Predigtauftrag für ...
 

Predigtauftrag für Christen?  

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Wildblume
(@wildblume)

Liebe Geschwister,

das frage mich in letzter Zeit öfter. Ein christliches Verhalten allein- genügt das?  Die meisten Mitmenschen sind bereits Christen. Wo beginne ich, andere zu richten, wenn ich ihnen vom wahren Glauben erzähle. Soll ich sie zum Christus führen? Kann ich das überhaupt? Wer bin ich denn, dass ich andere "belehre"?

Jemanden für die Organisation anzuwerben (nichts anderes ist das) ist einfach undenkbar für mich. Aber wie kann ich für Chrisus Zeugnis ablegen und sein Zeuge sein. Wie kann ich mich zu ihm bekennen?

Liebe Grüße

Wildblume 🌸🌸🌸

Schwarzes Schaf, aber Schaf....

Zitat
Veröffentlicht : 23. November 2019 14:47
Jurek
(@jurek)

Hallo Wildblume,

Ein christliches Verhalten allein- genügt das?

Was ist überhaupt ein christliches Verhalten?, sollte zuerst beantwortet werden.
Gehört nicht dazu: GOTT über alles zu lieben und seinen Nächsten wie sich selbst?
Und wer ist mein „Nächster“? JESUS erklärte das mit einem unter die Räuber gefallenen Juden und dem barmherzigen Samariter.

Natürlich wenn man auf der sinkenden Titanic ist, würde es FALSCH sein zu meinen: „Ach jetzt ist ja doch Nacht und da werde ich die Leute in derer Kabinen nicht stören!“…

Christen sind keine Privat-Christen nur für sich, und sonst soll davon niemand wissen, sondern die sind Bekenner CHRISTI und GOTTES (Zeugen JESU und JEHOVAS), wie auch des Evangeliums.

Die meisten Mitmenschen sind bereits Christen.

Das halte ich für Gerücht.
Statistisch zwar schon, aber eben nur auf dem Papier. Aber reell kaum bis gar nicht. Und das schreibe ich aus langjährigen internationalen Erfahrungen welche ich damit machte (Polen, Frankreich, Deutschland, Österreich).

Wo beginne ich, andere zu richten, wenn ich ihnen vom wahren Glauben erzähle.

Wenn man anderen keine Wahl lässt und droht mit Vernichtung…
Man soll das Evangelium als FROHE Botschaft predigen. Das andere (wie JESUS im Gericht mit diesen umgeht und bis dato welchen Wachstum er denen gibt) tut man CHRISTUS überlassen.

Soll ich sie zum Christus führen? Kann ich das überhaupt? Wer bin ich denn, dass ich andere "belehre"?

Ob du das kannst, musst du selber wissen. Aber dazu braucht man kein Theologiestudium!  Dazu braucht man persönliche Überzeugung.
Die Frage ist, ob du es willst, weil du GOTT liebst und deine Nächsten. 😉
Jedenfalls hier im Forum KANNST DU was über CHRISTUS schreiben.
Und es geht NICHT um belehren, sondern eben anderen was Gutes zu erzählen, wenn sich diese Möglichkeit dazu bietet.
Redest du sonst nie mit welchen anderen Leuten über Verschiedenes? Wenn ja, wieso nicht auch darüber, was dir persönlich das gibt und was du gut und wichtig findest?

Jemanden für die Organisation anzuwerben (nichts anderes ist das) ist einfach undenkbar für mich.

Der Luther hatte Joh 6:68 falsch wiedergegeben. Die NWÜ tut es richtig wiedergegeben = Nicht WOHIN, sondern ZU WEM. 😉

Aber wie kann ich für Chrisus Zeugnis ablegen und sein Zeuge sein. Wie kann ich mich zu ihm bekennen?

Das was dich an Evangelium am meisten erfreut.
Wenn du nur auch mal z. B. Joh 3:16 erwähnst und erklärst, was das für uns alle bedeutet und ggf. auch wie du das praktizierst, dann werden die Menschen das verstehen.
Ob sie es dann annehmen oder nicht, ist derer Sache. Aber man kann für sie beten.

