Das Herumspielen mit “Vor- und Gegenbild” und falschen Berechnungen!

Russel.001

Zitat Leserfrage, Wachtturm vom 15. März 2015:  “In der Vergangenheit wurde in unseren Veröffentlichungen oft von Vorbildern und Gegenbildern gesprochen. In den letzten Jahren geschah das jedoch kaum noch. Warum eigentlich?”

Weiter wurde im Absatz 6 richtig gesagt: Menschen können nicht wissen, welche Bibelberichte für etwas Künftiges stehen und welche nicht. Am besten ist: Wo die Bibel lehrt, dass eine Person oder ein Gegenstand oder ein Bild für etwas anderes ist, akzeptieren wir das. Wo es jedoch keine eindeutige biblische Grundlage gibt, werden wir einer Person oder einem Bericht nicht voreilig eine gegenbildlichen Bedeutung zuweisen.”

 Damit hat man sich in der WTG vielleicht endgültig von der Herumspielerei mit “Vorbild” und “Gegenbild” getrennt. In der Leserfrage werden ein paar Beispiele genannt, mit denen früher ganze Zeitschriften gefüllt worden sind. Es sind allerdings harmlose Beispiele! Es sind Beispiele, die schon bei ihrer Veröffentlichung von manchen aufmerksamen Lesern angezweifelt worden sind.

Worauf führt man diese Art der Bibelauslegung zurück? Wer ist dafür verantwortlich? Die Antwort auf die Leserfrage geht auf das erste Jahrhundert ein, in dem “Gelehrte” versuchten sollen, in fast jedem Ereignis eine tiefere, hochsymbolische Bedeutung hineinzulesen. Und man nennt auch Namen: Augustinus, Origenes, Ambrosius und Hieronymus.

Aber, hat man vergessen dass auch Russel, Rutherford und Co. wie besessen mit Vor- und Gegenbild herumgespielt haben? Hat man vergessen, welche abstrusen Deutungen man bezüglich der Ereignisse der “Endzeit” aus diesen Bildern herausgelesen hat und sie für Deutungen Gottes ausgegeben hatte? Wenn man die alten Schriften von Russel und Rutherford liest, kann einem heute regelrecht schlecht werden. Wo war die Bibelkenntnis? Wo war der Verstand? Wo war die Ehrlichkeit? Wo war der Respekt vor dem Wort Gottes?

Davon war nichts zu spüren. Aber dafür waren diese Reden so geschwollen, selbstherrlich, apodiktisch und dominant, dass kaum jemand wagte, ihnen zu widersprechen.

Das Jahr 1975 zum Beispiel galt für Jehovas Zeugen einmal als das Jahr, an dem dieses System zu Ende geht, und dann das 1000jährige Königreich Gottes aufgerichtet würde. Mit dem Jahr 1975 gingen; so die Aussagen in dem Buch von Jehovas Zeugen, „In der Freiheit der Söhne Gottes“ 6000 Jahre Menschheitsgeschichte zu Ende.

Immer wenn ein bestimmtes Datum von der leitenden Körperschaft veröffentlicht wurde, ging auch der Zustrom von neuen Verkündigern in die Höhe. Und das sah man dann als Segen Gottes an! Dieser Zustrom an neuen Anhängern wurde zur reinen Legitimation für ein unehrliches Vorgehen. Heute will die leitende Körperschaft von all dem nichts gesagt haben. Es wären nur einige gewesen die den treuen und verständigen Sklaven falsch verstanden hätten.

Franke.001Hier Ausschnitt einer Ansprache eines Beauftragen der Wachtturmgesellschaft, Konrad Franke, zeigt aber, das von den Verantwortlichen sehr wohl mit Nachdruck auf das Jahr 1975 verwiesen wurde. Und jeder der dieses Datum in Frage stellte wurde moralisch niedergemacht.

