“100 Jahre Königreich!”

100 Jahre .001Das ist der Titel eines Studienartikels in der Zeitschrift Der Wachtturm vom 15. November dieses Jahres. Die drei Fragen zur Wiederholung sind eine Zusammenfassung:

  1. Welche Hilfsmittel haben das Predigen in den letzten 100 Jahren erleichtert?
  2. Welche innovativen Predigtmethoden wurden eingeführt?
  3. Wie wurden Königreichsverkündiger in den letzten 100 Jahren geschult?

“Hilfsmittel”

Wie der Artikel ausführt, ‘hat uns unser König im Laufe der Jahre verschiedene Hilfsmittel an die Hand gegeben, um Millionen Herzen für die gute Botschaft empfänglich zu machen’. Und weiter: ‘Später gebrauchte der König die theokratische Predigtdienstschule, damit die Verkündiger lernten, im Dienst selbst zu sprechen.’

Und im letzten Absatz dann noch dies: ‘Seit der Geburt des Königreiches sind mehr als 100 Jahre vergangen und unser König, Jesus Christus, schult uns noch immer‘.

(Bemerkenswert: Es wird nicht von den vielen Büchern, Zeitschriften und anderen Drucksachen gesprochen!)

Viele meiner Glaubensgeschwister werden nach der Lektüre sagen: “Das ist ja großartig!” Und sie werden sich vielleicht einbilden, dass Jesus tatsächlich die Zeugniskarten, das Grammophon, den Rundfunk, die verschiedenen Schulen und die heutigen Kommunikationsmittel “an die Hand gegeben” hat. Und sie werden vielleicht auch noch an das Photodrama der Schöpfung denken. Und alles wurde, wie wunderbar, zur Verbreitung von Verlagserzeugnissen eingesetzt! Und heute, so wird man denken, haben wir 8 Millionen Mitglieder, die alle zum Königreich Gottes streben und predigen.

Es soll nicht die Absicht dieser Gedanken sein, alles schlecht zu reden, was aufrichtige Menschen im Interesse der guten Botschaft getan haben. Egal, was die WTG getan hat, sie konnte nicht verhindern, dass viele auch den Weg zu Gott und Jesus gefunden haben. Das gibt es wohl in allen christlichen Gemeinschaften. Auch sie benutzen ja die Kommunikationsmittel wie die Zeugen Jehovas, aber sie sagen wohl nicht, dass ausgerechnet der König Jesus selbst sie damit ausgerüstet hat.

Wie rüstet Jesus seine Nachfolger aus? Was sagt die Bibel?

“Dennoch sage ich euch die Wahrheit: Es ist zu eurem Nutzen, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, wird der Helfer keinesfalls zu euch kommen; wenn ich aber weggehe, will ich ihn zu euch senden.” (Joh. 16:7)

“Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in der ganzen Wahrheit leiten, denn er wird nicht aus eigenem Antrieb reden, sondern das, was er hört, wird er reden, und er wird euch die kommenden Dinge verkünden.” (Joh. 16:13)

 Die Macht des Geistes Gottes in der Evangelisation

Jesus verfügte nach seiner Auferstehung über den heiligen Geist und sandte ihn auf seine Jünger herab. Das war die Kraft, die Glauben vermittelte, die Hoffnung und Liebe gab! Das war die allerbeste Ausrüstung für das, was er ihnen aufgetragen hatte: Die gute Botschaft in die Welt zu tragen. Diese Ausrüstung mit dem heiligen Geist ist die eigentliche Kraftquelle, das einzig wirksame Werkzeug, das die Botschaft in die Weite getragen hat. Menschen waren Träger dieser Botschaft, aber nicht die Botschaft selbst; sie waren Wegweiser, aber nicht der Weg selbst.

