Siehst du den Unterschied

Kommentar zum Wachtturm-Studienartikel “Siehst du den Unterschied”

„Ihr werdet . . .  den Unterschied zwischen einem Gerechten und einem Bösen sehen“ Mal.3:18

Siehst du den Unterschied? Diese Frage, die auch der Titel dieses Wachtturm-Studienartikels ist, ist besorgniserregend. Warum? Die simple Aussage dieses WT- Artikels ist: „Die Weltmenschen sind böse, aber wir sind die Guten und müssen uns vor diesen bösen Menschen in der Welt in Acht nehmen. Jeder Zeuge wird sofort erkennen, was er unterschwellig verstehen soll.

Halt, wird ein Zeuge jetzt einwerfen, so sagt es der Artikel nicht. Stimmt, so deutlich wird es nicht formuliert. Die Formulierungen in den Wachtturm-Artikeln werden geschickt und mit Bedacht gewählt. Wichtig ist, wie das zwischen den Zeilen Gesagte bei der Bruderschaft ankommt und ankommen soll.

Zitat Abs. 1: „Im Folgenden werden die Eigenschaften der Menschen in den letzten Tagen den Eigenschaften der Anbeter Gottes gegenübergestellt. Außerdem geht es um die Frage: Wie können wir uns davor schützen, uns mit negativen Wesenszügen zu infizieren, wenn wir anderen in geistiger Hinsicht helfen?“

Hört sich doch ganz vernünftig an. Sich vor gottlosen Menschen in Acht zu nehmen, wer will dies in Frage stellen? So weit, so gut. Doch an welche Menschen denkst du als Zeuge Jehovas? Welche „gottlosen Menschen“ werden hier mit welchen „gottesfürchtigen Menschen“ verglichen?

Richtig, bei „gottlosen Menschen“ denkst du an die „Weltmenschen“, und „gottesfürchtige Menschen“ sind wir, die Jehovas Zeugen, die haben ja die “Wahrheit”. Diesen „Gottlosen“ in der Welt müssen wir helfen, ein Teil der Organisation Gottes zu werden. Doch vorsichtig, sie könnten uns „infizieren“.

Wie Menschen, die im Gesundheitswesen tätig sind, müssen wir uns vor „Infektionen“ schützen. (Wir könnten uns „mit negativen Wesenszügen infizieren.“)  Wir leben und arbeiten mit diesen Menschen zusammen. Das stellt eine Gefahr für uns dar. (Abs. 1)

Die Autoren dieses WT-Artikels möchten, dass wir jeden näheren Kontakt mit Menschen vermeiden, die in der „bösen Welt“ leben, sie sind unserer nicht würdig, ja, noch mehr, sie sind gefährlich für unseren Glauben.

Warum sollten Christen sich überhaupt mit den Menschen „in der Welt“ vergleichen? Sollten wir uns nicht eher darauf konzentrieren, unsere eigenen christlichen Qualitäten zu verbessern? Ist es wirklich wichtig, auf Unterschiede zu achten?  Sind die Worte aus Mal. 3:18 als Aufforderung zu verstehen, uns mit anderen Menschen zu vergleichen.

Nein, wie so oft wird dieser Vers mal wieder aus dem Kontext gerissen und von der WTG im Sinne ihrer Doktrin in einen falschen Zusammenhang gestellt. Wann sollten wir den Unterschied „zwischen einem Gerechten und einem Bösen“ sehen?

Lesen wir die Verse davor und danach, und wir werden erkennen, dass sich dieser Unterschied zwischen einem Gerechten und einem Ungerechten erst am Gerichtstag Gottes zeigen wird und nicht schon in unserer Zeit. Zusammengefasst lautet die Aussage aus Maleachi sinngemäß:

Der allmächtige Gott sagt: „An dem Tag, an dem ich mein Urteil spreche, …. Dann werdet ihr wieder den Unterschied sehen zwischen einem Menschen, der mir die Treue hält, und einem Gottlosen. …. Ja, es kommt der Tag, an dem mein Zorn wie ein Feuer im Ofen sein wird. … An dem Tag, an dem ich mein Urteil vollstrecke, werden die Gottlosen zertreten wie Staub unter den Füßen!

Nicht wir beurteilen, wer gottlos und wer Gott annehmbar ist, sondern der Schöpfer selbst.

Die Absätze 4 bis 7 geben gute biblische Ratschläge und ermahnen uns, Stolz und hochmütige Augen zu meiden. Doch offenbaren wir nicht gerade dann einen Mangel an Demut und werden aufgeblasen, wenn wir auf die Fehler der anderen schauen und uns mit anderen vergleichen? Ich denke hier an den Pharisäer, der sich erhob und Gott dankte, dass er nicht so wäre wie die übrigen Menschen (Weltmenschen). Der Sünder hingegen senkte demütig die Augen und sagte: „Herr sei mir armen Sünder gnädig“.

Aber nein, der Absatz 4 und 5 spricht nur von Weltmenschen, nicht von Zeugen Jehovas, wenn er sagt:

Nachdem Paulus erwähnt hatte, dass viele sich selbst und das Geld lieben würden, fügte er hinzu, sie würden anmaßend, hochmütig und vor Stolz aufgeblasen sein. Hinter diesen Eigenschaften steckt oft das Gefühl, anderen im Hinblick auf Fähigkeiten, Aussehen, Besitz oder Stellung überlegen zu sein“.

Na toll, wer fühlt sich denn gegenüber den Menschen anderer christlicher Glaubensgemeinschaften überlegen? Weiter wird gesagt: Jehova hasst Stolz und verabscheut „hohe Augen“. Dies ist richtig.  Stolz versperrt den Zugang zu Gott. Diese Eigenschaft ist bezeichnend für den Teufel. Und nun kommt wieder so ein versteckter Hinweis auf Abtrünnige, wenn gesagt wird: „Leider haben sich selbst loyale Diener Jehovas mit Stolz infiziert.“

Unterschwellig wird hier von Personen gesprochen, die den Sklaven und seine Stellung kritisieren und hinterfragen. Solche Personen sind „Abtrünnige“, stolze Menschen, die dem Teufel folgen. In den Augen der Wachtturm-Gesellschaft ist jeder, der ihre religiösen Lehren öffentlich hinterfragt, ein Abtrünniger! Abtrünnige werden in der Wachtturm-Literatur so beschrieben: Sie sind lieblos, stolz und eingebildet. Sie sind rechthaberisch, haben keinen echten Glauben, sind allesamt Lügner und Verleumder und stammten von der bösen Welt Satans ab. Sie schmeicheln sich mit glatten Worten ein und erweckten den Eindruck, vertrauensvoll zu sein.

Also, die Botschaft ist: Wenn es stolze Personen unter Jehovas Volk gibt, dann sind es die Abtrünnigen.

Auch die Absätze 8 bis 11 enthalten wieder guten biblischen Rat, dem man nur zustimmen kann.  Man spricht den Zerfall der zwischenmenschlichen Beziehungen an, die Schwächung der Familienbande durch Ungehorsam der Kinder.

Zitat Abs. 8:Paulus beschrieb die zwischenmenschlichen Beziehungen in den letzten Tagen. ….. Doch Ungehorsam schwächt die wichtigste soziale Einheit der Gesellschaft: die Familie. Das sah man schon im Altertum so. Wenn beispielsweise im antiken Griechenland jemand seine Eltern schlug, verlor er seine Bürgerrechte. Nach dem römischen Gesetz stellte man jemand, der seinen Vater schlug, auf die gleiche Stufe mit einem Mörder. Sowohl die Hebräischen als auch die Christlichen Griechischen Schriften fordern Kinder nachdrücklich dazu auf, ihre Eltern zu ehren“.

Das hört sich ja gut an, wer will dem widersprechen? Doch wie sieht dieses Problem in Verbindung mit dem von der WTG verordneten Kontaktverbot für Familienmitglieder aus?Werden hier nicht auch massiv zwischenmenschliche Beziehungen zerstört, wenn ein Kind seine Eltern meiden muss, weil diese die Organisation verlassen haben, oder weil ihnen die Gemeinschaft wegen einer Verletzung biblischer Gebote entzogen wurde?

Sind solche Handlungen gegen Eltern nicht schlimmer als ein Schlag ins Gesicht? Vor diesem Hintergrund erscheint mir der Rat aus Abs. 9 mehr als unehrlich, wenn dazu aufgefordert wird, gut von den Eltern zu reden.

Zitat Abs. 9: …. „Sprechen junge Leute gut über ihre Eltern, hilft das anderen Kindern und Jugendlichen, die eigenen Eltern in einem guten Licht zu sehen. Natürlich kann es Kindern schwerfallen, gern zu gehorchen, wenn die Eltern ihnen keine natürliche Zuneigung zeigen. Spürt ein Kind jedoch die tiefe Liebe der Eltern, dann will es sie glücklich machen — selbst dann, wenn es einmal versucht ist, nicht zu gehorchen. ….“

Statt das von ihnen selbst verordnete Kontaktverbot als eine Ursache der Zerstörung natürlicher Familienverbindungen zu sehen, führt man den angeblichen Trend des Ungehorsams als Ursache des Problems der Zerstörung zwischenmenschlicher Beziehungen an. Dem Ziel des Artikels folgend, sieht man natürlich alle von Paulus angesprochenen schlechten Eigenschaften bei den Menschen in der bösen Welt.

Zitat Abs. 10: „Paulus zählt noch weitere Eigenschaften auf und unterstreicht damit die mangelnde Liebe unter Menschen. Die Menschen wären außerdem nicht loyal. Sie wären für keine Übereinkunft zugänglich, … . Sie wären Lästerer und Verräter und würden abfällig und herablassend über Menschen und sogar Gott reden. Und es gäbe Verleumder — Personen, die Gerüchte in Umlauf bringen, um den guten Ruf von jemandem zu zerstören“.

Weiter wird in dem Artikel behauptet, im Gegensatz zu diesen Menschen in der Welt, denen es an Liebe mangelt, würden Anbeter Jehovas ihre Mitmenschen aufrichtig lieben. Als Beweis führt man den Predigtdienst an. Jesus habe ja gesagt, dass die Nächstenliebe ein Kennzeichen wahrer Christen sein würde. Jehovas Zeugen würden sogar die eigenen Feinde lieben. Und obwohl Jesus viele hassten, gab er sein Leben für die Menschheit.

Jesu Liebe spiegelt die Liebe seines Vaters vollkommen wider, und genau so würden Jehovas Zeugen überall auf der Welt christliche Liebe zum Ausdruck bringen. Ausgenommen sogenannte „Abtrünnige“, die die Organisation verlassen haben. Diese scheinen schlimmer zu sein als die Feinde, die Jesus hassten, weil sie den „treuen Sklaven“ ablehnen. Lasst uns diese Behauptungen von Absatz 11 noch etwas näher beleuchten. Die Liebe ist das Zeichen wahrer Christen, richtig, und eine solche christliche Liebe würde sogar auf die Feinde ausgedehnt werden, auch richtig. (Matthäus 5: 43-44).

Doch findet man dieses Zeichen wahrer Christen nur unter Jehovas Zeugen? Im Laufe der Jahre habe ich viele Versammlungen der Zeugen Jehovas kennengelernt.  Nur wenige waren glücklich, die meisten hatten mit Problemen der einen oder anderen Art zu tun, einschließlich Cliquenbildung, Klatsch, Verleumdung und Machtmissbrauch durch die Ältesten.

Letztere nutzten häufig ihre Plattform, um Tiraden gegen Gemeindemitglieder, die sich gegen sie erhoben hatten, einzuleiten. Ich habe diese „christliche Liebe“ auf breiter Basis nicht gesehen, um behaupten zu können, dass die Organisation als Ganzes die wahre christliche Gemeinde ist. Zugegeben, dies ist meine persönliche Wahrnehmung. Vielleicht ist deine Erfahrung eine andere. Aber ich bin überzeugt, dass in anderen christlichen Gemeinden genau so viel und genau so wenig wahre Liebe zu finden ist, wie unter Jehovas Zeugen. Ich sehe da keinen Unterschied.

Lieben Jehovas Zeugen ihre Feinde?

Frage dich, handelt es sich um einen Akt christlicher Liebe, einen Teenager zu stigmatisieren, weil er die Versammlungen nicht mehr besucht? – Stichwort schlechter Umgang? Wie ist der Umgang mit demjenigen, der die Lehren der Organisation in Frage stellt, zu bewerten? Diese Menschen als “geistlich krank” oder “Abtrünnige” zu bezeichnen, obwohl  sie weder Jesus noch Jehova verlassen haben, ist wohl schwer mit dem Gebot der Feindesliebe zu vereinbaren.

Im Absatz 13 wird wieder einmal eine nicht überprüfbare Erfahrung zum Besten gegeben.

Zitat: „… . Ein Mann in Thailand beispielsweise war von der Liebe unter den Brüdern auf einem regionalen Kongress berührt. Als er wieder zu Hause war, bat er darum, zweimal pro Woche die Bibel zu studieren. Er gab allen Verwandten Zeugnis und nur sechs Monate nach dem Kongress hielt er seine erste Bibellesung im Königreichssaal.“

In den Augen der Zeugen eine tolle Erfahrung. Nun, es stimmt zwar, dass die Atmosphäre bei großen Kongressen berauschend ist, aber Personen, die ähnliche Veranstaltungen anderer Konfessionen besuchen, werden dasselbe sagen können. Die WTG vergleicht in diesem Zusammenhang gerne ihre Kongresse mit Fußball- oder Rockveranstaltungen. Diese fröhliche und liebevolle Stimmung ist nicht das, von dem Jesus sprach. Jesus selbst sagte: „Wenn ihr diejenigen liebt, die euch lieben, welche Belohnung werden sie haben?