Link zum Video: https://youtu.be/P8_Kjvqu0Is

Link Video 2. Teil:  https://youtu.be/3QRQ8dfMYAs

 

Und als wenn die Sache mit Daten und Zeitrechnungen so wie Vor- und Gegenbildern noch nicht genug gewesen wäre, hatte Russel auch noch das Grabmal eines Pharaos bemüht, um seine Luftschlösser zu bauen. Die Pyramide von Gizeh war “Gottes steinerne Bibel”! Darüber kann man nicht ohne Zorn nachdenken. Das war nicht Bibelauslegung, sondern Scharlatanerie.

Es ist ja nicht so, dass diese Spielereien ungefährlich und folgenlos geblieben wären. Wie viele Menschen haben diese Verführer durch falsche Voraussagen, die angeblich aus der Bibel stammten, in die Irre geführt? Wie viele haben ihr Leben nach diesen falschen Voraussagen ausgerichtet und dann Schiffbruch im Glauben erlitten? Wie viel Vertrauen ist enttäuscht worden? Wie viel Glauben ist korrumpiert worden? Hat man nie daran gedacht, dass es für jemanden, der einen der “Kleinen” Jesu zu Fall bringt, besser wäre, mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer versenkt zu werden? (Luk. 17:2) Das sind überflüssige Fragen, wenn es einfach an Gottesfurcht fehlt, wenn die Lüge regiert, weil es gerade mal nützlich ist.

Und wenn es Irrtümer aufgrund menschlichen Versagens gewesen wären? Dann hätte man auf das Gewissen und die warnenden Stimmen hören müssen, denn vieles von dem Geschreibsel wurde ja von ernsthaften Menschen kritisiert. Aber immer wieder stößt man auf selbstherrliche Äußerungen von Russel, Rutherford und dem heutigen „treuen und verständigen Sklaven“.

Man bildete sich ein, über jeder Kritik zu stehen. Verleitet Selbstüberschätzung zum gewissenlosen Umgang mit der Bibel?

Und wenn es hart zuging und die Kritik aus dem internen Kreis kam, dann wurde schnell exkommuniziert und verleumdet, so wie es Raymund Franz, ein ehemaliges Mitglied der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas, erfahren musste.

Das waren keine guten Verhaltensweisen, die zu einem Christen und zu einem ehrlichen Menschen gehören. Nein, man hat nicht nur die Gelehrten des 1. Jahrhunderts nachgeahmt, weil man es nicht besser wusste, sondern es war Absicht und Zweck dahinter. Und das macht die ganze Sache bedenklich. Immer wenn ein bestimmtes Datum veröffentlicht wurde, dann war auch der Zustrom von neuen Jüngern erheblich. Und das sah man dann als Segen Gottes an! Dieser Zustrom an neuen Anhängern wurde zur reinen Legitimation für ein unehrliches Vorgehen.

Es ist nichts gegen unsere menschliche Unzulänglichkeit zu sagen; damit müssen wir leben und daran denken, dass wir “in verschwommenen Umrissen sehen, wie in einem metallenen Spiegel” (1. Kor. 13:12). Das ist aber keine Entschuldigung, wenn man deutlich über das hinausgeht, was geschrieben steht! Es ist kein Alibi für jene Menschen, die um ihres Vorteils willen die Aussagen der Bibel umdeuten und verfälschen.

Ist mit dieser Antwort auf eine fiktive Leserfrage das Problem gelöst? Die Antwort ist zwar richtig. Es bleibt aber der Zeit überlassen, wieweit sie auch realisiert wird.

Aber schon in derselben Ausgabe des Wachtturms werden Gleichnisse Jesu wieder zurechtgebogen, wenn es um die Stellung und die Rolle des sogenannten Überrestes geht. Da wird der Eindruck erweckt, dass die Gleichnisse aus Matthäus 24 und 25 Situationen beschreiben, an welchen man die “Gegenwart“ Christi erkennen kann. Die Gleichnisse werden als Prophezeiungen angesehen. Auch das ist ein Fehler.

