Erwartet ein Gott der Freiheit unsere Dienste?

Kommentar zum Wachtturm-Studienartikel, ws4, April 2018 

“Diene Jehova, dem Gott der Freiheit”. Der Artikel stützt sich auf 2. Korinther 3:17 “Wo der Geist Jehovas ist, da ist Freiheit.”

Es ist der zweite Artikel, in dem sich die WTG mit der Freiheit eines Christen befasst und irgendwie denke ich bei mir: „Die Organisation  spricht über christliche Freiheit? – Das kann doch nicht gut gehen“. Doch bevor wir uns mit diesem Artikel befassen, lasst uns kurz den der vorangegangenen Woche betrachten. Das Thema lautete: Der Weg zu wahrer Freiheit“, auf Grundlage von Johannes 8:36: „Wenn euch der Sohn freimacht, werdet ihr tatsächlich frei sein.“

Ein schöner Text, aber hier stellt sich die Frage: Warum wird im Folgeartikel eine plötzliche Änderung von Jesus zu Jehova vorgenommen, wenn über die christliche Freiheit gesprochen wird? Einer der Gründe ist sicherlich das stete Bemühen der WTG, den Namen Jehova umfassend und durchgehend im Neuen Testament ihrer NWÜ zu platzieren. Hierbei wird, ohne Rücksicht auf den Kontext, der Titel “Lord” durch “Jehova” ersetzt, wann immer es von den Verantwortlichen für richtig befunden wird.

Wenn wir 2. Korinther 3:14 lesen, stellen wir hingegen fest, dass Paulus hier, bezüglich der Freiheit, ausschließlich von Christus und seinem Geist spricht:

„Doch bis heute sind sie (die Juden) wie mit Blindheit geschlagen. Ihre Einstellung hat sich verhärtet, denn wenn die Schriften des Alten Testaments vorgelesen werden, liegt für sie (die Juden) eine Decke darüber, die nur durch eine Verbindung mit Christus weggenommen werden kann.  Sie wird erst weggenommen, wenn das Volk sich zum Herrn (Christus) wendet.“

Es macht also keinen Sinn und widerspricht eindeutig dem Kontext der vorangegangenen Verse, sowie Johannes 8:38, hier den Namen Jehova zu  verwenden. Die Organisation versucht zwar mehrfach zu begründen, warum sie den Titel “Herr” durch “Jehova” ersetzt, doch keiner dieser Gründe kann wirklich überzeugen. Und trotzdem, an manchen Stellen, die Verwendung des Gottesnamens den Text klarer erscheinen lässt, bleibt die Tatsache bestehen, dass es die Schriften ändert und eher Verwirrung stiftet, als Nutzen bringt.

Wenn, von der Organisation, wie in diesem Fall 2 Korinther 3:17 zitiert und in Absatz 2 behauptet wird, dass “Paulus seine Glaubensbrüder an die Quelle der wahren Freiheit, Jehova Gott, lenkt” und postuliert wird, dass die “Quelle der wahren Freiheit” Jehova sei, verwirrt das die Leser. Besonders wenn man bedenkt, dass die Themenschrift, aus dem Studienartikel der vergangenen Woche, Jesus eindeutig als Quelle wahrer Freiheit bezeichnet hat.

An dieser Stelle mögen nun einige Zeugen argumentieren, dass meine Einwände pedantisch sind. Schließlich ist Jehova der allmächtige Gott und letztlich ist er die Quelle der wahren Freiheit. Das mag stimmen, aber ohne das Opfer Jesu gäbe es keine Hoffnung, von den Auswirkungen der Sünde frei zu werden. Im Mittelpunkt des Neuen Testaments steht das Leben Jesu und die Lehre, wie wir von seinem Lösegeld profitieren. Durch die Aufforderung der WTG, sich auf Jehova zu konzentrieren, wird der  Fokus von Jesus weggenommen, auf den sich Christen eigentlich  konzentrieren sollten.

Paulus schrieb an die Galater: „Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!“ Gal. 5:1

Paulus spricht hier von der Befreiung vom mosaischen Gesetz, welches in Wirklichkeit nur die sündhafte Natur der Menschheit und ihre Notwendigkeit zur Erlösung deutlich machte. Der Urheber dieses Gesetzes  ist der Vater. Das Gesetz des Vaters versklavte die Menschheit, doch der Sohn befreite uns von der Sklaverei des Gesetzes. Beides gehört zusammen und muss auch so betrachtet werden.

