Solus Christus – allein Christus

Die lateinische Formel solus Christus beschreibt einen theologischen Grundsatz der Reformation, aber auch des Apostel Paulus. Er lautet: „Jesus Christus ist der alleinige Heilsvermittler“. Einer ist Gott, Einer auch Mittler zwischen Gott und den Menschen: der Mensch Christus Jesus.“  1.Tim.2:5

„Solus Christus“ war auch der Kernpunkt der reformatorischen Theologie Martin Luthers.

Diese Aussage „Alleine Christus“ wird jedoch, sowohl von der römisch-katholischen Kirche, mit ihrer Heiligen- und Marienverehrung, aber auch bei Jehovas Zeugen, mit ihrer Lehre vom „treuen und verständigen Sklaven“ als Vertreter Jesu auf Erden und der Lehre der Mitwirkung des Menschen am Heilswerk Gottes, verworfen.

Für den Apostel Paulus und später auch für die Reformatoren, genügt es nicht, eine bestimmte ethische oder christliche Orientierung zu haben. Eine ethische oder christliche Orientierung ist kein Beleg dafür, den Inhalt des Evangeliums verstanden zu haben.  Religionen und religiöse Gefühle sind nicht eindeutig. Nur Christus ist eindeutig. “Ja”, werden einige sagen, ” … ich habe es ja sowieso nicht so mit der Religion, deshalb bin ich mehr in der Natur und wenn ich im Wald bin, habe ich meine Gotteserkenntnis und meine Erbauung.“

Es stimmt: Wenn wir bei Sonne durch die Wälder laufen und sehen das goldene und orangefarbene Laub in der Sonne leuchten, dann können wir, die wir an einen Schöpfer glauben, ihn in der Tat in seiner Schönheit wiedererkennen. Aber auch die Natur ist nicht eindeutig, auch die Natur kann Christus nicht ersetzen. Die Natur ist ambivalent. Deshalb unterscheiden wir auch zwischen Schöpfung und Natur, weil die vorfindliche Schöpfung eine gebrochene, gefallene Schöpfung ist.

„Die Schöpfung ist ja  der Vergänglichkeit unterworfen – durch den, der sie unterworfen hat –, doch auf Hoffnung; denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit.  Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung bis zu diesem Augenblick seufzt und in Wehen liegt. Röm 8:20

Allein von der Natur aus, würden wir auf ein Gottesbild schließen, das uns auch einen jähzornigen, unberechenbaren Gott offenbaren könnte, denn auch so kann man Natur erfahren.

Glaube muss erfahrbar sein 

Das stimmt. In christlichen Gemeinden erwarten viele etwas Spirituelles zu erleben, etwas zu fühlen, was ihnen zeigt: Gott hat mich angenommen. Aber auch unsere Erfahrung in christlichen Gemeinden ist nicht eindeutig, sondern ambivalent. Ich kann im Umgang und Zusammensein mit Menschen Christus und Gott zum Greifen nahe erfahren. Ich kann aber auch von Menschen verraten, im Stich gelassen und missverstanden werden. Es mag sehr wohl sein, dass ich erlebe, wie Gott mir in Prüfungen beisteht, ich meinen Lebenspartner finde, sich alles glücklich fügt, dass unsere Kinder ganz vergnügt und schön und gesund sind und alles wunderbar ist, sodass wir überzeugt sagen, wir fühlen Gott, wir erfahren Christus.

Aber ich kann als gläubiger Christ auch durchs Examen fallen, ich kann arbeitslos sein, ich kann erleben, wie meine Beziehung mich enttäuscht oder sie zerbricht. Ich kann erleben, wie wir alle beten, dass jemand geheilt wird und er wird dennoch nicht geheilt, sondern er wird begraben und er musste  vielleicht unter Schmerzen sterben.

Es gibt keine Eindeutigkeit. Wollten wir von der Natur und persönlicher Erfahrung allein unser Gottesverständnis ableiten, wären wir dem Zufall ausgeliefert. In guten Tagen könnten wir glauben, aber würde uns das Schicksal eines Hiob ereilen, dann könnten wir Gott absagen und verzweifeln.

Wir haben als Christen nur einen Orientierungspunkt, an dem wir über Gott und sein Wesen eine Eindeutigkeit bekommen, allein durch Christus – solus Christus. Das war das Grundbekenntnis in den Briefen des Paulus, wie auch im Johannesevangelium. Gottes Wesen kann niemand eindeutig erkennen. Und diese Unmöglichkeit, für den menschlichen Sinn, Gott wahrzunehmen, außer es passiert durch Gott selbst und seine Selbsterschließung, ist der Grundsatz des neutestamentlichen Glaubens.

