Das “Theokratische Gesetz” der Wachtturm-Gesellschaft…

…und die «Institutio religionis Christianae» des Johannes Calvin

Wie Genf unter Calvins Herrschaft geriet

Zu Beginn möchte ich ein Zitat aus der «Institutio» von Johannes Calvin wiedergeben:

“Klar möge hier umschrieben sein die Macht, mit der die Prediger der Kirche bekleidet werden sollen. Da sie als Verwalter und Verkündiger des göttlichen Wortes bestellt sind, haben sie alles zu wagen und alle Großen und Mächtigen dieser Welt zu zwingen, sich vor der Majestät Gottes zu beugen und ihm zu dienen. Sie haben allen zu befehlen vom Höchsten bis zum Niedrigsten, sie haben die Satzung Gottes aufzurichten und das Reich des Satans zu zerstören, die Lämmer zu schonen und die Wölfe auszurotten, sie haben die Folgsamen zu ermahnen und zu unterrichten, die Widerstrebenden anzuklagen und zu vernichten. Sie können binden und lösen, den Blitz und den Donner schleudern, aber all dies gemäß Gottes Wort.”

Die «Institutio» des Calvin war eine Sammlung von Regeln, Geboten, Verboten und Vorschriften zur «Kirchenzucht». Alles war verbindlich und jedes Abweichen davon wurde mit harten Strafen bis zur Todesstrafe belegt.

Die Quelle seiner Macht

Calvin war gerade einmal 26 Jahre alt, als er seine «Institutio» geschrieben hatte. Nachdem sie geschrieben und veröffentlich war, wurde er vom Genfer Rat als Prediger angestellt. Schon bald stellte sich heraus, dass er fest entschlossen war, seine «Institutio» zum eisernen Gesetz in Genf zu machen. Aber wie sollte das möglich sein, da die eigentliche Macht in den Händen des Stadtrates lag? Calvin wusste Rat. Sein mathematisch arbeitender Verstand gab ihm ein Mittel in die Hand, um die ganze Stadt unter seine Faust zu zwingen: Die Exkommunikation!

Als Prediger verweigerte er missliebigen Personen die Teilnahme am Abendmahl. Er verweigerte ihnen Brot und Wein, vor den Augen der ganzen Gemeinde. Wem das widerfuhr, der war bürgerlich erledigt, denn niemand wagte es danach, mit ihm Geschäfte zu machen oder mit ihm Umgang zu haben. Für jeden Betroffenen bedeutete dies den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ruin. Mit der Exkommunikation wuchs Calvins Macht ins Groteske und er nutzte sie geschickt und rücksichtslos aus, um sie zu erhalten und auszuweiten. Er stärkte in einem nicht zu überbietenden Ausmaß die Autorität der geistlichen Macht – seiner Macht!

Die Folgen seiner Herrschaft

Das Leben in Genf wurde unter seiner Herrschaft grau, trostlos und stickig. Alles, was irgendwie an katholische Sinneslust erinnerte, wurde ausgelöscht. Das Leben hatte aus Arbeit und Gebet zu bestehen. Religiöse Tätigkeiten, wie der Besuch der Kirchen am Sonntag, wurden zur Pflicht für jeden. An die Stelle der Freiheit eines Christen, wie sie Luther gefordert hatte, trat hier die Versklavung unter den Willen eines einzelnen Menschen. Die menschliche Freude wurde durch eine grotesk-sektiererische Gottesfurcht erstickt. Angst regierte das Leben in Genf.

Um die «Institutio» zur Geltung zu bringen, ging eine Sittenwache auf die Straßen, Plätze und in die Häuser, um jede Laxheit und Übertretung zu ahnden. Überall lauerten Spione und in Genf mehrten sich die Sykophanten. Jeder misstraute jedem, jeder belauerte jeden, jeder konnte jeden anzeigen. Und über allem thronte Johannes Calvin als unanfechtbare Autorität, die allein von Gott ausersehen war, seinen Willen, ja sogar Gut und Böse, zu erklären! So jedenfalls hatte er sich geäußert.

