Würde sich Jesus Christus der Website „JW.Org“ bedienen?

 

jworg.001Der Eindruck, dass sich die WTG gerade in den letzten Jahren mit ihrer Selbstdarstellung zusehends selbst predigt, verstärkt sich derzeit besonders deutlich durch ihre weltweite JW.Org-Kampagne.

Wie sie selbst betont, gedenkt die leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas mit ihrer neuen Website „JW.Org“ die gute Botschaft noch effektiver und wirkungsvoller zu verbreiten. Die Verkündiger werden motiviert sich am bislang „größten Zeugniswerk der Welt“ zu beteiligen. Link zum Video:  https://www.youtube.com/watch?v=5_WZYUVAl2M

Mit JW.Org die Botschaft der Bibel verbreiten“, so lautet der Titel des neuen Videos der LK, in dem sie begeistert den Zweck und die Vorzüge dieser Kampagne darlegt.

Was ist JW.org?

JW steht für Jehovah’s Witnesses – zu Deutsch Jehovas Zeugen. JW.org ist die Homepage des Verlags der Wachtturm-Gesellschaft, die Zeitschriften wie Wachtturm und Erwachet sowie Broschüren und Bücher publiziert. Damit werden die Grundlagen der Lehre und die Glaubensdogmen der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas verbreitet.

JW.org – nicht die Website der Zeugen Jehovas sondern ihres Verlags

JWorg 3.001Natürlich stellt es kein Problem dar, wenn Jehovas Zeugen ihre eigene Website betreiben. Auch lange vor der WTG hatten zahlreiche weitere Religionsorganisationen ihre eigene Webseite. Doch will die leitende Körperschaft mit ihrem Video den Eindruck erwecken, JW.Org. sei ein von Gott eingesetztes Mittel zur Verbreitung der Guten Botschaft Christi.

Ihr blau unterlegtes Logo „JW.org“ steht gleichsam als Banner über der WTG-Propaganda, die mit kurzen Texten, professionell aufbereiteten Fotos und aufwändig inszenierten Videos ein insgesamt positiv gefärbtes Bild von ihrer Organisation und ihren Aktionen zeichnet.

Bei näherer Betrachtung jedoch entpuppen sich die vermeintlichen Tatsachen der Wachtturmgesellschaft eher als gekonnte Schönfärberei, die sich durch ihre eigenen Publikationen nicht bestätigen lässt. Negative Fakten fallen dabei einfach unter den Tisch und bleiben unerwähnt.

Beispielsweise wird die Frage gestellt, „brechen Jehovas Zeugen den Kontakt zu ehemaligen Mitgliedern Ihrer Gemeinde ab?“

Die Antwort: „Zeugen Jehovas, die nicht mehr aktiv sind, oder nach und nach den Kontakt zur Gemeinschaft verlieren, werden nicht gemieden“. – Leider kümmert man sich auch in den seltensten Fällen um sie. Zudem drängt sich sofort die Frage auf, was denn mit solchen geschieht, die sich auf andere als die beschriebene Weise von der Gruppe distanziert haben.

Es ist eben nur die halbe Wahrheit, um nicht zu sagen eine bewusste Irreführung. Wer sich still zurückzieht, wird zwar nicht gemieden, gilt aber als schlechter Umgang. Wer sich jedoch offiziell von den Zeugen verabschiedet, sprich kein Zeuge mehr sein möchte, wird wie ein Ausgestoßener behandelt. Selbst von der eigenen Familie wird erwartet, dass sie mit einem „Abtrünnigen“ keinen Kontakt mehr pflegt. In der Antwort wird zwar zugegeben, dass der Kontakt zu Ausgeschlossenen abgebrochen wird, sie lassen den Besucher aber über die volle Tragweite dieser Praxis im Unklaren. Hier bedient sich die Wachtturmgesellschaft wieder einmal so genannter Halbwahrheiten und erwähnt die negativen Aspekte einfach nicht, nur um sich im positiven Licht zu zeigen. Bei der Selbstdarstellung in der Öffentlichkeit gilt es die Realität geschickt zu umschiffen und erste aufkeimende Aversionen zu vermeiden. Mit solchen Tricks täuscht man die Menschen aber nur, indem man die Wirklichkeit einfach ignoriert. Das ist schlichtweg unredlich und eines Dieners Gottes, was ein Zeuge ja zu sein beansprucht, nicht würdig.

