Vom Menschenbild im Neuen Testament

„Organisationen,… sind gefährlich,“ – weil sie dem Christen die Freiheit nehmen!

„Organisationen, Zusammenschlüsse, sind gefährlich. Sie entbinden von jeder persönlichen, moralischen, selbständigen Verantwortung. Organisationen sind das Unheroischste, was ich mir denken kann. Organisationen lähmen die Kraft des Einzelnen und auf diese Weise auch die der Gesamtheit. Organisationen sind Scheingebilde. Organisationen unterstützen die Mittelmäßigkeit. Organisationen sind das Grundübel aller Übel. Keiner mehr ist Schuld am Übel, wenn Organisationen bestehen.“ (Rudolf G. Binding, 1926)

Binding kannte die Wachtturm-Organisation nicht, aber seine Einschätzung hat sich als richtig erwiesen, wenn man an die vielen Organisationen und ihre Folgen denkt, die unsere Zeit hervorgebracht hat. Gemäß seinen Worten hat eine Organisation immer Knechtsseelen geboren, die willig und blind einer Führung hinterher gelaufen sind, und das oft genug bis in den Tod. Organisationen sind der Nährboden für jenen modernen Menschentyp, der keine Verantwortung vor Gott anerkennen will, der sein Leben meistens fremd bestimmt lebt und in seiner Organisation zu Hause ist.

Wenn hier von Organisation geredet wird, dann ist nicht die Ordnung gemeint, die sich Menschen im Zusammenleben geben können, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen, z. B. in der Familie. Es ist auch keine Regierung gemeint, die für das Wohl aller sorgt, die Frieden sichert und der Gerechtigkeit dient. Solche Regierungen sind gottgewollt. Es sind nur menschliche Herrschaftsgebilde gemeint, die eine Masse formen. Diese Organisations-Masse hat ihre Verantwortung an eine Führung abgegeben und folgt ihr blind und ohne denken.

„Gottes eigene Organisation“?

Die Wachtturm-Organisation bezeichnet sich als „Gottes eigene Organisation“, als eine „ewige Organisation“, als ein „Rettungsdampfer“, als „Mutterorganisation“, als „Mitteilungskanal“ und als Überlebensgarantie. Im Denken ihrer Mitglieder steht sie ganz weit oben, so dass man Sätze hören kann wie diese: „Nur in der Organisation werden wir gerettet!“, „Die Organisation erhält uns am Leben!“, „Der Überrest führt uns ins ewige Leben.“ und „Nur durch die Organisation habe ich die Bibel kennen gelernt!“.

Das zeigt dem neutralen Betrachter schon, dass es hier um Menschenverehrung und Götzendienst geht, denn Rettung kommt allein durch den Glauben an Jesus Christus!

Wenn wir die Bibel im Hinblick auf Organisationen betrachten, dann schneiden sie durchweg schlecht ab, denn es handelt sich um Gebilde, in denen nicht der Geist Gottes regierte, sondern der sündige Mensch. Da macht auch das Volk Israel keine Ausnahme! Es wird ja gern als die „Vorbild-Organisation“ der WTG betrachtet. Aber bedenken wir, welch schlimmes Ende sie nahm, und dass niemand nur deshalb gerettet wurde, weil er in ihr war. Es rettet immer nur der Glaube! Und glauben kann man nur allein! Organisationen schaffen unmündige Menschen. Sie erziehen zum Kadavergehorsam und blinder Gefolgschaft. Sie versklaven auf lange Sicht den inneren Menschen und formen ihn für sich  zum devoten Diener. Und das trifft nach meiner Erfahrung auch auf die WTG zu. Organisationen wollen keine freien Menschen, sie wollen in allen Stücken folgsame Knechte.

Das Menschenbild der Bibel widerspricht dem der Organisation!

Wir müssen ins Neue Testament schauen, wenn wir das Menschenbild unter dem Neuen Bund erkennen wollen. Und wenn wir das erkennen, dann wissen wir auch, warum die Wachtturm-Organisation gefährlich und ihr Menschenbild falsch ist.

