Auferstehung und Wiedergeburt – zu himmlischem oder irdischem Leben?

Auferstehung und Wiedergeburt – zu himmlischem oder irdischem Leben?

 Vorab: Es ist zu erwarten, dass diese Erklärung um die Wiedergeburt und Auferstehung zu himmlischem oder irdischem Leben den meisten Lesern ungeachtet ihrer religiösen Orientierung völlig neu sein dürfte. Da die himmlische Hoffnung bei vielen Menschen ein bedeutender Teil ihrer Überzeugung und Hoffnung ist wird ihre Skepsis groß sein. Wir stellen hier die grundlegende Frage zur Diskussion, ob die Menschen nach der Bibel mit einer himmlischen oder ausschließlich mit einer irdischen Hoffnung belohnt werden? Nach Prüfung der Fakten kann man auch zu der ernüchternden Erkenntnis gelangen, dass sich die himmlische Hoffnung auf ungenaue Übersetzungen, Fehlinterpretationen einiger Bibeltexte und nicht zuletzt auf das Wunschdenken von Gläubigen Menschen stützt, beim Tod als guter Mensch in den Himmel zu kommen.

auferstehung
Von Loka Heinz Rißmann

 Zum Thema „Wiedergeburt“ finden wir auf Seite 424 des Unterredungsbuches folgende Erklärung der WTG:„Bei der Wiedergeburt spielt die Wassertaufe („aus Wasser …geboren“) und die Geistzeugung Gottes („aus… Geist geboren“) eine Rolle. Auf diese Weise wird jemand ein Sohn Gottes mit der Aussicht, am Königreich Gottes einen Anteil zu haben. Jesus und auch die 144000, die Miterben im himmlischen Königreich sind, haben die Wiedergeburt erfahren“.

 

Mit dieser Erklärung grenzt die WTG die Wiedergeburt auf die vermeintlichen 144.000 Geistgesalbten ein, die mit Christus am Königreich Gottes „teilhaben“ und im Himmel mitregieren werden. Die 144.000 haben eine so genannte „himmlische Hoffnung“ und werden mit Christus im Himmel als Könige über die Menschen herrschen, welche die Hoffnung haben ewig auf der Erde zu leben. Diese himmlische Hoffnung wird nach Auslegung der WTG den Auserwählten zukommen, und diese Hoffnung besteht erst nach der Zeit von Johannes den Täufer. Alle Menschen die vor der Zeit Johannes den Täufer lebten haben eine „irdische Hoffnung“.

Als Beleg wird Matthäus 11:11,12 aus der Neue Weltübersetzung angeführt: Wahrlich, ich sage euch: Unter den von Frauen Geborenen ist kein Größerer erweckt worden als Johạnnes der Täufer; doch jemand, der ein Geringerer ist im Königreich der Himmel, ist größer als er.Aber seit den Tagen Johạnnes’ des Täufers bis jetzt ist das Königreich der Himmel das Ziel, dem Menschen entgegendrängen, und die Vorandrängenden ergreifen es.

Mit diesen Versen möchte man zwei Dinge belegen.

1. Die Auswahl zu Leben im Himmel gilt nur für Menschen die nach Johannes lebten so wie die WTG es lehrt und

2. Seit den Tagen des Johannes ist es das erklärte Ziel gläubiger Menschen in den Himmel zu kommen, so wie es alle Befürworter einer himmlischen Hoffnung glauben.

Die meisten Bibelübersetzungen vermitteln uns einen anderen Sinn diese Worte Jesu.

 Luther: „Aber von den Tagen Johannes des Täufers bis heute leidet das Himmelreich Gewalt, und die Gewalttätigen reißen es an sich.

 Hfa:Seit Johannes der Täufer da ist, beginnt Gottes neue Welt, wenn auch andere das mit Gewalt verhindern wollen.

Neue Genfer:Von der Zeit an, als Johannes der Täufer auftrat, bis zum heutigen Tag bricht sich das Himmelreich mit Gewalt Bahn, und Menschen4 versuchen mit aller Gewalt, es an sich zu reißen.“

Diese drei Beispiele aus anderen Übersetzungen mögen genügen um zu zeigen, dass diese Aussage Jesu nicht als Beleg für ein Leben im Himmel gesehen werden können. Die Neue Weltübersetzung nimmt hier in der Tat eine sehr eigenwillige Übersetzung vor.

Wiedergeburt und  Wassertaufe.

Kommen wir wieder zurück zum Thema Wiedergeburt und zur Wassertaufe. In der Wassertaufe erkennt die WTG die Vorbedingung für eine „Wiedergeburt“ zu himmlischem Leben in Verbindung mit der so genannten „Geistzeugung“ oder Berufung durch Gottes Geist. Ihre Sicht sucht sie unter anderem mit den folgenden Worten Jesu aus Johannes 3:3-5 zu belegen, die er an Nikodemus richtete:

„Jesus antwortete und sprach zu ihm (Nikodemus): Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen. Johannes 3:3-5 Lu bzw. nach der Hfa: – “…nicht in Gottes neue Welt kommen“. – Nikodemus spricht zu ihm: Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er denn wieder in seiner Mutter Leib gehen und geboren werden? Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen“.

Spricht Jesus hier von einer himmlischen Regierung? Spricht er von einer besonderen Klasse oder Gruppe von Menschen die „wiedergeboren“ werden und in den Himmel kommen? Hegen wir gemeinsam mit den Männern der alten Zeit und den ersten Christen die Erwartung von Gottes „neuer Welt“ nun im Himmel oder auf der Erde?

 Ist eine himmlische Hoffnung biblisch begründet?

Wir stellen hier die grundlegende Frage zur Diskussion, ob die Menschen nach der Bibel mit einer himmlischen oder ausschließlich mit einer irdischen Hoffnung belohnt werden? Nach Prüfung der Fakten kann man auch zu der ernüchternden Erkenntnis gelangen, dass sich die himmlische Hoffnung auf ungenaue Übersetzungen, Fehlinterpretationen einiger Bibeltexte und nicht zuletzt auf die Volksmär stützt, beim Tod in den Himmel zu kommen.

Lous Brown erklärt in seinem Buch „This believing world“ (Die gläubige Welt Bild, die Vorstellung, Menschen kämen nach ihrem Tod in den Himmel, habe ihren Ursprung bei den Ägyptern, Babyloniern und den Griechen. Sie lehrten, dass für jeden Menschen, ob gut oder böse ein Platz im Himmel bereitstehe. Gläubige Welt

In der Bibel bezieht sich der Begriff „Himmel“ auf diese drei, vom Kontext her unterscheidbaren Bereiche:

  1. die Atmosphäre oder Lufthülle der Erde
  2. das Weltall als Raum aller Himmelskörper
  3. der unzugängliche himmlische Bereich Gottes

Gibt es eine himmlische und eine irdische Hoffnung?

Die WTG versucht die Lehre zur Zweiklassenrettung z. B. mit Lukas 12:32 zu belegen.

„Sei ohne Angst, du kleine Herde! Euer Vater ist entschlossen, euch seine neue Welt zu schenken!“ nach der GN oder nach Luther: Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben.“

Da Jesus zu den „verlorenen Schafen Israels“ gesandt wurde, spricht er hier zu den Juden, „fürchte dich nicht, du kleine Herde…“. Im Vergleich zur restlichen Menschheit, die ebenfalls vom Opfertod Jesu profitiert, stellt das Volk der Juden eine „kleine Herde“ dar. Jesus sagt von der kleinen Herde nicht, dass sie zu Gott in den Himmel kommt. Vielmehr spricht er von einer neuen Welt oder dem Reich Gottes auf der Erde, um das zu beten er ja auch seine Jünger lehrte, wenn er sagt: „Dein Reich komme, dein Wille geschehe, im Himmel und auf Erden.“– Wie sollte der Wille Gottes auf Erden denn geschehen, wenn alle in den Himmel kämen?

Auch geht es hier nicht um eine Zweiklassengesellschaft, die eine mit einer himmlischen und die andere mit einer irdischen Hoffnung, sondern um das Vorrecht der Mitregentschaft, das in erster Linie den direkten Nachkommen Abrahams und Davids verheißen wurde. Noch zu klären bleibt die Frage, ob diese Königreichsherrschaft im Himmel oder auf der Erde ausgeübt wird. Dazu später mehr, doch zunächst zu der Frage:

Was hatte Jesus im Sinn, als er von der „Wiedergeburt“ sprach?

Zur Beantwortung dieser Frage haben wir den Bericht über die Begegnung Jesu mit dem Pharisäer Nikodemus hier sinngemäß zusammengefast. Nikodemus, Pharisäer und Angehöriger des Hohen Rates, kam nachts heimlich zu Jesus und sprach ihn wie folgt an:

„Meister wir wissen, dass Gott dich als Lehrer zu uns gesandt hat. Denn niemand kann die Wunder tun, die du vollbringst, wenn Gott ihn nicht dazu befähigt. Darauf erwiderte Jesus, ,ja, das stimmt, deshalb will ich dir etwas sagen, Nikodemus: Wer nicht neu geboren wird, kann nicht in Gottes neue Welt kommen.‘“ Hfa.

Jesus sprach also von einer „neuen Geburt“, was Nikodemus buchstäblich verstanden haben musste, da er fragte: „Wie kann ein Erwachsener neu geboren werden? Er kann doch nicht noch einmal auf die Welt kommen?”