Liebe unter Gleichgesinnten ist nichts Besonderes. Es hat nichts mit wahrer christlicher Liebe zu tun. Jesus stellte dazu die Frage:

 Ihr habt gehört, dass gesagt ist: »Du sollst deinen Nächsten lieben«  und deinen Feind hassen.  Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen,… Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben? Tun nicht dasselbe auch die Zöllner?  Und wenn ihr nur eure Brüdern grüßt, was tut ihr Besonderes? Tun nicht dasselbe auch die Heiden? (Matthäus 5:46, 47)

Nur die Brüder in unseren Versammlungen zu lieben, wenn sie genau so denken wie wir, ist nicht außergewöhnlich, obwohl uns dieser Artikel das glauben lassen will. Wir müssen unsere Feinde lieben, wie der Vater es tut. (Matthäus 5: 43-48)

Selbst wenn Brüder uns beleidigen oder alle möglichen schlechten Dinge über uns sagen, sollten wir sie lieben. Stattdessen werden wir von unserer „leitenden Körperschaft“ aufgefordert, sie zu hassen, siehe The Watchtower, 1. Okt. 1952, Seite 599: „Wir müssen [den Ausgeschlossenen] im wahrsten Sinne hassen, das heißt, ihm mit äußerster Abneigung begegnen, ihn als abstoßend, ekelhaft, schmutzig, verachtungswürdig ansehen.“ Oder, Wt, 1. Oktober 1993, S. 19, Abs. 15: Wenn sie solche Schlechtigkeit wählen, …., dann muss ein Christ sie als solche hassen“.

Die Absätze 17, 18 bringen die Botschaft dieses Artikels dann endgültig auf den Punkt, wenn gesagt wird, Zitat: „Der Unterschied zwischen denen, die Gott dienen, und denen, die ihm nicht dienen, wird immer deutlicher“. (Gemeint ist, der Unterschied zwischen Jehovas Zeugen und den Menschen in der Welt wird angeblich immer deutlicher.)

Noch einmal, wie es der Kontext von Maleachi zeigt, wird dieser Unterschied erst am Gerichtstag deutlich, nicht schon jetzt.

Zitat: .… Es ist weise, dem von Gott inspirierten Rat zu folgen und uns von Menschen abzuwenden, die in 2. Timotheus 3:2-5 beschrieben werden.

(Geschickt formuliert, dem kann keiner widersprechen. Aber ein Zeuge liest aus diesem Satz genau das, was er lesen soll, nämlich: der inspirierte Rat der Bibel lautet: „Halte dich von „Weltmenschen“ fern, sie sind böse, weil sie Jehova nicht dienen“.)

Doch indem man einräumt, „natürlich können wir ihnen nicht völlig aus dem Weg gehen — vielleicht leben oder arbeiten wir mit ihnen zusammen oder gehen mit ihnen zur Schule. Aber wir können vermeiden, dass ihr Denken und ihr Charakter auf uns abfärben“, wird offen gesagt, wer gemeint ist, die Arbeitskollegen und Schulfreunde. 

Absatz 18: Wir wollen auch anderen helfen, Jehova näherzukommen. Suchen wir Gelegenheiten, Zeugnis zu geben. Bitten wir Jehova um Hilfe, im richtigen Moment das Richtige zu sagen. Lassen wir andere wissen, dass wir Zeugen Jehovas sind. Wenn wir das tun, ehrt unser gutes Verhalten Gott, und nicht uns selbst.

Welche Arroganz! „Lassen wir andere wissen, dass wir Zeugen Jehovas sind“, dann werden sie den Unterschied zwischen einem Gerechten und einem Bösen sehen. Die Botschaft, die übermittelt wird, ist: „Halte dich fern von diesen Weltmenschen “. Mit anderen Worten, wir werden aufgefordert, die Menschheit in zwei Gruppen einzuteilen; Weltmenschen und Zeugen Jehovas. Gute Menschen werden wir nur innerhalb der Versammlung finden. Und wenn es doch einmal Probleme mit einem Bruder gibt, dann nur auf Grund von Unvollkommenheiten. Die Weltmenschen sind aber von Grund auf böse. Eine ähnliche Grundeinstellung finden wir unter allen fundamentalistischen Religionsgruppen.

Ultraorthodoxe Juden werden ihre Augen von einem Nichtjuden abwenden. Zigeuner haben ihren eigenen Begriff für Nicht-Roma-Zigeuner: “Gorgas”. Die Botschaft von diesen und ähnlichen Gruppen ist: “Habe nichts mit denen zu tun, die nicht von unserer Art sind”.

Ist die Organisation anders, welches Beispiel gab Jesus? Er verbrachte Zeit mit Steuereintreibern und Sündern. Er versuchte, ihnen zu helfen und hat sie nicht gemieden (Matthäus 11: 18-19). Alle Religionen verweisen auf solche Beispiele. Doch denken wir daran, es ist die Bibel, die das Leben der Menschen zum Besseren verändert, keine Religionsorganisation, so sehr sie es auch von sich behauptet.

Abs. 17: “Wir, die wir Gott dienen, müssen aufpassen, dass wir nicht von den ungerechten Einstellungen anderer beeinflusst werden“.

Wenn wir den Rat von Paulus aus 2. Timotheus 3: 2-5 befolgen wollen, dann werden wir uns von denen abwenden,  auf die die beschriebenen Eigenschaften zutreffen. Dies könnten auch Zeugen Jehovas sein, aber nicht pauschal die sogenannten Weltmenschen.

Mag ich nicht (85)

48 Kommentare zu “Siehst du den Unterschied

  1. Nachdenker

    Nachdenker an Alle,

     

    sorry Omma das ich deinen Antwortbutton mißbraucht habe.

    Habe die Tage viele eurer Kommentare zum Thema Liebe insgesamt und in der Versammlung usw. gelesen und möchte nun auch 2 Erfahrungen meinerseits beisteuern.

    Zuerst einmal zum besseren Verständnis Folgendes:   Meine Frau und ich waren noch nie angepasste ZJ oder haben alle Anrodnungen so einfach geschluckt. Wir hatten immer unsere eigene Meinung und haben diese auch vertreten, was uns für viele immer suspekt machte und so gehörten wir auch nie zum inneren Zirkel einer Versammlung, weil das ja nie vorbildlich war. Zudem nahmen wir uns auch alle Freiheiten, die man sich innerhalb der WTG nehmen konnte und auch das war ja nicht vorbildlich, half unbs aber immer auch außerhalb der Versammlung Freunde zu haben und keine Aussenseiter zu sein. Soweit so gut.

    Aber jetzt zu den Erfahrungen.

    Erste Erfahrung.

    Nachdem mich meine erste Frau wegen Hurerei ihrerseits verlassen hatte, bzw. ich innerhalb von 24 Std. mit meinen wenigen eigenen Habseligkeiten ausziehen musste, hatte ich Unterschlupf in eirer Ferienwohnung eines Bruders gefunden, der mich aufnahm,  wofür ich ihm noch heute dankbar bin. Also fuhr ich an diesem Abend mehrfach von unserer gemeinsamen Wohnung in die Fewo und brachte meine Habseligkeiten in Sicherheit, ging ein letztes Mal durch die gemeinsame Wohnung und machte dann die Tür ein letztes Mal zu. Die nächsten Tage richtete ich mich mehr schlecht als recht in der Fewo ein. Ich war damals total fertig und wusste nicht wie es weitergehen sollte, zumal noch die gemeinsamen 2 kleinen Kinder da waren und ich auch da nicht wußte wie es weitergehen sollte. In dieser Situation war ich froh das mich z.B. eine Eheparr mal abends einlud und mir nach Tagen das erste warme essen spendierte.

    In meiner Ferienwohnung wohnte über mir der Bruder der mich aufgenommen hatte und darüber ein Ältester der Versammlung mit seiner Frau. Dieser Älteste: noch recht jung; war Sohn des damaligen VA der Versammlung. Dieser VA hatte die Versammlung seinerzeit mit begründet und herrschte mit seinem Sohn wie ein Diktator in der Versammlung. Die übrigen 3 anderen Ältesten waren nut Jasager und so geschah jahrzehntelang das was der VA und sein Sohn für richtig hielten.

    Da ich zu der Zeit, wie gesagt, am Ende war, bat ich eines Abends, als dieser Älteste über den Weg lief, ihn um Hilfe geistig und auch sonst. Er betrachtete mich von oben bis unten und meinte dann vorwurfsvoll was ich denn als kleiner Verkündiger eigentlich von ihm wolle und ich hätte doch gar nichts zuz fordern und zu wollen. Und überhaupt fände er es nicht gut das ich hier wohnen würde, schließlich könnte es ja sein, das ich mal alleine mit seiner Frau in diesem Hause wäre. So sah also die Hilfe aus, die ich damals dringend gebraucht hätte. Wenn ich mich recht erinner, bin ich dem Ältesten damals sogar an den Hals gegangen vor Enttäuschung und Wut, aber ich weiß esn nicht mehr so genau.

    Daran schließt sich dann auch die 2. Erfahrung, die ich mit meiner jetztigen Frau, viele Jahre später in derselben Versammlung habe machen dürfen.

    Nach meiner 2. Heirat wurde meine jetztige Frau sowieso nicht herzlich in der Versammlung aufgenommen, nur die normale routinemäßige Neugier halt und ich war ja sowieso am Scheitern der ertsen Ehe schuld, obwohl meine erstre Frau Hurerei betrieben hatte und ausgeschlossen worden war, aber in gewissen Kreisen war ich irgendwie trotzdem Schuld. Seis drum. Die Versammlung gedieh über lange Jahre nicht, keine Mehrung, nichts. Im Gegenteil, viele Brüder und Schwestern verließen die Versammlung und gingen woanders hin, weil sie sich nicht wohlfühlten und dieses beherrschende Verhalten der maßgebenden Führer in der Versammlung nicht ertragen konnten. Die Heranwachsenden wurden durch dieses nicht einbfühlsame Verhalkten ebenfalls recht früh aus der Versammlung geekelt, was widerum in deren Familien wieder zu Unfrieden und Streß führte.

    Kurzum, die Verhältnisse waren grottenschlecht und die anderen 3 Ältesten konnten und wollten gegen den VA und seinen Sohn nicht aufstehen und Dinge ändern. Nun Stand der Wechsel der Kreisaufsehers an und ein junger, neuer Kreisaufseher sollte das erste Mal kommen. Dazu muß man wissen, das der VA zu den vorherigen KA immer ein gutes Verhältnis hatte und so alles gedeichselt wurde, das die Versammlung in strahlendem Licht dastand.

    Nun aber sollte ein neuer KA kommen und da witterte ich meine Chance. Ich versuchte mich mit dem neuen KA irgendwie zu verabreden oder überhaupt an ihn dran zu kommen. Es war mir unmöglich. Eben dieser Sohn des VA sorgte in der Versammlung penetrant dafür, daß ich nie an den KA herankam. Doch ich traf ihndann mal eine Minute alleine auf der Herrentoilette  und  wir  verabredeten uns innerhalb der Dienstwoche mal abends vor der Versammlung. Ich erzählte im dann alles was ich i der Verammlung selbst habe erfahren müssen und was ich mitbekommen habe und wir tauschten unsere Telefonnummern aus. Er war nach dem Gespräch ziemlich fassungslos und wollte aber nach der Dienstwoche der Sache nachgehen. Wochen später rief er mich wirklich an und berichtete mir das er die ganzen Vorkommnisse geprüft hätte und sowas noch nie erlebt hätte und das jetzt Konsequenzen getroffen würden.  Es hätte halt etwas gedauert, weil er meine Angaben hätte überprüfen müssen und dazu auch mit anderen Beteiligten habe reden müssen.

    Wochen später bin ich dann mit meiner Frau umgezigen und wir wechselten auch die Versammlung. Und wie ist es dann weiter gegangen??

    Der VA wurde seines Amtes enthoben, ein VA aus einer anderen Versammlung installiert. Der Sohn des VA wurde seines Amtes enthoben. Ihm wurde dann Wochen später noch Hurerei mit einer Interessierten nachgewisen und er wurde ausgeschlossen. Die Frau des VA und seine Mutter ist an den Schicksalsschlägen fast zerbrochen. Der damalige Kreisaufseher hat sein Amt auch kurze Zeit später niedergelegt, weil ihm diese Geschichte; und es handelte sich bei den Beteiligten um in dieser Gegend 2 prominente Vertreter der ZJ; so zu schaffen gemacht hatte.

    So endete also eine jahrzehntelange Führung einer Versammlung. Eine Führung durch maßgeblich 2 Älteste die unenmdlich viel Leid unbd Elend in die Versammlung und in die Familien gebracht hatten, die für den Schwund in der Versammlung verantwortlich waren und die sich selbst als die wahren Vorbilder hingestellt hatten. Ihr Abgang war mehr als mies.

    Das ich damals den Mut hatte gegen die 2 Führer als popeliger, normaler Verkündiger, zudem irgendwie  sogar Außenseiter, weil kein Jasager, etwas zu unternehmen war lange hier Gesprächsthema und wird immer mit meinem Namen verbunden sein, auch wenn ich seit  6 Jahren keine Versammlung mehr besucht habe und besuchen werde. Mit dem Thema habe ich abgeschlossen, aber ich kann für mich wenigstens sagen das ich nicht hab alles mit mir machen lassen und das ich damals vielleicht zum Wohle der Versammlung gehandelt habe.

    Ein Riesenkommentar, ich weiß, mein längster bestimmt. Wer den bis zu Ende verfolgt hat, Hut ab. Das nur zum Thema Liebe und Geborgenheit in der Versammlung.

    Nachdenker

     

    1. nichtwichtig

      Hallo Nachdenker,

      glaub ich Dir alles aufs Wort! Ist typisch! Zu typisch! Absolut KENNZEICHEN. Unverwechselbares MARKENZEICHEN der ZJ-ORG und Verhältnisse.

      An Ede: In anderen Kirchen treten Bischöffe/innen wegen 2 Gläschen Wein und Autofahren ab!

       

    2. Boas@Nachdenker

      Lieber Nachdenker,

      habe Deinen Kommentar bis zu Ende gelesen. Du bist leider kein Einzelfall. Und ein solches Happyend mit Konsequenzen ihres Handelns gab es für viele nicht. Normal wird bei einer schwindenden Versammlung vom KA darauf geschlossen, dass es schwere Sünder in ihrer Mitte gibt. Wer ist das wohl? Fangen wir mal bei den Kleinen an zu suchen... Bis man Oben angekommen ist, hat man bereits jemanden gefunden, den man für die fehlende Unterstützung von Jehova verantwortlich machen kann. Und weiter gehts...

      Da fällt mir dazu ein Witz ein:

      Kommt ein Mann zum Arzt und klagt darüber, dass er sich so unwohl fühlt. Besonders dort wo die Leber ist.

      Fragt der Arzt: "Wie sieht es denn mit ihren Trinkgewohnheiten aus?"