Der Mund Gottes

Für Calvin gab es daher nur den absoluten Gehorsam, denn er sah sich als Sprachrohr (Mitteilungskanal) Gottes. Was er sagte, war göttliches Wort und hatte Gesetzeskraft. Mit Hilfe der Exkommunikation konnte Gehorsam erzwungen werden und Calvin führte dies, ohne jede Ausnahme und ohne Skrupel, aus.

Calvin forderte, dass alles gemäß der Bibel zu entscheiden sei. Aber was die Bibel als den Willen Gottes auswies, das bestimmte er selbst! Sein Wort in Sachen Bibeldeutung war das erste und das letzte. Er gestattete niemanden, hieran zu rütteln. Kritiker ließ er verfolgen oder ermorden (Miguel Servet), indem er den Rat der Stadt zwang, seinem Willen gefügig zu sein.

Gerade Calvin bewies der ganzen Welt, wie man die Bibel missbrauchen kann und doch den Eindruck erweckt, sich treu daran zu halten. Das war schlaue Theologie, wie sie später die Jesuiten, in der Gegenreformation, zur Vollendung brachten.

Sie und Calvin waren Meister darin, die Bibel für ihre Zwecke zurechtzubiegen. Auch wenn man sich selbst widersprach und doppelzüngig argumentierte, tat das ihrer Autorität keinen Abbruch. Die Masse lebte dumpf dahin und war schon immer autoritätsgläubig, ohne wirklich gottgläubig zu sein. Furchtsam und servil ließ sie sich hin- und herschieben. Von jedem Wind der Lehre getrieben irrten sie dahin und gewöhnten sich das Gewissen und das eigene Nachdenken ab.

Calvin hatte natürlich Mittäter, einige willige und von vorauseilendem Gehorsam getriebene Menschen, die ihm alle «Schmutzarbeit» abnahmen. Er selbst war zu zart, um sie auszuführen – ein Stubenhocker, der unermüdlich an seinen Predigten und Büchern arbeitete. Das Leben sah er eigentlich nur durch das Fenster seiner Studierstube. Frau und Kinder hatte er nicht, um seinen Broterwerb musste er sich auch nicht kümmern. Er war ein Gelehrter, der aber keine Leitsterne für sein mathematisch-scharfes Denken hatte, wenn wir darunter das Gewissen, die Bibel, die Ehrlichkeit, die Barmherzigkeit, die Menschenliebe und den Geist Gottes verstehen wollen.

Unter Calvin bekam das Wort des Reformators Sebastian Franck seine volle schreckliche Bedeutung: «Der Buchstabe ist das Schwert des Antichristen!» Mit diesem Schwert herrschte Calvin in Genf! Durch seine Sonderlehren (z. B. die Prädestination) machte er das Wort Gottes teilweise ungültig, wie es schon die jüdischen Gesetzeslehrer getan hatten (Mat. 15:2–8). Dadurch entfremdete man die Menschen von Gott, statt sie zu ihm zu führen. Calvin stellte sich (er nannte es Kirche»– wir sagen «Organisation») als Heilsvermittler dar. Nur durch ihn kam man in Gottes Reich. Und ebenso krass sah es die Katholische Kirche.

Ein Beispiel aus der Neuzeit

Verlassen wir nun Calvin und wenden uns einer anderen, in diesem Zusammenhang interessanten Person zu: Fred. W. Franz. Wie viel hatte er mit Calvin gemeinsam? Schon sein äußeres Leben erinnerte an Calvin: Beide waren männlichen Geschlechts, aber auch nicht mehr. Beide sahen sich lieber in der Studierstube, als im Leben. Beide waren scharfe Denker und beide hatten, in dieser Hinsicht, eine zu hohe Meinung von sich (während sich Calvin als Verkünder des göttlichen Willens sah, meinte F. Franz der einzige zu seiner Zeit lebende Lehrer zu sein, der die Bibel richtig erklären könne.)