Jesus antwortet ihm: „Ich will dir das Geheimnis verraten, was hier geschehen muss. Nur wer durch Wasser und durch Gottes Geist neu geboren wird, kann in Gottes neue Welt kommen, oder das Reich Gottes sehen! Ein Mensch kann immer nur menschliches Leben zur Welt bringen. Wer aber durch Gottes Geist geboren wird, bekommt neues Leben“. – nach derHfa und nach der NeÜ: „Menschliches Leben wird von Menschen geboren, doch geistliches Leben von Gottes Geist.“ Bei dieser Aussage wird die Befruchtung einer weiblichen Eizelle der göttlichen Geistzeugung gegenübergestellt: gezeugt werden, um wieder zu sterben versus geistgezeugt sein, um ewig zu leben.

1-18_AuferstehungNach weit verbreiteter Meinung wird ein Wiedergeborener, der „geistliches Leben“ erhält, zuerst in ein Geistwesen oder einen Engel verwandelt, um sein Leben danach im Himmel fortzusetzen. Jesus spricht hier aber mit keinem Wort von einem Leben im Himmel. Er spricht von einem „neuen Leben“, um in Gottes neuer Welt leben zu können. Wie dieses „Geheimnis“ nun umgesetzt werden und dieser neue Leib beschaffen sein wird, darauf geht Jesus hier nicht näher ein, sondern sagt nur, dass der jetzige menschliche Leib umgewandelt werden müsse.

Wie sollte man einem Menschen auch erklären, welche außergewöhnlichen Mittel der Macht dem Schöpfer des Universums zur Verfügung stehen? – Jesus antwortet ihm daher nur in diesen einfachen Worten: „Wundere dich deshalb nicht, wenn ich dir gesagt habe: Ihr müsst neu geboren werden.Es ist damit wie beim Wind: Er weht, wie er will. Du hörst ihn, aber du kannst nicht erklären, woher er kommt und wohin er geht. So ist es auch mit der Geburt aus Gottes Geist.” Diese Antwort konnte den Nikodemus offenbar nicht zufriedenstellen, und so bohrt er weiter und fragt: „Aber wie soll das nur vor sich gehen?” Jesus erwiderte: „Ihr glaubt mir ja nicht einmal, wenn ich von ganz alltäglichen Dingen rede! Wie also werdet ihr mir dann glauben, wenn ich von himmlischen Dingen rede?“

Damit hier keine Missverständnisse entstehen: Wenn Jesus von „himmlischen Dingen“ redet, sollte man nicht denken, dass er in Verbindung mit der Umwandlung ein engelsgleiches Geistwesen im Sinn hatte, das anschließend im Himmel weilt. Weitere Erklärung wären ohnehin nutzlos gewesen, sie hätten es einfach nicht verstanden, und so sagte er nur: „Ihr werdet mir nicht glauben und es auch nicht verstehen.“ Glauben würden wir es ihm wohl, doch verstehen könnten wir es nicht. Darum führen hier Spekulationen über das Wie der Wiedergeburt nicht weiter.

Es gibt nur einen, der zum Himmel hinaufsteigt…

Nur so viel, es geht um eine Umwandlung in einen neuen Körper, der „nach Gottes Gleichnis“ geschaffen sein wird. Doch vermutlich sprach Jesus hier nicht davon, dass es sich um einen geistigen Zustand handeln müsse, um damit im Himmel leben zu können, denn schon im Vers 13 von Johannes 3 sagt er deutlich: „Und niemand ist gen Himmel aufgefahren außer dem, der vom Himmel herabgekommen ist, nämlich der Menschensohn.“ rev. Lu

Bislang ist niemand, weder Henoch noch Noah noch David je in den Himmel gekommen. Alle schlafen sie noch immer im Tod bis zu ihrer Auferstehung.

Neben der revidierten Lutherübersetzung lassen an dieser Stelle noch weitere moderne Übersetzungen vermuten, dass sich Jesu Worte nur in dem Sinne auf die Vergangenheit beziehen würden, dass bis jetzt noch niemand in den Himmel gekommen sei.

Aber diese Übersetzungen sind nicht korrekt. Vermutlich weil die Menschen nicht sterben wollen und sie schon seit jeher Zuflucht im Himmel suchen, versucht man an dem Gedanken festzuhalten und ihn biblisch zu stützen, dass alle guten Menschen in den Himmel kommen und dort ewig leben würden. Aus menschlicher Sicht ist das verständlich, die Frage ist nur, ob es biblisch haltbar ist und dem göttlichen Vorsatz entspricht.EngelVerkuendetAuferstehungFSimon520d

Luther hatte das aber wohl nicht im Sinn, denn in seiner ursprünglichen Übersetzung lesen wir: „Es gibt nur einen, der zum Himmel hinaufsteigt: der Menschensohn, der vom Himmel herabgekommen ist“. alte Lutherübersetzung und Hfa

Da Christus nach seinem Tod ja bereits schon einmal „in den Himmel aufgestiegen“ war, muss Luther hier ein weiteres Mal in der Zukunft im Sinn gehabt haben. Wenn wir diese Worte richtig interpretieren, wird nur der zum Himmel hinaufsteigen, der auch von dort herabkam, also Christus selbst. So würde in Zukunft also auch kein anderer außer ihm in den Himmel kommen. Jesus war der einzige, der – und das soll hier betont werden – nach dem Willen des Vaters vom Himmel her auf die Erde kam, und er wird auch der Einzige bleiben, der wieder zum Himmel zurückkehren wird. – Die Umtriebe der ungehorsamen Engel vor der Flut, die sich vom Himmel kommend materialisierten und bei der Flut wieder dorthin zurückkehrten, spielen bei dieser Betrachtung folglich keine Rolle. Die Ausführungen Jesu zum Thema Wiedergeburt bezogen sich einzig auf unvollkommene Menschen.

In 1. Korinther 15:50-54 greift Paulus denselben Gedanken auf, wenn er feststellt: „Eins steht fest, liebe Brüder und Schwestern: Menschen aus Fleisch und Blut können nicht in Gottes neue Welt kommen. Nichts Vergängliches wird in Gottes neuer Welt Platz haben. Ich möchte euch aber ein Geheimnis anvertrauen: Wir werden nicht alle sterben, aber Gott wird uns alle verwandeln. Das wird ganz plötzlich geschehen, von einem Augenblick zum anderen, wenn die Posaune das Ende ankündigt. Dann werden die Toten (in Christus) zum ewigen Leben auferweckt, und auch wir Lebenden werden verwandelt. Denn das Vergängliche muss mit Unvergänglichkeit und das Sterbliche mit Unsterblichkeit überkleidet werden. Wenn aber dieser vergängliche und sterbliche Körper unvergänglich und unsterblich geworden ist, dann erfüllt sich, was die Propheten vorausgesagt haben: Das Leben hat den Tod überwunden!“

Paulus spricht hier von der Wiedergeburt sowohl in Verbindung mit der allgemeinen Auferstehung der Toten wie auch der Umwandlung der Lebenden zur Zeit der letzten Posaune. Jesus nannte diese Umwandlung eine neue Geburt: „Wer nicht neu geboren wird, kann nicht in Gottes neue Welt kommen“.Es handelt sich um denselben Gedanken, wie ihn später auch Paulus behandelt.

Jesus spricht vom „ewigen Leben“ auf einer Erde und nicht vom „Leben im Himmel“, wenn er sagt: „Jeder, der ihm vertraut, wird das ewige Leben haben. Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben“.

Die Rede ist nicht von einem Leben im Himmel, sondern von der Auferstehung zu einem Leben auf der Erde, jedoch in einem Körper von einer völlig neuen Qualität nach Kriterien, die der Schöpfer für ein unverwesliches Leben vornimmt. Diese Merkmale sind demnach bei der Befruchtung einer menschlichen Eizelle generell nicht übertragbar. Das geht aus den vorangegangenen Versen in 1. Kor 15:50 hervor, wo Paulus die Frage stellt:

Vielleicht werdet ihr jetzt fragen: ,Wie werden die Toten denn auferstehen? Was für einen Körper werden sie haben?‘ Wisst ihr das denn immer noch nicht? Jedes Samenkorn, das gesät wird, muss vergehen, ehe neues Leben daraus wächst. Und was wir säen, ist ja nicht schon die fertige Pflanze, sondern es sind nur Körner, sei es Weizen oder anderes Saatgut. Aus jedem Samenkorn lässt Gott eine Pflanze wachsen, die so aussieht, wie er es gewollt hat, und diese Pflanzen sind alle ganz verschieden… Genauso könnt ihr euch die Auferstehung der Toten vorstellen. Unser irdischer Körper ist wie ein Samenkorn, das einmal vergeht. Wenn er aber auferstehen wird, ist er unvergänglich.“

Erst durch diesen Vorgang entsteht definitiv ein unvergänglicher irdischer Körper mit neuen Merkmalen, nicht aber zwangsläufig mit anderem Aussehen. Auch ist nicht die Rede vom unsichtbaren geistigen Leib eines engelsgleichen Wesens, das sich im Himmel aufhält. Paulus spricht definitiv von einem irdischen Körper und nicht von einem Geistwesen.