Das wird z. B. im Zusammenhang mit dem Gleichnis von den 10 Jungfrauen so gesehen: „In der Zeit des Endes gibt es “Gesalbte”, die als Bräute den Herrn mit brennenden Öllampen erwarten. Und weil es sie gibt, ist es ein Beweis für die Zeit des Endes und ein Beweis dafür, dass sie treu sind“.

Aber dabei vergisst man, dass Jesus in einem ganz anderen Zusammenhang ebenfalls darüber spricht. In Lukas 12 lehrt Jesus seine Jünger, wie sie sich in ihrer Lebenszeit verhalten sollten, ohne auf seine Wiederkehr am Ende zu fokussieren. Denn seine Nachfolger müssen ihn immer erwarten, immer müssen sie wach bleiben, immer müssen sie um ihre Treue besorgt sein und ihren Glauben bewahren, weil sie den Zeitpunkt seines endgültigen Kommens nicht kennen. Mit der “Zeit des Endes” haben diese Gleichnisse nicht ausschließlich zu tun, und sie beweisen auch nicht, dass der “Sklave” treu und verständig ist weil der Herr Jesus Christus einfach noch nicht gekommen ist!

Das liegt eindeutig noch in der Zukunft! In der ZUKUNFT wird es sich herausstellen, wer treu bis zum Ende geblieben ist. (In Mat. 24:46 wird in der NWÜ gesagt: Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei seiner Ankunft so tuend findet. Im griechischen Text wörtlich: Glücklich der Sklave, wenn sein Herr gekommen seiend, ihn so tuend findet. 

Das Verb elthon, das mit “Ankunft” übersetzt wurde, bedeutet ein einmaliges, nicht wiederholbares Kommen, d. h. Jesus kommt danach nicht noch einmal. Diese Tatsache findet sich auch in Mat. 25:31 wieder, wo der Zusammenhang schon auf sein Kommen als Richter in Harmagedon hinweist.)

Jesus kommt also nicht zweimal, einmal als König im Jahre 1914 und dann noch einmal als Richter, so die neueste Auslegung unseres „treuen und verständigen Sklaven“.

Es bleibt also abzuwarten, ob man die guten Einsichten auf Dauer umsetzt. Vermutlich, und damit schaue ich auf eine lange Zeit der Erfahrung zurück wird sich im Prinzip nicht viel ändern. Meist war es ja so, dass man gut redete, aber ganz anders handelte. Es gibt Patienten, denen nicht zu helfen ist.

Zum Schluss noch ein Hinweis auf die Aufrichtigkeit der Schreiber des Wachtturms: Auf Seite 9 im Absatz 9, 10 wird das alte Spiel mit Vor- und Gegenbild beurteilt: “Viele Jahre lang fand Gottes Volk diese Herangehensweise an Bibelberichte glaubensstärkend. Warum hat sich das jedoch geändert? Wie zu erwarten, hat Jehova dem “treuen und verständigen Sklaven” über die Jahre geholfen, immer verständiger zu werden.”

Also: Es war glaubensstärkend, wenn man fantasierte? Es war also glaubensstärkend, wenn man für 1914, 1925 und 1975 das Ende der Herrschaft Satans über die Erde und damit für Harmagedon vorhersagte? Aber man kann kein Jahr angeben, weil der Zeitpunkt nach Jesu eigenen Worte nur dem Vater bekannt ist! Was nicht bekannt ist, kann man auch nicht berechnen! Es wäre geradezu paradox, wenn Jehova den Zeitpunkt geheim hielte, aber gleichzeitig sagte: “Pst! Hör mal zu, was ich jetzt ganz leise sage: Man kann es berechnen! Und ich sage dir auch wie man das macht!“ Kann das wahr sein? Und man darf nicht vergessen, dass Russel und Rutherford sich selbst als Gottes Sprachrohr ausgaben.

