Jerusalem –, reagierten die ersten Christen richtig und wurden gerettet (Mat. 24:15-22). Den anderen Teil ihrer Frage beantwortete er mit der Ankündigung, dass nach den Himmelsphänomenen ein spezielles Zeichen des Menschensohnes im Himmel erscheinen“ werde (Mat. 24:30; Mar. 13:24-26; Luk. 21:25-28). Das wäre „das Zeichen“! Würde einem aber beim Erscheinen des „Zeichens“ noch Zeit bleiben, sich auf das Kommen Jesu vorzubereiten? Nein, denn dem „Zeichen“ würde sein Auftreten selbst so eng folgen, dass es dann zu spät dafür wäre. Daher ist tatsächlich das zentrale Thema seiner Endzeitrede die Notwendigkeit, bereit und wachsam zu sein. Warum? Weil Christus plötzlich und unerwartet kommt und man unmöglich etwas über den Zeitpunkt im Voraus wissen kann! (Mar. 13:35-37). Es ist Christen nicht möglich zu berechnen, wann Jesus kommt. Dies kann bald sein oder in 20 Jahren oder noch später (Mar. 13:32). Erst kurz zuvor wird „das Zeichen des Menschensohnes im Himmel erscheinen“ (Mat. 24:30). Es gilt, als Christ geistig wach und aktiv zu bleiben. „Das Zeichen“ (Singular) wird erst noch erscheinen! 
    Lassen wir uns von Nebelkerzen nicht den klaren Blick nehmen!
     

     

  12. Anna

    Lieber Autor, liebe Schwestern und Brüder,

    da bin ich ja brav im WT-Studium gesessen und habe mir das angehört "Diene dem Gott der Freiheit".

    Wie aufgeführt haben die Erfordernisse der WTG nichts mit Freiheit zu tun.

    An dieser Stelle habe ich etwas zum Nachdenken:

    Jesus hat viele Menschen von Krankheiten geheilt. Sogar Tote aufwerweckt.

    In diesem Zusammenhang ist es doch interessant, dass nirgendwo in neuen Testament die Rede davon ist, diese hätten nach Ihrer Heilung/Auferstehung ihr Leben umgekrempelt und Paulus gleich missionarisch tätig gewesen. Von all diesen Menschen berichtet die Bibel absolut nie mehr etwas. Eine Ausnahme ist Maria Magdalena. Jesus hat 7 Dämonen aus ihr ausgetrieben und sie diente JESUS. Nach Jesus Tod und Auferstehung verliert sich ihre Spur. Gleiches gilt auch für die Heilungen der Apostel.

    Keiner dieser Geheilten wurde gezwungen sein Leben in den Dienst einer Organisation zu stellen.

    Wenn ich Freude am Wort Gottes habe, dann bin ich davon erfüllt und bei passender Gelegenheit kann ich nicht anders als davon reden.

    Herzliche Grüße Anna aus der Freiheit, trotz Dauerrregen

    1. Jens

      Hallo Anna, was motiviert dich noch in die Versammlung zu gehen, wenn du dich mit den Lehrern und Ansichten der WtG nicht mehr identifizieren kannst?

      Viele Grüße Jens

      1. Anna

        Lieber jens, liebe Schwestern und Brüder,

        es dürfte einigen so gehen wie mir. Ich habe einen lieben Partner, Zeuge der 3. Generation. Er denkt wie ich hat jedoch so gut wie alle Verwandte in der Organisation. Wenn er nicht mehr mitmacht, dann werden seine Verwandten wohl den Kontakt zu ihm abbrechen. Er hat ja viele und leider sind sie alle organisationstreu. Und selbst seine Schwester, die durchaus mal Kritik übt sagt dann immer: "...es ist ja doch die Wahrheit..."

        Den Kongress ersparen wir uns 🙂 Das merkt ja ohnehin keiner.

        Herzliche Grüße Anna

         

        1. Horst

          Liebe Anna,

          da bist Du bestimmt keinesfalls allein...Dein lieber Partner ist die Bestätigung meiner Erfahrung, dass es sehr viele "normale" und herzensgute Menschen in dieser "Organisation" gibt, für die es, wie in Eurem Fall, aufgrund der kaltherzigen "Wachtturm"-Anweisungen zutiefst unmenschlich wäre, die komplette Familie und Verwandtschaft zu verlieren. Dies wäre m.E. ebenfalls "unchristlich".

          Ich kenne die anderslautenden Meinungen von Kommentatoren, die ein striktes "geht aus ihr hinaus, mein Volk !" vertreten. Aber ich denke, dass zumindest ebenso viele wie ich darauf vertrauen, dass Gott "in das Herz" sieht und somit eine Gerechtigkeit walten lässt, die unser menschliches Vorstellungsvermögen, welches nur "schwarz" oder "weiss" kennt,  nicht zu erfassen vermag.

          Für mich haben diese Menschen keinerlei "Schuld" oder sowas, die Verantwortung tragen die seelenlosen Sektenführer, von denen sie "geknechtet" werden..

          Alles Gute jedenfalls und Gruss

          Horst

        2. Hupsi

          Ich verstehe Dich, liebe Anna.

        3. Anna

          Lieber Horst und Hupsi, liebe Schwestern und Brüder,

          vielen Dank für die netten Worte 🙂 Zumindest hat meine zeitweise physische Anwesenheit in der Versammlung den Vorteil, dass ich noch ein paar Informationen erhalte.

