Probleme des Ausstiegprozesses erkennen und überwinden

Von Ulrike Bär, die uns als Quelle  diente. Einstellung mit freundlicher Genehmigung der Autorin)

„Psychologische Beratung oder Therapie? Überlegungen zur spezifischen Problematik von Geburt an religiös-fundamentalistisch geprägten Menschen“, Göppingen 2005

  Ausstiegsweg und Ausstiegsphasen

In meiner Arbeit mit Menschen, die aus solchen Systemen und Gruppen austreten möchten, bzw. bereits ausgetreten sind, konnte ich verschiedene Phasen des Ausstiegsprozesses beobachten, die allen Betroffenen gemeinsam sind. Wie lange die jeweiligen Phasen durchlebt werden kann sehr unterschiedlich sein. Das kann zwischen einigen Monaten und 10-20 Jahren schwanken. Außerdem ist festzustellen, dass nicht jeder Ausstiegswillige alle Phasen durchlaufen konnte, sondern bei der einen oder anderen Phase stehen geblieben ist. Dies ist vor allem für die spätere Betrachtung in Bezug auf die psychologische Beratung oder Psychotherapie von Bedeutung.

 

James W. Fowler beschreibt dazu passend in seinem Buch “Stufen des Glaubens. Die Psychologie der menschlichen Entwicklung und die Suche nach Sinn” sechs mögliche Stufen des Glaubens, in die der Mensch im Verlauf seines Lebens eintreten kann. In der ersten und zweiten Glaubensstufe wird zunächst die religiöse Bilderwelt wörtlich verstanden, in der dritten, konventionellen Stufe lebt der Mensch dann in dem Sinn- und Wertesystem, dass er durch die elterlichen und von der Gruppe bestimmten Vorgaben kritiklos übernommen hat. Die meisten Menschen verbleiben zeitlebens auf dieser Stufe. Kennzeichen der vierten, reflektierenden Glaubensstufe ist die einsetzende Entmythologisierung. Die äußeren Autoritätsquellen verlieren an Gewicht, die verschiedenen Glaubens-, Denk- und Gefühlsvorgaben werden zweifelhaft. Diese Entwicklung ist jedoch nicht zwangsläufig, da der Mensch dazu tendiert, an den alten Vorgaben festzuhalten, auch wenn eine Befreiung durchaus einen persönlichen Gewinn mit sich bringen würde.[1] An dieser Stelle bzw. Stufe setzen nun die von mir beschriebenen Phasen des Zweifels an.

Phase 1:    Der Zweifel

In einer groben Einteilung lassen sich zwei Gruppen ausstiegswilliger Mitglieder unterscheiden:

  • Es gibt Menschen, die auf Grund persönlicher Kränkung oder auch durch Nichtbeachtung des von ihnen eingebrachten Engagements durch die maßgeblichen Systemvertreter beginnen, die Inhalte der Lehre und die gelebte Praxis der sie Vertretenden zu hinterfragen.
  • Die zweite Gruppe sind Menschen, die auf Grund ihrer persönlichen inneren religiösen Haltungen und Erfahrungen oder durch Kontakte mit anderen religiös geprägten Menschen außerhalb ihrer Konfession mit den Diskrepanzen der in der Glaubensgemeinschaft gelebten, geforderten und gepredigten Lehre nicht mehr zurechtkommen.

Beiden Gruppen sind also, trotz zunächst unterschiedlicher Ursachen, früher oder später die Zweifel am Inhalt der Lehre gemeinsam. Selbstverständlich gilt wie überall, wo theoretische Einteilungen stattfinden, dass es ebenso Mischformen gibt, die nicht immer trennscharf zugeordnet werden können.

In der ersten Phase der auftretenden Diskrepanzen und der nachfolgenden potentiellen Lösung aus der Gruppe sind die betroffenen Menschen einer großen inneren Unruhe und Anspannung ausgesetzt. Ihre Zweifel speisen sich oft aus theologischen Fragwürdigkeiten und Ungereimtheiten ihres Glaubens im Hinblick auf den in unserem Kulturkreis üblichen christlichen Glauben. Sie machen die Erfahrung, dass von Nächstenliebe innerhalb der Gruppe nichts mehr zu spüren ist, sobald jemand quer zu denken beginnt. Diese Erkenntnis kann als entscheidender Auslöser zum Ausstiegsprozess angesehen werden.

Daraus folgend entstehen große innerpsychische Spannungen. Trotz mancher rationalen Erkenntnis kommt es zu zum Teil erheblichen Ängsten und Schuldgefühlen. Die Angst, dass Gott den „Unglauben“ und Zweifel sehen und bestrafen könnte ist immens groß. Die verinnerlichte und vom System angedrohte Konsequenz des ewigen Verdammtseins wirkt trotz der Zweifel weiter und übt zusätzlich einen enormen psychischen Druck aus.