Das Evangelium verbreitet sich in der Welt

Wir wissen von den Aposteln und aus der Geschichte, dass die gute Botschaft tatsächlich in der ganzen Welt verbreitet worden ist. Wie war das möglich? Es gab doch keine Druckpressen, kein Radio, kein Telefon, kein Internet. Gedruckte Bibeln gab es erst zum Ende des 15. Jahrhunderts. Und doch war das Evangelium in die Welt gekommen und hatte viele, viele Menschen erreicht. (Kol. 1:6, 23)

Das ist die fast unglaubliche Erfolgsgeschichte, die allein durch die Kraft des Heiligen Geistes möglich war! Die technischen Möglichkeiten spielten wirklich nur eine Nebenrolle. (Oder sollte Jesus auch für die römischen Straßen gesorgt haben?) Und ausgerechnet die mageren Hilfsmittel, die im Artikel beschrieben werden, soll der König “an die Hand gegeben haben”? Nimmt man sich da nicht ein wenig, nur ein wenig, zu wichtig? Und verleugnet man damit nicht die wesentliche Rolle Jesu?

Welche Rolle spielen Menschen dabei?

Wir können auf ein Beispiel verweisen, das unsere Rolle bei der Evangelisation auf das wirkliche Maß bringt: “Der Engel des Herrn redete zu Philippus, indem er sprach: ‘Mache dich auf, und gehe südwärts auf die Straße, die von Jerusalem nach Gaza hinabführt. (Das ist eine Wüstenstraße.) Da machte er sich auf und ging, und siehe, ein äthiopischer Beamter, ein Machthaber unter Kandake, der Königin der Äthiopier, der über ihren ganzen Schatz war. Er war nach Jerusalem gekommen, um anzubeten, doch kehrte er zurück, und auf seinem Wagen sitzend, las er laut den Propheten Jesaja. Da sagte der Geist zu Philippus: ‘Tritt hinzu und schließe dich diesem Wagen an’.” (Apg. 9:26-29)

Auch das, was weiter geschah, wird vom Geist des Herrn geleitet: Philippus erklärt dem Beamten den tieferen Sinn von Jesaja 53, und der Mann erkennt, was er tun muss. Er will auf der Stelle getauft werden. Damit schließt er sich Jesus Christus an. (Apg. 9:30-39) Denn damit ein Mensch diesen Entschluss fasst, braucht es keine rhetorische Kunst, noch viele Worte, noch tausend Rückbesuche oder sonst etwas, was Menschen gewöhnlich tun. Es ist nur der heilige Geist nötig, der das Herz empfänglich macht und dem Lehrer wie dem Schüler zum richtigen Verständnis hilft.

Wie war es bei Lydia, der Purpurhändlerin? Auch ihr machte der Herr das Herz weit, und sie konnte Paulus mit diesem empfänglichen Herzen zuhören und dann verstand sie, worauf es ankommt. (Apg. 16:14) W

Wir können fortfahren mit Kornelius: Auch hier ist es Jesus Christus, der Petrus beauftragt zu Kornelius zu gehen und der Kornelius wissen lässt, dass er zu Petrus senden soll. Die Rolle Petri ist recht bescheiden dabei: Er ist Wegweiser und ein Diener, der von Jesus gebraucht wird, um die Botschaft zu anderen Menschen zu tragen. Die Hauptsache macht Jesus Christus: Er lässt den Geist auf Kornelius und seine Hausgemeinschaft kommen. Dadurch werden sie Nachfolger Jesu.

In der Apostelgeschichte stoßen wir immer wieder auf den Hauptakteur, der mit der mächtigen Kraft des heiligen Geistes die gute Botschaft im Herzen der Menschen verankert. Und immer wieder sehen wir mit erstaunten Augen, dass es nicht so sehr auf Menschen und ihre Weisheit ankommt, sondern auf Gott, der durch Jesus Christus sein Werk am Menschen vollendet.

“Aus dem vollen Herzen redet der Mund!”