      "Ach wissen sie," sagt der Patient, "zum Frühschoppen trinke ich einen Schnaps und zwei Glas Wein. Und zum Mittagessen trinke ich einen Schnaps und drei Gläser Wein. Nachmittags gibt es dann auch noch einen Schnaps und vier Gläser Wein. Und wenn ich darüber nachdenke, trinke ich abends auch einen Schnaps und manchmal eine halbe Flasche Wein. Manchmal ist es auch eine ganze Flasche. Meinen Sie, Herr Doktor, es könnte am Alkohol liegen?"

      Arzt zum Patienten: "Ich habe den Verdacht, es könnte wirklich am Alkohol liegen. Lassen sie doch mal den Schnaps weg."

      Das Offenkundige wird oft nicht wahrgenommen. In diesem Sinne allen einen schönen Abend. Papa liegt schlafend im Bett. Und für mich geht es nachher in den Tanz in den Mai. Immer mal ein Auge auf die Kameras zu Haus, ob alles mit Papa in Ordnung ist.

      Boas

  2. Freigeist

    Die Beweislast, dass es sich bei JW org um Betrüger,um ein Schneeballsystem, handelt,ist erdrückend. Doch wie im richtigen Leben leugnet auch hier der Angeklagte bis zum Schluß.

  3. Max@Ungelogen

    Hallo Ungelogen,

     

    Ja, es gibt schon Älteste in unseren Reihen. Nach Anerkennung hecheln, wenn der

    Kreisaufseher die Versammlungen besucht, und dies auf Kosten kranker Brüder und Schwestern.

    Eine Erfahrung. Ich habe in meiner Zeit als Ältester Dinge erlebt und Typen kennengelernt, das glaubt man nicht.

     

    Ein Ältester erzählte im Kreise seiner Mitältesten und vor dem Kreisaufseher stolz, wie er es geschafft hat mit seiner Frau eine alleinstehende und mit einer schweren Krankheit kämpfende Schwester zum Predigtdienst zu bewegen „wir haben sie mitgenommen, und sie hat auch etwas gesagt“.

     

    Tatsächlich ist dieser Älteste ein Typ, der sich so gut wie nie um praktische Hilfestellung für diese Schwester bemühte. Das machten andere Schwestern in der Versammlung.

    Doch der Kreisaufseher war voll des Lobes für diesen Ältesten und seinen Hirtenbesuch, der doch so erfolgreich war, so das diese Schwester ihn und seine Frau „freudig“ in den Dienst begleitete.

    Ich weiß, dass diese Schwester enttäuscht war über diese oberflächliche Art eines Hirtenbesuchs. Im Verlauf ihrer lebensbedrohlichen Krankheit war dies der einzige Besuch. Und dann fällt ihm nichts anderes ein, als sie mit in den Dienst zu schleppen.

     

    Er benutzte sie, um sich selbst vor dem Kreisaufseher in ein gutes Licht zu rücken.

    Alle anderen Ältesten kannten den wahren Hintergrund der Geschichte, - geschönt und unehrlich - aber keiner wagte diese schöne Geschichte vor dem Kreisaufseher zurecht zu rücken.

    Ich habe wirklich wenige Älteste kennengelernt, die ein wirkliches Interesse am Wohlergehen ihrer Schäfchen haben.

    Wenn meine kranke Mutter einmal besucht wurde, dann sagten die Ältesten oder auch Verkündiger "auch Schwester ....., wir waren gerade im Dienst in deiner Nähe, (ja, ja, wir sind fleißig im Dienst), und dachten, wir schauen wir doch mal rein bei dir, wie es dir so geht".

    Ja, nur wenn sie im Dienst sind, also sowieso unterwegs, dann finden sie ein halbes Stündchen für alte und kranke Brüder. Wie Traurig.

    Max

     

    1. Ungelogen

      Hallo Max,

      Danke für dein Feedback.

      Ob man's glaubt oder nicht, ich glaube es, da mir deine Äusserungen alle irgendwie nicht unbekannt sind.

      Übrigens finde ich Kreisaufseher im Allgemeinen noch brutaler und arroganter wie Älteste.

       

       

  4. M.N.

    Ihr Lieben,

    passend zu diesem Thread einige Anmerkungen zum WT-"Studienartikel" "Woran ist ein Geistesmensch zu erkennen?"

    Vorab als Erinnerung: "Geistig/Geistigkeit/Geistiggesinntsein" etc. hat in JW.Org-Denke nichts - aber auch GAR nichts - mit "Geistvoll/Spirituell/Spiritualität" gemäß der ÜBLICHEN Bedeutung dieses Begriffes zu tun. Wo immer diese Begriffe in WTG-Verlagsprodukten auftauchen, dann handelt es sich hierbei um bloße Worthülsen, die als "JW.Org-zentrisch; JW.Org-orientiert; JW.Org-ausgerichtet" etc. dekodiert werden müssen. In diesem Licht bedeutet eine Wendung wie "Sich auf geistige Dinge zu konzentrieren führt heute schon zu Frieden mit Gott" im Klartext: "Sich auf die JW.Org zu konzentrieren führt dazu, in JW.Org-Kreisen anerkannt zu sein."

    Interessant an diesem WTG-Redaktionserzeugnis ist, wie sehr auch hier wieder 3 Finger zurück zeigen, wenn 1 Finger auf andere zeigt, z. B. am Ende des §4:

    "Ein physischer Mensch legt übermäßig Wert ... darauf, das durchzusetzen, was er für sein Recht hält."

    Hallo - ist es nicht genau das, was die sich selbst zum Werkzeug und Sprachrohr Gottes ernannt habende Org von eigenen Gnaden tut?

    "Das durchzusetzen, was sie für ihr Recht hält", und zwar nicht nur im Sinne von "Wir haben das RECHT, zu 'Predigen'" und anderen Menschen zu zeigen, was sie tun und wie sie leben müssen", sondern "Wir HABEN Recht - in und mit allem, was wir sagen und tun. NUR WIR haben recht, NUR WIR sind die 'einzig richtige Religion', NUR WIR haben 'Die Wahrheit', und willst du nicht mein Bruder sein ..."

    Im §5 kommt's ganz dicke:

    "Oft ist ein physischer Mensch auch an „Werken des Fleisches“ zu erkennen (Gal. 5:19-21). Im ersten Korintherbrief führt Paulus weitere Merkmale des physischen Menschen auf: Er FÖRDERT SPALTUNGEN UND STREITIGKEITEN..."

    Ach ja, sehr nichtverehrte "Organisation Jeehoofaas"? Wer rührt denn pausenlos "Spaltungen und Streitigkeiten" auf durch permanent/penetrantes "Nur wir sind 'Die Guten', aber DIE DA DRAUSSEN, die 'böööse Welt', die 'bööööse CHristenheit', die 'böööööse falsche Religion', die BÖÖÖÖÖÖSEN 'Abtrünnigen', diese verruchten Übeltäter kommen auf den AntMo3-Harmagedongrill und werden dort in verkohlt stinkende und aufgeplatze Würstchen verwandelt"? Wer SPALTET ganze Familien à la "KEIN WORT MEHR mit 'ausgeschlossenen Angehörigen', und sucht bloß keine Ausreden, mit ihnen auch nur 1 Wort zu reden"? (Zur Erinnerung: "Ausgeschlossenen Tochter ruft ihre Mutter an, die sieht auf dem Display, wer es ist und hebt nicht ab".) Wer STREITET über "Die Wahrheit" in zahllosen, pseudogelehrten "Fragen von Lesern"-Machwerken, in denen z. B. vermittels haarspalterischer Grammatik-Akrobatik über "die WAHRE Bedeutung eines griechischen Verbs mit der Präposition xz gefolgt von einem Akkusativ" 'bewiesen' wird, dass es nicht "vertrauen", sondern "Glauben AUSÜBEN (exerzieren, schaffen, machen tun)" heißen muss, um zu 'beweisen', das man sich ANSTRENGEN, EINSETZEN, ABARBEITEN muss, um sich "Gottes Wohlgefallen" zu (V)ERDIENEN? Wer kanzelt Hunderte von tatsächlich gelehrten Altphilologen und theologisch kundigen Bibelübersetzern der "Christenheit" als Idioten und Volltrottel ab, die keine Ahnung haben, nur weil sie nicht JW.Org-approbiert sind? Wer verleumdet sog. "Weltmenschen" als "Ungläubige" und "geistig gefährlich" und stempelt sie als "schlechte Gesellschaft" ab, nur weil sie von ihrem Menschenrecht auf Gedanken- und Entscheidungsfreiheit Gebrauch machen? Ist das etwa nicht "Streitigkeiten fördern"? Wer hat die "Rechtskomitee"-Femegerichte eingesetzt, um mit sog. "Glaubensbründern" zu STREITEN, um sie auf WTG-Kadavergehorsamskurs zu knüppeln oder "auszuschließen"? ...

    "...ist parteiisch..."

    Wie sieht es mit der rein leistungsbasierten Vergabe von "Vorrechten" innerhalb der Org aus (mehr "Predigtdienststunden" = höhere "Vorbildlichkeit" und damit größere "Vorrechte") - ist das etwa keine "Parteilichkeit"? Wer 30 oder 50h-"HiPi" ist, "darf" zu den "höheren Weihen" der KA-Pio-Besprechung, ansonsten "darf" man nicht - ist das etwa nicht "parteiisch"? Was ist mit dem offen zur Schau gestellten Snobismus und Standesdünkel vieler JW.Org-Hierarchiefunktionäre und der "Holier than Thou"-Attitüde vieler sog. "Vollzeitdiener", die  ihre Aufgeplusterheit oftmals kaum verbergen können und andere deutlich wissen lassen, wie sehr sie doch "über" ihnen stehen, weil sie zur "theokratischen Prominenz" gehören und deshalb nicht"mit jedem" verkehren? Wie Prof. Penton bemerkte:

    "Both outsiders and insiders frequently point to the almost unbelievable pride and self-righteousness manifested by many persons in authority within their community. So Witness officials and elders at all levels are frequently charged with Pharisaism of the worst sort."

    Wenn das alles nicht "pateiisch" ist, dann bin ich kein menschliches Wesen.

    "...geht mit Brüdern vor Gericht..."

    Hallo RA Pikl und das Heer aller anderen, WTG-bestallten Linksanwälte und Rechtsverdreher-Helferlein? Wie steht es mit den von einer erbosten und zornigen WTG pausenlos gegen "Kritiker" und Whistleblower wegen "Copyrightverletzungen" und zwecks Forderns von "Unterlassungserklärungen" angestrengten Gerichtsprozessen? Der WTG aggressive Prozessfreudigkeit ist allbekannt, sprichwörtlich und Programm - in guter Gesellschaft mit Scientology.

    "...erkennt die Leitung durch ein Haupt nicht an..."

    Jawohl: Wer erkennt die Stellung Jesu Christi als Haupt der Enklesia und Haupt seines "Leibes" nicht an, indem sie sich selbst pausenlos und großkotzig als "Einzig wahre Religion", und ihr oberstes menschliches Zentraldirektorium als "GOVERNING BODY", als "REGIERENDE Körperschaft" in den Zentralfokus und bis in die hintersen Winkel des Denkens ihrer Untergebenen drängt? Kennt die Chuzpe und Selbstüberhebung der WTG auf diesem Gebiet eigentlich irgend eine Grenze?

    §8 - in typischer "2 legs baaad 4 legs good"-Manier:

    "Wir (na wer denn schon: Wir die Guten - die JW.Org, ZJ) leben allerdings in einem gefährlichen Umfeld und sind von gottlosem Denken umgeben. (Alle Menschen um uns herum, die keine ZJ sind, sind ausnahmslos, böse, korrupt und durch und durch schlecht.) Daher müssen wir alles tun, um ein Geistesmensch (ein voll auf JW.Org-Linie operierender, "gehorsamer" Befehlsempfänger) zu werden und zu bleiben. Lässt man sich nicht mehr von Gottes Geist (von JW.Org-Bevormundung) leiten, entsteht ein moralisches Vakuum und die verdorbene „Luft“ dieser Welt wird einströmen."

    Auch hier kommt der durch und durch streitsüchtige Ungeist der JW.Org zum Vorschein. Alle bösen Nicht-ZJ abkanzeln und als "ungeistig" und in angsterzeugend/panikschürender Weise als "gefährlich" (ansteckend; infektiös und verseucht) herabwürdigen hat bei der WTG und unter ZJ Methode und ist Programm.

    A propos "gefährlich". Wie steht es mit der "Gefährlichkeit des Umfeldes" für Kinder innerhalb der JW.Org? Stichwort "weitverbreiteter sexueller Kindesmissbrauch." Ist das etwa nicht "gefährlich"? Ach so, ja: "Nur die böööse Welt ist gefährlich - bei uns gibt es nur Gutes, nur Liebes, und eitel Sonnenschein."

    §9:

    "Wir können uns an Geistesmenschen orientieren, um Fortschritte zu machen."

    Dechiffriert: Wir müssen uns an gehorsamen, JW.Org-scheuklappenfokussierten ZJ orientieren, um als JW.Orgbots in fanatischer JW.Org-Obession und Kadavergehorsam Fortschritte zu machen."

    §11 Ende:

    "Gottes Willen in unserem Leben an die erste Stelle setzen" = den Willen der WTG und ihres obersten menschlichen Zentralkomitees an die erste Stelle setzen.

    §12 - hier gilt die Regel "Wenn immer in JW.Org-Verlagsprodukten von Jesus Christus die Rede ist, dann zumeist nur deshalb, um ihn als eine von allen ZJ nachzuahmende 'Predigtdienstmaschine' zu präsentieren". Und so heißt es hier erwartungsgemäß:

    "Setzen wir uns wie Jesus beim Predigen und Lehren der guten Botschaft völlig ein?" (Natürlich - etwas anderes zählt für die WTG nicht, und so verbiegt sie all das Gute, welches im NT i. V. mit Jesus auftaucht - sein auf Gott Ausgerichtetsein, sein Mitgefühl, seine Barmherzigkeit - in rabulistischer Weise auf "PREEEEEDIGEN". Anderen Gutes tun - durch PREEEEEDIGEN. Anderen Barmherzigkeit erweisen - durch PREEEEEDIGEN. Eigenzweckdienlicher und kleinkarierter geht's nimmer, und dann setzt die WTG zur Bekräftigung ihres "Geistiggesinnsein"-Dogmas noch eins drauf:

    "So ... zu handeln zeichnet einen Geistesmenschen aus." Basta.

