Corona-bedingte „soziale Distanz“ erschwert die Manipulationsmöglichkeiten der WTG

Im Kampf gegen das Corona-Virus werden wir zu sozialer Distanz aufgefordert. Die Arbeitskollegen sind ins Homeoffice verschwunden, private Feiern sind verboten. Selbst beim Einkaufen oder einem Spaziergang an der frischen Luft, sind wir gezwungen, Begegnungen zu vermeiden. Selbst das Stehenbleiben und eine Unterhaltung zu führen kann gefährlich sein und wird mit einem Bußgeld geahndet.

Diese soziale Distanz muss sein – so erklärt man uns – denn nur so ist zu verhindern, dass Corona-Viren sich ausbreitet. Das ist grundsätzlich richtig und nicht neu. Neu ist dagegen, dass man diese soziale Distanz staatlich verordnet und sanktioniert. Unter diesen Umständen leiden besonders die Alten und Gebrechlichen in den Seniorenheimen. Monatelang leben sie, zum Teil alleine in ihren Zimmern, getrennt von ihrer Familie.

Link zum Video: https://youtu.be/8hw2GkX6UxI

Aber nicht nur alte Menschen brauchen Gemeinschaft, „Wir sind für Gemeinschaft geschaffen.“ Das bedeutet, wir alle brauchen mehr oder weniger Nähe zu Menschen, gemeinsames Erleben, Umarmungen und herzliche Begrüßungen, nicht mit dem Ellenbogen oder Fuß. Sich mit den Händen begrüßen, an den Händen halten, Schulter an Schulter einer Band auf der Bühne zujubeln – das brauchen Menschen. Sich ohne Angst und ohne Maske ins Gesicht zu schauen und die Gefühle des Gegenüber wahrzunehmen, das vermissen wir alle in dieser Zeit. Nur auf digitaler Ebenen ist so etwas ansatzweise noch möglich, aber es ist kein adäquater Ersatz für wirkliche menschliche Begegnung. Für geschäftliche Meetings vielleicht, aber nicht für das tägliche soziale Leben.

Wie viele andere Kirchen sind auch Jehovas Zeugen auf digitale Zusammenkünfte ausgewichen, die sie in kleinen Gruppen über Zoom abhalten. Für die Organisation ist es ein großes Problem, ihre acht Millionen Anhänger mental zu erreichen. Dies erfordert noch mehr Kontrolle und Überwachung, die man durch konkrete Anweisungen, für den Ablauf einer Zusammenkunft und dem, was gelehrt und besprochen werden soll, erreichen will. Mit immer neuen Anweisungen regelt die leitende Körperschaft alles, was wann und wie besprochen wird.  Hier ein Zitat aus einem Schreiben an die Ältesten (siehe am Ende des Artikels der Originalausschnitt unter Punkt 4:

„Zusammenkünfte für den Predigtdienst: In einigen Versammlungen wurden Zusammenkünfte für den Predigtdienst unter anderem genutzt, um sich ausgiebig über biblische Themen zu unterhalten, aktuelle Lageberichte der Leitenden Körperschaft anzusehen, Interviews durchzuführen usw., bevor mit dem Dienst begonnen wurde.“

Also, die Brüder nutzt die Zusammenkunft nach eigenem Gutdünken, zwar mit theokratischen Inhalten, dieses ist aber nicht gewünscht. Denn weiter lesen wir:

 „Wer Zusammenkünfte für den Predigtdienst leitet, sollte sich dabei an die Anweisungen in unseren Veröffentlichungen halten, auch wenn die Zusammenkunft per Videokonferenz stattfindet (1. Kor. 4:6; oder Kap. 7 Abs. 21). Der Zweck der Zusammenkunft für den Predigtdienst besteht darin, den Verkündigern praktische Anregungen für den Dienst zu geben. Sie sollte nicht länger als fünf bis sieben Minuten dauern. Findet sie im Anschluss an eine Versammlungszusammenkunft statt, sollte sie sogar noch kürzer sein, weil die Anwesenden bereits durch ein biblisches Programm erbaut wurden. Bevor die Predigtdienstzusammenkunft mit einem kurzen Gebet beendet wird, sollte jeder wissen, was für den darauffolgenden Dienst geplant ist. Solche kurzen Zusammenkünfte für den Predigtdienst helfen allen, mehr Zeit im Dienst zu verbringen.“

