Die Aussage hinter der Nachricht

Pressemitteilungen von JZ unter die Lupe genommen

Die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse in Venezuela haben Zeugen Jehovas zum Anlass genommen, auf JW.org eine Pressemitteilung zu veröffentlichen, was wiederum bei BI-aktuell zu Nachfragen führte. Daher haben wir uns damit näher befasst. Die Pressemitteilung findet sich hier: https://www.jw.org/de/aktuelle-meldungen/pressemitteilungen/nach-region/venezuela/wirtschaftskrise-jehovas-zeugen-predigen-weiter/

und sie titelt:

„Venezuela: Jehovas Zeugen setzen trotz Wirtschaftskrise ihr biblisches Bildungswerk fort“

Eine Überschrift soll den wesentlichen Aussagegehalt eines Artikels zutreffend beschreiben. Die Überschrift informiert darüber, dass es:

  • in Venezuela eine Wirtschaftskrise gibt
  • dass diese hinderlich für das „biblische Bildungswerk von JZ“ sein könnte
  • dass JZ ihr „biblisches Bildungswerk“ jedoch fortsetzen

Auffällig ist, dass nicht von „Predigen“, „Missionieren“ oder „Mitgliedergewinnung“ die Rede ist, sondern von einem „biblischen Bildungswerk“. Jeder bekennende Zeuge Jehovas weiß aber, dass das, was JZ als „Predigtdienst“ bezeichnen, den einzigen Zweck hat, Menschen dazu zu bringen, zu Jehovas Zeugen zu konvertieren – sie also in die eigene Religionsgemeinschaft hineinzubringen. Jehovas Zeugen „bilden“ sich ausschließlich in ihrer eigenen Religion. Ist jemand an der Theologie von JZ nicht interessiert, so sind JZ an ihm nicht (mehr) interessiert. Mitmenschen sind ausschließlich als potentiell zu Bekehrende interessant. Das sei aber nur am Rande bemerkt.

Bei weiterer Betrachtung des Presseartikels stellt man fest, dass die Wirtschaftskrise in Venezuela nicht als das eigentliche Problem, sondern nur als der Auslöser von Problemen angesehen wird. Diese Probleme sind: Morde, Vergewaltigungen, Entführungen, Raub, Verlust der eigenen Geschäftsgrundlage, mangelnde gesundheitliche Versorgung.

Zwar benennt der Artikel, dass JZ nicht die einzigen Betroffenen sind, fokussiert dann jedoch konkrete Zahlen nur auf die Gruppe der Zeugen Jehovas. Es werden konkrete Zahlen genannt, jedoch kein konkreter Zeitraum.

Zitat: „Bedauerlicherweise wurden in den letzten Jahren mindestens 680 Brüder und Schwestern gekidnappt, über 13 146 wurden Opfer von bewaffneten Raubüberfällen und 144 wurden Opfer einer Vergewaltigung oder versuchten Vergewaltigung. Tragischerweise wurden 47 unser Brüder und Schwestern ermordet; das zeigen verschiedene Berichte, zum Beispiel einer vom 10. August 2017.“

Beachten wir wieder die Nachrichtenqualität: „in den letzten Jahren“ ist eine Angabe, mit der man nichts anfangen kann. Sind es 5 Jahre, sind es 10 Jahre oder sind es 20 Jahre, die die konkret benannten Verbrechenszahlen beinhalten? Wäre der beschriebene Zeitraum 20 Jahre, so würde man über 34 Fälle von Kidnapping und 2 Morde jährlich sprechen – bedauerlich – aber das hört sich dann schon ganz anders an, als 680 Fälle von Kidnapping und 47 Morde.

Um jedoch den Anschein von Genauigkeit zu erwecken, wird ein genaues Datum angegeben – nämlich das eines „aktuellen“ Berichts vom 10.08.2017, wobei weder Quelle noch Berichterstatter genannt wird. Das macht es unmöglich, die Angaben zur Betroffenheit von Jehovas Zeugen zu überprüfen.

