Kann man an Gott irre werden?

„Lasst uns wissen: Was sollen wir ihm sagen? Wir tappen doch im Dunkeln und wissen nichts.“ (Hiob 39:19)

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Weil ein glaubender Mensch in einer Welt des Unglaubens leben muss, ist er ständig gezwungen, seinen Glauben zu verteidigen und zu bestätigen. Es ist leider eine Tatsache, dass die ganze Menschheit den Mächten der Verführung ausgesetzt ist, so hat es jedenfalls Jesus Christus prophezeit. (Off. 3:10) Im Spannungsfeld zwischen Gut und Böse muss sich der Glaubende bewähren. Ständig regnet eine teuflische Propaganda auf ihn herunter, die ihn für alles vereinnahmen will, nur nicht für das, was Gott will.

Sein Glaube ist seine Insel, die vom Meer des Unglaubens überspült werden kann. Immer wieder muss er sich klarmachen, woran er glaubt und wem er sein Vertrauen und sein Herz geschenkt hat. Jeden Tag muss er zeigen, dass er seine christliche Freiheit nicht verkaufen will, um sich unter das Joch einer religiösen oder politischen Ideologie zwingen zu lassen. In Gedanken, Wort und Tat will er sich in diesem Kampf auf die Seite seines Erlösers stellen: Das ist sein fester Wille.

Ich habe nach einem Beispiel gesucht, um zu verstehen, wie heftig der Kampf werden kann, wenn man seinen beunruhigenden Gedanken ausgeliefert ist, wenn Unglück und innere Not das Denken vergiften und einen an Gott irremachen können. Und ich habe an Hiob verstanden, wie leicht es ist, an Gott irre zu werden. Wie kam es dazu?

Aus dem ersten Kapitel des Buches „Hiob“ geht hervor, dass Satan Gott mit der Behauptung herausforderte, Hiob würde ihm nur aus Berechnung treu bleiben; die Treue Hiobs wäre nur durch den Segen und den Schutz Gottes gekauft. Darum sagte er zu Gott: „Versuch es doch einmal, und lass ihn alles verlieren, was er hat! Ob er dir dann nicht ins Angesicht flucht?“ Und so kam es, dass Gott dem Satan erlaubte, den treuen Hiob anzugreifen. Und dann verlor Hiob alles – bis auf sein Leben. Vom Gespräch zwischen Gott und Satan wusste Hiob nichts. Darum suchte er nach einer Erklärung für seine Lage und forderte von Gott Rechenschaft. Er forderte Gott auf, ihm zu sagen, warum er so schrecklich leiden musste. Und weil Gott ihm nicht antwortete, unterstellte er ihm Willkür. Seine Bekannten versuchten, ihm eine Sündenschuld einzureden; immer wieder sagten sie ihm, dass er wegen versteckter Sünden zu leiden habe.

Aber Hiob fand in seinem Gewissen keine große Schuld. So verfestigte sich die Meinung, dass Gott ihn hasse und deshalb verfolge. Er glaubte also, unter dem Einfluss seiner eigenen Gedanken und dem Gerede seiner Bekannten, von Gott verlassen worden zu sein. Mehr noch: Er zweifelte an Gottes Moralität, an Gottes Liebe und Gerechtigkeit, soweit sie ihn betraf. So bringt er in seiner Klage zum Ausdruck, dass er keine Hoffnung mehr habe. Und schließlich scheint er Gott für das Böse verantwortlich zu machen, wenn er sagt:

„Es ist alles einerlei. Darum sage ich: „Er bringt den Schuldlosen wie den Schuldigen um! Wenn die Geißel plötzlich tötet, lacht er über die Verzweiflung der Unschuldigen. Er hat die Erde einem Schurken gegeben und alle Richter blind gemacht. Wenn nicht er, wer dann? (Hiob 9:22-24)

Wie kam Hiob dazu, zu sagen, dass Gott über die Verzweiflung der Unschuldigen lache? Wie kann er sagen, dass Gott alle Richter blind gemacht habe? Ist er tatsächlich der Meinung, dass Gott alles in die Hände eines Schurken gegeben habe? „Wenn nicht er, wer dann?“, fragte er zweifelnd. Seine Worte sind bitter und erwecken den Eindruck tiefer Verzweiflung. Ja, mehr noch: Er macht Gott für das Böse verantwortlich! Es ist ihm alles egal: „Und wenn ich Kopf und Kragen riskiere“:

„Seid still, ich will jetzt reden, mag über mich kommen was will. Und wenn ich Kopf und Kragen riskiere. Ich setze mein Leben aufs Spiel! Und wenn er mich tötet, ich warte auf ihn und verantworte mich vor ihm. Schon darin sehe ich mein Heil, denn kein Schurke hat Zutritt bei ihm.“ (Hiob 13:13-16)

Aus diesen Worten klingt auch eine vage Hoffnung auf, wenn er meint, einmal vor Gott zu stehen, um sich vor ihm verantworten zu können. Seine Vorwürfe erscheinen ungerecht, aber ich will nicht vergessen, dass Hiob ein Mensch war, der ein festgefügtes Weltbild besaß, das mit einem Schlag zertrümmert wurde: Ein Abgrund hatte sich geöffnet, vor dem ihm grauste. Er hatte den festen Halt verloren und glaubte, dass Gott sein Feind geworden war. Voller Verbitterung sagt er zu Gott:

„So will auch ich meinen Mund nicht halten, will reden in meiner inneren Angst, will klagen voller Bitterkeit. … Wenn ich sage: ‚Mein Bett soll mich trösten, so erschreckst du mich mit Träumen, bringst mich durch Visionen in Angst, so dass ich lieber ersticken wollte, lieber den Tod, als meine Knochen hier sehe. Ich bin es satt! Ich mag nicht ewig leben. Lass mich! Habe ich gesündigt? Was tat ich dir an, du Wächter der Menschen? Warum hast du mich zu deiner Zielscheibe gemacht? Warum werde ich mir selbst zur Last? Warum vergibst du mein Vergehen nicht und erlässt mir meine Schuld? So lege ich mich in den Erdenstaub und wenn du mich suchst, so bin ich nicht mehr.‘ (Hiob 7:11-16, 20, 21)

Seine drei Bekannten reden weiter ihren Unsinn und können Hiob nicht helfen. Und sie können nicht helfen, weil sie ein verfälschtes Gottesbild pflegen, das ja zu falschen Schlüssen führt, mit denen sie Hiob noch tiefer in seine Zweifel hineinführen. Da muss erst ein junger Mann kommen, der das Gerede der Alten entlarvt und Hiob auf seine eigentliche Unterlassung hinwies.

Es ist Elihu, der rasch die Schwachstellen dieses tradierten, falschen Gottesbildes erkennt. Zuerst stellte er fest, dass Gott in seiner Erhabenheit und Größe dem Menschen keine Rechenschaft schuldet; er muss sich vor keinem Menschen rechtfertigen, wie es Hiob gefordert hat. Dann betonte er das, was auch Hiob gewusst hat: Gott regiert vollkommen gerecht und herrscht mit vollkommenem Wissen über die Welt. Das sind die Fundamente, auf denen die Beziehung zu Gott ruhen sollte. Und noch etwas gehört dazu: Es ist die Tatsache, dass Gott nicht von uns abhängig ist, dass er nicht unser Diener ist und trotzdem auf den Menschen achtet, ihn erzieht und ihm nicht sich selbst überlässt. In seiner Rede im Kapitel 33 schilderte Elihu, wie Gott z. B. auf den Menschen einwirkt und ihn in seinem Gewissen anspricht, damit „das Licht des Lebens ihm leuchte”.

Hiobs Denkfehler

Hiob hat so erhabene Worte über Gott gesagt, dass ich mich wundere und frage, warum er seinen Vater im Himmel als grausamen Feind beschrieb? Es war der überaus große Leidensdruck, der ihn irre machte. Dazu kamen noch die falschen „Tröstungen“ seiner Bekannten, die ständig wiederholten, dass er für seine geheimen Sünden zu büßen habe. Und der arme Hiob beteuerte ihnen immer wieder, dass sein Gewissen rein sei. Aber darauf gingen sie gar nicht ein. In seiner Verbitterung sagte Hiob:

„Käme doch, was ich begehre, dass Gott mein Verlangen erfüllt, dass Gott sich entschließt, mich zu töten, seine Hand enthemmt und mich ums Leben bringt. So könnte ich mich noch trösten und jubeln in der grausamen Qual, denn die Worte des Heiligen habe ich nie überhört. Welche Kraft hätte ich, noch zu hoffen, was ist das Ziel, für das ich durchhalten soll?“ (Hiob 6:8-11)

