Jehovas Zeugen und die Flüchtlingshilfe

 

Kommentar zum aktuellen WT-Studienartikel: „Flüchtlingen helfen, Jehova mit Freude zu dienen“.

Unsere Literatur ist geprägt von dem Anspruch, „Speise zur rechten Zeit“ zu sein; aktuelle Themen werden zeitgemäß behandelt, so dass wir auf biblischen Rat zurückgreifen können. Ein aktuelles Thema ist ohne Zweifel die Tatsache, dass es in Europa und der Welt große Flüchtlingsbewegungen gibt, weshalb der Wachtturm vom Mai 2017 – Studienausgabe sich in seinem ersten Artikel mit dem Thema befasst: „Flüchtlingen helfen, Jehova mit Freude zu dienen“.

 

Bevor wir uns mit diesem Artikel näher befassen, darf die Frage erlaubt sein, wie Jehovas Zeugen generell zu karitativem Handeln und zu Organisationen stehen, die sich damit beschäftigen, Notlagen zu mildern oder in Katastrophen zu helfen. Die diesbezügliche Haltung kann unter anderem dem Buch: „Frieden und Sicherheit — Wie wirklich zu finden?“ (1986) entnommen werden, wo es in Kapitel 11, Abs. 26 heißt:

Einige mögen einwenden: „Aber viele Organisationen der Welt tun Gutes, arbeiten zum Schutz und für die Gesundheit, die Bildung und die Freiheit des Volkes.“ Es stimmt, daß gewisse Organisationen einige wenige Schwierigkeiten, unter denen das Volk zu leiden hat, vorübergehend beheben. Doch sie sind alle ein Teil der von Gott entfremdeten Welt. Und sie veranlassen die Menschen, ihre Aufmerksamkeit auf den Fortbestand des gegenwärtigen Systems der Dinge zu richten. Keine dieser Organisationen befürwortet Gottes Regierung über die Erde — das durch seinen Sohn regierte Königreich. Übrigens mögen selbst Kriminelle Kinder aufziehen, für sie sorgen und wohltätige Werke für ein Gemeinwesen tun. Würden aber diese Dinge es rechtfertigen, kriminelle Organisationen auf irgendeine Weise zu unterstützen? (Vergleiche 2. Korinther 6:14-16.)“

Organisationen, die darauf ausgerichtet sind, Not zu lindern oder die Lebensverhältnisse zu verbessern, veranlassen die Menschen, ihre Aufmerksamkeit auf den Fortbestand des gegenwärtigen Systems zu richten – sie werden mit kriminellen Organisationen verglichen.

Zum klaren Verständnis: Jehovas Zeugen meinen mit ihren Ausführungen alle Organisationen außer sich selbst. Sie meinen also die Feuerwehr, die Krankenkasse, den Katastrophenschutz, die Schulen, die Polizei, das gesamte Staatswesen, aber auch alle Vereine und Vereinigungen, also die Arbeiterwohlfahrt, den Hausfrauenbund, den Kulturverein und karitative Organisationen wie das Rote Kreuz oder die Johanniter-Unfallhilfe oder den Arbeiter-Samariter-Bund, der ja seinen Namen dem Gleichnis Jesu über den barmherzigen Samariter verdankt.

Das lässt nicht unbedingt erwarten, dass Jehovas Zeugen nun selbst dazu beitragen würden, sich karitativ zu betätigen – gleichwohl befasst sich der oben genannte WT-artikel ja mit dem Thema: „Geflüchtete“.

Bevor wir diesen Artikel genauer durchleuchten, wollen wir uns damit befassen, wie zeitgemäß der Wachtturm generell sein kann. Den Versammlungen im deutschen Sprachgebiet wird wie allen Versammlungen weltweit erklärt, dass die leitende Körperschaft sich sehr große Mühe gibt, speziell für sie geistige Speise bereitzustellen: zeitgemäß, entsprechend dem Bedarf der weltweiten Bruderschaft.

Bei Licht betrachtet verhält es sich aber wie folgt: es gibt ein mal im Monat Zeitschriften, die mit einem Vorlauf von ca. 6 Monaten in der Zentrale in den USA entworfen werden. Diese werden dann weltweit in zahlreiche Sprachen übersetzt und verbreitet. Das aber bedeutet: von Alaska bis Australien, von Mexiko bis Kanada, von Japan bis China: es handelt sich um eine Zeitschrift, die weltweit unverändert verbreitet wird.

Bezogen auf das Thema: Flüchtlinge bedeutet dies:

Es gab Anfang 2015 große Flüchtlingsbewegungen in Richtung Europa. Der deutschsprachige Raum hat innerhalb von 2 Jahren ca. 1 Million Menschen als Flüchtlinge aufgenommen. Diese Tatsache findet aber individuell keinerlei Berücksichtigung; vielmehr befasst sich der Artikel global mit dem Thema – und zwar 30 Monate nach dem Einsetzen einer großen Flüchtlingswelle in Richtung Europa.

Bereits die Überschrift lässt vermuten, dass es weniger darum geht, Flüchtlingen zu helfen als darum, diese für die Organisation der Wachtturmgesellschaft zu benutzen. Der Leittext aus Psalm 146:9 meint keine Flüchtlinge, sondern „Fremde“, also alle, deren Aufenthaltsland nicht ihr Heimatland ist und ist eine allgemeine Verheißung von Gottes Güte – womit der Textmissbrauch sich bereits im Eingang des Artikels findet.

Der Artikel eröffnet mit dem Bericht, wonach ein Bruder namens Lije sich erinnert, dass man gerade einen Kongress besuchte, als in Burundi der Bürgerkrieg begann. Diese Schilderung impliziert eine Verfolgung aufgrund des Glaubens – diese war aber tatsächlich nicht die Ursache für die Flucht.