Bemerkenswert ist jedoch die Tatsache, dass Zeugen Jehovas lediglich über die Betroffenheit in der eigenen Gruppe, von etwa 150.000 venezuelanischen Zeugen Jehovas berichten, um dann auszuführen, wie JZ sich untereinander helfen. Viel interessanter ist jedoch das, was in dem Artikel nicht gesagt wird: Jehovas Zeugen leisten keinerlei Hilfe außerhalb ihrer Religionsgemeinschaft. Sie beschränken ihre Hilfe nur auf die eigene Gruppe. Jedoch leisten sie – und das sagt bereits die Artikelüberschrift – ein „biblisches Bildungswerk“.

Der Presseartikel ist angeblich für die Öffentlichkeit gedacht. Dies einmal unterstellt, nimmt die Öffentlichkeit zur Kenntnis: Jehovas Zeugen leisten etwas für die Allgemeinheit: sie führen ein „biblisches Bildungswerk“ durch. Von diesem gemeinnützigen Tun lassen sie sich auch nicht durch die Wirtschaftskrise abbringen. Sie sind stark betroffen von der allgemein vorherrschenden Anarchie; sie stützen ihre eigenen Strukturen, um ihr (angeblich) gemeinnütziges biblisches Bildungswerk fortsetzen zu können.

Der Zeuge Jehovas, der das liest, erfährt NICHTS über die große Betroffenheit der Bevölkerung insgesamt in Venezuela – sieht daher auch keinen Anlass, sich über diese Menschen Gedanken oder Sorgen zu machen. Vielmehr wird das – nur auf Mitgliedergewinnung ausgerichtete – „biblische Bildungswerk“ in den Mittelpunkt der Anstrengungen gerückt.

Wirklich interessant wird es aber am Ende des Artikels:

Zitat: „Die Menschen wissen nämlich, dass wir absolut neutral sind und mit den kriminellen Machenschaften, unter denen das Land so leidet, nichts zu tun haben.“

In diesem Satz werden zwei Aussagen getroffen:
– JZ sind neutral
– JZ haben mit den kriminellen Machenschaften, unter denen das Land leidet, nichts zu tun

Was bedeutet es für JZ, neutral zu sein?
Es bedeutet, dass sie jede staatliche Hilfe durch Polizei, Feuerwehr, medizinische Dienste und auch Militär zwar in Anspruch nehmen, sich selbst jedoch hieran helfend nicht beteiligen. Es bedeutet auch, dass sie ihren Mitbürgern keinerlei praktische Hilfe zuteil kommen lassen, sondern sich bei Hilfeleistungen nur auf die eigenen Mitglieder beschränken.

Ihr „biblisches Bildungswerk“ dient einzig der Mitgliedergewinnung, wird jedoch als gemeinnützig dargestellt.

Welchen Nachrichtenwert hat also diese Pressemitteilung von Zeugen Jehovas, zur Lage in Venezuela? Zum einen hat sie keinerlei Aussagewert über das hinaus, was allgemein bekannt ist, nämlich das Venezuela im Chaos steckt, weil das Land, aufgrund einer schweren Wirtschaftskrise, in Anarchie zu versinken droht.
Zum zweiten wird aber der Eindruck einer besonderen Betroffenheit der Krise erweckt, indem für einen unbestimmten Zeitraum konkrete Zahlen der Betroffenheit benannt werden, was wiederum beim besorgten Gemeindemitglied den Eindruck erweckt, dass Jehovas Zeugen nun wirklich in der „Zeit des Endes“ leben.

Zitat: „Die über 149 000 Verkündiger in Venezuela harren trotz der schweren Prüfungen in diesen „letzten Tagen“ treu aus …“.
Der Satz enthält drei Aussagen:

  • die Umstände, die beschrieben werden, sind eine Prüfung
  • diese Prüfung betrifft die Zeugen Jehovas
  • man lebe in den „letzten Tagen“

Bezogen auf diese Feststellungen muss man natürlich fragen, was die Umstände für Nicht-Zeugen Jehovas sind.  Und man muss fragen, ob die angebliche „Prüfung“ im Zusammenhang mit den „letzten Tagen“ steht.

