Den Kindern Jehova ins Herz pflanzen

Eltern sind die ersten Vertrauenspersonen im Leben der Kinder und spielen für ihre Entwicklung die zentrale Rolle. Dessen ist sich auch die Wachtturmorganisation bewusst. Die WTG hat viel über Kindererziehung geschrieben und vieles ist sicherlich wertvoll und richtig, es sollte uns aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie mit ihren Erziehungsratschlägen ihre eigenen Ziele verfolgt.  Leider werden linientreue Zeugen Jehovas undifferenziert alle Erziehungsempfehlungen der WTG strikt umsetzen, weil sie ja von „Jehovas Organisation“ kommen, also als Gottes Anweisungen gesehen werden!

Doch Eltern aufgepasst! Tatsächlich benutzt die WTG euch als Hintertür, um sich eurer Kinder zu bemächtigen. Diesen Zugang zu den Kinderherzen hat die Organisation in den letzten Jahren zunehmend perfektioniert.

Link zum Video: https://youtu.be/4FB5U_4SAPI

Den Auftakt machte die WTG mit einer Trickfilmserie, speziell für Kinder. Unter dem Thema: „Werdeein Freund Jehovas“wurde diese im Jahre 2008 von Anthony Morris, Mitglied der leitenden Körperschaft, vorgestellt. Als Begründung führte er an: Wir, die leitende Körperschaft lieben Kinder und möchte, dass sie in glücklichen Familien aufwachsen.

Die WTG möchte also dazu beitragen, das Familienleben in diesen „schrecklichen Zeiten“ glücklich zu gestalten, eigentlich ein ehrenwertes Anliegen. Doch sogleich verrät Toni Morris, was die WTG für den Schlüssel eines glücklichen Familienlebens hält: Nicht nur die Bibel, nein, tatsächlich spielen die Veröffentlichungen der WTG die zentrale Rolle in Sachen Kindererziehung.

Wie Toni Morris III richtig anmerkt: „Trickfilme fesseln die Aufmerksamkeit der Kinder.“ Der WTG scheint jedes Mittel recht zu sein, um Kinderherzen zu manipulieren und so überflutet sie, wie angekündigt, die Kinder mit einer Menge Trickfilme, die das Ziel haben, „ Jehova in die Kinderherzen zu pflanzen.“

Diese sinnentstellende Floskel bedeutet jedoch nichts anderes, als ihnen die Dogmen der Organisation in ihre Herzen zu pflanzen. Vor diesem Hintergrund erscheint die Ankündigung: „Diese Trickfilmreihe ist erst der Anfang dessen, was wir für euch planen“, wie eine Drohung, welche rückblickend auch massiv umgesetzt wurde.

Stolz verweist Anthony Morris auf das von der WTG herausgebrachte Buch: „Mein Buch mit biblischen Geschichten“. Jeder Pädagoge wird dieses Buch jedoch als wenig geeignet ansehen, Kinder zu glücklichen und wertvollen Menschen zu erziehen. Es wird hauptsächlich mit angsterzeugenden „Geschichten aus dem Alten Testament“ und deren fragwürdiger Anwendung auf die Lebenssituationen heutiger Kinder gearbeitet, womit diese im Sinne einer Organisation manipuliert und gefügig gemacht werden sollen.

Es gibt tatsächlich sinnvollere und weniger angsteinflößende Filme und Bücher, die aus Kinder wertvolle und selbstbewusste Menschen machen können. Aber diese werden von der WTG pauschal als weltliche Weisheit verteufelt, obwohl sich diese vermittelten Werte ohne weiteres mit einem christlichen Menschenbild vertragen. Doch der WTG geht es um IHRE Werte, um die angebliche „Freundschaft mit Jehova“.

Im Verständnis der WTG ist nur der ein wertvoller Mensch, also ein „Freund Gottes“, der im Sinne der Organisation denkt und handelt. Nun spricht die WTG mit dieser neuen Trickfilmserie durchaus ehrenwerte Eigenschaften wie Gehorsam, Ehrlichkeit und Hilfsbereitschaft an, aber immer mit dem Ziel, diese positiven Eigenschaften im Sinne der Organisation zu instrumentalisieren.

Toni Morris bemerkt in seinem Statement zu Recht: „In den allerersten Jahren können Kinder leicht geprägt werden“.