Die Gegenüberstellung des irdisch verweslichen Körpers gegenüber dem geistlichen Leib durch Gottes Geist geht auch aus der Ermunterung Jesu an seine Jünger aus Mat. 10:28 hervor, wenn es hier heißt: „Habt keine Angst vor den Menschen, die zwar den Körper, aber nicht die Seele töten können! Fürchtet vielmehr Gott, der Leib und Seele in der Hölle vernichten kann.“ Menschen können zwar den irdischen Leib töten (was für uns schon schlimm genug ist), aber sie können nicht verhindern, dass wir einen unverweslichen geistlichen Leib bekommen werden, das kann nur Gott selbst verhindern.

Zwischenbemerkung: Unverweslichkeit bitte nicht mit Unsterblichkeit verwechseln, da sich Gott das letzte Urteil auch über Unverwesliche vorbehält. Wenn der Widersacher am Ende des neuen Systems noch einmal die Gelegenheit erhält die wiedergeborenen, unverweslichen Menschen zum Ungehorsam zu verleiten, kann Gott ihre Existenz ganz einfach beenden, indem er sie von der Erde wegnimmt.

Lieber Leser, wenn du dir einen solchen wiedergeborenen Menschen nicht vorstellen kannst, stehst du damit nicht alleine da. Auch die Sadduzäer hatten damit ihre Probleme, als sie auf Jesus zutraten und ihn mit einer konstruierten Situation konfrontierten: Eine Frau war nacheinander mit sieben Männern verheiratet, die alle starben, bis schließlich auch sie gestorben war. Da wollten sie von ihm wissen, „wessen Frau wird sie nun nach der Auferstehung sein? Schließlich waren ja alle sieben Brüder mit ihr verheiratet!” Luk. 20:33 Hfa – Die Antwort Jesu muss sie erstaunt, wenn nicht gar verwirrt haben, als er ihnen im Vers 34 erwiderte: „Die Ehe gibt es nur in dieser Welt. 35 Wer aber von den Toten aufersteht und in die zukünftige Welt kommen darf, der wird nicht mehr verheiratet sein. 36 Er wird auch nicht mehr sterben wie die Menschen hier auf der Erde, sondern wie die Engel ewig leben und zu den Kindern Gottes gehören. Denn er ist vom Tod zu einem neuen Leben auferstanden.

Der wiedergeborene Menschen wird nicht mehr verheiratet sein. Sie werden dann als „Kinder Gottes“ in den irdischen Teil der himmlischen Familie aufgenommen. Der Tod samt seinem Verursacher, dem Teufel, wird dann weggetan sein. Der Vergleich Jesu mit den Engeln bezieht sich auch hier einzig auf deren unbegrenzte Lebensdauer und die von wiedergeborenen Menschen, besagt aber keineswegs, dass sie bei den Engeln im Himmel sein werden.

Das vergängliche Leben wird durch diese Verwandlung durch unvergängliches Leben ersetzt, bei den dann noch Lebenden ebenso wie bei den gerade erst Auferstandenen. Zum Zeitpunkt dieser Umwandlung, Metamorphose oder Wiedergeburt klappt Gott die Akte des unvollkommenen menschlichen Daseins endlich zu und schlägt endlich das lang ersehnte neue Kapitel des ewigen Lebens auf der Erde auf. Das vorläufige Modell des vergänglichen Körpers hat dann ausgedient und verschwindet, wie das Samenkorn sein Dasein zugunsten der Pflanze aufgibt, die aus ihm hervorgeht. Das neue Modell besteht nach dem Willen des Schöpfers in einem unvergänglichen Körper, und die Umwandlung erfolgt in einem Nu.

Weiter sagt Paulus: „Was begraben wird, ist unansehnlich und schwach, was aufersteht, ist herrlich und voller Kraft. Begraben wird unser irdischer Körper; aber auferstehen werden wir mit einem Körper, der von unvergänglichem Leben erfüllt ist. Denn wie es einen sterblichen Körper gibt, so gibt es auch einen unsterblichen Körper.“

Die Schrift berichtet vom ersten Menschen Adam, der irdisches Leben in sich trug und stellt ihn dem Christus als dem letzten Adam gegenüber, der von Gottes Geist erfüllt unvergängliches Leben vermittelt. Auf den vergänglichen Körper folgt der unvergängliche geistliche – nicht umgekehrt.

Den ersten Menschen Adam bildete Gott aus Erde von der Erde, der „letzte Adam Christus“ aber kommt vom Himmel. Als Nachkommen Adams haben wir jetzt alle noch einen irdischen Körper. Doch bei der Auferstehung und der zeitgleich erfolgenden Wiedergeburt werden wir einen unverweslichen Leib nach himmlischem Bauplan haben, aber nicht einen für uns unsichtbaren, absolut unsterblichen geistigen Zustand im Himmel, wie ihn Christus besitzt.

Jetzt gleichen wir noch alle dem ersten Menschen, der aus Erde gemacht wurde. Was die Qualität unseres Lebens anbelangt, wird sie einmal der des Christus gleichen, der vom Himmel gekommen ist, ohne dass wir jedoch als Engelwesen im Himmel weilen würden. Hätte Gott die ersten Menschen nach bestandener Gehorsamsprüfung zum „Baum des Lebens“ führen können, wäre ihnen bereits damals ein „unverweslicher Körper nach himmlischem Bauplan“ zuteil geworden, womit der Mensch zu einem Geschöpf „nach dem Gleichnis Gottes“ geworden wäre.

Oder nach Luther: „Wie geschrieben steht: Der erste Mensch, Adam, »wurde zu einem lebendigen Wesen« und der letzte Adam(Christus) zum Geist, der lebendig macht. Aber der geistliche Leib (nicht der unsichtbare geistige) ist nicht der erste, sondern der natürliche; danach der geistliche. Der erste Mensch ist von der Erde und irdisch; der zweite Mensch ist vom Himmel. Wie der irdische ist, so sind auch die irdischen; und wie der himmlische ist, so sind auch die himmlischen. Und wie wir getragen haben das Bild des irdischen, so werden wir auch tragen das Bild des himmlischen.“ 1. Korinther 15:35-49

Nur allzu gerne interpretieren das einige als Indiz für ein Leben im Himmel. Doch Paulus spricht von einem geistlichen, nicht von einem geistigen Leib. Er spricht vom ersten Menschen und vom zweiten Menschen, hier aber nicht von Geistwesen wie Engeln, die sich für Menschen nicht sichtbar im Himmel aufhalten.

Kehren wir zu Adam, dem ersten Menschen, zurück. Als er sündigte, befand er sich noch in einem Körper der Sterblichkeit und Verweslichkeit. Um das ewige Leben zu erhalten, wie es der Schöpfer ursprünglich vorhatte, musste er ihm erst gestatten vom Baum des Lebens zu essen oder die Unsterblichkeit anzuziehen.

Das war nun nach dem Sündenfall nicht mehr möglich, denn wir lesen in 1. Mose 3:2: Und Gott, der Herr, sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unsereiner, indem er erkennt, was gut und böse ist; nun aber — dass er nur nicht seine Hand ausstrecke und auch vom Baum des Lebens nehme und esse und ewig lebe! So schickte ihn Gott der Herr aus dem Garten Eden, damit er den Erdboden bearbeite, von dem er genommen war.“

Gottes ursprünglicher Vorsatz war es demnach, den Menschen für ewig auf der Erde leben zu lassen. Ja, wäre er doch nur gehorsam geblieben, um dieses kostbare Geschenk sogleich aus der Hand seines Schöpfers entgegennehmen zu können und sich endlich als Geschöpf „im Gleichnis Gottes“ zu erweisen. Dann hätte der Mensch die Umwandlung erfahren, auf welche Christus und Paulus später mit der Wiedergeburt Bezug nahmen, um so ein Teil der göttlichen Familie zu werden.

„Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel“.

Betrachten wir den nächsten Text in Philipper 3:20,21, der oft missverstanden wird und zudem von einigen Übersetzungen missverständlich übersetzt wurde; Paulus sagt hier, unser Bürgerrecht aber ist im Himmel“.

Statt Bürgerrecht geben einige Übersetzungen den Gedanken wie folgt wieder: „unsere Heimat ist im Himmel.“ Das ist aber eine völlig andere Aussage, denn Paulus spricht lediglich von einem Bürgerrecht, nicht aber von einem Aufenthaltsort. Um das Bürgerrecht wahrzunehmen, muss man nicht im Himmel sein. So hatte Paulus etwa das römische Bürgerrecht, obwohl er selbst kein Römer war; auch musste er sich nicht im römischen Reich aufhalten, um sein Bürgerrecht wahrnehmen zu können.

Das Bürgerecht im Himmel bedeutet nicht, dass wir in den Himmel versetzt werden, sondern wir sind Teil der göttlichen Familie, und im Himmel sind lediglich unsere Namen eingetragen. Lesen wir weiter, was Paulus sagt: „…woher wir auch erwarten den Heiland, den Herrn Jesus Christus. Der unsern nichtigen Leib verwandeln wird, dass er gleich werde seinem verherrlichten Leibe nach der Kraft, mit der er sich alle Dinge untertan machen kann.“

„Woher wir also erwarten den Christus“, sagt Paulus. Christus wird also zu uns auf die Erde herabkommen und die Leiber der dann noch lebenden Christen verwandeln.