Innerhalb der Gruppe ist es schwer bis unmöglich, einen förderlichen Gesprächspartner für die entstandenen Fragen zu finden, da ein enormer Gruppen- und damit Konformitätsdruck herrscht. Die meisten Betroffenen entwickeln dadurch ein tiefes Gefühl der Einsamkeit und des Verlassenseins. In diesem Stadium ist bei den meisten Mitgliedern das gelehrte Gottes- und Weltbild instabil geworden. Dennoch bleibt aber durch die allgemein heteronomistisch orientierte Grundhaltung das Bedürfnis nach einer geistlichen Autorität, an der man sich ausrichten kann. Dies führt bei vielen Betroffenen zu einem Gefühl des Verlassen- und Verlorenseins und damit in eine erste existentielle Krise.

Phase 2: Aufklärung und Folgen

Wie in allen totalitären Systemen herrschte bei vielen religiös-fundamentalistischen Kleingruppen und religiösen Sekten Jahrzehnte eine vollständige Informationskontrolle. Die Mitglieder wurden gar nicht oder nur über das informiert, was für das System erhaltend war. Jede Kritik an der Lehre ist geistlicher Selbstmord.

Seit etwa 10 Jahren bietet das Internet jedoch eine Fülle an Sachinformationen über fast jede religiöse Gruppierung an. Auch gibt es eine Vielzahl von kritischen Foren und Internetseiten, auf denen sich Menschen unter dem Schutz der Anonymität informieren und sich mit ebenfalls an der jeweiligen Lehre zweifelnden Gläubigen austauschen können. Zeitgleich sind Selbsthilfegruppen entstanden, die einen Austausch und theologische Aufklärung bzw. Auseinandersetzung ermöglichen. Viele „ältere“ Aussteiger können dort mit Buchtipps zu psychologischen, theologischen und soziologischen Themen weitere Anregungen geben. Dies hat die äußeren Bedingungen für die  Aussteigewilligen zwar vorteilhaft verändert, die möglichen psychischen Folgen sind damit jedoch noch lange nicht bearbeitet. So setzt an dieser Stelle des Ausstiegsprozesses für die meisten Betroffenen ein großes Gefühl der Unsicherheit ein. Es wird deutlich, dass der in Gang gekommene Erkenntnisprozess Veränderungen mit sich bringt, die nicht mehr aufzuhalten sind.

Die psychischen Reaktionen darauf sind unterschiedlich. Bereits zu diesem Zeitpunkt können manche Menschen den nächsten Schritt nicht mehr weiter gehen. Unbewusst oder bewusst verdrängen sie die gewonnenen Erkenntnisse. Verzerrungen und Rationalisierungen sollen helfen, die entstandene Inkongruenz zu verarbeiten. Hartnäckiges Leugnen der Fakten, ein Zurechtbiegen vor sich und anderen soll die innere Unsicherheit und Angst bannen.

Diese Menschen „kämpfen“ für ihren Glauben und damit für ihr eigenes Selbst. Viele gehen früher oder später trotz ihrer großen inneren Zerrissenheit in das Glaubenssystem zurück. Flash-backs verhindern einen endgültigen Austritt.

Andere hingegen reagieren mit Neugierde und Eifer, um den eigenen Prozess zu fördern. Solange die gedanklichen Auseinandersetzungen den Menschen beschäftigen, hilft es ihm, zum Glaubenssystem eine gewisse kognitive innere Distanz zu entwickeln. Gleichzeitig suchen aber die meisten Betroffenen nun oft nach anderen religiösen Gruppierungen oder spirituellen Vereinigungen, um ihre tief verwurzelte natürliche und konditionierte Religiosität irgendwie noch leben zu können. Da das Ich dieser Menschen kaum „Eigenanteile“  besitzt braucht es diese religiös-göttliche Stütze zunächst noch. Deswegen besteht für viele Menschen die Gefahr, sich erneut in eine Gruppe zu begeben, die ähnliche hierarchisch gestaffelte und abhängig machende Strukturen aufweist. Unbewusst werden diese wieder – weil bekannt – als Geborgenheit und Stütze gebend erlebt.[2]

Es gibt aber auch Menschen, die einen radikalen Schnitt vollziehen und sich von heute auf morgen von der fundamentalistischen Gemeinschaft trennen. Es hat sich dabei jedoch gezeigt, dass, obwohl zunächst ein ganz neues Leben angefangen wurde, nach vielen Jahren (bis zu 20 oder 30 Jahre später) die Betroffenen dennoch von ihrer Vergangenheit eingeholt werden und sie sich also immer noch nicht vollständig von den alten Bindungen und Über-Ich Forderungen lösen konnten, also weiterhin vielen in der Kindheit konditionierten kognitiven und emotionalen Mechanismen folgen. [3]