          Das mit dem Datenschutz an den Türen wird spannend. Bin mal gespannt welche "Anweisungen" es von der Bühne oder ggf. auch in der Dienstwoche diesbezüglich gibt. Die meiste Zeit im sogenannten Haus-zu-Haus-Dienst verbringen die Verkündiger ja damit in den Notizen zu blättern. Dann vergeht die Zeit und man muß nicht so oft klingeln. Die wenigsten haben ja ein angenehmes Gefühl dabei. Ich meine, wenn es wirklich ein lebensrettendes Werk wäre, so wäre ein Megaphon und Anzeigen an Litfaß-Säulen effizienter.

          Hier empfehle ich dir lieber Bruder @Täter des Wortes folgendes, was ich selber in meiner übereifrigen Zeit praktiziert habe:

          1. Bei schlechtem Wetter Sonntag spätvormittag gehen

          2. In der Halbzeitpause bei wichtigen Fußball-Spielen

          3. Kurz vor der 20.00 Uhr Tagesschau.

          Da habe ich seinerzeit wirklich viele Leute erreicht. Das war's dann auch. Das Gebiet war jedenfalls gut durchgearbeitet 😉

          Also wenn hier dieses Werk deiner Meinung lieber @Täter des Wortes von den Engeln geleitet wird ergibt sich folgende Frage. Warum um Himmels Willen lassen die Engel zu, dass die Brüder immer wieder bei den selben NH-Adressen klingeln. Nur damit man anfangen kann die Zeit zu zählen.

          Herzliche Grüße Anna

           

           

           

           

  13. Noomi

     
    Hallo Felix Deinen Kommentar hat mir gut gefallen. Besonders dieser Gedanke: 
    Das Herz unserer ehemaligen Brüder aber auch unserer Mitmenschen empfänglich zu machen oder vorzubereiten, dazu kann BI durch die Artikel hier und jeder von uns durch gefällige Kommentare oder auch im persönlichen Gespräch beitragen. Alles andere sollten wir dem Geist Gottes überlassen.
     
    Auch ich musste einsehen, dass es nur mit gefälligen Kommentaren gelingen kann und zusätzlich auf den Geist Gottes hoffen, dass er in den Herzen meiner Brüder und Freunden wirkt.
     
    Dieser Grundgedanke sollte auch hier im BI vorherrschen. Alles Andere ist eher Kontraproduktiv, stösst ab und hindert daran hier zu lesen. Wir möchten doch diejenigen, die hier lesen sensibilisieren und auch aufbauend wirken.
     
    Dabei auch einmal ein grosses Dankeschön, an Alle, die hier in diesem Sinne schreiben.
     
    LG Noomi
     

    1. RoKo

      Einige Kommentare haben selben Tenor. Wie erreicht man Noch Zeugen? Gibt es ein Rezept? Und wie ich Eure Kommentare lese, fällt mir Kolosser ein...

      Den Text aus der NWÜ kennt sicher jeder: Kap 4:2  Verharrt im Gebet, indem ihr darin wach bleibt mit Danksagung, 3  während ihr zugleich auch für uns betet, daß Gott uns eine Tür für das Wort öffne, das heilige Geheimnis über den Christus zu reden, für das ich tatsächlich in Fesseln bin, 4  damit ich es offenbar mache, wie es meine Pflicht ist zu reden. 5  Fahrt fort, in Weisheit gegenüber den Außenstehenden zu wandeln, indem ihr die gelegene Zeit für euch auskauft. 6  Eure Rede sei stets gefällig [stets günstig (wohlwollend)], mit Salz gewürzt, damit ihr wißt, wie ihr jedem zu antworten habt.

      Andere Bibelübersetzungen finden hier andere Worte, für meine Begriffe vielleicht treffender. "Die Zeit auskaufen" wurde mir von der WTG immer in einer Art große Dringlichkeit vermittelt, als Befehl. Daher auch die Wortwendung, du musst mehr machen um Gunst zu erlangen...

       

      5 Seid weise im Umgang mit Menschen von draußen, und nutzt die Gelegenheiten, die Gott euch gibt!  (Neue evangelistische Übersetzung)

      5 Lebt klug unter den Menschen, die keine Christen sind, und macht aus jeder Gelegenheit das Beste! (Neues Leben)

      5 Im Blick auf die, die nicht zur Gemeinde gehören, und im Unterschied zu ihnen sollt ihr leben wie Menschen, die wissen, worauf es ankommt, und sollt die Zeit, die euch noch verbleibt, gut ausnutzen. (Gute Nachricht)

      5 Verhaltet euch klug im Umgang mit denen, die nicht zur Gemeinde gehören. Wenn sich euch eine Gelegenheit bietet, ´euren Glauben zu bezeugen,` dann macht davon Gebrauch.  (Neue Genfer Übersetzung)

      So wird dann ein Schuh draus, der mir besser passt. LG RoKo

       

  14. Fox

    Guten Tag Bruder, guten Tag an alle Mitleser/Kommentatoren,

    vielen Dank für deine Aufarbeitung.

    Es ist keinem Menschen möglich, von sich aus in ein "gutes Verhältnis zu Jehova" zu kommen. Das widerspricht dem Willen Gottes zu 100%. Jesus sagte: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!"/Joh. 14:6-Sch.2000.

    Das mosaische GESETZ war nicht gegeben um den Israeliten ein gutes Verhältnis zu JHWH zu ermöglichen, sondern um aufzuzeigen was Sünde ist und dass sie des Messias bedürfen. Vielleicht reibt sich jetzt jemand erschrocken die Augen, denn Israel war doch Gottes auserwähltes Volk! Dann möchte ich anregen, über Jesu Aussage nachzudenken, dass niemand gut ist außer dem Vater (Mark. 10:18). Wenn wir diese Begebenheit nachlesen erfahren wir, dass das Befolgen der Gebote nicht ausreichend war. V21: " Da blickte ihn Jesus an und gewann ihn lieb und sprach zu ihm: Eines fehlt dir! Geh hin, verkaufe alles, was du hast, und gib es den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm, nimm das Kreuz auf dich und folge mir nach!"

