Ehrst du Gott mit deinem Kleidungsstil?

Ehrst du Gott mit deinem Kleidungsstil?

Kommentar zum WT-Studienartikel September 2016: „Ehrst du Gott mit deinem Kleidungsstil?“

„Tut alles zur Verherrlichung Gottes.“ (1. KOR. 10:31)

2016684_univ_lsr_lgEs ist mal wieder so weit, eine Stunde lang müssen wir uns mit unserem Kleidungsstil und der Frage auseinandersetzen, ob nun ein Bart für einen Diener Jehovas angebracht ist oder doch eher nicht.  Schließlich hat der, (Zitat sinngemäß)  Souverän des Universums eine klare Vorstellung davon, wie sich seine (wahren) Anbeter zu  kleiden haben. Deshalb kleiden wir uns, nicht nur wie es uns gefällt, sondern auch wie es Jehova Gott gefällt.

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Für unseren Gott scheint es wohl keine größeren Probleme zu geben als sich um die Barttracht oder die Kleidermode seiner Diener zu kümmern. Die Menschen dieser Welt  leiden unter Flucht, Vertreibung, Vergewaltigung, Krieg, Krankheit und Hunger, aber der Souverän des Universums macht sich Gedanken darüber, wie wir uns kleiden sollten. Der Studienartikel will uns doch wirklich einreden, er freue sich sogar mit uns, wenn wir in dieser verdorbenen Welt etwas Passendes zum Anziehen gefunden haben.

Zitat sinngemäß nach Abs. 16: Es ist nicht immer leicht, eine Auswahl zu treffen, die vernünftig ist und von gutem Urteilsvermögen zeugt. Da sich viele Geschäfte dieser bösen Welt nach den neuesten Modetrends richten, kostet es vielleicht mehr Zeit und Kraft, adrette Röcke, Kleider und Blusen zu finden oder Anzüge und Hosen, die nicht zu eng sind. Doch unsere Brüder und Jehova schätzen es und freuen sich, wenn wir etwas Schickes und Passendes gefunden haben.

Hier gerät der normale Kleidereinkauf zum Kampf um das rechte Credo, um Jehova zu erfreuen, für den Fall, dass wir etwas Annehmbares gefunden haben. Das  Bewusstsein, unseren lieben himmlischen Vater durch unsere Kleidung zu verherrlichen — macht alle Unannehmlichkeiten mehr als wett. Das hätte man so wohl nicht gedacht. Die Ausdehnung von Vorschriften auf den Lebensstil hat zumindest den Vorteil, dass unsere vorbildlichen Sittenwächter ein weiteres Kriterium im Köcher haben, um die Reife ihrer Brüder beurteilen zu können. Irgendwie erinnert das an die kleinlichen Vorschriften der Pharisäer, um sich noch besser gegen das einfache Volk abgrenzen zu können.

Will sich die Organisation etwa mit diesem kleinkrämerischen Wachtturm-Studienartikel an der Oberfläche menschengefälliger Zurschaustellung bewegen, um von anderen Problemen abzulenken? Oder will man das Selbstbewusstsein der Brüder über eine eher konservative, nicht zeitgemäß uniformierte Kleiderhülle gegenüber der verdorbenen alten Welt stärken, in der sie wie Lichtspender leuchten sollen? So jedenfalls lassen sich keine gottgefälligeren Menschen stricken. Statt einem Wandel im Glauben könnte das irgendwann in einem Wandel des reinen Schauens enden. Für langsame aber stetige Änderungen besitzt der Mensch ja leider nur ein recht ungenügendes Wahrnehmungsvermögen.

Diese seichte Bibelexegese zu 1. Korinther 10:24-31 stützen zu wollen, wo es heißt, „Alles ist erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten“….“Niemand suche das Seine, sondern was dem andern dient.“, wirft doch eher wegen des Mangels profunderer Kenntnisse bei der WTG ein schiefes Licht nicht nur auf den „treuen und verständigen Sklaven“ sondern mehr noch auf Jehova, der sich offenbar mit adretter Kleidung betören lässt.

Zweifelsohne entspricht diese paulinische Empfehlung dem Gebot der christlichen Nächstenliebe. Die WTG sollte sich daher besser den gewichtigeren Themen Erkenntnisgewinn und Glaubensstärkung zuwenden, als den Sinn der Brüder für einen nach ihren eigenen Vorgaben ausgerichteten Kleidungsstil zu schärfen. Ganz nebenbei bemerkt, dürften sich arme Familien auch aus finanziellen Gründen schwer dabei tun den akzeptierten Geschmack der besser gestellten Mitstreiter zu treffen. Allzu leicht kann in den Versammlungen daraus ein durch die Mode bestimmtes Ausgrenzungskriterium entstehen.