Phase 3: Emotionale Reaktionen

Innerhalb dieser Phase zeigen sich ganz besonders deutliche Unterschiede in der Verarbeitung des Ausstiegsprozesses. Es treten verschieden lang andauernde Phasen der Wut, der Verzweiflung und des Gefühls der Sinnlosigkeit des Lebens, sowie  Zweifel an den eigenen kognitiven Fähigkeiten auf. Die Erkenntnis, von Kindheit an manipuliert worden zu sein und die damit verbundenen unterschiedlich stark ausgeprägten elterlichen Erziehungseinflüsse erkennen zu müssen, ist hart und schwer zu akzeptieren. Viele Aussteiger sehen unwiederbringlich auf eine „gestohlene“ Kindheit und Jugendzeit zurück. Je nach  persönlichen Voraussetzungen, wie leichte Suggestibilität oder Beeindruckbarkeit und je nach elterlicher Prägung können sich hier die Biographien sehr unterscheiden. Manchen Eltern gelang trotz aller Systemvorgaben eine liberalere Erziehung, andere wiederum erzogen ihre Kinder mit absoluter Konsequenz systemgebunden und autoritär. Die jeweils entstandenen Folgen sind beträchtlich. Bei manchen Aussteigern konnten sich etwas mehr „Eigen-Ich-Anteile“ bilden, in den meisten Fällen ist jedoch eine deutliche Ich-Schwäche bei absoluter Autoritätsgläubigkeit, wenn nicht sogar Hörigkeit zu beobachten. Erlernte Hilflosigkeit führt zu Opferrollendenken. Verlernte oder nie gelernte Selbstwirksamkeit wird deutlich. Wünsche und Pläne außerhalb des Glaubenssystems sind nicht mehr vorhanden oder wurden unterdrückt. Das zu erwartende „ganz normale Leben“ bildet kein ausreichend starkes emotionales Gegengewicht gegenüber der indoktrinierten und schwer negativ geprägten Dogmatik mit ihrem „ Kampf gegen die Finsternis für ein besseres gottwohlgefälliges Wesen“  und den daraus resultierenden, wie auch immer benannten Lebenszielvorgaben. Auch der wertfreie und von den erlebten Prägungen losgelöste Umgang mit Erlebnissen und den damit verbundenen Gefühlen ist vielen fast unmöglich. Jedes Gefühl bleibt auf das Engste mit den Systemvorgaben verknüpft und löst eine Fülle von automatischen, quasi reflektorischen Assoziationen und kognitiven Abläufen aus. Gelegentlich kann es dazu kommen, dass vor allem bei schönen und Lebensfreude bringenden Erlebnissen sich keinerlei Emotionen einstellen, weil diese ja vormals als wertlos abgetan und aberzogen wurden.  Selbst wenn die dogmatischen Konstrukte kognitiv längst durchdrungen und als Irrtum entlarvt wurden, bleibt ein tiefes emotionales Loch, von dem der Aussteiger nicht weiß, wie und wodurch er es füllen soll. Mitunter schließt sich an diesen Abschnitt des Ausstiegsprozesses zunächst eine Art nachgeholte Pubertät an mit all den Findungsprozessen und oft überschießenden Reaktionen eines sonst 14jährigen. Meist bleibt jedoch trotz allen „Nachholens“ ein fades Gefühl der Sinnlosigkeit zurück. Der bei den Betroffenen oft anzutreffende Aktionismus in alle möglichen spirituellen Richtungen ist hierfür ein Ausdruck des Suchens und der emotionalen Verzweiflung zugleich.

Phase 4: Neuorientierung und Trauer

Manche Menschen versuchen mit ihrem entstandenen Leid nun dadurch fertig zu werden, dass sie anderen Aussteigewilligen in ihrem Lösungsprozess behilflich sind. Das kann helfen, die eigenen Erlebnisse zu verarbeiten. Ein gewisses Gefühl, noch handlungsfähig zu sein und irgendwie gebraucht zu werden, stellt, meist unbewusst, einen ersten Versuch dar, dem Leben wieder einen Sinn zu geben und die entstandene Lücke zu schließen. Auf diese Weise lernt der Betroffene seine Selbstwirksamkeit kennen und kann sich etwas stabilisieren. Die Mitarbeit in Selbsthilfegruppen kann also eine stützende und begleitende Funktion einnehmen, andererseits kann jedoch auch die ständig weiter bestehende Konfrontation mit dem System und den Erlebnissen der anderen Mitglieder dazu führen, dass diese Menschen nach wie vor stark in der eigenen Vergangenheit gebunden bleiben. Sie verbleiben oft viele Jahre in ihrer Selbsthilfegruppe, „kultivieren“ aber damit möglicherweise ganz unbewusst eine gewisse Opferhaltung, die den Weg zu autonomem Denken und Handeln erneut sehr erschwert. Manche resignieren, verzweifeln und geraten in eine endlose Spirale depressiver Verarbeitungsmuster. Das bisherige Leben scheint keinen Sinn gehabt zu haben und im neu gewonnenen Leben scheint es unmöglich zu sein, „gleichwertige“ Emotionen erleben und Lebensziele finden zu können. Viele Menschen leiden sehr unter diesem Zwiespalt und dem bisherigen Missbrauch ihrer tiefen religiösen Gefühle durch das fundamentalistische System. Sie wollten Gott ihr Leben weihen und müssen feststellen, dass sie lediglich willige Diener eines Systems waren, das völlig andere Zwecke verfolgt. Hier ist der Mensch im innersten seiner Seele tief verletzt worden.