Gruß

AntwortZitat
Veröffentlicht : 23. November 2019 16:10
Wildblume gefällt das
(@passionsblume)
Aktives Mitglied
Veröffentlicht von: @wildblume

Liebe Geschwister,

das frage mich in letzter Zeit öfter. Ein christliches Verhalten allein- genügt das?  Die meisten Mitmenschen sind bereits Christen. Wo beginne ich, andere zu richten, wenn ich ihnen vom wahren Glauben erzähle. Soll ich sie zum Christus führen? Kann ich das überhaupt? Wer bin ich denn, dass ich andere "belehre"?

Jemanden für die Organisation anzuwerben (nichts anderes ist das) ist einfach undenkbar für mich. Aber wie kann ich für Chrisus Zeugnis ablegen und sein Zeuge sein. Wie kann ich mich zu ihm bekennen?

Liebe Grüße

Wildblume 🌸🌸🌸

Liebe Wildblume

Christliches Verhalten allein reicht nicht. Es gibt viele Leute, die verhalten sich "christlich".

Die meisten Menschen nennen sich "Christen". Was sagt der Herr Jesus? Viele werden sagen: haben wir nicht in deinem Namen viele Dinge vollbracht? Und doch wird er ihnen bekennen: "Ich habe euch nie gekannt, weichet von mir ihr Übeltäter!"

Wenn Du jemandem vom wahren Glauben erzählst, richtest Du niemanden! Die Bibel sagt: wessen Herz voll ist, läuft der Mund über. 1. Petrus 3:15 sagt: "sondern heiligt vielmehr Gott, den Herrn, in euren Herzen! Seid aber allezeit bereit zur Verantwortung gegenüber jedermann, der Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist, und zwar mit Sanftmut und Ehrerbietung."

Wenn Du mit anderen begeistert über den Herrn Jesus und sein Werk sprichst, hat das mit Belehrung als solches nichts zu tun. Epheser 6:15 besagt, dass wir bereit sein müssen zum Zeugnis für das Evangelium des Friedens.

Der Leib Christi ist keine Organisation, sondern ein lebendiger Organismus. Wir (die wiedergeborenen Christen) sind lebendige Bausteine im Tempel des Herrn (1. Petrus 2:4). 

"Wie kann ich mich zu ihm bekennen?"

Zuerst einmal müssen wir erkennen, das wir in Gottes Augen lebendige Leichnahme sind, die der Gnade Gottes bedürfen (unfähig sich durch eigene Werke selbst zu retten). Dann müssen wir uns bekehren, umkehren und Busse tun (ein unbekannter Begriff in der Textkritik), d.h. wir müssen dem Herrn unsere Sünden bekennen und jede einzelne bereuen, denn er hat diese Sünden für uns am Kreuz getragen! Der Glaube wird uns dann von Gott geschenkt! Epheser 2:8

Dann kommt normalerweise die schriftgemässe Taufe: "im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes" (auch das wird mittlerweilen von Textkritikern abgelehnt). 

Johannes 6:47 "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der hat ewiges Leben. (Nicht nur wer glaubt!)

33) Denn das Brot Gottes ist derjenige, der aus dem Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt.

48) Ich bin das Brot des Lebens.

Das bedeutet, dass wir uns in geistlichem Sinn von unserem Herrn Jesus ernähren müssen. Unser Fokus muss auf den Herrn Jesus gerichtet sein: Hebräer 12:2 "..indem wir hinschauen auf Jesus" = indem wir wegschauen von allem anderen; und: 3) "Achtet doch auf ihn, der solchen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht müde werdet und den Mut verliert!"

Dasselbe erklärt Johannes in Kap. 3:14: "Und wie Moses in der Wüste die Schlange erhöhte, so muss der Sohn des Menschen erhöht werden.."

So wie die Israeliten, die von den Giftschlangen gebissen wurden, auf die Kupferschlange schauen mussten, um am Leben zu bleiben, müssen wir auf den Herrn Jesus schauen! 

Wenn wir unseren Fokus auf irgendeine Organisation richten, schauen wir zwangsläufig weg von Christus. 

Und als wiedergeborene Christen (die wir gemäss Johannes 3:3, 7 sein müssen) sündigen wir nicht mehr. 1. Johannes 3:9 "Jeder, der aus Gott geboren ist, tut nicht Sünde; denn sein Same bleibt in ihm, und er kann nicht sündigen, weil er aus Gott geboren ist." Das bedeutet nicht, dass wir ein fehlerfreies Leben führen, sondern dass wir nicht in der Sünde bleiben!