Damit das Herz voll ist, muss es gefüllt sein – sagt man immer wieder. Und man meint, dass es durch “Belehrung” gefüllt wird. Aber was ist Belehrung? Das ist so, als läse man eine Betriebsanleitung für ein Auto. Man kann sich über alles informieren, über Motor, Bremsen, Lichtanlage und Luftdruck. Mit diesem Wissen weiß man vielleicht alles über das Auto. Aber fährt es damit schon? Nein! Kein Wissen über das Auto bringt es zum Fahren, wenn das Benzin fehlt. Und so ist es mit dem Geist Gottes! Er ist im Menschen die treibende Kraft, und sie muss uns gegeben werden. Und wenn sie gegeben wurde, dann ist das Herz voll, dann braucht man keine Redekunst, um etwas Gutes über Gott und seinen Sohn zu sagen. Dann muss man nur mit der Hilfe des Geistes die Grundlehre des Christentums verstanden haben, mit dem Herzen verstanden haben! Und das ist das Wesentliche, was der König würdigen Menschen “gegeben” hat!

Kommt es tatsächlich auf technische Mittel an?

Stand.001Was sagen wir nun zu Zeugniskarte, Grammophon, Predigtdienstschule und Tablet? Wie armselig sind doch diese Mittelchen! Und wie armselig müssen Menschen sein, die darauf vertrauen und diese Krücken so wichtig nehmen, dass sie sich einbilden, es seien von Jesus “gegebene” Mittel?

Und wenn man alle Erfindungen der Welt zusammen nähme, es käme niemand zu Gott und Christus! Wir vertrauen den Worten Jesu: “Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, außer durch mich.” (Joh. 14:6)

Ohne ihn geht es nicht! Er ist der Hauptakteur. Es ist nicht die sich selbst über alles lobende JW.ORG. Und dieses Wirken Jesu ist nicht erst in den letzten 100 Jahren zu sehen, es ist immer so gewesen, auch in all den Jahrhunderten davor. An welcher Krankheit muss man leiden, um zu behaupten, dass nur in der Neuzeit das “Werk so richtig Schwung bekommen hat”, weil Jesus technische Hilfe gab? Und wer benutzt diese Hilfen noch? Wir kennen kaum eine Religionsgemeinschaft, die sie nicht benutzt. Jede Firma, die etwas zu verkaufen hat, benutzt sie. Jede Religion hat ihre Fernsehsender, ihre Druckpressen und Internetauftritte. Aber nicht die technischen Möglichkeiten sind das Wesen des Christentums, sondern sein Geist, seine Kraft zum Guten. Es sind die Menschen, in deren Herzen das Wort Gottes lebendig wurde und wird, und die der ganzen Welt durch ihren Glauben die Stirn bieten.

Die Unfähigkeit, die Wirklichkeit zu sehen

Käme es auf die menschlichen Mittel an, dann wäre Jesus Christus überflüssig, dann dürfte es in der Vergangenheit kaum Menschen gegeben haben, die Christen wurden. Sie wurden aber Christen, und aus der Geschichte erfahren wir genug über diese Menschen, um sie als Nachfolger Jesu bezeichnen zu können.

Aber die Unfähigkeit, die Realität wahrzunehmen, verhindert ein ausgeglichenes Urteil. Solange man so tut, als wäre man das “Sprachrohr“ Gottes, wird man sich für den Mittelpunkt der Welt halten und meinen, dass sich die Wirklichkeit nach diesem selbsternannten “Sprachrohr” zu richten habe. Und an dieser Unfähigkeit, die Realität wahrzunehmen, die aus einem falschen Denken und Fühlen kommt, wird auch JW.ORG scheitern, wie viele andere vor ihnen.

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Matthäus

Dieses Ansinnen oder hervortun der WTG lässt mich an die Worte Jesu denken:

Luk. 19: 38 Laut sangen sie: “Gelobt sei der König, der im Auftrag des Herrn kommt! Gott hat Frieden mit uns geschlossen. Lob und Ehre dem Allerhöchsten!” 39 Empört riefen da einige Pharisäer aus der Menge: “Lehrer, verbiete das deinen Jüngern!” 40 Er antwortete ihnen nur: “Glaubt mir: Wenn sie schweigen, dann werden die Steine am Weg schreien.”