Der Sklave sollte sich wirklich nicht als Herr über den Glauben und die Kleidermode seiner Untergebenen aufspielen, die ja nicht ihm sondern Christus gehören. Natürlich ist es der Verbreitung einer guten Sache nicht eben dienlich, und es sollte vom Tragen einer speziellen Barttracht besser Abstand genommen werden, wenn sie in der Öffentlichkeit negative Emotionen hervorrufen kann. Einem halbwegs mündigen Erwachsenen sollte man jedoch zubilligen das selbst zu erkennen.

Dieser Artikel dürfte insgesamt dazu führen, dass man sich wegen des äußeren Erscheinungsbildes gegenseitig noch kritischer beäugt oder die Mitstreiter in Schubladen einsortiert, wo sie nicht hin gehören. Eine solch unangemessene Kontrollfunktion ist der nicht abzutragenden Schuld der Christen, nämlich einander zu lieben, eher abträglich und daher abzulehnen.

Jedenfalls hatte Paulus sicherlich nicht diesen Aspekt im Sinn, wie das eindeutig aus dem Kontext hervorgeht. Es ging ihm vielmehr um unsere christliche Freiheit, gepaart mit Selbstverantwortung und nicht um kleinkrämerische, pharisäerhafte Vorschriften zu oberflächlichen Aspekten wie der Kleidermode oder Barttracht.

Sagt er beispielsweise nicht im Vers 25, alles, was auf dem Fleischmarkt verkauft wird, das esst und forscht nicht nach, damit ihr das Gewissen nicht beschwert. Wenn euch einer von den Ungläubigen einlädt und ihr wollt hingehen, so esst alles, was euch vorgesetzt wird und forscht nicht nach, damit ihr das Gewissen nicht beschwert. Wenn ich es mit Danksagung genieße, warum sollte ich mich dann der Kritik aussetzen müssen oder gar ins soziale Abseits gedrängt werden?

Paulus fordert uns hier auf unserem eigenen Gewissen zu folgen, wenn er sagt: forscht nicht nach, damit ihr euer Gewissen nicht beschwert werde. Wenn es also für DICH in Ordnung ist einen Bart zu tragen oder einen bestimmten Kleidungsstil zu wählen, der deinem Typ entspricht, dann mach dir keinen Kopf darüber und lasse dir auch von anderen keinen Kopf machen. Dadurch zeigst du christliche Reife und Eigenverantwortung. Der Sklave sollte endlich damit aufhören anderen vorzuschreiben, was sie tun sollen, schließlich trägt jeder mündige Christ seine eigene Last und kann selbst entscheiden, was sich gehört und was nicht. So sollte damals ein reifer und gläubiger Christ kein Problem damit haben, das von einem Opferzeremoniell für Götzen übriggebliebene Fleisch zu essen.

Und selbst,  „wenn euch ein Ungläubiger solches Fleisch vorsetzten sollte, sagte Paulus: „so esst alles, was euch vorgesetzt wird, und forscht nicht nach, damit ihr das Gewissen nicht beschwert“.

Verweigern sollte der „Ungläubige“ es erst, wenn er dabei Probleme mit seinem ungeschulten Gewissen bekommen sollte, um sich keine unnötige Last aufzubürden.

Da wir in der Regel davon ausgehen können in einer Christenversammlung von „gläubigen Christen“ umgeben zu sein, bedürfen wir nicht der Regeln des „Sklaven“ oder der Ältesten. Für schwache Personen also könnte eine empfundene Regelverletzung zu einer Gewissenbelastung führen. Diese „superfeinen Apostel“ aber musste Paulus bereits in seinen Tagen zurechtweisen, wenn sie den Versammlungsgliedern wegen solcher Nichtigkeiten das Leben unnötiger Weise schwer machten.

Kein normaler Mensch würde von sich aus wegen eines Bartes oder einer Hose auf die Idee kommen sein Gewissen als belastet zu betrachten. Das schafft erst die WTG mit ihren absurden Anleihen aus dem mosaischen Gesetz. Sie merkt wohl gar nicht, wie sie mit ihren willkürlichen Interpretationen zugleich das Gesetz des Christus außer Kraft setzt, was einen ungleich schwerwiegenderen Verstoß darstellt.

Beispiel Männerkleidung

Zitat Abs. 4: „Gottes Gesetz enthielt Bestimmungen, die die Israeliten vor der offen praktizierten Unmoral der Nachbarnationen schützten. Das Gesetz ließ darauf schließen, wie sehr Jehova Kleidung verabscheut, bei der die Geschlechtergrenzen verschwimmen — was heute auch als Unisex-Mode bezeichnet wird.

Das neue „Unwort lautet nun „Unisex-Mode“, was immer man auch darunter verstehen mag.

Auch die Unisex-Mode führt nicht dazu, dass man Männlein nicht mehr von Weiblein unterscheiden könnte, und eine Hose, die von einer Frau getragen wird, schon gleich gar nicht. Es erübrigt sich wohl zu anzumerken, dass allzu figurbetonte enge Hosen oder gar solche mit eigens angebrachten Schlitzen zur besseren Belüftung, wie man sie mitunter sehen kann, natürlich nicht angemessen sind. Aber sprechen wir denn wirklich noch zu pubertierenden Teenagern, die auf der Suche nach ihrer Persönlichkeit sind?