Römer 3:23,24:Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.“

Trotz einer gezielten Durchforstung der Schriften, erwies es sich als unmöglich, eine Textstelle zu finden, die den Gedanken unterstützt, Jehova sei, gemäß 2. Korinther 3, die Quelle der Freiheit. Natürlich ist alles nach dem Willen des Vaters geschehen, doch die ersten Christen erkannten Jesus Christus als den Quell der Freiheit und genau das war ja dann auch ihre gute Botschaft. Mit Christus begann ein neues Kapitel im Plan Gottes. Warum also versucht die WTG die Tat und Wichtigkeit Jesu zu  relativieren?

Im Artikel wird dann im Absatz 3 weiter behauptet: Paulus erklärte dann: „Doch wenn eine Umkehr zu Jehova erfolgt, wird der Schleier weggenommen.“ (2. Kor. 3:16)

Was meinte er damit? Die Antwort, auf diese Frage im Abs. 3, führt den Leser bewusst auf eine falsche Fährte, wenn gesagt wird:

“ … nur Jehova, der Schöpfer aller Dinge hat absolute Freiheit.  (Diese Feststellung ist eine Nebelkerze.) Daher ist es nur logisch, dass es in seiner Gegenwart und da, „wo der Geist Jehovas ist“, Freiheit gibt. Diese Freiheit kann man nur erlangen, wenn man sich ihm zuwendet, also ein persönliches Verhältnis zu ihm aufbaut. Die Israeliten in der Wildnis wollten ihre neu gewonnene Freiheit von Ägypten für eigene Interessen nutzen. Sie hatten nicht Jehovas Sichtweise. Es war, als wären ihr Sinn und Herz verhärtet oder in einen Schleier gehüllt (Heb. 3:8-10).“

Ja natürlich, Jehova Gott hat absolute Freiheit, dem kann und will auch niemand widersprechen. Doch darum geht es in 2. Kor. 3:16 doch nicht. Diese Feststellung fungiert als Nebelkerze, um von der eigentlichen Frage abzulenken. Deshalb wird gesagt, es sei nur logisch, dass es in seiner Gegenwart Freiheit gibt und diese Freiheit sei nur zu erlangen, wenn man ein persönliches Verhältnis zu ihm aufbaut.

Aha, Freiheit kann man also nur erlangen, wenn man ein persönliches Verhältnis zu Jehova aufbaut? Es ist aber nicht möglich, ein persönliches Verhältnis zu Gott herzustellen, ohne die volle und bedingungslose Annahme des Opfers Christi. Demnach ist Christus unser einziger Weg zu Gott und nicht unsere Bemühungen, in ein persönliches Verhältnis zu ihm zu kommen.

Der Kontext von 2. Korinther 3:7-15 hilft uns, genau dies zu verstehen. Paulus betont in 2. Korinther 3:7,13,14, dass die Israeliten mit der Herrlichkeit des mosaischen Gesetzes, das ihnen ihre Unvollkommenheit vor Augen führte, nicht fertig werden konnten. Ihr Sinn wurde verstockt, bis auf den heutigen Tag, denn diese Decke über dem alten Bund, wird nicht aufgedeckt werden, solange sie Christus nicht erkennen.

Diese Decke liegt auf ihren Herzen. Wenn sie aber umkehren und ihren Herrn Jesus Christus erkennen, wird dieser Schleier weggetan werden. Wo ihr Herr Jesus Christus ist, da ist Freiheit. Die Juden dienten Jehova, zumindest in der Theorie, schon immer und wollten es weiterhin tun. Aber ihre Bemühungen versklavten sie immer mehr und führten nicht zur Freiheit. Genauso suggeriert der Artikel der WTG: Um christliche Freiheit genießen zu können, müssen wir uns Jehova zuwenden, in eine persönliche Beziehung zu ihm treten und ihm bedingungslos dienen.

Das griechische Wort, das mit “sich zuwenden” übersetzt wird, bedeutet auch “sich selbst umkehren”. Wie Paulus in Vers 15 zeigt, bedeutet dies eine mentale Veränderung, seitens des Individuums. Außerdem zeigt die Schrift, dass der Glaube an das Lösegeld Jesu und das Umdenken maßgeblich sind.

