„Wundert euch nicht“

– Die Auferstehung der Toten –      

Über das Thema  „Auferstehung“ ist schon zu allen Zeiten diskutiert worden, auch hier auf Bruderinfo. Bereits zurzeit Jesu waren die religiösen Führer in dieser Frage zerstritten. In diesen Streit wollten sie auch Jesus verwickeln, mit dem Ziel, ihn als inkompetenten Lehrer erscheinen zu lassen und die Auferstehung der Toten in Frage zu stellen.

Gemäß Lukas 20:27 konstruierten sie einen theoretischen Fall. Es ging um eine Witwe, die viele Ehemänner hatte, die sie alle überlebte.

 

Die Frage der religiösen Führer, mit der sie  die Lehre der Auferstehung als Unsinn und mit dem Gesetz Mose als nicht vereinbar hinstellen wollten, war: „Wessen Frau wird sie nun nach der Auferstehung sein? Schließlich waren ja alle sieben Brüder mit ihr verheiratet.“ 

Jesus antwortete: „Heiraten ist etwas für Menschen in dieser gegenwärtigen Welt. Die Menschen aber, die von den Toten auferstehen und in die zukünftige Welt kommen dürfen, werden nicht mehr wie hier auf der Erde heiraten. Sie werden ja auch nicht mehr sterben und müssen deshalb nicht für Nachkommen sorgen. Als Menschen, die vom Tod auferstanden sind, gleichen sie den Engeln“. 

In dieser Antwort sind einige wichtige Anhaltspunkte enthalten, auf die wir später noch eingehen werden. 

Zunächst befassen wir uns mit zwei Fragen.

  1. Gibt es unterschiedliche Arten der Auferstehung, und wenn ja, wie unterscheiden sie sich?
  2. In welcher Körperlichkeit findet die Auferstehung statt, fleischlich oder geistig?

Ja, die Bibel lässt den Schluss zu, dass es mindestens zwei Arten der Auferstehung geben wird. So spricht sie z.B. von der 1. Auferstehung. Dieser Ausdruck, „die erste Auferstehung“, kommt aber nur einmal vor, in Offenbarung 20:5,6.  Das macht die Erklärung dieses Begriffes nicht leichter. Es kommt erschwerend hinzu, dass wir ähnliche Ausdrücke, wie „zweite Auferstehung“ oder „letzte Auferstehung“, nicht finden.

Im Zusammenhang von Offenbarung 20 wird lediglich von den „Übrigen der Toten“ gesprochen, die „nicht lebendig wurden, bis die tausend Jahre vollendet waren.“ Von diesen Toten wird später in Vers 13 gesagt: „Und das Meer gab die Toten, die in ihm waren, und der Tod und der Hades gaben die Toten, die in ihnen waren, und sie (die Auferstandenen) wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. …. Und alle, deren Namen nicht im Buch des Lebens aufgeschrieben waren, wurden in den Feuersee geworfen, dies ist der zweite Tod.

Es ist sehr bemerkenswert, dass hier gesagt wird, dass der Tod die Toten hergibt, und alle, deren Namen nicht im Buch des Lebens aufgeschrieben waren, werden den 2. Tod erfahren.

Im Gegensatz dazu werden die, welche die 1. Auferstehung erhalten, gerecht gesprochen,  um „mit Christus zu herrschen“. Wahrscheinlich handelt es sich hier um Menschen, die für Christus gestorben sind oder bereit waren, für Christus zu sterben und damit „des Christus sind“ (Vers 6). Zum Zeitpunkt der ersten Auferstehung wird es noch Tote geben, die im Tod zurückbleiben.