    Allein unser himmlischer Vater ist gut. Der Weg zu diesem Guten führt nur durch Jesus Christus zum Ziel. Jeder Zeuge Jehovas, der glaubt, von sich aus ein gutes Verhältnis zum himmlischen Vater aufbauen zu können läuft in entgegengesetzter Richtung diesen Weg, in Richtung des ewigen Todes. Denn uns steht das Evangelium zur Verfügung und wir dürfen uns freuen, mit dem von Gott erwählten Volk zusammen nach deren Hinwendung zu Jesus in Ewigkeit unseren Vater und Jesus zu er-Leben.

  15. Felix@ProJesus

    Hallo ProJesus,

    es ehrt dich das du die Brüder in der Org. bedauerst und Mitleid mit ihnen hast, auch mir geht es so.
    Und auch ich habe mich gefragt, wie kann man ihnen helfen. Meine Erfahrung, kaum.
    Wir sind nicht in der Lage und auch nicht in der Verantwortung mit ihnen die Bibel „ZU STUDIERN“. Genau das sind auch noch Überreste des Denkens, welches wir von der Org. haben: (wir müssten die Menschen retten)
    Wir können nur offen vor ihnen für unseren Glauben an Christus einstehen, und hoffen ein offenes Herz zu erreichen.
    Natürlich werden wir auf offensichtliche Irrlehren hinweisen wollen und sie bloßstellen.

    Das sollten wir dann auch tun, aber immer mit der nötigen Achtsamkeit, um nicht unsere Ansichten als die einzige gültige Wahrheit mit der Bibel begründen zu wollen, wie es alle christliche Gruppen versuchen.
    Wir sind weder Herr noch verantwortlich für den Glauben des Anderen. Verlassen wir uns ruhig auf den Geist, der die Menschen empfänglich macht.
    Es gibt nur eine einzige Irrlehre die uns schaden kann, zu glauben, wir könnten aus eigener Kraft Gottes Wohlgefallen auf Grund unserer Werke erarbeiten.

    Stell dir eine einfache Frage: Wer hat mit dir die Bibel studiert? Hast du nicht selbst für dich die widersprüchlichen Lehren der WTG und anderer falschen Lehrer erkannt, die das Ziel verfolgen, dich von dem wirklich Einzigen, was wichtig ist, abzubringen und den Blick vernebeln mit Lehren und Auslegungen die für unsere Erlösung zweitrangig sind.
    Ja, du hast recht, unsere ehemaligen Brüder suchen, wie die Juden zur Zeit des Paulus, ihre eigene Gerechtigkeit durch Werke festzumachen, und ja, sie sind im System der Org. gefangen und haben Glauben, aber nicht Christus wirklich erkannt.
    Was die Traurigkeit des Paulus anbelangt, er trauerte um sein Volk, welches die Gelegenheit den Christus zu erkennen nicht erkannte.
    Aber diese Erkenntnis, dieses Wahrnehmen ist nicht in erster Linie die Folge vom intensiven Studium der Bibel, sondern eine Folge des Geistes Gottes, für den man natürlich empfänglich sein muss.
    Das Herz unserer ehemaligen Brüder aber auch unserer Mitmenschen empfänglich zu machen oder vorzubereiten, dazu kann BI durch die Artikel hier und jeder von uns durch gefällige Kommentare oder auch im persönlichen Gespräch beitragen. Alles andere sollten wir dem Geist Gottes überlassen.

    Die Gefahr ist groß das wir uns selbst als zu wichtig sehen und als falsche Christuse erweisen.
    LG

    Felix

    1. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

      Lieber Felix,

      was du schreibst, das ist auch meine jahrzehntelange Erfahrung:
      Und auch ich habe mich gefragt, wie kann man ihnen helfen. Meine Erfahrung, kaum.
      In Verbindung mit dem "Bruderdienst" versuchten wir die ZJ direkt per Brief zu erreichen, es gab kein Echo. Wenn ein Zweifler Rat suchte, die fanden uns meist und schrieben uns an. Nun Muster einer Aussendung, die ich auch als Inserat platziert hatte:
      Liebe Freunde der biblischen Wahrheit! 
      Wir wenden uns an Dich, um Dich wissen zu lassen, Du bist mit Deinen Fragen nicht allein. Überall in Stadt und Land gibt es Zeugen Jehovas, die nach Gott und nach der Wahrheit suchen. Manche sind verunsichert durch Probleme, mit denen sie allein nicht fertig werden. Um nur einige zu nennen : 
      *Haben Sterbliche wirklich das Recht, in Gottes Namen ihre Mitchristen zu beherrschen? 1.Petr.5,3.
      *Ist persönliches Nachdenken und Prüfen schon Ketzerei und Rebellion? Apg.17,11
      *Evangelium predigen, gut! - Aber sollte das nicht aus Liebe und Dankbarkeit geschehen, statt unter Druck?
      *Und wenn ich erwarte, daß andere meine Schriften lesen und sich korrigieren, müßte ich dann nicht selbst aufgeschlossener sein für das, was andere schreiben?
      Deshalb laden wir Dich ein, diesen Brief zu bedenken. Er kommt von einem Arbeitskreis, der konfessionell ungebunden ist, keine „theokratische Autorität“ für sich oder eine menschliche Führung beansprucht, sondern aus der Freiheit und Bindung heraus, die aus dem Glauben an das Evangelium erwächst. Suchenden helfen will. „Wer erbarmende Liebe erfahren hat, der kann rettende Liebe üben. Und wer von Barmherzigkeit lebt, der kann andern Barmherzigkeit erweisen“. Das sagte ein bekannter Christ. Danach möchten wir leben und dienen. Wenn wir uns manchmal mit Lehren und Hoheitsansprüchen „alleinseligmachender“ Organisationen kritisch auseinandersetzen, so steht das ganz im Dienste unseres Anliegens.
      Folgende Frage sollt Ihr Euch stellen: Kann ein Christ weiterhin mit einer Organisation verbunden bleiben, vor denen Jesus Christus und die Apostel warnen? Hat Jesus mit den Worten in Luk.21,8, einfach in den Wind gesprochen, gelten diese nur für „andere“, aber niemals für uns?
      Luk, 21,8 (Lu): Seht zu, laßt euch nicht verführen. Denn viele werden kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin´s, und: Die Zeit ist herbeigekommen.- Folgt ihnen nicht nach!
      Interessant: Der zweite Band von Russells „Schriftstudien“ hat den Titel: „Die Zeit ist herbeigekommen“! Besorgt Euch dieses Buch und lest was darin steht, auch was für das Jahr 1914 tatsächlich erwartet wurde. Dann lest nochmals obigen Text und beachtet Jesu Warnung im kategorischen Imperativ: „Folgt ihnen nicht nach!“...
      Gott schenke es, daß Ihr die christliche Freiheit in Eurem eigenen Leben erfahren könnt. Reicher Segen möge Euch dabei begleiten!
      -----------------------------------------------------
      War denn das zu aufdringlich?
      Daher glaube ich: die echten Zweifler und Wahrheitssucher finden uns, heute mit Internet geht das viel einfacher als vor 40 Jahren, vielleicht wirkt der "Himmel" auch mit     。◕‿◕。
       