Wenn ich diese Worte lese, dann ahne ich, in welcher schlimmen Lage sich Hiob befand. Und dann bekomme ich selbst Angst davor, in so eine Situation zu geraten. Das wäre die schwärzeste Hoffnungslosigkeit! Da kann man sich nur noch den  Tod wünschen! Auf einen Schlag ist das ganze gelebte Leben eine einzige, sinnlose Nichtigkeit geworden. Innerhalb kürzester Zeit fühlte sich Hiob geistig heimatlos geworden, vertrieben aus der Nähe Gottes, denn er meinte, von Gott nicht mehr geliebt zu werden. Traurig erinnerte er sich an die Zeit, als Gott ihn beschützte:

„Ach wäre ich doch wie in den früheren Jahren, wie in den Tagen, als Gott mich beschützte, als seine Leuchte über mir schien, als ich in seinem Licht durchs Dunkel ging; wie ich war, in der Zeit meiner Reife, als Gottes Freundschaft über meinem Zelt stand, als der Allmächtige noch mit mir war.“ (Hiob 29:2-5)

Wie schlimm muss es sein, seine frühere Überzeugung aufgeben zu müssen, weil der Verstand mit dem Widerspruch zwischen Gottes Liebe und dem eigenen Erleben nicht zurechtkommt. Für den menschlichen Verstand scheint dieser Widerspruch unauflösbar. Darum kam Hiob dazu, so über Gott zu denken. Aber ist damit schon alles erklärt? Ich möchte fragen, ob ein Mensch tatsächlich sich selbst und seinen Gedanken so ausgeliefert ist, dass er an seinem Gott irre werden muss? Aber was kann man tun?

Die Antwort wird von Elihu gegeben: „Hat Hiob denn zu Gott gesagt: ‚Ich trage es, ich will nichts Böses tun? Zeig du mir, was ich nicht sehe! Habe ich Unrecht getan, ich tue es nicht wieder‘.“ (Hiob 34:31, 32) Ich muss feststellen, dass Hiob diese Bitte um Hilfe nicht geäußert hat. In seinem Sinn war dieser Wunsch wohl vorhanden, aber er konnte keine Gestalt annehmen, weil einerseits die Belastung ungeheuer stark war und der Einfluss seiner drei Bekannten ihn davon ablenkten. Das ist menschlich und verständlich! Und es erinnert an eine Spruchweisheit aus dem Buch Prediger: „Denn Bedrückung macht selbst den Weisen toll, und Bestechung vernebelt den Verstand.“.

Elihu vertieft seine Kritik an Hiob und sagte:

„Man schreit, dass viel Gewalt geschieht, man ruft um Hilfe vor der Willkür der Großen. Aber keiner sagt: ‚Wo ist Gott, mein Schöpfer, der Lobgesänge gibt in der Nacht, der uns Besseres lehrt, als die wilden Tiere und klüger macht als die Vögel?’“ (Hiob 35:9-11)

Und hier möchte ich Jesus Christus zitieren, der sagte, dass Gott denen den heiligen Geist gibt, die ihn darum bitten (Luk. 11:13). Und bei seinem Jünger Jakobus lesen wir:

„Wenn es aber jemand von euch Weisheit fehlt, dann bitte er Gott, der allen willig gibt, ohne Vorwürfe zu machen, und sie wird ihn gegeben werden.“ (Jak. 1:5)

So würde ich auch von meinem Standpunkt aus raten, aber wie ich unter starker Belastung handeln würde, weiß ich nicht mit Sicherheit. Ich kann es mir vornehmen, aber wenn ich bescheiden sein will und nicht zu sehr auf mich selbst vertraue, dann würde ich dasselbe sagen, wie der Schreiber des 119. Psalms: „Ich bin wie ein verlorenes Schaf. Suche deinen Diener, denn deine Gebote vergaß ich nicht!“

Ich bin mir sicher, dass ein Glaubender diese göttliche Aufsicht und Aufmerksamkeit unbedingt braucht. Wenn wir nur auf unseren Verstand angewiesen wären, könnten wir im Glauben nicht bestehen; dann wäre das Versagen unausweichlich.