Also auch hier gilt: Nicht zu lange und zu viel Zeit in kleinen Gruppen miteinander verbringen. Kleine Gruppen sind schlechter zu kontrollieren. Die kostbare Zeit sollte für das dringende Predigtwerk eingesetzt werden, sinngemäß heißt es weiter:

„Wir schätzen alles, was ihr tut, um unseren lieben Brüdern und Schwestern Mut zu machen, insbesondere während der Pandemie. Allerdings hilft es uns, das Beste aus unserer Zeit im dringenden Predigtwerk und im richtigen Rahmen durchführen“.

„Wir schätzen alles, was ihr tut, um unseren lieben Brüdern und Schwestern Mut zu machen, insbesondere während der Pandemie“, wirklich? Hat die LK Verständnis für das menschliche Bedürfnis, Kontakte zu pflegen, die über die vorgeschriebenen Zusammenkünfte hinausgehen? Hat sie Verständnis dafür, dass sich Menschen ungezwungen und ohne Regeln treffen und austauschen möchten? Nein, das ist nicht in ihrem Sinn.

Zitat aus den Anweisungen für Älteste unter der Rubrik: „Private Zusammenkünfte per Videokonferenz“, sinngemäß zusammengefasst:

„Erbauende Geselligkeiten sind zwar gut, aber wir haben erfahren, dass manchmal zusätzliche Zusammenkünfte und Veranstaltungen zur biblischen Belehrung organisiert werden, die sogar mit Gebet begonnen und beendet werden“.

Oh, das hört sich aber sehr verdächtig an, da muss der Sklave aber sofort einschreiten. „Erbauende Geselligkeiten“ sind zwar gut, aber nicht ohne uns, nicht ohne unsere Kontrolle. Zusammenkünfte machen Sinn für die Machtausübung durch eine Organisationsstruktur, aber für einen freien und ehrlichen Gedankenaustausch sind sie nicht geeignet und nach dem Verständnis der Organisation auch nicht nötig.  Zitatzusammenfassung weiter:

„Der treue und verständige Sklave gibt uns genug praktische, biblische Anleitung. Da braucht ihr nichts Weiteres. Deshalb wird ein reifer Christ auch hier sich von biblischen Grundsätzen leiten lassen, um zu entscheiden, ob er eine Geselligkeit organisieren oder besuchen sollte. Diejenigen, die solche Zusammenkünfte organisieren oder daran teilnehmen, haben wahrscheinlich gute Absichten, aber, solche Zusammenkünfte der Geselligkeiten sind vom Sklaven nicht vorgesehen, (sprich verboten, Anm. d. A.).

Jehovas Volk erhält durch die Versammlungszusammenkünfte, Kreiskongresse, regionalen Kongresse und auch durch JW Broadcasting, sowie durch unsere Literatur biblische Belehrung und Ermunterung im Überfluss, (sprich, ihr braucht euch nicht außerhalb der regulären Zusammenkünfte treffen und biblische Gedanken auszutauschen, Anm.d.A.). Jehova sorgt für alles, durch den treuen und verständigen Sklaven was wir benötigen.