Für unseren Blick in die Bibel bietet sich das 12. Kapitel des ersten Korinther-Briefes (Verse 4-37) an. Hier beschreibt Paulus die Christenversammlung als einen Körper, an dem alle Teile so wichtig sind, dass auf keins verzichtet werden kann. Alle Glieder dieses Leibes haben eigene Gaben von Gott erhalten die sie zum Nutzen aller anderen einsetzen. Alle unterschiedlichen Gaben werden durch den einen Geist Gottes gegeben, der das Ausschlaggebende bewirkt (V. 8-11). Deshalb hat auch niemand Grund, darauf stolz zu sein und besondere Ehren zu beanspruchen. Denn alle Gabe sind Geschenke Gottes. Die Gaben sollen zum Nutzen aller Glieder und zur Ehre Gottes dienen:

„Und an jedem von uns will sich der Geist zum Nutzen der Gemeinde offenbaren.“ „Denn der menschliche Körper ist eine Einheit und besteht doch aus verschiedenen Teilen. Aber all die vielen Teile des Körpers bilden zusammen einen Organismus. So ist es auch bei Christus. Denn wir sind alle durch den einen Geist in einen einzigen Leib eingegliedert und mit einem Geist getränkt worden: Juden und Nichtjuden, Sklaven und freie Bürger. Ein menschlicher Körper besteht ja auch nicht aus einem Teil, sondern aus vielen.“

Und dann geht Paulus auf die Bedeutung der einzelnen Glieder ein. Er betont ausdrücklich, dass kein Körperteil oder Organ wichtiger als alle anderen sei! Alle sind aufeinander angewiesen! Auf keines kann oder soll verzichtet werden! (V. 21, 22)  

„Im Gegenteil, gerade die schwächeren Glieder des Leibes sind unentbehrlich.“   

Hierarchien in der Christenversammlung?

Damit verbieten sich Rangordnungen wie sie in Organisationen üblich sind. Auch ein Aufseher in der Versammlung, ein „episkopos“, ist ein Diener aller und hat keinen Anspruch auf eine bevorzugende Behandlung. Paulus erwähnt, dass zur Leitung der Versammlung „einige als Apostel, … Propheten und … Lehrer“ eingesetzt worden sind. Und doch relativiert er diese Aufgaben und Gaben, indem er im folgenden Kapitel 13 auf größere und wesentlichere Gaben verweist, und die christliche Liebe, neben Glauben und Hoffnung, als die größte aller Gaben bezeichnet! Und diese wichtigsten Gaben können alle Christen haben! Das ist das Erstaunliche daran! Neben diesen Gaben verblassen alle anderen, die er vorher erwähnt hatte. Und er fragt, was diese anderen Gaben wert sind, wenn sie nicht mit  Liebe verbunden sind.

Geadelt durch die Verbundenheit mit Christus

Wenn Jesus Christus alle Glieder seiner Versammlung für so wichtig ansieht, dass auf keines verzichtet werden kann, dann bedeutet es ja auch, dass die anscheinend schwächeren besonderer Beachtung wert sind. Paulus erwähnte „Sklaven“. Das waren in der antiken Welt juristisch gesehen „Gegenstände“ oder „Sachen“. In der Christenversammlung wurde diesen Menschen ihre menschliche Würde zurückgegeben! Sie wurden erhöht und waren durch die Verbundenheit mit Christus „eine königliche Priesterschaft“, also königliche Priester geworden! Sie wurden gewissermaßen geadelt. Sie wurde mit dem Adel versehen, den der Mensch in Gottes Augen haben soll! Unter Christi Herrschaft wird jeder seiner Jünger auf diese Stufe gehoben. Das beginnt schon hier und jetzt und wird vollendet im Reich Gottes.

Wie geschieht das in der Christenversammlung?

Der Wert eines Menschen wird im Herzen anderer bestimmt. Böse Herzen setzen den Wert herab, edle aber hinauf. In den Briefen der Apostel stoßen wir immer wieder auf die Forderung, den anderen willkommen zu heißen. In Römer 15:7 steht ausdrücklich: 

„Darum heißt einander willkommen, so wie auch Christus uns im Hinblick auf die Herrlichkeit Gottes willkommen geheißen hat.“

Wer das tut, stellt sich mit seinen christlichen Geschwistern auf eine Stufe. Er verkehrt mit ihnen in Augenhöhe, voller Respekt und Dankbarkeit für sie. Er schätzt zuerst nicht ab, was dabei für ihn herauskommt. Er ist zuerst dazu bereit, etwas von sich zu geben, den anderen an seinem Leben teilhaben zu lassen. Das Wohl seiner Geschwister liegt ihm wie das persönliche Wohl am Herzen. Er weiß um seine und der anderen Schwächen. Er ist barmherzig, großherzig und trägt die Schwächen der anderen mit Liebe. Er will ihnen in dem gefallen, was ihrem Guten dient. Das alles hat mit dem „Willkommen!“ zu tun.