  16. ProJesus

    Mir tun meine ehemaligen lieben Brüder und Schwestern richtig leid. Oft habe ich mich gefragt: Wie kann ich ihnen nur helfen, zu verstehen, dass sie einer heimtückischen Sekte auf den Leim gegangen sind?
    Wie bei den Mormonen, Neu-Apostolen oder Adventisten so sind es auch bei den Zeugen Jehovas tatsächlich jeweils die EHEMALIGEN, diejenigen, die ihren Glaubensgeschwistern am besten helfen können. Wir als ehemalige ZJ kennen besser als Unbeteiligte die Gedankenwelt der ZJ- Religionsgemeinschaft und die Gedankenverirrungen und sonderbaren Glaubensauffassungen, die für bare Münze genommen werden. Durch ein sorgsames, analytisches Studium des Wortes Gottes können wir ihre Sonder- und Irrlehren ihnen gegenüber daher argumentativ leichter als andere bloß- und richtigstellen.
    Uns geht es wie dem Apostel Paulus, der bezüglich seiner einstigen Glaubensbrüder (den Juden) sagte gemäß Römer 9:1, 2 (Luther):
    „Ich sage die Wahrheit in Christus und lüge nicht, wie mir mein Gewissen bezeugt im Heiligen Geist, dass ich große Traurigkeit und Schmerzen ohne Unterlass in meinem Herzen habe.
    Im Kapitel 10, die Verse 1 bis 3 fügt er noch hinzu:
    „Brüder und Schwestern, meines Herzens Wunsch ist und ich flehe auch zu Gott für sie, dass sie gerettet werden. Denn ich bezeuge ihnen, dass sie Eifer für Gott haben, aber ohne Einsicht.
    Denn sie erkennen die Gerechtigkeit nicht, die vor Gott gilt, und suchen, ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten, und sind so der Gerechtigkeit Gottes nicht untertan.“
    So ähnlich empfinden wir wohl alle für unsere einstigen Glaubensbrüder und hoffen, dass ihnen Artikel wie dieser hier und unsere zum gründlichen Forschen in Gottes Wort anregenden Kommentare helfen, die vielen Irrtümer der WT-Lehre zu erkennen und die Freiheit zu erfahren, die nur der Weg mit Christus geben kann.

    1. Ede an ProJesus

      Guten Morgen ProJesus

      Am wirkungsvollsten kann man Zeugen Jehovas helfen, indem man ihre (des Sklaven) Lehren anhand der Bibel diskutiert und sie mitlesen. Die Bibel hat für sie noch eine hohe Autorität. Wenn man die Lehren des Sklaven anhand seiner eigenen Lehren widerlegt, ist es noch wirkungsvoller, weil der Sklave dadurch unglaubwürdig wird.

      Doch das bedingt, dass BI die Argumente des Sklaven zulässt.

      Zu behaupten, der Sklave ist doof und alle, die dem Sklaven folgen sind daher auch doof, überzeugt niemanden. Es bestärkt lediglich die Zeugen Jehovas in ihrem Irrtum, dass alle ihnen nur schaden wollen.

      Ede

    2. Markus

      Lieber Projesus

      Die Hilfe die man anbieten kann  ist eine passive Hilfe,damit das man ab und an Stichpunkte ihnen sagt,wenn es überhaupt möglich ist etwas zu sagen,die die Lehre der WTG wiederlegen.

      In den meisten Fällen ist es aber so,das die betreffenden Brüder und Schwestern ,entweder gar nicht zuhören,weil sie in ihrer Dogmatisierung verharren,oder versuchen mit Gegenargumente zu kommen,

      Wenn jemand mit Gegenargumente kommt ist das schon ein Erfolg,denn dann fängt derjenige an sich Gedanken zu machen

      Du kannst wirklich nur eingreifen,wenn  ein Bruder oder einer Schwester entweder ein Familärer Schicksalsschlag passiert ist ,und keine Hilfe von der WTG kommt zb bei Scheidung usw,oder denjenigen ist schweres Unrecht in der Versammelung geschehen,

      Mir ist es in den letzten 3 Jahren gelungen gerade 2 Brüder wachzurütteln,die dann aus der Versammelung weggegangen sind bzw einer hat es auf einen Ausschluss angelegt,hat aber bei der Ausschlussverhandlung ,dem dreiergestirn ordentlich die Meinung gesagt und nach Selters einen saftigen Brief geschrieben,es ging um Kindesmissbrauch,,darüber habe ich den Bruder vorher aufgeklärt.