Hätte sich Gott uns nicht durch seinen Sohn erschlossen, dann würden wir spekulieren und die einen hätten einen glücklichen und einen liebenden Gott, so sie denn biografisch Liebe und Zuwendung erfahren hätten und die anderen hätten einen grausamen, ablehnenden und verwerfenden Gott, wenn sie selbst  mit Menschen schlechte Erfahrungen gemacht hätten.

Die Eindeutigkeit kommt durch Jesus Christus

Welche Eindeutigkeit ist gemeint? Nun, die Eindeutigkeit, für die Jesus Christus mit seiner ganzen Botschaft, mit seinem ganzen Wirken und Leben, vor allen Dingen aber mit seinem konsequenten Lebensweg, bis hin in den Tod, steht: Dass diese Welt und dass jeder einzelne Mensch auf dieser Welt, ungeachtet seiner Herkunft, seines Geschlechtes und seines Standes, von Gott geliebt ist.

Jesus hat damals in seinem Wirken seine Gegner, die jüdischen Theologen, völlig irritiert und aggressiv gemacht, als er von einer Liebe Gottes sprach, die jedem Menschen gilt, nicht nur dem auserwählten Volk Gottes. So wie die Sonne auf jeden scheint und es regnet auf jeden Menschen, so gilt Gottes Liebe jedem einzelnen Menschen. Diese Eindeutigkeit der Existenz Gottes und diese Eindeutigkeit der Liebe Gottes haben wir ausschließlich in Jesus Christus, trotz aller leidvollen biografischen Erfahrungen, trotz der Weltgeschichte, trotz der Ambivalenz von Natur und allen Phänomenen und dem, was wir sehen können.

Jesus Christus hat uns ja nicht nur eine Botschaft gebracht, wie sein Wegbereiter Johannes der Täufer, nein, mit Jesu Christi kam die Königsherrschaft Gottes in Person. „Seht, das Reich Gottes ist unter euch“. Wenn Jesus sich einem Menschen zuwandte, ihm in die Augen schaute und ihm sagte: “Dir sind deine Sünden vergeben”, verwirklichte sich die Königsherrschaft Gottes.

Wenn er einen Kranken berührte und einen Gelähmten aufhob, dann war damals deutlich zu sehen, hier wird nicht Theologie betrieben, hier ereignet sich das, was die Propheten angekündigt hatten.

Die Königsherrschaft Gottes verwirklichte sich in Jesus Christus. Damals waren viele Augenzeugen und doch glaubten sie nicht. Heute haben wir es schwarz auf weiß, dass Gott die Welt so sehr liebte, dass er das Leben seines Sohnes wie sein eigenes Leben hingab. Und doch stellt sich für viele die Frage: „Woher weiß ich, dass dieses Opfer seines Sohnes auch für mich gilt?“

Nun, weil es im Neuen Testament schwarz auf weiß steht: Wir haben Gottes eindeutige bedingungslose und voraussetzungslose Liebe. Und diese Versicherung haben wir nur durch Jesus Christus.

Genügt dir diese Antwort?

Hast du die tiefe Bedeutung dieser Botschaft verstanden? Schon der Apostel Paulus und auch der Evangelist Johannes mussten erleben, dass die Gemeinden wohl ein theoretisches Bekenntnis hatten und dennoch die  tiefe Bedeutung nicht verstanden. Meine Erfahrung als Zeuge Jehovas war:  Auch ich habe diese einfache Botschaft all die Jahrzehnte nicht verstanden, genauso wenig wie viele meiner Mitbrüder.

Dem Brief an die Galater entnehmen wir, dass hier eine Gemeinde existierte – von Paulus selbst gegründet – die das Opfer Jesu als theoretisches Bekenntnis hatte, sich aber immer noch vom Gesetz versklavt fühlte. Ihr Unvermögen, dem Gesetz zu genügen, hinterließ bei ihnen eine Leere, ein Gefühl der Unzulänglichkeit und der Unsicherheit. Ein Gefühl, dem ich als Zeuge Jehovas immer wieder ausgesetzt war. Die tiefe Bedeutung der christlichen Botschaft blieb mir verschlossen, die Belehrung des „Sklaven“ hatte den Zugang zum Christus verhindert.

Paulus sah in der Gemeinde der Galater etwas ähnliches und schrieb ihnen:

„Oh ihr unverständigen Galater! Wer hat euch bezaubert, denen doch Jesus Christus vor die Augen gemalt war als der Gekreuzigte? Seid ihr so unverständig? Im Geist habt ihr angefangen, wollt ihr’s denn nun im Fleisch (durch Gesetz) vollenden? Habt ihr denn so vieles vergeblich erfahren? Der euch nun den Geist darreicht und wirkt solche Taten unter euch, tut er’s durch des Gesetzes Werke oder durch Glauben? 