    Nee, sehr nichtverehrte Org vom Turm: SO nicht. Dein menschlicher, von kleinen fehlbaren Menschen befohlener Drückerkolonnen-Hochleistungsaktionismus hat NICHTS mit echter Spiritualität zu tun, sondern ist stumpfes, tumbes, geistlos dumpfdröges Werkeln im Org-Hamsterrad.

    In den §§ 13 und 14 wieder einmal - SCHON wieder! - die unvermeidlichen Seitenhiebe auf "unbescheidene 'Äußere Erscheinung'" (ein Thema von EXTREMER Wichtigkeit in JW.Org-Ideologie - enge Hosen, 'aufzeizende' und 'enthüllende' Kleidung, Spandex, Sockenfarbe) und - wie kann es anders sein - gegen "Höhere Bildung und eine gute Arbeit" - alles ganz schlimme Nemesis für die WTG.

    §15:

    "Christus noch ähnlicher werden - Christi Gesinnung haben - " = NOCH mehr auf JW.Org-Totalgehorsamskurs gelangen. "Engeres Verhältnis zu Jeehoofaa" = engeres Verhältnis zur JW.Org und ihrer gottgleichen "LK", die sich auf impertinente Weise per JW.Broadcast immer mehr ins persönliche Leben ihrer weltweiten Befehlsempfängerherde drängt.

    §16:

    "Wenn wir in den Evangelien lesen und darüber nachdenken" ist folgendermaßen zu ergänzen:

    "Wenn wir in den Evangelien, SO WIE SIE VOM TUVS FÜR ALLE ZJ VERBINDLICH AUSGELEGT WERDEN, lesen und darüber, WIE SIE VOM TUVS FÜR ALLE ZJ VERBINDLICH AUSGELEGT WERDEN nachdenken". Zur Erinnerung:

    "An alle Kreis- und Bezirksaufseher" vertraulich versandter WTG-Brief mit dem Aktenzeichen SCG:SSF vom 1.9.1980 - ANmerkungen in eckigen Klammern eingefügt:

    "Wenn ein getaufter Christ [d. h. ein der WTG durch seine "Hingabe und Taufe" verpflichteter Zeuge Jehovas] die Lehren Jehovas, so, wie sie vom treuen und verständigen Sklaven dargelegt werden [d. h. die menschlichen Lehren der WTG] verläßt und damit fortfährt, trotz schriftgemäßer [WTG-direktivengemäßer] Zurechtweisung andere Glaubenslehren für wahr zu halten, dann ist er abtrünnig [von der WTG, aber nicht notwendigerweise von wahrer göttlich/biblischer Lehre]. Es sollten liebevolle Anstrengungen unternommen [massiver Druck vermittels des Drohens mit Exkommunikation] werden, sein Denken richtigzustellen [ihn auf Linie zu knüppeln]. Wenn er jedoch nach solchen Anstrengungen weiterhin darin fortfährt, seinen abtrünnigen Ideen Glauben zu schenken und das, was ihm durch die 'Sklavenklasse' dargeboten wird, zurückzuweisen [von seinem verbrieften Menschenrecht auf Glaubens- und Meinungsfreiheit Gebrauch zu machen], dann werden angebrachte rechtliche Schritte unternommen [es wird ein 'Rechtskomitee'-Femegericht eingesetzt, um ihn zu exkommunizieren]."

    §17:

    "...es stärkt unsere geistige Gesinnung, wenn wir uns mit der Denkweise Christi beschäftigen."

    Will sagen: Es stärkt unsere JW.Org-Obsession/unseren JW.Org-Kadavergehorsam, wenn wir uns mit JW.Org-politisch korrekter, Jesus Christus nur alibimäßig bemühender Denke beschäftigen.
    "Wir können dann Entscheidungen treffen, bei denen wir ein gutes Gewissen haben [weil sie 1000 % JW.Org-konform sind und wir deshalb keine Schuldgef[hle yu haben brauchen] und über die sich Jehova [die JW.Org, vertreten durch ihr oberstes menschliches ZK] freut."

    Mal wieder ein unguter Mischmasch an 10000-fach ausgelutschten Worthülsen, hohlen Phrasen und Einschwören auf JW.Org-extremfokussierten Tunnelblick. Laaaaaaangweilig!

    Gruß,
    M.N.

  5. Ungelogen

    Vielleicht noch einige Ergänzungen:

    Ich bin verheiratet und meine Frau stand von Anfang an immer voll hinter mir. Denn sie wusste eher wie ich, was für ein hinterhäliges Luder  die sogenannte Interessierte ist!

    In der Versammlung steckten die Leute in meiner Gegenwart die Köpfe zusammen.

    Im günstigsten Falle waren einige Leute aus der Versammlung neutral, aber niemals wollte mich persönlich jemand darüber hören.

    Ich konnte mich somit niemals verteidigen.

    Wie hiess es vor vielen Jahren mal im Königreichsdienst? Wenn Aussenstehende über Brüder herziehen, sind wir immer auf der Seite unserer Brüder, solange es nicht bewiesen ist, dass er schuldig ist. Toll, das habe ich festgestellt!!!

    Wie gesagt, die sich neutral zeigten, wollten von mir über die Sache nichts hören.

    Ich war verkauft und verraten!

    Letztendlich bin ich froh, dass es so gekommen ist, denn nun weiss ich um den ganzen Aussmass der sozialen Kälte bei den ZJ.

     

     

     

     

    1. M.N.

      Lieber Ungelogen,

      Du hast mein vollstes Mit- und Beileid. Auch ich (unter so vielen anderen) kann ein Lied von "Verleumdungen innerhalb der 'wunderbaren Organisation Jeehoofaaas'" singen, und zwar auf diversen Ebenen bis hin nach "ganz oben". Weitere Details verkneife ich mir bis auf Weiteres (Gefahr der Erkennung). Auch ich habe das durchlebt und durchlitten, und im Verbund mit den theologischen Kontorsionen der JW.Org trug dies dazu bei, mir die Augen hinsichtlich "der Wahrheit hinter 'Der Wahrheit'" zu öffnen. Letztendlich hat das also was Gutes. "Durch Nacht zum Licht".

      Gruß von einem, der "mitgelitten" hat,

      M.N.

      1. Ungelogen

        Vielen Dank, M.N.

        Du bist der Erste überhaupt, der sich teilnehmend geäussert hat.

        Nach dem Bekanntwerden der Anschuldigung ging ich noch etwa 6 Monate zur Versammlung.

        Von verächtliche Blicke bis so tun, als ob nichts sei, kam nichts.

        Was ich jetzt schreibe, ist wirklich wahr, obwohl es vielen möglicherweise total ungläubig erscheinen mag:

        Während dieser 6 Monate traf ich 2 Frauen aus meiner Versammlung im Strassendienst. Ich versuchte, mit denen über meinen Fall zu sprechen. Die eine lächelte nur verklärt, während die andere nur sagte, dass wir abwarten müssen und auf Jehova vertrauen sollen. Ende der Unterredung!

        Ca. ein bis zwei Tage später hatte ich Ältestenbesuch. Mir wurde zum Vorwurf gemacht, dass ich Schwestern im Strassendienst belästigen würde, die ich mit unnötigem Ballast belaste. Ich sollte das bitte in Zukunft unterlassen!!!!

        Ich beschwöre, dass sich das genauso abgespielt hat. Ich glaube weiterhin sehr stark an Gott und die Bibel und hätte ein schlechtes Gewissen, wenn ich jetzt gelogen oder übertrieben hätte.

        Das alles ist jetzt rund 4 Jahre her. Ich bin hiermit jetzt  zum ersten mal damit an die Öffentlichkeit gegangen und versuche, damit jetzt einen Schlussstrich zu ziehen.

        Es haben sich bezüglich dieser Sache noch zig Vorfälle und Verwicklungen abgespielt, so dass es letztendlich zum Gerichtsprozess kam. Das alles zu erzählen, würde hier den Rahmen sprengen.

        Ich bin aber überzeugt, dass, wenn die Ältesten mir gegenüber im Anfang zumindest neutral  gewesen wären, die Sache einen ganz anderen Ausgang genommen hätte. Aber durch das aggressive Auftreten der Ältesten von Anfang an konnte es keinen anderen Ausgang nehmen als einen Fatalen!

        Grüsse, Ungelogen

        1. M.N.

          Was Du berichtest klingt völlig realistisch und authentisch - "ungelogen" eben. Genau so läuft das ab. Glasige Blicke bei organisationsverklärten Org-Drohnen, die sodann stehenden Fußes ihrer Stasi-/Spitzelverpflichtung nachkommen, um dich bei anderen "hinzuhängen" - zur Genüge bekannt. Einer der größten Fehler, den man innerhalb des "Geistigen Paradieses" begehen kann ist, sich selbst, seine Empfingungen bzw. seine eigene tatsächliche Situation anderen Orgbots anzuvertrauen. Da kann es einem so ergehen, wie in Jes 36,6 beschrieben, und ich passe diesen Text leicht an:

          "Siehe, du vertraust auf diesen geknickten Rohrstab, auf deinen Glaubensbruder xz, der jedem, der sich auf ihn stützt, in seine Hand dringt und sie durchbohrt. So sind Glaubensbrüder, deine Mit-'Zeugen Jehovas', für alle, die auf sie vertrauen."

          Deshalb: Voooorsicht damit, sich WTG-treuen 'Mit-Zeugen', oder gar 'Ältesten' anzuvertrauen. Das kann ein Schuß sein, der nach hinten losgeht, und so passiert es leider viel zu oft und immer wieder.

  6. Ungelogen

    Bei mir sah man den Unterschied anscheinend nicht...oder wollte ihn nicht sehen, denn vor einigen Jahren wurde ich von einer sehr jungen alleinstehenden Interessierten der sexuellen Belästigung angeklagt.

    Die Ältesten glaubten ihr sofort und ich wurde mehrmals auf ziemlich aggressive Weise von 2 Ältesten besucht, um es endlich zuzugeben.

    Ich will nicht weiter darauf eingehen, aber es kam letztendlich soweit, dass die Sache, die dermassen eskalierte, vor Gericht kam und die Anklägerin eine Glaubensschwester von mir an ihrer Seite hatte, um sie emotional gegen ihren Glaubensbruder zu unterstützen. Zudem hat einer der Ältesten sich an meinem Anwalt gewand, um ihm zu sagen, falls er vor Gericht aussagen muss, er gegen mich aussagen wird. Nun, soviel zu meinen Hirten, die sich als Bergungsort vor den Sturm (oder Falschanklage) erwiesen.

    In der Gerichtsverhandlung ging es übrigens gar nicht mehr um sexuelle Belästigung, denn das war schon längst kein Thema mehr.

    Bei den Ältesten steht die Anklage aber noch, da sie nie zurückgezogen wurde. Niemals ist es zu einer Aussprache, geschweige Entschuldigung gekommen.

    Ich bin nicht ausgeschlossen aber gehe nicht mehr zur Versammlung.

    Ich möchte mich zu der Sache nicht weiter äussern.

     

     

  7. Lena

    Hallo,

    Möchte mich auch einmal zu Wort melden.

    Auch ich finde diesen Artikel von Bruder sehr gut dargelegt. Ganz tief aus in mir hatte ich beim Studium des WT-Artikels, dass Gefühl hier liegt etwas falsch, obwohl die Gedanken auf den ersten Blick logisch erscheinen. Die Bibelstellen passen anscheinend, aber mein Gefühl sagt, da stimmt was nicht. Nur kann ich es nicht so gut in Worte fassen und mit Bibelstellen untermauern wie die Brüder von Bruderinfo oder andere hier auf dieser Seite, z.B. Anna oder Tilo, oder Bert.

    ?Im Grundtenor ist der hier angesprochene Wachtturmartikel „siehst du den Unterschied“ nichts anderes, als Schwarzweißmalerei – wir sind immer die Guten und müssen uns vor den anderen Menschen der bösen Welt in acht nehmen. Sie sind krankhaft verseucht, Achtung Ansteckungsgefahr.

    Die Wachtturmstudienzusammenkünfte geben mir geistig so gut wie nichts. Und der Abschlussvortrag unseres KA – gerade der gab mir noch den Rest. Natürlich ging es mal wieder um die Abtrünnigen. Und denen hat er es dann ordentlich gegeben. Die Zusammenkünfte sind für mich alles in allem nur Zeitverschwendung.

    Umso erfrischter kann ich mit den Artikeln von Bruderinfo aktuell in die neue Woche starten. Danke für die Mühe, geschätztes Bruder-Info-Team.

    Allen Brüdern wünsche ich eine sonnige und warme Frühlingswoche.

    Lena

    1. Stachelbeere @ Lena

      Liebe Lena,

      Du schreibst, das ganz tief in dir das Gefühl aufkam, irgendetwas ist hier (WT Studium) falsch, es stimmt etwas nicht.

      So war es bei mir auch, ebenso das mir die Zusammenkünfte geistig nichts mehr geben.

      Diese Gedanken von guten Zeugen und bösen Weltmenschen finde ich richtig abstoßend, genauso dieses ganze Selbstlob, was unsere Organisation alles hat, kann und weiß. Und das vorgegebene, unfreie, gesteuerte Denken.

      Wo ist die Demut, die Jesus uns so sehr vorgelebt hat?

      Ich schäme mich da immer in Grund und Boden.

      Für mich ist es hier auch sehr motivierend und echt glaubensstärkend mitzulesen.

      Die vielen tiefen Gedanken der Liebe, Toleranz die alle zu unserem Herrn Jesus Christus führen. Mich ihm näher bringen, mir bewusst machen, welche Bedeutung Jesus eigentlich für mich und jeden einzelnen Menschen hat. Wie unbegreiflich groß die Liebe Gottes und auch Jesu zu uns ist. So viele neue, wunderschöne Gedanken, die man so leider nicht in den Versammlungen gelehrt bekommt. Und die ich selber nicht in Worte fassen kann.

      Alles Liebe für dich und mögen wir alle in Jesus Christus Frieden finden.

       

       

  8. Ulla

    Hallo Störti,

    ich mußte herzhaft über deinen Kommentar lachen, dachte ebenfalls: "häää?...keiner schreibt mehr? Ist was mit meinem Rechner ned in Ordnung....oder sind die alle wegen des Wetters nur noch draußen, Sonne tanken?....hat die Registrierungssache manchen Angst gemacht?.....Ist der Admin krank oder verhindert?....."