Auferstehung der Gerechten

Diese Lehre über die „Auferstehung der Gerechten“ und die „Auferstehung zum Gericht“ wird in Johannes 5:28 auch von Jesus angesprochen: „Wundert euch darüber nicht. Es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden, und es werden hervorgehen, die Gutes getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber Böses getan haben, zur Auferstehung des Gerichts“. 
Ob Jesus Christus hier nur von der allgemeinen Auferstehung spricht, also der zweiten, und mit der Auferstehung derer, die Gutes getan haben, die erste Auferstehung meint, kann man nicht mit Sicherheit sagen. Wie wir jedoch gesehen haben, werden in Offenbarung 20:12-13 die Auferstandenen der zweiten Auferstehung von Gott gerichtet werden nach ihren Taten. Dies korrespondiert mit der Lehre von Jesus über die „Auferstehung des Gerichts“. „Die, die Gutes getan haben, werden auferstehen, um ewig zu leben, die aber, die Böses getan haben zur Auferstehung des Gerichts (Johannes 5,29).

Die „Ordnung“ in der Auferstehung

Auch der Apostel Paulus spricht in 1. Kor. 15:20-24 von einer „Ordnung“ oder Reihenfolge in der Auferstehung den Toten: … Denn wie sie in Adam alle sterben, so werden sie in Christus alle lebendig gemacht werden. Ein jeder aber in seiner Ordnung: als Erstling Christus; danach, wenn er kommen wird, die, die Christus angehören; danach das Ende (die Übrigen), wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, nachdem er alle Herrschaft und alle Macht und Gewalt vernichtet hat.“

Diese Aussage Pauli stimmt mit Offenbarung 20 überein. Das Ereignis, welches die erste und die zweite Auferstehung trennt, scheint das tausendjährige Reich zu sein. „Die gerecht Gesprochenen werden auferweckt und regieren mit Christus tausend Jahre.“ (Offenbarung 20,4), „die anderen Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis tausend Jahre vollendet waren.” (Offenbarung 20,5).

Jeder Nachkomme Adams wird auferstehen, aber jeder in seiner Ordnung. Wenn Christus kommt, werden die auferstehen, die Christus angehören. Danach, am Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, die Übrigen, die, die Gutes getan haben, um ewig zu leben, die, die Böses getan haben, zur Auferstehung des Gerichts (Johannes 5,29).

Paulus spricht von drei wesentlichen Aspekten:

  • Zuerst ist Christus auferstanden, er ist der Erstling derer, die auferstehen. Jegliche Hoffnung auf Auferstehung der Toten gründet sich auf die Auferstehung Jesu Christi.
  • Die Auferstehung „danach“ ist denjenigen verheißen, die Christus angehören, wenn er kommt: Im Zusammenhang mit Christi Kommen mit Kraft und Herrlichkeit ist den Märtyrern aus der großen Trübsal die Auferstehung verheißen. Diese beiden Ereignisse umfasst die erste Auferstehung. All denen, die daran teilhaben, gilt: „Sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre“ (Offb. 20,6).
  • Das „Ende“, von dem der Apostel Paulus in 1. Korinther 15,24 spricht, meint wahrscheinlich das Endgericht nach den 1000 Jahren. (Off. 20:13). Vor diesem findet die allgemeine Auferstehung der Toten statt.

Auf welche Auferstehung werde ich hoffen können?

Nun zu der Frage, wer sind diejenigen, welche Christus angehören und damit an der ersten Auferstehung teilhaben werden? Wer wird mit Christus als König und Priester herrschen?

Diese Frage werden wir im Einzelnen hier nicht beantworten können. Zu vermuten ist aber, dass nicht jeder, der für sich das Gefühl hat, zu den Berufenen zu gehören, auch tatsächlich dazugehört.

Es ist richtig, alle, die an Christus glauben, sind nicht verloren, sie haben das ewige Leben und das Zeugnis, dass sie Gottes Kinder sind, unabhängig davon, ob sie zur Zeit der Wiederkunft Jesu oder während der 1000 Jahre auferstehen.