In Absatz 2 wird dieser Gedanke verstärkt, indem festgestellt wird, dass sich unter den Millionen von Flüchtlingen auch Tausende von Zeugen Jehovas befinden. Dies mag so sein – aber der so suggerierte Gedanke, dass diese Menschen aufgrund ihres Glaubens fliehen mussten, ist unzutreffend.

Schon im Absatz 2 wird also deutlich, dass sich der Artikel nicht mit Flüchtlingshilfe befasst, sondern mit dem Predigtdienst bei Flüchtlingen und der Einbindung der Flüchtlinge, die Zeugen Jehovas sind, für den Predigtdienst: Zitat:

„Wie können wir diesen Brüdern und Schwestern helfen, trotz ihrer Probleme „Jehova mit Freuden“ zu dienen? (Ps. 100:2). Und wie gelingt es uns, Flüchtlingen, die Jehova noch nicht kennen, die gute Botschaft wirkungsvoll näherzubringen?“

Auffällig ist das von Jehovas Zeugen gebrauchte Vokabular, das sich nur der Glaubensgemeinschaft selbst erschließt und für Außenstehende nicht unmittelbar verständlich ist. „Jehova mit Freuden dienen“ heißt für einen Zeugen Jehovas: Predigtdienst und alle darauf gerichteten Tätigkeiten, das heißt: Zusammenkünfte für die Schulung zur Mission sowie das Herstellen von Druckerzeugnissen und allen damit einhergehenden Aktivitäten.

Der Artikel befasst sich also offensichtlich nicht damit, was wir für die Flüchtlinge tun können, sondern was die Flüchtlinge für die Organisation der Zeugen Jehovas tun kann.

Auch der Absatz 3 suggeriert, dass Zeugen Jehovas, die von Flucht betroffen sind, aufgrund ihres Glaubens fliehen mussten: „Jesus hatte vorausgesehen, dass viele seiner Nachfolger gezwungen wären, ihre Häuser zu verlassen. Er sagte: „Wenn man euch in einer Stadt verfolgt, so flieht in eine andere“ (Mat. 10:23).“

Die Flüchtlingsbewegungen, sowohl Binnenflüchtlinge, die innerhalb des eigenen Landes fliehen als auch solche, die ihr Land verlassen müssen, sind tragisch. Flüchtlinge sind in erster Linie Opfer. Jehovas Zeugen benutzen nun diese Tatsache, um sich selbst als besonderes Opfer der Vertreibungen und Fluchtursachen darzustellen.

Sie haben dabei ihre besondere Rolle als religiös verfolgte Christen hervor und behaupten dies auch als Indiz dafür, die wahre Religion zu haben, denn für diese habe Christus Verfolgung vorhergesagt. Tatsächlich werden weltweit etwa 200 Millionen Christen aufgrund ihrer Religion verfolgt – die wenigsten davon jedoch sind Zeugen Jehovas.

Im Absatz 5 des Artikels werden alle Flüchtlinge, die keine Zeugen Jehovas sind, pauschal mit folgenden Worten diskriminiert:  Zitat:“ Lije, heute Kreisaufseher, bemerkt (über die Mitflüchtlinge im Flüchtlingslager): „Die meisten Leute hatten keine Arbeit. Sie redeten abfällig, tranken, spielten, stahlen und waren unmoralisch.“

Man kann sich durchaus fragen, wie ein Flüchtling zu solch einer umfassenden und globalen Aussage über seine Mitflüchtlinge kommen kann – aber wenn „Lije“ heute Kreisaufseher ist, dann konnte er dies sicher sachgerecht beurteilen.

Bemerkenswert ist auch die lapidare Feststellung, dass die Familie von Lije in UN-Flüchtlingslagern lebte. Ist nicht die UN – also die Vereinten Nationen – das „Wilde Tier“ aus der Offenbarung, das von Gott verurteilt ist? Wie also kann es sein, dass sich Zeugen Jehovas unter den Schutz von Einrichtungen dieses „Wilden Tieres“ begeben?

Gehen wir noch einmal zurück zu unserem Eingangszitat aus dem „Frieden“-buch: die menschlichen Organisationen existieren nur, um die Welt Satans zu erhalten und vom Kommen des Königreiches Gottes abzulenken. Sie werden mit kriminellen Vereinigungen verglichen. Zeugen Jehovas vermeiden es also, solche Organisationen zu unterstützen. Die angeblich schlimmste und größte dieser Gott und sein Königreich bekämpfenden satanischen Organisationen unterhält Flüchtlingslager, in denen Zustände herrschen wie in Sodom und Gomorra … , aber Jehovas Zeugen suchen dort Schutz?!

Wieso ist die weltweite Organisation der Zeugen Jehovas nicht in der Lage, für ihre Brüder so zu sorgen, dass diese Zuflucht finden? Gibt es entsprechende Vorkehrungen, Netzwerke, Wohnstätten für Flüchtlinge aus den Reihen unserer Glaubensbrüder?

Unter der Überschrift: „FLÜCHTLINGEN LIEBE ERWEISEN“ wird ab Absatz 6 nicht etwa dazu aufgefordert, sich um Flüchtlinge im Allgemeinen zu kümmern. Vielmehr wird lediglich davon gesprochen, seinen Glaubensbrüdern beizustehen – und einmal mehr wird unterstellt, dass alle geflüchteten Zeugen Jehovas „wegen ihres Glaubens verfolgt werden oder in Lebensgefahr sind“.