1. Johannes 1:7 "wenn wir im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde." 

1. Johannes 3:3 "Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt sich, gleich wie auch Er rein ist." 

Wir korrigieren uns fortlaufend, damit wir brauchbare Gefässe (goldene und silberne) für unseren Herrn sind.

Liebe Grüsse

Passionsblume

Passionsblume

AntwortZitat
Veröffentlicht : 23. November 2019 18:35
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 M.N.
(@m-n-2)

Liebe Wild 🌻,

betreffs dieses Themas anbei einige relevante Passagen aus dem Glossar:

Eintrag "Predigen":

Für die urchristliche Verkündigung kennt das NT verschiedene Begriffe, die so gut wie immer mit dem Thema "Christus der Erlöser" in Verbindung stehen. Betreffs dieser Begriffe heißt es im 'Theologischen Wörterbuch zum Neuen Testament' von Kittel und Friedrich unter dem Eintrag "kêrýssō" Abschnitt D.1 (einbändige englische Ausgabe):

"Es wäre ein Fehler, all diese Begriffe… unterschiedslos mit 'Predigen' zu übersetzen",

...so, wie es die WTG i. d. R. tut [.]

...

ὁμολογέω/ὁμολογία homologéō/homología – Röm 10,9.10; 1Tim 6,12.13; Heb 10,23; 13,15. "Bekennen/Bekenntnis" (zu Jesus Christus), in der NWÜ tendenziös als "Öffentliche Erklärung abgeben" wiedergegeben mit dem Ziel, das WTG-angeordnete "öffentliche Predigtwerk" biblisch zu "legitimieren"; siehe auch "Tauffragen" Nr. 2. Im Lichte von Mat 10,32 und Luk 12,8 ist das homología-Bekenntnis vielmehr ein persönliches Sich-Christus-Zubekennen, oder als Christ bekennen, das auf vielerlei Weise im Leben eines jeden Nachfolgers Christi zum Ausdruck gebracht werden kann, allem voran aber durch das Befolgen des von Christus selbst als Erkennungsmerkmal des wahren Christentums stipulierten christlichen agápê- Hauptgebotes (Joh 13,34.35), was eher durch Taten als durch bloße Worte geschieht.

(Zitatende)

Eintrag "Predigtauftrag":

Beim (von der WTG eigenmächtig als biblisch/göttliches Gebot verkauften) "Predigtauftrag" handelt es sich um einen von der WTG unter der Ägide des "Richters" Rutherford anlässlich des "ADV" Cedar Point-Kongresses 1922 (siehe "Haus-zu-Haus-Dienst" nebst Beispiel) postulierten, angeblichen "Auftrag" Jesu Christi an alle seine Nachfolger – einschließlich heutige Christen –, "Predigtdienst" zu verrichten (vgl. "Ernte; Erntewerk"); tatsächlich aber handelt es sich hierbei um die "ADV"-Klinkenputz-Direktive des "Richters" Rutherford an seine "Publicity Agents" genannten "Prediger" – ("Publish or perish!" – "Predige oder stirb!"); auch hierzu siehe "Haus-zu-Haus-Dienst"; wobei – neben dem eigenmächtigen Beiseiteschieben des christlichen Liebesgebotes, gepaart mit Glauben an Jesus Christus als ALLEINIGEM Erfordernis und Kennzeichen echten Christentums ("DAS Gebot"), siehe "Liebe" – in WTG-"Belehrung" gänzlich ignoriert wird, dass laut Mat 10,5.6; 15,24 und Apg 10,36-39 Jesu eigene Missionierung ausschließlich an seine jüdischen Zeitgenossen gerichtet und bei Abschluss seines irdischen Wirkens abgeschlossen sein sollte (deshalb die "Dringlichkeit" gemäß Mat 9,37.38/Luk 10,2 und Joh 4,35 und der Hinweis auf die laut Joh 9,4.5 bevorstehende "Nacht" der Untätigkeit ab Ende des irdischen Wirkens Jesu, d. h, der Beendigung der rein an die Juden gerichteten jesuanischen Verkündigung), und weiter, dass Christi Auftrag aus Mat 28,19.20 sowie Apg 1,8 an die damalige Urkirche gerichtet war und von speziell hierfür berufenen Evangelisten laut Röm 10,18; 15,18-20; 16,26; Kol 1,23 sowie 1Tim 3,16 auch erfüllt wurde (mehr hierzu s. u.), womit deutlich wird, dass die "Lieblings- Bibelstellen" der WTG – Mat 24,14 (dessen Kontext sich auf die Endzeit des damaligen jüdischen Systems und nicht auf eine von damaliger Perspektive aus in ferner Zukunft liegende Zeitepoche (unsere heutige Zeit) bezieht, siehe "Ende, das"; "Gegenwart (Christi)"; deshalb Gebrauch des Begriffes οἰκουμένη oikouménê und nicht γη gê) und Mat 28,19.20 sowie Apg 1,8 – nicht in ihrem Sinne als von jedem einzelnen heutigen Christen abzuarbeitende Leistungsanforderung gedeutet werden können.