Absatz 5: „Fragen wir uns: Woran ist zu erkennen, dass wir unsere Freiheit schätzen? Und wie können wir sie weise nutzen?“

Der Autor versucht mit Römer 6:23 und Römer 8:2 zu belegen, dass der  Geist Jehovas die Befreiung aus der Versklavung von Sünde und Tod bringt, jedoch sagt Römer 6:23: „Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn“.

Gemäß dieser Schriftstelle gibt es ohne Jesus keine Freiheit von Sünde und Tod. Ähnlich heißt es auch in Römer 8,2: „Denn das Gesetz des Geistes, der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes“.

Keine der zitierten Schriften unterstützt die Schlussfolgerung des Artikels. Die tendenzielle Übersetzung von 2. Korinther 3:15-18 führt zu einem Missverständnis der Schriften und einer Diskrepanz, zu dem, was Paulus sagen wollte. Das heißt, wenn im Artikel behauptet wird: “Der Apostel Paulus forderte alle Christen auf, die Freiheit, die Jehova uns freundlicherweise durch seinen Sohn Jesus Christus gegeben hat, nicht als selbstverständlich hinzunehmen“, wird die Rolle, die Christus in unserem Leben haben sollte, durch diese Relativierung verwässert und geschmälert.

Nachdem diese zweifelhafte Grundlage gelegt ist, verschärft sich im Artikel das Problem, indem die Organisation diese Gedanken auf eines ihrer Lieblingsthemen anwendet: Weltliche Bildung.

Zitat 1. Petrus 2:16: „Seid gleich freien Menschen, und behaltet doch eure Freiheit nicht als einen Deckmantel für Schlechtigkeit, sondern als Sklaven Gottes“. Absatz 9 stellt dann fest: … „Der Rat von Petrus betrifft auch ernstere Lebensbereiche wie Bildung und Beruf. Schüler verspüren heute großen Leistungsdruck. Ihnen wird eingeredet, sie müssten an den besten Universitäten studieren und höhere Bildung führe automatisch zu gut bezahlten, angesehenen Jobs. … Das mag auf junge Leute verlockend wirken. Immerhin geht es um Entscheidungen, die den Rest ihres Lebens beeinflussen. Woran sollten sie und ihre Eltern denken?“

Hast du bemerkt, dass – während wir über 2. Korinther 3:5 u. 6 und Römer 6 u. 8 sprechen – man uns nun einreden will, dass unsere Ausbildungs- und Berufswahl Aufschluss über unsere Wertschätzung für das Lösegeld Jesu geben könnten? Beeinflusst unsere Ausbildung unsere Dankbarkeit gegenüber dem Opfer Jesu? Nein, natürlich nicht.

Warum sollte es eine Schlechtigkeit sein oder einen Mangel an Dankbarkeit offenbaren, wenn wir im Bereich „Bildung“ eine positive Entscheidung treffen? Natürlich, auch bei der Wahl unserer Ausbildung und Karriere müssen wir uns daran erinnern, dass unsere Freiheit relativ ist und dass alle Entscheidungen, die wir treffen, Konsequenzen nach sich ziehen. Doch die WTG verfolgt mit dieser Thematisierung andere Ziele. Menschen mit Hochschulbildung sind schwer zu beeinflussen, sie stellen zu viele Fragen und glauben nicht jeden Schwachsinn, der ihnen erzählt wird. Sie sind also potenziell schwieriger zu lenken.

Schon der Titel des Artikels beinhaltet einen Widerspruch in sich: „Freiheit“ und „dienen“ – wie passt dies zusammen? Hat der Gott der Freiheit Menschen von Sünde und Tod  befreit, damit sie ihm dienen oder wollte er, dass die Menschen ihre Freiheit auch leben dürfen?

Natürlich gibt es für uns Menschen keine absolute Freiheit, unabhängig von Gott. Und ja, unsere Freiheit hört da auf, wo die Rechte unserer  Mitmenschen berührt werden oder Gottes Gesetze verletzt werden.

Im Abs. 11 wird aber gesagt: „Petrus warnte nicht nur davor, unsere Freiheit falsch zu gebrauchen. Er forderte uns auf, sie richtig zu gebrauchen, „als Sklaven Gottes“. In erster Linie hat Jehova uns durch Jesus vom Gesetz der Sünde und des Todes befreit, damit wir ihm mit allem, was wir haben, dienen können“.