„Wir wollen euch aber, liebe Brüder, nicht im Ungewissen lassen über die, die entschlafen sind, damit ihr nicht traurig seid wie die andern, die keine Hoffnung haben.Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die, die entschlafen sind, durch Jesus mit ihm einherführen.Denn das sagen wir euch mit einem Wort des Herrn, dass wir, die wir leben und übrig bleiben bis zur Ankunft des Herrn, denen nicht zuvorkommen werden, die entschlafen sind. Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und zuerst werden die Toten, die in Christus gestorben sind, auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen; und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit.“1. Thes. 4:16-18

Der Begriff „entrückt“ wird hier von vielen als „in den Himmel versetzt“ gedeutet. Doch die Bedeutung von „entrückt“ kann auch als, begeistert, selig, schwärmerisch, verzückt sein bedeuten. Das Wort „entrückt“ hat im griechischen Urtext die Bedeutung von rauben, schnappen wörtlich: mit Gewalt an sich reißen. Dieses schnappen oder rauben soll im positiven Sinn verstanden werden. Die Erklärung schließt mit den Worten: “…was bedeutet, dass sie das Reich des Himmels für sich beanspruchen. Quelle Elberfelder Studienbibel.

Webster´s New Collegiate Dictionary enthält in kürzerer Form die gleiche Erklärung wie die Elberfelder, ebenso ABINGDON´S STRONG´S EXHAUSTIVE CONCORDANCE OF THE BIBLE.
Bei dem Herrn sein, muss also nicht bedeuten bei ihm im Himmel zu sein. Er kommt zu den Menschen und „so“ werden wir bei ihm sein können. Die Hfa spricht von „entgegengeführt“, um ihm zu begegnen, andere Übersetzungen sagen „hinaufgehoben“ oder „begegnen in den Wolken“, oder „in Wolken fortgerissen werden zur Begegnung mit dem Herrn in der Luft“, nicht aber im Himmel, dem göttlichen Bereich.

Die Offenbarung greift denselben Gedanken auf

„Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte (Zelt oder Stiftshütte, Tempel) Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein.“ Offenbarung 21:1-3

Im umgekehrten Fall bedeutet diese Aussage ja auch nicht, dass Gott sein Dasein im „Himmel der Himmel“ aufgegeben hätte, um dann buchstäblich zu den Menschen auf die Erde „umzuziehen“. Es genügt ja völlig, dass dann sein guter Geist auf der Erde unter den Menschen waltet. So wie Gott auch durch seine wirksame Kraft oder seinen Geist im irdischen Tempel bzw. im Zelt der Begegnung über Moses bei seinem Volk war, so wird Gott durch Jesus Christus, den größeren Moses, bei den Menschen sein.

„Selig sind, die ihre Kleider waschen, dass sie teilhaben an dem Baum des Lebens und zu den Toren hineingehen in die Stadt. Offenbarung 22:14 Hier begegnet uns wieder der Gedanke vom Baum des Lebens in Eden wie bei der Wiedergabe nach der Hfa:

„Freuen dürfen sich alle, die ihre Kleider reinwaschen. Sie empfangen das Recht, die Frucht vom Baum des Lebens zu essen und durch die Tore in die Stadt hineinzugehen.“

Jeder, der an Christus glaubt und dadurch seine Kleider reinigt, und nicht nur eine kleine Herde, wird das ewige Leben haben“ und zwar hier auf der Erde in einem anderen, einem geistlichen Körper. Dazu muss er gleichsam neu geboren werden.

Gott hat seinen Sohn nicht zu den Menschen gesandt, um über sie Gericht zu halten, sondern um sie zu retten.Wer an ihn glaubt, der wird nicht verurteilt werden. Wer aber nicht an den einzigen Sohn Gottes glaubt, der ist bereits durch das Wort Jesu verurteilt: „Wer mich ablehnt und nicht nach meiner Botschaft lebt, der hat schon seinen Richter gefunden. Was ich verkündet habe, wird ihn am Tag des Gerichts verurteilen.“ Joh. 12:48

 Wann erfolgt die Wiedergeburt?

 Erfolgt sie etwa nachdem man getauft wurde, oder wenn man ein neues, gottgefälliges Leben begonnen hat? Oder erfährt man die Wiedergeburt erst bei der Auferstehung?

Die Wiedergeburt findet nicht bei der Taufe statt. Grundsätzlich hat jeder Mensch, bis auf die Ausnahme der Sünde gegen den Geist, die Aussicht wiedergeboren zu werden, wenn er Jesus Christus als seinen persönlichen Retter annimmt und im Glauben bis zum Ende ausgeharrt hat.

 Wenn mit dem Wasser nicht die Taufe gemeint ist, was könnte dann die Bedeutung des Wassers sein? Das Wasser kann an dieser Stelle das Wort Gottes sein. Durch das Lesen oder Hören des Wortes Gottes erkennt der Mensch, wer er selbst und auch wer Gott ist. Er erkennt seinen eigenen verlorenen Zustand. Er wird von diesem Zustand erlöst, indem er Buße tut. Wasser steht hier gleichnishaft für das Wort Gottes, wie es zum Beispiel Paulus in Epheser 5:26 erklärt: „Er tat das, um sie zu heiligen, und reinigte sie dazu durch Gottes Wort wie durch ein Wasserbad.“ nach derNeÜ und nach Schlachter: „…damit er sie heilige, nachdem er sie gereinigt hat durch das Wasserbad im Wort.“

Einige Übersetzungen bringen das Wasserbad auch mit der Wassertaufe in Verbindung, doch ist diese Verbindung sehr fragwürdig. In 1. Petrus 1:23 heißt es: „denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, durch das lebendige Wort Gottes, das in Ewigkeit bleibt. … Das ist das Wort, welches euch als Evangelium verkündigt worden ist. 1. Pet. 1:23-26

In Johannes 3:5 wird also nicht von der Taufe gesprochen. Hier geht es um die Wiedergeburt, um neues Leben von einer bisher nicht gekannten Qualität oder eine neue Lebensform. Dagegen spricht die Taufe in Römer 6:3-6 von unserer Einstufung als mit Christus Gestorbene und auch mit ihm Begrabene.

Es wäre widersprüchlich und daher unbegründet, wollte man den Begriff Wasser mit dem physischen Wasser der Taufe gleichsetzen. Wer sich taufen lässt, bekennt lediglich öffentlich, dass er sich zu Christus bekennt, sie ist das äußere Zeichen eines Wechsels in der Orientierung und Hinwendung zu ihm.

Für den Gedanken, dass uns nicht die Taufe rettet sondern der Glaube, gibt es in der Bibel gleich mehrere eindeutige Belegstellen.

1. Als der Herr Jesus gekreuzigt wurde, begann ein Mitgekreuzigter in letzter Minute noch an ihn zu glauben, und er konnte ihm verheißen, mit ihm in das Paradies zu gehen. Wie hätte er sich da noch formal taufen lassen können, wo er doch schon am Kreuz hing und nur noch auf seine Hinrichtung und den Tod wartete?

2. Außerdem finden wir auch einen Fall, wo jemand getauft wurde, aber kein neues Leben besaß: es war Simon, der Zauberer. Er hatte sich taufen lassen, aber doch war dies nur ein förmlicher Akt ohne die nötigen geistigen Voraussetzungen gewesen, da er meinte, das Heil und die Gabe Gottes mit Geld erkaufen zu können. Apg. 8:9-21

Aber wenn auch die Taufe für die Erlangung des neuen Lebens durch die Wiedergeburt nicht erforderlich ist, so bleibt es doch der ausdrückliche Wille Gottes, dass jeder Gläubige sich taufen lassen sollte. Wie oft finden wir in der Apostelgeschichte Beispiele von Menschen, die zum Glauben kamen und dann unverzüglich getauft wurden!

Die Auswirkungen des neuen Lebens

Zum Schluss noch eine kurze Bemerkung zu den Auswirkungen des „neuen Lebens“! Bei vielen steht der Gedanke im Raum, dass wir erst dann wiedergeboren und errettet werden können, wenn wir ein neues, gottgefälliges Leben führen. Dazu Johannes 3:6: „Was aus dem Fleisch geboren ist, ist (bleibt) Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, ist Geist.“ Das bedeutet, dass der sterbliche, von einer Frau geborene Mensch bis zu seinem Tod in seinem ursprünglichen, nichtgeistlichen Leib bleibt und daher auch nicht in das Königreich der Himmel kommen kann. Denn dazu bedarf es eines neuen Lebens durch den Geist Gottes.

Der Vers vermittelt aber auch den Gedanken, dass wir in unserem alten Leben vor der Wiedergeburt noch „dem Gesetz der Sünde unterworfen“ sind und daher noch nicht fehlerfrei und nach Gottes Vorstellungen leben können.

Paulus schreibt im Epheserbrief, dass wir für Gott „tot“ waren: Aber wie sah euer Leben früher aus? – Bevor wir uns im Glauben zu Christus bekannten – Ihr wart Gott ungehorsam und wolltet von ihm nichts wissen. In seinen Augen wart ihr tot.Ihr habt gelebt, wie es in dieser Welt üblich ist, und wart dem Satan verfallen, der seine Macht ausübt zwischen Himmel und Erde. Sein böser Geist beherrscht auch heute noch das Leben aller Menschen, die Gott nicht gehorchen.Zu ihnen haben wir früher auch gehört, damals, als wir eigensüchtig unser Leben selbst bestimmen wollten. Wir haben den Leidenschaften und Verlockungen der Sünde nachgegeben, und wie alle anderen Menschen waren wir dem Zorn Gottes ausgeliefert.

Aber Gottes Barmherzigkeit ist groß. Wegen unserer Sünden waren wir in Gottes Augen tot. Doch er hat uns so sehr geliebt, dass er uns mit Christus neues Leben schenkte. Denkt immer daran: Alles verdankt ihr allein der Gnade Gottes. Durch den Glauben an Christus sind wir mit ihm auferstanden und haben einen Platz in Gottes neuer Welt.