Denn die aus des Gesetzes Werken leben, die sind unter dem Fluch. Denn es steht geschrieben (5. Mose 27,26): »Verflucht sei jeder, der nicht bleibt bei alledem, was geschrieben steht in dem Buch des Gesetzes, dass er’s tue!« 

Christus aber hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, da er zum Fluch wurde für uns – denn es steht geschrieben (5. Mose 21,23): »Verflucht ist jeder, der am Holz hängt«

Das Überwältigtsein der Galater durch die Erkenntnis Christi, das Erkennen Gottes in seinem Sohn – das alles war nicht mehr bestimmend und lebendig. Der Glaube – Solus Christus, allein Christus – genügte ihnen nicht mehr.

“Es kommt mir so vor, als müsste ich euch noch einmal unter Schmerzen, unter Wehen gebären,” schreibt Paulus weiter. Seine Gemeinde hatte ihre Anfänge aus den Augen verloren und so kämpfte Paulus um seine Gemeinde, wie eine Mutter um ihre Kinder. Selbst Petrus war von der universalen Liebe  abgewichen. Er hatte nachgegeben, hatte sich distanziert von den Heidenchristen und damit von der Liebe Christi zu den Heiden, von einer Liebe,  die unbedingt und voraussetzungslos und uneingeschränkt ist.

Im Galaterbrief widerspricht Paulus Petrus, erinnert die Galater daran und warnt vor der Ansicht: “Wir sind doch von Geburt Juden. Wir brauchen doch keinen Messias, um gerecht zu sein. Wir haben doch die Tora, wir sind nicht auf die Begnadigung angewiesen. Wir sind der festen Überzeugung, zum Volke Gottes zu gehören. Wir sind auf den richtigen Weg und haben die Verheißung.“

Paulus mündet ein in ein Bekenntnis, dass mich nun seit einigen Jahren glücklicherweise begleitet, als eine Losung, in der ich das ganze Bekenntnis zu Christus zusammengefasst finde:

Ich Paulus, ich bin dem Gesetz durch das Gesetz gestorben. Ich bin mit Christus gekreuzigt. Damit lebe jetzt eigentlich nicht ich mehr, sondern Christus lebt in mir.“ Gal. 2:19

Ich bin mit Christus gestorben

Das muss man erklären, was bedeutet dies praktisch? Das, was ich und du in unserem sündigen Leib leben, das leben wir im Glauben, im Vertrauen auf den Sohn Gottes, der sich selbst für alle dahingegebenen hat.

Christus allein ist die Mitte unseres Lebens. Die Galater hatten sich irritieren lassen von Verführern, die sagten: “Christus – ja, aber …“ oder: “Christus – ja, aber Christus plus glauben ausüben!“ Jesus warnte davor. Tatsächlich gab es zu allen Zeiten nach Christus Erweckungen, es gab Evangelisationen, es gab Aufbrüche – und wann immer eine Bewegung entstanden ist, da gab es noch dieses Überwältigtsein von der Liebe Gottes in Christus – Christus alleine genügte!

Doch immer dann, wenn das „Christus alleine“, wenn der erste Elan nachließ, fragte man: „Was können wir noch besser machen, was müssen wir ergänzen? Was müssen wir hinzutun, was müssen wir unbedingt beachten?“ Und dann fügt sich zu Christus dieses Pluszeichen. Christus plus: Erkenntnis in sich aufnehmen! Christus plus: das Gesetz Mose! Christus plus: der treue und verständige Sklave! Christus plus: das Hingabeversprechen und das Bekenntnis zu einer „Organisation Gottes“. Und schon denken wir wie die Juden, die damals als Voraussetzung für die Taufe die Beschneidung forderten.

Für einen Zeugen Jehovas gehört zum Glauben und zur Bekenntnis zu Christus das Wirken für die Rechtfertigung Jehovas. Christus plus: Jehova das Beste geben! Christus hat uns gerechtfertigt als Sünder, aber jetzt müssen wir uns bedanken, indem wir uns selbst bewähren und uns für die Heiligung des Namens Gottes einsetzen, damit wir am Schlusstag bestehen können. Ja, Paulus ermahnte uns in 2. Kor. 13:5 auch zu prüfen, ob wir im Glauben stehen.

“Erforscht euch selbst, ob ihr im Glauben steht; prüft euch selbst! Oder erkennt ihr an euch selbst nicht, dass Jesus Christus in euch ist? Wenn nicht, dann wäret ihr ja nicht bewährt“. 