Objektiv betrachtet geht es Zeugen Jehovas in Venezuela so gut oder so schlecht wie allen anderen Bürgern dieses Landes. Der Pressetext macht deutlich, dass Zeugen Jehovas sich nur um sich selbst kümmern, sich zivilgesellschaftlich nur um sich selbst bemühen und stolz darauf sind, sich „neutral“ zu verhalten, d.h., keine Stellung dazu zu beziehen, wenn Kräfte im Land, seien es wirtschaftliche oder politische Kräfte, sich offensichtlich destruktiv verhalten.

Das passt zu der Aussage, dass Zeugen Jehovas sich auch gegenüber extremen, d.h. verfassungsfeindlichen politischen Kräften „neutral“ verhalten und ihre Mitglieder aus der Gemeinschaft ausschließen, wenn diese beispielsweise in zivilgesellschaftlichen Präventionsforen, zur Aufklärung gegen politischen Extremismus, mitarbeiten.

Die Sichtweise – die „Brille“, mit der Zeugen Jehovas Nachrichten betrachten, ist tatsächlich eine andere Sichtweise, wie die anderer Bevölkerungsgruppen. Woran liegt das? Zeugen Jehovas haben – kurzgefasst – folgende Einstellung:

  • Die Welt ist schlecht und vom Teufel beherrscht.
  • Als Zeuge Jehovas halte ich mich „von der Welt getrennt“, habe also damit nichts zu tun. Daher trage ich keinerlei Verantwortung, muss und darf mich an keiner Stelle einmischen, einbringen, engagieren.
  • Gott wird zu seiner Zeit für Ordnung sorgen (durch die Vernichtung der gesamten bestehenden Weltordnung und der Menschen, die diese unterstützen). Daher muss man sich als Zeuge Jehovas um Missstände jeglicher Art nicht kümmern – man verhält sich „neutral“.
  • Die nützlichen Elemente der „Welt“, also Infrastruktur, jegliche Versorgung von staatlicher Stelle, Sicherungssysteme sind ein Segen Gottes, man kann problemlos davon Gebrauch machen, ohne dem System dadurch verpflichtet zu sein.

Läuft etwas gut, so ist es eine Segnung Gottes.

Läuft etwas schlecht, so ist es eine „Prüfung“ in der „Zeit des Endes“.

Setzt man die „Brille“ von Jehovas Zeugen ab, so nimmt man die Aussage einer Nachricht tatsächlich anders wahr.

Welchen Wert haben solche „Pressemitteilungen“ für den Leser.

Generell stellt sich allerdings die Frage, in welchen Medien die sogenannten „Pressemitteilungen“ auf JW.org überhaupt erscheinen. Die Nachricht über Venezuela ist auf der deutschen Homepage von JW.org zu sehen – aber welche deutschsprachigen Zeitungen haben diese gedruckt? Bis zum Nachweis des Gegenteils unterstellen wir: diese sogenannte Pressemitteilung ist in keiner einzigen deutschsprachigen Zeitung erschienen – und wurde daher ausschließlich von Zeugen Jehovas auf ihrer eigenen Website gelesen.

„Pressemitteilungen“ erwecken einerseits den Anschein, weltoffen und zugewandt zu sein, die Öffentlichkeit offen und ehrlich zu informieren. Den „Informationswert“ haben wir dargestellt – da dieser gegen Null tendiert, muss man sich natürlich fragen, was der Text beim Leser bewirken soll:

Um welche Botschaft geht es der WTG? Die Überschrift verdeutlicht, was bei dem einzelnen Zeugen ankommen soll. „Jehovas Zeugen setzen trotz Wirtschaftskrise ihr biblisches Bildungswerk fort“. Diese Botschaft ist für alle Zeugen gedacht, die in stabilen wirtschaftlichen Verhältnissen leben und denen es besser geht als den Menschen in Venzuela.

Die Frage, die sie sich stellen sollen, lautet: „Was tue ich? Setze ich mich auch so eifrig für das „biblische Bildungswerk“ der WTG ein?“
In üblicher WTG-Manier wird die Notsituation der Brüder in Venezuela instrumentalisiert, um Zeugen Jehovas auf der ganzen Welt anzuspornen, es ihnen gleich zu tun.