„So will Gott in seiner Liebe zu uns, die in Jesus Christus sichtbar wurde, für alle Zeiten die Größe seiner Gnade zeigen.Denn nur durch seine unverdiente Güte seid ihr vom Tod errettet worden. Ihr habt sie erfahren, weil ihr an Jesus Christus glaubt. Dies alles ist ein Geschenk Gottes und nicht euer eigenes Werk. Durch eigene Leistungen kann man bei Gott nichts erreichen. Deshalb kann sich niemand etwas auf seine guten Taten einbilden. Gott hat etwas aus uns gemacht: Wir sind sein Werk, durch Jesus Christus neu geschaffen, um Gutes zu tun. Damit erfüllen wir nur, was Gott schon im Voraus für uns vorbereitet hat.“ Epheser 2:1-8.

Die sündige Natur unseres fleischlichen Leibes liebt es, Böses zu tun – genau das Gegenteil von dem, was Gottes Geist will. Der Geist Gottes jedoch kann in uns den Wunsch wecken, die Neigungen unserer sündigen Natur zu bekämpfen. Doch diese beiden Kräfte liegen in ständigem Streit miteinander, sodass wir alle nicht das tun können, was wir eigentlich wollen, solange wir noch in diesem fleischlichen und verweslichen, von Adam ererbten Leib leben. Damit wird klar, dass wir die sündigen Neigungen unseres Leibes nicht völlig überwinden können, bevor wir nicht neugeboren bzw. wiedergeboren werden.

Doch wenn wir vom Heiligen Geist geleitet werden und er den Wunsch in uns weckt, die Neigungen unserer sündigen Natur abzulegen, sind wir dem Gesetz der Sünde nicht mehr unterworfen. Das bedeutet, dass der ewige Tod als Folge der Sünde keine Macht mehr über uns hat, auch wenn wir noch in diesem fleischlichen Leib leben müssen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind wir zwar noch nicht wiedergeboren, doch haben die Folgen der Sünde insofern schon jetzt keine Macht mehr über uns, weil wir auf Grund unseres Glaubens auf Gottes Gnade darauf hoffen dürfen dereinst wiedergeboren zu werden.

Wenn wir dagegen den Neigungen unserer sündigen Natur gerne und bereitwillig folgen, also Freude daran haben unseren sündigen Neigungen nachzugeben, wird unser Leben die entsprechenden Folgen zeigen: Unzucht, unreine Gedanken, Vergnügungssucht, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Zorn, selbstsüchtigen Ehrgeiz, Spaltungen, selbstgerechte Abgrenzung gegen andere Gruppen, Neid, Trunkenheit, ausschweifenden Lebenswandel und dergleichen mehr.

Paulus betont eindringlich, dass solche Menschen nicht in das Reich Gottes eingehen werden. Wenn dagegen der Heilige Geist unser Leben beherrscht, wird er Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte und Treue in uns wachsen lassen, Eigenschaften, die es uns ermöglichen unseren sündigen Neigungen in einem gewissen Maße entgegenzuwirken. Diejenigen, die zu Christus Jesus gehören, haben die Leidenschaften und Begierden ihrer sündigen Natur nicht aus eigener Kraft überwunden, sondern wie Paulus sagt, mit an das Kreuz Christi geschlagen und sie erst dadurch überwunden. Wir sollten alle Bereiche unseres Lebens von Gottes Geist bestimmen lassen.

„Die aber Christus Jesus angehören, die haben ihr Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Begierden. Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln.“ Galater 5:22-28 Luther

 

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Tommy

Wuerde Jesu Aussagen ueber die Wiedergeburt/Auferstehung nicht bestaetigen. Johannes 3:13 koennte auch als gegenwartsbezogen (damals) interpretiert werden. Was ist aber dann mit Elia und Henoch? Nur mal nebenbei. Matthäus 8:11 : Ich sage euch: Viele werden von Osten und Westen kommen und mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen; Matthäus 22.30 : Denn nach der Auferstehung werden die Menschen nicht mehr heiraten, sondern sein wie die Engel im Himmel+ Markus 12:24+25 : Jesus sagte zu ihnen: Ihr irrt euch, ihr kennt weder die Schrift noch die Macht Gottes.25Wenn nämlich die Menschen von den Toten auferstehen, werden sie… Weiterlesen »

Frustrierter Bruder

Hallo an alle, hatten gestern unser „Wachtturmbibelstudium“ und bin heute immer noch ganz fertig von der Dreistigkeit mit der die „Organisation Gottes“ die Bruderschaft manipuliert und das schlimmste dabei ist das es die Bruderschaft nicht merkt wie sie auf deutsch gesagt verar… wird. „IMMER auf die Stimme Jehovas hören“, so das Thema. Gleich im Absatz 1 wird die Katze aus dem Sack gelassen was der Sklave darunter versteht. Ztat: „Andere erhielten Anweisungen durch Menschen, die Jehova im irdischen Teil seiner Organisation als Vertreter gebraucht. Dann: etwas weiter Abs. 2, „wir dürfen Gottes Führung nicht auf die leichte Schulter nehmen denn… Weiterlesen »

Boas

Liebe Schreiber des Artikels, Ihr habt euch mit der Ausarbeitung wirklich viel Mühe gemacht. Bezüglich der irdischen Auferstehung bzw. einer Auferstehung im Fleische oder Verwandlung ergeben sich weitere Frage. Und es würde mich freuen, Eure Gedanken und Antworten zu erfahren. 1. Wie viele Menschen haben in den vergangenen 6.000 Jahren eigentlich auf der Erde gelebt? Wikipedia meint zu diesem Thema (gerechneten 10.000 Jahre Menschheit) das ca. 100 Mrd. Menschen gelebt haben könnten. Gehe ich von 6.000 Jahren Menschheit aus liegt die Anzahl sagen wir mal bei 80 Mrd. Menschen. 2. Wie viele Menschen, die jemals gelebt haben werden eine Auferstehung… Weiterlesen »

ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ

ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ Eine Erklärung, die voll meinen Standpunkt vertritt. Geschätzter Autor, es hat zu diesem Thema viele Meinungen und Standpunkte gegeben – vor nicht allzu langer Zeit auf der Bruderinfo-Prophetie Seite. Dort waren die Meinungen durchwachsen und teilweise nicht nachvollziehbar. Hier hast Du dir sehr viel Mühe mit dieser – für mich jedenfalls! – sehr logischen Ausführung. Super gemacht! Gestatte mir bitte folgende Zusatzgedanken, die ich für bedeutsam halte: a) JHWH hat das Gebot, bzw. die Anweisungen noch nicht aufgehoben, die in 1.Mo. 1:28: „Gott sprach zu ihnen(den Menschen): Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt die Erde.“ Sowie in 1.Mo.… Weiterlesen »

NEU

Ihr möchtet wissen, warum es WT-Studium heißt und nicht Bibelstudium? Ihr kennt die Antwort. Mit Bibelstudium hat das WT-Studium nichts zu tun. Die Strategie ist die Formung des Gehorsams in Bezug auf die LK, nicht in der Liebe des Christus, alles Angst- und Panikmache mit Ältesten und DAGs als Erfüllungsgehilfen. Ich kenne derzeit keinen Bruder von der LK der wegen des Namens Jesu verfolgt wird – Ihr vielleicht? Die leben doch wie die Made im Speck… Wenn es so wäre, dann würden die doch bestimmt selbstherrlich darüber schreiben? Vor vielen Jahren war ich in Brooklyn zum Essen eingeladen, da gab… Weiterlesen »

Boas

Fleischliche Auferstehung und Entrückung. Wo könnte sie stattfinden? Liebe Schwestern und Brüder, als erstes möchte ich klarstellen, dass ich mit dieser Abhandlung niemanden in seiner religiösen Überzeugung verletzen oder seine religiöse Ansichten ändern möchte. Sie spiegelt nur meine persönliche Meinung wieder und bietet einem gläubigen Christen die Möglichkeit, die Größe, Macht und Voraussicht Jehovas staunend zu bewundern. Sie bietet zudem eine logische Lösung für die Frage von Christen, die an eine irdische Auferstehung glauben, wo die ganzen auferweckten Menschen untergebracht werden könnten. Was ich hier schreibe, sind teils beweisbare Tatsachen und teils Möglichkeiten einer Zukunft, die für mich logisch und… Weiterlesen »

M.N.

Lieber Autor, Ihr Lieben, auch ich habe diesen Beitrag mit Interesse gelesen – besten Dank für die Ausarbeitung – , doch komme ich nicht umhin, eine Diskrepanz zw. der Grundaussage “Es gibt keine himmlisch/geistige Auferstehung für Menschen” und dem, was in der Bibel steht zu konstatieren. Joh 14,2-4 enthält folgende Aussage Jesu (ELB): “Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, würde ich euch gesagt haben: Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten? Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr… Weiterlesen »

NEU

Möchtet Ihr Überleben?
Dann schaut bitte mal im Königreichsdienst von Oktober auf der Seite 3 nach.
“Wir müssen immer daran denken, das Predigen Vorrang hat.
Nur so können wir das Ende dieses Systems überleben?”

Glaub Ihr das auch? Was soll diese öffentliche Drohung?
Predigen = Überleben
Grüße an alle….