      Der hat eine 11 Jährige Tochter und einen 9 Jährigen Sohn

      Aber wie sagt man Kleinvieh macht auch Mist,jeder Bruder und jede Schwester die man aus dieser Desolaten Religionsgemeinschaft loseisen kann ist ein Pluspunkt

      1. Ede an Markus

        Hallo Markus

        Eine wichtige Maßnahme ist es, es besser zu machen. Das, was man an der WTG kritisiert, sollte man nicht ebenso oder schlimmer machen. Jedes Argument ist nur so gut, wie es auch geglaubt wird.

        Das Ergebnis eines schleichenden Vertrauensverlustes erkennen wir an der WTG.

        Ede

  17. Barbara

    Huuuch! Und wieder einmal ein Bild, dass wohl von diabolischen Symbolen strotzt!
    Was soll das runde Teil unterhalb des Knies dieses Gottes? Ein Dämon oder ein Kinderopfer? Und das Gewand, das ihm folgt sieht aus wie der Tod... Und die Handstellung erinnert mich ganz schwer an die Hand (Spiegelbild, seitenverkehrt) von Leonardo Da Vinci, der auch zum Freimaurerclub gehörte! Dann sind da noch so seltsame unfertige Sternsymbole, mein Bauchgefühl sagt mir: "Satanistisch!"....
    Ein gruuuseliges Bild, aber passend für jw.org...

    Abgesehen davon, Danke für den guten Beitrag

    Liebe Grüsse Babs
    ++++++++++++++++++
    Hallo Babs,
    das Bild hat nichts mit JW.Org zu tun. Bitte aufpassen und nicht in Bilder etwas hineininterpretiert was definitiv nicht vorhanden ist.
    Damit spielen wir der Org nur in die Hände, und sie kann ihre wirklichen satanischen Bilder auch als Hirngespinste abtun.

    1. Michaela

      Michaela @Barbara. . .    Und Hallo an alle anderen,

      ja, es stimmt schon, man muss aufpassen nicht irgendetwas hineinzudenken oder hinein zu interpretieren, was gar nicht da ist. Es gibt ja so viele Beispiele aus Bildern von WT, EW. oder ähnlichem, wo andere etwas ganz klar darin erkennen, ich mir aber gedacht habe....." Nein, da ist wirklich nichts zu sehen, da braucht man schon sehr viel Fantasie.".

      Jedoch habe ich aus Interesse genau hingeschaut, auf das Bild dieses Artikels,  was Du jetzt beschrieben hast. Ich wollte bei JWorg in dieser entsprechenden Zeitschrift nachsehen, ob das Foto da deutlicher zu erkennen ist, hab aber leider den Artikel in keiner Zeitschrift gefunden trotz Datum 4. April Studien Artikel ..... na wie dem auch sei .... dann eben diese Abbildung hier oben.

      Also ganz ehrlich, was ist das runde Teil unterhalb von dem Knie,  keine Wolke keine Welle, keine Falte… Ganz eindeutig etwas rundes, was wirklich wie ein toter Kopf aussieht. Auch ohne Fantasie und ohne hineindenken !  ich muss dir Recht geben, oder wenigstens die Frage stellen: was ist das? Was soll es darstellen? einfach so ein rundes Teil, muss doch was bedeuten, komisch.

      - nun gut, und diese Handstellung mit dem Finger nach vorne .. ja, sieht genauso aus wie die Hand vom Gemälde von Michelangelo, mit dem Titel "die Erschaffung Adams. " (Da Vinci so ähnlich) Und da ist auch ein Gewand bei Gott,  was beschrieben wird mit:  "ein offenes Manteltuch umfängt die Gestalt  Gottes" .         O. k., Da Vinci war bei den Freimaurern, (wobei ich glaube, dass es früher noch nicht diese Grundlagen und Bedeutung wie heute hatte,  ist nur meine Meinung aus dem gelesenen) .... und das berühmteste große Gemälde in der sixtinischen Kapelle von Michelangelo, eben mit dem o.g. Gemälde, hatte viele versteckte dämonische Zeichen drin. Ist bekannt.

      Sorry, für diesen kleinen Exkurs, ich habe nur etwas nachgeforscht, wegen meiner fragenden Gedanken, somit zurück zu dem Artikel und dem Bild vom Wachturm.

      - was ist das, oder was soll das darstellen, dieser frei fliegende Mantel über der Gestalt Gottes? Oder Eines Engels? was meint die Org damit ?

      - ja und was ist , wie schon erwähnt, dass komische Runde Teil unter dem Knie?

      -  gut, so eine Hand mag nichts oder nicht viel bedeuten, aber die Ähnlichkeit ist so extrem hoch mit den bekannten Gemälden, dass ich mich frage, wieso greift man hier auf bestehende Zeichnung zurück, die von Malern stammen, die bekannterweise dämonische Zeichen benutzten oder fragwürdigen Gemeinschaften angehörten?

      ..........  ich glaube nicht, dass bei der Org irgendetwas aus Zufall passiert, alle Worte, alle Bilder, alles soll eine Wirkung haben, manchmal auch versteckt.