Als Grundlage wird 5. Mose 22:5 angeführt: Eine Frau soll keine Männersachen tragen und ein Mann soll keine Frauenkleider anziehen, denn Jahwe, dein Gott, verabscheut jeden, der so etwas tut.“

Zitat weiter: Gottes Anweisung zeigt klar, dass ihm Kleidung missfällt, die Männer wie Frauen und Frauen wie Männer aussehen lässt oder durch die die Geschlechter kaum mehr voneinander zu unterscheiden sind.

Dieses angeführte Gebot ist in der Bibel unter der Rubrik „Verschiedenes“ eingereiht. Wir finden unter dieser Rubrik noch weitere Vorschriften, die die Israeliten damals zu beachten hatten, z. B. „du sollst nicht mit Rind und Esel zusammen pflügen“ oder „du sollst kein Gewebe tragen, in dem Wolle und Leinen vermischt ist“ und „du sollst dir Quasten an den vier Zipfeln deines Mantels machen, in den du dich einhüllst“.

Die Frage muss erlaubt sein, warum der Sklave gerade die Anweisungen zur Kleidermode bei Männern und Frauen herausgreift und sie als ein für Christen verbindliches Gebot darstellt? Warum verbietet sie nicht das Tragen von Mischgeweben? Warum tragen unsere Glieder der leitenden Körperschaft nicht Mäntel mit Quasten oder ein Ephod?

Vermutlich werden sie schnell dabei sein zu erklären, dass Christen nicht mehr unter dem mosaischen Gesetz stehen, so wie sie es wenig später im selben Artikel in Verbindung mit der Bartfrage tun. Wenn sich die WTG von den zahlreichen Vorschriften des mosaischen Gesetzes erklärtermaßen verabschiedet hat, dann sollte sie keinen Haken schlagen, um nach Gutdünken darauf zurückzugreifen, wenn es ihr gerade opportun erscheint.

Zitat Abschnitt 17: „Was sollte ein Bruder beachten, wenn er sich überlegt, einen Bart zu tragen? Das mosaische Gesetz verlangte von Männern, einen Bart zu tragen. Für Christen ist das mosaische Gesetz jedoch nicht mehr bindend.“

Hört, hört! Wenn es also um die Bartfrage geht, ist das mosaische Gesetz für Christen nicht mehr bindend, bei so genannter Männerkleidung aber dann wieder doch? Das Argument, Jehova möchte, dass sich die Geschlechter unterscheiden, ist in diesem Zusammenhang lächerlich. Noch fällt es mir wirklich nicht schwer eine Frau von einem Mann zu unterscheiden, auch wenn die Frau Hosen oder kurze Haare trägt.

Doch bleiben wir beim Thema „Bart“. Weiter wird ausgeführt: „In manchen Kulturen oder Gegenden ist ein gepflegter Bart akzeptabel und salonfähig und mag nicht im Geringsten von der Königreichsbotschaft ablenken. Es gibt auch Brüder mit einem Dienstamt, die einen Bart tragen. Und trotzdem entscheiden sich andere vielleicht gegen einen Bart. Anderswo sind Bärte eher unüblich und man betrachtet sie für einen Diener Gottes als unpassend. Ein Bart könnte einen Bruder sogar daran hindern, Gott durch sein Äußeres zu verherrlichen und untadelig zu sein.

Hier haben wir es wieder mit der üblichen „Wischiwaschi-Argumentation“ der WTG zu tun. Jeder der will, kann sich hier in seiner Ansicht bestätigt sehen.

Ich kenne keine Kultur und keine Gegenden, wo ein Bartträger nicht akzeptiert würde oder eventuell von der guten Botschaft ablenken könnte. Und was will man mit diesem Satz sagen, „es gibt auch Brüder mit einem Dienstamt, die einen Bart tragen“. Ja, natürlich gibt es diese Brüder. Trägt nicht auch ein Glied der leitenden Körperschaft einen Bart? Was mich betrifft, ich nehme weniger an seinem Oberlippenbärtchen Anstoß als vielmehr an seinen „geistigen Auslassungen“, die er von sich gibt.

Und was, frage ich mich, fangen übereifrige Brüder, die aus Angst eine beliebige Anweisung des Sklaven missverstehen zu können mit dem Hinweis an: „Und trotzdem entscheiden sich andere vielleicht gegen einen Bart“.

Soll damit etwa darauf abgehoben werden, dass ein reifer Diener auf seinen Bart verzichtet, weil dieser ihn an der Verherrlichung Gottes hindern könnte? Also lässt sich ein reifer Bruder keinen Bart wachsen, weil er befürchten müsste andernfalls als unreifer Christ betrachtet zu werden. Mit welchen Ängsten sich doch die Schar der Jehova-Ergebenen heute abplagen muss! Ist das etwa die Absicht hinter dieser Botschaft?