Max

Hallo lieber Boas,

auch ich möchte die danken für deinen Kommentar. Ähnliche Überlegungen hatte ich auch schon.
Wozu das riesige Universum wenn unser Schöpfer nicht einen besonderen Plan damit verfolgt.
Es ist sicherlich nicht verkehrt sich darüber Gedanken zu machen, so lange man sich dessen bewusst bleibt das man nur spekulieren kann und es nicht als die Wahrheit anpreist.
Aber das hast du ja nicht getan.
Sagt die Bibel nicht an einer Stelle, dass wir Dinge erleben und erkennen werden die sich zur Zeit kein Mensch vorstellen kann?.
Danke für deine Gedanken und liebe Grüße
Max

Tommy

Mahlzeit Lothar,
schoen von Dir zu hoeren.
Sag ruhig was Du denkst heir. Ich hatte bisher immer den indruck, dass man hier in Ruhe argumentieren kann.
Tommy

Max

Hallo Lothar, schön das du dich hier gemeldet hast. Die Erfahrung mit den Ältesten b.z. eines Studiums die du gemacht hast hatte ich auch. Ich hätte gerne mit ihnen die Generationsfrage biblisch besprochen. Da ich sie und noch einiges anderes nicht akzeptiere und auch offen ausgesprochen, habe hat man mir die Gemeinschaft entzogen. Aif die Frage nach einem persönlichen Studium kam die Antwort, ja, damit du uns von deiner Meinung überzeugen kannst. Du kannst von den Ältesten nicht erwarten, sie leben in ständiger Angst offen zu sagen was sie wirklich denken. Zu deiner Frage, die du in der Raum gestellt… Weiterlesen »

Gerd

Willkommen Lothar! Bezugnehmend auf die Überschrift bei deiner Frage: Es gibt seit Pfingsten, lt. Epheser 4, für die “berufenen und erwählten” Gläubigen, nur eine Hoffnung, Diese suggerieren sich die Hoffnung nicht selber. Diese Berufenen müssen mit Hilfe des hlg. Geistes eine Wiedergeburt durchleben. Da wird ihnen vom Vater im Himmel die Zeugung der Kindschaft in die Denkstruktur vermittelt, sodass sie erkennen wer sie zieht, Römer 8: 28 Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach Vorsatz berufen sind. 29 Denn welche er zuvorerkannt hat, die hat er auch zuvorbestimmt, dem Bilde seines… Weiterlesen »

Johann

Hallo Lothar, herzlich willkommen. Möchte kurz auf deine Erklärung zu Luk. 17:21 eingehen. Als Jesus diesen Satz sagte: „Das Königreich ist mitten unter, oder andere Übersetzungen „inwendig in euch“, hat er auch nach meiner Überzeugung gezeigt, dass es beim Reich nicht nur um den Himmel ging. Dieser Streit um die richtige Übersetzung ist nicht nötig weil beides, sie du treffend sagst, jeweils einen zutreffenden Sachverhalt beschreibt. Die WTG hat Recht wenn sie sagt, „Das Königreich war „mitten unter ihnen, weil er als der vorgesehene König sich seinem Volk vorstellte. Es kann aber auch „inwendig in uns sein“, weil Paulus in… Weiterlesen »

Gerd

Lieber Lothar,

du schriebst auf deiner “Glaubensbaustelle” für ZJ dies:

…………

Lieber Gerd,
wenn überhaupt dann einen Link setzen, alles andere ist wenig sinnvoll.

Bitte daran denken, dass die Kommentarfunktion zum kommentieren gedacht ist und nicht für seitenlange Aufsätze.

Vielen Dank!
Lg
Bruderinfo1

ManfredF

Ein Gedanke zur großen Volksmenge. In Offenbarung 7 steht folgendes: 9 Nach diesem sah ich: Und siehe, eine große Volksmenge, die niemand zählen konnte, aus jeder Nation und aus Stämmen und Völkern und Sprachen, stand vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit weißen Gewändern und Palmen in ihren Händen. 10 Und sie rufen mit lauter Stimme und sagen: Das Heil unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm! Nun wird ja behauptet, dass die Volksmenge VOR DEM THRON steht ist sinnbildlich zu verstehen, da man ja auch auf der Erde sein und dann “vor” dem Thron Gottes beten… Weiterlesen »

Lichtspender

Ob die „erste Auferstehung“ und die „24 Ältesten“ einen Bezug miteinander haben, ist schon eine Frage, die von Interesse sein sollte. Ebenso die Frage, ob die „144 000“ und die „24 Ältesten“ überhaupt miteinander in Verbindung gebracht werden dürfen. (Es gibt ein paar Bibelkommentatoren, die die Möglichkeit einräumen, bei den „24 Ältesten“ könne es sich um führende Engel/Erzengel handeln. Gewöhnlich verwerfen sie diese Interpretation aber im Verlauf ihrer Darlegungen wieder, wenn sie auf die „Throne“, die „weißen äußeren Kleider“, die „goldenen Kronen“, die im Zusammenhang mit den 24 Ältesten in Offenbarung 4:4 erwähnt werden – ja wenn sie auf das… Weiterlesen »

Opa Klaus

  Sorry, wenn ich 4 Jahre altes noch mal aufwärme, bin am Durchforsten. Lieber Autor „Bruder“. Vielen Dank für Deine guten Überlegungen in Deinem Beitrag: Auferstehung und Wiedergeburt – zu himmlischem oder irdischem Leben? vom 24. September 2014 In 40 Jahren persönlichen Bibelstudiums, nach Ausstieg von Jehovas Zeugen, bin ich zu gleichen Ergebnissen gekommen  wie Du. Falsche ‚Außerirische‘ Wunsch-Hoffnungen sitzen leider sehr tief in Menschen.   Hinzufügen täte ich: 1.) Der Begriff „Himmel“ kommt ca. 700 Mal in der Bibel vor und hat mehr als 3 Bedeutungen, wie Du annimmst! 2.) Ich vermisse in Deinem Aufsatz etwas sehr Entscheidendes: Die… Weiterlesen »

Opa Klaus

  Zu >„Bruder“: Auferstehung und Wiedergeburt – zu himmlischem oder irdischem Leben? 24. September 2014 Lieber „Bruder“ lass Dich nicht beirren oder umstimmen von den vielen Gegenstimmen; ARBEITE DAS NOCH TIEFER AUS1 Satans einzige Waffe sind >Lug+Trug+Hirngespinste< mit denen er Gier und Wünsche anheizt, die den Verstand rauben. Was prallt nicht alles schon lange kontrovers bis verbohrt an Ansichten aufeinander: Dreieinigkeit, Leben im Jenseits, Eingreifen Gottes ins Weltgeschehen, heißes Harmagedon Sünde, Erbsünde, heiße-kalte Hölle, uvm. Jeder verteidigt sein „Fettnäpfchen“, sobald man dem zu nahe kommt. Für mich sind seit Kriegsende die Lehrpunkte von Wahrheiten der Bibel das Wichtigste um mich… Weiterlesen »

Boas

Liebe Geschwister, lasst uns doch nicht Wettstreiten, wer wo auferstehen wird und mit welchem Leib. Dieses Thema tiefer zu erörtern war selbst Paulus zu viel. (Unsere Fantasie und Wünsche in allen Ehren.) Lasst uns vielmehr darüber freuen, dass unsere Augen nicht für immer geschlossen bleiben. Das Evangelium Jesu bezeugt unsere Rettung. Das wir Kinder Gottes sein dürfen. Und nicht einen speziellen Platz einer Auferstehung, die Beschaffenheit unseres neuen Körpers und Beschränkung des Aufenthaltsortes auf irgendwelche Bereiche (Himmel/ Erde). Unsere Arbeit ist sowieso auf 1000 Jahre beschränkt (Off. 20:6). Danach ist Schluss. Was wir danach sein werden und wo wir uns… Weiterlesen »

ATHALJA

Die Herrlichkeit Gottes – wie andere sie Ver-s(t)ehen… Es ist eine Spiegelung des Begriffs “Gotteskindschaft” zur Relation “Herrlichkeit”. Es dient zum Vergleich der s.g. WTO Auslegung und zeigt wie auch “andere” die Dinge sehen. “Das Grösste, was ein Mensch auf Erden erwerben kann, ist die Gotteskindschaft. Der Herr Jesus verglich einmal das Himmelreich mit einem Kaufmann, der gute Perlen suchte. Als er dann eine besonders kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er besass, und erwarb das wertvolle Schmuckstück. (Matthäus 13, 45. 46). Menschen suchen vielerlei: diesen den Sinn des Lebens, eine Erfüllung des Daseins, höhere Werte;… Weiterlesen »

Argentum@Zartbesaitet,Störti

Liebe Zartbesaiteten, lieber Störti,

eigentlich habt Ihr schon alles dazu gesagt. Ich finde es auch wichtig, Opa Klaus zu widersprechen, vor allem, weil er eine sehr provokante These aufstellt, die vor allem unsichere neue Mitleser verschrecken kann. Ich lese aus seinen Ausführungen, dass sich Gläubige, die sich zur geistigen Auferstehung bekennen, automatisch auf der falschen Seite befinden, weil sie verblendet wären. Dem muss auf jeden Fall widersprochen werden, vor allem, da es unbiblisch ist und u.a. nur durch ZJ-Lehren, die auf Zirkelschlüssen basieren, schlusszufolgern ist.