Wie wahr, das hat die WTG richtig erkannt. Kinder sind von Jugend an leicht zu formen. Wenn wir einige dieser „niedlichen“ Trickfilme betrachten, welche die WTG eigens für Kinder produziert hat, so erkennen wir leicht, dass diese Videos benutzt werden, um die Standardlehren und Ziele der WTG in Kinderherzen zu pflanzen. Man behandelt in diesen Videos alles, was später von einem Zeugen Jehovas, sprich „einem Freund Jehovas“ erwartet wird.

Zum Beispiel das Thema „Gehorsam“. Nun werden Eltern nichts gegen gehorsame Kinder haben. Kinder müssen lernen zu gehorchen. Doch hier geht es der WTG nicht nur um Gehorsam im üblichen Sinn, sondern um die Bereitschaft zur Unterordnung gegenüber jeder Autorität innerhalb der Organisationsstruktur.

Nehmen wir z.B. Lektion 33, mit dem Titel: „Mache Jehova Freude“. Sie beginnt mit einer düsteren und bedrohlichen Beschreibung von Begebenheiten aus dem Alten Testament und versucht mit pädagogisch fragwürdigen Methoden, Kindern die Folgen des Ungehorsams drastisch vor Augen zu führen. Wenn du Jehova nicht gehorchst, (gemeint sind vordergründig die Anweisungen der Organisation, die von organisationstreuen Eltern durchgesetzt werden) wird es dir ergehen wie Adam und Eva, du wirst sterben. Doch Angst zu erzeugen ist eine fragwürdige Methode, um Kinder zum Gehorsam zu bewegen.

Ein weiteres zentrales Thema dieser kurzen Videoclips sind Einsatz und Aktivitäten, welche die Organisation als Lebensziel für junge Menschen ansieht, z. B. den Pionierdienst. Dieser wird als erstrebenswertes Lebensziel für junge Menschen gepriesen. Von Zeugen-Eltern wird erwartet, dass sie ihre Kinder nicht auf eine Karriere „in der Welt“ vorbereiten, sondern auf den „Pionierdienst“ Deshalb werden Trickfilme produziert, in denen Kinder auf spielerische Weise auf ihren zukünftigen Lebensweg vorbereitet werden, wie z. B.:

„Jetzt spielen wir Predigtdienst!“

„Jetzt üben wir ein Traktat an der Haustür anzubieten!“

„Jetzt spielen wir „Zusammenkunft.“

„Jetzt üben wir ein Zeitschriftenzeugnis!“ oder

„Jetzt üben wir eine Verteidigung unseres Glaubens vor Schülern und Lehrern!“.

Üben und lernen, kaum ein Erwachsener hat eine Vorstellung davon, wie Kinder unter diesem Druck zu leiden haben. In allen Entscheidungen haben sich Kinder mit der Frage auseinanderzusetzen: „Wie denkt Jehova darüber? Erfreue ich das Herz Jehovas?“ Ist Jehova eventuell traurig über mich, weil ich in meiner Fantasie mit einer Zauberfigur spiele?

Gott beobachtet mich bei allem, was ich tue. Ein furchtbarer Druck wird hier auf Kinderseelen ausgeübt. Die Kindheit wird geprägt von Angst. Mit diese Prägung haben viele Zeugen Jehovas ihr ganzes Leben zu kämpfen. Ein besonders krasses Beispiel liefert die Lektion 2 aus der Serie „Höre auf Jehova“. Hier kurz zusammengefasst die Geschichte:

Der kleine Philipp hat von seinem „Schulfreund“ einen Zauberhelden erhalten und seine Fantasie geht mit ihm durch. Sofort stellt die Mutter die ultimative Frage: „Wie denkt Jehova darüber?“

Mit solchen Fragen will man Kindern „ein Verhältnis zu Gott ins Herz pflanzen“?  Auf der Grundlage von Angst und schlechtem Gewissen kann kein vertrauensvolles Verhältnis zu Gott hergestellt werden. „Jehova liebt dich zwar, doch er weint sich die Augen aus, wenn du einen Fehler machst und einem Plastikspielzeug in deiner kindlichen Fantasie übersinnliche Fähigkeiten zuschreibst. Wie soll ein Kind zu solch einem Gott ein vertrauensvolles Verhältnis aufbauen können? Die Folge ist ein ewig schlechtes Gewissen. Psychologen, die psychisch kranke Zeugen Jehovas behandeln, beklagen immer wieder, dass ihre Patienten unter Angstzuständen leiden. Das ewige „Es ist nie genug!“ schadet nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen.

