Bist du nur Jehova allein ergeben – oder auch einer Organisation?

Kommentar zum Studienartikel 43, “Sei nur Jehova allein ergeben” WT Oktober 2019

Der Leittext zu diesem Artikel ist Nahum,1:2 „Jehova ist ein Gott, der ausschließliche Ergebenheit verlangt.“

Ja, JEHOVA verdient unsere ausschließliche Ergebenheit, weil er unser Schöpfer und Lebengeber ist, dem kann man sicherlich nicht widersprechen. Dennoch, ich frage mich, warum die NWÜ hier in Nahum 1:2 von „ausschließliche Ergebenheit“ spricht, wo doch diese Wortwahl in allen anderen Übersetzungen nicht benutzt wird. Wenn es inhaltlich auch vom Grundsatz gesehen vertretbar sein mag, so geht es in Nahum 1:2 doch weniger um ausschließliche Ergebenheit, als vielmehr um götzendienerische Handlungen und Widerstand gegen Gott. Die korrekte Übersetzung lautet:

Jahwe ist ein leidenschaftlicher Gott, der keinen neben sich duldet. Da er sich voller Zorn an seinen Feinden rächt. Seine Widersacher zieht er zur Rechenschaft; ja, alle, die ihn hassen, bekommen seinen Zorn zu spüren“.

Doch der Begriff „ausschließliche Ergebenheit“ scheint der WTG besser ins Konzept ihres Leistungsevangeliums zu passen. Und so ist es nicht verwunderlich, dass die Autoren dieses Artikels ihn auf die von der Organisation vorgegebenen Leistungen und Aktivitäten reduzieren. Wer diesen nicht nachkommt, muss damit rechnen, von Gott zur Rechenschaft gezogen zu werden. Die Schlussfolgerung, die ein Zeuge aufgrund der geänderten Aussage von Nahum 1:2 ziehen soll, ist: Du wirst als Feind Gottes seinen Zorn verspüren, wenn du seine Organisation nicht unterstützt. Denn für einen Zeugen sind Jehova und seine Organisation gleichbedeutend. Alle Informationen, Anleitungen und Regeln, die von der Organisation kommen, kommen von Jehova.

Im Abs. 2 wird bereits davor gewarnt, im Dienst für Jehova nachzulassen, Zitat:

„Doch es gibt eine Gefahr. Auch wenn wir (denken) Jehova (zu) lieben und zu respektieren, könnten wir dazu verleitet werden, ihm nicht so ergeben zu sein, wie er es verdient“.

Dieser Satz offenbart in aller Deutlichkeit, worum es in diesem Artikel in Wirklichkeit geht. Die leitende Körperschaft scheint erkannt zu haben, dass die Mehrheit der Zeugen Jehovas versucht, eine – wie man so schön sagt – “ruhige Kugel” zu schieben. Diese Menschen haben sich im JW.Org-System ihren Freiraum geschaffen. Sie haben einen Weg gefunden, dem Leistungsdruck zu entgehen, ohne negativ aufzufallen. Nach Ansicht der leitenden Körperschaft erwecken sie zwar den Eindruck, Jehova zu lieben, zu respektieren und von ganzem Herzen zu dienen, aber dennoch sind sie ihm nicht so ergeben, wie er es verdient, es geht, wie immer, um mehr Einsatz.

Und so ist auch dieser Artikel nach dem immer gleichen Schema aufgebaut. Dem allgemeingehaltenen Inhalt der ersten sechs Absätze kann man kaum etwas entgegensetzen. Aus Erfahrung wissen wir aber, dass diese weichgespülten Aussagen nicht für den gesamten Studienartikel zutreffen werden. Zuerst werden allgemein anerkannte Fakten genannt, um den Leser innerlich zur Zustimmung zu bewegen und dann kommt man auf den eigentlichen Kern, der erfahrungsgemäß schwerer zu verdauen ist, Zitat Absatz 4:

„Der Teufel will unsere natürlichen Wünsche und menschlichen Schwächen ausnutzen und möchte, dass unsere Liebe geteilt ist. Es gibt zwei Bereiche: Erstens will er uns dazu verleiten, nach Reichtum zu streben. Und zweitens möchte er uns dazu bringen, in puncto Unterhaltung schlechte Entscheidungen zu treffen“.