Interessant, wie die WTG diese Worte Paulus interpretiert. Gestützt auf 2. Kor. 13 nach ihrer NWÜ, hat sie einen Artikel verfasst (w05 15. 7. S. 21-25): „Bewährt euch immer wieder“.

In diesem Artikel geht es vorrangig nicht um unseren Glauben an Christus, sondern um Fragen wie: Unsicherheit in Bezug auf unsere Glaubensansichten, um die Autorität der Ältesten, die von „superfeinen Aposteln“ in Frage gestellt werden oder um das vollkommene Gesetz und Befehle Jehovas, die wir in der Bibel finden. Ja, richtig: Die Bibel enthält das vollkommene Gesetz Gottes, bildet den idealen Prüfstein, doch aufgrund dieser Prüfung haben Christen erkannt, dass sie Sünder sind und alleine der Glaube an Christus sie rettet und nicht das Gesetz. Deshalb sagte Paulus: „Prüft immer wieder, ob ihr im Glauben seid.“

Doch die WTG macht daraus,

Zitat Abs. 5: “Eine Prüfung soll gewöhnlich Aufschluss über eine Person oder eine Sache geben. Dazu dient ein Prüfstein oder eine Norm. In diesem Fall wird nicht der Glauben geprüft, also nicht die Gesamtheit der Lehren, an die wir glauben, sondern wir selbst. Für die Prüfung steht uns eine vollkommene Norm zur Verfügung“.

Und Paulus sagt: „Es ist Christus alleine. Ich bin durch das Gesetz dem Gesetz gestorben.“ Wieviel Gesetzlichkeit haben wir in unserer Versammlung und unserer Organisation? Das Evangelium bedeutet, dass Gott uns voraussetzungslos und bedingungslos liebt und dass er diese Liebe in Jesus Christus erwiesen hat. Als Zeuge Jehovas war mir dies nicht bewusst. Und einem Zeugen Jehovas kann dies auch nicht bewusst sein. Er wird diesen Gedanken empört von sich weisen und in dieser Feststellung einen Freifahrschein für Sünde befürchten, einen Rückzug in eine Komfortzone. „Man kommt doch nicht im Schlafwagen ins Paradies, man muss seinen Glauben ausüben.“ Das wäre doch alles viel zu einfach. Auf die Frage, wie er denn seinen Glauben ausübt, wird er dir in erster Linie die Aktivitäten aufzählen, auf die er immer wieder trainiert wird:

  1. das persönliche Studium der WTG Literatur (in der Annahme, dass es sich um ein Bibelstudium handelt)
  2. sein Zeiteinsatz im Predigtdienst
  3. seine regelmäßigen Versammlungsbesuche

Natürlich, auch Zeugen Jehovas wird das Opfer Jesu gelehrt, jedoch halbherzig und eher gequält, so nebenbei, da es ja nun mal so in der Bibel steht. Doch in erster Linie wird ihnen Christus und sein Leben und Wirken als Vorbild positioniert.

Doch Jesus Christus ist mehr als nur ein Vorbild für den Predigtdienst und mehr als ein Vorbild als guter Mensch! Er kam nicht auf die Erde, um uns zu zeigen und vorzuleben, was wir für Gott zu tun haben. Christus ist nicht zuerst ein Vorbild für uns, sondern eine GABE! Christus ist das Evangelium, wir sind es nicht. Natürlich, unser Leben soll das Evangelium wiederspiegeln, aber es kann nie Evangelium sein, denn sonst wird es wieder zum Gesetz.

In Römer 5 wird die Liebe Christi beschrieben, eine Liebe die auch den Feinden zukommt. Was bedeutet das? Die Liebe der meisten Menschen, mit denen wir zusammenleben, ist eine konditionierte, eine bedingte Liebe. Diese konditionierte Annahme und bedingte Liebe finden wir in allen Religionsgruppen, nicht nur unter Jehovas Zeugen.

Was meine ich damit? Nun, wir erfahren Anerkennung und Wertschätzung, bei erwartungskonformem Verhalten – wenn wir das tun, was von uns erwartet wird. Wir müssen uns anstrengen, um die Zuwendung zu erhalten, ohne die wir nicht leben können. Gottes Liebe, die uns in Jesus Christus offenbart ist, ist eine Liebe, die voraussetzungslos und absolut bedingungslos ist, einschließlich all der Fehler, all der Mängel, all der Schuld und all der Schattenseiten, die in meinem und deinem Leben existieren.

Hier habe ich habe besonders bei „den christlichen Zeugen Jehovas“ den heftigsten Widerspruch erfahren. „Aber du kannst doch nicht sagen, dass Gott den Menschen liebt, wie er ist. Damit machst du doch die Sünde klein“.