Aber dem „Christus angehören“, muss eine Sache sein, die mehr beinhaltet, als nur an Christus zu glauben. Es gibt Millionen Menschen, die aufrichtig an Christus als ihren Erlöser glauben und in ihrem christlichen Leben ihren Umständen entsprechend „Gutes tun“. Wenn diese Menschen alle dem „Christus angehören“, um mit ihm als Könige und Priester zu herrschen, dann stellt sich schon die Frage: „ist es realistisch anzunehmen, dass Millionen Könige und Priester mit Christus regieren werden?

Ein Beispiel, welches diese Vermutung stützen könnte, finden wir in Markus 5:18.

Ein Geheilter bat Jesus, mit ihm gehen zu dürfen. Aber Jesus erlaubte es ihm nicht. Er sagte: Geh nach Hause zu deiner Familie und erzähle ihnen, welches große Wunder der Herr an dir getan hat und wie barmherzig er mit dir gewesen ist!“  Was dieser dann auch tat, obwohl er nicht zu Jesus gehört haben mag.

Es ist doch eher wahrscheinlich, dass es sich bei denen, die dem Christus angehören, um eine kleine Zahl von „Auserwählten“ handelt, die mit Christus herrschen. Diese Überlegung legt auch die Vermutung nahe, dass es sich bei der Zahl 144000 eher um eine symbolische Zahl handelt.

Von denen, die „dem Christus gehören“, wird in Offenbarung 20 gesagt: „Und ich sah die Seelen derer, die enthauptet waren um des Zeugnisses für Jesus …. die nicht angebetet hatten das Tier und sein Bild und sein Zeichen nicht an ihrer Stirn hatten; …. diese wurden lebendig und regierten mit Christus tausend Jahre. Dies ist die 1. Auferstehung. Die andern Toten wurden nicht lebendig, bis die tausend Jahre vollendet wurden.“

Von der Auferstehung der Toten

In 1. Thessalonicher 4:13-17 erfahren wir weitere Einzelheiten zum Thema „Auferstehung“ „Wir wollen euch …. nicht im Ungewissen lassen über die, die da schlafen, …. Denn der Herr selbst wird, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und „die Toten in Christus“ werden zuerst auferstehen.  Danach werden wir, die wir leben (am Tage des Herrn), zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken, dem Herrn entgegen in die Luft. Und so werden wir beim Herrn sein allezeit.

Menschen, die wie die auserwählten Apostel im Glauben den stellvertretenden Tod Jesu angenommen haben und ihm bedingungslos bis in den Tod nachgefolgt sind, werden bei der Wiederkunft Jesu auferstehen, die erste Auferstehung. Damit markiert dieses weltumspannende Ereignis den Beginn des tausendjährigen Reichs. Für diese gilt: sie sind für Ihren Glauben gestorben oder wären bereit, dies zu tun, bzw. haben nicht das Malzeichen des Tieres angenommen. Der zweite Tod hat über diese keine Macht.

Die zweite Auferstehung findet am Ende dieser Zeitperiode der 1000 Jahre statt, wenn die “anderen Toten” (Offenbarung 20,4-6) auferstehen werden.

Wenn alle, die an Christus geglaubt haben, bei der Wiederkunft Jesu auferstehen würden, dann müssten die “anderen Toten” die ungerechten Menschen sein, die das Gnadenangebot Gottes abgelehnt haben. Doch diese Ansicht lässt Offenbarung 20 nicht zu, denn diese Auferstandenen werden ein jeder nach ihren Werken gerichtet. Nur wer nicht im Buche des Lebens steht, wird in den Feuersee geworfen, den zweiten Tod. Der zweite Tod hat noch Macht über die Auferstandenen.

Man kann in der 2. Auferstehung zu ewigem Leben gelangen oder in die ewige Auslöschung gehen. Bei der 1. Auferstehung ist dies nicht der Fall.

Wie werden die Menschen auferstehen?

Das ist eine umstrittene Frage. Es werden die unterschiedlichsten Meinungen vertreten, und es ist zu erwarten, dass auch diese Erklärung  zu Diskussionen führt.