Halten wir fest: Die Begriffe “natürliche Wünsche” und “menschliche Schwächen” werden in einem Satz verknüpft und erhalten eine negative Bedeutung. Gemäß der Argumentation dieses Artikels werden wir feststellen, dass unsere „natürlichen Wünsche“ nach einem guten glücklichen Leben und einer unseren Bedürfnissen und Fähigkeiten angepassten Ausbildung unserer ausschließlichen Ergebenheit Gott gegenüber im Wege stehen.

Also: Weg mit Bildung und dem Streben nach beruflichem Erfolg! Zeigen wir dafür besser vollen Einsatz im Predigen und warnen vor dem Untergang dieses Systems. Wer das nicht bringt, setzt seine „ausschließliche Ergebenheit“ gegenüber Jehova aufs Spiel und bekommt „Gottes Zorn zu spüren“.

Aber so deutlich möchte man das natürlich nicht sagen. Deshalb gesteht man im Abs. 5 den Dienern Jehovas zwar den „natürlichen Wunsch” nach ausreichendem  Essen, angemessener Kleidung und einem netten Zuhause zu, aber bitte: Wer Jehova dienen möchte, darf nicht zu viel Zeit und Kraft dafür einsetzen. “Genügend zu essen haben” und “angemessengekleidet zu sein” sind dehnbare Begriffe und relativ. Die Spanne zwischen “angemessen” und “reich” ist groß.

Man kann nur staunen, mit welcher Oberflächlichkeit die natürlichen Bedürfnisse eines Menschen auf das Mindeste reduziert werden. Wenn du satt bist, ein Dach über dem Kopf hast und angemessen gekleidet bist, dann hast du zufrieden zu sein, alles was darüber hinausgeht, wird als „Liebe zum Geld“ diskriminiert.

Die Absätze 7-9 enthalten dann auch die üblichen, nicht überprüfbaren “Erfahrungen“, mit denen jede anständige berufliche Tätigkeit als vom Teufel geschickte Versuchung verteufelt wird, die uns daran hindert, Jehova ganzherzig zu dienen. Jede Arbeit, die uns daran hindert, die von der WTG als gottgewollt dargestellten Aktivitäten zu unterstützen, stellt unsere Ergebenheit und Liebe Gott gegenüber infrage. Die Erfüllung natürlicher Sehnsüchte ist nur dann legitim, wenn wir dadurch in der Lage sind, unseren Dienst für Gott wie Sklaven durchzuführen, wobei man uns nur das Nötigste zugesteht, damit wir immer wieder einsatzbereit sein können.

Und so hat man auch gleich eine „Neuzeitliche Erfahrung“ zur Hand, mit der man diesen Anspruch verdeutlichen will, Zitat Abs. 7-9:

„Nehmen wir das Beispiel von David, einem fleißigen Ältesten in den Vereinigten Staaten. Er war, wie er sagt, in seiner Firma sehr engagiert. Er wurde befördert und zählte in seinem Fach schließlich sogar zu den Besten im ganzen Land. „Für mich war das damals ein Zeichen für den Segen Jehovas“, meint er. Aber war es das wirklich?“

Also, die ganze Geschichte klingt so konstruiert und unwirklich wie ein Märchen, dass zur Veranschaulichung erfunden wurde und tatsächlich nicht nachprüfbar ist. David ist natürlich ein fleißiger Ältester und dient hier wahrscheinlich nur beispielhaft für die vielen Ältesten weltweit, die der Meinung sind, sie seien fleißig, aber in ihrer Firma zu sehr engagiert sind. Diesen Ältesten möchte man mal den Spiegel vorhalten. 

„Er war, wie er sagte, in seiner Firma sehr engagiert“. Ein weiterer rhetorischer Schachzug. Nicht wir, die Organisation kritisiert das, nein – er selbst erkannte für sich, dass er sich zu sehr in seine Firma eingebracht hat. Und so geht es weiter:

Er erkannte, dass er seine Prioritäten überdenken musste. … Er wollte seine Arbeitszeit anpassen und machte seinem Chef einen entsprechenden Vorschlag. Das Ergebnis? Er verlor seine Arbeit. „Gleich am nächsten Tag habe ich mich um den Dauerhilfspionierdienst beworben“, berichtet er.“

Auch hier erscheint der sprichwörtliche Wink mit dem Zaunpfahl: Er erkannte, dass er seine Prioritäten überdenken musste.“ Ich frage mich, wie viele der fleißigen Ältesten in den Versammlungen der Zeugen Jehovas sich hier angesprochen fühlen und ebenfalls ihre Prioritäten überdenken.