(Zitatende)

Entsprechend 1Pet 3,1 ("durch den Wandel ohne Wort mögen gewonnen werden"; der Grundsatz gilt auch für Männer) soll das ganze Leben eines Christen - seine Lebensführung, sein Reden und Handeln, seine Mitmenschlichkeit - "Verkündigung" aka "Predigtdienst" sein - nicht aber dieses geistlose von-Haus-zu-Haus-Gestampfe bei Wind und Wetter, welches daJudge eigenmächtig zum alleinseligmachenden Alleinstellungsmerkmal "wahrer Christen" erklärt hatte. Was das Verbreiten der christlichen Botschaft betrifft, so lässt uns Offb 14,6.7 wissen, dass dieses vermittels des Wirkens von Engeln durchgeführt wird. Wir können getrost davon ausgehen, dass das von der WTG/von ZJ durchgeführte "Predigen" nichts mit dieser Verkündigung zu tun hat, denn dessen Ziel ist nicht die Hinführung von Menschen zu Jesus Christus und zum echt biblisch/christlichen Evangelium, sondern zu einer hochgradig fehlbaren, von Menschen zwecks eigener Interessenförderung geschaffenen Organisation, die sich über jeden Zweifel erhaben als "Falscher Prophet" geoutet hat. Das von der WTG stipulierte "Predigen" ist nichts anderes als Medienverlagsprodukt- und Propagandavertrieb im Klinkenputzer-/Drückerkolonnenstil, so wie es jeder popelige Staubsaugervertreter und Zeitschriftenverkäufer tut - nur dass dieser org-interessenzweckdienlichen Vertriebsmaloche ein biblisch/christliches Mäntelchen verpasst wird. That's all.

Gruß,
M.N.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 23. November 2019 22:11
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Jurek
(@jurek)

Mein pers. Gedanke zu dem Text aus 1.Pet 3:1:

Die Aussage Petri entbindet Christen nicht davon, mit anderen übers Evangelium zu sprechen.
Nur wenn man dann auf Gegnerschaft trifft, dann soll man sich nicht deswegen zerstreiten, sondern das Christsein vorleben. Weil AUCH DAS ist ein Zeugnis für andere.

Aber nie was zu sagen, ist falsch. Denn „christlich“ leben auch viele Atheisten, indem sie viele gute Dinge tun …

AntwortZitat
Veröffentlicht : 24. November 2019 3:25
Wildblume
(@wildblume)

@jurek

Hallo Jurek,

Du schläfst wohl nie...

😉😏

Schwarzes Schaf, aber Schaf....

AntwortZitat
Veröffentlicht : 24. November 2019 7:42
Rotkehlchen
(@rotkehlchen)

Guten Morgen!

Ich finde, Passionsblume hat das ganz toll geschrieben! 👍🏼

Im Alltag gibt es immer wieder Gelegenheiten über Jesus zu sprechen. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, tue ich das auch.

Es gibt einige Menschen, die auch aus anderen Religionen aufwachen und zu Jesus finden. Was für ein tolles Gefühl, wenn man merkt, überall tut sich was, weil Jesus die Menschen zu sich ruft! Wenn man im Gespräch dann auf solche Gemeinsamkeiten kommt, ist das ein außergewöhnliches Gefühl.

Es gibt aber auch Menschen, die früher mal einen Glauben hatten und durch verschiedene Umstände (z.B. durch das, was in den Religionen gelehrt wird oder passiert) ihren Glauben verloren. Mit so jemanden hat sich vor kurzem auch ein tolles Gespräch ergeben. Manche Fragen, die sie sich schon lange stellte, konnte ich direkt mit der Bibel beantworten. Wie schön ist es, wenn jemand das fehlende Puzzleteil findet und Jesus entdeckt! Dann kann der Glaube wieder wachsen...