    Ist doch ein gutes Zeichen, wenn wir uns fehlen. Sind ja ne Art Schicksalsgemeinschaft ...   ; )

    Damit du dir nicht gar so verloren vorkommst, schicke ich dir besonders schöne Frühlingsgrüße aus dem Frankenland!

    Servusli

    Ulla

     

  9. Störtebeker

    Störti an Alle

    Hallo ihr Lieben,

     

    was ist denn los mit Euch. Hat hier keiner mehr Speed im Köcher? Nix Kommentare? Oder spinnt mein Rechner? Ich habe ja auch keine Lust mich zu jedem aufgewärmten Quark zu äußern, aber ich vermisse Euch! (nicht alle).

     

    Sollte ich vielleicht mal wieder einen Kommentar schreiben über die 40.000 verschiedenen Denominationen der Christenheit? Oder über die Moslems, Hindus, Buddhisten oder andere die Steine, Berge, Ratten, Rinder, die hl. Mutter Gottes (Himmelskönigin), anbeten, oder die mir erzählen: man muss die Bibel auch „esoterisch lesen“ (Matth. 11:24,25), alle diese haben das gleiche Bedürfnis. Aber kurioserweise wird es auf ganz und gar verschiedene weise scheinbar auch irgendwie gestillt. Manche bringen sich sogar buchstäblich für ihre Überzeugung um: Moslems, Kimekazie für ihren Kaiser, Hitlerdeutschland, viele andere in Kriegen, auch die Zeugens im 3. Reich, Malawi und anderswo.

     

    Was ist nun aber schlussendlich die „Wahrheit“? Gibt es sie überhaupt? Ja, die gibt es! Und wir finden sie im Worte Gottes. Allerdings ist etwas erforderlich um sie zu finden. Was ist das? Ganz einfach, es ist die tiefe „Liebe“ zur Wahrheit. Und damit verbunden ist die Liebe zur Gefährtin der Wahrheit, das ist die Aufrichtigkeit.

     

    Die Liebe zur Wahrheit fordert einen Preis. Es ist der schwerere Weg als der, andere für uns denken zu lassen und uns einer Doktrin unterzuordnen, selbst bis zur völligen Selbstaufgabe.

     

    Es ist die uns von Gott gegebene Fähigkeit selber zu denken, zu analysieren und nicht leichtgläubig zu akzeptieren, was andere uns als „Wahrheit“ verkaufen wollen, seien es die Zeugens oder all die anderen oben erwähnten.

     

     

     

    Ich weis, dass das für viele von Euch nichts Neues ist. Aber es ist besser als nichts.

     

    I love you (fast) all,

     

     

     

    Euer Störti

     

     

     

    1. Meereswoge

      Guten Morgen Störti!  Schön, das Du wieder anfängst zu schreiben. Ich dachte auch die Technik spinnt. Deinen Gedanken, daß die Aufrichtigkeit die Gefährtin der Wahrheit ist, fand ich sehr passend. Kürzlich las ich wieder mal das für mich sehr beeindruckende Gebet aus Dan 9.Er ist für mich einer der aufrichtigsten, demütigsten, vertrauenden Männer, die ich aus der Bibel kenne.Dies zeigt sein Gebet. Er war Israeliten,er nahm alle Schuld mit auf sich, als er  bestimmt 20 mal im Gebet die WIR Form gebrauchte....wir haben gesündigt! Wir haben nicht auf dich gehört, wir, wir,wir.....dann die Reue für sein Volk in Sack und Asche. UNS stand die Schamröte im Gesicht (Vers 7)...Wir haben dir die Treue gebrochen.... Du bist im Recht....wir haben dich, unseren Gott nicht besänftigt.....usw

      Dann die demütige Bitte, uns zu vergeben, seine Augen und Ohren zu öffnen. Um deiner selbst willen sein Licht wieder leuchten zu lassen. Nicht im Vertrauen auf unsere guten Taten, sondern im Vertrauen auf dein Erbarmen, vergib uns....(18b)

      Wir heute stehen nicht von Geburt an unter dem Bund zu Gottes Volk zu gehören, dennoch steigt vielen von uns die schamröte ins Gesicht, gr Traurigkeit über die Vergangenheit und Gegenwart über das Volk, was sich den Namen ZJ gab und dadurch besondere Verantwortung auf sich geladen hat, und unglaublich versagt hat.....Irgendwann reicht es und das eigene Gewissen kann es nicht mehr tragen....Ausweg: Eigene Reue in Sack und Asche und Offb. 18:4

      Mit diesem demütigen Gebet grüße ich Euch Alle.....Meereswoge

    2. Nachdenker an Störti

      An Störti,

      Du weißt doch wie es jetzt im Frühling ist.

      Die Sonne lacht, die Vöglein zwitschern, da sitzen wir im Garten und wolln ein Bierchen pitschern. Wir stehen beim Metzger vorm Kühlregal und überlegen welche Wurst sollst heut sein, welch ne Qual und ehrlich gesagt da ist uns die Org sch...egal.

      Der Grill, der glüht, die Steaks die schwenken, da woln wir auch Mal an was andres denken.

      Sei gegrüßt

      Nachdenker

      1. Störtebeker

         

        Danke für Feedback, Meereswoge, Ulla, Nachdenker und auch Lili für deinen Anruf deswegen. Ja, wir brauchen einander doch oder?

         

        Lieber Nachdenker,

         

        das hast du aber schön gedichtet. Und Recht hast du! Wo du recht hast, hast du nun mal recht. Und wer Recht hat, gibt einen aus. Alte norddeutsche Bauernregel!

         

        Greetings to your family and all honestheartet.

         

         

         

        Euer Störti

         

         

         

        1. Nachdenker an Störti

          Nachdenker an Störti,

          Na dann komm doch einfach vorbei. Kann dir natürlich auch einen per WLAN ausgeben.????

          Nachdenker

           

           

           

  10. Petrus111

    Liebe Freunde,

    das ist mal wieder so ein Artikel, da könnte ich mich richtig aufregen!

    Ich zitiere das Zitat aus Absatz 1: Wie können wir uns davor schützen, uns mit negativen Wesenszügen zu infizieren, wenn wir anderen in geistiger Hinsicht helfen?“

    Allein die Wortwahl!

    "Infizieren" heißt: die anderen sind krank, ich könnte mich anstecken - sie sind eine Gefahr für mich!

    Wenn wir es mal klar nehmen, dann ist das die Rhetorik von autoritären Regimen, die andere Menschen als "ansteckend" diskriminiert.

    Fakt ist: es gibt weltweit 200.000.000 verfolgte Christen - und die wenigsten davon sind JZ.

    Fakt ist: JZ scheren sich nicht die Bohne um das Gemeinwohl, behaupten aber, dass sie durch ihr missionarisches Werk das einzige tun, was überhaupt in dieser Welt Sinn macht.

    Fakt ist auch: die Menschen sind unvollkommen, richten auf dieser Welt viel Schaden an und es gibt viel Elend. Aber JZ sind kein Deut besser als der Rest der Welt; die Probleme werden lediglich kaschiert/verborgen/geleugnet.

    Wenn man jeden aus der Gemeinschaft ausschließt, der ein Problem mit der Moral, Drogen oder der Ehrlichkeit hat, dann ist man natürlich als Gemeinschaft auch ziemlich clean und kann von sich behaupten, dass es sowas IN der Gemeinschaft nicht gibt.

    JZ saugen die sie umgebende Welt aus, sehen zu, möglichst wenig in die Systeme einzuzahlen und möglichst viel rauszuholen - und erklären den Rest der Welt für gottlos, obwohl sie es konkret ablehnen, Taten der Nächstenliebe zu tun, wie es karitative, kirchliche, ehrenamtliche Verbände machen. Und die eigenen Mitglieder der JZ merken es nicht, weil ihnen nicht erlaubt wird, einen Blick in die "böse Welt" zu werfen, obwohl das, was ich hier beschreibe, wirklich um sie herum und in ihrer unmittelbaren Nähe geschieht.

    Wieso rufen JZ die Polizei, wenn sie überfallen werden? Soll jemand anders Blutschuld auf sich laden, um einen JZ zu schützen? Wieso rufen sie die Feuerwehr, wenn sie diese doch als Einrichtung Satans bezeichnen, die so tut, als rette sie was am System und dadurch gegen das Königreich Gottes arbeitet? Wieso lassen sich JZ in kirchlichen Krankenhäusern operieren und in kirchlichen Altenheimen pflegen? Wieso haben sie nicht wenigstens für sich selber eine gottgefällige soziale Infrastruktur, statt die böse Welt zu benutzen?

    O.k. - ich reg mich nicht weiter auf.

    beste Grüße

    Petrus111

    1. HUPSI

      Lieber Petrus 111,

      da erinnere ich mich gleich wieder an eine Begebenheit, als mich ein überschwänglich agitierender Funktionär -sprich Ältester- vom Segen Gottes überzeugen wollte, der auf der "Organisation Gottes" angeblich ruhen würde.

      Du schriebst:

      JZ saugen die sie umgebende Welt aus, sehen zu, möglichst wenig in die Systeme einzuzahlen und möglichst viel rauszuholen - und erklären den Rest der Welt für gottlos, obwohl sie es konkret ablehnen, Taten der Nächstenliebe zu tun, wie es karitative, kirchliche, ehrenamtliche Verbände machen. 

      Er nannte es Jesaja 60:16
      ... du wirst die Milch der Völker saugen, und Könige werden dich an ihrer Brust nähren. Dann wirst du erkennen, dass ich, der Herr, der starke Gott Jakobs, dein Retter und Befreier bin. 
      Ist doch toll. Diese isolierte Aussage aus Jesaja legitimiert den kostenlosen Notruf bei der Feuerwehr, den Anruf bei der Polizei.

      Das gilt als Saugen der"Milch der (weltlichen) Könige".

      .... ist pervers.

      Diese Menschen, die dort ihren Beruf ausüben, als Feuerwehrleute, oder in anderen grundlegend nächstenliebenden Berufen dienende Menschen , die oft nicht zu Hause sind, werden

      -nach drei vergeblichen Klingelattacken -

      als eine sogenannte ewige NH Adresse, als "bearbeitet" gewertet... Pech gehabt.

      Botschaft nicht gehört, nicht im Straßendienst zugehört, nicht bei jw Org um ein Bibelstudium gebeten, am Trollistand desinteressiert vorbei gelaufen, tja, das wars dann mit der Chance auf ewiges Leben... Leider.

      Naaaajaaaa, ein Glück dass es so nicht kommt. Ich danke all den Menschen in diesen Berufen, und nie werde ich mich damit arrangieren, sie so "zeugisch" als böse Welt zu sehen, die man ohne Respekt aussaugen darf. Und ich werde keinen Menschen diese Organisation ans Herz legen, die solche Dinge lehrt.

      Davor zu warnen, das ist mein Predigtdienst.

      Die Hupsi

    2. O.W.Schön@Petrus111

      JW.Org: Einfach der Wahnsinn!

      Lieber Petrus 111,

      Jehovas Zeugen spenden und bauen wie die Wahnsinnigen, predigen wie wahnsinnig und sind einfach nur der blanke Wahnsinn!

      In ihrem Selbstverständnis können unmöglich 200.000.000 Christen verfolgt werden, denn es gibt ja nur rund 8,5 Millionen wahre Zeugen-Christen; die anderen werden zwar um ihres Glaubens willen verfolgt und getötet, sind aber keine Christen!!!??? Einfach der helle Wahnsinn!

      Ein Bibellexikon definiert den Zeugen-Wahn punktgenau:

      "Wahn. Der Wahn ist Ausdruck einer krankhaften Fehlbeurteilung der Realität. Diese Fehlbeurteilung führt zu einer persönlich gültigen, durch die Umwelt nicht korrigierbaren, starren Überzeugung von der eigenen Lebenswirklichkeit. Das Fehlurteil wird auch dann aufrechterhalten, wenn dieses im völligen Widerspruch zu Wirklichkeit und Erfahrung der Mitmenschen steht."

      "Es besteht im allgemeinen kein Bedürfnis nach Begründung der wahnhaften Überzeugung. Ihre Richtigkeit ist dem Betroffenen unmittelbar bewusst." In diesem Sinne hast Du den Wahnsinn der Zeugen mal wieder herrlich karikiert und trefflich konfrontiert. JW.Org-Gläubige sind einfach der helle Wahnsinn!

      Gruß

      O.W.S.

       

  11. Ⓖ-Ⓔ-Ⓡ-Ⓓ >pit

    "Bruder" kommentierte zum JW.org-Artikel das:

    Die Autoren dieses WT-Artikels möchten, dass wir jeden näheren Kontakt mit Menschen vermeiden, die in der „bösen Welt“ leben, sie sind unserer nicht würdig, ja, noch mehr, sie sind gefährlich für unseren Glauben.

    Da erhebt sich überhaupt die Frage, ist denn jeder Mensch für das Reich Gottes geeignet, passend, willig, würdig...? Bringt denn jeder Mensch die rechten Voraussetzungen mit, oder müssen wir nur clever vorgehen, die 5 - 8-Minutenpredigt in der Zusammenkunft gut eingelernt haben, auch in der Lage sein "Einwände zu überwinden"? Ich erinnere mich an die Schwester die mit mir das HB-studium durchführte: sie war, trotz fortgeschrittenen Alters, attraktiv, liebenswürdig, konnte überzeugend argumentieren, war nicht zu sehr auf die WTG-Literatur gebunden. Bei den Kongressen fiel auf: sie hatte immer neue Täuflinge dabei. Was war ausschlaggebend, das Ziehen des hlg. Geistes, oder mehr die Persönlichkeit der Verkündigerin?