Meine Erfahrung, die meisten, die sich durch diese Art von Erfahrungen angesprochen fühlen sollten, schalten auf Durchzug. Nicht selten sind selbst Älteste im Rentenalter noch erwerbstätig, nicht, weil sie nicht das Nötigste hätten, sondern weil sie einfach Lust haben, einer Beschäftigung nachzugehen.

Es würde mich interessieren, wie diese Ältesten, die diesen Artikel mit der Versammlung besprechen oder „tolle Kommentare“ von sich geben, mit solcher Art von Erfahrungen umgehen, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen. Doch zurück zum Text:

„Er machte seinem Chef einen entsprechenden Vorschlag, um seine Arbeitszeit zu reduzieren, mit dem Ergebnis, er verlor seine Arbeit“.

Spätestens hier erkennt der aufmerksame Beobachter, dass es sich um eine konstruierte Erfahrung handelt: Eingangs wurde behauptet, dass David in seinem Fach zu den Besten im ganzen Land zählen würde. Jeder erfolgreiche Unternehmer weiß, wie sehr er auf gute Mitarbeiter angewiesen ist. Einen Angestellten, der zu den Besten seines Fachs gehört, würde ein Arbeitgeber in der Regel kaum entlassen, nur weil er seine Arbeitszeit reduzieren will. Das ist einfach Nonsens und entspringt nur dem Klischeedenken der WTG, die unseren rationalen Verstand durch einfache Klischees beeinflussen will, um unser Denken in eine bestimmte Richtung zu lenken.

Die Leser dieses Artikels sollen diese Vorstellungen dann für Tatsachen halten, wobei sich ihr Denken auf ungeprüfte Annahmen gründet, die in keiner Hinsicht ihren Niederschlag in der Realität finden. Ein probates, empfehlenswertes Mittel dagegen ist die Schulung der eigenen Selbstreflexion, sowie ein kritisches Bewusstsein.

Wenn wir die Story in diesem Sinn hinterfragen, dann wird uns klar, dass ein Unternehmer alles versuchen würde, um mit seinem Angestellten eine Einigung zu erzielen und sich notfalls auch mit weniger Einsatz desselben zufriedengeben würde. Ein solch hochqualifizierter Arbeiter wird immer auch mit weniger Arbeitszeiteinsatz geschätzt werden und nicht als Fensterputzer sein Geld verdienen müssen, wie es phrasenhaft in dieser „Erfahrung“ behauptet wird. Dieses Schubladendenken steigert sich erfahrungsgemäß noch, Zitat:

„Gleich am nächsten Tag hat er sich um den Dauerhilfspionierdienst beworben.“

 Natürlich! Dieser Hinweis darf nicht fehlen. Um für ihren Lebensunterhalt zu sorgen, arbeiteten der Älteste und seine Ehefrau als Reinigungskräfte und beide wurden allgemeine Pioniere. Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute glücklich und zufrieden. Das ganze Szenario wird, wie üblich, biblisch untermauert, diesmal mit Mat. 6:33.

Die Frage, die sich mir hier stellt ist: Wem nützen diese selbst auferlegten Einschränkungen? Was hat Gott davon, wenn du als Raumpfleger dein Geld verdienst und auf etwas Luxus und Selbstverwirklichung im Berufsleben verzichtest? Was hat diese Art der Lebensführung mit Gottergebenheit zu tun? Warum soll eine Beförderung deine Freundschaft mit Jehova beeinträchtigen?

Zitat: „Ich ertappte mich in der Versammlung und sogar im Dienst immer wieder dabei, dass ich über Probleme auf der Arbeit nachdachte“, erzählt er. „Ich verdiente sehr gut, aber ich hatte immer mehr Stress und in meiner Ehe kriselte es.“

 Wieder so eine stereotype Behauptung, die dazu führen soll, Erfolg im Berufsleben als eine vom Teufel kommende Versuchung wahrzunehmen. Anstatt sich über seine Beförderung zu freuen und stolz zu sein, soll ein Zeuge Jehovas ein schlechtes Gewissen bekommen.