Wörtlich: Die Organisation sorgt für euer geistiges Ernährungsprogramm. Bitte organisiert oder fördert keine zusätzliche Art von Zusammenkünften zu diesem Zweck. Diese können sonst davon ablenken, was Jesus Christus durch seine Versammlung heute auf der Erde bewirkt. Diese Anweisung zu beachten, wird jedem in Gottes Volk helfen, „in demselben Denken und in demselben Gedankengang völlig vereint“ und weiterhin „im Glauben gefestigt“ zu sein (1. Kor. 1:10; Kol. 2:6, 7).“

Das sind ja nun mal deutliche Worte, also: Wer mit seinen Brüdern privat zusammenkommt, um biblische Gedanken der Ermunterung auszutauschen, arbeitet gegen Jesus Christus? Donnerwetter, solche Aussagen muss man sich erst einmal trauen. Der Grund solcher Anweisungen wird schnell deutlich, wenn man die Absichten der WTG, die hinter solch einer absurden Bibelauslegung stecken, näher betrachtet.

Es geht einzig und alleine um Kontrolle, die von allen unethischen Pseudo-Religionen genutzt wird, um die Gedankenwelt ihrer Mitglieder zu manipulieren, wobei heute die meisten Menschen eher die Begriffe “Gedankenkontrolle”, “unzulässige Einflussnahme” oder “Gehirnwäsche” benutzen. Die WTG beherrscht diese Methoden perfekt, aber dennoch scheint es in den Reihen der Versammlungen und besonders unter den Ältesten zu rumoren, deshalb wendet man sich auch mit solch deutlichen Worten und Anweisungen an die Ältesten. Hier die acht Methoden oder Kriterien der Einflussnahme in einer Gruppe, die von der WTG benutzt werden. Die Erste und Wichtigste:

  • Milieukontrolle (Kontrolle des Umfeldes)

Manipulative Gruppen vermitteln ihren Mitgliedern, dass alle Informationen, die sie benötigen, einzig und allein durch die Leiter der Gruppe zur Verfügung gestellt werden, in diesem Fall von der leitenden Körperschaft. Den Mitgliedern wird beigebracht, alles Material abzulehnen, was Kritik an der Gruppe äußert, und Literatur, die nicht von der Gruppe gedruckt wird, größtenteils nicht zu lesen. Mitglieder sollen keinen näheren Kontakt zu denen haben, die außerhalb der Gruppe stehen, und keinen Umgang mit ehemaligen Mitgliedern pflegen. Höhere Bildung ist verpönt, und nur Aktivitäten, die von der Gruppe gebilligt werden, sollen die Zeit der Mitglieder vollständig vereinnahmen.

 

  • Mystische Manipulation

Die Führer der Gruppe deuten willkürlich Gottes Segen in Projekte, Erfolge, besondere Veranstaltungen, zahlenmäßigen Zuwachs, gewonnene Rechtsfälle, Bauprojekte, Spenden, die den besten Zielen dienen, usw. Mitglieder werden dazu ermuntert, ein kindliches Vertrauen in alles, was sie gelehrt werden, zu haben. Die Gruppe ist die einzige, mit der Gott zusammenarbeitet. Mitglieder werden dazu gebracht, sich als “Auserwählte” zu sehen, da ihre ureigene und alleinige Lebensbestimmung erfüllt werde. Dadurch verlieren sie die Fähigkeit, kritisch zu denken.

Es wird das Gefühl erzeugt, dass sie eine höhere Bestimmung haben als andere außerhalb der Gruppe, da sie gerettet werden und eine Belohnung erhalten, weil sie der Gruppe angehören. Alles ist mit diesem höheren Ziel verknüpft.

  1. Die Forderung nach Reinheit

Die Gruppe stellt unvernünftige Regeln und unerreichbare Maßstäbe für ihre Mitglieder auf. Der Aspekt des Beschämtwerdens in einer solchen Umgebung wird von den Mitgliedern mit der Zeit als Schuldgefühl verinnerlicht, was ihre Hörigkeit gegenüber den Leitern der Gruppe nur noch vergrößert. Einzelpersonen können sich schnell unzulänglich fühlen und sind unterwürfig, da kritisches Hinterfragen nicht erlaubt ist, womit sich die Regeln der „mystischen Manipulation“ bestätigen. Die Reinheit der Gruppe, welche als “Gottes Organisation” betrachtet wird, wird fortlaufend von den Leitern der Gruppe definiert und umdefiniert. Wer nicht alle Gruppentreffen oder -aktivitäten besucht, wird als “geistig schwach” gebrandmarkt. 