Was hinter dieser ewigen Diskussion um die Bartfrage wirklich steckt kann man unter diesem Link nachlesen.

LINK: https://www.bruderinfo-aktuell.org/index.php/der-streit-um-den-bart-eine-unendliche-geschichte-bei-jehovas-zeugen/

Welche absurden Kapriolen die WTG in Verbindung mit der Bartfrage auch in der Vergangenheit immer wieder einmal geschlagen hat, macht folgendes Beispiel deutlich. Selbst nach ihrem eigenen Verständnis hatte das mosaische Gesetz für Männer einen Bart vorgeschrieben. Umso weniger ist es daher zu verstehen, wie man sich in der Vergangenheit um Christi Bart streiten konnte. Offensichtlich ist man nicht imstande Wichtiges von Nebensächlichem zu trennen, was schon bedenklich genug ist. Hin- und hergerissen hatten sie Christus daher eine Zeitlang mit unbehaartem Antlitz dargestellt; es passte wohl besser zum Zeitgeschmack. Mit den Zeiten hat sich offenbar auch die Meinung zu diesem brisanten Thema geändert, und so darf der Herr der Herren heute nun wieder einen Bart tragen. Wie schön, dass man seine Meinung ändern darf, vorausgesetzt der Sklave, der strenge Herr und Gebieter, lässt das zu.

Was hilft Christen bei der Wahl der Kleidung?

Natürlich wird ein Christ sich bei der Wahl seiner Kleidung  von christlichen  Grundsätzen leiten lassen. Ein Christ benötigt keine Auflistung darüber, welcher Kleidungsstil passend und welcher anstößig ist. Er kann diese Frage eigenverantwortlich und auf Grundlage seines Gewissens für sich entscheiden und keiner hat das Recht ihn deswegen zu kritisieren oder als unreif zu bezeichnen. Es gibt nur einige wenige Grundsätze die er beachten muss:

  • Ordentlich und sauber
  • Kein unmoralisches Denken signalisieren
  • Sich nicht auf ungebührliche Weise von seiner Umwelt und seinen Glaubensbrüdern abheben wollen

Dieser Empfehlung des Artikels wollen wir uns gerne anschließen, wenn hier gesagt wird: „Die Grundsätze aus Gottes Wort halten uns davon ab, Kleidung zu tragen, die eng anliegend, freizügig oder sexuell aufreizend ist. Dazu gehören Kleidungsstücke, die bestimmte Körperregionen besonders betonen oder entblößen. Niemand sollte wegen unserer Kleidung peinlich berührt sein oder sich gezwungen fühlen wegzusehen.  Daher berücksichtigen Jehovas Diener weltweit, was in der jeweiligen Gegend üblich ist, und vermeiden so, Anstoß zu erregen.“

Die suggestive Wirkung des Bildes mit der Frau im Café, die wohlwollend auf die beiden Schwestern blickt, die sich wie angewurzelt und züchtig verhüllt neben ihrem Trolly postiert haben, darf nicht unterschätzt werden. Das von der WTG empfohlene Erscheinungsbild betrachten manche sicher als zwingende Blaupause und strafen womöglich jeden mit Geringschätzung ab, der dieser Vorgabe nicht entspricht. Eine Gefahr, welche durch eine zu starke Verflachung und die Schwerpunktverlagerung auch dieses Studienartikels auf allzu Unwesentliches fokussiert.

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Hätte man es bei den drei Empfehlungspunkten der „theokratischen Kleiderordnung“ belassen, wäre das Thema hinreichend abgehandelt gewesen. Wenn man jedoch wie die Pharisäer der Ansicht ist „den Zehnten von der Minze und dem Dill“ abwiegen zu müssen, dann trifft dieser Artikel ins Schwarze.

Die Auferlegung eng gefasster Rituale und Vorschriften ist in ausnahmslos allen Religionen dieser Welt ein probates Mittel Menschen an eine Organisation zu binden und zu beherrschen. In aller Regel handelt es sich dabei um augenfällige Merkmale, die jedermann beurteilen kann, damit jeder jeden nach dem Kodex seiner Kirche kontrollieren und erziehen kann. Diese Form angewandter Psychologie ist eine seit langem in der Praxis erprobte Manipulation in Religion, Politik und neuerdings auch in der allgemeinen Weltanschauung.

Doch damit nicht genug, denn diese peinliche und kleinkrämerisch absurde Bibelexegese geht noch weiter. Die Bestrebungen zur Machtausübung und Kontrolle über das Zeugenvolk rufen einerseits die kranke Selbstsicht hervor zu den „besseren Menschen“ zu gehören und lassen andererseits den langen Arm der Organisation erkennen, der bis weit in den privaten Bereich außerhalb des formellen Versammlungsgeschehens hineinreicht. Das sind die eindeutigen Merkmale einer Diktatur. Sie können daher mit dem Frieden und der Freiheit, die Jesus seinen Jüngern in Verbindung mit der Wahrheit zugesagt hatte, nichts zu tun haben.