Nein, Gott ist nicht blind, er kennt deine und meine Sünden, ja, die der ganzen Menschheit. Er sieht nicht über die Sünde hinweg. Davon können wir überzeugt sein, denn Christus hat die Folgen unserer Sünden, ja die Sünden aller Menschen an seinem eigenen Leib gespürt und getragen.

Alles, was der Liebe und dem Leben im Weg steht, all das hat er getragen für mich und dich. Er liebt unbedingt und uneingeschränkt. Gottes Liebe ist voraussetzungslos und bedingungslos. Er hat uns zuerst geliebt, als wir noch Sünder waren und liebt uns auch dann noch, während wir Sünder sind.

„Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns seine Liebe geschenkt. Er gab uns seinen Sohn, der alle Sünden auf sich nahm und sie gesühnt hat.“ 1. Joh. 4:7-13 Hfa

Aber nun sagen wir: “Ja, aber das kann doch nicht wahr sein, ich muss doch von mir aus auch etwas tun, ich muss doch etwas beitragen. „Ich glaube an Christus“, das kann doch jeder sagen!“

Wirklich? Anscheinend nicht, zumindest nicht so, wie es richtig wäre, bedingungslos.

Ja, wir werden durchaus mit einbezogen, aber wir müssen nichts leisten. Ja, die Liebe wird uns verändern, sie wird in unserem Leben etwas bewegen, aber das, was Liebe bewegt, ist nicht die Bedingung für die Liebe, sondern die Folge.

Die Erkenntnis der Liebe Gottes in Christus ist: Ich brauche nichts, gar nichts von mir aus zu leisten oder an Qualitäten mitzubringen, um von Gott ganz geliebt zu sein. Was heißt das denn jetzt für den Glauben, für die Heiligung, für mein eigenes Leben? Glauben bedeutet nicht, die menschliche Antwort auf das göttliche Evangelium, sondern Glauben bedeutet, dass ein Mensch Gott erkennt, das Evangelium versteht, die Hand Christi spürt und ergreift und sich ergreifen lässt.

Aber wann geschieht eigentlich das Absterben gegenüber der Sünde? Es gibt Gläubige, die mögen sagen: “Das ist ein Reifungsprozess der Heiligung.” Andere sind überzeugt: “Das geschieht bei der Glaubenstaufe.“ Und eine dritte Gruppe könnte sagen: “Wenn ich Märtyrer würde, dann würde es ja irgendwann mal reichen mit dem Abgestorbensein gegenüber der Sünde!”

Nein! Paulus sagte von sich: „Ich bin auf Golgatha mit Christus gestorben.“ Können wir das auch so sagen? Ja, er hat dich und mich, ja uns alle angeschaut als es uns noch gar nicht gab und ist gestorben, bevor wir all die Sünden taten, die er trug. Was heißt das? “Wer gestorben ist, der ist frei von einem Anspruch”. Paulus erklärt später in Römer 6, was er hier so verdichtet sagt. „Keine Macht der Welt, nichts im Himmel, nichts auf der Erde, keine Zukunft, keine Vergangenheit, keine Gegenwart, kein Mensch, kein Herrscher, kein Tyrann, kann mich mehr trennen, von der Liebe Christi.“

Christus hat sich mit uns Menschen identifiziert und jetzt können wir eine Einheit mit ihm sein. Damit meine ich nicht eine mystische Einheit, eine emotionale Einheit, nein, es ist die Einheit, die Christus hergestellt hat. Und diese Einheit ist alles, was wir brauchen. Glaube ist nicht Leistung, Glaube ist Beziehung, nämlich die Beziehung zu Gott selbst in seinem Sohn Jesus Christus.

Als ich mit 12 Jahren zum Glauben kam, dachte ich: „Christsein kann ja nicht so schwer sein.“ Damals existierten für mich als Kind klare Regeln. Ein Christ soll in der Schule nicht abschreiben, ein Christ sollte weder rauchen noch trinken. Als junger Mensch stellten sich die Anfänge der Heiligung relativ unkompliziert dar. Dann aber, als ich mich intensiv mit der Bergpredigt beschäftigte, merkte ich: Christsein ist nicht leicht, ja ich stellte fest: Christsein ist schwer.

Doch dann lernte ich: Christsein ist nicht nur schwer, Christsein im absoluten Sinn ist unmöglich. Kein Mensch kann von sich aus Christ sein. Denn Christsein ist nichts, was ein Individuum selbst bewirken kann. Es geschieht durch die lebendige Beziehung zu Jesus Christus.