Aber auch Menschen, die es schaffen, die endgültige Loslösung von der Gruppe zu erreichen, kann der Weg ins neue Leben nur mühsam gelingen. Nach wie vor werden auch sie mit den Folgen der Lerndefizite und der emotionalen Unsicherheit konfrontiert werden. Viele suchen jetzt den Weg der Psychotherapie, um die ihnen unbewussten Mechanismen und kognitiven Fehldeutungen durchdringen zu können und Defizite aufzuarbeiten. Sollte es gelingen, sich dem Sog und der Ursache der emotionalen inneren Prozesse bewusst zu werden, schließt sich immer eine unterschiedlich lang andauernde Periode der tiefen Trauer an. Ganz oft wird dabei erst richtig deutlich (oft Jahre nach dem eigentlichen Ausstieg), wie stark die Persönlichkeit von der  religiösen Gemeinschaft geprägt worden war und welchen Einfluss sie auf die Ich-Bildung genommen hat.

Phase 5: Familiäre Ausgrenzung und soziale Isolation

Zu den benannten inneren Problemen des Aussteigers kommen spezifische soziale Schwierigkeiten in Bezug auf das vorhandene Lebensumfeld noch dazu. Im Fall der NAK ist die Herkunftsfamilie meist seit drei bis vier Generationen neuapostolisch, der jeweilige Ehepartner und dessen Verwandte sowie der gesamte Freundeskreis ebenfalls. Familienmitglieder anderer Konfessionen wurden gemieden oder im Familienverbund isoliert oder sogar tabuisiert. Genau mit dieser Situation sieht sich der sich von der Gruppe lösen wollende Mensch konfrontiert. Sollte er aus der Gemeinschaft aussteigen, gefährdet er die Sicherheit seines gesamten familiären und sozialen Umfelds.[4] So ist oft der Ehepartner nicht immer bereit, den gleichen Weg und vor allem im gleichen Tempo mitzugehen. Schwere Eheprobleme und damit auch Probleme der Kindererziehung können aus solchen Situationen entstehen. Zwar gibt es dazu noch keine statistischen Untersuchungen, aber nach dem Ausstieg z. B. aus der NAK werden nach den zu beobachtenden Fällen mindestens 70% der Ehen geschieden. Die Furcht vor einer möglichen Auflösung der Familie ist also berechtigt und viele scheuen sich darum, öffentlich und selbst mit ihrem Partner von ihren inneren Zweifeln zu sprechen. Solche Menschen machen alles mit sich alleine aus und leben der Form halber in der Gruppe weiter, als wäre nichts geschehen. Obwohl die Inkongruenz unerträglich ist, ordnen sie sich weiterhin dem System unter. Die Folgen sind innere Einsamkeit, Antriebslosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Ängste, depressive und somatische Symptome. Die meisten Menschen werden sich dieser Zusammenhänge jedoch nicht bewusst oder verdrängen die Korrelationen zwischen ihrem Krankheitsbild und den dazu führenden Ursachen in ihrer Gemeinschaft. Es kommt damit an dieser Stelle zur Stagnation des Entwicklungsprozesses.

Kurz zusammengefasst kann also gesagt werden: Menschen, die den schwierigen Schritt des Ausstiegs aus einer religiös-fundamentalistisch Gemeinschaft oder eines Kultes trotz all dieser Probleme wagen, müssen die auf sie zukommenden Schwierigkeiten in langen und emotional schweren Ecrkenntnisprozessen verarbeiten lernen. Mitten im Leben meist zwischen ca. 30 und 45 Jc

ahren stehen sie vor der unvorstellbar schwierigen Aufgabe und Notwendigkeit, trotz der nun vollständigen Entwurzelung einen neuen, jetzt persönlich orientierten Lebenssinn und Plan zu finden. Oder anders ausgedrückt:

Der Ausstieg wird entweder als Einstieg ins nun eigene Leben begriffen, oder aber er wird zur Sackgasse.