„Zeige mir, was ich nicht sehe!“ Mit dieser Bitte gesteht ein Mensch seine Abhängigkeit von Gott ein. Damit erkennt er an, dass sein eigener Verstand, dieses wunderbare Werkzeug des Menschen, allein nicht ausreicht, um in allen Lebenssituationen zurecht zu kommen. Nach Elihus Worten „Ich trage es, ich will nichts Böses tun“ hätte Hiob sich darauf besinnen sollen, alles ruhig zu ertragen. Sollte das Fatalismus bedeuten? Nein, er sollte zum Ausdruck bringen, was er anfangs gesagt hatte: Alles im Glauben, d. h. im Vertrauen auf Gott ertragen und auf Gott zu warten. Aber da Hiob seinen Gott fast aus den Augen verloren hatte, war dieser Gedanke in der zugespitzten Lage kaum möglich.

Wir benötigen immer bestimmte Einsichten, die nur Gott geben kann; sie erhält man durch Gottes Geist und in der engen Verbundenheit zu ihm. Gott kann seinen Dienern auch Einsichten durch Leiden vermitteln. Das spricht Elihu auch an:

„Und sind sie mit Fesseln gebunden, in Stricken des Elends gefangen, dann zeigt er ihnen ihr Tun, ihre Vergehen und ihren Stolz; dann öffnet er ihr Ohr für Zucht und befiehlt ihnen, vom Bösen zu lassen. Wenn sie hören und sich unterwerfen, vollenden sie ihre Tage im Glück und ihre Jahre in Freude. … Den Elenden rettet er durch sein Elend und öffnet sein Ohr durch die Not.“ (Hiob 36:8-15)

Und an Hiob gewandt fährt Elihu fort:

„Er lockt auch dich aus dem Rachen der Angst in einen weiten Raum ohne Enge, zur Ruhe an einem reich gedeckten Tisch. Urteilst du wie Gottlose es tun, werden Urteil und Gericht dich ergreifen.“

Elihu macht also auf die Notwendigkeit aufmerksam, sich als Glaubender Gott zu unterwerfen. Er sieht darin – und mit gutem Recht – den Weg zum Glück. Denn Gott ist nach seinen Worten unbegreiflich, aber nicht willkürlich und launisch; er IST Gerechtigkeit und beugt das Recht nicht! Auch Hiob darf darauf vertrauen. Damit ist Elihu am Ende seiner Rede.

Und nun tritt der Schöpfer auf den Plan. Aus dem Sturm spricht er zu Hiob und stellt mit Hinweis auf die Schöpfung Fragen, die Hiob natürlich nicht beantworten kann. Aber sie zeigen Hiob, wo er als Mensch steht. Im Prinzip war ihm das bekannt, und doch gewinnt er daraus eine wertvolle Einsicht: Er sieht sich in einem Gesamtzusammenhang, der durch Gottes Geist hergestellt wird, der ihn mit allem verbindet und in dem jedes und jeder seinen Platz hat.

Er weiß, dass auch er einen Platz in Gottes Liebe und Fürsorge hat. Er sieht ein, dass auch er von Gott wahrgenommen wird. Und nun bereut Hiob seine unbedachten Worte und macht sich ganz klein vor Gott. Er will nur noch von Gott belehrt werden und sieht ein, dass Nichtverstehen kein Recht gibt, über Gott schlecht zu denken und zu reden.

Mich hat die Haltung Gottes tief beeindruckt. Anstatt zornig auf Hiob zu reagieren und seine mächtige Überlegenheit zu demonstrieren oder gleichgültig zu sein, liegt ihm doch soviel an Hiob, dass er ruhig mit ihm spricht. Da herrscht nicht die Rechthaberei des Stärkeren, sondern das wahre Interesse am Menschen als einem Kind Gottes. Ich sehe die Barmherzigkeit, die Liebe und das Verständnis für einen armen Menschen, der sich in seinem Denken und Fühlen verrannt hat. Und Gott reißt ihn aus dem Rachen der Angst, gewährt ihm einen weiten Raum an einem reich gedeckten Tisch!

Er öffnete ihm die Augen des Herzens und nun konnte Hiob erkennen, was er falsch gemacht hatte und einsehen, dass Gott sich nicht für sein Handeln rechtfertigen und alles haarklein erklären und verdeutlichen muss, dass Glaube wirklich Vertrauen ist und Gott Vertrauen verdient! Auch wenn wir im Handeln Gottes nicht alles verstehen, dürfen wir doch vertrauen, weil wir wissen, dass Gott uns sieht und für uns da ist.