Beide Männer konnten ihre Gefühle je nach Bedarf ein- und abschalten, wirkten aber für viele als empathiearm. Beide bogen sich die Bibel mit Scheinargumenten nach ihrem Gutdünken zurecht und hatten keine Bedenken, sich selbst zu widersprechen und doppelzüngig und orakelnd vieldeutig zu sein. Für beide war der «Apparat» (die Kirche oder die Organisation) zu einem Götzen geworden, mit dem sie ihr persönliches Leben fest verbunden hatten. Alles wurde irgendwie mit der Bibel «begründet, am besten mit Geschichten aus dem AT, aber es handelte sich um dieselben Scheinargumente, wie sie auch die jüdischen Gesetzeslehrer verwendeten, um das Wort Gottes ungültig zu machen. Das Raffinierte daran war die teuflische Mischung aus mitunter erhebenden und großartigen Gedanken und der hässlichen Lüge!

Der äußere Schein und die Wirklichkeit

Auch Fred Franz erweckte den Anschein von Rechtschaffenheit und hoher Achtung der Moral, aber die Wirklichkeit sah mitunter recht nüchtern aus. Es machte auch Franz nichts aus, von einem Tag auf den anderen seine Meinung zu ändern (wie es sein Neffe R. Franz geschildert hat), aber im Allgemeinen gegen jede Veränderung zu sein, welche die Macht und Autorität der WTG hätte schwächen können. Man darf dabei nie übersehen, dass die WTG eigentlich das geistige Kind von Rutherford und F. W. Franz’ ist. Beide schufen die Sonderlehren, die Zeugen Jehovas noch heute kennzeichnen. Nach dem Tode Rutherfords wurde F. Franz als “das «Orakel der Gesellschaft”« bezeichnet. Die meisten Bücher wurden von ihm geschrieben. Wenn Fragen auftauchten, wurde sie an ihn weitergereicht. («Fragt Freddy, der weiß es!») Und er bastelte mitunter recht seltsame Antworten, die er scheinbar biblisch begründete. Das wurde veröffentlicht und war dann für alle Zeugen Jehovas verbindlich. Wer sich nicht danach richtete, konnte ausgeschlossen werden. Und hier sehen wir dasselbe Machtinstrument Calvins in den Händen der WTG: Dort die Exkommunikation und hier der Gemeinschaftsentzug.

Die vielen Antworten von F. Franz wurden gesammelt und veröffentlicht. Sie erschienen in Büchern für den internen Gebrauch: Die “Correspondence Guidelines” (Richtlinien für die Korrespondenz der Zweigbüros), das Buch “Hütet die Herde Gottes” (Anleitung für die Arbeit der Versammlungsältesten). Auch das Organisiert-Buch dürfen wir dazu rechnen. Hier erhielten sie Gesetzescharakter und wurden als «Theokratisches Gesetz» rechtsverbindlich für alle Zeugen Jehovas! (In dem Buch “Gebt acht auf euch selbst und auf die ganze Herde”, wird gesagt, dass Christen einer neuen Rechtsordnung unterstehen. Es wird behauptet, dass das Gesetz des Christus aus einer Sammlung von Regeln für christliches Verhalten bestehe!)

Straffe Reglementierung statt christliche Freiheit

Es ist nicht zu übersehen, dass dieses «Theokratische Gesetz» sich, ebenso wie die «Institutio» des J. Calvin, in das innere, private Leben der Gläubigen einmischt und alles zu reglementieren sucht. Und es ist auch nicht zu übersehen, dass diese Regeln oft genug Themen berühren, über welche das klare Wort Gottes nichts sagt. Hier geht man ganz klar über das hinaus, was geschrieben steht. (1. Kor. 4:6) Gerade auf diesen Gebieten muss jeder Christ mit und nach seinem Gewissen entscheiden, hier muss er unter Gebet, der Wirkung des Geistes und gemäß seiner biblischen Erkenntnis selbst entscheiden. Diese Entscheidung darf ihm nicht durch ein pharisäisches Regelwerk abgenommen werden, denn jeder trägt seine eigene Verantwortung.