 

[1] Die Stufentheorie unterliegt allerdings der Gefahr, dass die einzelnen Stufen wiederum exklusivistisch missverstanden als anzustrebende Entwicklungsstufen angesehen werden könnten. Fowler: “Die Glaubensstufen… dürfen nicht als eine Leistungsskala verstanden werden, nach der der Wert von Menschen beurteilt werden kann. Ebenso stellen sie keine erzieherischen oder therapeutischen Ziele dar, auf die man die Menschen hinbewegen sollte.” Wohl aber können sie in der Diskussion eine Hilfe sein, den problematischen Weg eines „Aussteigers“ in gewisse Kategorien einzuteilen, um damit die Prozesse durchschaubarer zu machen.

[2] Michael, ca. 25 Jahre alt und vor mehreren Jahren aus der NAK ausgetreten  (Schreiben vom 31.12.04):

„Die Erkenntnis ist relativ bitter, daß die Grundlage meines geistigen Nährbodens christlich-fundamentalistisches Gedankengut ist. Ein Nährboden und eine geistige Engführung vor der ich Tag für Tag immer wieder aufs Neue stehe und die mich fast wahnsinnig macht. Ein Michael ohne diesen NAK-Nährboden ist nicht vorstellbar. Würde auch keinen Sinn machen, denn das wäre dann nicht mehr ich. Obwohl ich mich von meinem alten NAK-Milieu versucht habe so weit wie möglich zu entfernen, ich bleibe ich, und ein Teil von mir ist/bleibt neuapostolisch verseucht. Und das perverse an der Sache ist, daß ich diesen Teil nicht mit der „Welt“ teilen kann, sondern nur mit den NAK-lern. Die NAK wird dadurch zu einem verlorenen Stück Heimat. Ich ertappe mich dabei, daß ich mit meinen Eltern über die Stammapostel-Nachfolge spreche und mich genauso anhöre und anfühle, als hätte es meinen Ausstieg niemals gegeben. Oder manchmal, wenn es mir besonders schlecht geht, denke ich gar darüber nach wieder in die NAK einzutreten. Als großes Eingeständnis eines fundamentalen Scheiterns.“

[3] Herr Sch., ca. 50 Jahre,  Schreiben Juni/Juli 2005

„Ich bin seit ca. 20 Jahren raus aus der NAK aber trotzdem immer noch nicht frei. Ich habe viele Ängste gelitten in der Kindheit, initiiert von der Kirche (Tag des Herrn, Würdigkeit usw.). Aus diesen Verletzungen hat sich Haß gebildet, so gut wie ausschließlich auf führende Männer der Kirche, insbesondere unseren damaligen Vorsteher und nachmaligen Apostel W. Er ist mittlerweile tot, aber es gibt stellvertretende (nicht unbegründete) Projektionen auf den jetzigen Bezirksapostel B., den ich kennenlernte, als er noch Evangelist war und auch auf den inzwischen zur Ruhe getretenen Stammapostel Fehr.“

[4] Markus, Mitte 30 , Schreiben vom Juli 2004:

„Das Thema Amtsniederlegung und Kirchenaustritt war in den letzten Jahren immer wieder aktuell. Ersteres werde ich freiwillig nicht tun, man müßte mich schon entfernen! Ich biete aber auch nach außen wenig Angriffsfläche, da ich nicht mehr GLAUBE, dass die Institution NAK sich wesentlich verändern wird. Die Menschen um mich herum sind mir wichtiger! Sollte ich zu irgendeinem Thema befragt werden, was selten vorkommt, dann formuliere ich sehr vorsichtig . . .fühle mich dabei nicht gut.

Kirchenaustritt . . . ist aus verschiedenen Gründen nicht aktuell:

1)   Es gibt keine Alternativen. Ehemalige, die danach gesucht haben, sind heute auch nicht glücklicher. Prüfungen der Inhalte anderer Gemeinschaften führen am Ende auch nur zu Kompromissen. Licht und Schatten ist überall, da es in Institutionen immer menschelt.

2)   Unsere Familien (Eltern usw.)  und viele Bekannte sind in der NAK, teils als Amtsträger, aktiv. Wir müßten mit erheblichen Umbrüchen in unserem sozialen Umfeld rechnen und würden anderen lieben Menschen vermutlich dadurch Leid zufügen. Das ist es uns nicht wert und wir arbeiten an Strategien, unser eigenes Leid zu reduzieren.“

 

 

 