Es ist Verbindlichkeit und Verantwortung. Es ist Liebe! Es ist Liebe, weil der Nächste so einen hohen Wert in seinen und in Jesu Augen hat! Es gibt für ihn keine Randfiguren, sondern nur wertvolle Menschen, für die Jesus gestorben ist.

Die frühchristlichen Gemeinden hatten selbstverständlich ihre Probleme mit dem hohen Ziel des Christentums; es lief nicht immer so glatt, wie man es sich wohl wünschte. Denn noch sind wir Gefangene der Sünde (Rö. 7:18-25), aber deshalb ist das Menschenbild des Neuen Testaments kein leerer Wunsch. Es soll unser Ziel sein! Und unter der Wirkung des Geistes Gottes können wir es erreichen.

„Eine königliche Priesterschaft“

Dieser Ausdruck erscheint im 1. Petrus, 2:9:

„Aber ihr seid ein ausgewähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliges Volk, das Gott selbst gehört. Er hat euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen, damit ihr verkündigt, wie unübertrefflich er ist.“

Diese Worte galten zuerst den Juden, die durch Moses dazu aufgerufen wurde, eine heilige Nation von Königen und Priestern zu sein. Es gab in Israel Könige und Priester, aber konnten das buchstäblich alle sein? Natürlich nicht! Und doch sollte jeder Jude das sein! In welcher Hinsicht sollte er es sein? Das machen uns die Apostel klar.

Zuerst zu Paulus in Römer 12:1, wo wir lesen, dass jeder Christ sein ganzes Leben Gott als heiliges Opfer darbringt. Das sei ein heiliger Dienst mit der Kraft der Vernunft. Paulus spricht vom „Opfer der Lobpreisung“ und Petrus vom „geistlichen Opfer“. Das sind also die Opfer, die ein christlicher Priester Gott opfert! Er opfert die christlichen Früchte seines Lebens. Er tut es aus Dankbarkeit!  Diese Opfer sind für einen Christen keine Mühe, es „tut nicht weh“, es ist natürliches Bedürfnis!

(In der Wachtturm-Organisation müssen Opfer immer „weh tun“, denn man muss dazu die persönliche „Komfortzone“ verlassen!  Und noch mehr, wenn ich an die vielen enttäuschten Vollzeitdiener denke, die allein gelassen wurden. Aber ein Götze ist eben unersättlich und rücksichtslos. Und sein Lohn besteht höchstens aus leeren Worten.)

In welchem Sinn kann ein Christ König sein?

Kurz gesagt ist er der König seines ewigen Lebens. Er steht in eigener Verantwortung nur vor Gott. Er verantwortet sein Leben selbst. Somit ist er sein eigener Souverän, König seines Lebens. Aber er ist nicht ohne Gesetz! Er hat das Gesetz der Freiheit in seinem Herzen. Und er weiß deshalb, dass diese Freiheit darin besteht, dem Willen Gottes gemäß zu leben. Denn dieses Gesetz hat ihn befreit, damit er nach seiner ursprünglichen Bestimmung leben kann. Dieses königliche Gesetz fasst Jakobus in den Worten zusammen: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“.  (Jak. 2:8)

Organisationen aber verhindern diese Freiheit, weil sie tausend Regeln („theokratisches Gesetz“) aufstellen und damit das Gewissen beeinflussen oder ausschalten! Die eigene Verantwortung wird genommen, weil Regeln alles regeln. Man muss nur den Vorschriften folgen und muss nicht überlegen und selbst entscheiden. Die Organisation macht die Menschen durch Drohungen furchtsam und feige. Sie erzieht dazu,  immer auf die Führung schauen und auf die Menge, und nicht auf das Gewissen.  Die Organisation hat immer die Masse im Blick, niemals den einzelnen Menschen. Und der Einzelne unterwirft sich aus Furcht fast bedenkenlos der Masse. Hiob, der in keiner Organisation war und auch keine kannte, war da anders! Er sagte:

„Habe ich wie Adam meine Sünde versteckt, meine Sünde in meiner Brust versteckt, weil ich die große Menge scheute, die Verachtung der Sippe mich erschreckte, so dass ich schwieg und nicht zur Tür hinausging?“ (Hiob 31:33, 34)

Um das zu können, muss man ein König sein! Um den Mut zu haben, die große Menge nicht zu scheuen und die Verachtung der Familie nicht zu fürchten, muss man ein König sein! Hiob ging auch ehrlich mit sich und seinem Gott um. Er hat seine Sünden nicht versteckt und die Wahrheit nicht gefürchtet. Ein Organisationsmensch kann das nicht, weil er sein Verhalten immer nach der Führung und der Menge richtet. Er will den äußeren Schein wahren, wie ja auch die Organisation nach außen tadellos dastehen will. Er ist eher eine „Sklavenseele“, aber kein „König“.

Worüber herrscht ein christlicher König?

Er herrscht über sein Leben, seine Gedanken, Taten und Absichten. Er herrscht nach dem „königlichen Gesetz, das zur Freiheit gehört“. Sein Herrschaftsgebiet ist ungeheuer groß und weit, denn es umfasst alle Möglichkeiten seines ewigen Lebens, seine Talente, den ganzen Raum seiner Gefühle, Gedanken und Wahrnehmungen: Es ist der unermessliche Reichtum des ewigen Lebens, den Gott in ihm angelegt hat und den der heilige Geist zum Erblühen bringt. Es ist das schäumende Fest des Lebens, eine einzige Huldigung an Gott, der es möglich gemacht hat! Es ist die Dankeshymne an Jehowah, der „allen alles geworden ist.“ So trägt dieser Mensch das Reich Gottes in seinem Bewusstsein und ist mit diesem Reich eins geworden. Er identifiziert sich damit.

Innen und Außen stimmen überein. Und nur dieser Mensch kann überhaupt im Reich Gottes leben. Alles Böse hat er aus seinem Herrschaftsgebiet entfernt oder entfernen lassen. Er hat sich ein „Herz aus Fleisch“ und einen „neuen Geist“ geben lassen. (Hes.36:26)  Dieser neue Geist verträgt sich nicht mit Stolz und Überheblichkeit. Demut ist für ihn die königliche Geisteshaltung, die den Mitmenschen groß macht (Ps. 18:36) und nicht die Arbeitshaltung eines willenlosen Sklaven, der Speichel leckt und sich dabei groß fühlt. Ohne Stolz kann dieser König andere Menschen mit ihren eigenen Gaben begegnen.

Das ist das Ziel, das er mit der Hilfe des Himmels anstrebt. Er hat Gott sein Herz geschenkt, damit sein himmlischer Vater den Brief seiner Liebe darauf schreiben kann. In ihm wird die Liebe Gottes ganz sicher und immer ihr Ziel erreichen. Endgültig hat er die Ehrenstellung eines Sohnes des himmlischen Vaters angenommen! (Jer. 3:19)

Aber gerade diese königliche Herrschaft verhindern Organisationen! Sie können keine „Könige“ gebrauchen! Sie fürchten immer den souveränen, selbstdenkenden Menschen, der eigenverantwortlich lebt und sich nicht für irgendeinen fremden Zweck begeistern lässt. 

 

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Biblisch korrekt: Wir dürfen als Christen Teil eines ORGANISMUS sein

— der weltweiten Versammlung von Christen, die den “Leib Christi” bilden. Er ist das Haupt und lenkt alles.

Es bedarf also weiter keiner ORGANISATION im WT-Sinne.

Christus allein hat über alles die Kontrolle im Auftrag seines Vaters (Philipper 2:9). Und sein Volk ist ein freies Volk.

Denker

An der Verfasser dieses Artikels

das was du schreibst sind genau meine Gedanken man kann dem nichts mehr hinzufügen ,jedenfalls nicht von meiner Seite. Am besten gefiel mir dieser Satz “Er hat das Gesetz der Freiheit in seinem Herzen. ” Ich möchte mich für diesen schönen Artikel bedanken.