Aus erster Hand erfahren wie Jehova für sie gesorgt hat

David und seine Frau behaupten, sie hätten aus erster Hand erfahren, wie Jehova für sie gesorgt habe, da sie seinen Willen und sein Königreich, gemäß Mat. 6:33, an die erste Stelle setzten. Nun, selbst wenn man diese Bemerkung als wahr ansieht, so handelt es sich hier um eine rein subjektive und hoch spekulative Annahme der beiden, die als Folge der klischeehaften Gehirnwäsche durch die WTG zustande gekommen ist.

Es gibt keinen Beweis dafür, dass sie aufgrund des Eingreifens Jehovas in der Lage waren, einen anderen Job zu finden. Diese Wahrnehmung ist nur ein selektives Herausfiltern von ungünstigen Begebenheiten, sowie eine persönliche Interpretation von günstigen Ereignissen.

Tatsächlich überleben viele Pioniere (wenn auch nicht alle) diese auf ein Minimum reduzierte Arbeitszeit, weil sie es gelernt haben, Unterstützung in Form von  kostenlosen Mahlzeiten, Kleidern und Geldspenden von wohlmeinenden Brüdern entgegenzunehmen.

Doch die grundlegende Frage, die wir uns zu diesem Artikel stellen müssen ist: Geht es der Organisation wirklich um Gottes Königreich?

Die im Abs. 5 angeführte Erfahrung einer Schwester namens Marilyn bestätigt etwas anderes, Zitat:

 „JW Broadcasting hilft mir, positiver zu sein, und ich kann mir bedenkenlos alles ansehen. Wenn ich einsam oder entmutigt bin, höre ich mir einen Vortrag aus dem biblischen Morgenprogramm an. Dann fühle ich mich Jehova und seiner Organisation näher. JW Broadcasting hat mein Leben völlig verändert.“

„Nutzt auch du dieses Geschenk von Jehova?“

 

Aha! Durch einen Vortrag aus dem biblischen Morgenprogramm von „JW Broadcasting“ fühlt sie sich mit Jehova und seiner Organisation verbunden. Jehova und seine Organisation, darum geht es, nicht um das Königreich, Jesus Christus oder Jehova.

Fazit dieses Artikels ist: Wer mit der Organisation Gottes verbunden ist und ihr ganzherzig ergeben bleibt, wird dem Zorn Gottes entgehen. Jetzt erklärt sich auch die Liedauswahl, der Text des Liedes 51 bringt die Quintessenz dieses Artikels auf den Punkt:

„Ich hab mich Gott hingegeben, ich ihm versprach:

„Auf dich will ich hören, jeden Tag.“

Wer so nimmt Jehovas Hand,

findet Frieden, nie gekannt,

wird als Zeuge ausgesandt,

nach Gottes Namen benannt.

(REFRAIN)

Jehova gehört mein Leben, mein Gott ist er!

Wir lieben Jehova und Jesus sehr!“

 

 

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Jockel

Danke für diesen Beitrag Für mich kommt es so vor als würde die Wachtturm Gesellschaft die Zügel langsam anziehen Die aktuellen Tauf Fragen gehören dazu und dienen dazu um nur noch die treuen orginasations anhänger in der Organisation zu halten denn die Mitläufer sind nicht erwünscht Ich hab mir mal diese Woche die Versammlung angehört und wenn da ein Ältester Die Brüder für ihre Kommentare lobt um dann zum Schluss sagt Ihr habt zu diesen Artikel 13 Antworten gegeben Ich habe mir 17 vorgestellt wenn man sich an die 30 Sekunden Regel hält hätte es geklappt Also ihr müsst euch… Weiterlesen »

Demetrius

Den Artikel hast Du sehr gut und detailliert beschrieben; in der Schule würde das unter den Begriff Textanalyse etc. fallen und mit sehr gut bewertet werden. Besten Dank dafür. Ich für meinen Teil stelle mir beim Lesen des Wachtturmartikels folgende Fragen: Wie ist das mit dem Bibeltext in Mat 22:39 zu vertreten, „Du sollst Deinen Nächsten lieben wie Dich selbst“, wenn Du Dich selbst nicht lieben sollst und Dir Deinen Beruf nicht passend aussuchen sollst, liebst Dich also selbst nicht? Das würde im Umkehrschluss bedeutet dass Du dann Deinen Nächsten genauso lieben würdest, also gar nicht oder nur wenig? Aber… Weiterlesen »