Es ist wahrlich ein jämmerliches Denken, wenn man es so darstellt dass Jesus all die (ihre) falschen Druckschriften braucht um seine Interessen auf Erden zu verbreiten.

LG Matthäus

Matthäus

Noch ein kleiner Vergleich – Russel ist ja in seinen Anfängen mit den Adventisten gegangen, in den 1960er Jahren da kann ich mich noch als Jugendlicher erinnern als wir im PD stolz darauf hinwiesen dass wir EINE Million ZJ sind. Adventisten sind nie in dieser Form wie ZJ von HzH gegangen und doch kann man dies bei Wikipedia nachlesen: 1961 hatte die Kirche nach eigenen Angaben zum ersten Mal mehr als 1 Million Mitglieder, zur Jahrtausendwende verkündete sie eine Mitgliederzahl von 10 Millionen. Per 31. Dezember 2013 zählte man 18.143.745 Mitglieder. Die Zahlen beziehen sich nur auf getaufte Mitglieder. Kinder… Weiterlesen »

haraschmi

Hi ich bin neu hier und finde es ganz interessant was ihr hier von Euch gebt. Endlich mal jemand, der sich traut was zu sagen, gut ich denke die meisten oder viele sind nicht mehr dabei, aber umso interessanter wird das ganze, wenn man es von beiden Seiten beobachtet. Das Buch “Gottes Königreich regiert” was letztes Jahr herausgegeben wurde, handelt ja auch von diesem Thema und es ist erstaunlich wie sehr sich die WTG inzwischen zu einer Internetreligion gemausert hat. Die Selbstdarstellung geht ins unermeßliche. Im neuesten Monatsvideo wird ja auch angekündigt, dass nun auch die Helfer der LK vorgestellt… Weiterlesen »

M.N.

Zitat Frage: “An welcher Krankheit muss man leiden, um zu behaupten, dass nur in der Neuzeit das “Werk so richtig Schwung bekommen hat”, weil Jesus technische Hilfe gab?”

Antwort: An pathologischer Megalomanie, gepaart mit schizophrenen Wahnsymptomen.

ManfredF

Nachdem “man” mal wieder Antworten von mir an Schreiber, die Lügen über mich verbreiten, übersieht, weiss ich zwar nicht ob man das hier veröffentlicht. Aber auch wenn nicht, ist es mir ein Bedürfnis, den Betreiber dieser Webseite meine Ansicht mitzuteilen. Auf der einen Seite ist es sehr lobenswert, die WTG und deren Lehren anhand der Bibel zu durchleuchten und offen zu legen, was falsch läuft. Dafür meine Hochachtung, weil dies fast immer sachlich abläuft. Auf der anderen Seite stelle ich fest, dass viele Lehren der WTG weiterhin übernommen werden inkl. der teilweise sehr seltsamen Bibelauslegung der WTG – weil es… Weiterlesen »

M.N.

Ihr Lieben, zum Thema dieses Fadens “100 Jahre Königreich” – was “entschlüsselt” bedeutet: “Ca. 100 Jahre WT-Org” – paßt auch dieses hier: Die neueste (im Grunde alte) eisegetische Schriftverdrehung/Irreführung/Lüge frisch aus dem Munde des JW.ORG-Juniordirektors Seine Exzellenz Mark Sanderson betreffs Joh 6,44 im Nov.-Clip auf tv.jw.org (wer dies das nebst all den üblichen JW.ORG-Selbstbeweihräucherungsorgien denn überhaupt antun will). Zur Erinnerung: Hier ist, was Christus gemäß Joh 6,44 aussagte: “Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zieht …” Hier ist von 3 Entitäten die Rede: 1. Gott der Vater (“Der Vater”); 2. Jesus Christus… Weiterlesen »

ManfredF

Auf der jw.org Seite steht:

“Geld und Religion: Laut dem renommierten Meinungsforschungsinstitut Pew Research haben viele Menschen das Gefühl, in der Religion gehe es zu sehr ums Geld. Das Gefühl wird noch dadurch verstärkt, dass so mancher geistliche Würdenträger auf großem Fuß lebt — im Gegensatz zu seinen Schäfchen.”