      Liebe Grüsse

      Michaela

      +++++++++

      Liebe Michaela,
      es wurde schon einmal drauf verwiesen das dieses Bild weder mit dem Wachtturm oder der Org. zu tun hat.
      Dieses Bild wirst du deshalb in denZeitschriften nicht finden. Es handelt sich um eine Montage von 4 Bildern die dem Thema entsprechend veranschaulichen sollen was die WTG als Dienst für Gott betrachtet.
      Was immer hier du sehen willst, es handelt sich um deine Fantasie und hat nichts, aber auch nicht das Geringste, mit irgend welchen heimlichen Botschaften zu tun.
      Die Org wird jetzt zu Recht darauf verweisen, seht ihr, mit etwa Fantasie kann man sehen was man sehen will.

      1. Michaela

        Michaela.... Danke an BI für die Info.

        War mir leider nicht ganz so klar, von wem und woher dieses Bild kommt.

        Bisher nahm ich immer an, dass Bilder, die neben den Wachtturm Studien- Artikeln zu sehen sind, auch dort entnommen sind. Aber wenn das nicht so ist, dann geht meine Beobachtung diesbezüglich natürlich auch nicht Richtung Org., das ist dann ganz klar. danke für die Richtigstellung.

        Wie auch erwähnt, bin ich ebenso der Meinung, dass man nicht zu viel in etwas hinein denken sollte. Entspringt so eine Betrachtung der Fantasie einer Person, ist es .. umgangssprachlich .. wohl manchmal wie ein Hirngespinst, aber so verschieden sind nunmaal die Menschen, vielleicht je nach Konditionierung,     - der eine sieht was, der andere sieht nichts.

        ... trotzdem noch mal danke, jetzt ist mir wenigstens klar, warum ich das Bild nicht im WT gefunden habe.

        lG

        Michaela

        1. Barbara

          Liebe Michaela

          Vor einiger Zeit habe ich an das Bethel geschrieben (da war ich noch nicht ausgetreten). Ich teilte ihnen mit, dass ich es schön fände, dass sie die Kinderfilme produzierten. Aber eines störe mich, nämlich dass im Zimmer von Philipp ein Pentagramm gezeichnet sei (ein Fünfzackstern, der von den Satanisten gern benutzt wird). Es ist kein Sternenhimmel, oder ein Rennauto oder sonst ein Bubentraum, nein ein einziger Stern in der Form des Pentagramms. Daraufhin habe ich einen anonymen "Bruderbrief" erhalten. Es freue sie, dass mir die Filme gefielen, aber... Und dann kam eine geharnischte Abreibung über den ganzen Rest des Briefes mit Unterstellungen und wenn ich mich an der Verbreitung der Bilder aus den Publikationen (mit satanistischen Symbolen und Fingerstellungen etc.) beteiligt hätte, würfe ich Schmach auf Jehova und und und...Niveaumässig unter der Gürtellinie.

          Ich habe mich daraufhin hingesetzt und einen fünfseitenlangen Brief aufgesetzt, an Bruder Unbekannt, habe den Brief dann aber zerrissen und mir meine Sache dabei gedacht...

          Es ist einfach so, wenn man sich einmal mit diesen Symbolen auseinandergesetzt hat, und weiss dass die Satanisten sich so Botschaften mitteilen, dann braucht es keine Fantasie mehr, um diese Symbolik zu erkennen. Ich war natürlich auch davon ausgegangen, dass das Bild von der Org stamme. Zumindest hat die Org schon einige Bücher (z.B. Offenbarungsbuch) aus dem Verkehr gezogen, die offensichtlich solche Symbolik enthielten.

          Anyway, der dämliche Brief dieses Bethelmitarbeiters hat dazu geführt, dass ich viel kritischer wurde gegenüber der Gesellschaft und ich erkennen durfte, dass dies keine Christus-gemässen Früchte sein können. Man dankt.

          Liebe Grüsse aus dem heissen Spanien

          Babs

           

           

           

  18. Susanne

    Ja, und da ist sie doch auch schon wieder. Die Werkgerechtigkeit der WTG. Nur wenn... dann. Aber wirklich nur "wenn", dann kannst du auf Segnungen, ewiges Leben usw. hoffen. Und du musst aufpassen, dass du nicht nachlässt, sonst kannst du alles wieder verlieren. Allein aus Gnade, das sagt keinem Zeugen etwas. Wir können überhaupt gar nichts tun, Gott lässt sich nicht erpressen. Werke aus Glauben sind etwas anderes, sie kommen ohne Druck und den Hintergedanken, man müsse Jehova gefallen, in dem man etwas bestimmtes tut (wenn es sein muss bis zur Erschöpfung). Wie kann man so deutliche Aussagen aus der Bibel, dass wir nicht durch Werke gerecht gesprochen sind, so ignorieren.

    Freiheit und WTG gehen in der Tat nicht zusammen. Ich persönlich empfinde mich auch nicht als Sklave Gottes, sondern als Kind Gottes. Ein Sklave hat keinerlei Freiheiten. Als Zeuge ist man darüber hinaus Sklave der WTG und nicht Sklave Jehovas.

    Manchmal ereilt mich ein unvermittelter Brechreiz, wenn ich mit dem Abstand durch meinen Ausstieg, Wachtturmartikel lese. Dieses ständige Verdrehen, Manipulieren, und Missbrauchen der Bibel ist unerträglich.

    Freiheit im Glauben habe ich erst als Christin kennengelernt. Als Zeugin Jehovas war ich Gefangene einer menschlichen Führerschaft und konnte es lange nicht einmal ansatzweise erkennen.