Ist eine himmlische Hoffnung biblisch begründet? Werden alle Menschen nach der Bibel mit einer himmlischen Auferstehung belohnt? Nach Prüfung unterschiedlicher biblischer Aussagen kann man auch zu der ernüchternden Erkenntnis gelangen, dass sich die „himmlische Hoffnung“ (im Sinne von, bei Gott zu sein) auf ungenaue Übersetzungen, Fehlinterpretationen einiger Bibeltexte und nicht zuletzt auf die Vorstellung stützt, beim Tod in den Himmel zu kommen.

Ein Beispiel, wie sich im Laufe der Zeit Aussagen veränderten, finden wir in Johannes 3:13. Fast alle gängigen Übersetzungen geben diesen Vers wie folgt wieder: „Und niemand ist gen Himmel aufgefahren außer der, der vom Himmel herabgekommen ist, nämlich der Menschensohn.“ 

Tatsächlich hat Luther zu recht diesen Vers ursprünglich anders übersetzt: „Es gibt nur einen, der zum Himmel hinaufsteigt: der Menschensohn, der vom Himmel herabgekommen ist“. 

Hfa, u. alte Lutherübersetzung.  Johannes 3:13 stellt damit klar fest: „Es gibt nur einen, der zum Himmel hinaufsteigen wird, (bei Gott sein wird) der Menschensohn, der vom Himmel herabgekommen ist“.

Fleischliche oder geistige Körper?

Aber beschreibt der Apostel Paulus nicht die körperliche Beschaffenheit derjenigen, die bei der „Auferstehung der Gerechten“ wieder zum Leben erweckt werden, als geistige Körper?

Offensichtlich war diese Frage schon zu Zeiten der ersten Christen ein Thema. Paulus sagte deshalb: „Es könnte aber jemand fragen: Wie werden die Toten auferstehen und mit was für einem Leib werden sie kommen? . . . Es gibt himmlische Körper und irdische Körper; aber eine andere Herrlichkeit haben die himmlischen und eine andere die irdischen. Einen anderen Glanz hat die Sonne, einen andern Glanz hat der Mond, …. .

Was Paulus hier verdeutlichen will, es gibt ganz unterschiedliche Körper und Lebensformen. Er fährt fort: „So auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich. Es wird gesät in Niedrigkeit und wird auferstehen in Herrlichkeit. … Es wird gesät ein natürlicher Leib und wird auferstehen ein geistlicher Leib. Das Verwesliche muss die Unverweslichkeit anziehen, und dies Sterbliche muss anziehen die Unsterblichkeit“ (Verse 35-53).

Viele sehen diese Erklärung von Paulus als einen Beleg für eine Auferstehung im Himmel, wobei der Begriff „Himmel“ vieles umfassen kann. Doch eindeutig ist, die Auferstandenen werden einen unverweslichen, verherrlichten Körper aus Geist erhalten. Das Bild des „Himmlischen“ ist ein Hinweis auf einen Körper, der zu vergleichen ist mit dem von Engeln.

An dieser Stelle möchten wir zurückgehen auf die Frage der Gesetzesgelehrten, als sie Jesus fragten: „Wessen Frau wird sie nun nach der Auferstehung sein?  Jesus antwortete: »Ehen zu schließen ist etwas für Menschen in dieser gegenwärtigen Welt. Die Menschen aber, die von den Toten auferstehen und in die zukünftige Welt kommen dürfen, werden nicht mehr wie hier auf der Erde heiraten. Denn sie können ja auch nicht mehr sterben und müssen deshalb nicht für Nachkommen sorgen.

Die Auferstanden, gleichen demnach Engeln. So wie Engel nicht sterben, (was nicht bedeutet, dass sie nicht mehr vom Leben abgeschnitten werden könnten), haben die Auferstandenen demnach einen „geistigen Körper“. In der zukünftigen Welt, (muss nicht im Himmel sein) kann man nur mit einem geistigen Körper leben.