Also wenn ich mir den Fernsehkanal von jw.org ansehe, dann habe ich nicht den Eindruck, dass die Leitende Körperschaft am Hungertuch nagt. Es verwundert sehr, dass man angeblich nur ein paar Dollar Taschengeld bekommt aber Maßanzüge, Schmuck und mehr trägt und Firstclass reist und wohnt… Ein Schelm wer böses dabei denkt.

Anna

Liebe BI Brüder, liebe Schwestern und Brüder,
danke für den Kommentar bezüglich der Dreieinigkeit.
Ich lese schon die Hauptseite wg. dieser Diskussion kaum noch. Das könnte man auch privat klären und schreckt ggf ab.
Herzliche Grüße Anna

Gerd

Zitat: “Ihr seid beide im Recht, gleichzeitig seid ihr aber auch beide im Unrecht. Das ist ein Dilemma, welches nicht aufzulösen ist. Denn jeder kann für seine feste Überzeugung Bibeltexte anführen. Man kann dann wiederum jede widersprechende Bibelstelle der Gegenseite uminterpretieren, damit sie zur eigenen Ansicht passt.” Wem das nicht gefällt hat einige Möglichkeiten: 1) Man pflegt nur die eigene Überzeugung, die oft von einer Zentralstelle genährt wird, bleibt wie loyale Zeugen Jehovas, bei dieser Meinung und trägt nichts zur eigenen Neu-Orientierung bei. 2) Man wägt das “Für” und “Wider” ab, wird durch Fakten in der eigenen Meinung entweder gestärkt,… Weiterlesen »

Faktenchecker

Lieber Manfred F

Deine Kommentare zu Jesus und seinem Vater kann ich nur sagen :

Jesus und Jehova sind ÜBERIRDISCH

Wir Menschen sind IRDISCH

Deine Kommentare dazu sind UNTERIRDISCH

LG Faktenchecker

de facto

BR E A K IN G N E W S

Was hab ich grad gehört,zukünftig wird man versandte Links und vorgeführte Videos zu jw.org berichten müssen,pardon dürfen?! Kommt dann der Kreisi künftig und analysiert die Versammlung anhand der Benutzung von jw.org. Einfach nur peinlich. ????

ManfredF

Dieser Artikel ist 1:1 inkl. Kommentare von der “anderen” Bibelinfo Seite. Gibt es dafür einen Grund? Weil das irriert etwas…

Gruß Manfred

Westworld

Danke BI für den interessanten und aufschlussreichen Artikel. Raymond Franz hat in einem seiner Bücher geschrieben, dass die WTG sich gerne rühmt, in wieviele Länder sie erfolgreich predigen und wieviel ZJ werden oder wurden. Den Nährboden haben damals – so R.Franz – die Missionare gelegt, die die Bibel in verschiedene Länder brachten (u.a. Kolonien der europäischen Grossmächte) und so sich die Bibel / der christliche Glaube verbreitet hat. Von dieser Saat profitiert auch die WTG. Aber in Ländern die budhistisch oder hinduistisch geprägt sind, haben die ZJ kaum oder geringen Zuwachs. Der Verdienst ist auch den Missionaren der großen Religionen… Weiterlesen »

Richard

zu diesem WTArtikel: 1. Abs 1 “Gottes Königreich war Jesu Lieblingsthema” War es sein Lieblingsthema oder das “WICHIGSTE” Thema. Lieblingsthema klingt wie “darüber rede ich halt gerne” Die ganze Rolle Jesu Christi, die für uns Leben bedeutet ist weit mehr wie ein “Lieblingsthema” Der Regionalkongress 2015, w wohl nur ein Trostpflästerchen, da sicher sehr viele ernste Christen schrieben, warum die Rolle Jesu Christi so stiefmütterlich behandelt wird. 2. Abs 2 Woher nimmt man die fixe Idee, dass bei der Verkündigung, Matth 28:19,20 500 künftige Königreichsverkündiger dabei waren. Der Vers 16 sagt “11 Jünger” und der Berg in Galiäa könnte der… Weiterlesen »