Die Absätze 8-10 sollten besonders aufmerksam studiert werden. Wird im „Frieden“-buch – wie eingangs zitiert, dargestellt, dass Hilfsorganisationen durch ihr Handeln nichts anderes im Sinn haben, als gegen Gottes Königreich zu kämpfen, indem sie diese Welt erhalten wollen, so wird nun dargestellt, was denn weltliche Regierungen unseren Brüdern antun, nachdem sie ihnen in ihrem Land Zuflucht gewährt haben: Zitat:

„Die Regierung sorgt vielleicht für Nahrung, Kleidung und Unterkunft. Doch viele vermissen gewohnte Nahrungsmittel oder erleben zum ersten Mal die Kälte und müssen womöglich erst lernen, wie man sich entsprechend kleidet. Und wer aus einer ländlichen Gegend kommt, ist womöglich mit modernen Haushaltsgeräten überfordert. Einige Staaten haben für Flüchtlinge zwar Eingliederungsprogramme, erwarten aber von ihnen, sich schon nach wenigen Monaten selbst zu versorgen. Sich auf das Neue einzustellen mag sie an die Grenze ihrer Belastbarkeit bringen. Stellen wir uns nur vor, was alles gleichzeitig auf sie zukommt: eine neue Sprache sowie Erwartungen und Gesetze in Bezug auf Benehmen, Pünktlichkeit, Steuern, das Bezahlen von Rechnungen, die Schulpflicht und die Kindererziehung.“ Zitatende

Die Integrationsbemühungen der Aufnahmeländer sowie der dort lebenden Mehrheitsgesellschaft werden hier als besondere Belastung für die Flüchtlinge dargestellt; es werden Erwartungen an die Flüchtlinge gestellt. Das, was jedem Zeugen Jehovas als die selbstverständliche Pflicht dargestellt wird, nämlich den Gesetzen zu folgen, stellt für die Flüchtlinge „die Grenze ihrer Belastbarkeit“ dar.

Bezogen auf die Lebenswirklichkeit in Deutschland kann festgestellt werden, dass Flüchtlinge im Allgemeinen es ziemlich gut finden, Bildungschancen zu bekommen, Sprachkurse absolvieren zu können und von der Zivilgesellschaft, vor der in Absatz 13 gewarnt wird, integrativ aufgenommen zu werden. Aber es kommt noch schlimmer:

 „Wenn Brüder eine Arbeit ablehnten, weil sie sonst Zusammenkünfte versäumt hätten, wurde ihnen zum Teil mitgeteilt, dass das zu Leistungskürzung oder Asylverweigerung führen könnte. Verängstigt und wehrlos gaben Einzelne dem Druck nach.“

Für Deutschland sei hier folgendes ausgeführt: die Arbeitsmöglichkeiten für Geflüchtete sind naturgemäß eingeschränkt. Haben Geflüchtete aber einen ausländerrechtlichen Status erreicht, der eine Arbeitsaufnahme erlaubt, so sind diese Menschen ebenso wie jeder Arbeitslose verpflichtet, jede zumutbare Arbeit anzunehmen. Der als notwendig erachtete Besuch der Kirche/Versammlung ist kein Grund, eine zumutbare Arbeit abzulehnen – eine Ablehnung solcher Arbeit führt daher bei allen Leistungsberechtigten von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II; auch Hartz IV genannt) zu Leistungskürzungen.

Es mag jeder selbst beurteilen, ob er hierin eine Verfolgung im Glauben sieht.

Ab Absatz 11 befasst sich der Artikel mit praktischen Hilfeleistungen. Hierzu gehört unter anderem eine Krawatte für einen Bruder, das Einbeziehen ins Versammlungsgeschehen und die Teilnahme am Predigtdienst.

Auch das Ausforschen und Erkunden über den Flüchtling gehört dazu.

Die Fußnote führt aus: “Älteste können Mitteilungen an Versammlungen im Ausland über jw.org zur Weiterleitung an ihr eigenes Zweigbüro schicken. Inzwischen können sie dem Flüchtling taktvoll Fragen zu seiner Versammlung und seinem Dienst stellen und so herausfinden, wie es in geistiger Hinsicht um ihn steht.“

Unter der Überschrift „Was Flüchtlinge vor allem brauchen“ findet sich eine Anleitung, wie man geflüchtete Zeugen Jehovas genauso vom normalen Sozialraum und von ihrer Familie isoliert wie jeden anderen Zeugen Jehovas auch: Zitat:

„Jetzt ist es wichtig, dass sie unter ihren Mitbrüdern die Liebe und das Mitgefühl Jehovas verspüren. Andernfalls mag es sie zu ungläubigen Verwandten hinziehen oder zu Landsleuten, die ihre Kultur kennen und Ähnliches erlebt haben.“

Haben wir im gesamten Artikel keine Hinweise darauf bekommen, dass man Flüchtlinge im Allgemeinen unterstützen und ihre Integration in den Sozialraum des Landes fördern sollte, so ist dies nicht verwunderlich. Die materielle Unterstützung findet durch den Staat statt, der sodann unangemessene und den Glauben gefährdende Forderungen stellt, z.B., dass man seinen Lebensunterhalt durch Arbeit verdienen soll – womöglich während der Versammlungszeiten. Eine Integration in den Sozialraum lehnen Zeugen Jehovas – wie eingangs beschrieben, generell ab und können dies natürlich dann für Geflüchtete auch nicht empfehlen.

Stattdessen soll Geflüchteten gepredigt werden; der Umstand, dass sie aufgrund ihrer Flucht vielleicht das erste Mal von Zeugen Jehovas hören, wird als Vorteil dargestellt.

Im Absatz 19 wird ausgeführt: „Genauso wie der barmherzige Samariter aus Jesu Gleichnis wollen wir Leidenden helfen — auch denen, die keine Zeugen sind (Luk. 10:33-37). Am besten gelingt uns das, wenn wir ihnen die gute Botschaft überbringen.“

Bei Jesu Gleichnis ging es darum, jemandem uneigennützig und bedingungslos zu helfen – und zwar ausschließlich bezogen auf Not, Gesundheit und sonstige materielle Dinge. Der Samariter predigte also dem Überfallenen nicht und lies ihn dann am Wegesrand liegen – vielmehr versorgte er ihn; es wird nicht davon berichtet, dass er ihm predigte.