Da haben wir es: „Jehova hat uns, durch Jesus, vom Gesetz der Sünde und des Todes befreit, damit wir ihm, mit allem was wir haben, dienen können“.

Gott wird so als ein egoistischer Herrscher diffamiert, dem es nur darauf ankommt, dass alle ihm – mit Haut und Haar – dienen. Und ja, natürlich werden in der Bibel viele Menschen erwähnt, die für einen bestimmten Auftrag und für eine bestimmte Zeit, ihr Leben für das Vorhaben Gottes einsetzten und von Gott gebraucht wurden. Doch davon abzuleiten, dass  Menschen ihr Geschenk des Lebens grundsätzlich in den Dienst Gottes zu stellen haben, ist abwegig und dient nur dazu, sie für eine Organisation gefügig zu machen.

Weiter wird mit Verweis auf Galater 5:16 behauptet: „Der beste Weg, uns davor zu schützen, unsere Freiheit zu missbrauchen und somit von „weltlichen Wünschen und Zielen“, versklavt zu werden, besteht darin, vollständig in geistigen Aktivitäten aufzugehen“.

Auf welche „geistigen Aktivitäten“ wird in Galater 5:16 und im Kontext mit Galater 5:13-26 Bezug genommen? Galater 3:13 erinnert uns daran, unsere neugefundene Freiheit nicht als “Anreiz für das sündige Fleisch” zu gebrauchen. Doch kann man die Entscheidung eines jungen Menschen, zugunsten einer guten Bildung und Ausbildung, als sündige Neigung bezeichnen?

Das ganze Gesetz erfüllt sich, nach den Worten Jesu und seiner Apostel, in einem Satz:“Du sollst Gott und deinen Nächsten lieben, wie dich selbst.“ Hat jemand, der seinen Lebenstraum durch eine gute und sinnvolle Ausbildung verwirklicht, keine Liebe zu Gott? Hat er deshalb keine Liebe zu seinem Nächsten?

Noch ein Wort zu den angeblichen Vorbildern, wie Noah, denen wir nacheifern sollten: Von Noah wird gesagt, er habe eifrig gepredigt. Aber lesen wir die Kapitel von 1. Mose 6 und 7, werden wir nirgends einen Hinweis finden, dass Jehova Noah und seine Familie beauftragt hat, zu predigen und eine Warnung auszusprechen. Diese Anweisung hat er überhaupt nicht erhalten. Er bekam die Anweisung, eine Arche zu bauen und “er tat es auch”.

Ja, Noah wird auch „Prediger der Gerechtigkeit” genannt (2. Pet 2,5) und er ermahnte sicherlich die Menschen seiner Zeit, Gott zu gehorchen.  Aber er ging nicht von Haus zu Haus, um den Menschen zu predigen. Vielmehr zeichnete er sich durch seinen gerechten Lebenswandel als  Prediger der Gerechtigkeit aus. Was wird uns im Artikel sonst noch als geistige Aktivität vorgeschlagen?

Zitat:  „ … Fragen wir uns deshalb: Könnte ich meine Freiheit noch besser für das Königreich einsetzen?“ Natürlich – Predigtdienst, noch mehr Predigtdienst und immer wieder Predigtdienst!

Im Abs. 13 wird behauptet, Jehova habe uns, gemäß Mat. 28:19,20  beauftragt, Jünger zu machen. Äh, nein – Jesus sprach zu seinen Jüngern (nicht zu uns heute):

„Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden.  Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluss dieses Äons, (dem Ende des jüdischen Zeitaltes).“ 

Das haben seine Jünger, mit Hilfe des Heiligen Geistes, auch treu und eifrig erfüllt. Es ist nicht im Sinne Jesu, aus seinen Worten an seine Jünger,  eine allumfassende Verpflichtung zum Predigtdienst, für alle Nachfolger Christi zu konstruieren.