Ganz liebe Grüße

Argentum

StillesWasser

Jesus ist DER WEG. Der Weg wohin? Das beantwortet er ja selbst. Er ist der Weg in die Wohnstätten, die er beim Vater für seine Nachfolger vorbereitet hat. Man kann Jesus nicht als DEN WEG bekennen und gleichzeitig sich weigern diesen Weg auch gehen zu wollen. Die christliche Hoffnung ist von jeher das Sein beim Herrn. Und zwar nicht nur in sinnbildlicher Weise, sondern buchstäblich. Und es ist auch Sein Wunsch. Deswegen wird er die, die zu ihm gehören, ja zu sich holen (Entrückung). Gerade mit dem ZJ Hintergrund ist das natürlich ein nahezu unerhörter Gedanke, wurde man doch mitunter… Weiterlesen »

Taube

Das ist ein sehr interessantes Thema.  Und “heiß” disskutiert.  Man kann, wie der Artikelschreiber andeutet, die “Wiederbeburt” mit der Methamorphose vergleichen.  Die Raupe – der Mensch, “frisst” sich durch’s Leben.  Die Puppe – hier vollzieht sich eine völlige Umwandlung, der Mensch zerfällt, oder wird verbrannt: 1. Mo. 3:19  “Im Schweiße deines Angesichts wirst du dein Brot essen, bis du zurückkehrst zur Erde, denn von ihr bist du genommen. Denn Staub bist du, und zum Staube wirst du zurückkehren!” Doch dann, die Puppe entlässt einen (meist wunderschönen) Schmetterling – der Mensch wird wiedergeboren, entweder nach langem Todesschlaf oder bei der “Verwandlung”… Weiterlesen »

Ulla

Hallo liebes stilles Wasser, genauso seh ich das derzeit auch. “Unser Vater in den Himmeln, dein Reich komme. Dein Wille geschehe. Wie im Himmel, so auf Erden.” 2. Pet. 3:13 “Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde.” Off. 21:1 “Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde. Denn der vorige Himmel und die vorige Erde waren vergangen.” Wenn wir mehr haben als einen senfkorngroßen Glauben, dann dürfen wir darauf vertrauen, dass eine Art “Masterplan” im Himmel existiert, schon immer “gespeichert” war und in der Zusage aus Off. 21:5 (“Sieh, ich schaffe alles neu…Schreib… Weiterlesen »

Johann@Alle/Horst

Hallo ihr Lieben, hallo Horst, seit Tagen scheint das Thema, Leben im Himmel oder auf Erden die Gemüter zu beschäftigen. Nun möchte ich auch noch meinen Senf dazu geben. Liebe Horst, deinem Kommentar kann ich in fast allen Punkten zustimmen. Besonders diesen Satz von dir möchte ich dick unterstreichen. „Wenn ich mich heute schon im Himmel sehe, bin ich bei der Vermessenheit der Zeugen-Jehovas-Führung  auf der einen Seite und dem Jenseits-Himmel-Hölle-Sündenvergebungs-Geschwafel der Katholiken auf der anderen Seite stehengeblieben. Dann fehlen mir die Demut und die Einsicht, ein sündiger Mensch ohne Anspruch auf irgendetwas und auf Gnade angewiesen zu sein. In… Weiterlesen »

Noomi

 
Liebe Omma, Urmel und Johann. Ja auch ich glaube das es Intuition ist. Wollte heute an Johann schreiben, dass alle seine Fragen für mich gleichzeitig auch Antworten waren, auf das was mich seit langer Zeit beschäftigt. Dann aber las ich die vielen Kommentare und habe meine wieder gelöscht. So viele Gedanken zu gleicher Zeit, die mit meinen übereinstimmen oder ergänzt werden. Das kann doch nicht nur Zufallsein. ODER???
 
Wünsche eine gute Nacht
 
Noomi
 

Ella

Liebe Zartbesaitete, ich bin Euch dankbar, dass Ihr das, was ich auch gefühlt habe, in so liebevoller Weise geäußert habt. Mit Euren Bemerkungen, die Ihr als wahrgenommene “Beschlagenahme” oder “Vereinnahmung”, sprecht Ihr etwas an, was mich bewegt. Es ist schon etliche Monate her, dass ich das erste Mal auf dieser Informationsseite war, und anfangs hat mich mancher Kommentar in Wortwahl und Härte abgeschreckt, weiter zu schauen. Ich habe als Erstes tatsächlich gedacht, dass ich hier auf eine Art und Weise beeinflusst werde, nur auf der “anderen” Seite, wie ich es nicht mehr möchte und wie ich es in meinem Sein… Weiterlesen »

Ulla

Hallo Johann, ja, unsere alten Gehirnanteile sind noch sehr behaftet in Ideologien, die für uns einst “Wahrheit” waren. Nur nicht über den Tellerrand gucken! Immer schön die Wand in der Höhle und deren Schatten anstarren! Nicht nachdenken, wer oder was diese Schatten überhaupt verursacht! Nur nicht den Hals bewegen und nach hinten schauen….ups….da ist ja Licht!  (Platons Höhlengleichnis). Was ist eigentlich “Quantenphysik” und und und… Die Schöpfer des Universums (unseren Vater und sein Sohn Jesus Christus) sollen gefälligst nach UNSEREN Vorstellungen handeln…nach unseren Berechnungen agieren…nach unserer Pfeife tanzen… Nein, das tun sie nicht und deshalb brechen immer mehr Glaubenssysteme auseinander.… Weiterlesen »

Boas

Liebe Geschwister, zum Thema Himmel oder Hölle, ach nein, Himmel oder Erde, hat jeder von uns so seine Vorstellungen und Fantasien. Und das ist gut so. Fantasie macht das Leben erst so richtig schön. Einige denken, dass das unendliche Weltall einmal von Empfindungsfähigen Kreaturen, wie wir bevölkert sein wird. Und PSSSST, bitte nicht weitersagen, ich habe auch solche Fantasien. Und ich freue mich riesig über diesen Gedanken und gehe persönlich darin auf. Nur eines währe fatal, wenn ich meine Vorstellung, die, sagen wir mal, über das Geschriebene hinausgeht, als Tatsache vermarkte. Oder Christen böse bin, wenn sie andere Fantasien haben… Weiterlesen »

Omma@Alle

Hallo, ihr Lieben, ich habe gerade mit unserer lieben “Iris” telefoniert.  Sie macht zurzeit eine sehr, sehr schwere Zeit durch. Ihr lieber Mann hat vor einer Woche eine Herz-OP über sich ergehen lassen müssen. Es scheint doch schwieriger gewesen zu sein, als vorher angenommen. Erst heute war er wieder ansprechbar.  Unsere liebe Iris war völlig in Tränen aufgelöst und sagte, er hätte sterben können.  Zudem muss sie jetzt auch noch diese Eiseskälte der Org.-Eingeschlossenen spüren, obwohl sie selbst auch nicht gesund ist. Sie braucht jetzt uns, ihre wahre Familie!  Gebete können sehr viel bewirken.  Beten wir für unsere liebe Iris… Weiterlesen »

Ulla

Hallo F&F, bitte nicht NUR am materiellen Gedanken festhalten! Muss das mit dem Weinstock denn gleich bedeuten, dass Tisch, Stühle, Wein und Becher BUCHSTÄBLICH da stehen müssen, damit Jesus “wieder davon genießen” kann? Denken wir doch an Mat. 17, an die Umgestaltung unseres Bruders Jesus in Gegenwart von Petrus, Jakobus und Johannes: für WIE REAL sah das aus, obwohl es GEISTIG passierte? Mat. 17:2-8 “…Da wurde Jesus vor ihren Augen verwandelt: Sein Gesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider strahlten hell. Dann erschienen Mose und Elia und redeten mit Jesus. Petrus rief: “Herr, hier gefällt es uns! Wenn du… Weiterlesen »

Ella

Liebe Iris,

wir haben uns leider noch nicht kennengelernt, aber als ich die Zeilen von Omma las, hat mich das echt betroffen gemacht und ich möchte Dir und Deinem Mann viel Kraft und Liebe zur Bewältigung der schwierigen Zeit senden. Viele liebe Wünsche für eine schnelle und komplette Genesung.

Möge die kühle Stimmung durch Mitglieder der Organisation verschwinden und sich die Herzenswärme, die von Omma&Oppa und vielen anderen hier im Portal weitergetragen wird, schnell in Euch ausbreiten.