Wir dürfen davon überzeugt sein, dass unser Vater im Himmel immer für uns da ist und für uns sorgt. Er führt uns durch das Leben, durch alle Höhen und Tiefen Er steht als Vater neben uns mit helfender Hand und einem Herzen voller Liebe. Und weil wir Kinder sind, erzieht er uns, wenn es sein muss auch mit Not  und Leiden. Wir sind als seine Kinder bei ihm zu Hause! Das ist das Vertrauen, das Kinder zu ihrem Vater haben; so sollen wir werden, so wünscht es auch Jesus Christus: „Wenn ihr nicht umkehrt und wie die kleinen Kinder werdet, könnt ihr das Reich Gottes nicht erben.“ (Mat. 18:3)  Das ist der Glaube, der nicht erschüttert werden kann, weil Gott der Mittelpunkt unseres Lebens ist.

 

 

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Tilo schreibt u.a: Aus dem ersten Kapitel des Buches „Hiob“ geht hervor, dass Satan Gott mit der Behauptung herausforderte, Hiob würde ihm nur aus Berechnung treu bleiben; die Treue Hiobs wäre nur durch den Segen und den Schutz Gottes gekauft. Darum sagte er zu Gott: „Versuch es doch einmal, und lass ihn alles verlieren, was er hat! Ob er dir dann nicht ins Angesicht flucht?“ Natürlich ging Gott nicht auf die Herausforderung Satans ein weil gem. 1.Korinther 13:4-7 und Tilo schreibts auch, Gott voller Liebe ist. 4Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht… Weiterlesen »

Lieber Tilo, vielen Dank für deinen erbauenden Artikel! Ja, „Unterdrückung macht einen Weisen töricht“ (Prediger 7:7, Neue Zürcher Bibel). Wie schnell kann man da den Boden unter den Füßen verlieren und an Gott zweifeln! Auch der Prophet Habakuk stellte sich einmal ganz ähnliche Fragen wie der treue Hiob: „Wie lange schrei ich schon zu dir, Jahwe, / doch du hörst mich nicht! / Ich rufe: “Hilfe” und “Gewalt!”, / doch du rettest nicht. Warum lässt du mich das Unrecht sehen? / Warum schaust du dem Verderben zu? / Warum sehe ich nur Frevel und Gewalt, / erlebe Zwietracht und Streit?… Weiterlesen »

Lieber Tilo, du schaffst es mit deinen erfrischenden und bewegenden Artikeln immer wieder, dass mir vor lauter Freude die Tränen kommen. Du hast es so schön zusammengefasst und das gute Ende am Schluss von Hiobs Geschichte betont. Ende gut – alles gut! Tilo, ich danke dir für den Austausch! Was mir der Bibelbericht aus Hiob persönlich zeigt, ist, dass ich in schwierigen Lebenslagen durchaus jammern, schreien, fragen und spekulieren darf! “Wieso ich?” – “Wieso jetzt?” – “Wo bist du, Gott?” usw. Hab ich alles schon durch! Viel Mutlosigkeit, Verzweiflung und Weinen! Doch Gott sieht ja jede Träne von uns, wie… Weiterlesen »

Johannes 15:16

„Ich habe euch dies gesagt, damit ihr an mir nicht irrewerdet….“

Lg

Auf den ersten Teil seiner Prüfung antwortete Hiob:
“Hiob 1:20 Da stand Hiob auf und zerriss sein Gewand und schor sein Haupt; und er warf sich auf die Erde nieder und betete an.
21 Und er sprach: Nackt bin ich aus dem Leib meiner Mutter gekommen; nackt werde ich wieder dahingehen. Der HERR hat gegeben, der HERR hat genommen; der Name des HERRN sei gelobt!
22 Bei alledem sündigte Hiob nicht und verhielt sich nicht ungebührlich gegen Gott” Schlachter Ü.

Tilo: mein lieber Tilo: Ick wusste ja Jaanich, dass man an Gott … irre … werden kann! 🤷‍♂️ Ick versuch mal, … MEIN … „nein“ … am „Gott irre werden“ …mit meiner Gedanken und ˋErfahrungswelt‘ … kurz zu umreißen ein/ mein… dass Gottvertrauen verdanke Ick ja durch die Erfahrungen meiner von Leid geprüften Großeltern und den Verlust meines Vater´s … mit meiner schwangeren Mutter … und … mit DEREN… ˋumgehen ´ Dass … und mit Sicherheit mehr … siehe bei Hiob … oder auch Habakuk … oder bei diesen Asaf in Ps 73 undundund … dass kann schon irre machen… Weiterlesen »