 Zitat Abs. 8: „…. Auch bei der Ankunft im Hotel und bei der Abreise sowie in der Zeit vor und nach dem Kongressprogramm tragen wir keine zu legere oder unordentliche Kleidung. Wir können uns dann mit einem guten Gefühl als Zeugen Jehovas zu erkennen geben und uns frei fühlen, Zeugnis zu geben, wenn sich eine Gelegenheit bietet“.

Legere Kleidung wird in einem Satz mit einer unordentlichen Kleidung in Verbindung gebracht. Diese kleinkarierte Anweisung wird ebenfalls mit einer Reihe absurder Bibelauslegungen begründet. „Warum müssen wir als Christen darüber nachdenken, wie unsere Kleidung auf unsere Glaubensbrüder wirkt? Weil wir es ihnen nicht unnötig schwer machen möchten, sich an die biblische Ermahnung zu halten: „Ertötet daher die Glieder eures Leibes, die auf der Erde sind, in Bezug auf Hurerei, Unreinheit, sexuelle Gelüste“ (Kol. 3:2, 5). Brüder und Schwestern, die einen unmoralischen Lebensstil aufgegeben haben, kämpfen vielleicht noch gegen sündige Neigungen an (1. Kor. 6:9, 10). Bestimmt möchten wir ihnen den Kampf nicht noch erschweren.

Abschnitt. 10: „Wir haben allerdings auch die Verantwortung Kleidung zu wählen, die anderen hilft, rein zu bleiben und den göttlichen Maßstab der Heiligkeit im Denken, Reden und Verhalten  zu bewahren (1. Pet. 1:15, 16). Wahre Liebe „benimmt sich nicht unanständig, blickt nicht nach ihren eigenen Interessen aus.“ (1. Kor. 13:4, 5)

Diese Art der Bibelverdrehung begleitet den Artikel bis zum Schluss. Alles wurde bereits gesagt, daher ersparen wir uns die weitere Kommentierung.

Wie sich jemand kleidet, hat nichts, aber auch gar nichts damit zu tun, ob er ein guter Mensch ist oder von Gott anerkannt wird. Der WTG-Wahn mit der Überbetonung der äußeren Erscheinung zeigt dem mündigen Betrachter die seichte Oberflächlichkeit der Belehrung, aber leider weniger die Beschäftigung mit profunden Glaubensgrundlagen.

Nachdem uns der Artikel über 20 Abschnitte hinweg darüber belehrt, was wir anziehen sollten, wird dann im Abschnitt 10 lapidar festgestellt: „Es steht uns frei, wie wir uns kleiden“, frei nach dem Motto: „Ihr könnt machen, was ihr wollt, aber nicht so!“

[Gesamt:5    Durchschnitt: 5/5]

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Ron West

Vielen Dank für den gut ausgearbeiteten Artikel. Es stimmt, Christen wissen wie sie sich zu kleiden haben. Ich fand in diesem Artikel folgenden Gedanken interessant: Was hilft Christen bei der Wahl der Kleidung? Natürlich wird ein Christ sich bei der Wahl seiner Kleidung von christlichen Grundsätzen leiten lassen. Ein Christ benötigt keine Auflistung darüber, welcher Kleidungsstil passend und welcher anstößig ist. Er kann diese Frage eigenverantwortlich und auf Grundlage seines Gewissens für sich entscheiden und keiner hat das Recht ihn deswegen zu kritisieren oder als unreif zu bezeichnen. Es gibt nur einige wenige Grundsätze die er beachten muss: Ordentlich und… Weiterlesen »

nada

Man fragt sich , haben die keine anderen probleme?
Allerdings sehe ich, dass sich 80% derschwestern in unserem kreis nicht so “trutschig” kleiden wie die beiden mädels am trolley.
Und älteste mit bart gibts im kreis einige. ..
nada

tacitus

Hallo zusammen, ich möchte in meinem ersten Kommentar die Gelegenheit nutzen und alle freien anderen ehemaligen Zeugen herzlich grüßen. Ich selbst bin Mitte 20 und seit Kindertagen in der nun dritten Generation dabei. In unserer Familie waren alle aktive Zeugen und auch ich war damals so überzeugt, die “Wahrheit” zu haben, dass ich mich mit 15 Jahren hab taufen lassen. Der im Nachhinein größter Fehler aller Zeiten. Als es dann tatsächlich meine Mutter gewagt hat, sich selbst die Gemeinschaft zu entziehen und wegzuziehen, ist mir bewusst geworden, wie viel dieser Glaube eigentlich kaputt gemacht hat. Seitdem bin auch ich unregelmäßig… Weiterlesen »