 Ja, Trickfilme fesseln die Aufmerksamkeit und können hervorragend für Indoktrination und Gehirnwäsche eingesetzt werden. Das kindliche Spiel, das der Bildung der Fantasie und der Kreativität dienen soll, wird von der WTG geschickt umfunktioniert.

Menschen, die von Kindheit an unter einem schlechten Gewissen leiden, sind leicht zu manipulieren und werden später alles tun, was man ihnen als von Jehova gewollt verkauft. Alle Themen, die in diesem Indoktrinationsvideo für Kinder aufgegriffen werden, sind spezielle, auf die Organisationsvorteile und Ziele ausgerichtete, die auch den Erwachsenen wöchentlich bis zum Überdruss präsentiert werden. Woche für Woche geht es um Gehorsam, Einsatz und Loyalität gegenüber der Organisation Jehovas.

Und so liegt der Schwerpunkt der Themen nur oberflächlich auf einer christlichen Persönlichkeitsentwicklung der Kinder. Auch die wertvolle Eigenschaft der Hilfsbereitschaft wird von der WTG auf ihre Ziele und Bedürfnisse umgeleitet und missbraucht. Mit Nachdruck wird auf die Kinder eingewirkt, um sie zum Spenden ihres Taschengelds zu bewegen.

In einem Brettspiel werden Kinder animiert, spielerisch eine Münze durch ein Labyrinth zum Ausgang zu schieben, um Projekte der WTG zu unterstützen. Geht es noch subtiler?

Oder Lektion 19, mit dem wertvollen Thema „Großzügigkeit“: „Großzügig sein kann jeder“. Demnach freut sich Jehova Gott, wenn ein Kind ihm zuliebe auf ein Eis verzichtet. Was für ein Gottesbild wird den Kindern von Jehovas Zeugen hier vermittelt? Ein Gott der nur Forderungen hat, auch an Kinder.

Mir laufen Schauer über den Rücken, wenn ich mir vorstelle, dass Kinder in Familien aufwachsen, in denen saubere Flurböden und eine dauerhaft aufgeklappte Bibel der einzige Indikator für Glück sein soll. Wo liebevoll gruselige Eltern jeden alltäglichen Konflikt mit Adam, Eva und Negativbeispielen aus dem Alten Testament klären. Hier werden schon kleine Menschen zerstört oder zumindest intellektuell verstümmelt, was natürlich auch bei anderen Ideologien vorkommt, bei Jehovas Zeugen aber einen besonders negativen Nachgeschmack hinterlässt. Man kann das Ziel der Verführung dieser Kinder so zusammenfassen: Kinder von Zeugen Jehovas sollen verinnerlichen, dass das Werk der Wachtturmorganisation Gottes Werk ist! Das zieht sich wie ein Mantra durch alle Belehrungen der WTG.

Und was machen linientreue Zeugeneltern? Sie machen genau das, was die WTG von ihnen erwartet, denn sie ist für sie ja das „Sprachrohr Gottes“! Die Erziehung der Kinder gerät unter dem Einfluss der WTG zur Dressur und Abrichtung. Und dabei machen viele Eltern mit. Sie werden zu Erfüllungsgehilfen der WTG.

Diese „Dressur“ – Erziehung kann man wahrlich nicht sagen – führt zu kuriosen Erscheinungen. Da tragen kleine Jungen schon im Vorschulalter Anzug, Krawatte und eine Aktentasche, wie ein Funktionär oder Kreisaufseher. Sie machen „Notizen“ während der Zusammenkunft, auch wenn sie noch nicht schreiben können. In der Predigtdienstschule stehen sie auf kleinen Trittleitern, um ans Mikrofon zu kommen. Sie lernen sehr früh Kommentare zu geben, d. h. sie reden nach, was ihnen zugeflüstert wird.

Wenn sie älter sind, haben sie sich schon ein gewisses Standardvokabular der WTG angeeignet. Man beachte, dass Sprache das Denken prägt! Immer wieder bemerkt man die Dressur. Man wird den Eindruck nicht los, dass sie eine eingeübte Rolle spielen. Und immer stehen der „Dienst“ und die Treue zur Organisation an erster Stelle!