Der Absatz 19 ist aber auch eine gute Anleitung, wie man mit „Wirtschaftsflüchtlingen“ umgeht – allerdings empfehlen Zeugen Jehovas, mit allen Flüchtlingen so zu verfahren:

Zitat: „Es ist wichtig, gleich zu erklären, dass wir Zeugen Jehovas sind und es unser Hauptauftrag ist, geistige und nicht materielle Hilfe zu leisten“, bemerkt ein Ältester, der vielen Flüchtlingen geholfen hat. „Andernfalls könnten einige nur wegen ihres persönlichen Vorteils Interesse zeigen.“

Also: Möbellager, Kleiderkammern und Nahrungsmittel – Tafeln, wie sie von karitativen Einrichtungen betrieben werden, um die Lebensumstände materiell minderbemittelter Menschen, somit auch von gerade eingereisten Flüchtlingen zu verbessern, sind Organisationen, die von Gottes Königreich ablenken und zum Erhalt dieses Systems beitragen wollen. Sie sind gleichzusetzen mit kriminellen Vereinigungen.

Es fällt Flüchtlingen vielleicht schwer, sich an ein anderes Klima (Absatz 8) zu gewöhnen – in Absatz 11 des Artikels wird empfohlen, eine Krawatte zu verschenken.

In Absatz 20 erklärt Schwester Alganesch aus Eritrea: „Wer ist bereit, Fremde bei sich aufzunehmen, nur weil sie die gleiche Religion haben? Nur Jehovas Zeugen!“

Die Schwester hat sicher Grund zur Freude – aber sie verkennt, dass es eine weit größere Tat ist, Fremde bei sich aufzunehmen, obwohl sie nicht die gleiche Religion haben.

Dies praktiziert die Zivilgesellschaft in Deutschland anerkanntermaßen in hohem Maße – ausgenommen Zeugen Jehovas, die dies ausdrücklich ablehnen. Unter den Suchbegriffen „Integrationskonzept“; „Integrationsleitfaden“ o.ä. findet man im Internet alle Informationen darüber, wie Integration wirklich funktionieren kann.

Jede mittelgroße Kommune in Deutschland stellt auf ihrer Internetpräsenz dar, wie Flüchtlingshilfe vor Ort funktioniert. Es wird überkonfessionell zusammengearbeitet; den Geflüchteten wird unabhängig von Herkunft und Religion geholfen, sich in ihrer neuen Heimat zurechtzufinden.

Jeder bekennende Christ muss sich fragen, ob er sich dem verschließen muss, weil er damit lediglich dazu beiträgt, die Welt ein bisschen erträglicher zu machen – aber dadurch das Königreich Gottes bekämpft und die Menschen veranlasst, ihre Aufmerksamkeit auf den Fortbestand des gegenwärtigen Systems der Dinge zu richten.

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haraschmi

Hallo Artikelschreiber, Du schreibst mir aus der Seele. Ich habe den Artikel am Freitag gelesen und mich fast übergeben. Mir ist auch aufgefallen, dass bei der Flüchtlingshilfe immer irgendwo ein Hinweis vorhanden ist, dass es um Glaubensbrüder geht. Glaubensbrüdern soll man helfen, den anderen “nur” predigen. Unfassbar. Ich bin in diesem Bereich beruflich unterwegs und ich kann nur meinen Hut ziehen vor den DRK und ASB Mitarbeitern (auch den anderen Organisationen, aber von denen kenne ich persönlich nicht viele), die alles daran setzen Menschen zu helfen. Was tat Jesus? Er SPEISTE 5000 Männer und Frauen und die Kinder und DANACH… Weiterlesen »

StillesWasser

Hallo Bert,

vielen Dank für die Analyse dieses beschämenden WT-Artikels! Diesem setze ich Jesaja 21:14b-15 (Hfa) entgegen:

“Geht den hungrigen Flüchtlingen mit Brot entgegen! Sie sind auf der Flucht vor den bewaffneten Feinden, vor ihren gezückten Schwertern und gespannten Bogen, vor den Schrecken des Krieges.”

Aber ein Gutes hat der Artikel ja: Endlich eine Lösung für das Problem der überschüssigen und aus der Mode gekommenen Krawatten, die sich womöglich in so manchen Kleiderschrank eines ZJ angesammelt haben. Das ist doch mal Speise zur rechten Zeit!

Viele Grüße
StillesWasser

Bella

Guten Abend Ihr Lieben,   vielen Dank für die Zusammenfassung und Analyse dieses Artikels, der einmal mehr die menschenverachtende Einstellung der ORG aufzeigt. Ich selbst habe den Aritkel zugegebenermaßen nicht gelesen, wie ich auch sonst in den letzten sechs Jahren nichts mehr von der ORG gelesen habe und auch keine Zusammenkünfte mehr besuche, nachdem man mir seitens der Ältestenschaft in einer Ausnahmesituation praktische Hilfe und Beistand mit dem Hinweis verweigert hatte, ich müsste zuerst wieder regelmäßiger in die Zusammenkünfte und den Predigtdienst gehen und erst dann könnte man mir helfen. Seither habe ich Gelegenheit viele wunderbare, hilfsbereite, menschenfreundliche Menschen kennenzulernen,… Weiterlesen »