     

    Da kommen  wir zu der Frage, die "pit" vor einigen Tagen stellte, gibt es eine Herauswahl die Gott selbst vornimmt, oder ist es dem Zufall überlassen, ist jeder Mensch Kandidat, ist jede Gemeinschaft passend um dort zu einem Gottfinder zu werden, egal wie falsch die dort auch lehren und prophezeien? Im Predigtdienst erlebten wir es, Sonntag Vormittag, die Angesprochene an der Wohnungstüre sagte: "Ich kann ihnen jetzt nicht zuhören, sonst brennt mein Braten am Herd an". Ich dachte meist: "Schade, die Dame hat eine große Chance auf ewiges Leben versäumt". Werden so die echten Christen aus der Menschenwelt herausgefiltert? Jesus:

    Matthäus 10,5-15

    5 Diese zwölf sandte Jesus aus und befahl ihnen und sprach: Geht nicht auf einen Weg der Nationen, und geht nicht in eine Stadt der Samariter; 6 geht aber vielmehr zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. 7 Indem ihr aber hingeht, predigt und sprecht: Das Reich der Himmel ist nahe gekommen. 8 Heilt Kranke, [weckt Tote auf,] reinigt Aussätzige, treibt Dämonen aus; umsonst habt ihr empfangen, umsonst gebt. 9 Verschafft euch nicht Gold noch Silber noch Kupfer in eure Gürtel, 10 keine Tasche auf den Weg, noch zwei Leibröcke, noch Sandalen, noch einen Stab; denn der Arbeiter ist seiner Nahrung wert. 11 In welche Stadt aber oder in welches Dorf irgend ihr eintretet, erforscht, wer darin würdig ist; und dort bleibt, bis ihr weggeht. 12 Wenn ihr aber in das Haus eintretet, so grüßt es. 13 Und wenn nun das Haus würdig ist, so komme euer Friede auf dasselbe; wenn es aber nicht würdig ist, so wende sich euer Friede zu euch zurück. 14 Und wer euch nicht aufnehmen, noch eure Worte hören wird – geht hinaus aus jenem Haus oder jener Stadt und schüttelt den Staub von euren Füßen. 15 Wahrlich, ich sage euch, es wird dem Land von Sodom und Gomorra erträglicher ergehen am Tag des Gerichts als jener Stadt.

    Elberfelder Übersetzung (Version 0.8 von bibelkommentare.de)

    "würdig", Scofield: "wert ist" - als Prediger hofften wir auf solche die "willig" sind, "geeignet" für einen Rückbesuch. Sind das auch die Kriterien bei Gott? Sucht dieser nicht eher gezielt, wie es dieser Text zeigt:

    Matthäus 13,11
    Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Weil euch gegeben ist, die Geheimnisse des Reiches der Himmel zu wissen, jenen aber ist es nicht gegeben;

    Ist es u n s gegeben, sind wir nicht die "jenen" - da bleibt die Frage.

    Pit wie siehst  du das, bzw. der "begnadigte Sünder" (Petra)  ¿ so: 

    oder so: ♛ ?
    -( ͡° ͜ʖ ͡°)╯

    1. pit an Gerd

      Lieber Gerd,

      leider kann ich dir die Frage nicht beantworten.

      Du schmeisst den Ball ja einfach zurück, aber an die falsche Adresse.

      Ich geb ihm einen Drall und sage: Niemand.

      Nur jene, die ihre Gewänder weiss gewaschen haben.

      Friede pit

      Ps: Auch hier gilt: Liebe + Gerechtigkeit = G?a?e.

  12. Ulla

    "Reden ist Silber, Schreiben ist Gold!". Das war mein Motto all die Jahre des Schreibens, um stabil zu bleiben. Ich möchte hier eines meiner Gedichte aus meinem ersten Büchlein "Seelenflüge" reinstellen, das sehr gut zu dem Thema "Siehst du den Unterschied?" paßt:

    ZEBRA-Religion (nur schwarz oder weiß)

    Manche Leute / reißen mir das Herz heraus / dafür / dass ich nicht mehr / glauben mag / an einen schlachtenden Gott / und sieben Milliarden Tote / Sie sagen / es wär Gottes Wille / Denn sie wärn die Guten / alle andern wärn schlecht / ZEBRA-Religion / nur schwarz oder weiß ...

    Manche Leute / reißen mir das Herz heraus / sagen meinen Kindern / es wäre Sünde / mit mir zu verkehren /  Ich hätte Gott verlassen / oder er mich / Dass man weggeht von ihnen / empört sie / beleidigt sie / "Wir sind die Guten / alles andere ist schlecht!" / ZEBRA-Religion / nur schwarz oder weiß ...

    Dass ich an Gott noch glaube / zu meinem Christus bete / das könne nicht sein / nicht mit rechten Dingen zugehen / müsse doch "Teufelsfalle" sein / "Herzensfrieden / Seelenruhe? / Das gibts nur bei uns! / Wir sind die Guten / alle andern sind schlecht!" / ZEBRA-Religion / nur schwarz oder weiß ...

    Ihr glaubt es nicht? / Hört uns Aussteiger an / Das gibt es in ECHT ! /

    LG Ulla

     

     

  13. Ömmelchen

    @ Bruder :

    Sehr gute Bloßstellung dieses heuchlerischen und verlogenen Artikels. Sorgfältig ausgearbeitet und die Beweisführung treffsicher auf den Punkt gebracht. Danke für deine Mühe.

    @ RoKo :   Dem ist wohl nichts hinzuzufügen. Liebe gegenüber den eigenen Leuten ist normal. Auch eine gewisse Liebe Fremden gegenüber, z.B. in Form von Spenden oder ehrenamtlicher Arbeit ist lobenswert, aber letztlich nichts übermäßig besonderes. Aber Liebe bzw. liebevolles Handeln gegen feindlich gesinnte Menschen, das ist etwas, was man schlecht aus sich selbst heraus hervorbringen kann; so wie die anderen Formen der Liebe. Diese Liebe kommt von Gott. Nur wer erfüllt ist von Gottes Liebe und Gnade, ja, wer tatsächlich Gott und Christus in sich wohnen lässt, kann Liebe in diesem gottvollkommenen Ausmaß (er-)leben. Ein solcher Mensch bewirkt wahre; göttliche Gerechtigkeit. Alles andere ist nur menschliche Gerechtigkeit bzw. Selbstgerechtigkeit. Das ist der Unterschied. Daran zeigt sich, wer Gottes Geist in sich wirken lässt und wer nicht.

    Euch allen ein ruhiges Wochenende.

  14. RoKo24

    Danke Bruder.

    The Watchtower, 1. Okt. 1952, Seite 599: „Wir müssen [den Ausgeschlossenen] im wahrsten Sinne hassen, das heißt, ihm mit äußerster Abneigung begegnen, ihn als abstoßend, ekelhaft, schmutzig, verachtungswürdig ansehen.“ Oder, WT, 1. Oktober 1993, S. 19, Abs. 15:„Wenn sie solche Schlechtigkeit wählen, …., dann muss ein Christ sie als solche hassen“.

    Eine faszinierende Wortwendung die mir bislang als Text unbekant war. Infolge Handlungen aber nicht, das pflegen Zeugen Jehovas regelmäßig in aller Härte wie dieses Video zeigt und eine Versammlung einem Teenager applaudiert, weil sie ihre Schwester meidet und Hass bekundet. https://www.youtube.com/watch?v=WdK6fEskKXc Speise vom t.u.v.Sklave, zitiert aus dem JW-Broadcasting 03/2018 "der im Gebet den Geist Jehovas erhalten hat, denn Gott vertraut dem Sklaven. Der Sklave sagt immer das richtige und führt die Verkündiger im Worte Gottes! So vortrefflich, dass man ihm vertrauen muss!" Nun muss man ernsthaft hinterfragen, warum Jesu Worte vom Licht des Sklaven so stark variieren? Denn der Inhalt ist gegensätzlich, mehr geht ja faktisch gar nicht! Die Inhalte sind soweit entfernt wie der Nordpool vom Südpool.

    Mat 5:43 -48 mir gefällt die Übersetzung in der Guten Nachricht Bibel (NWÜ hier nachlesbar)

    Den Willen Gottes im Gesetz ganz ernst nehmen ...
    ... beim Gebot, den Mitmenschen zu lieben
    43 »Ihr wisst, dass es heißt: ›Liebe deinen Mitmenschen; hasse deinen Feind.‹ 44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für alle, die euch verfolgen. 45 So erweist ihr euch als Kinder eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne scheinen auf böse Menschen wie auf gute, und er lässt es regnen auf alle, ob sie ihn ehren oder verachten. 46 Wie könnt ihr von Gott eine Belohnung erwarten, wenn ihr nur die liebt, die euch ebenfalls lieben? Das tun auch die Betrüger! 47 Was ist denn schon Besonderes daran, wenn ihr nur zu euresgleichen freundlich seid? Das tun auch die, die Gott nicht kennen! 48 Nein, wie die Liebe eures Vaters im Himmel, so soll auch eure Liebe sein: vollkommen und ungeteilt.«

    Jesus zitiert hier den  Wortlaut des mosaischen Gesetzes (3.Mose 19,18) und sagt wie oft erwähnt, dass Jesu Nachfolger insbesondere daran erkennbar wären, wenn sie die besondere Form der Liebe haben. Richtig? Paulus zitiert Jesu Worte in 1. Kor 13

    1 Wenn ich in den Zungensprachen der Menschen und der Engel reden könnte, aber die Liebe nicht besäße, so wäre ich nur ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.
    2 Und wenn ich die Gabe prophetischer Rede besäße und alle Geheimnisse wüßte und alle Erkenntnis und wenn ich allen Glauben besäße, so daß ich Berge versetzen könnte, aber die Liebe mir fehlte, so wäre ich nichts. 3 Und wenn ich alle meine Habe (an die Armen) austeilte und meinen Leib dem Feuertode preisgäbe, aber keine Liebe besäße, so würde es mir nichts nützen. 4 Die Liebe ist langmütig, ist gütig; die Liebe ist frei von Eifersucht (und Neid), die Liebe prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf, 5 sie ist nicht rücksichtslos, sie sucht nicht den eigenen Vorteil, läßt sich nicht erbittern, rechnet das Böse nicht an; 6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, freut sich vielmehr (im Bunde) mit der Wahrheit; 7 sie deckt alles zu, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erträgt alles. 8 Die Liebe hört niemals auf.

    Nur sieht man das bei Zeugen Jehovas nicht. Dieses biblische Merkmal verstehen Zeugen Jehovas nicht. Sie sprechen immer davon, wenden die Dinge im Leben nicht an. Verstehen  sie es nicht? Wieder Gute Nachricht: Mat 15:8,9 ›Dieses Volk ehrt mich nur mit Worten, sagt Gott, aber mit dem Herzen ist es weit weg von mir. 9 Ihr ganzer Gottesdienst ist sinnlos, denn sie lehren nur Gebote, die sich Menschen ausgedacht haben.‹

    Ihr ganzer Gottesdienst ist sinnlos, denn sie lehren nur Gebote, die sich Menschen ausgedacht haben.

    Nicht einmal ein Großteil der Ältesten (älterer Männer, die nach 1. Tim 3:1 "untadelig, gesunden Sinnes, lehrfähig und vernünftig sein müssen," also einen besonderen Geist bedürfen um Hirten zu sein!) verstehen den wirklichen Sinn dahinter. Älteste, die in vielen Rechtskomiteeverfahren im Gleichlaut nach den Vorgaben des Sklaven viele absurde Richtertätigkeiten nachgehen. Sie jagen dem gar im völligem Wahn regelrecht hinterher und sind vielerorts erpicht, Verfahren anzustängen... Nein! Liebe deckt eine Menge von Sünden zu! Darum sprach Jesus nicht ohne Grund, so wie sie richten, wird es sie selbst ereilen. Gut für jeden Verkündiger, der diese bibischen Grundlehren verstanden hat:
    ...aber die Liebe mir fehlte, so wäre ich nichts!
    ...aber keine Liebe besäße, so würde es mir nichts nützen!
    Liebe Grüße RoKo

    1. Omma@RoKo24

      Lieber RoKo,

      zu deinen letzten Gedanken: "Gut für jeden Verkündiger, der diese bibischen Grundlehren verstanden hat:
      ...aber die Liebe mir fehlte, so wäre ich nichts!
      ...aber keine Liebe besäße, so würde es mir nichts nützen!"

      noch einen Spruch, den ich vor kurzem gelesen hatte:

      Zitat:

      Leben ohne Liebe
      Glauben ohne Liebe macht fanatisch.
      Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich.
      Ordnung ohne Liebe macht kleinlich.
      Macht ohne Liebe macht gewalttätig.
      Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart.
      Ein Leben ohne Liebe macht krank.

      Zitat Ende.

      Ganz liebe Grüße senden dir Omma und Oppa

      1. pit an Omma

        Liebe Omma,

        einer fehlt.

        Was ist Gerechtigkeit und Liebe?

        Was ist gerecht ohne Liebe? Wie kann etwas gerecht sein, ohne Liebe?

        Ist nicht die Gerechtigkeit der einen Seite immer auch die Ungerechtigkeit der Anderen?

        Das kann wohl keiner von uns erklären. Da braucht es unseren gütigen Vater und seinen Sohn dafür.

        Friede pit

        1. Omma@pit

          Lieber pit,

          du fragst: "... einer fehlt.

          Was ist Gerechtigkeit und Liebe? ......

          Ist nicht die Gerechtigkeit der einen Seite immer auch die Ungerechtigkeit der Anderen?"

          Ach, lieber pit, habe gedacht, forsche mal ein wenig darüber nach ..... Jetzt klingelt mir der Kopf, vor "lauter Gerechtigkeit".  😉

          Einen Gedanken möchte ich aber doch noch anfügen, den ich gefunden habe, ein Bibeltext der mir sehr zu Herzen ging:

          Römer 1:16+17   (NGÜ)
          16 Zu dieser Botschaft bekenne ich mich offen und ohne mich zu schämen, denn das Evangelium ist die Kraft Gottes, die jedem, der glaubt, Rettung bringt. Das gilt zunächst für die Juden, es gilt aber auch für jeden anderen Menschen.
          17 Denn im Evangelium zeigt uns Gott seine Gerechtigkeit, eine Gerechtigkeit, zu der man durch den Glauben Zugang hat; sie kommt dem zugute, der ihm vertraut. Darum heißt es in der Schrift: »Der Gerechte wird leben, weil er glaubt.«

          Danke für deinen Kommentar, ich hatte nicht mehr damit gerechnet, dass sich nach zwei Wochen noch jemand dazu äußert.