Christus plus! An dieser Addition zerbrechen die Menschen oder sie werden zu Heuchlern. Und so zerfallen die Gemeinden in Heuchler und Verzweifelte, wenn man sie unter das Gesetz bringt.

Aber sollen wir denn nichts tun? Doch! Sollen wir die Mission streichen? Bloß nicht! Aber wir sollen erkennen, was Christsein bedeutet. Es gibt nur einen Einzigen der für mich das Christsein glaubwürdig verkörpert hat, Solus Christus – Jesus Christus allein.

ER hat sein ganzes Leben keine Sekunde ohne seinen himmlischen Vater leben wollen. ER hat sich nie aus sich selber heraus verstanden, sondern immer aus der Liebe, der Treue und Zuwendung seines Vaters.

Johannes der Täufer wurde gefragt:“ Wer bist du?“ Und er gab eine skurrile Antwort: “Ich bin nicht der Christus. Ich bin nicht der Messias.” Jeder Nachfolger Christi sollte sich diese Worte über den Schreibtisch hängen, für den Rest seines Lebens. “Ich bin nicht der Christus. Ich kann nicht die Welt retten. Ich kann nicht die Welt erlösen.“ Wie soll ich einen anderen Menschen bekehren? Ja, natürlich, ein Christ schweigt nicht, er bezieht Stellung für seinen Glauben und lebt seinen Glauben und seine Hoffnung in der Liebe zu allen Menschen, aber die Rettung der Menschen liegt nicht in seiner Macht.

Wieviel Energie vergeuden Jehovas Zeugen damit, Menschen von ihrem Glauben bekehren zu wollen, in der Annahme, damit Menschen zu retten? Und er – Christus – erwartet das überhaupt nicht von uns. Wir sind nicht die Stellvertreter des abwesenden Jesus Christus.

Jesus hat niemanden als seinen Stellvertreter oder Helfer eingesetzt, außer den Heiligen Geist. Christus ist unersetzbar. Das Faszinierende ist, dass eine voraussetzungslose und bedingungslose Liebe so entkrampft, dass sie nicht folgenlos bleibt. So hat Jesus schon die Zöllner und Sünder verändert. Er nahm den Zachäus an, bevor der seine finanziellen Verhältnisse geordnet hatte und dieser konnte gar nicht mehr anders, als sie anschließend zu ordnen.

Wie befreiend ist es, wenn wir erkennen: Christus alleine genügt. Dann merken wir, wieviel dieser Christus in unserem Leben freisetzt. Ich weiß, dass einige jetzt denken: “Wenn das wirklich so wäre, dann könnte ich ja gerade tun und lassen, was ich will!” Nein, du kannst tun und lassen, was Christus will!

Christsein bedeutet: Getragen werden. Davon war Paulus so erfüllt, dass er sagen konnte: “Gott hat uns in Christus alles gegeben. Christus ist meine Weisheit. Christus ist meine Gerechtigkeit. Christus ist meine Heiligung und Erlösung.“ (1.Korinther 1,30)

Fang an, aus ihm, durch ihn und mit ihm zu leben! Jemand, der mit Christus lebt, eine lebendige Beziehung zu ihm hat, wird geführt. Weil er in jeder Minute seines Lebens mit ihm verbunden ist. Auf dieser Basis können wir beten, wenn es uns drängt das Evangelium zu verkündigen, auf dieser Basis ergeben sich Situationen, in denen wir voller Freude über unseren Glauben sprechen können,  wenn Christus es will. Hör auf, Gott Versprechen zu machen, welche du nicht zu halten vermagst. Fang an, ihm zu erlauben, seine Versprechen in dir zu erfüllen. Christus genügt. Mehr als ihn brauchen wir nicht, er ist Gottes Gerechtigkeit für uns.

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Stachelbeere

Lieber Autor, Vielen vielen Dank für diesen genialen Artikel! Wir sind noch auf dem Weg des “Erwachens”, des Verstehens was Christus eigentlich für uns bedeutet. Immer wieder frage ich mich, wie kann ich Christus näher kommen, ihn in mir wohnen lassen. Deine Worte, die vielen Gedanken und  Bibelstellen helfen mir enorm weiter mit Jesus zu leben. Ihn nicht nur als Vorbild oder guter Mensch zu sehen. Wahnsinn, was man sich als Zeuge Jehovas alles hat aufbürden lassen, das Joch wird immer schwerer gemacht und unser Herr Jesus sagte doch, seins ist leicht. Das Joch der JW.ORG ist nicht nur schwer… Weiterlesen »