    1. BenKenobi

      Liebe Susanne, du wirst merken oder hast schon gemerkt, dass du auch Freiheit im Leben hast, denn genau dieser, der Christus hilft auch die richtigen Entscheidungen im Leben zu treffen. Ich selbst erlebe das jeden Tag aufs Neue seit ich der Wt-Firma den Rücken gekehrt habe.

      LG, BenKenobi

      1. Susanne

        Hallo BenKenobi,

        Ja, auch das habe ich schon bemerkt. Der ganze Druck und Zwang, der zwar nie offensichtlich ausgeübt wird, aber dennoch ständig da ist, ist weg. Von mir wurde eine ganz große Last genommen. Und ich folge nicht mehr Menschen nach, die ständig irgendein helleres Licht bekommen und Lehrmeinungen ändern.

        Ich trage die Verantwortung für mein Leben, für das was ich tue und lasse. Ich kann mich dabei voll Vertrauen auf Gott verlassen und nicht darauf, dass mich 8 Obergurus im Griff haben und alles bis ins kleinste bestimmen. Nun ja, natürlich versuche ich auch immer mal wieder meinen eigenen Dickschädel durchzusetzen und "höre" die Warnung Gottes nicht gleich. Aber wir sind Menschen und nicht vollkommen. Nicht aufzugeben ist dabei sehr wichtig. Unser Herr kennt uns, die Schwächen der Menschen und hilft uns auch wieder auf, wenn wir so richtig mit Anlauf auf die Nase gefallen sind. Passiert einem das in der Org, muss man mit einem Tritt in den Allerwertesten rechnen.

  19. Toller Artikel!

    Ja! Und wieder mal der PREDIGTDIENST ,und wieder mal VEREINFACHT dein LEBEN!!!

    Ich Frage , mich überhaupt in WELCHER WELT , lebt denn die ORGANISATION?

    Ich als Familienvater, muss VOLLZEIT Arbeiten, und meine Frau Teilzeit damit wir unsere beiden Kinder vernünftig, KLEIDUNG,OBDACH ,geben können.

    Hier im Rhein-Main Gebiet ist es SEHR SCHWER , eine BEZAHLBARE WOHNUNG ZU FINDEN !

    Sie die WTG , hat nicht denn geringsten SCHIMMER, wie SCHWER ES IST , eine FAMILIE ZU ERNÄHREN!

    Aber wir gehen ja denn MATERIALISMUS NACH , es REICHT GERADE FÜR DAS LEBENSNOTWENDIGE, den ich habe damals auf die WTG gehört und übe einen EINFACHEN BERUF AUS!!!

    Und das führt dazu , das auch die EHEFRAU ARBEITEN , MUSS!!!

    UM DAS LEBENSNOTWENDIGE, ZU HABEN und nicht die FANTASIE WELT, der ORG !!!

    Mit immer mehr LEISTUNG, LEISTUNG, LEISTUNG!

    Aber SIE BEZAHLEN, NICHT DIE LEBENSHALTUNGSKOSTEN!

    1. M.N.

      Lieber Wahrheit,

      Du hast absolut recht: Diejenigen in der WTG, die für ihre redaktionellen Ergüsse verantwortlich zeichnen, leben spendenfinanziert in einer von "Freiwilligen" hergerichteten Parkanlage mit Seeblick, in spendenfinanzierten, klimatisierten Luxusbüros mit Mobiliar aus Edelhölzern, jetten spendenfinanziert in der Weltgeschichte herum, präsentieren sich als große weise Lehrer in einem spendenfinanzierten TV-Studio, bekommen "Geschenke" wie z. B. fette Rolexuhren von reichen ZJ-Gönnern und lassen sich auch sonst von ihrer spendenwilligen Herde an Orgbots und Befehlsempfängern hofieren. So nebenbei ist die WTG wie der Teufel hinter der armen Seele hinter jedem her, der ein Unistudium vorweisen kann (besonders im juristischen Bereich - warum wohl?), damit sie ihn für sie möglichst gewinnbringend in einem ihrer "Bethel" nutzen kann. Die Deppen sind diejenigen, die sich ihr pausenloses Herumgehacke auf guter Ausbildung, Studium/"HB" und Ausüben einer befriedigenden beruflichen Tätigkeit (oder gar "Karriere" - oooh wie böse und materialistisch!) verinnerlichen und dann später im Leben merken, dass sie die Gea...n sind. Und ja: Erwarte keiner unter diesen, dass die WTG bzw. ihre Ober- und sonstigen Bonzen ihre Rechnungen bezahlt - da halten die es doch lieber mit Jak 2,16 "Gehet hin in Frieden, wärmet euch und sättiget euch! Jeehoofaas reichen Segen!", wovon man sich was kaufen kann.

      Gruß,
      M.N.

      1. M.N.

        Addendum/Korrektur:

        Ich sehe soeben, dass die WTG im derzeit zu betrachtenden wt-"Studienartikel" im Abs. 8 vermittels Nutzung einer gewissen Damaris als Sprachrohr sich nun GEGEN das Durchführen eines Jurastudiums ausspricht. Bis dato hatte sie dies nicht explizit spezifiziert. Da dies "Speise zur rechten Zeit" ist ("recht" für die WTG), bedeutet dies im Klartext: Sie hat nun wohl genug juristisch gebildete Bots in ihren "Bethel"-Rechtsabteilungen sitzen und bezieht nun diese Art der "Höheren Bildung" in ihre pausenlosen "Warnungen" gegen "Höhere Bildung" mit ein, damit auch ja kein lieber und vorbildlicher "Zeuge" seine Zeit mit so etwas Verwerflichem wie ein Jurastudium verschwendet, sondern lieber "vollzeit preeeeedigen" geht. Honni soit qui mal y pense ... Diese opportunistische Wendehalsigkeit ist einfach nur noch widerlich. Immerhin darf "Damaris" be einer Bank arbeiten und nicht als glorifizierte Fensterputzerin, Kellnerin, Autowäscherin, Hausmeisterin ...