Liebe Eltern! Schützt die kleine Welt eurer Kinder. Haltet sie von allem fern, was dem Geist des Evangeliums widerspricht. Lass nicht zu, dass eure Kinder gehorsame Sklaven einer Organisation werden. Nehmt das Wohl eurer Kinder ernst und nehmt sie vor den Verführern jeglicher Art in Schutz.

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Wildblume

Liebe Geschwister, ich weiß nicht was schlimmer ist. Die massive Angsterzeugung, als wir früher mit Babylon Buch und Co den Ausführungen der Erwachsenen in nicht kindgerechten Veranstaltungen beiwohnen mussten. Saßen wir nicht still, ging’s raus. Wenn wir Glück hatten, kamen wir mit einer Ermahnung davon…. Andere Kinder lernten im Stehen schlafen, weil man ja wach bleiben musste, egal ob man nach einem Schultag müde war und dann noch um 19 Uhr im Saal sein musste. So musste mein Mann als Pimpf öfters die Zusammenkünfte durchstehen, im wahrsten Sinne des Wortes. Heute hat man das Potenzial der Kinder entdeckt. So kommen… Weiterlesen »

Stachelbeere

Es ist wirklich schlimm wie durch die “niedlich/ lustigen” Videos Einfluss auf die Kinder genommen wird. Da ist die schöne Musik, die Kinder kennen die Situationen aus ihrem theokratischen Leben, fühlen sich in Philipp und Sophia hineinversetzt. Durch die Tollpatschigkeit und mitunter lustigen Szenen finden die Kleinen, die Videos einfach toll. Bei uns in der Versammlung bekommen die Kinder oft das Tablet und dürfen sich die Videos während des Programms, scheinbar mit guten Gewissen der Eltern, ohne Ton anschauen, “so lernen sogar Kinder was in der Versammlung…” und sind ruhig gestellt. Die Videos sind ja für Kinder verständlich, die Inhalte/Vorträge… Weiterlesen »

www.Christusbekenner.de

Erwachsene unter Jehovas Zeugen machen sich bewusst oder unbewusst zu Komplizen der JW.Org, indem sie Kindern verstörende und angstmachende JW-Org-Videos vorführen. Zur Abwechslung heute mal ein aufrüttelndes, aber liebgemeintes imaginäres „Video“ für erwachsene Zeugen Jehovas. Überschrieben ist der “Clip”: „Das neuzeitliche Mene-Mene-Tekel und Parsim“ Erste Bildeinstellung und Szene: Man sieht eine Versammlung der Zeugen Jehovas ihren Königreichssaal für eine Zusammenkunft betreten. Plötzlich erscheint an jeder der 4 Wände ein Schriftzug, mit großen Buchstaben an die Wand geschrieben. 1.) An der linken Wand liest man die Worte: IHR VERSTEHT UND GLAUBT JESUS NICHT! 2.) An der Wand vor der Bühne steht:… Weiterlesen »

O.W.Schön

“Die Seele eines Kindes ist heilig, und was vor sie gebracht wird, muss wenigstens den Wert der Heiligkeit haben.” (Johann Gottfried Herder) Das neue Video von Euch belegt erneut, wie gefährlich die Belehrung der JW.Org für Kinder ist und wie sehr das Kindeswohl durch die WTG gefährdet wird! Für JW.Org ist tatsächlich nichts mehr heilig und die wertvollen Kinder und die kostbaren Jugendlichen sind nichts weiter als zweckgebundene Manövriermasse des WTG-Konzerns. Sinkt die Zahl der Zeugen unter die kritische Marke von 200.000 Mitgliedern in der BRD, so werden eben beliebig viele Kinder getauft, um den Status der Körperschaft des öffentlichen… Weiterlesen »

Chris

Chris@Bruder Vielen Dank, dass du dieses wichtige Thema so gründlich behandelt hast. Ich möchte aus meiner Sicht mal kurz berichten, wie es sich für ein Kind anfühlte, bei 100 % Zeugen aufzuwachsen. Meine Eltern kamen Ende der 50er Jahre in die Org. Ich kann mich gut an ein Buch der WTG erinnern, es hatte einen dunkelblauen oder lila Umschlag, und am Anfang war eine Abbildung, die mir (damals 6 oder 7 Jahre) manch schlaflose Nacht gebracht hat. Oben auf hohen Häusern standen Männer mit Gewehren, die auf Gefangene ZJ zielten. Vielleicht kennt jemand von euch dieses Buch. Dann als Kind… Weiterlesen »