Suchender

Lieber Bruder dein Artikel ist in der Tat analytisch fundiert. Aber war nicht Paulus führend dahingehend, Regelungen und Verfahrensweisen aufzustellen. War nicht Paulus derjenige, der im Römerbrief dazu ermunterte, der Aufforderung Jesu, Jünger zu machen und die Gute Botschaft vom Königreich zu verkündigen, Nachdruck verlieh? Jakobus schrieb: “naht euch Gott, und er wird sich euch nahen”…ebenso schrieb Jakobus: “Was ist der Glauben ohne Werke”… was Werke sind, darüber lässt sich philosophieren. Grundsätzlich kann man sich hier an die beiden wichtigsten Grundsätze halten, die Jesus proklamierte: 1. Gott mit ganzer Seele und mit ganzem Herzen zu lieben und 2. den Nächsten… Weiterlesen »

Boas

Bei dem Sinn hinter dem Artikel klicke ich doch glatt Mal auf “Mag ich”. Der gefällt nämlich mir richtig gut. ”
Solus Christus”

RoKo

Liebe Freunde. Nein heute passt es; Liebe Christen! Ein sehr guter Blogbeitrag. Wer klickt hier immer wieder “mag ich nicht”? Feinde Gottes & seines Sohnes? Naja ich liebe sie trotzdem. So als Christ. Eigentlich kann man den Beitrag nicht toppen. Vielleicht ein wenig ergänzen. Und dazu habe ich einen Hammer-Text gefunden, der hier zum Thema passt. Der Autor nannte schon 1.Joh. Kap 4. Sollte jeder mal lesen. Ich verlinke mal ein paar tolle Verse im Vergleich gegenüber einiger Bibelübersetzungen:  https://www.bibleserver.com/text/HFA.ELB.GNB.NLB.NeÜ/1.Johannes4:7-21   Der Hammer aber ist Vers 18. Bereits 100 mal gelesen, aber immer überlesen. Egal welche Übersetzung, der vermittelte Sinn… Weiterlesen »

Meereswoge

Guten Morgen, was für ein befreiender Artikel…..”Die Wahrheit wird euch frei machen” nicht nach Zeugen vorgefaßter Meinung, die wir alle nachplappern sollten, sondern die wunderbare Freiheit der Kinder Gottes…… Danke an den Artikel Schreiber, Worte voller Geistes und Liebe zu Vater, Sohn und Kindern Gottes… Er zeigt besonders auch, das wir, die auf dem Weg in die Freiheit sind, keine weitere Gemeinschaft brauchen, denn jede Gemeinschaft, Verein und dgl, hat eigene Regeln und Gesetze und Ansichten und “Wahrheiten”…..denen man sich unterordnen, übenehmen muß, um nicht wieder Randfigur zu sein… Wir sind in Christus alle vereint, in seinem Leib, damit mit… Weiterlesen »

Noomi

  Hallo Stachelbeere – Du fragst dich wie du Jesus Christus näher kommen kannst.   Ich habe folgendes gemacht: Beim Bibellesen (ganzes NT) habe ich mich ganz auf Jesus konzentriert und alle Stellen, die für mich etwas über ihn aussagten angestrichen. Dabei ist mir, wie dir aufgefallen, dass wir nicht das Evangelium des Christus verkünden und auch nicht das Evangelium der Gnade verstanden haben, sondern ein Gesetzes-Evangelium daraus gemacht haben. Mit dem IN SICH WOHNEN LASSEN habe ich ehrlich gesagt auch noch meine Mühe. Die Kernbotschaft von dem Epheserbrief ist die Zugehörigkeit zu Jesus. Auch der Hebräerbrief hat mir geholfen,… Weiterlesen »

David

“Immer wieder frage ich mich, wie kann ich Christus näher kommen”.

Diese Frage möchte ich auch in die Runde stellen:

18 Wachset aber in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Retters Jesus Christus! Ihm sei die Herrlich-keit, sowohl jetzt als auch bis zum Tag der Ewigkeit6! Amen7.

Was heißt “in der Gnade und Erkenntnis …. Christus wachsen”? konkret für Euch?

Ps:

Propaganda für JW.ORG  oder einen ominösen “Jehova”

(der von Hampelmännern wie diesem hier: https://www.youtube.com/watch?v=BpVwaP9aT84&feature=youtu.be)

ausgefüllt und definiert wird)

das garantiert nicht!

David

Stilles Wasser,

kurzer, knapper, perfekter, auf den Punkt gebrachter Kommentar!!! Sagt ALLES über ZJ.