Petrus111

Liebe Freunde, der Artikel aus der September-Ausgabe des WT wird erst im Oktober studiert; schön, dass unsere Brüder und Schwestern schon jetzt die Möglichkeit haben, darüber nachzudenken, was ihnen der Artikel wohl sagen will. Ich möchte folgende Gedanken benennen: JZ machen sich nicht die Mühe, für Regionen oder Länder zu schreiben. Sie denken sich in den USA was aus und verbreiten das dann millionenfach – von der Sahara bis in die Arktis; von Kanada bis Japan. Wem soll es wohl helfen, so einen Artikel über die Kleidung zu lesen? Ein Christ – wo auch immer er lebt, hat ein Gewissen,… Weiterlesen »

Horst

Hallo zusammen,
mir ist jetzt eines nicht klar bezüglich der Handhabung der JZ-Kleidervorschriften:
Zitiert wird im Studienartikel des Wachtturms z.B. 5 Mose 22:5, dass eine “Frau keine Männerkleidung” tragen soll und umgekehrt.
Im arabischen Raum haben die Männer a) Vollbärte und b) keine Hosen, egal in welcher Weite, sondern lange Gewänder.Gibts für dort einen extra Wachtturm ?
Und wie ist das mit der Unisex-Kleidung bei den Eskimos ?
Hallo, “Täter des Wortes”, klär mal auf !!

Tilo

Es gibt für Christen nur ein Gesetz: Liebe. Die Liebe zu Bruder, Schwester oder Mitmenschen wird mich leiten, mit meiner Kleidung oder mit meinem Aussehen nicht in einer Weise Anstoß zu erregen, dass man sie “verletzt”, weil man die Kontrolle über sich verloren hat oder nicht mehr weiß, wie man sich zu benehmen hat. Die Liebe würde immer den Nächsten berücksichtigen und nicht auf die Durchsetzung der eigenen Interessen und Vorlieben zu beharren. Das ist jedenfalls das, was Paulus durchweg ausdrücken möchte. (1. Kor. 13:5) Das Beharren auf unbegründeten Regeln, die von einzelnen Menschen aufgestellt und für verbindlich erklärt werden,… Weiterlesen »

Fox

Guten Tag Bruder Autor, beim Lesen solcher Artikel bin ich sehr froh, dass MEIN Gott ein Gott ist, der auf die Herzen der Menschen schaut. Das Beispiel der Auswahl Davids spricht für sich denke ich. Wenn sich Brüder und Schwestern in der Versammlung in die Augen schauen würden, dann könnten sie erkennen, ob jemand Kummer hat, auch wenn er nicht darüber spricht – und vielleicht gerade deshalb dringend Hilfe benötigt. Man erkennt Freude und Gleichgültigkeit, ob jemand Schmerzen hat und so weiter. Würden sie einander in die Augen sehen, so könnten sie sich unmöglich – und ich meine unmöglich –… Weiterlesen »

Petrus111

Liebe Freunde, ich habe mich zu dem Thema schon geäußert – hier noch ein Nachtrag: Die Frage ist doch, weshalb die Org sich in Bezug auf das Outfit ihrer Mitglieder so verhält, wie sie sich verhält. Die Alternative wäre: Die Mitglieder können locker und leger sowohl die Zusammenkünfte als auch Kongresse oder das Bethel besuchen; Jeans und Karohemd sind kein Problem. Das wäre dann ungefähr das, was jeder Kirchgänger als normal empfindet und so praktiziert. Alternative 1: so wie es jetzt ist. Folge: man kann erkennen, wer den Regeln folgt und wer nicht. Abweichler sind als solche erkennbar, die eine… Weiterlesen »

Jesus123

Ich muß leider aus Erfahrung sagen, daß Zeugen Jehovas Gott mit ihrer Kleidung keineswegs Gott ehren, und die Menschen eher davon abschrecken, sich mit ihrer Botschaft und mit der Bibel zu befassen. Daß sind meine Erfahrungen, die ich im Predigtdienst, in Gesprächen mit „ungläubigen“ Verwandten oder mit Arbeitskollegen gesammelt habe. Jeder der mit Zeugen Jehovas die Bibel studiert, wird einmal mit der Tatsache konfrontiert werden, daß er sich auch einmal so verbiegen muß. Auch Bilder, so wie in diesem Artikel, wo eine vorbildliche Wachturmfamilie abgebildet ist, wirken eher abschreckend. Wenn schon kleine Jungens in Anzug und Krawatte gesteckt werden, sieht… Weiterlesen »

Sandra

Hallo und Tschüss; ich habe am Sonntag meinen ersten Bericht abgegeben und bin jetzt offiziell ungetaufte Verkündigerin ( Mittwoch wird es bekannt gegeben ).
Ich danke Jehova das er mir die Kraft gegeben hat dies zu schaffen und freue mich ihm zu dienen.
Ich habe meiner Bibellehrerin versprochen hier nicht mehr zu lesen und schreiben. Deshalb verabschiede ich mich jetzt von euch.
Ich hoffe Ihr findet den Weg zu Jehova (zurück).
Sandra