Weiter wird im Abs. 13 gesagt: “Es ist sehr ermutigend zu sehen, dass viele die Dringlichkeit unserer Zeit gespürt haben und ihr Leben vereinfacht haben, und den Vollzeit-Dienst  aufgenommen haben.“

Wir sehen: Alle sogenannten „geistigen Aktivitäten“ bestehen darin, gemäß organisatorischen Standards, zu predigen und sich mit Tätigkeiten, die in der Schrift nicht zu finden sind, für die Organisation einzusetzen. Du wirst in der Bibel keine Definition des “Königreichswerkes”, das z.B. dem künstlichen WTG-Konstrukt des “Vollzeitdieners” entspricht, finden. Auch der Begriff “Theokratisches Bauprojekt” steht nicht in den Evangelien. Der Begriff suggeriert, dass diese Projekte von Jehova Gott durchgeführt und kontrolliert werden.

Wenn in diesem Artikel abschließend gefragt wird: „Was erwartet alle, die ihre Freiheit weise gebrauchen?“ geschieht dies, um uns mit erhobenem Zeigefinger ermahnen zu können:

„Nutzen wir unsere Freiheit bestmöglich im Dienst für Jehova. Dann können wir uns auf die von ihm angekündigten Segnungen freuen.“

Hier wird unverhohlen deutlich, dass die WTG unsere christliche Freiheit für ihre Ziele missbrauchen will.

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Wahrheit

Toller Artikel! Ja! Und wieder mal der PREDIGTDIENST ,und wieder mal VEREINFACHT dein LEBEN!!! Ich Frage , mich überhaupt in WELCHER WELT , lebt denn die ORGANISATION? Ich als Familienvater, muss VOLLZEIT Arbeiten, und meine Frau Teilzeit damit wir unsere beiden Kinder vernünftig, KLEIDUNG,OBDACH ,geben können. Hier im Rhein-Main Gebiet ist es SEHR SCHWER , eine BEZAHLBARE WOHNUNG ZU FINDEN ! Sie die WTG , hat nicht denn geringsten SCHIMMER, wie SCHWER ES IST , eine FAMILIE ZU ERNÄHREN! Aber wir gehen ja denn MATERIALISMUS NACH , es REICHT GERADE FÜR DAS LEBENSNOTWENDIGE, den ich habe damals auf die WTG… Weiterlesen »

Susanne

Ja, und da ist sie doch auch schon wieder. Die Werkgerechtigkeit der WTG. Nur wenn… dann. Aber wirklich nur “wenn”, dann kannst du auf Segnungen, ewiges Leben usw. hoffen. Und du musst aufpassen, dass du nicht nachlässt, sonst kannst du alles wieder verlieren. Allein aus Gnade, das sagt keinem Zeugen etwas. Wir können überhaupt gar nichts tun, Gott lässt sich nicht erpressen. Werke aus Glauben sind etwas anderes, sie kommen ohne Druck und den Hintergedanken, man müsse Jehova gefallen, in dem man etwas bestimmtes tut (wenn es sein muss bis zur Erschöpfung). Wie kann man so deutliche Aussagen aus der… Weiterlesen »

Barbara

Huuuch! Und wieder einmal ein Bild, dass wohl von diabolischen Symbolen strotzt! Was soll das runde Teil unterhalb des Knies dieses Gottes? Ein Dämon oder ein Kinderopfer? Und das Gewand, das ihm folgt sieht aus wie der Tod… Und die Handstellung erinnert mich ganz schwer an die Hand (Spiegelbild, seitenverkehrt) von Leonardo Da Vinci, der auch zum Freimaurerclub gehörte! Dann sind da noch so seltsame unfertige Sternsymbole, mein Bauchgefühl sagt mir: “Satanistisch!”…. Ein gruuuseliges Bild, aber passend für jw.org… Abgesehen davon, Danke für den guten Beitrag Liebe Grüsse Babs ++++++++++++++++++ Hallo Babs, das Bild hat nichts mit JW.Org zu tun.… Weiterlesen »

ProJesus

Mir tun meine ehemaligen lieben Brüder und Schwestern richtig leid. Oft habe ich mich gefragt: Wie kann ich ihnen nur helfen, zu verstehen, dass sie einer heimtückischen Sekte auf den Leim gegangen sind? Wie bei den Mormonen, Neu-Apostolen oder Adventisten so sind es auch bei den Zeugen Jehovas tatsächlich jeweils die EHEMALIGEN, diejenigen, die ihren Glaubensgeschwistern am besten helfen können. Wir als ehemalige ZJ kennen besser als Unbeteiligte die Gedankenwelt der ZJ- Religionsgemeinschaft und die Gedankenverirrungen und sonderbaren Glaubensauffassungen, die für bare Münze genommen werden. Durch ein sorgsames, analytisches Studium des Wortes Gottes können wir ihre Sonder- und Irrlehren ihnen… Weiterlesen »