Es gibt aber z.B. auch Menschen, die einen sehr festen Glauben haben. Sie lieben Jesus. Als so jemand erfahren hat, dass wir bei den Zeugen Jehovas ausgestiegen sind, hat sie uns mit Tränen in den Augen umarmt! ✨ - Dieses Gefühl dabei - ✨ Eine Frau aus der Nachbarschaft, die man nur flüchtig, vom „Guten Tag“ sagen kannte. Vorher waren wir uns völlig fremd, nun verbindet uns irgendwie der Glaube...

Mal sehen, welche weiteren Erfahrungen / Erlebnisse dazu kommen, wenn man keine Angst hat im Alltag über Jesus zu sprechen! Ich liebe es, wenn ich die Gelegenheit dazu bekomme...

Alle Liebe und einen schönen Sonntag!

Rotkehlchen 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 24. November 2019 8:25
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Edelmuth
(@edelmuth)
Vertrauenswürdiges Mitglied

Haben wir den Auftrag zu predigen?

(Apostelgeschichte 10:42-43) . . .Auch befahl er uns, dem Volk zu predigen und ein gründliches Zeugnis davon abzulegen, daß dies derjenige ist, der von Gott dazu verordnet ist, Richter der Lebenden und der Toten zu sein. 43 Ihn betreffend legen alle Propheten Zeugnis ab, daß jeder, der an ihn glaubt, durch seinen Namen Vergebung der Sünden erlangt.

Der Apostel Paulus war sich darüber im Klaren, dass ihm dies eine Notwendigkeit oder moralische Verpflichtung auferlegte, die gute Botschaft zu verkündigen

(1. Korinther 9:16) . . .Wenn ich nun die gute Botschaft verkündige, ist das kein Grund für mich zum Rühmen, denn eine Notwendigkeit ist mir auferlegt. Tatsächlich, wehe mir, wenn ich die gute Botschaft nicht verkündigte!

Wir sind moralisch verpflichtet, mitzuhelfen, anderen das Leben zu retten

(1. Timotheus 4:16) . . .Gib beständig acht auf dich selbst und auf dein Lehren. Bleibe bei diesen Dingen, denn dadurch, daß du dies tust, wirst du sowohl dich selbst als auch die retten, die auf dich hören.

(Römer 10:9-10) . . .Denn wenn du dieses ‘Wort in deinem eigenen Mund’, daß Jesus Herr ist, öffentlich verkündigst und in deinem Herzen Glauben übst, daß Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden. 10 Denn mit dem Herzen übt man Glauben zur Gerechtigkeit, mit dem Mund aber legt man eine öffentliche Erklärung ab zur Rettung. . .

 

Was hatten sie falsch gemacht?

(Johannes 18:37) . . .Deshalb sagte Pilạtus zu ihm: „Nun denn, bist du ein König?“ Jesus antwortete: „Du selbst sagst, daß ich ein König bin. Dazu bin ich geboren worden und dazu bin ich in die Welt gekommen, damit ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. . . .

(Offenbarung 12:17) . . .Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.

(Offenbarung 19:10) . . .Ich bin nichts weiter als ein Mitsklave von dir und deinen Brüdern, die das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben. Bete Gott an; denn das Zeugnisgeben für Jesus ist das, was zum Prophezeien inspiriert.. . .

(Offenbarung 6:9-10) . . .Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die wegen des Wortes Gottes und wegen des Zeugniswerkes, das sie innegehabt hatten, hingeschlachtet worden waren. 10 Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: „Bis wann, Souveräner Herr, heiliger und wahrhaftiger, hältst du dich davon zurück, zu richten und unser Blut an denen zu rächen, die auf der Erde wohnen?“ 

Sie haben den „Fehler“ gemacht, dass sie auf Gott und seinen Sohn mehr als auf ihre Kirche gehört haben. Dafür wurden sie von ihren Glaubensbrüdern ermordet, beginnend mit Jesus und seinen Jüngern und den Juden bis zu den christlichen Kirchen im Mittelalten. Dafür werden die, die das Zeugnisgeben für Jesus innehaben, vom Vater mit ewigem Leben „bestraft“

Ede

Diese r Beitrag wurde geändert 2 Wochen zuvor von Edelmuth
AntwortZitat
Veröffentlicht : 24. November 2019 10:31
ATHALJA
(@athalja)

Hello again!

