Ottonio stellt sich...
 
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Ottonio stellt sich kurz vor  

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(@ottonio)

Ich bin kein "Eingeborener", sondern bin erst später dazu gekommen. Als Kind mochte ich die ZJ nicht, wenn sie an die Haustür kamen. Ich versteckte mich einmal sogar unter dem Tisch, als sie an der Haustür klingelten. Als sie endlich von meinen Eltern eingelassen wurden, und ein Familienstudium mit uns begannen, fiel mir auf, dass sie eigentlich nur das AT verwendeten und niemals (oder recht selten) das NT. Ausserdem gefiel es ihnen, die Kinderprügel-Verse der Bibel zu zitieren; gottseidank machte das keinen Eindruck auf meine Eltern. Ich erinnere mich auch, dass ich einmal zum Kalender ging, und nachsah wieviele Monate es noch waren, bis das Jahr 1975 endete. Ich mochte die ZJ nicht, als Kind hatte ich also eine gute Spürnase für Leute die irgendwie dumm waren.

Stattdessen liebte ich es später als sehr junger Teenager sonntags in die Messe zu gehen, oder auch abseits der Gottesdienste ganz für mich allein auf der Kirchenbank zu sitzen und die dortige Stille auf mich wirken zu lassen. Religiöse Gedanken haben mich also schon immer fasziniert.

Wie es so ist, fängt mit der Pubertät der Schlamassel an. Meine gute Spürnase verliess mich, ich hatte verstärkt Depressionen, gleichzeitig suchte ich nach Idealen, und ich willigte in ein "Bibel"-"Studium" ein. Gegen den Willen meiner Eltern habe ich mich heimlich mit einem ZJ in seinem Auto getroffen und auf dem Beifahrersitz irgendwelche Bücher studiert.

Als ich volljährig wurde, liess ich mich taufen, und habe andere Familienangehörige zu dieser Religion ermutigt. Ich war nicht der grosse Verkündiger, war niemals Hilfspionier oder echter Dienstamtgehilfe. Meine Predigtdienststunden krebsten am unteren Bereich herum, mir lag es mehr, mich mit Menschen zu unterhalten, die es interessierte, als Menschen anzuquatschen, die nichts wissen wollten. Ich liebte es, die Bibel (leider die NWÜ) stunden- und tagelang zu lesen und zu studieren, und auch alte Bücher wie die Schwarte "Babylon die Große" oder "Die Nationen werden erkennen..." usw. In der Versammlung wurde ich von manchen liebevoll als "Bibel-Lexikon" bezeichnet.

Es vergingen mehrere Jahre. In dieser Zeit geschah vieles, auch Negatives. Als mein Bruder starb, habe ich die Bibel quer durch den Raum in die Ecke geschleudert. Ich war wütend und wurde mit der Tatsache konfrontiert, dass die Ältesten nicht vor dem Sturm bergen, sondern - gewollt oder ungewollt - eher dazu beitragen, dass ein Sturm aufkommt.

Mit der Zeit bekam ich wieder die Kurve und ging weiter in die Versammlung. Kurz vor der Jahrhundertwende interessierte mich die Blutfrage besonders. Es interessierte mich, welchen Ersatz es bereits gibt bzw. demnächst geben könnte. Ich las den Focus und ging ins Internet. Damals war die Zeit als einige Pharmakonzerne auf der Suche nach Blutersatz war (was sie irgendwann aufgegeben haben).

Dann kam ich auf die "Blutreformer"-Homepage. Aus heutiger Sicht war es so eine Art Vorgänger-Version zu "Bruderinfo", wo ehemalige und aktuelle Älteste die Blutdoktrin der WTG kritisierten, basierend auf dem 9. Kapitel von Raymond Franz's Buch "Auf der Suche nach christlicher Freiheit".

Kann man jetzt auf folgendem Link finden: http://www.geocities.ws/athens/ithaca/6236/intro.htm

Da wurde mir bewusst, dass das Blutverbot der Bibel auf einen Gott des Lebens hinweist, das Blutverbot der WTG auf einen Gott des Todes hinweist. Das war der erste Domino-Stein. Weitere folgten.

Hat der Mensch eine Seele? Wenn er keine hat, ist dann der Auferstandene tatsächlich er selbst, oder ist es dann nur eine Kopie die denkt, es wäre der Auferstandene? http://answerjw.com/cftf/death/index.html

Ist Gott eine Trinität? Ist Jesus zu Weihnachten geboren? Was haben die Kirchenväter geschrieben? Was steht in den Apokryphen? Was ....  wie... wo .... ?

Die Fragen haben niemals aufgehört. Und ich halte mir die Antworten offen, ich erlege mir keinen Denkstopp auf. Ich verteidige die Bibel, ich kritisiere die Bibel, und ob jemandem das eine oder andere gefällt, das ist mir egal.

Ich verabscheue Menschen und Gruppen, die sich erdreisten, andere zu bevormunden. Jeder hat nur ein Leben, und es kann nicht wiederholt werden. Diese sollten sich um ihre eigenen Angelegenheiten kümmern und nicht andere an ihrem Leben hindern. Und die WTG gehört zu diesen, in meinen Augen, Verbrechern.

 

 

 

 

 

 

Weise nicht den Spötter zurecht, damit er dich nicht haßt; weise den Weisen zurecht, und er wird dich lieben! (Sprüche 9:8).
Antworte dem Narren nicht nach seiner Narrheit, damit nicht auch du ihm gleich wirst; antworte aber dem Narren nach seiner Narrheit, damit er sich nicht für weise hält. (Sprüche 26:4-5).

Zitat
Veröffentlicht : 2. Mai 2020 11:51
Michael gefällt das
Opa Klaus
(@opa-klaus)
Aktiver Gast

Lieber Ottonio, "man trifft sich im Leben öfter"
mich kennst Du von infolink her damals war ich dort "Egge Klaus". 

Auch in anderen Foren haben wir uns schon getroffen, vielleicht bald mal in Jurek seinem.
Meine Vita liest Du in meiner Vorstellung hier. 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 2. Mai 2020 12:47
(@ottonio)

Kannst du einschätzen, seit wann ich mich bei Bruderinfo als User registriert habe? Zeitliches kann ich nicht gut einschätzen. Es war lange vor 2019!

Weise nicht den Spötter zurecht, damit er dich nicht haßt; weise den Weisen zurecht, und er wird dich lieben! (Sprüche 9:8).
Antworte dem Narren nicht nach seiner Narrheit, damit nicht auch du ihm gleich wirst; antworte aber dem Narren nach seiner Narrheit, damit er sich nicht für weise hält. (Sprüche 26:4-5).

AntwortZitat
Veröffentlicht : 3. Mai 2020 14:58
Wildblume
(@wildblume)

Hallo Ottonio,

danke für den Link zum Blut,  hatte ich schon früher mal gesucht.

🌸🌸🌸

Schwarzes Schaf, aber Schaf....

AntwortZitat
Veröffentlicht : 3. Mai 2020 17:23
(@ottonio)

Wer mich privat ansprechen will:

Meine email-Adresse:

ottonio@hotmail.com

 

Weise nicht den Spötter zurecht, damit er dich nicht haßt; weise den Weisen zurecht, und er wird dich lieben! (Sprüche 9:8).
Antworte dem Narren nicht nach seiner Narrheit, damit nicht auch du ihm gleich wirst; antworte aber dem Narren nach seiner Narrheit, damit er sich nicht für weise hält. (Sprüche 26:4-5).

AntwortZitat
Veröffentlicht : 16. Mai 2020 15:45
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