4. Bekenntnis

Es herrscht ein ständiger Kampf, was enthüllt und was verschwiegen werden soll, aber Mitglieder fühlen einen inneren Druck, alle ihre Gedanken, Erlebnisse und alles, was die Gruppe als Sünde definiert, auch sexuelle Verfehlungen, zu gestehen und Abweichler zu melden. In kleineren Gruppen wird es Mitglieder geben, die regelmäßig beichten, oder zumindest ihre Angst darüber äußern, “schlechte Gedanken” zu haben, was sie in einem permanenten Status der Unsicherheit und Wertlosigkeit gegenüber Gott hält.

5. Heiliges Wissen

Die Lehre der Gruppe wird als die absolute Wahrheit und als wissenschaftlich korrekt dargestellt. Es ist die Wahrheit, die Gott nur den Führern dieser Gruppe zukommen lässt und die nicht in Zweifel gezogen werden darf, da man damit Gott anzweifeln würde. Es ist heiliges Wissen, das, wenn eingehalten, den Mitgliedern ewiges Leben oder Erlösung verspricht. Die Glaubenssätze und Vorschriften der Gruppe werden als vollkommen, absolut und nicht verhandelbar dargestellt. Regeln und Abläufe sind zu befolgen, ohne Fragen zu stellen.

  • Bedeutungsschwangere Sprache

Die Sprache der Gruppe – die Wortwahl – dient dem Zweck ein Gruppendenken zu erzeugen und die Fähigkeit des kritischen Denkens zu hemmen. Die Gruppensprache zwingt Mitglieder zum zensieren, verändern und dem Ausbremsen von spontanen Ausbrüchen von Kritik oder oppositionellen Ideen. Schnell finden es Mitglieder einfacher, mit anderen Mitgliedern zu reden, anstatt sich mit Außenstehenden zu unterhalten, denen abschätzige Namen wie “weltlich oder abtrünnig“ gegeben werden.

Sobald die Führer die Bedeutung der Wörter kontrollieren, kontrollieren sie, in welchen Bahnen die Mitglieder denken. Auf diese Weise wird ein Schwarz-Weiß-Denken in der Sprache verankert.

7. Die Lehre steht über dem Menschen

Die Mitglieder schreiben ihre persönliche Lebensgeschichte um oder verdrängen sie, während sie gleichzeitig gelehrt werden, die Realität durch die Konzepte der Gruppe zu interpretieren und die eigenen Erfahrungen und Gefühle jeweils zu ignorieren, so wie sie auftauchen. Mitglieder lernen, sich in die Lebensweise der Gruppe einzupassen, und der Einzelne wird nur geschätzt, wenn er oder sie sich den Doktrinen und Richtlinien der Gruppe anpasst und konform geht. Die Bedeutung der Gruppe steht in jeder Hinsicht über der Bedeutung des Einzelnen.

8. Regelung der Existenz

Die totalitäre Umgebung der Gruppe suggeriert die Zugehörigkeit zu einer elitären und speziellen Gruppe. Außenstehende werden als unwürdig und nicht erleuchtet betrachtet. Dies führt die Mitglieder dazu, dass sie annehmen ihre Existenz hänge von der Gruppenzugehörigkeit ab. Wenn du die Gruppe verlässt, verlierst du dich im Nichts. Dies ist der abschließende Schritt, jemanden in der Gruppe zu verankern. Mitglieder solcher Gruppen glauben fest und ohne Zweifel, dass sie “Gottes Organisation auf Erden” angehören und nur in dieser “Gottes Wahrheit” gepredigt wird.