Zitat: „Und ihre Glaubensbrüder und -schwestern auf der ganzen Welt werden sie weiter unterstützen und für sie beten…… Trotz der schweren Prüfungen in diesen „letzten Tagen“ bemühen sich Brüder, sogar noch mehr zu tun, um mit ihren Mitmenschen über tröstliche Gedanken aus der Bibel zu sprechen. (2. Timotheus 3:1-5;2. Timotheus 4:2)  Ein Sprecher des Zweigbüros von Jehovas Zeugen in Venezuela, erklärt: „Geistig gesehen geht es uns besser als je zuvor. Unsere Zusammenkünfte werden jetzt noch besser besucht. Viele Verkündiger haben mit dem allgemeinen Pionierdienst begonnen“.[Ende Zitat]

Also, wer die Botschaft dieser „Pressemitteilung“ noch nicht verstanden hat, hier noch einmal übersetzt: Nehmt euch ein Beispiel an diesen Brüdern in Venezuela. Während ihr im Dienst und Versammlungsbesuch immer mehr nachlasst, geben diese Brüder ihr Bestes, unter denkbar ungünstigen Verhältnissen.

[Gesamt:9    Durchschnitt: 5/5]

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Martin Hilmer

 

Nichts neues unter der Sonne, wie immer: sie tragen ein anmaßendes, unbescheidenes, selbstgefälliges Wesen zur Schau, das mit dem tiefen Stand ihrer Kenntnisse durchaus nicht im Einklang steht.

Sehr unangenehm auffallend ist ihre ungehemmte Art ihre Dauermethode das Leid Anderer eigenzweckdienlich auszunutzen anzuwenden, und gleichzeitig selbst völlig ungerührt, teilnahmslos und passiv zu bleiben. Kälte als “Neutralität” verkauft bei gleichzeitigem Appel an die Gefühle Anderer. Nein Danke!

Michaela

vielen Dank für die Mühe, hinter und zwischen die Zeilen dieser Pressemitteilung der WT zu gucken. Das ganze ist doch ein Armutszeugnis für die ZJ Organisationen. Beim Lesen kamen mir  sofort folgende Gedanken: .  wenn diese schlimmen Zustände dort schon Jahre lang gehen, warum hat die Organisationen nicht schon längst etwas zum Schutz der dortigen Brüder getan? .. zum Beispiel in Anleitungen zum Selbstschutz. Da gibt es ständig Artikel, verschiedene Anleitungen, Vorträge, wie auch in schwierigen Zeiten mehr Zeitschriften abgegeben werden können, mehr Predigtdienst geleistet werden kann, ja, sozusagen im Untergrund sich zu versammeln,usw…….. aber konkrete Anweisungen zur persönlichen Schutz :… Weiterlesen »

BenKenobi

Dieser Artikel ist wieder einmal eine “PUNKTLANDUNG”.
LG, BenKenobi

Aufklärer

Aktuelle Nachrichten   Als die Erde bebte, versuchen die Menschen in Mexiko-Stadt, so schnell wie möglich ins Freie zu kommen. Doch einige waren nicht schnell genug: Nachdem sich die Staubwolken gelegt hatten, klaffen an vielen Orten riesige Lücken, wo kurz vorher noch Gebäude standen – darunter eine Schule. Viele wurden unter den Trümmern begraben. Nur kurz geben sich die Überlebenden ihrem Schock hin, dann beginnen sie, nach Verschütteten zu suchen. Zu Dutzenden packen sie an, heben Trümmer hoch, graben mit bloßen Händen im Schutt. Szenen wie diese wiederholen sich in vielen Straßen im Zentrum der mexikanischen Hauptstadt. Die Uhr tickt… Weiterlesen »

F&F

Klappern gehört zum Handwerk.

Wahrheit

Liebe Brüder und Schwestern , es gibt NEUIGKEITEN, auf

http://www.jwsurvey.com über die Handhabung der Organisation , was denn Sexueller Missbrauch betrifft und deren Handhabung!