Die Freiheit des Christen

Nun wissen wir, dass Christen vom Gesetz Mose befreit sind; es hat für sie keine Bedeutung mehr, wenn es um ihre Rettung geht. Das soll nicht heißen, dass die Moralität des Gesetzes Moses seine Gültigkeit verloren hätte. Jesus hat das ganze Gesetz so zusammengefasst: «Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst!» Das ist übrigens auch das Gesetz den Neuen Bundes, unter dem Christen durch die Vermittlung Jesu Christi stehen! Das Gesetz der Liebe wird auch als das Gesetz des Christus» bezeichnet. (Gal. 6:2; 1. Joh. 4:21)

Das Gesetz des Christus wird auf Herzen geschrieben

Das ist ja gerade das Großartige dieses «Gesetzes des Christus: Es ist, gemäß den Worten des Neuen Bundes (Jer. 31:31–34), auf die Herzen geschrieben! Das ist das Entscheidende, was dazu führt, dass man das göttliche Gesetz verinnerlicht hat, dass es die Triebkraft des Lebens geworden ist und eben nicht aus Angst vor Strafe befolgt wird, sondern weil man es als Mensch so und nicht anders will. Es wird befolgt, weil der innere Mensch keine andere Möglichkeit weiß, als diesem göttlichen Gesetz zu folgen, weil es das wirkliche Glück für jeden bedeutet, der es so will. Und jeder, der nach diesem Gesetz des Christus leben will, erfährt an sich selbst den Segen der Gottverbundenheit. In dieser Gottverbundenheit ruht er sicher und braucht keine menschlichen Zuchtmeister mehr, die den Gehorsam mit Gewalt erzwingen wollen.  Unter dem Neuen Bund hat ein Umdenken stattgefunden! Hier lesen wir in Jeremia 31:

“Der neue Bund, den ich mit dem Volk Israel schließen werde, wird ganz anders sein [als der Gesetzesbund]», spricht Jahwe. «Ich schreibe mein Gesetz in ihr Herz, ich lege es tief in sie hinein. So werde ich ihr Gott sein und sie mein Volk. Dann muss keiner mehr den anderen belehren, niemand muss mehr zu seinem Bruder sagen: «Erkenne doch Jahwe!» Denn alle werden mich erkennen, vom Geringsten bis zum Größten», spricht Jahwe. «Denn ich werde ihre Schuld vergeben und an ihre Sünde nicht mehr denken.»

Das Gesetz des Christus braucht keine Zusätze!

Dieses «Gesetz des Christus» braucht nirgendwo neu formuliert werden, es braucht keine menschlichen Zusätze und Auslegungen, weil es durch die Bibel, das Leben Jesu und sein Vorbild schon festgelegt ist. Es braucht keine Verdeutlichungen und schon gar keine Verfälschungen, weil das Gewissen, durch dieses «Gesetz des Christus,» seine volle Macht über uns erhält! Das ist dann der Glaubensgehorsam, den Jesus gefordert hat. Aber eine Sammlung von Regeln hat damit nichts zu tun, weil sie ja auch Bereiche umfassen, die, nach Gottes Willen, dem Gewissen des einzelnen Menschen überlassen bleiben sollen. Gesetzes- und Regelsammlungen drängen das Gewissen beiseite, machen es unwirksam und manipulierbar. Sie versklaven den Menschen. Wer das für sich zulässt, lässt auch zu, dass er von Gott entfremdet wird! Wer solche Sammlungen anfertigt, macht diese selbst zu einem Kriterium für Gerechtigkeit. Und das ist gegen Christus, das ist gegen den Sinn seines Erlösertodes!

Das «Theokratische Gesetz» und auch die «Institutio» nehmen dem Menschen seine christliche Freiheit ab, die darin besteht, Gott völlig freiwillig und aus wahrhaftiger Liebe zu dienen. Das Motiv für dieses Dienen ist und bleibt die Liebe! Gerechtigkeit bekommt man nur durch den Opfertod Jesu, die Barmherzigkeit und die Gnade Gottes; man bekommt sie nicht durch das Abarbeiten von Menschengeboten, denen man aus Furcht vor Strafe gehorcht!

Die Apostel hatten kein Regelwerk nötig!