Horst

Lieber Autor Bert, als ehemaliger ZJ schätze ich pragmatische Berichte über aktuelle Wachtturm-Veröffentlichungen sehr, da ich sie persönlich nicht mehr im Original lesen könnte. Ich danke Dir für diese sachliche Betrachtung. Ich bin immer wieder erstaunt über diese psychisch ausgebufften und unterschwelligen Aussagen. Solche Headlines (pardon, Überschriften) können doch nur Menschen mit einer unmenschlichen, fast möchte ich sagen, paraoniden Fantasie produzieren. Pervers gut gemacht : Teil 1 der Überschrift “Flüchtlingen helfen”… damit an alles christliche Verständnis und an die Hilfsbereitschaft appelieren angesichts einer aktuellen Lage. Aufmerksamkeit und Interesse erregen. Dann kommt Teil 2: “…Jehova mit Freude zu dienen—” also undefinierbare und schwammige, nicht begreifbare… Weiterlesen »

Ömmelchen

Das nur noch schnell hinterher :                              “Witwen und Waisen in ihrer Bedrängnis besuchen” (Jakobus 1:27) – damit ist jeder angesprochen; mit der Evangeliumsverkündigung nur “einige” (Epheser 4:11) …

Lichtspender

Die neuen Artikel vom 90-jährigen Bruder aus dem Saarland sind wieder höchst interessant.

Zu finden unter: Brunderinfo.de

Ein Zeuge Jehovas

An Bruderinfoaktuell, ich bin ein Zeuge Jehovas und finde den Artikel „Jehovas Zeugen und die Flüchtlingshilfe“ unausgewogen. Ich persönlich kenne Zeugen, wenn auch nur wenige, die sich sehr wohl um Flüchtlinge kümmern, z.B. ihnen die deutsche Sprache beibringen. Unsere Organisation leistet Katastrophenhilfe bei Naturkatastrophen und ähnlichen Ereignissen. Nachzulesen auf JW.Ogr.:  https://www.jw.org/de/aktuelle-meldungen/pressemitteilungen/nach-region/demokratische-republik-kongo/ueberflutung-katastrophenhilfe-20170113/   Zitat: „Nach Überflutungen in der Woche vom 26. Dezember in Boma leisten Jehovas Zeugen weiterhin ihren Glaubensbrüdern und anderen Opfern Katastrophenhilfe. Die Überflutung traf 39 Familien von Zeugen Jehovas, einer von ihnen verlor in der Katastrophe sein Leben. Außerdem wurden fünf Häuser von Zeugen Jehovas völlig zerstört und fünf weitere… Weiterlesen »

M.N.

Ihr Lieben, wie bereits früher erörert wurde, bedeutet das “RECHTE Zeit” in der JW.Org-Worthülse “Speise zur RECHTEN Zeit” (die nichts mit der gleichen Wendung in Mat 24,45 zu tun hat, sondern diese für eigene Zwecke usurpiert) “RECHT”, d. h. “RICHTIG”, “jetzt gerade DRINGEND NOTWENDIG” FÜR DIE JW.ORG – nicht für die “Herde” bzw. die “Schafe”. Wann immer der erlauchten Org von eigenen Gnaden irgend etwas FÜR SIE Ungutes der Schuh drückt, wann immer etwas IHR pressiert, etwas, was ihren eigenzweckdienlichen Org-Interessen zuwiderläuft – oder auch, wenn sie meint, eine neue “grand opportunity” zur Bestärkung und Förderung ihrer selbst wahrnehmen zu… Weiterlesen »

Forscher

Hallo! Ich stelle jetzt eine These auf, die weder für noch gegen die Org gerichtet ist, sondern nur eine von mir logische Schlussfolgerung beinhaltet: Wenn die Org ein reines finanzorientiertes Unternehmen ist, und die Religion ausschließlich nur als Deckmantel missbraucht, dann wäre es doch viel vernünftiger und logischer, dass der sogenannte tuvS sagt, dass der Predigtdienst endgültig und für immer eingestellt wird und es als neues Licht verkauft – irgendeinen Grund dazu wird sie bestimmt finden – und einen festen Kirchensteuerbeitrag von jedem Mitglied erhebt, wie es z.B. auch die Baptisten, Pfingstler etc. tun. Als KdöR sind sie dazu nun… Weiterlesen »

RoKo

Wie wahr. Wird im WT-Artikel nicht einmal wieder neu eine “verbohrte” Einstellung zur weltlichen Gesellschaft deutlich? Etwas was ich in meinem Herzen schon seit vielen Jahren mangelhaft sehe und offenkundete und dafür von Brüdern als nicht wahrer Christ betitelt wurde. Sollen sie weiter dem WT folgen; ich tue wie ich es für richtig erachte, notfalls auch gegen den Strom. Wir als echte Christen werden in der Bibel aufgefordert, Jesu Fußstapfen nicht nur nachzufolgen, sondern  G E N A U  nachzufolgen!!! Wie kann man dann den WT als Leitlektüre verwenden, worin aufgefordert wird, lass die Hilfe mal Vater Staat tun… wir… Weiterlesen »

Sledge Hammer

Die Wachtturmgesellschaft leistet tatsächlich auch humanitäre Hilfe, macht dies allerdings nicht umfassend bekannt. Warum nur? Ist es der Anspruch ‘Tue Gutes und rede nicht darüber’ oder möchte sie nicht, dass allzu bekannt wird, dass sie hierbei als NGO mit der UNO zusammenarbeitet? Die Sambia Daily Mail vom 17. Juni 1999 berichtete Folgendes unter der Überschrift: ‘Französische NGO-Beamte jetten ein, um den Kongo-DR-Flüchtlingen zu helfen’ “Zwei Beamte aus der Aid Afrique werden heute erwartet, dass sie Tausenden Flüchtlingen, die aus dem zerbrochenen Kongo DR geflohen sind, zusätzliche humanitäre Hilfe gewähren … Die Hilfsgüter werden von Gemeinden der Zeugen Jehovas in Belgien,… Weiterlesen »