 

Manfred

Lieber Tilo

vielen herzlichen Dank für deine auferbauenden Gedanken! Dank deinen Ausführungen habe erkannt, was es bedeutet im christlichen Sinn ein Priester und König zu sein. Alle herkömmlichen Äusserungen diesbezüglich haben mich bis anhin eher befremdet. Deine Ausführungen geben mir endlich einen Sinn und schliessen eine Lücke im christlichen Gesamtbild!

Nochmals gerzlichen Dank!

Liebe Grüsse aus Spanien

Manfred

pit

Lieber Tilo,

so sieht die Welt aus, wenn man die Brille beiseite gelegt hat.

Das hast du treffend ausgeführt.

LG pit

Noomi

  Danke lieber Tilo !! Ein grosses Dankeschön für diesen wunderbaren Artikel. Er fasst mein ganzes Leben zusammen. Da ich in der „sogenannten Wahrheit“ aufgewachsen bin, aber eigentlich immer ein kleiner Oppositionist war, und trotzdem eine gaaaanz lange Aufwachzeit hatte und immer noch darin stecke, erkenne ich jetzt durch deinen Artikel wo der eigentliche Haken lag. Wir wurden durch die ORG nie zu Jesus und zur Eigenverantwortung herangeführt.   Die Bibel lehrt uns „heilig zu sein“. Doch wie kann ich das sein als kleines sündiges Menschlein?? Habe das nie verstanden. Ja ich kann es – ich möchte König sein über… Weiterlesen »

Tinko00

Hallo und Danke, für die gute Arbeit hier auf BI. Angefangen bei den Artikelschreibern und Moderatoren, über die vielen Kommentatoren bis zu all den Lesern und Hörern von BI. Auch die Kritiker von BI haben  einen Anteil, dass hier gute Arbeit geleistet werden kann. Nicht zuletzt die hier schreibenden Trolle, die ganz ungewollt auch ihren Teil beitragen. So konnte durch die Art ihrer Argumentation mehr als einmal deren Destruktivität aufgezeigt werden. Das kann sich als Muntermacher für stille Mitleser und Erwachende erweisen. Also, nochmal Dank an Tilo, schöner Artikel…”Mag ich”… auch wegen der Audio-Datei. Des Öfteren lad ich Artikel oder… Weiterlesen »

Lehabim

Lieber Tilo!

Auch ich möchte mich dem Dank für diesen einfühlsamen, zu Herzen gehenden Artikel anschließen! Er spiegelt das wieder, wie ich auch denke. Ich kann es nur nicht so schön zum Ausdruck bringen.

Sehr schön ????

Liebe Grüße vom Lehabim

Michaela

Hallo alle zusammen… Hier ein zweiter Versuch, erster Eintrag hatte wohl nicht geklappt. Ich hoffe, es erscheint nun nicht doppelt … . ( ansonsten von BI bitte ruhig einmal löschen) folgendes habe ich gefunden: https://www.focus.de/regional/koeln/koeln-zeugen-jehovas-sorgen-fuer-aufruhr-in-koelner-veedeln_id_9006267.html https://www.tag24.de/nachrichten/koeln-von-tuer-zu-tuer-welche-sekte-belaestigt-da-die-koelner-suedstadt-612722 … nun, es ist nichts “Besonderes” , jedoch muss wohl ein Haus zu Haus Dienst “invasionsmässig” erfolgt sein, wenn sogar die Medien berichten.  Hat da die Organisation etwa Angst wegen der kürzlich in Umlauf gebrachten Aufdeckungen der Missstände , und sollen so durch besonderen vermehrten Einsatz des “Fussvolks” die Mitmenschen “beruhigt”werden” Nur schade, dass in den Artikeln nicht auch hier über Missstände informiert wurde… Weiterlesen »

Meereswoge

Das war ein genüßlicher ” TT”heute morgen, lieber Tilo, Vielen Dank. Besonders die Kostprobe von der ” königlichen Priesterschaft”. Noch nie wirklich darüber nachgedacht, da es ja zu dem  ‘geistigen Israel’ lt.Zeugenlehre gehörte….( in diesem Bereich gibt es bei mir noch viel zu forschen, aber alles braucht und hat seine Zeit).

DIE WAHRHEIT ,macht frei, von allerlei angelerntem, nicht hinterfragten Denken.