Wie erfrischend anders waren die Apostel in dieser Hinsicht! In ihren Briefen findet man nur spärliche Regelungen. Paulus ging über einen vernünftigen Rahmen nicht hinaus! Er gab z. B. Rat für die Ordnung in christlichen Zusammenkünften, erwähnt aber keine Einzelheiten. Er schrieb über Richtlinien für Ernennungen von Dienern, über die Hilfeleistungen für Bedürftige, über Spenden und die Rücksichtnahme auf das schwache Gewissen anderer. Wir finden Hinweise, wie man Rechtsstreitigkeiten unter Geschwistern beilegen soll, über die Zurechtweisung von reuelosen Sündern und das «Heiraten im Herrn.

Er beschreibt ausführlich die Pflicht, den staatlichen Gewalten zu gehorchen und warnt vor falschen Lehrern.  Damit ist der Kreis schon durchschritten! Die Apostel bewiesen einen großen Respekt vor der Freiheit ihrer Geschwister. Für sie stand obenan immer der gesunde Sinn, die Vernünftigkeit, die Liebe und die Wirkung des Geistes Gottes. Ja, sie vertrauten auf die Leitung der Versammlungen durch Jesus Christus. Kleinliche Regelungen findet man bei ihnen nicht! Und das war nur möglich, weil man den Brüdern vertraute und auf die Kraft des Heiligen Geistes baute.

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Lichtspender

Sehr guter und interessanter Artikel! Dazu passen die Worte von Paulus gemäß Römer 14:1-6 (bibel.heute): “Nehmt den, der im Glauben schwach ist, vorbehaltlos an, und streitet nicht über seine Ansichten mit ihm! 2 Einer glaubt zum Beispiel, er dürfe alles essen. Der Schwache jedoch ernährt sich rein vegetarisch. 3 Wer alles isst, darf den nicht verachten, der nicht alles isst! Und wer nicht alles isst, darf den nicht verurteilen, der alles isst, denn Gott hat ihn genauso angenommen wie dich. 4 Wie kommst du denn dazu, den Diener eines anderen zur Rechenschaft zu ziehen? Ob er mit seinem Tun bestehen… Weiterlesen »

Sylvia Geiser

Lieber Thilo

Vielen Dank für Deinen Artikel. ………
Herzliche Grüsse

Sylvia

pit

Lieber Tilo.

So ist es!

Friede pit

Sylvia Geiser

Lieber Thilo

Zu Deinem Artikel: DAS GESETZ DES CHRISTUS habe ich Dir eine ERGÄNZUNG beigefügt. Du hast dabei nicht erwähnt: WAS SCHLIESST ES MIT EIN. Ein wichtiger ASPEKT, der total fehlt. Man will offenbar die WAHRHEIT nicht hören, weil die BI MACHER ( Älteste ) nicht daran erinnert werden möchten und somit wurde es gelöscht. Wie will ein Leser wissen, um was es in WIRKLICHKEIT geht. Ich finde das VERANTWORTUNGSLOS.

Herzliche Grüsse an Dich Sylvia

O.W.Schön@Autor

Die Vermenschlichung des christlichen Glaubens Lieber Thilo, die Parallelen zwischen Calvin und Franz haben mich erstaunt und verblüfft, dachte ich doch, dass der Gottesmann F. W. Franz aus den Fehlern früherer Prediger gelernt hätte. Franz habe ich, nebenbei bemerkt, noch live erlebt sowohl auf Kongressen wie auch im Bethel Selters und ich war zutiefst bewegt von dem festen Glauben und der erhabenen Bibel-Erkenntnis dieses geistgesalbten Mannes. (Womit bewiesen wäre, dass man nur das sieht, was man zu sehen gewillt ist). Mit einem Zitat möchte ich Dir für deine wertvollen und wissenswerten Recherchen danken und ich will Dir sagen, dass ich… Weiterlesen »

lawmen

In seinem Brief an die Galater schrieb Paulus, ein Apostel, weder von Menschen noch durch einen Menschen, sondern durch Jesus Christus und Gott, dem Vater – im Kapitel 1 Vers 8 und 9: Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte, ausser dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sein verflucht. Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich euch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt, ausser dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht. ————————————————————————————————————————- Ich habe es selber erlebt, dass die… Weiterlesen »