Guten Tag Tilo, ein gewagtes Thema hast du aufgegriffen. Zurückhaltend, tröstend, einfühlsam. Sehr löblich. Wir haben im Gegensatz zu Hiob, Habakuk und anderen treuen Gläubigen einen entscheidenden Vorteil: Das Wissen, dass Jesus wirklich gelebt hat, Menschen ihn gesehen, gehört, erlebt haben und dies für uns aufzeichneten. Und doch gibt es heute mehr Irrtümer bezüglich des Glaubens als jemals zuvor wie schon tausende Religionen beweisen. Woraus besteht Irrtum? Immer aus dem Plural der gegenständlichen Frage. Als der Höchste Soloherrscher war und sein Wort in Eden unangefochten gab es keine Irrtümer. Als Satan sich zu einem Gott mauserte fing das Elend der… Weiterlesen »

Lieber Tilo, habe z.Z. nicht die Kraft, längere Kommentare zu schreiben. Deshalb hab ich in letzter Zeit auch nichts von mir hören lassen. Ich möchte dir jetzt aber doch mal für diese wunderbare Zusammenfassung von Hiob danken. Du sprichst mir wirklich sehr aus der Seele. Als hättest du den Artikel für mich geschrieben. Hab mich früher immer eher schwer getan mit diesem Bibelbuch. Weiß auch nicht so richtig, ob ich glauben soll, dass diese Geschichte auf wahren Begebenheiten basiert. Liest sich eher wie ein Kammerstück oder eine Parabel. Aber ist ja letztlich auch nicht so entscheidend. Werd das auf jeden… Weiterlesen »

Mehr als an Gott kann man an den gott- und anstandslosen Zeugen Jehovas irre werden.

Genug von den Lügen der Zeugenorganisation hatte jetzt wohl auch die australische Regierung. Und hat den dubiosen ZJ mit ihrem Finanzgebaren den Charity Status entzogen.

Lloyd berichtet heute Abend um 21:00 Uhr.

Ps: Die Zeugen Jehovas dagegen lassen verlautbaren: „The charitable arm of the Jehovah’s Witnesses, Watchtower Australia, says the organisation has resolved legal action with the charity watchdog after it threatened to revoke its tax-exempt status last November.“ Quelle: https://www.google.com/amp/s/amp.theaustralian.com.au/nation/jehovahs-witnesses-resolve-legal-stoush-with-charity-watchdog/news-story/2627927c637ab39d03623b8ba76194aa Übersetzung: „Der gemeinnützige Arm der Zeugen Jehovas, Watchtower Australia, sagt, die Organisation habe rechtliche Schritte mit dem Wachhund der Wohltätigkeitsorganisation eingeleitet, nachdem sie im vergangenen November mit dem Widerruf ihres Steuerbefreiungsstatus gedroht hatte.“ Kim Mikey hat unter Berufung auf PIMO Quellen (Zoom – Meeting) vor nicht all zu langer Zeit berichtet, dass die Watchtower-Führung nun wohl doch (noch) dem Redress Scheme… Weiterlesen »

Ps 2

siehe auch hier:

https://www.theislanderonline.com.au/story/7151844/jehovahs-witnesses-to-join-redress-scheme/

Wahrscheinlich macht der Wachtturm auch daraus wieder eine Geldmaschine und fordert von ihren Mitgliedern Spenden. Um ein mehrfaches dessen zu kassieren, was sie den Missbrauchsopfern zahlen. Zahlen offenlegen werden die Jehova-Banditen auch in Zukunft natürlich nicht.

Grüezi zusammen, Die Hiobsgeschichte gibt mir als Christ keine Standardantworten auf das unermessliche Leiden der Menschheit, keine Antworten, weshalb Gott das Böse so lange zulässt, welche Gründe ihn hindern universal einzugreifen.  Und dennoch vermittelt mir Hiobs  Geschichte eine wichtige Gewissheit, nämlich, Gott allein ist der Allmächtige, er hat die absolute Kontrolle über Satan und setzt ihm Grenzen. Zu jeder Zeit hält Gott das Heft selbst in der Hand. Satan ist keine ernstzunehmende Konkurrenz für ihn. Gott lässt in gewähren, innerhalb der von ihm festgelegten Schranken. Somit liegen alle Dinge die hier auf Erden geschehen, in Gottes Verantwortungsbereich. Diese Tatsache nun,… Weiterlesen »

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