Mit dem Traktat „Lebensfragen – wo findet man die Antwort?“ will man dem Leser weismachen, man könne anhand der Bibel die Antworten auf alle Lebenslagen finden. Tatsächlich aber findet man in ihren Zeitschriften nur eine äußerst unzulänglich aufbereitete Lebenshilfe.

JW.org – ein Propaganda-Werkzeug der Wachtturmgesellschaft

JWorg 2.001Alle Bücher, die an Ständen oder von Haus zu Haus vertrieben werden, und alle Inhalte, die man auf der Website findet, werden von der Wachtturm-Gesellschaft herausgegeben und beinhalten die Lehren der Zeugen Jehovas. Es handelt sich hier also keineswegs um unabhängige Informationen oder eine neutrale Auslegung der Bibel.

Es ist bezeichnend für die WTG, wie ihre Empfehlung beim Umgang mit dem Internet lautet, wenn sie zur Vorsicht mahnt: „Zwar ist über das Internet eine Fülle von Informationen schnell und bequem zugänglich, doch wir verlassen uns bei unseren Nachforschungen weder auf Blogs noch auf nicht ausreichend belegte Webinhalte, die anonym oder von unqualifizierten Leuten verfasst wurden.”

Doch wie sollte man zu den Autoren der Wachtturm-Gesellschaft Vertrauen fassen können, wenn sie selbst für ihre eigenen Artikel in aller Regel nicht einmal mit ihrem Namen gerade stehen sondern lieber anonym bleiben wollen? Selbst die Übersetzer der „Neue-Welt-Übersetzung“ (NWÜ) bleiben anonym. Ist man etwa darum bemüht, den Lesern unterschwellig nahezulegen, Gott selbst sei der Autor ihrer Bibelübersetzung gewesen?

Den Rat zur Vorsicht im Umgang mit Beiträgen anonym gebliebener Autoren sollte man dann konsequenter Weise auch bei den Schriften der Zeugen Jehovas beachten. Was sind medizinische Empfehlungen und Ratschläge für kritische Lebenssituationen wert, wenn man über die Qualifikation der Autoren nichts weiß? Daher ist bei Gesprächen mit Zeugen Jehovas und natürlich auch beim Besuch von JW.org eine gesunde Skepsis geboten.

Viele Zeugen befremdet zudem der Umstand, dass noch bis vor wenigen Jahren das Internet allgemein verteufelt wurde. Zeugen sollten sich tunlichst davor hüten sich Informationen aus dem Internet zu holen. Die Nutzung von Computern, Handys oder Smart Phones in der Versammlung wurde noch vor wenigen Jahren nicht erlaubt.

Nun aber scheint dem treuen und verständigen Sklaven klar geworden zu sein, dass man die Augen vor technischen Neuerungen in der elektronischen Kommunikation nicht dauerhaft verschließen kann. Vielmehr gilt es daher den wahren Wert des Mediums Internet zu erkennen und zum Vorteil für die eigenen Belange zu nutzen. So werden wir uns daran gewöhnen müssen, wenn unsere Brüder nicht mehr mit der Bibel in der Hand von Haus zu Haus gehen sondern mit dem iPhone oder dem Tablet-PC. Eifrig wischen und scrollen sie auf ihren Geräten herum, um den Menschen begeistert zu zeigen, wie zugewandt und fortschrittlich die Website der WTG doch ist und wie schnell man hier Antworten auf „Lebensfragen“ finden kann. Nur mit der Bibel in der Hand könnte man die Botschaft aber authentischer und wirksamer vermitteln.