Nehmen wir uns doch einmal Joh. 12:46 vor. Was sagt uns Jesus hier?

Ich bin als das Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, ´das Licht hat und` nicht in der Finsternis bleibt.

Das bedeutet: Jesus ist das Licht! Jeder (sollte) an Ihn glauben! Jeder (sollte) das Licht Jesu' haben!

Mein Licht wird aktiviert wenn der Bedarf/die Notwendigkeit dafür gegeben ist. Das ist bei mir öfters der Fall, denn meine Frau gehört zur Neu Apostolischen Kirche und die wiederum ist sehr "Jesus Orientiert". Nur kommt dabei des öfteren das besagte Licht Jesu' nicht so recht durch. Dann muss ich mein Zündholz aktivieren und etwas nachhelfen: Mit dem Schwertfisch! Schwertfisch? Ja, mit einem "Wesen" nehme ich das Schwert (alt. Bibel) und suche den Fisch (die Speise) um Klarheit zu erzeugen. Zugegeben - es gelingt nicht immer, denn es gibt ganz einfach zu viele unterschiedliche Standpunkte, bzw. Auslegungen.

Was tun? sprach Zeus. Tja, von dem halte ich nicht viel, aber tun kann ich schon was. Ich stelle z.B. die Frage "Wie würde Jesus, wenn er heute/jetzt unter uns wäre, reagieren?" 

Gut möglich, dass Er so manches Mal die Flucht ergreifen würde, denn einiges unter uns Menschen ist wahrscheinlich auch für Jesus nicht annehmbar. Schliesslich hatte Jesus ja sein "Belehrungswerk" abgeschlossen. Sein Licht sollte aber weiter leuchten, nicht wahr. Wohin aber und wie intensiv, magst du fragen. Es gibt doch keine "Gute/Richtige Glaubensgemeinschaft", alle sind in der besagten Finsternis.

Einmal stellte Jesus diese Frage (Joh. 6:67): »Wollt ihr etwa auch weggehen?«

Was war zuvor passiert? Der Vers 66 sagt aus: "Es zogen sich viele seiner Jünger von ihm zurück und begleiteten ihn nicht mehr."

"Viele seiner Jünger ... begleiteten ihn nicht mehr"! Wow! Deren Glaube war ganz offensichtlich nicht ausreichend um bei Jesus zu bleiben. Wie ist das bei uns? Muss ich - um meinen Glauben unter Beweis zu stellen - unbedingt predigen gehen? Nein! Ich darf aber bei entsprechender Gelegenheit darüber sprechen. Hatte Jesus seiner damaligen Gefolgschaft befohlen zu predigen? Nein!

Mein Standpunkt ist mit dem von M.N. identisch wenn er schrieb:

"... dass Christi Auftrag aus Mat 28,19.20 sowie Apg 1,8 an die damalige Urkirche gerichtet war und von speziell hierfür berufenen Evangelisten laut Röm 10,18; 15,18-20; 16,26; Kol 1,23 sowie 1Tim 3,16 auch erfüllt wurde...  womit deutlich wird, dass die "Lieblings- Bibelstellen" der WTG – Mat 24,14 (dessen Kontext sich auf die Endzeit des damaligen jüdischen Systems und nicht auf eine von damaliger Perspektive aus in ferner Zukunft liegende Zeitepoche (unsere heutige Zeit) bezieht, siehe "Ende, das"; "Gegenwart (Christi)"; deshalb Gebrauch des Begriffes οἰκουμένη oikouménê und nicht γη gê) und Mat 28,19.20 sowie Apg 1,8 – nicht in ihrem Sinne als von jedem einzelnen heutigen Christen abzuarbeitende Leistungsanforderung gedeutet werden können..."

Wie ist das jetzt aber in Überstimmung mit Joh. 6:68 zu bringen? Die Jünger wollten jetzt von Jesus wissen

»Herr, zu wem sollten wir gehen?« 

Nehmen wir diesen Inhalt und transformieren ihn auf uns heute: Wohin soll ich gehen?

Soll ich predigen gehen? Soll ich in die Versammlung gehen? Soll ich mich auf irgendein Programm vorbereiten? Evtl. ist der von mir verwendete Ausdruck "soll" mit "muss" zu ersetzen, es ändert aber nicht viel an der Wirkung...