RoKo

Ein schöner Artikel. Im Abs. 2 wird bereits davor gewarnt, im Dienst für Jehova nachzulassen, Zitat: „Doch es gibt eine Gefahr. Auch wenn wir (denken) Jehova (zu) lieben und zu respektieren, könnten wir dazu verleitet werden, ihm nicht so ergeben zu sein, wie er es verdient“. Dieser Satz offenbart in aller Deutlichkeit, worum es in diesem Artikel in Wirklichkeit geht. Die leitende Körperschaft scheint erkannt zu haben, dass die Mehrheit der Zeugen Jehovas versucht, eine – wie man so schön sagt – “ruhige Kugel” zu schieben. Diese Menschen haben sich im JW.Org-System ihren Freiraum geschaffen. Sie haben einen Weg gefunden,… Weiterlesen »

Jehu

„Er wollte seine Arbeitszeit anpassen und machte seinem Chef einen entsprechenden Vorschlag. Das Ergebnis? Er verlor seine Arbeit.“
– Schon allein diese Aussage zeigt, dass die „Erfahrung“ des „fleißigen Ältesten“ ganz offensichtlich eine plumpe Lüge ist.
Wäre unser lieber „David“ (Name geändert, oder stimmt er ausnahmsweise mal?) tatsächlich einer der Besten seines Fachs, würde ihn sein Arbeitgeber ganz sicher nicht so leicht gehen lassen. So toll können seine beruflichen Fähigkeiten wohl doch nicht sein. – Kein Wunder, wenn man sich nicht laufend fortbildet, ist man seinen Job sehr schnell los.

Wildblume

Als ich im Artikel las, dieser David und seine Frau kommen jetzt mit einem Zehntel des vorigen Verdienstes aus und sind glücklich, musste ich laut loslachen.
Was soll uns damit gesagt werden? Hat doch nicht jeder so viel Kohle im Monat 😒 🙄‼️ Wir müssten da wohl unter der Brücke schlafen…..🤔
Und wie ist das mit der Gesundheitsversorgung in den USA? Alter Schwede!
Wildblume 🌸🌸🌸

Ulla

Lieber Bruder, dein Artikel hat in mir Erinnerungen ausgelöst: In meiner Zeugenzeit an den Türen der Menschen hab ich mich tatsächlich PERÖNLICH! beleidigt gefühlt, wenn ein Wohnungsinhaber “meine Religion” in Frage stellte. Oder mir sogar anhand der Bibel Gegenbeweise brachte! Ein Theologiestudent in den 90ern hatte sogar gesagt, dass er für mich und meine Begleiterin beten würde! Wie unerhört ich das damals in meinem Elite- Denken empfand! Es ist wahrlich diese UNSELIGE GLEICHUNG: “Wer den “Sklaven” oder die ORG kritisiert, der kritisiert Gott selbst!”, die soviel seelischen Schaden anrichtete! Die man uns in unser Hirn eingebrannt hat. Die jedoch nicht… Weiterlesen »

Johnny

Was ich bedenklich finde – v.a. für die psychische Entwicklung von Kindern innerhalb der Organisation – ist, dass Jehova immer als eine Art himmlisches Rumpelstilzchen dargestellt wird, der wegen jeder Kleinigkeit gleich zornig wird. Ganz besonders gegen seine eigenen Diener schwankt er laufend zwischen tiefer Trauer und feurigem Zorn hin und her. Sei es weil man bei einer Firmenfeier mal mit einem Arbeitskollegen angestoßen hat, oder weil die Schwester einen Minirock schick findet. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Aber es gibt auch Situationen, in denen er sich freut. Zum Beispiel, wenn man mit dem Papa nichts mehr redet, weil… Weiterlesen »