Was fällt uns bei diesem Video der WTG auf?

Die einleitende Szene zeigt uns zunächst eine ältere Verkündigerin, die in jüngerer Begleitung von Haus zu Haus geht und mit einem Tablet-PC in der Hand Zeugnis gibt. So möchte man suggerieren, dass es auch für Ältere nicht schwer sei, den Predigtdienst mit der neuen Website und zeitgemäßer Hardware in der Hand durchzuführen.Jworg 4.001

Man sieht die leitende Körperschaft geeint an ihrem großen Konferenztisch sitzen, im Hintergrund eine wandfüllende Weltkarte und erfährt, dass man mit der neuen Website so viele Menschen wie irgend möglich mit der Guten Botschaft erreichen könne.

Dieses edle Ziel verfolgen indes auch andere Religionsorganisationen mit ihren Webseiten. Doch wer die Website JW.Org aufsucht, wird kaum etwas über den wahren und einfachen Kern der „Guten Botschaft“ erfahren, wie sie einst von Jesus, seinen Jüngern und Aposteln mit wenigen Worten verkündigt wurde.

Die Berichte über den „selbstlosen Einsatz“ der WTG bei der humanitären Katastrophenhilfe lassen erkennen, wie sehr man mittlerweile um eine positive Außenwahrnehmung bemüht ist. Wollte man früher ausschließlich Jehova gefallen und war die öffentliche Meinung über die Zeugen Jehovas eher zweitrangig, will man sich den Medien neuerdings in einem zunehmend günstigen Licht darstellen, um für die Organisation zu werben. Aus dem zweiten Studienartikel im Wachtturm vom 15. Juni 2014 sei dafür nur ein Beispiel herausgegriffen:

Frage zum Abschnitt 5: „Was taten Diener Jehovas nach einer Naturkatastrophe?“ Dann der Abschnitt 5, den wir hier wiedergeben: „Mitfühlende Menschen wie den barmherzigen Samariter zu finden ist nicht leicht, besonders in den gegenwärtigen „letzten Tagen“, in denen viele brutal sind, ohne natürliche Zuneigung und Liebe zum Guten (2. Tim. 3:1-3).

Das zeigt sich zum Beispiel nach Naturkatastrophen. Im Oktober 2012 zog der Hurrikan Sandy über New York. In einem schwer betroffenen Stadtteil wurden Bewohner, die bereits ohne Strom, Heizung und andere notwendige Dinge dastanden, auch noch ausgeplündert.

Doch Jehovas Zeugen stellten in derselben Gegend ein Hilfsprogramm auf, um sich gegenseitig und auch anderen zu helfen. Das taten sie aus Nächstenliebe. Wie zeigt sich Nächstenliebe noch?“

Man vergleicht sich wieder mit anderen, und die Botschaft ist eindeutig: „Während die Bösen Weltmenschen eher dazu neigen, Not leidende Menschen auch noch auszurauben, leisten Jehovas Zeugen dagegen, getragen von wahrer Nächstenliebe, praktische Hilfe in der Not.“

Noch nie war man so sehr um ein geschöntes Bild nach außen bemüht, wo es um die von so genannter Nächstenliebe getragene Hilfsbereitschaft der Zeugen ging. In den Jahrzehnten zuvor wurde dieses Thema ziemlich stiefmütterlich behandelt. Offenbar hat man jetzt die Bedeutung einer positiven Wahrnehmung in der Öffentlichkeit erkannt und stellt nun gerne die von Empathie getragenen Hilfsleistungen bei Katastrophenszenarien heraus. Jetzt wird die physische Nachbarschafts- und Katastrophenhilfe dem geistigen Aspekt der Verkündigung der guten Botschaft nicht unter- aber doch beigeordnet. In den letzten Jahren hat man diese lange gehegte Haltung, sich nicht in die Angelegenheiten des öffentlichen Lebens einzumischen und Hilfsaktionen aktiv zu unterstützen, aufgeben müssen, da sie in der Öffentlichkeit nicht zu rechtfertigen war und kaum auf Verständnis stieß.