Ulla

Hallo an alle, kommt euch das bekannt vor? Ich zitiere hier aus dem Buch “Die Macht der inneren Bilder” des Gehirnforschers Dr. Hüther Gerald, Göttingen: Seite 116 – 121 auszugsweise: “…aber alles, was formbar ist, ist auch verformbar. Die von den Mitgliedern einer Gemeinschaft überlieferten, genutzten und weitergegebenen kollektiven Bider können unter bestimmten Bedingungen eben auch immer enger und starrer werden. Das ist vor allem dann der Fall, wenn sich einzelne, meist recht einfache Vorstellungen, Überzeugungen und Haltungen über mehrere Generationen hinweg als besonders erfolgreich für das Erreichen eines bestimmten Ziels oder für die Befriedigung eines bestimmten Bedürfnisses der meisten… Weiterlesen »

Sarah

Lieber Tilo

Deine Gedanken habe ich gerne gelesen. Unsere Entscheidungen sollten vom “Gesetz der Liebe” und von unserem feinen Gewissen getragen sein, dann machen wir immer das “Richtge”. So braucht es wirklich keine zusätzlichen Regelbücher. So einfach kann christliches Leben sein und gelingen weil Gott uns an dieser Liebe und unserem Gewissen beurteilt. Mit liebem Gruss Sarah

Heinz G.

Wann ist Fred Franz, der hier von Usern als “Gottes Mann” und als “geistgesalbt” bezeichnet wird, eigentlich gestorben? Ich kann mich erinnern, dass er manchen Wachtturmartikel verfasst hat, den ein normalsterblicher ZJ nicht verstanden hat. Aber er vermittelte damit den Eindruck, dass man einer geistlich anspruchsvollen Organisation angehört. Andererseits hat dieses “intellektuelle” Überrestglied gerne Leserfragen erfunden, die sich mit der Sexualität in der Ehe beschäftigten. Hier hat er gern ausführlich dargelegt, was erlaubt und was verwerflich ist. Als Junggeselle natürlich mit “großer Sachkenntnis”. Auch an der Erfindung von “Vorschattungen” hatte er große Freude. Nach seinem Tod haben die Schreiberlinge in… Weiterlesen »

Noomi an Mariella

  Hallo Mariella Deine Klage tönt sehr laut – man kann sie nicht überhören. Ich frage mich was dich so sehr gequält hat, dass du hier im BI soooo ausfällig schreiben musst. Viele, die hier schreiben haben in der Org Enttäuschungen, seelische Verletzungen und vieles mehr erlitten. Sie und auch ich haben es teilweise oder ganz überwunden. Und was war uns eine grosse Hilfe?? Wenn du schon länger hier mit liest, wirst es bemerkt haben. Es war ein ganz grosses und tiefes Gottvertrauen!! Das Gottvertrauen, das du gemäss deinen Worten mit Füssen trittst. Was immer der Grund ist, dass du… Weiterlesen »

turtle

Hallo Norbert und alle Mitleser, das Ziel der LK ist eindeutig, haben sie selbst in der vorherigen Augabe, klar definiert: “Wie können die anderen Schafe die Gesalbten unterstützen? Sie spenden von Herzen gern“ (Leben und Dienst, Dez. 17, Seite 3), natürlich mit entsprechendem Bild, auf dem ein Spendenkasten mit Geldschein gefüttert wird. Wobei zu den Gesalbten ja wohl aus mehr als die 7 in Warwick gehören. Die zum Spenden Aufgerufenen könnten sich ja mal fragen: Bekommen alle Gesalbte was von den Spenden und wofür brauchen sie das Geld und wieso nur sie? Das Ganze wird dann kurz vor Weihnachten besprochen, wenn… Weiterlesen »

Micha

Lieber Norbert

Zu Deinem Kommentar darüber, wie sich die WTG das Vereinfachen des Lebens (zu Gunsten der WTG versteht sich) vorstellt, hast Du als letzten Satz geschrieben.

“Zu dieser Bibelauslegung fällt einem nichts mehr ein, oder?”

Mir ist schon noch was eingefallen.

Also ich würde mich von meinem Anzug und allen meinen Krawatten trennen. In dieser Uniform wird man oft verwechselt mit Bankern, Managern oder Anwälten. Ob das der Botschaft gut tut? Außerdem würde ich mir einen Bart wachsen lassen wie der Täufer. Auf die verblüfft- gequälten und strafenden Minen der Ältesten würde ich mich jetzt schon freuen.