Mein Dank geht auch an die Geber dieser Gaben, unseren Gott Jehova und seinen Sohn, die willige Menschen befähigen, diese Gaben zu gebrauchen und es verständlich weiterzugeben

Vielen Dank für Deine Mühe…..Meereswoge

Anna

Lieber Tilo, liebe Schwestern und Brüder,

das hast du sehr schön zusammengefaßt. Organisation sollte dem Menschen dienen, nicht umgekehrt.

Freiheit muß man allerdings erst lernen. Auch ein selbstbestimmtes Leben ohne dabei anderen zu schaden.

An dieser Stelle nochmals BI vielen Dank für die Aufklärung und das Engagement.

Jetzt im Frühling/Sommer bin ich meistens draußen. Was bedeutet, dass ich – außer beruflich – das www kaum nutze.

Herzliche Grüße an alle Anna

Schneeflocke

Ihr Lieben, ich möchte kurz eine Nachricht der Trauer übermitteln. Unsere Schwester Hupsi und ihr lieber Mann haben gerade auf sehr leidvolle, aber auch mit vollkommener Liebe durchflutete letzte gemeinsame Reise in diesen unseren sterblichen Körpern beendet. Sie hat ihn die letzten Monate, Wochen, Tage und Stunden auf so wunderbare Weise wie ein leibhaftiger Engel umsorgt und gepflegt. Sie hat ihn in ein Hospiz begleitet und dort Tag und Nacht mit ihrer Fürsorge über ihm gewacht, gebetet und geweint. Gestern Abend wurde sein körperliches Leid erlöst, und er durfte in der Ruhe unseres Herrn seinen vollkommenen Frieden finden. Ich muss… Weiterlesen »

Ron West

Lieber Artikelschreiber, zuerst laß ich den Artikel mit Interesse. Doch dann kamen Aussagen und Beschreibungen die ich so in der Bibel nicht finden kann. Zum Beispiel die Erklärung über “In welchem Sinn kann ein Christ König sein? Kurz gesagt ist er der König seines ewigen Lebens.” Was soll eine solche Erklärung? Dann wird noch auf die “Nächstenliebe” hingewiesen usw. In Deinem Artikel werden Bibeltexte wild durcheinandergewürfelt und dann miteinander verbunden. Das erinnert mich an einen Kommentar den ich einmal laß. Dort wurde als negatives Beispiel angeführt – um zu zeigen wie manche Organisationen und Lehrer Bibelstellen für Ihre Argumentation der Lehrer… Weiterlesen »

Sliva

Liebe Hupsi,

Viele lieben Gedanken sollen dich in diesem schlimmen Moment begleiten.

 

 

Noomi

 

 
Liebe Hupsi, ich möchte mich
den lieben Gedanken und Worte von Schneeflocke anschliessen und dir mein
Mitgefühl mit den Worten von Rainer Maria Rilke zum Ausdruck bringen.

 

 
Wenn etwas von uns
fortgenommen wird,
 

 
womit wir tief und wunderbar
zusammenhängen,

so ist viel von uns selber mit fortgenommen.
Gott aber will, dass wir uns wiederfinden,
 
reicher um alles Verlorene
und vermehrt

um jenen unendlichen Schmerz.
 
 
Ich hoffe, ja ich glaube es
ganz fest, dass sich die Worte von Psalm 34:19 an dir erfüllen: „Jehova ist
denen nahe, die innerlich am Boden liegen. Er hilft denen, die im Gemüt schier
verzagen möchten. (Brunsbibel)
 
In Liebe deine Schwester
Noomi
 

 

Horst

Lieber Autor Tilo, von all den BI-Beiträgen, die ich seit Jahren verfolge und schätze, ist dieser der enttäuschendste für mich. Ich sage Dir gerne, warum: Als Aufhänger zitierst Du Rudolf G. Binding mit den Worten  “Organisationen sind gefährlich…sie lähmen die Kraft des Einzelnen..sind das Grundübel aller Übel..” usw. Zum Einen: Dieser Rudolf G. Binding war nationalgesinnt und verherrlichte durch seine Kriegserfahrungen den “männlich-soldatischen” Geist und die Opferbereitschaft. Er verteitigte das NS-Deutschland gegen seine Kritiker und leistete Hitler das “Gelöbnis treuer Gefolgschaft”. Binder war für das NS-Regime ein wichtiges Propagandainstrument und hegte erst später Vorbehalte gegenüber dem “NS-Pöbel”. Erst aus dieser… Weiterlesen »

Noomi

 
Liebe Hupsi, ich möchte mich den lieben Gedanken und Worte von Schneeflocke anschliessen und dir mein Mitgefühl mit den Worten von Rainer Maria Rilke zum Ausdruck bringen.
 