Der eigentliche Kern der „Guten Botschaft“

Der Kern der Guten Botschaft, wie sie von Jesus Christus und den Aposteln verkündigt wurde, lautet: „Gott hat uns durch Jesus Christus und sein Loskaufopfer Barmherzigkeit erwiesen, um allen Menschen den Weg zur Rettung und zu ewigem Leben zu ermöglichen.“

So soll es sein, und so gefällt es Gott, unserem Retter. Denn er will, dass alle Menschen gerettet werden und seine Wahrheit erkennen. Es gibt nur einen einzigen Gott und nur einen Einzigen, der zwischen Gott und den Menschen vermittelt und Frieden schafft. Das ist der Mensch Jesus Christus. Er hat sein Leben hingegeben, um uns alle aus der Gewalt des Bösen zu befreien. Diese Botschaft soll nun verkündet werden, …Und mich (Paulus) hat Gott zu seinem Apostel und Botschafter berufen. …Ich soll die Nichtjuden im Glauben unterweisen und ihnen Gottes Wahrheit verkünden.“ 1. Tim. 2:1-6

Die gute Botschaft von JESUS CHRISTUS und hier im Speziellen der TOD JESU und seine AUFERSTEHUNG standen im Mittelpunkt der apostolischen Verkündigung, wobei sich Paulus durch seinen überragenden Eifer besonders hervortat.

Jesus selbst erwähnte das „Königreich Gottes“ als Bestandteil der guten Botschaft vergleichsweise selten. Anhand einer Konkordanz lässt sich leicht nachprüfen, dass es bei den über 100 Stellen in der Bibel, in welchen der Ausdruck „Gute Botschaft” oder „Gute Nachricht“ und „Evangelium“ vorkommt, nur achtmal die gute Botschaft „vom Königreich” erwähnt, wobei für die übrigen 90% von der Guten Botschaft „über den Christus” berichtet wird. Als designierter König ist Christus natürlich aufs engste mit dem Königreich, dessen Repräsentant er ist, verknüpft.

Bei der Website JW.Org ist die Wichtung aber gerade umgekehrt: hier geht es weniger um die Gute Botschaft über den Christus als fast ausschließlich um das Königreich. Über Jesu Tod und Auferstehung als Kern der guten Botschaft ist dagegen eher selten die Rede. Wenn von der „Guten Botschaft“ gesprochen wird, dann nur in dem Sinn, „dass das Königreich Gottes alle Probleme der Menschheit lösen wird“, Standardsatz und tragender Hauptgedanke der Zeugen im Predigtdienst.

Paulus konnte von sich sagen „Denn wir predigen nicht uns selbst, sondern Jesus Christus, dass er der Herr ist, wir aber eure Knechte um Jesu willen.“ 2. Kor. 4:5

In jüngster Zeit predigen der Sklave und seine Zeugen fast nur noch sich selbst.

Paulus machte den Korinthern aber klar, worauf es ankommt. Ganz anders die Plattform JW.Org, die ihre Besucher diesbezüglich eher im Dunkeln lässt, indem sie vermehrt sich selbst und das Thema Königreich in den Fokus rückt. Da nimmt die Botschaft über Jesus Christus als Hauptvermittler des Lebens eine eher untergeordnete Bedeutung ein.

„Diese Ungläubigen“, sagt Paulus sinngemäß, „hat der Herrscher dieser Welt so verblendet, dass sie das helle Licht dieser Botschaft und die Herrlichkeit Christi nicht sehen können.“ Sie erkennen also nicht, dass wir Gott selbst nur durch Christus und nicht durch JW.Org erkennen können.

Nicht wir sind der Mittelpunkt unserer Predigt, sagte Paulus, sondern Christus, der Herr!