Gruß an alle in der Runde Micha

turtle

Ich war mal wieder zu schnell:

Fettdruck in dem WT-Auszug ist von mir

 

 

Edelmuth

Super, Norbert So sollte es sein! •   überlegen, was man wirklich braucht •   auf unnötige Ausgaben verzichten •   sich von unnötigen Dingen trennen •   seine Arbeitszeit reduzieren Eine Rolex sollte es doch schon sein, um pünktlich in den Dienst gehen zu können. Wir wollen doch niemanden warten lassen. Johannes stellte sein Leben komplett in den Dienst für Jehova und führte ein einfaches Leben. Das ließ auch sein Äußeres sofort erkennen. Das ist doch der richtige Ansporn. Da muss ich erst einmal los gehen, um mir entsprechend meinen Vorbildern in Warwick einen Stresemann mit Krawatte und Lederschuhe zu kaufen. •   seine… Weiterlesen »

man

Halt ein geistiges Paradies in dem wir gut und gerne Leben!

Na denn………..

Ömmelchen @ Norbert

Hihi. Wer sagt, Kamelwolle wäre etwas einfaches oder billig ? Das ist was richtig gutes. Schön weich und hält besonders warm in den kalten Wüstennächten. Hat nicht jeder. Und Honig war früher auch nicht gerade ein billiges Lebensmittel für jedermann. Aber was weiß ich schon …

Martin

Habt ihr schon die neuesten Meldungen vernommen? Der Wachturm soll glaube ich nur noch alle drei Monate erscheinen. Das Buch: Was lehrt die Bibel wirklich? soll nicht mehr gedruckt werden und auch andere Publikationen sollen eingestampft werden. Viele Änderungen auf Jw.org.! Weiß jemand näheres?

O.W.Schön@Ordnungszahl 83

RELIGIÖSE LÜGEN Lieber O83, ich möchte Dir gerne mit zwei Zitaten einen herzlichen Gruß senden, über BI Aktuell, und an unseren gemeinsamen Aufwach-Prozess erinnern, der vor knapp 2,5 Jahren seinen Anfang nahm: “Unser Denken steckt in eingefahrenen Bahnen fest, in einem Denkmuster, das dem Willen Gottes entgegengesetzt ist. Das Gelingen des christlichen Lebens hängt davon ab, dass wir uns aus dieser Gewohnheit lösen und eine Bahn betreten, die durch biblische Wertvorstellungen und Denkweisen gekennzeichnet ist” (Doug Moo) Es ist so befreiend für uns damalige BI Leser gewesen, all die JW.ORG Lügen hinter uns gelassen zu haben! “Gottes Liebe muss man… Weiterlesen »

Nick

Dann wird es auch bald kein

Trolley mehr geben, wenn die Literatur eingestampft wird.

Oder?

Lg Nick

M.N.

Ihr Lieben, schon oft wurde hier in diesem Forum das unbiblische und nichtchristliche “Leistungsevangelium” der JW.Org (“Sich selbst erretten durch das Erbringen von Hochleistung”, auch “Werkheiligung” genannt) auseinandergenommen und seines Irrtums überführt. Nun aber präsentieren JW.Org-Dogmatiker auf S. 6 des “Unser Leben und Dienst als Christ-Arbeitsheftes” für Okt. 2017 unter der Überschrift “Gib Jehova (i. e. der JW.Org) dein Bestes” eine graphische Illustration dieses “Leistungsevangelium” nebst zugehöriger Erläuterung, die in ihrem eklatanten Irrtum und in ihrer krassen Falschheit alles bisher diesbezüglich Dagewesene verblassen lässt: https://www.jw.org/de/publikationen/jw-arbeitsheft/oktober-2017-mwb/programm-fuer-23-29okt/gib-jehova-dein-bestes/ Ein ewiger “Selbsterrettung durch Leistung bringen”-Kreislauf: Leistung führt zu Errettung führt zu noch mehr Leistung… Weiterlesen »