Anders zu denken bedeutet, intensiv unangenehme Gefühle von Verwirrung, Schuld, Angst und Entfremdung. Wenn sie die Gruppe verlassen, dann glauben sie nicht nur “die Wahrheit” zu verlieren und dass ihre Gedanken dann durch Satan gesteuert werden, sondern sie glauben auch, dass sie den heiligen Geist verlieren werden. Personen, die die Gruppe verlassen, werden als besonders böse, schwach, verloren oder anderweitig als verachtenswert und zu bemitleidend herausgestellt.

Wie denkst du? Werden Zeugen Jehovas durch die WTG psychologisch manipuliert? Das musst du für dich selbst entscheiden. Aber für mich ist etwas, was wie eine Ente aussieht, wie eine Ente quakt und wie eine Ente läuft, eine Ente.

Vor diesem Hintergrund ist die Angst der WTG, in dieser Zeit der Pandemie ihren Einfluss und ihre Milieukontrolle zu verlieren, verständlich.  Menschen, die lange Zeit unter sozialer  Distanz leben müssen, sind anfällig für alles, was sie aus dieser sozialer Distanz befreit und wenn es auch nur eine Zoomzusammenkunft, außerhalb der von der WTG vorgegebenen Richtlinien ist.

 

Hier der betreffende Ausschnitt aus

Bekanntmachungen und Hinweise

März 2021

FÜR ÄLTESTE

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  1. Zusammenkünfte für den Predigtdienst: In einigen Versammlungen wurden Zusammenkünfte für den Predigtdienst unter anderem genutzt, um sich ausgiebig über biblische Themen zu unterhalten, aktuelle Lageberichte der Leitenden Körperschaft anzusehen, Interviews durchzuführen usw., bevor mit dem Dienst begonnen wurde. Wer Zusammenkünfte für den Predigtdienst leitet, sollte sich dabei an die Anweisungen in unseren Veröffentlichungen halten, auch wenn die Zusammenkunft per Videokonferenz stattfindet (1. Kor. 4:6; od Kap. 7 Abs. 21).
  2. Zur Erinnerung: Der Zweck der Zusammenkunft für den Predigtdienst besteht darin, den Verkündigern praktische Anregungen für den Dienst zu geben. Sie sollte nicht länger als fünf bis sieben Minuten dauern. Findet sie im Anschluss an eine Versammlungszusammen- kunft statt, sollte sie sogar noch kürzer sein, weil die Anwesenden bereits durch ein biblisches Programm erbaut wurden. Bevor die Predigtdienstzusammenkunft mit einem kurzen Gebet beendet wird, sollte jeder wissen, was für den darauffolgenden Dienst geplant ist. Solche kurzen Zusammenkünfte für den Predigtdienst helfen allen, mehr Zeit im Dienst zu verbringen.

S-147-21.03-X

  1. Wir schätzen alles, was ihr tut, um unseren lieben Brüdern und Schwestern Mut zu machen, insbesondere während der Pandemie. Allerdings hilft es uns, das Beste aus unserer Zeit im dringenden Predigtwerk zu machen, wenn wir die Hirtentätigkeit zur richtigen Zeit und im richtigen Rahmen durchführen.
  2. Private Zusammenkünfte per Videokonferenz: „Der treue und verständige Sklave“ gibt uns praktische, biblische Anleitung (Mat. 24:45-47). Diese erklärt auch Grundsätze, die dem Einzelnen helfen zu entscheiden, ob er eine Geselligkeit organisieren oder besuchen sollte. Anstatt Regeln aufzustellen, sollte darauf Wert gelegt werden, biblische Grundsätze anzu- wenden. Lässt man sich von biblischen Grundsätzen leiten, können Geselligkeiten neue Kraft geben und Jehova ehren (1. Kor. 10:23, 24, 31, 32).
  3. Erbauende Geselligkeiten sind gut. Wir haben aber erfahren, dass manchmal zusätzliche Zusammenkünfte und Veranstaltungen zur biblischen Belehrung organisiert wurden, die sogar mit Gebet begonnen und beendet werden. Diejenigen, die solche Zusammenkünfte organisieren oder daran teilnehmen, haben wahrscheinlich gute Absichten. Solche Zusam- menkünfte oder Geselligkeiten sind jedoch nicht vorgesehen.
  4. Jehovas Volk erhält durch die Versammlungszusammenkünfte, Kreiskongresse, regio- nalen Kongresse und auch durch JW Broadcasting sowie durch unsere Literatur biblische Belehrung und Ermunterung im Überfluss. Jehova sorgt dafür, dass wir unter der Leitung seines Geistes und gestützt auf sein Wort der Wahrheit durch den treuen und verständigen Sklaven das bekommen, was wir benötigen. Die Organisation sorgt für ein geistiges Ernäh- rungsprogramm. Bitte organisiert oder fördert keine zusätzliche Art von Zusammenkünften zu diesem Zweck. Diese können sonst davon ablenken, was Jesus Christus durch seine Versammlung heute auf der Erde bewirkt. Diese Anweisung zu beachten, wird jedem in Gottes Volk helfen, „in demselben Denken und in demselben Gedankengang völlig vereint“ und weiterhin „im Glauben gefestigt“ zu sein (1. Kor. 1:10; Kol. 2:6, 7).