Erwartungsgemäßweist das Video „Mit JW.Org die Botschaft der Bibel verbreiten“ denn auch nicht Jesus Christus den ersten Platz ein. Sein Name wird nicht einmal erwähnt. Im Mittelpunkt steht wie immer die leitende Körperschaft, die sich selbsternannt als treuer und verständiger Sklave sieht, ihren Herrn Jesus Christus aber praktisch ausschaltet. Welchem Herrn sie wohl in Wirklichkeit dienen?

Der weitaus größte Raum der Website wird nicht der Botschaft über Jesus Christus eingeräumt sondern der Selbstdarstellung von Jehovas Zeugen und ihrer Organisation.

Dem Besucher der Website wird suggeriert, anhand nur Jehovas Zeugen könnten anhand der Bibel geeignete Antworten auf alle Lebensfragen geben, nur Jehovas Zeugen würden die Religionsfreiheit verteidigen und nur sie würden vor den Gerichten mit Gottes Hilfe einen Sieg nach dem anderen erringen, nur sie würden sich des Segens Gottes erfreuen, im Katastrophenfall selbstlos helfen, die Bibel richtig verstehen, im Besitz der alleinigen Wahrheit sein und den Ruf genießen die ehrlichsten Menschen der Welt zu sein.

So ist es nicht erstaunlich, wenn Geoffrey Jackson von der leitenden Körperschaft betont, JW.org solle für viele der erste Berührungspunkt mit Jehovas Zeugen sein. Damit hatte er das eigentliche Ziel dieser Kampagne angesprochen, nämlich „die Menschen über JW.ORG mit Jehovas Zeugen in Berührung zu bringen“. Denn hier geht es vorrangig darum, Menschen zur Organisation und nicht zu Christus zu führen. Der Name Christus wird im gesamten Video so gut wie nicht erwähnt.

„Wir wollten die Website so gestalten, dass jeder schnell herausfinden kann, wer wir sind, was wir glauben und wie er uns erreichen kann.“ Deutlicher konnte Geoffrey Jackson nicht ausdrücken, worum es der Leitenden Körperschaft in Wahrheit geht: es ist die Organisation der Wachtturmgesellschaft und eben nicht die Gute Botschaft über den Christus.

Eine junge Zeugin erzählt begeistert, dass sie mit der neuen Website die Bibel besser erklären kann. Wirklich? Wird durch die Website die Bibel nicht vielmehr verdrängt?

Jehovas Zeugen waren bisher dafür bekannt, dass sie die Menschen mit der Bibel in der Hand aufsuchten. Nun gehen sie dem Zeitgeist entsprechend mit einem Smartphone oder Tablet von Haus zu Haus.

Sollte es denn nicht unsere vornehmste Aufgabe sein, die Menschen über die Bibel an das Evangelium Christi statt an eine Website heranzuführen?

Es ist auffallend, dass in diesem Video neben ein oder zwei älteren Verkündigern fast ausnahmslos begeisterte junge Menschen mit dem Tablet oder Handy hantieren. Naturgemäß fühlen sich gerade Kinder von den neuen Medien angesprochen, eine Tatsache, die für die neue Werbestrategie der leitenden Körperschaft sicher ausschlaggebend war.

So stellt sich zum Schluss die Frage, haben Gott und sein Sohn Jesus Christus es nötig, ihre Botschaft mittels einer Website unter die Menschen zu bringen? Fest steht nur, dass einst Gottes Geist zusammen mit der einfachen aber bedeutsamen Kenntnis um Jesu Opfer die Apostel beflügelt hatte, diese lebengebende Botschaft auf der ganzen damals bewohnten Erde zu verbreiten. Und es gibt keinen plausiblen Grund, weshalb das heute mit einem tragbaren Computer per Internetkontakt wirkungsvoller durchgeführt werden könnte als mit einer standardmäßigen Printausgabe der Bibelübersetzung und Seiten aus Papier.

Sind nicht die Engel für die Verkündigung der Guten Botschaft für die heute Zeit vorgesehen? Bedürfen etwa die Engel des weltweiten Netzes menschlicher Organisationen?