Fanny

Fanny@Jurek Konrad 4.Juli 16.10 …..wo sind sie denn nach diesen langen Umweg gelandet??? Konrad 4.Juli 16.06 …..ich bin interessierter und verstehe diese bösen Brüder nicht. Bezogen auf den Kommentar von Sandra. Da Konrad nicht erklärt hat warum er mich als böse. sieht kann ich nicht beurteilen ob es aus Böswilligen war oder nicht. Ich persönlich gehe davon aus,dass er nicht weiß was er schreibt. Wenn du Math.23,24 zitierst dann lese ihn doch bitte Konrad vor. Wenn sich Konrad hier etwas Gutes erhofft hat kann er das durchaus finden! Wahrheit bei Zeugen Jehovas zu finden ist ein Ding der Unmöglichkeit aber… Weiterlesen »

ManfredF

Liebe Petra, lieber Jurek bitte beendet doch hier die Diskussion über die Dreieinigkeit. Es führt doch zu nichts, unendlich lange Texte zu schreiben wenn man gar nicht versteht, worum es geht. Für mich war die Dreieinigkeit nie eine Lehre, die man glauben muss sondern lediglich eine Hilfe auf dem Weg, zu Erkennen dass Jesus Gott ist. Eine Diskussion mit euch scheitert doch schon daran, dass jeder anscheinend eine andere Vorstellung von dem Begriff Gott hat. Ansonsten kann ich nicht verstehen, wie man mir unterstellt ich würde Jesus verleugnen oder wäre nicht gerettet weil ich einen falschen Gott Jesu verehre… Ich… Weiterlesen »

Fox für alle

Guten Morgen Manfred F, guten Morgen an alle, darf ich dich, Manfred, zuerst zitieren? “Ich werde mich zum Thema 3E hier NICHT mehr äußern. Wenn ihr wissen wollt, wieso Jesus Gott ist fragt bei Bruderinfo an wo der Artikel darüber ist. Dort steht alles biblisch begründet drin. Und habt bitte Verständnis, dass ich mich gar nicht erklären MUSS. Wenn jemand zu mir sagt, was ich glaube ist eine Irrlehre und was er glaubt ist die Wahrheit, dann schalte ich auf Stur” Und als Antwort erhält BI einen Kommentar von Petra, warum ihr Kommentar im Gegensatz zu deinem nicht freigeschaltet wird.… Weiterlesen »

ManfredF

Das ist wie eine “Leserfrage” im Wachtturm zum Thema, darf ein Christ einen Job annehmen, bei dem er eine Waffe tragen muss. Dann wird lang und breit erklärt, das wäre eine Gewissensfrage, aber man müsse bedenken, welche Folgen usw.
Und zum Schluss wird dann gesagt, ein Bruder der so einen Job hat, bekommt natürlich kein Dienstamt…….
Was für eine Scheinheiligkeit. Gewissenfrage aber bestrafen tun wir trotzdem..

@Barny

  Was hilft Christen bei der Wahl der Kleidung? Ich habe Euren Beitrag – liebes BI-Team – zu diesem Thema mit großem Interesse gelesen. Seit geraumer Zeit mache ich mir über die “öffentliche” Erscheinungsweise mancher ZJ so meine Gedanken. Gruppen von getauften ZJ z. B. in Facebook, von denen ich einige sogar persönlich kenne, freizügige Posts von weiblichen ZJ, Tattoos, Musikrichtungen jenseits des guten Geschmacks – hat das alles etwas mit dieser Welt zu tun? Sind das wirklich “echte ZJ”? Ich gehöre noch zu den “älteren Semestern”, wo die drei Empfehlungspunkte der „theokratischen Kleiderordnung“  wie: Ordentlich und sauber Kein unmoralisches… Weiterlesen »

M.N.

“Der Souverän des Universums hat eine klare Vorstellung davon, wie sich seine Anbeter zu  kleiden haben. Deshalb kleiden wir uns, nicht nur wie es uns gefällt, sondern auch wie es Jehova Gott gefällt.” Will sagen: “AntMo3 und Co. haben eine klare Vorstellung davon, wie sich IHRE Anbeter (= Anbeter der JW.Org) zu  kleiden haben. Deshalb kleiden wir uns ÜBERHAUPT nicht wie es uns gefällt, sondern AUSSCHLIESSLICH SO, wie es AntMo3 und Co. gefällt. Nix da enge Männerhosen – das ist SCHWUL; nix da Leggings bei Frauen außerhalb ihrer 4 Wände – das ist UNZÜCHTIG (denn es erregt die alten Papas… Weiterlesen »

StillesWasser

Es könnte so einfach sein, aber dann müsste man ja der Bibel auch eine gewisse Autorität zuerkennen:

Wovon du persönlich überzeugt bist, ist eine Sache zwischen dir und Gott. Glücklich ist, wer mit seiner Überzeugung vor dem eigenen Gewissen bestehen kann und sich nicht selbst verurteilen muss. Wer aber beim Essen (oder Kleiderwahl) zweifelt, ob es richtig ist, was er tut, der ist schon verurteilt. Denn er handelt nicht im Vertrauen auf Christus. Alles aber, was wir nicht in diesem Vertrauen tun, ist Sünde. – Römer 14:22f

Aber leider ist der Wachtturm die Bibel der ZJ 🙁

VG StillesWasser

Jens

Es ist traurig, dass es der Bart schon Gegenstand der Wachtturmbetrachtung ist. Mit solchen “Nichtigkeiten” gibt man sich ab… Ich habe übrigens bei der Freien Christengemeinde wo ich hingehe, noch keine Frau mit aufreizender sexy Kleidung gesehen, oder ein Mann der extrem krass oder unschicklich zum Gottesdienst kam. Dort spielt das Thema Kleidung keine große Rolle, sondern der Jesus Christus und seine gute Botschaft steht im Mittelpunkt. Wer den christlichen Glauben ernst nimmt, wird Extreme in jeglicher Form sowieso meiden und dort schaut keiner auf den anderen was er anzieht, da dies eine sehr untergeordnete Rolle spielt.. Alle sind sauber… Weiterlesen »

Fanny

Fanny@Jens

Hallo Jens,wie lange bist du denn schon in dieser freien CHRISTENGEMEINDE?

Lg Fanny

Fanny

fanny

Es ist schon sehr eigenartig,dass Zeugen Jehovas viele Feste als heidnisch betrachten obwohl in biblischer Zeit dass abrassieren des Bartes als heidnisch galt.Viele Beispiele des Alten und neuen Testament zeigen dass der Bart zur Schöpfung Gottes gehört.

LG Fanny

Fanny

Fanny@Jens

Lieber Jens,meinen Mann und mir war es nach unseren Weggang von der Org. Sehr

wichtig wieder christliche Gemeinschaft zu pflegen. Durch Zufall oder Fügung lernten wir während der Flüchtlingsarbeit einen Christen aus der FKG kennen der uns zu Einen Gottesdienst einlud.Nun sind wir schon über 2Jahre in dieser Gemeinde und fühlen uns deshalb wohl weil Jesus immer im Mittelpunkt steht.Gleich beim ersten Gottesdienst in dieser Gemeinde dachte ich:”Welch eine Lebendigkeit!!!

Vielleicht hast du das auch so erlebt?

Lg Fanny

Fanny

Fanny@Jens Lieber Jens, seit ein paar Monaten sind wir in einem Hauskreis mit 5 Ehepaaren.Das war erst mal eine Umstellung für mich,da wir nur auf Erkenntnis,Erkenntnis und noch mal Erkenntnis gepolt sind.Natürlich gibt es keine Bücher mit Frage und Antwort sondern es gibt nur die Bibel und die verschiedenen Themen werden von uns selbst erarbeitet und jeder bringt seine Gedanken ein. Wobei ich wirklich erstaunt war wie viel biblisches Wissen jeder einzelne hat.Am meisten berührt mich einfach die Menschlichkeit in dieser Gruppe. Ich will natürlich jetzt nicht alles in den Himmel heben und sagen, dass in den FKG Alles super… Weiterlesen »

Winfried Mertens

Hallo, als ich im Königreichssaal saß und mir den Artikel “Ehrst du Gott mit deinem Kleidungsstil?” anhörte, hätte ich fast laut und unaufgefordert in den Saal gerufen, ob denn niemand da sei, der überhaupt noch etwas merkt. Wie in obigem Artikel ausgeführt, hat man das Mosaische Gesetz angeführt, um “Unisex-Mode” zu verbieten. Kann man zu diesem Hohn noch hinzufügen? Im Abschnitt 18 hieß es: ” Wir sind dankbar, dass Jehova uns nicht unzählige Regeln für unser Äußeres auferlegt.” Hätte er doch dann…oder?! Nein, die Regeln legt uns die WTG auf, nicht Jehova, denn das Mosaische Gesetz hat seine Gültigkeit für… Weiterlesen »

Susanne

Hallo ihr da draußen :-), Ich schreibe hier in der Regel nicht und lese nur. Auch nachdem ich vor mehr als einem Jahr endlich Abstand nehmen konnte von der “einzigen Wahrheit” interessiert es mich noch immer, was der t.u.v.S. gegenwärtig unter seine Schäfchen bringt und zum Besten gibt. Ich bin einfach fassungslos, wie ein ganzer Artikel über Bekleidung u.ä. zum Studienartikel gemacht werden kann. So unnütz und unnötig. Gibt es denn keine wichtigeren, biblischen Themen, die es zu beleuchten gilt? Ist es nicht eine reine Gewissensfrage WIE ich mich kleide, wenn ich in den Gottesdienst/ Versammlung gehe? Es ist doch… Weiterlesen »