Ich docke mich wiedereinmal an Jesus an, denn ich bin ja bekanntlich einer seiner Zeugen. Was bezeuge ich eigentlich? U.a. das Folgende aus Joh. 6:68:

»Du hast Worte, die zum ewigen Leben führen, und wir glauben und haben erkannt, dass du der Heilige bist, den Gott gesandt hat.«

Diese "Gute Botschaft" wurde bereits auf der gesamten Erde verkündet. Das damalige Werk ist also abgeschlossen. Was bleibt, ist das "Evangelium Jesu" zu glauben und durch mein Verhalten unter Beweis zu stellen. Bei jeder passenden Gelegenheit möchte ich genau das sehr gerne tun! Es wird für Jesus getan.

ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ

AntwortZitat
Veröffentlicht : 24. November 2019 10:38
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 Fred
(@fred)
Aktives Mitglied

@edelmuth

hallo Edelmuth, ich glaube bei dir ging ein WTG-pferd durch.

du schreibst "Paulus war sich darüber im klaren, dass ihm dies eine notwendigkeit oder moralische verpflichtung auferlegte, die gute botschaft zu verkündigen".

apg.13:2

als sie nun dem Herrn dienten und fasteten, sprach der Heilige Geist: "sondert mir Barnabas und Saulus aus zu dem werk, zu dem ich sie berufen habe"!

4) diese nun, ausgesandt vom Heiligen Geist, zogen hinab...

das, Edelmuth, war keine moralische verpflichtung sondern ein DIREKTER AUFTRAG von GOTT!

Paulus und seine gefährten durften nicht predigen wo sie wollten.

apg 16:6

als sie aber Phrygien und das gebiet Galatiens durchzogen wurden ihnen vom Heiligen Geist gewehrt, das wort in der provinz Asia zu predigen. als sie nach Mysien kamen, versuchten sie, nach Bithynien zu reisen; und der geist liess es ihnen nicht zu.

apg 16:9,1o

und in der nacht erschien dem Paulus ein gesicht: ein mazedonischer mann stand vor ihm,  bat ihn und sprach: komm herüber nach Mazedonien und hilf uns! als er aber dieses gesicht gesehen hatte, waren wir sogleich bestrebt, nach Mazedonien zu ziehen, in dem wir daraus schlossen, dass uns der Herr berufen hatte, ihn und das evangelium zu verkündigen.

an jedem neuen ort predigte Paulus IMMER zuerst den JUDEN! erst dann den heiden. gemäss Römer 1:16 und vielen anderen stellen.

"denn ich schäme mich des evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes kraft zur erretung für jeden, der glaubt, ZUERST für den JUDEN, dann auch für den Griechen;

logisch sagt Paulus: "wehe mir, wenn ich die gute botschaft nicht verkündigte"! denn es war ein direkter, unmissverständlicher auftrag von Gott! was, wenn er Gottes auftrag nicht nachgekommen währe? siehe Jonas.

logisch geben wir jedem, der rechenschaft fordert über die hoffnung, die in uns ist auskunft. ansonsten halte ich es so wie bereits von Passionsblume und MN beschrieben. 

 

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 24. November 2019 12:32
Edelmuth
(@edelmuth)
Vertrauenswürdiges Mitglied

Nee, Athalja

Diese "Gute Botschaft" wurde bereits auf der gesamten Erde verkündet. Das damalige Werk ist also abgeschlossen.

(Matthäus 24:13-14) . . .Wer aber bis zum Ende ausgeharrt haben wird, der wird gerettet werden. 14 Und diese gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis; und dann wird das Ende kommen.

Kann es sein, dass die Chinesen, die Inder und andere hinduistische und moslemische Staaten davon nichts bemerkt haben. Sie hängen jedenfalls einem anderen Glauben an.

Und, Harmagedon schon gewesen?

(Daniel 2:44) 44 Und in den Tagen dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das nie zugrunde gerichtet werden wird. Und das Königreich selbst wird an kein anderes Volk übergehen. Es wird alle diese Königreiche zermalmen und [ihnen] ein Ende bereiten, und selbst wird es für unabsehbare Zeiten bestehen; 

Ich glaube, da will jemand die Verkündigung der Guten Botschaft mit allen Mitteln verhindern, und das ist nicht Jehovas und Jesus Freund.