Haben sie dem „treuen und verständigen Sklaven“ den Auftrag erteilt eine wirkungsvolle Website zu erstellen und 7 Millionen Menschen von Haus zu Haus zu schicken um diese Website bekannt zu machen?

Die ersten Christen gebrauchten keine gewählten Worte, auch mussten sie niemanden überreden. Sie mussten auch nicht versuchen, die Menschen mit Ratschlägen für alle Lebensfragen zu gewinnen. Auch war es nicht nötig alle möglichen Überlegungen anzustellen, wie sie die Menschen auf sich aufmerksam machen konnten. Sie sagten einfach das, was geschehen war. „Gott wird in Christus die gesamte Welt mit sich versöhnen und schaut nicht mehr auf unsere Schuld.“ 2. Korintherbrief 5:19

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Roby

Jetzt promotet die WT-Ges. die Website JW.ORG in einem Ausmaß, dass den Eindruck erweckt, man möchte das Image der Watch Tower Society loswerden und vergessen und durch JW.ORG ersetzten. Peinlich dabei ist nur, dass JW.ORG in USA nicht als Trademark eingetragen wurde wegen der Verwechslungsgefahr mit JW Player. Trotzdem wird auf allen Publikationen behauptet, dass es ein eingetragenes TM ist – was aber nicht der Wahrheit entspricht!?! Kann das noch jemand verstehen?1 So dumm kann man doch eigentlich gar nicht sein, oder?

Hier ist der Link zur der US-Behörde mit dem gesamten Schriftverkehr:
https://tsdr.uspto.gov/#caseNumber=85896124&caseType=SERIAL_NO&s=&searchType=statusSearch

H.P.Plüss

Was soll der Hinweis auf 1. Kol 1:23? Kennt der Verfasser dieser Zeilen denn seine Bibel überhaupt?
Mein gutgemeinter Rat: Es ist nicht verboten, den Denkapparat einzuschalten, bevor man zu Taten schreitet.

H.P.Plüss

Wer eine solch dümmliche Frage stellt, ob Jesus sich solcher Seiten bedient hätte, verdient eigentlich nicht
mehr als die dümmliche Gegenfrage: Warum fragst du ihn nicht selbst?

H.P.Plüss

Eine kleine Präzisierung: Weder Anna noch Omma MUSSTEN mitmachen. Wie Millionen andere Verkündiger haben sie sicher völlig freiwillig mitgemacht. Wenn sie das nun im Nachgang anders sehen, ist das allein IHR Problem; keinesfalls ist es der Wachtturm Gesellschaft anzulasten, auch wenn das nun mal das ewige Geplärre einiger Abtrünniger ist. Bitte ein wenig Aufrichtigkeit, selbst bei allen möglichen Enttäuschungen.

Ordnungszahl 83 (kristallin)

Ich glaube übrigens, dass der Wirkungsgrad der Site gerade von technikaffinen Zeugen überschätzt wird. Laut Traffic-Analyse-Websites verweilt der durchschnittliche User ca. 10min auf jw.org, während er in diesen Minuten ungefähr 8 Seiten aufruft. Bleiben weniger als eineinhalb Minuten, um sich “grundlegene wichtige Lebensfragen” zu beantworten – ob das reicht? Viele Zeugen haben sich zudem die Seite als Startseite eingestellt, somit wird eine Menge Traffic von ihnen selbst kommen. Die hohen Besucherzahlen sind da keine Überraschung. Das Ding wird sowas von überschätzt. Auf dem letzten Kreiskongress sagte der Vortragsredner, “…das sind die Server des himmlichen Königreichs”. Der nachfolgende Kommentar kann Spuren… Weiterlesen »