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Wahrheit

Ein Autor schrieb einmal ,das ob man BUDDHIST ,MOSLEM ZEUGE JEHOVAS oder auch ATHEIST kann man KONSTRUKTIV SEIN ,AUF SEINE MITMENSCHEN EINGEHEN ,VERGEBEN ,MITFÜHLEND SEIN !!! Ist es nicht so das VIELE sich nicht LÖSEN können aufgrund der JAHRE LANG GELEBTEN INDOKTRINATION! Wo werde ich als MENSCH WAHR GENOMMEN??? Ich Denke das es wichtig ist das JEDER SELBST ENTSCHEIDET ob er oder Sie weiterhin in der ORGANISATION sein wollen!!! Aus welchen GRÜNDEN AUCH IMMER ,DAS SEIN MAG!!! Wir befinden uns in einer MATRIX ,wir MÜSSEN ARBEITEN GEHEN ,WIR MÜSSEN MORGENS FRÜH AUFSTEHEN!!! Unser ganzes LEBEN besteht aus TU DIES TU… Weiterlesen »

Tilo

Normal 0 21 Das ist viel Psychologie, und sie versucht ein System in die Problematik der Verführung und  des Ausstiegs zu bringen. Es mag helfen, sich über sich selbst klar zu werden, weil Ursachen genannt werden, die zu den Problemen geführt haben können. Ich bin immer bemüht gewesen, komplexe Probleme zu reduzieren, damit man besser mit ihnen umgehen kann.   Es ist viel von Ich-Anteilen in der Persönlichkeit die Rede. Und es ist wahr, dass fundamentalistische Gemeinschaften das ICH unterdrücken und sogar zerstören, denn das Ich ist immer eine Gefahr für machtgierige Führer. Wenn dieser Zerstörungsprozess schon im Elternhaus anfängt,… Weiterlesen »

Omma

Gerade gestern habe ich über dieses Thema interessante Gedanken in dem Buch “Auf der Suche nach christlicher Freiheit” von Raymond Franz, gelesen. Ich möchte einige Auszüge aus diesem Buch hier unkommentiert einstellen. Zitat: “Besonders wenn man Jahre in einem sehr absolutistischen Religionssystem verbracht hat, das den Anspruch erhebt, im Besitz der unumschränkten Wahrheit in allen wichtigen Glaubens- und Lebensfragen zu sein, und sich davon trennt, fühlt man sich vielleicht nicht nur unsicher, man meint auch, es fehle einem an Stabilität und Führung. Man geht dann leicht von einem Extrem ins andere. Glaubte man zuvor, man habe in allem „die Wahrheit“,… Weiterlesen »

stoertebeker

Hallo Kurt, ohne Netz und ohne Gurt, nur Kurt…!

Ha, ha das sind ja Kommentare…???

Kein Kommentar

Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

Zwischenruf!

Wilfried und M. N.

Eure theologische Darlegung über Theos – einfach Klasse!

Wenn Gott Vater, aufgrund seiner unendlichen Größe, nicht kann, darf er nicht seinen Sohn (gleichen Namens)  als einen Teil seiner Selbst, als “Ich”  einsetzen?

peetha@ Kurt Trenkler

Hallo/chen Kurt/chen ….janz kurz nur :  nich ´EVA´…… Ulrike war es, die diesen Artikel verfasst hat ! Leg dich wieder hin und popel weiter

(ick heisse peter baumgartl und bin unter 06266-8729-111 zu erreichen – bei nur  112 kommt wohl der Krankenwagen – /öfter´s probieren)

Tschüssikowski   … chen

Tom an Kurt Trenkler

Hauptsache Du vergißt nicht DICH selbst zu erkennen Kurt!
Ein weiterer der es geschafft hat (ab 1 Stunde 13 min):

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/koelner-treff/video-koelner-treff—volksmusiker-schauspieler-und-hauptstadtkorrespondentin-100.html

Kämpferin

Die Gedanken in diesem Bericht finde ich absolut identisch. Erst diese Woche habe ich so einige Dinge in meinem Leben Revue passieren lassen und mir kamen die Tränen, dass Emotionen so unterdrückt wurden und ich nicht mehr in der Lage bin sie zu empfinden. Dann empfinde ich einen Hass gegen diese dreiste ORG, die mein ganzes Leben manipuliert hat und meine Eltern waren ihr total hörig, besonders meine Mutter bis ins hohe Alter von 90 Jahren. Dann sagte sie, warum lässt Jehova zu, dass es ihr nicht mehr so gut geht, sie ging ja soviel in den Dienst. Na ja… Weiterlesen »

derKühne

Der Artikel ist gut… jedoch zeigt er eindeutig, dass das Herz weiter für die verlassene Glaubensgemeinschaft schlägt.

Rob

Grüße

Wenn man die Zeugen verlässt ist es wichtig an der Bibel und Gott festzuhalten sonst könnte man krank werden.Weiter Gott vertrauen und seinen Willen zu tun versuchen. ich habe die Erfahrung gemacht das

wem er helfen will auch hilft,trotz Schwächen wie Rauchen und sonstiges.

Edelmuth

Guten Morgen Kurt Trenkler

Eine Mensch, der durch den Heiligen Geist geleitet ist, wird doch niemals durch die Beantwortung von Fragen damit herumprahlen was vom Vater ist.