Hier der Link zum Artikel, es ist nur auf ENGLISCH! r

Aber nur soviel, die AUSTRALISCHE REGIERUNG GREIFT DURCH!!!

Es ist einfach der HAMMER, das MASSIVE GELD STRAFEN DROHEN , SOWOHL DEN ÄLTESTEN ALS AUCH DIENSTAMTGEHILFEN , BIS ZU ZWEI JAHRE GEFÄNGNIS!

Sie dürfen ihre TÄTIGKEIT, nicht AUSÜBEN , ohne die SAVE THE CHILDREN CARD!

Sehr Interessant!  Hier der Link:

 

 

Max

  Hallo an Alle ….. denn es gibt keine Obrigkeit, die nicht von Gott wäre; die bestehenden Obrigkeiten aber sind von Gott eingesetzt. …. Denn sie ist Gottes Dienerin, zu deinem Besten. Tust du aber Böses, so fürchte dich! Denn sie trägt das Schwert nicht umsonst; Gottes Dienerin ist sie, eine Rächerin zum Zorngericht an dem, der das Böse tut.“ Römer‬ ‭13:1-4‬ ‭ Wenn ich so einige Kommentare hier lese, so muss ich vermuten, dass das WTG-denken bei Einigen noch nicht überwunden ist. Alle Regierungen sind bei Ihnen scheinbar schlecht und teuflisch. Ohne eine staatliche Ordnung funktioniert heute keine Gesellschaftsordnung.… Weiterlesen »

Max

Hallo Ede,

wenn Paulus davon spricht den Obrigkeiten zu gehorchen, dann bedeutet das nicht das du dein Gewissen ausschalten musst.

Auch deinen übrigen  Argumenten kann nicht folgen, sie sind mir zu oberflächlich.

Max

Horst

Ede, geh nach Venezuela !

Dort kannst du beweisen, dass Du unter “ungünstigen” Umständen Dein “biblisches Fortbildungswerk durchführst.

Und nicht hier in Deutschland, wo Du keine Partei wählen willst, die Dir weiterhin Religionsfreiheit gewährt und durch die Meinungsfreiheit ermöglicht, Dich auf den Seiten ernster Bibelforscher zu verbreiten !

Horst

Lieber Autor Bert, Dieser Artikel und Deine Feststellungen haben mit sehr gut gefallen. Die Angaben der JW.Org sind immer wischiwaschi: In diesem Falle keine genauen Zeitangaben, oder es heißt “ein Bruder aus Afrika” oder “eine Familie aus den Vereinigten Staaten” usw. Da sind keine “Pressemitteilungen”. sondern nur noch verzweifelte “Letzte-Tage-Deutungen”. Voller Egozentrik interessieren die übrigen Venezulaner keinen Deut. Und wie Du sagst, es heisst “die Brüder hier harren unter schwierigen Bedingungen aus, nimm Dir ein Beispiel, mache mehr, predige mehr, spende mehr.” Nimm alles von dieser “satanischen Welt” in Anspruch, aber wenn Du ausser dem Bezahlen von Steuern in irgendeiner… Weiterlesen »

NEU

Lieber Autor, Du hast es genau getroffen. Es ist wirklich schlimm was in Venezuela geschieht, doch das die WTG dies erst jetzt publiziert zeigt ebenfalls, dass dies keine Pressemitteilung ist, sondern Panikmache zur rechten Zeit um den Volkssturm zu motivieren. Die WTG tut so, als wenn diese Umstände wegen Zeugen Jehovas in Venezuela statt finden würden und sieht sich wieder mal aus Hauptangriffsziel. Die WTG beobachtet seit Jahren die Wirtschaftskrise in Venezuela und unterrichtet uns erst jetzt? Wie hätten wir für unsere Brüder beten können, wenn die WTG uns erst jetzt davon unterrichtet? (unterlassene Hilfeleistung nennt man das doch) Also,… Weiterlesen »

Tracy Glastrong

Very impressive blog.

Interesting article right on the subject.