Liebe Grüße

Ella

 

Ulla

Liebe Iris, da kriegt man immer so einen Herzensschmerz und der Kloß sitzt im Hals, wenn man erfährt, daß es jemandem, in diesem Falle deinem lieben Mann, schlecht geht. Und ihr jetzt ordentlich Zuspruch und Balsam für eure Seele braucht. *liebdrück Ich schließe euch beide in meine Gebete mit ein und möge euch einer meiner persönlichen Trost Bibelverse Kraft für jeden neuen Tag geben. Ich bin sicher, dass ihr das verstehen und mitfühlen könnt: Ps. 30:6 b “Wenn wir am Abend noch weinen und traurig sind, so können wir am Morgen doch vor Freude wieder jubeln.” Lasst euch von mir… Weiterlesen »

Opa Klaus

  Vor ca. 6 Tagen habe ich hier ein 4 Jahre schlummerndes Thema mit meinem anerkennenden Kommentar an „Bruder“ ‚auferweckt‘ und damit einen ungeahnten „Sturm im Wasserglas“ entfesselt mit ca. 80 neuen Kommentaren in 6 Tagen. Da es ja sehr viele „pro & kontra- Themen“ seit 2.000 Jahren „Christentum“ gibt, wo soll dieser Meinungsstreit dann hinführen? Deshalb meinen einige Schreiber, dass ein „Schmusekurs“ zu einander viel besser sei und Lehrpunkte Nebensache. Andere Schreiber denken nicht so. Hier zum Thema Auferstehung prallen also schon zwei Fronten leidenschaftlich aufeinander. Da traut man sich ja nicht mehr, zu anderen Hauptartikeln einen Kommentar zu… Weiterlesen »

Noomi

  Opa Klaus Prüter Es ehrt dich sicher sehr, dass du ein Grübler und Forscher in den Schriften bist. Das sollten wir doch alle sein, gleich wie die Beröer. Auch ich bin eine große Grüblerin und durchforsche die Bibel (diverse Übersetzungen) über ein Thema fast jeden Tag. Dabei ist mir hier das BI auch eine große Hilfe und Anregung zum Nach- und Überdenken. Gerade beim letzten von dir erwähnten Thema habe ich einmal im Glossar herumgestöbert. Dabei gaben mir einige Dinge, die neu für mich waren wieder viele Gedanken Anstöße. Die vielen Kommentare empfand ich nicht als Meinungsstreit, sondern als… Weiterlesen »

Ulla

Guten Morgen, liebe/r M.W. sei ganz herzlich willkommen auf dieser bunten Seite: Wir laden dich ein, zu hinterfragen, zu vergleichen und wünschen dir ganz viel Freude damit, 1. Thes. 5:21 auszuprobieren: “Prüfet alles und behaltet das Gute” Die Gedankenvielfalt hier muss für dich erschreckend neu sein und macht dir vielleicht Angst. Sie entsteht, wenn Menschen sich nicht mehr verbiegen lassen nach Dogmen und Ideologien, die von Menschen stammen… Dass du hierher gefunden hast, sehe ich als ein gutes Zeichen unseres lieben Vaters JHWH und seines Sohnes Jesus Christus, dessen Joch sanft ist…das Gegenteil von dem, mit dem du dich womöglich… Weiterlesen »

Tommy

Sehr geehrter M. W.,

in Ordnung, bin bereit mich, der ich ueberhaupt kein Ausgeschlossener bin, sondern mich aufgrund der mir vorgefuehrten Tatsachen einiger Versammlungen dagegen entschiden habe, ueberzeugen zu lassen. Wohl an mit biblischen Belegen.

In Spannung sitzt hier und wartet

Tommy

Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ

Erst heute wurde mir durch Edes Beitrag und von Anderen klar, dass BI-a nicht als Plattform dient, um bestimmte Bibelstellen und deren Interpretation, zu hinterfragen oder gar anders zu deuten. Ulla meinte vorhin an OpaKlaus: …denn in vielen Punkten stimmen Deine Aussagen mit meinen Erkenntnissen überein und ich bin bemüht, sie in jedem bewussten Moment meines Seins umzusetzen. Zustimmung zu seinen Ansichten erhielt am 1. Nov. der OpaKlaus von: Horst 4 Tagen zuvor Lieber Ede, lieber Opa Klaus, Ich teile die Gedanken hinsichtlich der unrealistischen Mutmassungen, als (Erb-) Sünder nur durch den Glauben an Christus quasi in den Himmel entrückt… Weiterlesen »

Ulla

Hallo Gerd,

nicht ich (Ulla), sondern Ella schrieb es so dem Opa Prüter…

LG Ulla

Johann@Alle

Hallo ihr Lieben, Horst, Gerd und Störti, u.s.w. wie lange möchte ihr den die Frage, Leben im Himmel oder auf Erden noch diskutieren? So lange bis einer den anderen überzeugt hat? Es sieht so aus, jeder möchte den anderen von seiner Ansicht unbedingt überzeugen. Das hat doch nichts mehr mit Gedankenaustauch zu tun. Die Standpunkte und alle Für und Wieder wurde auf den Tisch gelegt, keiner bringt etwas Neues vor.   Schon vor einem Jahr hatte man sich dazu ausgetauscht und keiner hat bis heute seinen Standpunkt aufgegeben. Nun hatte ein neuer Leser, Opa Klaus, dieses Thema wieder aufgegriffen und… Weiterlesen »

Noomi

  Danke Boas, du hast es wider mal auf den Punkt gebracht. Wir als Christen werden dort sein, wo auch Christus ist. Und wir werden dorthin gehen, wo sich Jesus hinbewegt. Jesu bewegt sich räumlich. So steht es geschrieben (Off. 14:1+4). Nun, erwarten wir nun Jesu Wiederkunft auf die Erde oder nicht (Mat 24, Mar. 13)? Ja aber er holt die seinen zu sich…….und schon wieder gehen viele Fragen durch meinen Kopf!! Aber du hast recht, immer wenn meine Hirnwindungen sich in ein Laborinth verändern, denke ich an Offb. 21 wo dreimal erwähnt wird „Zion wird herabkommen“ Also ist oben… Weiterlesen »

Ulla

Hallo Johann, wie lange die Diskussionen um Himmel/Erde noch andauern hier auf BI? Ich hoffe, dass diese Themen zumindest immer wiederkehren, denn 1. gibt es immer wieder neue Mitleser und Aufgewachte 2. haben viele ZJ jahrzehntelang eine “irdische” Hoffnung übergestülpt bekommen und sie irgendwann als ihre persönliche Glaubensansicht übernommen. Es dauert dann halt seine Zeit, bis jeder das für sich klären kann ohne Sekten-Identität! 3. ist auffallend, dass die meisten Menschen, die sich zum Christentum bekennen auf dieser Erde, überhaupt kein Problem damit haben, zu sagen, ihre Hoffnung bestehe im Himmel weiterzuleben nach dem Tod….komisch, gel? Wo wir als ZJ… Weiterlesen »

Ulla

Hallo Boas, den Blick gen Israel zu richten, ist doch richtig! Jemand sagte mal zu mir: “Jerusalem ist der Zeiger der Weltenuhr.”   ; ) Ich wünschte, noch viele Juden finden zu Christus. Meine Mama erzählte mal, dass sie als kleines Mädchen zusammen mit ihren Geschwistern und ihrer Mutter nur deshalb überlebt hätten, weil sie während eines Bombenangriffs Zuflucht in der Synagoge in Amberg gefunden hätten. Und mein Vati glaubt an Christus, obwohl er als Kleinkind im dritten Reich als “roter Judenfuchs” von seinem Stiefvater beschimpft wurde…meine ev. Oma hat ihn ev. erzogen, sich von ihrem jüd. Mann wegen Hitler scheiden… Weiterlesen »

Wildblume

Liebe Gemeinde hier, Zeit für mich, die Deckung kurz zu verlassen und hier sozusagen schüchtern durch den Türspalt zu winken. Ich  möchte sagen, dass es mich hier seit einigen Monaten als stillen Mitleser gibt. Ich fühle mich total verunsichert, weil ich durch diese Kontaktaufnahme ein Tabu breche. Bitte entschuldigt. Es ist alles so neu…. Als ZJ aufgewachsen und mit 14 getauft….ich kenne sozusagen nichts anderes. Seit vielen Jahren habe ich einen inneren Konflikt, denn ich bin mit einigen Dingen in unserer Organisation ganz und gar nicht einverstanden. Ich bin im inneren Widerstand, untätig, Mitläufer und war immer froh, in Ruhe… Weiterlesen »

Noomi

 
Hallo Störti Wahrscheinlich liegt die Diskrepanz darin, dass die Zahl ZUGRIFFE und nicht Leser sind. Auch ich gehe manchmal ins BI hinein und wieder hinaus z.B. ins Mail oder Google etc. und später wieder ins BI.
Gute Nachtgrüsse keep smiling und schlaf gut
Noomi
 

Noomi

    Liebe Wildblume  Diesmal will ich dich nicht beim Lesen übersehen. Auch ich möchte dir Mut machen wie Ella und Meereswoge. Mein Lieblingstext ist Philipper 4:13 „Durch den, der mich stark macht, kann ich in allem bestehen.“ Habe es mir vorne in die Bibel geklebt. Das durfte ich schon oft erleben. Immer besonders dann, wenn ich schwere Zeiten durchmachte, bekam ich dies innere Kraft zum alles ertragen. Solange man darin steckt ist es freilich schwer und man glaubt daran zu Grunde zu gehen. Danach aber ist man gestärkt und auch gefestigt. Was das Video anbelangt, wo die Mutter ihre… Weiterlesen »

Noomi

Danke liebe Fox das ist ein grosser Aufsteller für den heutigen Tag
Noomi

Ulla

Liebe Wildblume, erst mal möchte ich dich ebenfalls hier auf BI gaaaanz herzlich willkommen heißen, ich “habakukke” dich (herzliche Umarmung)! Mit deinen Sorgen und deinem Seelenkummer bist du hier nicht alleine. Aufwachen tut weh und viele hier haben das schon einige Zeit hinter sich gebracht. Hier “treffen” sich die unterschiedlichsten Temperamente, vom verschüchtert neugierigen “Zacchäus auf dem Baum”, der erst mal vorfühlt bis hin zum cholerischen “Petrus”, der vor Power am liebsten mit der Faust auf den Tisch hauen möchte….  ; ), also “geistig gesehen”… Ja Wildblümchen, unsere “BI Wiese” ist bunt und breit gefächert und es ist schön, dich… Weiterlesen »