NEU

Ihr Lieben,
das Jahrbuch 2015 beleg in deutlichen Zahlen das JW.ORG rückläufig ist.
Trotz mehr Verkündigung lassen sich weniger taufen, genauer geschrieben sind es 15.000 weniger in Vergleich zum Vorjahr – bei mehr Verkündiger/innen.
Da schrieb doch der WT letzte Woche von enormen Wachstum. Ich verstehe die JW.ORG-Welt nicht mehr.
– 15.000 weniger Täuflinge bei mehr Technik, Internet und Verkündigung und besserer Schulung?
Fazit: trotz der ganzen Troll- und TabletVerkündigung ist es vorbei mit Wirtschaftswachstum.
JW.ORG befindet sich in der Krise, entlässt Belegschaft und investiert in Betongold und das Wort Spende ist bereits von Gott inspiriert.
Grüße….

Rafffaela Maderspacher

Liebe Brüder , die lezten Jahre wo ich noch ein ZJ war und im Haus zu Haus Dienst tätig ,habe ich mich oft gefragt was das noch für ein Sinn hat. Fast alle Gespräche waren larifasi ,sobald man an der Tür stand (aha ZJ) wurde man abgewiesen oder es kammen Argumete wie ,ihr verkündigt schon lange den Welt untergang . Über unser König Jesus Christus hat man wennig gesprochen. Die meisten Leute haben immer gesagt sie sind selber Christen . Ich denke der Haus zu Haus Dienst verliert immer mehr an Bedeutung ,deswegen sieht man immer mehr Trollis in den… Weiterlesen »

Rafffaela

maderspacher wahr ein versehen

Oemmelchen

Jaja, der Predigtdienst und die Nächstenliebe … Wenn man erlebt, wie viele Depressive es beim ach so glücklichen Volk Jehovas so gibt – das ist doch kein Wunder. Ich hab mal eine Studie gelesen ( weiß leider nicht mehr, wo ; ist auch schon ein paar Jaehrchen her…), die besagte, dass Depressionen unter ZJ ca. 30% häufiger sind als in der Durchschnittsbevoelkerung. Grade denen, die eh schon sensibler sind, geht die Diskrepanz zwischen indoktriniertem Ideal und täglich erlebter Realität oft mächtig an die Nieren. Mein Herz hat sich die letzten Jahre immer mehr gegen die angeblich so zu Herzen gehenden… Weiterlesen »

Tomaso

2.Kor. 2:17: “So vielen geht es nur um ihren Gewinn, wenn sie die Botschaft Gottes verkünden; dafür sind sie sogar bereit, die Wahrheit zu verfälschen . Wir hingegen handeln aus uneigennützigen Beweggründen, und was wir sagen, sagen wir im Auftrag Gottes; wir sagen es in der Verantwortung vor Gott und in der Abhängigkeit von Christus.” (NGÜ)

Klingt ganz nach der WTG 😉

StillesWasser

Musste gerade schmunzeln – Phil. 4:22 ELB:

Es grüßen euch alle Heiligen, besonders aber die aus des Kaisers Haus.

Ich frug mich:

Wie sind die Angehörige des kaiserlichen Hauses dem apostolischen Muster des Haus-zu-Haus-Dienstes nachgekommen? Da haben sie bestimmt ihren ganzen Jahresurlaub dafür geopfert.

Und ob sie den Kaiser in der Badwanne haben liegen lassen, damit sie noch rechtzeitig in die Versammlung kommen könnten?

Oder haben sie sowas gesagt wie: “He Cäsar, wir essen nach der Versammlung, muss jetzt los!”

Oder “Cäsar: Ich kündige! Ich setzte das Königreich an die erste Stelle – sorry, nicht deins!”

Ich bin mir sicher, sie waren konsquent! Keine Kompromisse!

Viele Grüße
StillesWasser