Man muss sich fragen, um welche Art Glauben es sich dabei handeln könnte, der durch solche Schwindelei gestärkt wurde. Das war doch kein Glaube, der auf einer sicheren Grundlage ruhte, der die klaren Aussagen der Schrift achtete. Dieser einfache begründete Glaube braucht solche Fantasien nicht zur Stärkung! Es war eher Märchenstunde als Bibelstudium.

Es ist wohl eher ein Aberglaube gestärkt worden. Und da versteht man manches besser. Aber die Zeit, die geduldige Zeit, hat ja die meisten Dinge auf den Müll geworfen; alle die schönen Verheißungen auf das nahende Paradies haben sich nicht zu den Zeiten erfüllt, die man angegeben hatte. Alle Daten für Harmagedon erwiesen sich als falsch.

Und das Urteil über diese Propheten steht fest: “Wenn der Prophet im Namen Jehovas redet, und das Wort trifft nicht ein oder bewahrheitet sich nicht, so ist dieses das Wort, das Jehova nicht geredet hat. Mit Vermessenheit hat der Prophet es geredet. Du sollst dich vor ihm nicht fürchten.” (5. Mo. 18:22) Natürlich wurde bemerkt, was man angerichtet hatte, aber die Schuld wurde den Opfern zugeschoben, nicht den Tätern: Die Opfer hätten einfach keinen Glauben gehabt; sie wären nicht stark genug gewesen, um die Prüfung zu bestehen. So war es eben zur Sichtung gekommen, um die Untreuen auszulesen, um das Volk Gottes zu reinigen. Diesen Zynismus konnte man hören und lesen!

Wer war “Gottes Volk”, das diese Dinge so glaubensstärkend fand? Warum konnte das als glaubensstärkend empfunden werden? Doch nur deshalb, weil man fest glaubte, dass es die Wahrheit sei! Denn diese “Wahrheiten” wurde ja als absolut sicher hingestellt, als biblisch begründet, als bewiesen! Und die Leser, die als Gottes Volk bezeichnet werden wurden mit vielen Worten trunken gemacht. In dem Wortgestrüpp der Schreiber fand sich kaum jemand zurecht. Wer konnte dieses Spiel durchschauen, wenn er leichtgläubig war?

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Matthäus

Für alle die einen WT haben möchten wo rezitiert stand dass 1975 das Ende kommt: WT 70 1. 8. S. 469 Abs. 5 Ein Erntewerk unter allen Menschen *** Doch gemäß der biblischen Chronologie, nach der Adam im Herbst des Jahres 4026 v. u. Z. erschaffen wurde, wären im Jahre 1975 u. Z. 6 000 Jahre Menschheitsgeschichte vergangen, und dann stünden uns noch 1 000 Jahre der Königreichsherrschaft Christi bevor. Wenn wir auch das Datum für das Ende dieses Systems der Dinge nicht kennen, wissen wir doch genau, dass die verbleibende Zeit verkürzt ist und dass es nur noch etwa… Weiterlesen »

O.W. Schade

“Hingehaltene Hoffnung macht das Herz krank” ( Sprüche 13:12 Schlachter ) Und so wurden viele von uns krank !!! 1914—————1925—————1975———-das Ende steht “unmittelbar” bevor. Kinder, Jugendliche, Männer und Frauen wurden bewusst in einem jahrzehntelangen Katastrophen-Modus gehalten. Das machte unweigerlich krank. Viele starben inzwischen völlig verbittert, andere haben sich von Gott selbst zurückgezogen. Viele stehen mittellos da, andere kinderlos, wieder andere ohne Ehepartner…schließlich wird man doch die wenigen Wochen bis Harmagedon seine Bedürfnisse noch fest unter Kontrolle haben; so jedenfalls argumentierte Rutherford im Jahre 1925 ! Zum Glück endet der Bibelvers nicht an dieser Stelle, denn er sagt weiter: “Ein erfüllter… Weiterlesen »