(1. Korinther 4:6-7) . . .: “Geht nicht über das hinaus, was geschrieben steht”, damit ihr nicht persönlich aufgeblasen werdet zugunsten des einen gegen den anderen. 7 Denn wer macht, daß du dich von einem anderen unterscheidest? In der Tat, was hast du, das du nicht empfangen hast? Wenn du [es] nun wirklich empfangen hast, warum rühmst du dich, als hättest du [es] nicht empfangen?

Ede

Schneeflocke

Ein brutal realitätsnaher Artikel, den ich mir ausdrucken werde und für den ich  von Herzen dank sagen möchte!

Bei mehreren Sätzen musste ich schlucken, die Tränen unterdrücken und mich selbst und meine Gedanken und Gefühle erkennen…

Nochmals vielen Dank, für mich ist der Bericht eine wertvolle Hilfe.

Liebste Grüße

Schneeflocke

Anna

Liebe Schwestern und Brüder, wir müssen sozusagen selbständig laufen lernen. Die Organisation hat uns durch die vielen Beschäftigungen stets an der kurzen Leine gehalten. Wir haben nicht die Bibel durchgearbeitet sondern WTG-Literatur mit aus dem Zusammenhang gerissenen Texten. Ich habe ja wirklich ehrlich den Leuten im Predigtdienst erzählt, dass wir keinen Menschen nachfolgen. Inzwischen werden die Programmpunkte noch dümmlicher, man will Emotionen wecken. Dies ist relativ einfach weil die Brüder ja durch die jahrelange Verarmung jeglicher Emotionen sehr begierig darauf sind. Dann kann man bei den vielen Videos auf die Tränendrüse drücken und die Heile-Welt Hoffnung schüren. Was bei vielen… Weiterlesen »

Petrus111

Liebe Freunde, Artikel, die sich mit den psychischen Aspekten von totalitären oder fundamentalistischen Systemen befassen, sind stets hilfreich. Der Artikel mach tauch deutlich, dass er nur Aspekte benennt; Mischformen sind ebenso möglich wie der Umstand, dass Menschen Phasen oder Stufen eines Prozeßes überspringen, nicht durchleben oder auf einer Stufe stehenbleiben und sich nicht weiterentwickeln können. Ich möchte 2 Dinge benennen: Wenn ein JZ  von/bei JZ ausgeschlossen wird, so ist dies manchmal ein absehbarer Prozeß, auf den der Betroffene sich vorbereiten konnte oder den er sogar provoziert hat. Es kann aber auch sein, dass der Betroffene tatsächlich gar nicht ausgeschlossen werden… Weiterlesen »

Argentum

Da ich selbst sehr lange Zeit Erfahrungen mit Psychotherapie gemacht habe kann ich nur jedem raten, sich einen guten Psychologen (in diesem Fall mit Spezialgebiet “Sekten”) zu suchen und anzuvertrauen. Gerade gestern abend wieder hat ein Ehemaliger im TV darüber gesprochen, wie schwer es ist, sich selbst neu kennenzulernen und eigene Bedürfnisse zulassen zu können. Leider sind gerade viele ZJ auch dahingehend geprägt, daß sie lieber die Finger davon lassen sollten.

Liebe Grüße an alle, auch die lieben stillen Mitleser

Argentum

Omma&Oppa

Manchmal ist es ein langer Weg, den man gehen muss, bis man selbst erkennt, dass es ein Weg in die Freiheit ist. Der Oppa und ich hatten keine ideale Kindheit (wir waren von Geburt/früher Kindheit an bei den ZJ), inzwischen waren unsere Eltern verstorben (2004), und wir fragten uns, warum waren unsere Eltern so, wie sie waren, warum haben sie so an uns gehandelt, und warum mussten wir so viel belastendes erleben? Damit begann für uns eine lange Reise des Erkennens, verbunden mit vielen Schmerzen. Sie führte uns in die Vergangenheit unserer Eltern, und der Frage, wie lebten die Menschen… Weiterlesen »

derKühne

Ich wurde schon zwei mal ausgeschlossen und bin danach jedes mal wieder in die Gemeinschaft der ZJ zurück gekehrt. Ich habe mehrere Lehren der ZJ an Hand der NWÜ von 1984 widerlegt. Dazu gehören Lehren, die der Wachtturmgesellschaft sinnbildlich die Beine weggeschlagen haben. Jedoch habe ich in der Welt nichts besseres gefunden. . Also bin ich wieder Teil der Organisation… Hesekiel 38 solltet Ihr mal lesen (schlechte Hirten und deren Gericht). So schön, wie der Artikel von Ulrike Bär auch ist… Sie bietet eigentlich keine echte Lösung an, sondern überlässt dich dem freien Fall. – Also studiere ich weiter täglich die… Weiterlesen »

derKühne

Leider habe ich mich verschrieben, den es ist nicht Hesekiel 38, sondern Hesekiel 34

Sorry

Fanny

Fanny@Manfred F

Freue mich immer über deine Erklärungen! Wenn man bedenkt, wie viele zig tausende Gebete täglich rund um den Erdball an unser Herrn Ohr dringen und von ihm bearbeitet werden, so ist auch dies ein Wunder für mich.