Die neue Geburt

In diesem Zusammenhang ist auch der Bericht aus Johannes 3:1-20 aufschlussreich. Nikodemus kam nachts heimlich zu Jesus und sprach ihn an: Meister, wir wissen, dass Gott dich als Lehrer zu uns gesandt hat. Jesus sprach daraufhin von einer „neuen Geburt“, was Nikodemus buchstäblich verstanden haben musste, denn er fragte: „Wie kann ein Erwachsener neu geboren werden? Er kann doch nicht noch einmal auf die Welt kommen?”

Jesus erklärte ihm nun das Geheimnis der „neuen Geburt“: „Ich will dir das Geheimnis verraten, was hier geschehen muss. Nur wer durch Wasser und durch Gottes Geist neu geboren wird, kann in Gottes neue Welt kommen, oder das Reich Gottes sehen! Ein Mensch kann immer nur menschliches Leben zur Welt bringen. Wer aber durch Gottes Geist geboren wird, bekommt neues Leben“.

Jesus spricht hier nicht von einem Leben im Himmel bei Gott. Er spricht von einem „neuen Leben“, um in Gottes neuer Welt leben zu können. Wie dieses „Geheimnis“ nun umgesetzt wird, und dieser neue Leib beschaffen sein wird, darauf geht Jesus hier nicht näher ein, sondern sagt nur, dass der jetzige menschliche Leib umgewandelt werden müsse.

Wie sollte man einem Menschen auch erklären, welche außergewöhnlichen Mittel der Macht dem Schöpfer des Universums zur Verfügung stehen? – Jesus antwortet ihm daher nur in diesen einfachen Worten: Wundere dich deshalb nicht, wenn ich dir gesagt habe: Ihr müsst neu geboren werden. Es ist damit wie beim Wind: Er weht, wie er will. Du hörst ihn, aber du kannst nicht erklären, woher er kommt und wohin er geht. So ist es auch mit der Geburt aus Gottes Geist.” 

 Nikodemus, offenbar nicht zufrieden, bohrte weiter und fragt: Aber wie soll das nur vor sich gehen?” Jesus erwiderte: „Ihr glaubt mir ja nicht einmal, wenn ich von ganz alltäglichen Dingen rede! Wie also werdet ihr mir dann glauben, wenn ich von himmlischen Dingen rede?“

Wahrscheinlich wird ein rein materieller Leib nicht ewig, im Sinne von immerdar, auf dem Planeten leben könnte, so wie es Jehovas Zeugen gelehrt bekommen, ohne sich dabei nicht wie ein Gefangener zu fühlen. Die Kombination aus beiden Möglichkeiten, also die Fähigkeit auf Erden mit dem Fleischeskörper zu sein, sich aber in die Unendlichkeit des Raumes in den Körper als Geist zu begeben (verwandeln), erst diese Kombination scheint das Höchste der Erfüllung zu sein.

Die Bibel ist voll von Begebenheiten, wo Engel sich von einem geistigen Leib in einen materiellen Leib verwandelten. Auch Jesus erschien nach der Auferstehung seinen Jüngern in einen fleischlichen Körper, aß und trank mit ihnen.

Es mag sein, dass diese Sichtweise vielen zu spekulativ erscheinen mag. Doch ist die Auferstehung insgesamt nicht ein Ereignis, welches unsere Vorstellungskraft übersteigt?

Nicht umsonst sagte Jesus: „Wundert euch nicht“

 

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ManfredF

Guter Artikel leider mit unlogischen Aussagen. Hier eine: Wenn alle, die an Christus geglaubt haben, bei der Wiederkunft Jesu auferstehen würden, dann müssten die „anderen Toten“ die ungerechten Menschen sein, die das Gnadenangebot Gottes abgelehnt haben. Doch diese Ansicht lässt Offenbarung 20 nicht zu, denn diese Auferstandenen werden ein jeder nach ihren Werken gerichtet. Nur wer nicht im Buche des Lebens steht, wird in den Feuersee geworfen, den zweiten Tod. Der zweite Tod hat noch Macht über die Auferstandenen. Paulus sagt ganz deutlich, dass die Heiden, die ja das Gesetz nicht kennen, ein inneres Gesetz haben. Und es ist auch… Weiterlesen »