Claudia

Als Mütter würde es mich misstrauisch machen, wenn fremde alte Männer zu meinen Kindern in dieser Direktheit zu meinen Kindern sagen würden, wir lieben Euch. Und ernste Sorgen würde ich mir machen, wenn meine kleinen Kinder all zu “vertauensvoll” oder anhänglich gegenüber fremden Männern sind. Aber weder das eine noch das andere habe ich auch je erlebt. Kinder, auch meine, “fremdeln” normalerweise. Bekannte oder befreundete Männer aus dem Bekanntenkreis, die unsere Kinder natürlich mögen, und auch die eine oder andere Kleinigkeit mitbringen, würden nie in dieser Direktheit zu ihnen sagen “wir lieben euch”. Das würde ich mir als Mutter auch… Weiterlesen »

Claudia

In der Segnung der Kinder (Markus 10,13-16) ist nicht Jesus auf die Kinder zugegangen, sondern die Kinder zu ihm gebracht. Natürlich von den Eltern. Und die Eltern waren dabei. Er “herzte sie, legte Ihnen die Hände auf und segnete sie”. ER hat sie nicht “belehrt” oder sonst auf sie Einfluss genommen. Auch die Eltern hat er nicht “belehrt” oder “Erziehungsratschläge” erteilt. Wenn unser Herr Jesus das nicht tat, wer sollte das recht haben? Oder sich herausnehmen wollen? “Angst machen”? Geht ja gar nicht! Allen einen gesegneten Sonntag mit viel Erquickung (und Erfrischung bei dem Wetter) “Kommt alle her zu mir… Weiterlesen »

Heinz G.

Die Manager dieses Unternehmens JW.org wissen genau, was in heutiger Zeit zu tun ist. Die Missionserfolge ihrer “Außendienstler” sind gegen Null zurückgegangen. Dank Internet können sich die zunächst interessierten Sympatisanten schnell schlau machen, auf was sie sich da einlassen und schnell wieder den Rückzieher machen. Deshalb bleibt nur eine Strategie erfolgreich: Die Kinder der Mitglieder frühesmöglich zu indoktrinieren. Die können sich nämlich noch nicht wehren. Nur hier gibt es noch Potential, den Laden am laufen zu halten. Man sollte die Warwick-Connection nicht unterschätzen. Schließlich haben sie auch mit ihrer Immobilienstrategie gezeigt, dass sie geistig noch auf der Höhe sind. Z.B.… Weiterlesen »

Wildblume

https://wol.jw.org/de/wol/dt/r10/lp-x/2019/6/30

Hoffentlich klappt’s mit dem Link!
liebe Geschwister, wollte Euch den heutigen Tagestext nicht vorenthalten. Da rollen sich die
Zehennägel hoch. Hat ja irgendwie (überhaupt nichts) mit unserem Kinder-Thema zu tun.
Grüße
Wildblume

Jehu

Die armen Kinder sind wirklich zutiefst bemitleidenswert. Wenn dann ein Kind auch noch im Krankenhaus verblutet oder von einem Ältesten vergewaltigt wird, ist die Katastrophe perfekt.
Schade, sie hätten so ein glückliches, erfülltes Leben haben können. Stattdessen wird ihr Leben von Angst beherrscht und eine intellektuelle Entwicklung verunmöglicht.

Olivia

Es ist BI wieder ein tiefgehender, entlarvender Artikel gelungen. Die Erziehung meiner Eltern löste ein langes Echo aus. Urvertrauen wurde mir nicht vermittelt, nur Angst. Ich werfe ihnen nicht vor, wider besseres Wissen gehandelt zu haben. Ihrer Meinung nach gaben sie ihr Bestes: Sie traumatisierten und manipulierten ihr einziges Kind, ließen es im Stich, als es vergewaltigt wurde, für ihren Gott, dessen Name nicht beschmutzt werden durfte. Ein Kind hat keine Stellung oder gar Rechte. Ein Kind ist dort die Erweiterung von Menschen ohne Rückgrat, Bücken ohne Bandscheibenvorfall nennt man dort: Demut. Die Leitung der Zeugen Jehovas verlangt Menschenopfer. Nicht… Weiterlesen »