Wenn etwas von uns fortgenommen wird,
womit wir tief und wunderbar zusammenhängen,
so ist viel von uns selber mit fortgenommen.
Gott aber will, dass wir uns wiederfinden,
reicher um alles Verlorene und vermehrt
um jenen unendlichen Schmerz.
 
Ich hoffe, ja ich glaube es ganz fest, dass sich die Worte von Psalm 34:19 an dir erfüllen: „Jehova ist denen nahe, die innerlich am Boden liegen. Er hilft denen, die im Gemüt schier verzagen möchten. (Brunsbibel)
In Liebe deine Schwester Noomi
 

Siggi

Hallo lieber Tilo

danke für deinen Artikel. Er hat mir so einige Fragen beantwortet. Auch das Bild von Organisationstreuen Zeugen ist treffend.

Habe ihn nicht nur gelesen sonder auch angehört.

Danke auch an BI für diesen Service.

Einen Lieben Gruß

Siggi

Jenka

@Hupsi
Mein tiefempfundenes Mitgefühl möchte auch ich Hupsi zum Tod ihres lieben Mannes aussprechen.
Dieser Abschied, so traurig und schmerzhaft er ist, er bedeutet keine endgültige Trennung, sondern nur eine Pause – ihr werdet euch wiedersehen.
Wer heimkehrt zum Herrn, bleibt in der Gemeinschaft mit der Gottesfamilie und ist nur vorausgegangen.
​Ich wünsche Hupsi und Familie viel Kraft und Gottes Beistand in dieser schweren Zeit des Abschiednehmens. LG, Jenka

Ron West

Lieber Tilo,

ich wollte gerade auf Deinen Kommentar an mich antworten, als feststellen durfte, das der “ProJesus” bereit darauf geantwortet hat. Seinen geäußerten Gedanken stimme ich zu. Genauso hätte meine Antwort an Dich ausgesehen. Ich bin “ProJesus” dankbar für seine Antwort.

Liebe Grüße
Ron

Omma

Hallo, ihr Lieben, nachdem ich mir eure Kommentare durchgelesen habe, und mir noch einmal über das Thema “Organisation” Gedanken machen wollte, um euch besser zu verstehen, fand ich unter diesem Sichwort interessantes (jedenfalls für mich), bei Wikipedia.  Hier eine kleine Zusammenfassung:   Organisation  (Wikipedia) Nach dem breiten Verständnis von Organisation muss man feststellen, dass fast immer und überall organisiert wird. Denn schließlich „organisieren“ nicht nur Organisationen ihre Entscheidungsprozesse, sondern auch Familien ihr Zusammenleben, Protestbewegungen ihre Demonstrationen und Freundesgruppen ihre Partys. In Abgrenzung zu dieser breiten Verwendung des Begriffs Organisation hat sich ein engeres Verständnis von Organisationen durchgesetzt. In der Organisationssoziologie… Weiterlesen »

Boas

Lieber Tilo, als ich Deinen Vortrag angehört habe, stellte ich mir die Frage, ob Petrus in 1. Petrus 2:9 das Gleiche meinte wie Johannes in Off. 20:4-6, wenn er die Worte Könige, regieren und Priester gebraucht. Ich finde es von Dir gut herausgearbeitet, dass Petrus den Begriff Priester als das eigene Wirken eines Gott gefälligen Glaubens sieht. In diesem Vers sehe ich den Priester eine Opfergabe vor Gott darbringend, für sich selber. Petrus weist deshalb auch in den umliegenden Versen auf unser Verhalten hin welches wir an den Tag legen sollten. In der Offenbarung 20 jedoch sollen m. E. diese… Weiterlesen »