Felix@ProJesus

Hallo ProJesus, es ehrt dich das du die Brüder in der Org. bedauerst und Mitleid mit ihnen hast, auch mir geht es so. Und auch ich habe mich gefragt, wie kann man ihnen helfen. Meine Erfahrung, kaum. Wir sind nicht in der Lage und auch nicht in der Verantwortung mit ihnen die Bibel „ZU STUDIERN“. Genau das sind auch noch Überreste des Denkens, welches wir von der Org. haben: (wir müssten die Menschen retten) Wir können nur offen vor ihnen für unseren Glauben an Christus einstehen, und hoffen ein offenes Herz zu erreichen. Natürlich werden wir auf offensichtliche Irrlehren hinweisen wollen… Weiterlesen »

Fox

Guten Tag Bruder, guten Tag an alle Mitleser/Kommentatoren, vielen Dank für deine Aufarbeitung. Es ist keinem Menschen möglich, von sich aus in ein “gutes Verhältnis zu Jehova” zu kommen. Das widerspricht dem Willen Gottes zu 100%. Jesus sagte: “Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!“/Joh. 14:6-Sch.2000. Das mosaische GESETZ war nicht gegeben um den Israeliten ein gutes Verhältnis zu JHWH zu ermöglichen, sondern um aufzuzeigen was Sünde ist und dass sie des Messias bedürfen. Vielleicht reibt sich jetzt jemand erschrocken die Augen, denn Israel war doch Gottes auserwähltes Volk!… Weiterlesen »

Noomi

  Hallo Felix Deinen Kommentar hat mir gut gefallen. Besonders dieser Gedanke:  Das Herz unserer ehemaligen Brüder aber auch unserer Mitmenschen empfänglich zu machen oder vorzubereiten, dazu kann BI durch die Artikel hier und jeder von uns durch gefällige Kommentare oder auch im persönlichen Gespräch beitragen. Alles andere sollten wir dem Geist Gottes überlassen.   Auch ich musste einsehen, dass es nur mit gefälligen Kommentaren gelingen kann und zusätzlich auf den Geist Gottes hoffen, dass er in den Herzen meiner Brüder und Freunden wirkt.   Dieser Grundgedanke sollte auch hier im BI vorherrschen. Alles Andere ist eher Kontraproduktiv, stösst ab… Weiterlesen »

Peter

https://orf.at/m/stories/2445838/ 

Heute auf Orf News. Japan lässt einen Sektenführer hinrichten.

Anna

Lieber Autor, liebe Schwestern und Brüder, da bin ich ja brav im WT-Studium gesessen und habe mir das angehört “Diene dem Gott der Freiheit”. Wie aufgeführt haben die Erfordernisse der WTG nichts mit Freiheit zu tun. An dieser Stelle habe ich etwas zum Nachdenken: Jesus hat viele Menschen von Krankheiten geheilt. Sogar Tote aufwerweckt. In diesem Zusammenhang ist es doch interessant, dass nirgendwo in neuen Testament die Rede davon ist, diese hätten nach Ihrer Heilung/Auferstehung ihr Leben umgekrempelt und Paulus gleich missionarisch tätig gewesen. Von all diesen Menschen berichtet die Bibel absolut nie mehr etwas. Eine Ausnahme ist Maria Magdalena.… Weiterlesen »

ProJesus

Nebelkerze! — ein treffender Ausdruck. Der Autor schreibt: “Diese Feststellung fungiert als Nebelkerze, um von der eigentlichen Frage abzulenken.” Dieses raffinierte Vorgehen der WTG kann man immer wieder in ihrer Literatur feststellen. Ich musste spontan beim Lesen des Artikels an die Lehre vom “kombinierten Zeichen der letzten Tage” denken. In ihrem Buch “Was lehrt die Bibel wirklich?” wird durchgehend mit solchen “Nebelkerzen” gearbeitet. So ist auf S. 88 noch von “Merkmalen” die Rede, dann von “Entwicklungen” bis man im Wiederholungskasten schließlich daraus beim gewünschten konstruierten kombinierten Zeichen ist (“gekennzeichnet”). So wird aus üblichen Merkmalen der Menschheitsgeschichte plötzlich: Erstes Zeichen falsche Propehten,… Weiterlesen »