Ulrike Karstens

Ich war lange Zeit in überzeugtes Mitglied der ZJ. Jedoch hat Ihre Verkündigung stark nachgelassen. Der Kernpunkt: “Ihr seid meine Zeugen, den Knecht, den ich erwählt habe, mich zu verkündigen ist schon mal sehr toll und man sollte das in den Religionen aufgreifen. Jesus was der wichtigste Zeuge unter den Propheten. Jesaja 43:10 + 12 und Jesaja 42:1-3, wo Gott darlegt, dass er über seine Zeugen und vor allem seinem Sohn nicht die Liebe, sondern das Recht oder besser die Gerechtigkeit einsetzt. Da ich mich selber dort ausgeschlossen habe, schrieb ich einen Kommentar zu fogendem Wachtturmstudientext Ende Febuar bis 1.… Weiterlesen »

turtle an alle

Das neueste aus Absurdistan, die ersten Christen mit Tablett??: Auszug aus dem Amtsblatt Nr. 1, 2015 von der offiziellen Seite der Zeugen Jehovas: “Präambel. (1) Die Nutzung neuer Techniken zur Ver- breitung der guten Botschaft und zum Studium des Wortes Gottes war bereits im ersten Jahrhundert ein Merkmal der Christenversammlung. Auch die Leitende Körperschaft hat auf der Basis des Internets ein breites Angebot an geistiger Speise zur rechten Zeit (Matthäus 24:45) zur Verfügung gestellt. Um es jedem Mitglied der Christen- versammlung zu ermöglichen, sich dieses Angebot zunutze zu machen, um im Glauben befestigt zu werden, hat die Leitende Körperschaft den… Weiterlesen »

M.N.

Ihr Lieben folgende Dinge sind mir aufgefallen: (1) Zitat WTG: “Webinhalte, die anonym oder von unqualifizierten Leuten verfasst wurden”. Wo ein Finger auf andere zeigt, zeigen drei zurück. Sind nicht alle jw.org-Webinhalte ebenfalls “anonym” verfaßt? Wo ist denn auch nur ein Verfassername eines Beitrages auf jw.org zu finden? Und wie steht es mit der Qualifikation von WTG-“Fachleuten”, was deren Befähigung in biblischer Textwissenschaft und – analyse, Philologie, Exegese, Hermeneutik, Psychologie, Anthropologie, Biologie, Geschichte, etc. anbelangt? Aus von anderen (wirklich BEFÄHIGTEN Leuten) angefertigten Textbüchern abkupfern kann jeder – aber selbst DAS bekommen die WTG-Schreiberlinge nicht einmal hin. Noch nicht einmal richtig… Weiterlesen »

Gerd

Vor fast 100 Jahren wurde die bis dahin verbreitete “Gute Botschaft” von den WT-Weisungsgebern gewissermaßen aktualisiert. Aus dem “Geist”-Buch ein Auszug: *** hs Kap. 8 S. 144 Abs. 15 ‘Von Gott her kam Geist des Lebens in sie’ *** Der Wacht-Turm enthielt in seiner englischen Ausgabe vom 1. Juli 1920, Seite 199, 200 (deutsch: September 1920, Seite 142) einen aufrüttelnden Kommentar über diesen Text. Daraus ging deutlich hervor, daß das vorhergesagte weltweite Predigtwerk nicht das gleiche Werk war, das in den vergangenen neunzehnhundert Jahren des „Evangeliumszeitalters“ durchgeführt worden war, nämlich die Verkündigung vom herannahenden Königreich. Jetzt sollte die Botschaft von… Weiterlesen »

turtle

Mich würde mal interessieren welche “neue Technik” die ersten Christen beim Predigen verwendet haben.?
….”.Präambel. (1) Die Nutzung neuer Techniken zur Ver- breitung der guten Botschaft und zum Studium des Wortes Gottes war bereits im ersten Jahrhundert ein Merkmal der Christenversammlung.”
(Amtsblatt Nr. 01, 2015)
turtle

M.N.

Korrektur: Es sollte natürlich heißen “wie Rutherford’s (nicht “Russells”) grobes, rüdes, grobschlächtiges Machtmenschentum die WTG durchdrang und verdarb.” Trotz aller Fehler und Schwächen, die auch Russell gehabt haben mag: Charaktermäßig sind der Pastor und der Richter nicht miteinander zu vergleichen; Russell spielt in einer ganz anderen Liga als der dickbäuchige, grobfellige, dem Alkohol zugetane Poltergeist Joseph.