Grübler

Hallo ihr Lieben auf BI,

ICH LESE SCHON CA. 1 JAHR MIT BEI EUCH UND FÜHLE MICH SEITDEM NICHT MEHR SO ALLEIN ( OBWOHL MEINE LIEBE FRAU MIT MIR GEGANGEN IST ). ES TUT UNS GUT, SO VIELE ERBAUENDE Kommentare zu lesen. Ich bin fast 50 Jahre seit meiner Kindheit mit ZJ verbunden gewesen u. vor 3 Jahren gegangen

Weiß einer von euch was über Luk. 10 : 7 ???  ( Geht nicht von Haus zu Haus ) Luther – Bibel

Florian@Grübler

Lieber Grübler,
wie Luk 10:7 zu verstehen ist haben dir ja schon einige hier gut gezeigt.
Bemerkenswert und erstaunlich ist das selbst die NWÜ diesen Text richtig übersetzt:
 
„Bleibt also in jenem Haus,+ eßt und trinkt, was sie bereitstellen,+ denn der Arbeiter ist seines Lohnes würdig.+ Zieht nicht von einem Haus in ein anderes um.“
 
Da fragt man sich, warum die WTG in ihrer NWÜ an anderen Stellen den Gleichen griechischen Begriff mit „Von Haus zu Haus“ übersetzt.

Nach ihrem Verständnis müssten sie Luk 10:7 auch übersetzen: Zieht nicht von Haus zu Haus.“
Das wäre aber kontraproduktiv.
LG

Florian

Grübler

Grübler@Florian

Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Danke!!!

Viele Grüße

Max@Heibea

Hallo Heibea,

entschuldige wenn ich so offen deinem Kommentar widerspreche.

Aber in diesem Fall ist deine Auslegung und Anwendung des Beispiels vom barmherzigen Samariter noch schlimmer als das, was die WTG davon macht. Es mag zwar deine Ansicht sein, die du gerne vertreten darfst. Aber ich denke, die Mehrheit hier und auch außerhalb von BI wird das nicht akzeptieren können.

Ich erspare es mir auf deine Darlegung weiter einzugehen.

Liebe Grüße

Max

Grübler

Grübler@an Alle

Hallo, hat schon mal jemand, der ganz raus ist, versucht, seine Daten bei der WTG löschen zu lassen? ??

Grübler

Grübler@an Lichtspender,

danke für deinen Kommentar. So in etwa hab ich das auch verstanden; freue mich für die Bestätigung.

Liebe Grüße

Max@Tirza/Heibea

Hallo Tirza, hallo Heibea, die von dir verlinkte Abhandlung über Luk 10: 25 ist in ihrer Argumentation zu der Frage „wer ist mein Nächster“ doch etwas an den Haaren herbeigezogen. Dass was Jesus in diesem Gleichnis sagen wollte ist doch eindeutig und leicht zu verstehen. Der Samariter hat sich für den Notleidenden als Nächster erwiesen und jeder dem geholfen wurde soll sich natürlich auch als einem anderen Notleidenden als Nächster erweisen, wo ist das Problem oder der Widerspruch? Wenn Jesus in Luk 10:36 am Schluss fragt; „Wer von diesen dreien, meinst du, ist der Nächste geworden dem, der unter die… Weiterlesen »

Max@Tirza

Hallo Tirza,
entschuldige bitte, habe dich nicht persönlich gemeint, sondern eher den Verfasser des Artikels.
Ich stimme dir aus ganzem Herzen zu das wir unsere Gedanken hier frei austauschen sollten ohne andere zu verurteilen.
Wenn du das so empfunden haben solltest, entschuldige bitte.
Gerade deine Kommentare lese ich grundsätzlich gerne, und sie geben mir auch etwas.
Liebe Grüße
Max

NEU

Hallöchen, ich kenne keine andere Organisation unterm Himmel, die sich so oft und salbungsvoll selbst in ihren Zeitschriften lobt. “Tue Gutes und rede viel drüber” Leider ist diese Vorgehensweise völlig unbiblisch, oder wie versteht der tuvS die Bibel? Matth. 6:2 2Wenn du Almosen gibst, sollst du nicht lassen vor dir posaunen, wie die Heuchler tun in den Schulen und auf den Gassen, auf daß sie von den Leuten gepriesen werden. Wahrlich ich sage euch: Sie haben ihren Lohn dahin. 3Wenn du aber Almosen gibst, so laß deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut, 4auf daß dein Almosen verborgen sei; und… Weiterlesen »

ⒶⓉⒽⒶⓁⒿⒶ➠Petrus 111

Lieber Petrus111, gestatte mir bitte Bezug auf Deinen Kommentar zu nehmen, den ich auszugweise nachfolgend zitiere:  „Und um auf den Artikel von BI Bezug zu nehmen: JZ kümmern sich eben nicht um ihren “Nächsten”, sondern nur um die, die sie kennen und denen sie wohlgesonnen sind. Den “Weltmenschen” helfen sie explizit nicht und heißen auch Organisationen und Menschen in diesen Organisationen nicht gut, weil diese Menschen nur retten wollen, was nicht mehr zu retten ist – am Erhalt dieses Systems arbeiten und somit gegen Gottes Königreich kämpfen.“   Dazu möchte ich folgende Beobachtung anbringen, die sich kürzlich in der Fussgängerzone… Weiterlesen »

Argentum@Petra

Hallo Petra,

meine Güte, langsam nervt es. Klärt diesen Disput doch bitte privat und unter zwei Leuten.

Empfehlung: Matthäus 18,15

In dieser Weise zu agieren, bringt ständig Unfrieden in dieses Forum.