Befreiter einer Idee

Ja, ja von der Wahrheit “ablenken“. Genau das macht die JW.Org.   Wie ist es der WT-Organisation gelungen, Irrtum einzuschleichen? Warum hat der einzelne Zeuge Jehovas zugelassen, dass er dadurch vergiftet wurde? Folgende Zeilen habe ich heute gelesen:   „Wie sich Irrtum einschleicht: Judas 1,4 warnt uns vor einer Gefahr:   Denn gewisse Menschen haben sich heimlich eingeschlichen, die längst zu diesem Gericht vorher aufgezeichnet sind, Gottlose, welche die Gnade unseres Gottes in Ausschweifung verkehren und den alleinigen Gebieter und unseren Herrn Jesus Christus verleugnen.   Judas gibt uns eine Vorstellung davon, wie der Teufel Irrtümer in eine Gemeinde bringt.… Weiterlesen »

David

“der Sektengründer hat während seines gesamten Prozesses ….geschwiegen oder unverständliches vor sich hingemurmelt” Also das erinnert doch sehr stark an TdW, den Täter des Wachtwurm-Wortes. Und allgemein Gespräche mit ZJ. Ob die japanische Gesellschaft da wirklich was verpasst hat “sozial aufzuklären” wie der Artikelschreiber am Schluss meint, steht zu bezweifeln. Solche Sektentypen, das kapieren die wenigsten, habem sich längst aus der (sozialen) Welt verabschiedet (weshalb sie ja auch so asozial agieren und sich verhalten können). Naja, wenigstens versprühen die ZJ (bislang) “nur” geistiges Giftgas mit ihren Wachtturm und Erwachet. Aber “helfen” ist da auch erst möglich, wenn einer erkannt hat… Weiterlesen »

Markus

Hallo Wahrheit,Hallo Jehu Die WTG hat Lebensvorstellungen ,die in unserer Zeit nicht machbar sind,jeder der einen normalen Lebensstiel hat,ist abhängig von  dem Lohn seiner Arbeit. Jeder gegal wer muss die Miete für seine Wohnung bezahlen plus Nebenkosten,jeder muss sich zum größten Teil seine Lebensmittel kaufen,auch dafür braucht man Geld und und und Jeder weiß das man,auf der Arbeit heutzutage nichts geschenkt bekommtund das man sogar überdeminzonal seine Leistung für seinen Lohn erbringen muss und genau wie Du geschrieben hast Jehu,wenn es nach der WTG ginge ,sollten wir so leben wie die Ureinwohner von Papua Neuguinea Nur die oberen Herrschaften der… Weiterlesen »

Täter des Wortes

Wir hatten am WE unseren regionalen Kongress in Hamburg. Wirklich geistige Speise zur rechten Zeit. Wir wurden wieder ermuntert dem Christus treu zu bleiben und uns nicht durch Menschen und ihre leeren Worte von Christus weg ziehen zu lassen. Die Wiederkunft des Christus und unsere damit verbundene Rettung ist Nahe. Wenn wir auf seiner Seite stehen und den Willen seinen Vaters tun.

Johnny

Warum finden die Kongresse immer in der schönsten Urlaubszeit statt, wenn ich gerade in Griechenland meinen topikos oinos trinke?Wenn schon schwitzen, dann lieber am Strand mit Badehose, als im Stadion mit Krawatte. Und eines sei gesagt: Ich fühle mich dem Himmel hier näher, als bei den Krawattenschwitzern mit Wachtturm-Beschallung.

Horst

Horst @ Fox,

beste Fox, in Deinem Kommentar an Markus gibst Du mal wieder Deine unwiderstehliche Eigenschaft preis, an “das Gute im Menschen” zu glauben, wie man so schön sagt. Diese Einstellung ist komplett entwaffnend, da gibts nix entgegenzusetzen.

Als jemand, der eher zur Ironie neigt (derer ich mich bei Kommentaren über die Zj-Führung gar nicht, und bei Kommentaren von Provokateuren nur schwerlich erwehren kann), muss ich das wirklich anerkennen.