        1. Ede an M.N.

          Hallo M.N.

          Bei der intendierten Realisierung der linguistischen Simplifizierung des regionalen Idioms resultiert die Evidenz der Opportunität extrem apparent, den elaborierten und quantitativ opulenten Usus nicht assimilierter Xenologien konsequent zu eliminieren!
          (Zur Vereinfachung der Muttersprache erscheint es sehr sinnvoll, nicht so viele schwierige Fremdwörter zu benutzen...)

          Ede

           

        2. Petrus111

          Liebe Freunde,

          Jurastudenten  lernen das selbstständige Denken, sie lernen, aus dem,  was sie als Tatsachen zur Kenntnis nehmen, selbständig  sachgerechte Rückschlüsse zu ziehen.

          Sowas wollte die WTG noch nie!

          Beste Grüße

          Petrus 111

        3. Michaela

          Michaela @ M.N. ... und hallo auch an alle anderen,

          dein Hinweis auf die“ LK- Empfehlung“ im Studien-Artikel bezüglich eines Jurastudiums hat mich veranlasst, einmal in den Artikel hineinzugucken.

          Dabei ist mir auch noch einiges zu dem Artikel aufgefallen…

          - diese dort angeführte Damaris (wer glaubt, dass es sie wirklich gibt?)  sagte dort: "Mein Ziel war es schon früh, den Pionierdienst aufzunehmen“. ........  meine Gedanken dazu: wer hat ihr denn schon“ früh“ einsuggeriert, dass dieser Dienst das beste und einzige Ziel im Leben ist,  sträflich solche Manipulationen!

          - weiter berichtet diese Damaris: "ich hätte wahrscheinlich nach dem Jurastudium keine Halbtagsstelle bekommen…"  meine Gedanken dazu: 'hätte' sagt schon mal gleich gar nichts aus, könnte auch anders sein, und 'wahrscheinlich' schwächt die Situation noch mehr ab, es gibt keinen Grund zu glauben, es gäbe dabei keine Halbtagsstelle!

          - weiter berichtet sie, dass ihr "viele Juristen sagten, sie wären unzufrieden in Ihrem Beruf“ . Meine Überlegungen dazu: na klar, fast alle Juristen in ihrer Gegend weinen sich bei einer Bankangestellten aus über ihr Privatleben, wie sagt man so schön: wer es glaubt wird selig.....ach so, und unter Bankangestellten gibt es dann wohl niemanden, der mit seinem Beruf unzufrieden ist??

          - ich kann mir gut vorstellen, dass die vielen, plötzlich entlassenen Bethel- angestellten, die dann ohne Beruf und mittellos sozusagen auf der Straße gestanden sind oder noch stehen, dass diese sehr froh gewesen wären, über ein Studium oder eine entsprechende berufliche Laufbahn, dann bräuchten Sie sich heute keine Sorgen um ihren Lebensunterhalt zu machen. Aber davon wird natürlich nicht gesprochen.

          - dann habe ich mir diesen Artikel durchgesehen, wie oft zwei Gedanken erwähnt wurden.............. 1. wie oft wurde  sinngemäß aufgefordert, Gott zu gefallen, im Dienst für Gott zu stehen oder Gott als Ziel im Leben zu sehen:    Ich habe 18 mal diese Aufforderung gefunden.………. 2. wie oft wurde aufgefordert zu predigen oder Im  Vollzeitdienst zu stehen: ich habe 10 mal gezählt.

          - zu guter letzt möchte ich jetzt doch auch das Wort“ hätte“ benutzen:  hätte ich nur früher, in all den Jahren die Studien-Artikel, Zeitschriften, Bücher, Vorträge usw., genau so hinterfragt wie heute, Anweisungen nicht wie ein Roboter oder wie eine Marionette befolgt, sondern meinen eigenen gesunden Menschenverstand genutzt ....... es wären mit Sicherheit keine 40 Jahre in dieser Org. geworden.

          M.N. ....  Du vermutetest, dass ist nun wohl schon genügend Juristen dort in der LK gibt, sodass sie keine neuen mehr benötigen.. Ich dachte mir auch, sie fürchten sich vor neuen jungen Juristen, die all die geschädigten und geknechtet and Ex Zeugen Jehovas vertreten würden.. Wer weiß?

          Liebe Grüsse

          Michaela

           

           

           

        4. Horst

          Bank macht Sinn für die WTG, lieber M.N.

          Am besten als Anlageberater (Fonds etc.)

          Gruss Horst

           

           

        5. Peter

          Ich war mal für kurze Zeit in einer Versammlung in einem Peripheriegebiet, wo es kaum Arbeitsplätze gibt. Viele Brüder arbeiteten wochenlang auswärts auf Montage, weil sie keine höhere Bildung hatten. Das Resultat: Nicht wenige alleingelassene Ehefrauen ließen sich auf Affären mit anderen Männern ein. Welch ein „Segen“, des „weisen“ WTG-Rats, nicht nach höherer Bildung zu streben.

    2. Jehu@Wahrheit

      Allein die Tatsache, dass Du glaubst, dir so eine teure Wohngegend, wie z.B. das Rhein-Main-Gebiet, leisten zu müssen, zeigt doch ganz klar, wie materialistisch Du bist. Wenn Du wirklich dein Leben vereinfacht hättest, würdest Du im Dschungel Papua Neuguineas Wurzeln essen und den Ureinwohnern predigen. Somit bist Du laut WTG natürlich selbst schuld an allem....

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