Soweit ich weiß, hat Tom Dir doch ein Telefonat angeboten. Oder zumindest E- Mail Kontakt.

Nutze das doch bitte, vielleicht wird sich dadurch zwischen Euch überraschenderweise einiges klären.

 

Liebe Grüße

Argentum

Tom an Argentum

Liebe Argentum, (leider kein Antwort button) auch Du musst Dich nun wiederholen mit dem guten Rat für Problem BI User Meinungsverschiedenheiten doch besser privat auszutragen. Das befürworte ich ebenfalls , allerdings gibt es diese Möglichkeit schon seit Jahren, nur habe ich bis heute keine einzige E-Mail erhalten, von keinem, weder vom Herrn Petra oder Co. (Ein lieber Bruder der etwas in den falschen Hals bekommen hatte, hat sich kürzlich bei mir entschuldigt und ich danke ihm sehr dafür! Er ist ehrlich und bemüht sich um den Frieden und dafür liebe ich ihn.) Was dabei auch auffällig ist sind jedoch die… Weiterlesen »

Fox

Guten Tag meine liebe Tirza, mit Interesse, aber einem wohlbekannten warnenden Grummeln im Bauch habe ich deinen Kommentar mit dem Zitat über Undank und Rebellion gelesen. Ausschließlich an “gute” Christen gerichtet hat er durchaus was für sich. Fakt ist jedoch, dass wir auf BI immer wieder größten Wert auf die Erkenntnis legen müssen, dass ein gutes, vor allem ein echtes Verhältnis zu Christus nur von Personen aufgebaut werden kann, die aktiv gegen die Organisation als trennende Mauer zwischen dem scheinbar gläubigen Christen und Christus agiert und deshalb Rebellion dagegen zwingend notwendig ist. Und hier gilt es, den Unterschied, den die… Weiterlesen »

Argentum@Tirza

Liebe Tirza,

kann Dir in sehr vielem zustimmen.

Auch ich lese Deine klugen und ausgewogenen Kommentare sehr gerne. Wir alle befinden uns in Erkenntnisprozessen und selbst, wenn wir mal bei unserer Suche auf irgendwelche Informationen stoßen, die gefährlich sein könnten, sollten wir uns ganz eng an unseren himmlischen Vater halten und uns von ihm und unserem Herrn führen lassen.

Das, was er kann, kann kein Mensch für uns übernehmen und bewirken.

Das grundsätzliche alles überragende Thema der Bibel ist absolutes Gottvertrauen in allem.

Ganz liebe Grüße und Gottes Segen

Argentum

petra @ Argentum

  Liebe Argentum,   es geht hier nicht um einen privaten Disput zwischen Tom und mir, sondern es geht um wichtigeres, mir zumindest.   Es geht um die m.E. falschen Lehren und falschen Glaubensansichten, welche Tom hier und anderswo ( telef. Hauskreis, Chat,….) verbreitet.   Und es geht um die von Tom empfohlenen Predigten, die m.M.n. falsch, schlecht sind, welche aber von ihm als sehr empfehlenswert empfohlen werden.   Es geht darum, dass dort ein „Wohlfühlevangelium“ verkündet wird und das entspricht nun mal nicht dem echten, richtigen Evangelium ( zumindest in der einen Predigt, die andere von Dr. Johannes Hartl… Weiterlesen »

Fox

Guten Tag werter Bruder Bert, du schreibst, dass die Zeitschriften ca. 6 Monate vor Druck in den USA vorbereitet werden. Vor diesem Hintergrund versteht sich auch der Artikel, denn zum einen lief die US-Wahl mit einem Präsidentenkanditaten der sich nicht bereit zeigte, mit allen Religionsvertretern zu reden, bzw. diesen so offen zu begegnen wie sein Vorgänger und auch hier in Deutschland musste die Regierung noch daran erinnert werden, wie gut und vorteilhaft doch diese Gemeinschaft sei. Wir kennen diese Geschichtchen ja noch aus der Zeit der Zeugen Jehovas-Mitgliedschaft bei der UNO. Was kamen da für verständnisvolle Artikel in den Zeitschriften.… Weiterlesen »

Jürgen@BI

Hallo BI aktuell,

die Diskussion oder Auseinandersetzung bzgl. Kindesmissbrauch hat sich leider in die falsche Richtung entwickelt. Ich verstehe nicht warum man sich gegenseitig den Vorwurf macht , man würde die Täter nicht ernst nehmen oder gar entschuldigen.

Es geht in dieser Frage den Gerichten und Untersuchungskommissionen doch nicht um die Täter sondern um die Vertuschung durch die WTG!

Auch Jehovas Zeugen , und wir alle hier verurteilen Kindesmissbrauch als Verbrechen und wollen die Allgemeinheit schützen vor solche doch Täter.

Hier sollte BI mehr darauf achten das die Diskussionen nicht ins Leere geht.

Ansonsten ein großes Danke für eure Arbeit, weiter so.

mit bbrüderlichen Grüße

Jürgen

Florian@Nachdenker

Hallo Nachdenker und Alle, stimmt, du hast Recht, das Niveau auf BI ist zur Zeit nicht das Beste, ob wohl wie ich weiß das BI sich alle Mühe gibt.   Doch wir sollten hier BI nicht alleine lassen. Wer Wert darauf legt, dass das Niveau besser wird sollte sich überlegen ob es Zielführend ist sich einfach zurück zu ziehen. Das Niveau von BI wird auch getragen von guten Kommentaren. Damit meine ich nicht das jeder Kommentar ein geistiges high light sein sondern frei von indirekten Unterstellungen  und Vorwürfen. Zunächst sollten alle Kommentarschreiber darauf achten dem Anderen keine schlechten Absichten zu unterstellen.… Weiterlesen »

noomi an Gerd und Alle

  Lieber Gerd, du bist mir zuvorgekommen. Eine ähnliche Frage wollte ich gerade einbringen. Bei mir ist die Frage im Zusammenhang mit dem Abendmahl aufgekommen und schliesst sich eigentlich an: Was bedeutet Berufung und Auserwählt sein?? 1.Kor 12:11,12 13 Denn wir alle, Juden wie Griechen, Menschen im Sklavenstand wie Freie, sind in der Taufe durch denselben Geist in den einen Leib, in Christus, eingegliedert und auch alle mit demselben Geist erfüllt worden 14 Ihr alle seid zusammen der Leib von Christus, und als Einzelne seid ihr Teile an diesem Leib   Alle gehören durch die Taufe zum Leib Christi, das… Weiterlesen »