Ich nütze einfach die Gelegenheit, Dich mal wieder herzlich zu grüssen…

Horst

Ulla

Hallo ProJesus, eigentlich wollte ich M.Barth auch gleich schreiben. Aber besser als du hätte man es anhand der Schrift nicht aufzeigen können, dass die große Drangsal, “Schreckenszeit” (HFA) noch aussteht. PRIMA ! Wird uns doch in Mat. 24:29, 30 mitgeteilt: “UNMITTELBAR NACH DIESER GROSSEN SCHRECKENSZEIT wird sich die Sonne verfinstern…die Kräfte des Weltalls geraten durcheinander. DANN wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen. Die MENSCHEN AUF DER GANZEN ERDE werden vor Entsetzen jammern und heulen.” – Das kommt also alles erst noch! Darauf müssen wachsame Christen immer wieder verweisen, damit wir dann “unsere Häupter empor heben können, denn unsere… Weiterlesen »

Ulla

Liebe Fox, es ist so glaubensstärkend, immer wieder deine Kommentare zu lesen! Kommt man immer ein Stück weiter! Danke! Du hast die Gabe, anderen zu helfen, die Perspektive zu wechseln, oft denke ich, ich bin “mittendrin” im Geschehen, weil du es echt authentisch vermitteln kannst! Nochmal Danke! Viele sind ja noch gefangen, ähnlich wie die Juden damals sich ein Leben nicht ohne ihren “Tempel” hätten vorstellen können, man braucht einen ORT ( ein Gebäude, eine Kirche, eine Organisation, eine Weltzentrale…) Aber wenn wir uns Joh. 6:66-68 nochmal GENAU anschauen, dann heißt es nicht “wohin sollen wir gehen, sondern ZU WEM… Weiterlesen »

M.N.

Ihr Lieben, da es in diesem Thread um “Dienst/der WTG dienen” geht, scheint mir hier der geeignete Ort zum Veröffentlichen der folgenden Gedanken. Beim heutigen wt-“Studienartikel” dachte ich angesichts des Themas ganz spontan: “Mit Ausharren Frucht tragen” – da KANN es ja nur mal wieder um “preeedigen” gehen – aber dass es SO geballt kommen würde, hat mich dann doch “überwältigt”. Fast kein einziger Absatz ohne die WTG-Lieblingsvokabeln “preeedigen” bzw. “Dienst”; da geht ein regelrechtes Sperrfeuer an WTG-Lingo auf einen nieder. Für die WTG bedeutet “Ausharren und “Frucht tragen” nichts anderes als stur, dickköpfig und trotzig den drögen, von ihr… Weiterlesen »

M.N.

Addendum zur Fußnote zu Abs 9 auf S. 14: “…wir konzentrieren uns aber auf die „Frucht der Lippen“, also das Predigen (Gal. 5:22, 23; Heb. 13:15).” Aha: “Frucht der Lippen = Preeeeeeeeeeeeeedigen.” Sagt die WTG. X = U, Kreis = Viereck, Apfel = Birne, Wasser = Schnaps. Mathe 6 – setzen! Auch hier wieder WTG-eigenzweckdienliches Um-/Neudefinieren biblischer Begriffe. Die Wendung “Frucht der Lippen” bezieht sich nicht auf “Preeedigen”, wie die WTG auch hier wieder “einfach so” von sich gibt, sondern bezieht sich auf “Gotteslob”, siehe z. B. Hos 14,2 gemäß der LXX (die NWÜ hat hier eine korrekte Fußnote), so,… Weiterlesen »

TT22

Ich möchte hier gerne diesen wunderbaren Gedanken aus -Betrachtungen über das erste Buch Mose (Charles Henry Mackintosh)- mit euch teilen: Ich möchte hier auf den Gegensatz aufmerksam machen, der zwischen dem Zeugnis in Eden und dem gegenwärtigen Zeugnis besteht. Damals, als sich überall das Leben zeigte, redete Gott vom Tod, und jetzt wo im Gegenteil alles vom Tod gekennzeichnet ist, spricht Gott vom Leben. Damals galt das Wort: „An dem Tag, da du davon isst, musst du sterben“, und jetzt heißt es: „Glaube und lebe!“ So wie in Eden der Feind das Zeugnis Gottes bezüglich der Folgen der Übertretung des… Weiterlesen »