Ede

AntwortZitat
Veröffentlicht : 24. November 2019 13:08
 Fred
(@fred)
Aktives Mitglied
Veröffentlicht von: @wildblume

Liebe Geschwister,

das frage mich in letzter Zeit öfter. Ein christliches Verhalten allein- genügt das?  Die meisten Mitmenschen sind bereits Christen. Wo beginne ich, andere zu richten, wenn ich ihnen vom wahren Glauben erzähle. Soll ich sie zum Christus führen? Kann ich das überhaupt? Wer bin ich denn, dass ich andere "belehre"?

Jemanden für die Organisation anzuwerben (nichts anderes ist das) ist einfach undenkbar für mich. Aber wie kann ich für Chrisus Zeugnis ablegen und sein Zeuge sein. Wie kann ich mich zu ihm bekennen?

Liebe Grüße

Wildblume 🌸🌸🌸

ich denke dass wir nicht völlig befreit sind vom predigen. aber so wie die WTG vorgibt nicht! "informelles zeugnis" jederzeit, "von haus zu haus" nein. und schon gar nicht mit kind und kegel!

eph 4:11

und Er hat etliche als apostel gegeben, etliche als propheten, etliche als EVANGELISTEN, etliche als hirten und lehrer......

somit hat/erhielt nicht jeder die gabe zum predigen.

vor 15o jahren erkannten viele den wunsch das evangelium in die welt zu tragen. auch heute noch gibt es viele missionare. diese menschen erhielten aber diese spezielle begabung. ich spreche jetzt nicht von denen die in 2.kor 11:4f erwähnt werden.

die zeit in der die engel als verkündiger eingesetzt werden (off 14:6f) bezieht sich auf die zeit der grossen bedrängnis in der niemand predigen kann!

 

 

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 24. November 2019 14:39
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Wildblume
(@wildblume)

@fred

Interessant, lieber Fred!

Da ist also nix mit "Gerichtsbotschaft".....

Schwarzes Schaf, aber Schaf....

AntwortZitat
Veröffentlicht : 24. November 2019 15:44
RoKo
 RoKo
(@roko)

@fred

ich denke dass wir nicht völlig befreit sind vom predigen. aber so wie die WTG vorgibt nicht! "informelles zeugnis" jederzeit, "von haus zu haus" nein. und schon gar nicht mit kind und kegel!

Denke ich auch. Schon gar nicht die Kernbotschaft der ZJ: "Ihr müsst alle ZJ werden um nicht in Harmagedon umzukommen. Nehmt ihr nicht die Belehrung des t.u.v.S. an und seid ihr nicht mit der WTG verbunden, werdet ihr sterben..."

###

Ich las Wildblumes Frage. Ein paar gute Gedanken die viele nachdenklichen Zeugen bewegen. Sodann Jureks Antwort. Jeder kann sie selbst interpretieren. Ich lese ein Unterton vom Feinsten darin mitschwingen. ...und Jurek, betrachtet man Deine Antworten im letzten Monat, beschuldigst Du doch die Mitschreiber hier zu gern, unchristlich zu sein. Kehre mal vor Deiner Tür mein Bester. 😉 

LG RoKo

AntwortZitat
Veröffentlicht : 24. November 2019 16:30
Jurek
(@jurek)

Hallo RoKo,

ich habe nicht mit dir ein Problem, sondern du mit mir.  (Manche andere auch).   Und ich tat, was auch in Mat 5:23 Christen empfohlen wird, für was ich auch offen stehe.  Ich suche gute und friedliche Aussprache.  Und du nicht?

Das Problem ist, dass du irgendwas (hinein)liest von "Untertönen vom Feinsten", wo du dann sehr viel mehr daraus weißt was ich denke, als ich selber.  Und das ist ein Problem. 😥 

Wenn du was schreibst, dann stehe offen dazu und erkläre das, wenn man dich danach fragt, sonst brauchst du es nichts zu schreiben.  Weil das ist unchristlich!

Ich kann wenigstens zu dem was ich schreibe stehen und jeder darf mich konstruktiv fragen, wieso und weshalb.  🙂

Gruß

Diese r Beitrag wurde geändert 2 Wochen zuvor von Jurek
AntwortZitat
Veröffentlicht : 24. November 2019 17:07
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