Loeschblattlaus

Schon der erste Satz dieses Artikels ist offensichtlich unrichtig: “Jehova verdient unsere ausschließliche Ergebenheit, weil er unser Schöpfer und Lebengeber ist (Offb. 4:11).” Denn: In Offb. 4:10 werfen sich die 24 Ältesten vor dem nieder, der auf dem Thron sitzt, und beten den an, der für immer und ewig lebt. Sie sagen in Vers 11: “Du, unser Gott Jehova, verdienst den Ruhm, die Ehre und die Macht, weil du alles erschaffen hast und weil durch deinen Willen alles ins Dasein kam und erschaffen wurde.“ Aber bereits im nächsten Kapitel, Offb. 5:8, werfen sich die 24 Ältesten vor dem Lamm nieder.… Weiterlesen »

Oemmelchen

Lieber Bruder, vielen Dank für deine Mühe, diesen lächerlichen Unfug zu entlarven. Dieses “Beispiel” von dem Ältesten hat auch mir nur ein leicht genervtes Augenrollen entlocken können. Mit einem Putzjob und dann auch noch halbtags – das mag zwar geradeso hinlangen, wenn man von der Hand in den Mund lebt und höchstwahrscheinlich nicht mal dafür. Gerade in den USA müssen ungelernte Arbeiter meist mehrere Jobs machen, um überhaupt über die Runden zu kommen. Als hochqualifizierte Fachkraft hätte er sich sicher einen anderen Job in seinem Berufsfeld suchen können, wo er verkürzt arbeiten kann. Und dass man auch in seiner arbeitsfreien… Weiterlesen »

M.N.

“Wir lieben Jehova und Jesus sehr!” = “Wir vergötzen die WTG und ihr gottgleiches oberstes ZK, welches sich an Christi Stelle gesetzt hat!”

www.Christusbekenner.de

Die Übersetzungswiedergabe von Nahum 1:2 mit “ausschließliche Ergebenheit” gemäß der NW-Übersetzung der JW.Org ist ein weiteres Beispiel dafür, wohin es führt, wenn man Gottes Wort manipulativ an ein eigenes Lehrgerüst anpassen will: Man kommt ganz schnell in Konflikt mit anderen Bibelaussagen. Zum Beispiel befiehlt doch derselbe JHWH, der in Nahum 1:2 angeblich “ausschließliche Ergebenheit” forderte, in Bezug auf Jesus bei der Verklärungs- oder Umgestaltungs-Szene (Christus mit Mose und Elia sowie Petrus, Jakobus und Johannes auf dem Berg): “Dieser ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihr hören!” (Markus 9:7). Somit verdient Jesus Gehorsam und Ergebenheit — der Vater wünscht es… Weiterlesen »

O.W.Schön@NEWS

NEUES AUDIO UND VIDEO-ZENTRUM IN AUSTRALIEN!

Und der Bauwahn der JW.Org geht in eine neue Runde des Größenwahns:

JW.LEAKS deckt auf – neue Produktionsgesellschaft für Audio & Video Medien:
https://jwleaks.org/

Und noch mehr Gehirnwäsche für die dummen Schafe:
https://jwleaks.files.wordpress.com/2020/01/avs-productions-australasia-limited.pdf

Auch schon abgesegnet und genehmigt:
https://eplanning.liverpool.nsw.gov.au/Pages/XC.Track/SearchApplication.aspx?id=384604

Bauwut und Bauwahn, alles für das Königreich der Org.!!!

PS: Danke für die Info von Kim&Mikey.

O.W.S.

hackestein

Bist du nur Jehova allein ergeben – oder auch einer Organisation? Hey zusammen, erstens möchte ich mal eins loswerden, ich finde es schade-das auf bestimmte Plattformen, und das sind viele, die meisten Leute die einen Komentar schreiben, immer nur Usernamen verwenden, keine Telefonnummern hinterlassen oder sonst was, ich habe damit kein Problem, denn ich wandle in der Wahrheit, ich bin ein offenes Buch, Ich heiße Dirk Topel – Tel:01794415608 Ich mache gerade weiter an meinem Bibelstudium bei den Zeugen Jehovas, was ich schon einmal vor 8 Jahren angefangen hatte aber nich zu ende führte. Jetzt bleibe ich ersteinmal dabei, und… Weiterlesen »

RoKo

Ich hörte, wurde der Spendenkasten per Resolution umbenannt. Wisst ihr mehr darüber?

LG RoKo

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