          Es grüßen dich ganz herzlich Omma und Oppa

        2. Boas@Omma, Oppa, RoKo

          Liebe Omma, Oppa und RoK,

          wie war das: "...ich hatte nicht mehr damit gerechnet, dass sich nach zwei Wochen noch jemand dazu äußert." Ich habe mir alle beide obigen Kommentare von Euch (RoKo und Omma) abgespeichert, damit ich sie niemals wieder vergesse. So gut habe ich sie empfunden. Manchmal verkennt man, wie Kommentare aufgenommen werden. Und wie sehr man sie schätzt, auch wenn keine Rückmeldung kommt. Was soll man dazu noch hinzufügen. Euere Gedanken kann ich nicht verbessern... Sorry

          Es grüßt Euch euer Bruder im Geiste

        3. Omma an Boas

          Mein lieber Boas,

          jetzt hast du mich aber beschämt.  Ja, manchmal müsste man Mäuschen spielen können.

          Habe gerade eine Mail beantwortet, von einer lieben BI-Schwester, sie hatte alte Kommentare von uns gelesen, müssten so um die eineinhalb Jahre alt gewesen sein. Es hatte sie bewogen uns zu schreiben.

          Ja, vielleicht denkt man einfach nicht immer positiv genug.

          Da fällt mir noch folgendes ein, was meinst du, wieviel private Post mich erreicht hat, um mir zu erklären, wie du diesen Kommentar gemeint hattest:

          http://www.bruderinfo-aktuell.org/index.php/ueber-die-pflicht-zum-ungehorsam-ein-brief-an-einen-freund/comment-page-1/#comment-33270

          Nach so viel Nachhilfestunden, hat das jetzt auch eine alte Omma begriffen.

          Ganz liebe Grüße, auch an deinen Papa, senden Omma und Oppa

        4. RoKo

          Ihr Lieben, Letztlich geht es immer um Liebe. Sie ist der Pfeiler in allem und darauf stützt sich die biblische Hoffnung. Dies behandelt auch der nächste Artikel oder Blog. Wie sagt es die TV-Werbung, Liebe und diese Dinge kann man nicht kaufen, für alles andere gibt es ....card

          LG RoKo

          Boas, ich hab Dir was gemailt. 🙂

        5. pit an Omma und Oppa

          Liebe Omma und Oppa,

          ich will es erklären, wie ich das mein. (kleine Übersicht meines Glaubens)

          Erstmal gilt es die beiden Seiten zu sehen.

          Da ist die Seite Gottes, da der Menschen.

          Der Vater ist immer gerecht. Die Menschen sind immer und stets ungerecht in den Augen des Vaters.

          Wie also konnte diese Kluft überwunden werden?

          Das geschah im letzten Äon.

          Der, der ohne jeden Tadel war, wurde angeklagt und hingerichtet. Der Einzige ohne Sünde.

          Hier steckt die Ungerechtigkeit drinnen, begangen am Gerechten.

          So wurde das möglich, was der Sohn uns vorher sagte: In 3 Tagen werde ich den Tempel wieder aufbauen.

          Wie wir wissen durfte kein gewöhlicher Israelit in das Allerheiligste des Tempels.

          Nur ein paar Auserwählte durften das.

          Als der Vorhang im Tempel zerriss stürzte der Tempel und wurde für die vorherige Anbetung Gottes unbraubar.

          Das war zum Todeszeitpunkt unseres Herrn. Der Vater selbst zerriss ihn, so meine Meinung.

          Nach der Auferstehung des Herrn ging Er erstmal ein in die "Ewigkeit", so nennt sich die rechte Gottes, oder auch die Unendlichkeit, je nach Usus. Sieht der Eine so, der Andere so. Null Problem.

          Der Herr wurde so zur Brücke zu Gott und der Tempel war in der "Ewigkeit" neu errichtet.

          3 Tage spielen in der Unendlichkeit keine Rolle und sind nur von Menschen als Zeit erkennbar, aber ausserhalb der Zeit???

          Von "nun" an konnte sich jeder Mensch durch den Herrn an den Vater wenden und zu IHM beten, ohne jeden Vorbehalt.

          Und allen, die das glauben, gab Er das Vorrecht, Kinder Gottes zu werden.

          Somit steht schon von vorneherein für JEDEN Christen eine Wohnung bereit. Er braucht sie nur zu beziehen.

          Zurück zur Ungerechtigkeit.

          Das Anprangern und Verurteilen unseres Herrn war die grösste Ungerechtigkeit, die man nur ausführen kann im ganzen Universum. Da geht nichts mehr drüber an Sünde. Sündiger geht es nicht mehr.

          Und doch sagte unser Herr: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.

          Er, der dies erleiden musste ist UNS zur Gerechtigkeit geworden.

          Da braucht ihr dann ein ganz neues Argument, wenn ihr die Sünde gegen den Heiligen Geist darüber stellen wollt. Bin gespannt.

          Das gilt natürlich nicht für euch Beide, meine liebe Omma und Oppa. Ich mein die Halbgesetzeslehrer müssen ja dafür ne Argumentation finden, sonst platzt ihr Bild.

          So jetzt mach ich mal Schluss ihr Lieben. Bin noch reichlich erschöpft von meiner letzten OP und muss mal wieder zurücktreten.

          Friede pit

        6. Omma@pit

          Lieber pit,

          du hast sehr interessante Gedanken geäußert, danke für deine Offenheit, ich werde die  Erklärungen deines Glaubens weiter durchdenken.

          Für dich aber jetzt erst einmal:   GUTE BESSERUNG!!!   Höre auf dich, und wenn du merkst, dass du noch reichlich erschöpft bist von deiner letzten OP, dann nimm deine Körpersignale ernst!  Wir gönnen dir von Herzen die Ruhe und Erholung, die du brauchst.

          Ganz liebe, von Herzen kommende Grüße senden dir  Omma und Oppa

        7. pit an Omma und Oppa

          Liebe Omma, lieber Oppa.

          Ich kenn euch überhaupt nicht, aber ihr seid mir so ans Herz gewachsen, das könnt ihr garnicht glauben.

          Vielleicht hab ich mich deshalb geöffnet und weil ich besser jetzt schreib.

          Mich hats schon wieder rausgeschmissen aus dem Bett, sehter an der Zeit.

          Mit Ausruhen und Erholen ist also nicht heute.

          Ich wollte euch ein wenig mit der Ewigkeit vertraut machen.

          Ich weiss ja, dass ihr nicht auf der Brotsuppen hergeschwommen seid, aber viele der Neuen hier haben die kleine Excursion noch nicht bekommen.

          Was ist Ewigkeit?

          Da werden 2 Begriffe erstmal durcheinander gebracht da die Bibel 2 Ewigkeiten kennt.

          Die werden im hebräischen mit OLAM und im griechischen mit Äon umschrieben.

          Gleicher Begriff, 2 Sprachen, synonym und äquivalent.

          Und obwohl das so ist werden die synonymen Begriffe in 2 Aspekten besprochen.

          Da ist zum einen die "Ewigkeit" Gottes.

          Und zum Anderen das Zeitalter der Menschheit.

          Ob die Bibel an den Textstellen unter OLAM oder Äon die Ewigkeit Gottes oder ein Zeitalter der Menschheit meint, lässt sich nur aus dem direkten Kontext, dem Bezug und dem Restbild der Schrift definieren.

          Das heist: Jede Textstelle, in der OLAM oder Äon auftaucht und zu irgendwelchen Theorien missbraucht werden soll, muss schon vorher untersucht werden, um ein plastisches Resultat zu erzielen.

          Man hüte sich vor den Durcheinanderwerfer.

          Wie soll man dem Begriff auf die Spur kommen?

          Ok. Erstmal die "Ewigkeit" Gottes.

          In das Deutsche übersetzt ergeben Aön der Äonen keinen Sinn.

          Eine Ewigkeit ist ewig, das heisst, sie vergeht nicht und nimmt nie ein Ende, wie in der Mathematik 2 Paralelle, die sich in der Unendlichkeit "vielleicht" schneiden könnten.

          Die absolut gegenteilige Meinung könnt ihr hier

          http://konkordant.de/ewig.html

          lesen.

          Da geht bei mir schon wieder alles durcheinander.

          Ich weiss nicht, was die alten Hebräer für ein Weltbild hatten und ich glaub auch nicht, dass es jemand anderer weiss.

          Aber meine Meinung ist hier nicht entscheidend und so stell ich das Thema ad Acta.

          Ihr Lieben ich kann euch das einfach nicht sagen, da ich es nicht weiss.

          Aber da ich schon soweit geschrieben habe, lass ich das jetzt auch soweit stehen.

          Gibt euch ja auch eine Auskunft über meine Vorgehensweise.

          Und die ist banal. Das können andere viel besser. Deshalb überlass ich das Feld M.N.

          Friede pit

           

           

        8. pit an Omma und Oppa

          Liebe Omma und lieber Oppa,

          ich hab noch einen Gedanken für euch, der mir grad durch den Kopf geht.

          Ich kenne jetzt schon einige Leute hier ganz gut, obwohl mir Viele noch nie begegnet sind.

          Wenn ich so drüber nachdenke komm ich zu dem Schluss, der nicht allen so bewusst sein dürfte.

          BI ist das Portal der Kinder Gottes.

          Und da geht es nicht um Meinungsverschiedenheiten, da geht es darum, wie die Einzelnen ihre Unterschiedlichkeit ausleben.

          Jeder sei in seiner Auslegung der Schrift wahrhaftig.

          Russel hatte auch einen guten Ansatz, ganz am Anfang. Worin lag sein Scheitern?

          Als er gesehen hat, das seine Prophetiemodelle alle auf den Mist gehören und er sich grundlegend getäuscht hatte, wie reagierte er?

          Er rettete sich in Selbstbetrug um eine Ideologie zu stützen, die nicht zu stützen war.

          Dadurch verlor er seine Wahrhaftigkeit vor Gott.

          Drum lasst uns nicht denselben Fehler machen. Niemals die Wahrhaftigkeit verlieren, denn was dabei rauskommt, ist das, was uns allen von Kindheit auf geschadet hat, eine Sektenideologie ohne gleichen.

          Ich schimpfe wohl ganz selten auf die Zeugen und ein Schimpfen soll es auch diesmal nicht sein.

          Unser Herr hat es uns vorgelebt, wie Er mit sowas umgegangen ist.

          Sie haben mir viel Leid zugefügt und sie haben mir 75er jegliches Lebenskonstrukt vermasselt, mit ihrer Falschprophetie. Das ist nicht vergessen.

          Trotzdem sehe ich in vielen noch die Wahrhaftigkeit. Und die, die ihre Wahrhaftigkeit nicht an der Versammlungsgarderobe abgegeben haben, denen verzeih ich nur zu gern.

          Aber die Funktionäre, die im Namen Gottes reden und nicht Wahrhaftig sind, denen verzeih ich nicht. Und zwar, weil sie wissen was sie tun. Die sind reif für das Gericht.

          Der Herr hat seinen Häschern vergeben, weil sie nicht wussten, was sie tun, doch diese wissen es. Das ist der Unterschied.

          Wir haben ja hier öfters unterschiedliche Meinungen. Doch lasst uns daran denken, das jeder, der hier schreibt ein Kind Gottes ist.

          Und nicht auf seiner Meinung zu bestehen ist schon eine gute Eigenschaft, gepaart mit Wahrhaftigkeit.

          Friede pit

           

        9. Omma@pit

          Lieber pit,

          danke für deine lieben Worte! Ja, wir können uns auch lieb gewinnen, ohne uns persönlich zu kennen, und ohne unsere Realnamen zu wissen. Unsere Kommentare sind wie Mosaiksteinchen, wenn genug zusammenkommen (und wir ehrlich sind), erkennt man ein Bild unserer Persönlichkeit, wenn auch nicht gestochen scharf.

          Bei dir sehe ich einen sehr nachdenklichen Menschen, in dem Sinne, aufrichtig nachzuforschen und sich dann Gedanken darüber zu machen. Es ehrt dich, dass du zugibst, manchmal an einen Punkt zu gelangen, wo du dann auch nicht weiter kommst. So ergeht es uns auch.  Ich muss gerade an den Prediger denken:

          Prediger 8:16+17   (Hoffnung für alle)

          16-17 Ich bemühte mich, die Weisheit kennen zu lernen und das Tun und Treiben auf dieser Welt zu verstehen. Doch ich musste einsehen: Was Gott tut und auf der Welt geschehen lässt, kann der Mensch nicht vollständig begreifen, selbst wenn er sich Tag und Nacht keinen Schlaf gönnt. So sehr er sich auch anstrengt, alles zu erforschen, er wird es nicht ergründen! Und wenn ein weiser Mensch behauptet, er könne das alles verstehen, dann irrt er sich!

          Du hast in deinem zweiten Kommentar einen sehr schönen Gedanken ausgesprochen: "BI ist das Portal der Kinder Gottes."  Diesen Gedanken, dass wir Kinder Gottes sein dürfen, hatten wir schon oft in der Bibel gelesen, aber erst in den letzten Tagen, haben wir diese Worte mit unserem Herzen erfasst.

          Jesus hatte ja versprochen:

          Johannes 14:16,17+20   (NGÜ)
          16 Und der Vater wird euch ´an meiner Stelle` einen anderen Helfer geben, der für immer bei euch sein wird; ich werde ihn darum bitten.
          17 Er wird euch den Geist der Wahrheit geben, den die Welt nicht bekommen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. Aber ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.

          20 An jenem Tag werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und dass ihr in mir seid und ich in euch bin.

          So konnte auch Paulus folgendes schreiben:

          Römer 8:14+15   (NGÜ)

          14 Alle, die sich von Gottes Geist leiten lassen, sind seine Söhne ´und Töchter`.
          15 Denn der Geist, den ihr empfangen habt, macht euch nicht zu Sklaven, sodass ihr von neuem in Angst und Furcht leben müsstet; er hat euch zu Söhnen und Töchtern gemacht, und durch ihn rufen wir, ´wenn wir beten`: »Abba, Vater!«

          Du schreibst zum Schluss: "Wir haben ja hier öfters unterschiedliche Meinungen. Doch lasst uns daran denken, das jeder, der hier schreibt ein Kind Gottes ist."

          Ja, lieber pit, du hast Recht, wir sind hier alles Geschwister, wir haben zwar alle unsere Unvollkommenheiten, aber wir dürfen alle, als Kinder Gottes, unseren Himmlischen Vater als "Abba, Vater" anrufen.

          Sei ganz lieb gegrüßt von Omma und Oppa

        10. pit an Omma und Oppa

          Liebe Omma, lieber Oppa,

          amen.

          Das kann ich unterschreiben.

          Was ist der göttliche Standart für die Kinder Gottes?

          "Wer meine Gebote hält...", sagt unser Herr.