Liebe Grüße

DerEhrliche

Guckt mal, die Polit-Strategie der Zeugen Jehovas LK ist mal -wie erwartet- wieder aufgegangen:

https://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/angriffe-auf-zeugen-jehovas-in-russland

https://www.newsweek.com/jehovahs-witnesses-russia-ban-court-611138

Nach diesen traurig-deprimierenden Zeugen Jehovas Wahrheiten jetzt aber auch etwas erheiterndes: Guckt mal was die Zeugen Jehovas -laut Zeugen Jehovas- so alles glauben (und -angeblich- nicht glauben):

https://www.vice.com/de/article/10-fragen-an-eine-zeugin-jehovas-die-du-dich-niemals-getraut-haettest-zu-stellen

(Hinweis: Lesedauer 30 Sekunden; einfach runterscrollen bis zur letzten Interviewfrage: “wann erwartest Du den Weltuntergang” und ersten Satz lesen. Aber Vorsicht – Lachkrampfgefahr!!!)

Ps: aber auch für Zeugen Jehovas sehr aufschlussreich, vor allem für diejenigen, die noch gar nicht wussten, was die Zeugen Jehovas eigentlich so alles glauben und nicht glauben :-))))

 

derKühne

Niemand hat mich gefragt, was die Waagschalen der Erkenntnis sind.

Grob gesagt, es gibt drei Waagschalen… sternförmig angelegt.

1.wahr,

2.nicht wahr,

3.weiß ich nicht,

über die dritte denkst du am meisten nach…

nicht jeder… aber einige von Euch.

Ulla

Hallo ManfredF, wenn ich mir hier so die letzten Kommentare durchlese, dann macht Quantenphysik viiiiiel mehr Spaß als Bibellesen…. ich kann BI momentan nicht verstehen, dass hier ORG-Treue Verführer, die uns wieder an den “Stoff, aus dem die Albträume sind” heranführen wollen, angeln wollen, mitschreiben dürfen! Was ist denn hier eigentlich los zur Zeit? Viele von uns sind noch auf dem Weg, ihre “Gewissensfreiheit” zu entdecken, die GNADE Gottes und seines Christus auch nur annähernd zu erahnen…und diese Menschlein werden wieder solchem psychischen MIST der geistigen Unterdrückung und Bevormundung ausgesetzt durch so seltsame Schreiberlinge? –  DAS nenn ich “Arkan-Disziplin” und… Weiterlesen »

Noomi

Hallo Fanny
Habe mich die letzte Zeit oft gefragt, warum hört man nichts mehr von Fanny, und schon ist sie da. Das freut mich
Gruss Noomi

haraschmi

Im neuesten WT vom September ist wieder mal ein Hammer Vergleich enthalten (1. Artikel Absatz 12). Ich zitiere (Fettdruck von mir): “12 Bei einer anderen Gelegenheit gab Joseph erneut ein gutes Beispiel in Selbstbeherrschung. Seine Brüder kamen nach Ägypten, um Nahrungsmittel zu kaufen. Um herauszufinden, wie sie eingestellt waren, gab er sich ihnen nicht zu erkennen. Bevor ihn seine Gefühle überwältigten, zog er sich zurück und  weinte (1. Mo. 43:30, 31). Falls sich jemand dir gegenüber unpassend verhält, dann beherrsche dich wie Joseph, statt unüberlegt zu reagieren (Spr. 16:32; 17:27). Wenn du ausgeschlossene Verwandte hast, musst du vielleicht deine Gefühle in… Weiterlesen »

Lichtspender

Vielen Dank an die Autorin und an BI für diesen interessanten Artikel! Es ist tatsächlich so — die meisten Ex werden das bestätigen können –, diejenigen, die sich endgültig von der Zeugen-Organisation gelöst und aus ihren Fängen befreien konnten, durchlaufen vor diesem Schritt und noch lange danach verschiedene Phasen. Denen muss man sich stellen: sie sind wichtig für die Verarbeitung und zur Traumabewältigung nach der jahrelangen Gehirnwäsche. Wenn ich so an mich denke: Meine ersten Zweifel hatte ich bereits vor über einem Jahrzehnt. Damals besorgte ich mir sogar das Buch “Der Gewissenskonflikt” von Raymond Franz. Ich las es. Aber ich… Weiterlesen »