Ömmelchen an Hupsi

Liebe Hupsi, erst jetzt habe ich deinen Verlust mitbekommen. Es tut mir sehr leid. Ich wünschte, ich könnte dir etwas von deinem Schmerz nehmen, aber das kann ich nicht. Ich wünschte, ich könnte dir versprechen, dass es irgendwann aufhört, weh zu tun, aber das wird es nie ganz. Aber man kann lernen, mit dem Verlust zu leben; lernen, ihn zu akzeptieren. Und wenn man das schafft, kann man auch wieder Gefühle der Freude und ein wenig Glück im Herzen zulassen. Auch wenn dir diese Zeit jetzt noch unendlich weit zu sein scheint, sie wird eines Tages kommen, und ich werde… Weiterlesen »

Max@Horst

Lieber Horst,
es tut mir leid, dass ich dich so scharf angegangen bin, wollte dich nicht als Polemiker bezeichnen, und ich halte dich auf Grund deiner Kommentare hier, die ich sehr schätze, auch nicht für einen Solchen.
Ich sagte nur das deine Kritik sich für mich nach Polemik anhört.
Aber ich gebe zu, dass dieser Satz auch so verstanden werden kann wie du ihn verstanden hast. Also nichts für ungut und sorry, du bist natürlich kein Polemiker.
Liebe Grüße
Max

Matthias Wierhake

Sehe ich alles genau so. Organisazion ist oft oder eigentlich immer der Tod der Idee. Frage: Wenn aber  “Organisation” “eine Organisation” als solches eher Übles bringt, was ist dann mit der Versammlung gemeint.   oder mit 1. Kor. 5   … 9 In meinem Brief schrieb ich euch, keinen Umgang mehr mit Hurern zu haben, 10  nicht [in dem Sinne] gänzlich mit den Hurern+ dieser Welt+ oder den Habgierigen und Erpressern oder Götzendienern. Sonst müßtet ihr ja aus der Welt hinausgehen.+ 11  Nun aber schreibe ich euch, keinen Umgang+ mehr mit jemandem zu haben,* der Bruder genannt wird, wenn er ein Hurer oder ein Habgieriger+ oder ein Götzendiener oder ein… Weiterlesen »

Noomi

 
JA deine Artikel werden gelesen lieber Boas von mir auf jeden Fall. Für mich sind sie tiefgründige Gedanken und zeugen von einer Liebe zu Gottes Wort und zur aufrichtigen Bemühung für Wahrheitsfindung.
Noomi
 

ProJesu an Boas

Lieber Boas, auch ich lese gerne deine Kommentare und auch die der anderen. Wahrscheinlich ist vielen alten “Weckern” — auch deinem Vater — gar nicht bewusst, welchen Anteil sie z.B. an meinem Erwachen vor etwas mehr als einem Jahr hatten und vieler anderer hier hatten. Manche dieser alten “Wecker” schreiben jetzt leider fast gar nicht mehr hier. Ich kann das absolut verstehen: Man möchte auch den Neuen jetzt Gelegenheit geben, mit ihren Worten ganz frisch und mit ihren Methoden anderen zu helfen. Manch einer mag auch nicht immer aufs Neue “das Rad erfinden”. Doch seid versichert: Wir schätzen eure Kommentare… Weiterlesen »

Matthew

Danke Dir für die Antwort.

Sorry noch ne Frage..

Meine Kinder sind nicht mehr getauft worden. Meine Enkel noch zu klein, aber auch meine Kinder haben jetzt nicht mit Kindstaufe angefangen:

Frage:

Wie können die Kinder gerettet werden … “ohne Taufe” ? Oder wo sollte man sich selbst oder die Kinder taufen …  ?

Ich kann auch erstmal im Glossar suchen…

 

pit

Liebe Birgit,

ein anderer Gesichtspunkt kam mir zu deinem Komm.

Da wir ja alle Kinder Gottes sind und ja einzeln ohne Org das Haus Gottes sind, wie kann da ein Mensch auf den Gedanken kommen, der Herr wäre nicht fähig, diese weltweite Bruderschaft zu organisieren und zu leiten. Den Schöpfern aller Dinge wird dadurch unterstellt, sie könnten nicht mit ihrer Schöpfung umgehen. Fast schon Blasphemie. Ich verlasse mich voll darauf, dass alles sehr gut sein wird, egal wie es ist.

Alles wird gut. Darauf kannst du dich verlassen.

Friede pit