Gerd

Die wandelbare Wahrheit der Köche der “geistigen Speise”: *** w96 15. 5. S. 20 Abs. 17-19 Lies Gottes Wort, und diene Gott der Wahrheit gemäß *** Das ist besonders in den gegenwärtigen „letzten Tagen“ angebracht, wo sich der größte Teil dessen erfüllt, was in den Hebräischen und den Griechischen Schriften vorausgesagt wurde (2. Timotheus 3:1). Der ‘treue Sklave’ macht in seinen Veröffentlichungen in gleicher Weise Gebrauch von der Bibel, ohne jemals etwas hinzuzufügen oder wegzunehmen (Sprüche 30:5, 6; Offenbarung 22:18, 19). Stets in der Wahrheit wandeln 18 Wir dürfen nichts aus der Bibel wegnehmen, da die Gesamtheit der christlichen Lehren in Gottes… Weiterlesen »

kritikus

Liebe Brüder von BI!

Ich nehme an, dass euch ein kleiner Fehler unterlaufen ist. Zum Gleichnis von den 10 Jungfrauen heißt es zu Beginn:
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Was in diesem Zitat in Anführungszeichen steht, ist nicht der WT-Text, sondern vermutlich die vom Autor geschriebene Zusammenfassung des Haupttenors der Artikelserie. Es ist also kein wörtliches WT-Zitat.

kritikus

Da nicht alles von meinem ersten Kommenar übertragen wurde, hier noch einmal der volle Text: Liebe Brüder von BI! Ich nehme an, dass euch ein kleiner Fehler unterlaufen ist. Zum Gleichnis von den 10 Jungfrauen heißt es zu Beginn: „In der Zeit des Endes gibt es “Gesalbte”, die als Bräute den Herrn mit brennenden Öllampen erwarten. Und weil es sie gibt, ist es ein Beweis für die Zeit des Endes und ein Beweis dafür, dass sie treu sind“. Was in diesem Zitat in Anführungszeichen steht, ist nicht der WT-Text, sondern vermutlich die vom Autor geschriebene Zusammenfassung des Haupttenors der Artikelserie.… Weiterlesen »

Marusa

Hallo, ich habe heute über genau dieses Thema mit meiner Familie gesprochen.Heute war echt ein schlimmer Tag für mich. Mein Bruder und mein Vater waren bei mir und ich habe ihnen gesagt das es viele Dinge gibt die nicht passen und das ich nicht glauben kann das der sogenannte “Treue und verständige Sklave” von Gott auserwählt ist. Es wurden zu viele Falschaussagen gemacht um es ignorieren zu können. Sie haben mich nur belächelt und gemeint ich würd mich mit Abtrünnigenmaterial beschäftigen und nur alles schlecht sehen. Ich sollte nicht auf die Fehler von früher schauen sondern was die Organisation jetzt… Weiterlesen »

Marusa

Danke für die Antwort an Bruderinfo. Ist schön wenn man nicht nur lächerlich gemacht wird wenn man seine Meinung sagt. Ich habe mir gedacht das ich mit den ganzen Beweisen die ich in den letzten Wochen zusammengetragen habe meine Familie zum Nachdenken bringen kann, aber ihre Argumentation ist, das sonst niemand die gute Botschaft in so vielen Sprachen verbreitet und mehr interessiert sie nicht. Seit ich denken kann sind meine Eltern Zeugen Jehovas. Ich bin damit groß geworden. Ich habe mich aber nie taufen lassen. Mit 15 Jahren bin ich nicht mehr hingegangen. Es hat keinen interessiert da ich ja… Weiterlesen »

Marusa

Danke an alle für eure aufmunternden Worte. Es ist schön zu wissen das man nicht alleine ist mit derartigen Problemen. Ich werde jetzt mal langsam angehen mit meiner Familie. Meinen Standpunkt habe ich Ihnen ja klar gemacht.