Sylvia Geiser

Lieber Gerd

Danke Dir für Deinen treffenden Kommentar an Noomi, den ich zu 100% unterschreibe. Du schreibst: Das Wort UNGETEILT  scheint mir sehr wichtig. Wessen Herz sich nur zu Jahwe wenden kann, wenn er gleichzeitig der LEITENDEN KÖRPERSCHAFT ergeben ist, [ das heisst trotzdem in die Zeugenversammlung springt, um dort gesehen zu werden und seine Fassade zu wahren ] kann nicht ungeteilt sein. Da wird sogar Gottes ABLEHNUNGSGEIST wirksam, da denke ich u.a. an Matth. 13:10-14, würde sogar bis 58 anhängen. So ist es Gerd, wenn Menschen verblendet sind.

Sende Dir liebe Grüsse aus dem warmen Thailand

Sylvia

 

 

Noch Interessierte

Hallo bin neu hier, Ich studiere einiger Zeit mit einer jungen Bibellehrerin von Jehovas Zeugen das Buch was lehrt die Bibel wirklich. Es stellen sich bei mir immer mehr Zweifel auf. Nicht unbedingt Zweifel an den Grundlehren wie die Dreieinigkeitslehre, die Hölle… Seele, u.s.w. Jedoch das Jahr 1914 , 100 Jahre Königreich, die 144.000, da habe ich so meine Bedenken. Letzte Woche war ich zum 1. Mal in der Versammlung, Leben und Dienstzusammenkunft. Was soll ich sagen, es war furchtbar was da ablief. Ich denke es war das letzte mal.  Vorgegebene Fragen und vorgegebene Antworten. Selbst die beim Graben nach… Weiterlesen »

Sylvia Geiser

Danke lieber Gerd, Dein Kommentar war wieder differenziert dargelegt. Wie Du sagst: Der noch so gute Mensch, kann sich nicht selbst berufen und erwählen! Gott ist der Souverän, auch über die Zeit.

Ich freue mich, Dich im Sommer in Salzburg zu sehen.

Sei von Herzen gegrüsst, ich gehe wieder schlafen Sylvia

Noch Interessierte

Danke Tom, (darf ich Sie so nennen ?)

für ihre Antwort.

Die Bezeichnung “Buchlehrerin”  finde ich treffender als Bibellehrerin.

Und für einen Menschen wie mich, der aus einer Christusgeprägten Religion kommt ist erstaunlich wie wenig Christus Erwähnung findet. Es scheint mir das Jehovas Zeugen voll auf den angeblichen Namen

programmiert sind.

Werde meiner Bibellehrerin dazu mal etwas näher auf den Zahn fühlen.

Ich überlege schon wie ich es ihr schonend beibringen kann das Treffen abzubrechen.

Tut mir etwas Leid, sie gibt sich so viel Mühe.

LG

die Neue

 

noomi an Gerd

  An Gerd  Berufen oder auserwählt Lieber Gerd, du wolltest von mir eine Antwort. Habe zuerst viele Schriftstellen dazu gelesen und mir Gedanken darüber gemacht: 1.  Berufen, gerufen, Berufung = Ernennung Vergleichen wir Berufung mit einem Beruf: Ein Beruf kann eine Lebensaufgabe, ein Lebenswerk, ein Auftrag, eine Berufung oder aber auch nur Pflicht sein. Wir können im Beruf befähigt, begabt oder geschickt sein. Berufen könnte auch als „Rufen“ verstanden werden: Gemäss Apostelgeschichte wird seit dem ersten Jahrhundert die gute Nachricht von Jesus dem Messias verkündet. Wen wir diese Botschaft annehmen, sind wir gerufen oder berufen. Wenn dies zur Taufe führt,… Weiterlesen »

noomi an Gerd

Nein Gerd, ich habe deine E-Mail-Adresse nicht. Meine kannst du auch nicht haben; denn ich habe sie noch nie hier eingegeben. Vielleicht verwechselst du mich mit jemanden. Gruss Noomi

 

noomi an Gerd

Lieber Gerd
Ich  lächle zurück – Pflanze JA, aber es ist KEIN H dabei.
Liebe Grüsse Noomi

 

 

 

Raymond

Ein toller Artikel vielen Dank!

Zu der vermessenen Aussage “nur ZJ nehmen Fremde bei sich auf”, folgende Begebenheit:

 

https://www.spiegel.de/sport/fussball/dortmund-bvb-fans-nehmen-monaco-anhaenger-auf-das-ist-fussball-a-1142977.html

 

Es waren wildfremde Menschen, manche mit manche ohne irgendeine Religion. Man stelle sich das einmal vor. Sachen gibt´s!

 

LG

Raymond

Angeödet

Ich bin hier total angeödet. Die Themen drehen sich ewig im Kreis und monatealte Beiträge werden wieder ganz vorne eingestellt. Das sagt mir, dass auf BI längst schon alles gesagt ist und ich empfehle BI, offline zu gehen, bevor dass es die Leser tun.