Anna

Liebe Schwestern und Brüder, was es so alles gibt. Dieser Shop vertreibt u.a. jw.org-Artikel. Und sie haben eine Sonderaktion geplant um die Finanzen der WTG aufzubessern: ZITAT Auszug aus der Startseite note-it-shop Besondere Aktion bis Sonntag, 24. Mai 2015: Sicherlich seid Ihr auch begeistert, von der ermunternden Zusammenkunft und den Ansprachen der Vertreter der Weltzentrale, die wir gestern live aus dem Bethel Selters miterleben durften. Der ein oder andere von Euch hat vielleicht auch schon die erste monatliche Sendung in deutsch (Mai 2015) auf jw.broadcasting angesehen, in der Brd. Lett von der leitenden Körperschaft begeistert von dem wachsenden weltweiten Predigtwerk… Weiterlesen »

Ron

Ein herzliches Hallo an alle, heute wollte ich bei Ebay etwas einkaufen und mußte erschreckendes feststellen. Als ich aus reiner Neugierde den Suchbegriff “JW.org” eingab, kamen soviele Verkaufartikel , so das mich dies komplett überwältigt hat. Alle Artikel die dort angeboten werden erinnern mich an meine berufliche Tätigkeit als Aussendienstler. Wir nannten solche Artikel ” Giveaways”. Wir verwendeten sie als Kundengeschenke. Jetzt mußte ich in hochgradigem Maße sehen, das solche Artikel für Zeugen Jehovas mit der Aufschrift “JW.ORG” verkauft beziehungsweise angeboten werden. Es gibt sozusagen nichts was es nicht gibt. Ich frage mich nur,wofür benötigt man diese Artikel. Ich erinnere… Weiterlesen »

turtle

So, jetzt werden schon die Fahnen gehisst – was kommt als nächstes?
Stramm stehen?

https://de.jw-archive.org/

waytodawn

Prinzipiell find ich erschreckend dass es sogar Spielzeug (lego und barbie) auf jw.org angepasst geben soll… Bilder dazu habe ich gesehen.

Instrumentalisierung und Kommerzialisierung von Spielzeug das man früher vielleicht kritisch betrachtet hat. Und jetzt dient es dazu noch mehr predigtdienst abzuleisten bzw diesen anzutrainieren.

Traurig wenn das wahr ist

Freigeist

aber die Fahnenanbetung ist doch nichts Neues.

Denkt mal an Berlin-Wilmersdorf ano 1934?
Dort hielten diese Sektierer auch schon Hof unter den Flaggen der NAZIS.

O.W.Schade

WAS KOMMT ALS NÄCHSTES? Liebe Eltern und Kongressbesucher! Was kommt nach den Schleimmonstern und den angstmachenden Geistern in den JW.ORG-Videos? Die Antwort, ihr besorgten Eltern, wird nicht lange auf sich warten lassen: “DAS SCHACHBRETT”! Wie bereits im Geschichtenbuch, im Paradiesbuch als auch im Einsichtenbuch veröffentlicht, erwartet unsere Kinder demnächst das Schachbrett. Vielleicht in Form eines Teppichs, einer Tapete oder auch eines Bildes oder ähnliches. Das Schachbrett-Muster findet sich stets rund um den Tempel und steht für das Gottesbild der Freimaurerei. Gott ist sowohl gut als auch böse; ER vereinigt beide Seiten oder Kräfte des Universums in sich. Gott ist sowohl… Weiterlesen »

adriana marcum

Nein, natürlich nicht…er würde alle 7.000 000 000 000 Menschen von Haus zu Haus besuchen und mit denen studieren! Und eins nicht vergessen! Keiner würde ihm Heute die Türe öffnen, weil die denken würden, dass er Hilfe benötigt! 😀