          Alle Kinder Gottes sind im Umgang miteinander bemüht die 2 Gebote der Liebe zu halten.

          Dass das natürlich nur theoretisch gelingen kann, davon weiss schon Paulus sein Leid zu klagen: "Das Gute, das ich will, vermag ich nicht. Das Böse, das ich nicht will, vollbringe ich."

          "Wer wird mich retten?"

          "Der Herr vermags durch sein Opfer."

          Er wusste, dass er es nicht kann und das alle anderen das auch nicht können, sonst wäre das Opfer unseres Herrn ja überflüssig gewesen. Aber bemühen kann man sich.

          Und so wird das Bemühen, gepaart mit Wahrhaftigkeit, zum Standart jedes Christen (Kind Gottes).

          "Jedem Menschen Recht getan,

          ist eine Kunst, die Niemand kann."

          In diesem Sprichwort steckt ein Kern der Wahrheit, aber nicht die Wahrheit selbst.

          Der Kern: Ja, es ist richtig, dass das so ist.

          Die Wahrheit: Es ist nur deshalb richtig, weil nicht alle Menschen Kinder Gottes sind.

          Wären alle Menschen Kinder Gottes würde sich die Welt schlagartig wandeln.

          Ein KG würde niemals unversöhnlich zu einem anderen KG sagen: "Mit dir rede ich nicht mehr."

          Damit wären alle Kriege beendet.

          Ein KG würde niemals ein anderes KG töten. Alle Schlachten und alles Morden würde aufhören.

          Kein KG würde ein anderes KG betrügen. Der Welthandel würde eingestellt. Güter gibt es umsonst.

          Kein KG würde einem anderen KG beim Verhungern zusehen. Lebensmittel für alle, umsonst.

          Die Völkerwanderung auf diesem Planeten wäre beendet.

          Und so weiter und so fort.

          Warum aber geschieht das nicht? Ganz einfach: Nicht alle Menschen sind KG.

          Die Gesellschaftsstrukturen unserer globalen Gesellschaft sind alle pyramidal aufgebaut.

          KG gibt es nur in den unteren Ebenen der Pyramiden.

          Warum kommen sie denn nicht nach oben?

          Weil sie nicht rücksichtslos sind.

          Du kommst nur nach oben, wenn du die Ellenbogen ausfährst.

          Kannst du da an Boshaftigkeit nicht mithalten, kommst du auch nicht hoch.

          Und weil oben keine KG sind, beherrscht das Böse (was das ist beschreibt Dr. Hans Joachim Maas in https://www.youtube.com/watch?v=-9uzHR2rYro )

          die Spitzen der Pyramiden.

          Je weiter herunter und hinein in unser tägliches Umfeld sich diese Strucktur in unser Leben hineinwirkt, desto psychopathischer wird unser Dasein.

          Dagen können die KG nichts machen und sie machen auch nichts dagegen.

          Das wird sich erst ändern, wenn der Herr kommt.

          Er ändert, nicht wir. (Das heisst nicht, dass die KG nichts bewirken können. Bitte nicht verwechseln.)

          Friede pit

          Ps: demnächst: die Sintflutsaga und wie sie mit der Neuzeit vergleichbar ist.

           

           

        11. pit an Omma und Oppa

          Liebe Omma, lieber Oppa,

          fröhliche Grüsse aus Nordhessen und das Heil unseres Herrn.

          Kurzer Nachtrag zu den pyramidalen Sytemen dieser Welt. (für alle, die das nicht kennen. Alter Schmarn für alle, die es bereits kennen. 🙂 )

          Auf jeder höheren Ebene ist weniger Platz als auf der Unteren. Mathematischer Vorgang. Sie verspitzt sich ja nach oben.

          Der Einzelne kann also nur dann auf die nächsthöhere Ebene gelangen, wenn er es vermag, sich gegen seine Konkurenz durchzusetzen.

          Und das ist der Grund warum die Kinder Gottes da nicht hochkommen.

          Denn die Nächstenliebe kann nur im Miteinander und NIEMALS in der Konkurenz gelebt werden.

          Fried pit

        12. Omma@pit

          Danke, lieber pit,

          ebenfalls ganz liebe Grüße zurück, aus Nordfriesland.  🙂   🙂

          Bin etwas müde, denn wir hatten heute Nacht ein starkes Gewitter, mit Hagel und Starkregen.  Das wunderschöne Schauspiel der nahen Blitze mussten wir uns einfach ansehen, und das ununterbrochene Grollen war schon beeindruckend.

          Jetzt habe ich noch einige Mails zu beantworten, so wie es die Kräfte zulassen.

          Für dich einen wunderschönen Tag und viel Gesundheit!

          Ganz liebe Grüße von Omma und Oppa

           

        13. pit an Omma und Oppa

          Liebe Omma, lieber Oppa,

          die vorsintflutliche Geschichte lässt sich nicht so leicht einordnen.

          Nur ein paar Texte berichten davon.
          Noah vor der großen Flut
           

          6 1 Als die Menschen immer zahlreicher wurden und sich auf der Erde ausbreiteten, 2 sahen die Gottessöhne*, wie schön die Töchter der Menschen waren, und nahmen sich die zu Frauen, die ihnen gefielen. 3 Da sagte Jahwe: "Mein Geist soll nicht für immer in diesen sterblichen Menschen bleiben. Ich gebe ihnen noch eine Frist* von 120 Jahren." 4 Damals lebten die Gewaltigen auf der Erde und auch dann noch, als die Gottessöhne Kinder mit den Menschentöchtern hatten. Das waren die Helden der Vorzeit, berühmte Männer.

           
          6,2: Gottessöhne. Der Begriff kann in der Bibel sowohl Engelwesen als auch Menschen bezeichnen. Vielleicht bezieht er sich hier auf damalige despotische Herrscher, die sich Städte bauen ließen und den Lebensstil und die Grausamkeit Lamechs nachahmten. Sie fingen an, sich Göttersöhne zu nennen und hatten Umgang mit dämonischen Mächten (vergleiche Hesekiel 28,11-15; Daniel 10,13). Gegen die Deutung, dass es sich bei ihnen um Engel handeln würde, spricht Matthäus 22,30 und Judas 6-7. Außerdem wären dann Menschen für das bestraft worden, was Engel verschuldet haben. Gegen die Deutung Menschen der Linie Set spricht, dass sie sich eben nicht Töchter Kains, sondern Töchter der Menschen nahmen.
           
          6,3: Frist. Manche Übersetzungen beziehen die 120 Jahre auf das Lebensalter. Das ist aber nicht sinnvoll, weil auch nach der Flut Menschen noch viel älter wurden und Gott ja auch nicht androhte, das Lebensalter zu verringern, sondern die Menschen zu vernichten. Die 120 Jahre beziehen sich eher auf die Zeit bis zur Flut.
           

          5 Jahwe aber sah, wie groß die Bosheit der Menschen auf der Erde war. Ihr ganzes Denken und Streben, alles, was aus ihrem Herzen kam, war immer nur böse. 6 Jahwe bekümmerte es, den Menschen erschaffen zu haben, und es schmerzte ihn bis in sein Innerstes hinein. 7 Er beschloss: "Ich werde den Menschen, den ich geschaffen habe, vom Erdboden wegwischen samt dem Vieh, den Kriechtieren und Vögeln, denn ich bedaure, sie gemacht zu haben." 8 Nur Noah fand Gnade vor Jahwe.

          6,2 Die Engel kamen auf die Erde, verliessen ihren angestammten Platz und zeugten Kinder mit den Frauen der Menschen.

          6,5 Die Bosheit der nachfolgenden Generationen nahm groteske Formen an.

          4 Damals lebten die Gewaltigen auf der Erde und auch dann noch, als die Gottessöhne Kinder mit den Menschentöchtern hatten. Das waren die Helden der Vorzeit, berühmte Männer.

          aus 4 geht nicht direkt hervor, dass die Kinder der Gottessöhne auch die Gewaltigen waren, die zu Helden der Vorzeit wurden, zu berühmten Männern.

          Aber falls es so war und wir in die griechische Mythologie schauen, wären das die Söhne von Zeus etc. also Halbgötter.

          Wenn also dieses genetische Fremdmaterial in die Menschheit eingebracht wurde, wie ist es wieder verschwunden?

          Von Goliath wissen wir, dass er sehr gross war, ein späterer Nachkomme der Nephilim?

          Einer, bei dem die Gene schon verwässert waren?

          Das lässt sich nicht mehr bestimmen, wäre aber Aufgrund der Vererbungslehre denkbar.

          Es ist ja möglich, dass Noahs Linie selbst noch diese Genetik weitergetragen hat, wenn auch nicht aus der 1. Generation heraus. Also latent.

          Ich nehme an, dass die Menschen deshalb so boshaft waren, weil sie die Genetik der Engel in sich trugen und weil sie sich unbesiegbar vorkamen.

          Halbgötter.

          In der griechischen Mythologie werden sie als gut dargestellt. Zwar mit menschlcihen Fehlern behaftet, aber immer bemüht gewisse moralische Regeln einzuhalten.

          Das halte ich für überhöht dargestellt, da der Bibelbericht eben das Gegenteil aussagt.

          Musste Gott die Menschen damals vernichten?

          Ich denke, dass ein normales Leben damals nicht mehr möglich war.

          Wie reagiert der Mensch, wenn er sich unbesiegbar fühlt?

          Nimmt er sich nicht alles, was er begehrt?

          Waren sie nicht Räuber und Diebe, die ihre Nachbarn mit Gewalt unterdrückten und sich Frauen nahmen, wie es ihnen gefiel?

          Egal, wie es im Einzelnen war, sie waren so boshaft, dass es Gott nicht möglich war, sie am Leben zu lassen. Ich weiss nicht, ob ich zu dieser Zeit hätte leben wollen.

          Was macht den modernen Menschen vergleichbar?

          Heute ist es nicht mehr die physikalische Überlegenheit, die den Menschen abheben lässt.

          Heute ist es die Feuerkraft, die der industriell-militärische Komplex zur Verfügung stellt, die den Menschen zum Eroberer, zum Dieb und zum Räuber macht.

          Nix Neues unter der Sonne.

          Friede pit

           

           

           

        14. Boas@Pit

          Lieber Pit,

          auch von mir beste Wünsche zur weiteren Genesung. Und siehe da, schon ist mein begonnenes Worddokument mit guten Kommentaren wieder etwas länger geworden. Deine kurze und leicht verständliche Erklärung über unseren Glauben als Christen sagt doch alles, was wir letzt endlich wissen müssen.

          Und wer gab Dir dieses Verstehen? War es nicht der heilige Geist, der Dir ermöglicht hat das alles zu verstehen und die Puzzleteile zusammenzufügen, was für Andere ein Rätsel bleibt? Eine Sünde gegen den heiligen Geist wäre m. E., wenn wir das alles verstanden haben, was Du erklärt hast, aber uns gegen dieses große Loskaufopfer entscheiden. Gegen die Gerechtigkeit, die von oben kommt. Dann bleibt für uns kein Schlachtopfer mehr übrig.

          Auch Dir Friede und gute Besserung
          Boas

    2. O.W.Schön@Philipp&Sophia

      Das Haus Gottes wurde im Jahre 70 nach Christus zerstört!

      Lieber Philipp und liebe Sophia,

      ich hätte da mal ne Frage an Euch Zwei: Wie konntet Ihr beide das Bethel, das Haus Gottes besuchen, wenn es das Haus Gottes nach Jesu eigenen Worten nicht mehr gibt?

      Zur Frau am Brunnen sagte der Sohn Gottes in Samaria folgendes:

      "Jesus erwiderte: Glaube mir, es kommt die Zeit, in der es keine Rolle mehr spielt, ob ihr den Vater hier oder in Jerusalem anbetet." (Johannes 4,21)

      Seltsam nicht wahr? Wie könnt Ihr ein Haus Gottes besuchen, dass seit 70 nach Christus mit der Zerstörung des Tempels, dem einzigen HAUS GOTTES für immer endete???

      Und wisst Ihr, was ich noch seltsam finde? Laut dem Standardwerk der Zeugen Jehovas, Einsichten über die Heilige Schrift, würde jemand völlig anderes im Haus Gottes sitzen und behaupten, er sei Gott.

      "Ein Betrüger. In seiner Warnung vor dem kommenden Abfall sprach der Apostel Paulus von dem Menschen der Gesetzlosigkeit, der sich erhebt, so dass er sich in den Tempel DES GOTTES niedersetzt und sich öffentlich darstellt, dass er ein Gott sei. Da dieser Mensch der Gesetzlosigkeit ein Abtrünniger, ein falscher Lehrer ist, setzt er sich eigentlich nur in etwas, was er fälschlicherweise für diesen Tempel ausgibt" (Einsichten Band 2 Seite 1110)

      https://www.jw.org/de/publikationen/videos/#de/mediaitems/BJF/pub-pk_12_VIDEO

      Könntet Ihr Zwei mir bitte einen Gefallen tun? Da Ihr Beide ja schon auf dem Schoss von Onkel Morris gesessen habt, könntet Ihr ihn mal für mich fragen, wie man ein Haus Gottes besuchen kann, von dem Jesus selbst sagte, dass es dieses irdische Haus niemals mehr geben wird???

      Bin gespannt, was Euer Onkel Morris Euch antworten wird!

      O.W.S.

       

       

       

       

  15. M.N.

    Absatz 18 umgeschrieben: Wir wollen auch anderen helfen, der JW.Org und ihrem obersten menschlichen Leitungskomitee näherzukommen. Suchen wir Gelegenheiten, JW.Org-Verlagspropaganda zu verbreiten. Bitten wir die JW.Org und ihre approbierten Hierarchiefunktionäre und Leistungsträger um Hilfe, im richtigen Moment das Richtige zu sagen. Lassen wir andere wissen, selbst wenn sie es nicht die Bohne interessiert, dass wir Befehlsempfänger der JW.Org sind. Wenn wir das tun, nützt unser gutes Verhalten der JW.Org und ihren 8 Oberbossen und nicht uns selbst.

  16. Peter

    Manchmal wundert man sich schon darüber, dass es im Fitnessstudio mehr Mitgefühl und Nächstenliebe gibt, als in der eigenen Versammlung.

  17. F&F

    Zitat eines Ältesten

    Es gibt nichts, was es bei Zeugen nicht gibt.

    Das war schon vor 20 Jahren.

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