Ron West

Lieber Schreiber des Artikels, vielen Dank für Deine Bemühungen. Doch was bleibt am Ende Deines Artikels übrig? Was ist nun die klare Aussage aus der man glaubensvoll Kraft schöpfen kann? Du hast mehrere Vermutungen in Deinem Artikel. Warum? Die Bibel spricht und erklärt alles eindeutig, doch in Deinem Artikel der gut gemeint sein mag wird plötzlich verunsichert. Nach lesen Deines Artikels hat man den Eindruck das einiges einfach in Zweifel gezogen wird. Schon die Aussage das am Ende der 1000 jährigen Herrschaft Jesu Menschen dann auferstehen werden um die Todesstrafe zu erhalten ist nicht vereinbar mit einem Gott der Liebe.… Weiterlesen »

derEhrliche

Mann KANN Bibel so auslegen, muss es aber nicht. Wie der Verfasser ja selbst meint. Meist möglich – aber keinesfalls zwingend. Auffälligstes Beispiel ist nach meiner Lesart, dass man aus der Begebenheit mit dem Heim zur Familie geschickten Geheilten sicher nicht zwingend zu dem Punkt kommen muss zu erörtern “wer zum Christus gehört”. Im Gegenteil, das passt sicher zu Joh. 17:15. Und dort spricht Jesus von “seinen die (zu) ihm gehören”. Auch kann man fragen, was denn überhaupt mit dem ganzen “regieren” gemeint sein soll – unter dann vollkomenen Menschen und Zuständen??? Wir alle wissen warum “Regierungsgewalt” heute und in… Weiterlesen »

M.N.

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StillesWasser

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Man

Es ist ja alles schön und gut und es ist auch gut sich Gedanken zu machen dazu werden wir auch in der Bibel aufgefordert.Dennoch bei allem hin und her wissen wir eigentlich garnichts. Alles Theorie  ob hier oder auch bei derWTG, und eigentlich ist das auch egal macht uns schließlich nicht zu besseren Christen. Es kommt so wie es von unserem Schöpfer vorgesehen ist und damit Basta. Auch diese ewigen Weissagungen seitens der WTG eigentlich Überflüssig es gibt auch nicht das Volk Gottes auf Erden jedenfalls nicht so wie Sie uns das alle immer ins Hirn einbrennen wollen. Alles Religion!… Weiterlesen »

Manfred Kunzer

Das Vater unser in Matthäus 6:9-13 sagt uns doch schon alles über Gottes Königreich. Und wo dieses Herrschen wird. Und wie man als Christ sich Richtig verhält. Jesus sagte:,, Ihr sollt daher auf folgende Weise beten. Vater unser in den Himmeln, dein Name werde geheiligt. Dein Königreich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auch auf der Erde. Gib uns unser Brot für diesen Tag und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir unseren Schuldnern Vergeben haben. Und Bringe und nicht in Versuchung, sondern befreie uns von dem der Böse ist. Wenn wir nun das Loskaufsopfer unseres Herrn Jesus… Weiterlesen »

M.N.

Liebe Mitgenossen, zum Thema “Millennium/1000jähriges Reich” sollte auch eine Präzisierung/Klärung erfolgen (ohne jemandes “Hoffnung” auf die Pelle rücken zu wollen): Es ist das Postulat des sog. “Dispensationalismus” (eines von mindestens 5 verschiedenen “eschatologischen Modellen”), dass es sich beim in Offb 20,1-7 visionär IN SYMBOLSPRACHE (!) beschriebenen Millennium um eine mehr oder weniger buchstäbliche (1000-Jahr-) Periode handelt, die einem geschichtlichen Eingreifen Gottes in die Geschicke der Menschheit folgt (laut fundamentalistisch/literalistischer Deutung der Offb das in 16,14.16 erwähnte “Harmagedon”). Man beachte, dass auch diese Annahme eben nur auf einer ANNAHME beruht, und nicht zwingend “so” auf biblischer Grundlage als feststehende Wahrheit dogmatisch… Weiterlesen »