Dein Zitat zeigt auch überdeutlich, dass sich ZJ nicht im Geringsten am Mitmenschen, den sie angeblich bepredigen und retten wollen interessiert sind. Ihnen geht es GANZ ALLEIN darum, SICH SELBST von (angeblicher) “Blutschuld” zu bewahren (wie Pontius Pilatus waschen sie ihre Hände in Unschuld) und wollen SICH SELBST retten (Gnosis = Rettung durch Selbsterkenntnis = Erkenntnis des ‘göttlichen Funkens in SICH SELBST = Negieren der Schuld des Menschen und Erlösung durch die Heilstat Jesu).

 

Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

David du fragtest: 18 Wachset aber in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Retters Jesus Christus! Ihm sei die Herrlich-keit, sowohl jetzt als auch bis zum Tag der Ewigkeit6! Amen7. Was heißt “in der Gnade und Erkenntnis …. Christus wachsen”? konkret für Euch? Als ZJ hätte ich eine biblische Antwort aus 2.Petr. 3 gegeben, unmittelbar vor der Verheissung vom “neuen Himmel und neue Erde” zeigt Petrus was zu t u n sei: 11  Da nun dies alles aufgelöst wird, welche solltet ihr dann sein in heiligem Wandel und Gottseligkeit! 12  Indem ihr erwartet und b e s c h l… Weiterlesen »

David

Obwohl manche ZJ und Ex-ZJ immer wieder die Freimaurer Wurzeln der ZJ in Zweifel anzweifeln, poste ich auf Grund einer aktuellen Ausstellung, welche die enge Verbindung der Fraumaurerei mit den ägyptischen Göttern, und Göttinnen, zeigt, mal ein paar Links:

https://www.hannover.de/Museum-August-Kestner/Sonderausstellungen/O-Isis-und-Osiris
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https://www.google.de/search?um=1&hl=de&client=firefox-a&rls=org.mozilla:de%3Aofficial&tbm=isch&sa=1&q=templar+cross+crown&oq=templar+cross+crown&gs_l=img.3…25135.25135.0.25733.1.1.0.0.0.0.93.93.1.1.0…0.0…1c.1.6.img.C7PvPG8FMNA&bav=on.2,or.r_qf.&bvm=bv.43828540,d.Yms&biw=1440&bih=746&cad=h
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https://www.wahrheitenjetzt.de/tag/grabstaette/

https://www.youtube.com/watch?v=aCdnshQywpI

https://e-watchman.com/pt/my-visitar-to-CT-russells-t%C3%BAmulo-local/

(VIDEO gucken)

https://www.google.com/search?biw=1366&bih=613&tbm=isch&sa=1&ei=TZcrW8SxJ4-YsAeemrzoDg&q=Isis+g%C3%B6ttin+&oq=Isis+g%C3%B6ttin+&gs_l=img.3..0l6j0i30k1l4.4624.4624.0.4915.1.1.0.0.0.0.81.81.1.1.0….0…1c.1.64.img..0.1.81….0.4cA4x88c4mU
comment image&imgrefurl=https%3A%2F%2Fandreasekklesia.wordpress.com%2Fcategory%2Fzeugen-jehova-hilfreiches%2Fzeugen-jehovas-falsche-lehre%2F&docid=mngs1gVknQwvxM&tbnid=PKzRrUnDwJZlVM%3A&vet=1&w=968&h=593&bih=613&biw=1366&ved=0ahUKEwjXo9zn1eTbAhUCPVAKHSztA3MQ__EBCAM&iact=c&ictx=1

Stachelbeere @Michaela

Liebe Michaela.

Ich musste richtig dolle lachen als ich deine vorgeschlagene Strafe für Bruder Eifrig gelesen habe: 10 Stunden Predigtdienst OHNE aufschreiben!!! Echt zum brüllen😂😂😂🤣. Ich glaube eine schlimmere Strafe gibt es nicht für einen ZJ…😜

Etwas Humor und Lachen tut soooo gut-  Danke.

Euch allen einen schönen Abend

Tilo

Lieber Autor,

deine Ausführungen haben mir gefallen, räumst du doch mit einigen “Standardansichten” von Zeugen Jehovas auf und stellst etwas richtig, was in der Org. die Menschen davon abhält, zu Gott zu finden.

Herzlichen Dank und liebe Grüße aus Olbia!

Tilo

 

Sliva

Lieber Bruder,

Dein Artikel war für mich sehr hilfreich. Hier hat der Ausdruck ” Bedingungslose Liebe”  an Sinn gewonnen.  Das bringt uns naher an Jesus und seinen Vater Jehova. Dies führt uns zu einem aktiven Glauben. Wir lernen auch zu vergeben, bessere Menschen zu werden und reflektieren diese Liebe gegen außen.

Danke denn du hilfst mir weiter im wandeln im Glauben. Ich habe mir einiges herausgeschrieben, was für mich sehr wichtig ist.

Lieber Gruß

Sliva