 

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Die Vermischung von Corona und Zeugen Jehovas halte ich für mehr als missverständlich. Leider zeigt BI in seinen letzten Beiträgen und vor allem Videos, das auch BI selbst massiv Manipulation verwendet um eigene Standpunkte unterzujubeln. Da wird der neue politische Kanal mal gerade bei den BI Abonnenten beworben und als neue “Wahrheit” deklariert… Fragwürdig auch deshalb, weil gerade Aussteiger von jw. Org anfällig sind für andere Thesen und auch Extreme diesbezüglich, was daran liegen könnte, daß sie ja in einem totalitären System aufgewachsen sind. Außerdem reißt die Hetze gegen die Regeln der Regierung gerade denjenigen, deren Zeugen Welt gerade zusammenbrechen… Weiterlesen »

Die JW.Org will auf keinen Fall die Kontrolle über ihre Mitglieder verlieren: sie will das Monopol auf Einflussnahme bleiben. Dazu nutzt sie alle Mittel; der Ältesten-Brief ist nur ein weiterer Beleg dafür.
Nur der vorgekaute “Einheits-Brei” darf weitergereicht werden.
Wo würde das auch hinführen, wenn Versammlungsälteste mit Denken und Forschen beginnen würden — und weitere ihrem Beispiel folgen würden?!

https://de.wikipedia.org/wiki/Techniken_der_Propaganda_und_Meinungsmanipulation

Last edited 4 Monate zuvor by www.Christusbekenner.de

Klar dass für diese ständige Forderung von “Gehorsam” dann auch bis auf Eden zurückgeführt wird. Gehorchen erfordert keines von diesem:
Liebe, Dankbarkeit, Interesse, Wertschätzung, Freiheit, Wahrheit, geistige Sehkraft, Kreativität, Selbständigkeit, usw.
Gehorsam macht zum wehrlosen, manipulierbaren Werkzeug anderer. DAS liebt Satan!

Jawohl, da hat die orwellsche JW.org mal wieder kräftig hingelangt: NUR WIR sind die Bosse; NUR WIR sagen, wo es langgeht; NUR UNSERE Ergüsse dürft ihr konsumieren … Man beachte den allergieerregenden JW.Org-Lingo: “Sich an die Anweisungen in unseren Veröffentlichungen halten.” Ihr habt zu GEHORCHEN – basta! Und zwar nicht ‘sola scriptura’, sondern dem, was in UNSEREN VERLAGSPRODUKTEN steht. “Die Anwesenden wurden bereits durch ein biblisches Programm erbaut.” Erbauung durch geistige Styroporflocken, Pappkarton und heiße Luft? Wem’s schmeckt … mir nicht. Und da ihr bereits durch unsere Leckereien abgespeist wurdet, wie könnt ihr es wagen, NOCH mehr zu verlangen? Meschugge,… Weiterlesen »

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