Ron West

Lieber Boas, Deinen Gedanken: “Das bedeutet aber nicht, nach meinem jetzigen Verständnis, dass sie fleischlich tot sind. In den Augen Gottes sind sie Tod wie Adam am Tag seiner Sünde starb, aber physisch weiterhin fast 1000 Jahre am Leben war.” kann ich gerne unterstützen. Denn wenn wir die Bibel lesen, sollten wir das ganze aus Gottes und Jesu Sichtweise betrachten. Tod kann vieles bedeuten, geistig Tod, von Gottes Standpunkt aus Tod, buchstäblich Tod usw. Genauso ist es mit dem letzten Tag. Für die Apostel begann der letzte Tag (die Endzeit) nach Jesu Tod. Wenn von dem letzten Tag gesprochen wird… Weiterlesen »

ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ

Ihr lieben “Gedanken- und Kommentarleser”, einige Nachdenkens Werte Punkte möchte ich zu einigen Argumenten der hier vorgetragenen Kommentare in punkto Auferstehung und Leben im Himmel/Erde anbringen.   Zunächst zu Paulus und “mein Evangelium”: Dieses “Paulinische Evangelium” dürfte im Zeitraum ca. 50 – 60 n.Chr. entstanden sein. Inhalte sämtlicher Briefe des Paulus stammen somit aus der Zeit, als einige von Jesu „herkömmlichen Aposteln“ noch lebten. Einige sollen davon erwähnt werden. ·         Das Lukas Evangelium wird auf ca. 70 – 90 n.Chr. datiert. ·         Das Matthäus Evangelium wird auf ca. 80 – 90 n.Chr. datiert. ·         Das Johannes Evangelium wird auf ca.… Weiterlesen »

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Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, das diese Gedanken die ich gestern hier mitteilte, keines Wegs etwas mit der Wachturm Gesellschaft Jw.org zu tun haben. Das ist allein meine Überzeugung die ich mitteilte. Ich möchte nur noch auf einen Punkt hinweisen.  Der Gottes Name wurde in den Bibelübersetzungen vor der Ausgabe von Jahre 1835 sowohl von Katholiken und Evangelischen Christen gebraucht. Selbst Martin Luther gebrauchte diesen Namen. Außerdem habe ich darauf hingewiesen was Wortwörtlich in der Bibel steht. Ich danke euch für eure Konstruktiven Gedanken und der Bekundungen eurer Sicht dieser Dinge. Ich für mich werde den Namen Gottes Weiter im… Weiterlesen »

RoKo

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Manfred K

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Gott sehe ich auch nicht als Chef. Wollte damit nur aufzeigen das eine solche Solch Betitelung die ich gestern aufzeigte in unserem Sprachgebrauch nicht Üblich ist. Das ist alles.

Wünsch euch alles gute.

 

Zartbesaitet

Lieber Artikelautor, danke für deine Mühe. Wir haben jetzt den einen oder anderen Artikel “nachgelesen”; wir haben uns in letzter Zeit sehr dem Weiterentwickeln unseres Glaubens gewidmet, daher auch uns weniger Zeit genommen, alles wieder hier zu verfolgen. (kann und wird sich aber wieder ändern).  Und uns sind dabei viele Erkenntnisse gekommen, die einem als noch tätiger Zeuge Jehovas niemals in den Sinn gekommen wären. Wir haben auch an den Kommentaren gesehen, dass es hier einige gab, die deinen Standpunkt nicht teilten – aber das ist auch gut so – wir sind nicht mehr unter der Informationskontrolle der Zeugen und auch nicht… Weiterlesen »