Marusa

Hallöchen, ich bins nochmal. Ich hätte da ne Frage und zwar: Gibt es in Wien oder Umgebung ne Möglichkeit die Bibel mit Gleichgesinnten zu studieren oder sich taufen zu lassen ohne einer Organisation beizutreten? Schönen Abend wünsch ich allen und nen schönen Sonntag.

O.W. Schade

“NICHT, es könnte sein” !!! Ich habe mir heute Euren Link zu dem Video von Konrad Franke angesehen und seinen “biblischen Beweisführungen” zu dem Jahre 1975 gelauscht. Ich habe aufmerksam vernommen, das die Formulierung “Es könnte sein” und das unmittelbar bevorstehende Ende im Jahre 1975 für einen treuen Zeugen Jehovas nicht zusammenpassen. “Es könnte sein, dass das Ende im Jahr 1975 kommt…”, verrät über einen Zeugen Jehovas folgendes: 1. Fehlendes Vertrauen in den Sklaven 2. Wir sind nicht mehr mit dem Königreich ausreichend verbunden 3. Fehlende Inbrunst im Gebet 4. Der Wunsch, eigentlich mehr Zeit mit der alten Welt zu… Weiterlesen »

Micha

Grüße Euch allen Möchte mich wieder mal zu Wort melden. Es waren nicht nur die falschen Berechnungen. Zahlreiche biblische Namen wie Jonadab, Jesaja, Jeremia, Esther, Mordochai ….. wurden auf biegen und brechen zu Jonadabklasse, Jeremiaklasse, Estherklasse hochstilisiert, die heutzutage in dieser oder jener Beziehung standen zum Überrest, der Christenheit, der Welt oder zu sonstwas. Die Vielfalt dieser sich überlagernden Klassen führte zu einem nicht mehr durchschaubaren Wirrwar. Weltgeschichtlich völlig belanglose Ereignisse, z.B. dieser oder jener Kongress oder Vortrag, diese oder jene Resolution, die Inhaftierung dieses oder jenes WT-Direktors oder deren Entlassung aus der Haft wurde zu hochprophetischer Bedeutung aufgeblasen und… Weiterlesen »

Anna

Hallo Anakin, liebe Schwestern und Brüder,
sei hier herzlich willkommen und Danke für deine Info.
Das ist kaum zu Glauben, eine solche Anweisung seitens eines KAs.

Und die Aussage auf dem Kongress in Frankfurt, oh wei. Wo man doch Jesus eigentlich nachahmen sollte.

Wie schlimm für unsere Kinder, diese unbiblischen Anweisungen.

Hier werden Fälle für die Pschiatrie aufgezogen. Das ist einfach nur gemein.

Liebe Grüße aus der Sonne Anna

StillesWasser

Noch’n Zitat: Entnommen dem Hesekiel-Buch (Kap. 15, Abs. 32-37); Eine Drohbotschaft an Personen, die der Botschaft von denen als wahrer Prophet eingesetzten ZJ unschlüssig gegenüberstehen: Bekanntermaßen ist die neuzeitliche Hesekiel-Klasse, der gesalbte Überrest der christlichen Zeugen Jehovas, unter den Leuten innerhalb und auch außerhalb der Christenheit ein Gegenstand vieler Diskussionen. Viele Personen, selbst manche, die noch Beziehungen zur Christenheit haben, werden über diese christlichen Zeugen Jehovas lobende Bemerkungen machen. Sie mögen sogar zu den großen öffentlichen Veranstaltungen der Zeugen Jehovas kommen oder ein Heimbibelstudium mit ihnen vereinbaren und bei sich durchführen lassen, wobei sie Nachbarn oder Verwandte einladen, am Studium… Weiterlesen »