„Glauben kann man nur allein!”

Das war die knappe Einsicht von Leo Tolstoi, nachdem er mit fünfzig Jahren begonnen hatte, Gott zu suchen. Bis zu seinem fünfzigsten Jahr war er Atheist, dann kam ihm der Verdacht, dass es damit nicht getan sein konnte. Depressionen bedrohten sein Leben, als ihm die Sinnlosigkeit desselben ins Bewusstsein gedrungen war. Gewohnt, als Graf zu befehlen, sagte er im Gebet zu Gott: “Gib mir Glauben!” Aber danach geschah nichts auffälliges.

Er fing an, Gott zu suchen, und Gott ließ sich Zeit! Wo er Gott suchte, fand er ihn nicht. Weder in seiner Kirche noch in der Welt. Er fand ihn überall dort nicht, wo andere behaupteten, dass er hier oder dort zu finden sei. Als er fast achtzig Jahre alt wurde, fand er Gott: Er fand ihn in sich selbst, weil Gott sich erst nach einer langen Lehrzeit des Lebens von Tolstoi finden ließ.

“Glauben kann man nur allein!” Damit wollte der Dichter sagen, dass der Glaube eine Angelegenheit des inneren Menschen ist, die sich nur im Menschen selbst abspielt. Es ist bemerkenswert, dass er diese Erfahrung machen durfte, nachdem er die Bibel aufmerksam gelesen hatte und begonnen hatte, die Ideale des Christentums in die Praxis umzusetzen. Seine Versuche einer christlichen Gesellschaftsreform waren naiv und mussten scheitern. Aber sie lehrten ihn, dass Glauben eine reine Privatsache ist. Er musste einsehen, dass Glaube sich zwischen dem Menschen und seinem Gott entfaltet, dass Glaube auf der eigenen Wahrnehmung Gottes beruht.

Erst diese persönliche Wahrnehmung der  Nähe zu Gott macht einen gläubigen Menschen aus, der danach ein tiefes Vertrauen und eine große Liebe zu seinem Vater im Himmel entwickeln kann. Diese Wahrnehmung lässt sich nicht vermitteln. Man kann nicht sagen:“Glaube!“ und damit reicht es. Man kann auch nicht sagen, dass viel eigene Arbeit zum Glauben und zur Liebe führt. Und nur wenn Gott will, und Glauben und Liebe durch seinen Geist wachsen lässt, kann  ein Mensch glauben! Es ist in der Bibel enthalten: Der 65. Psalm lautet im Vers 5: “Glücklich ist der Mensch, den DU erwählst und zu dir kommen lässt, damit er bei dir wohne.”

Also muss Gott wollen! Er muss uns zu sich lassen! Er muss in uns etwas sehen, was ihm gefällt. Dann wird er seinen Finger auf uns richten und leise sagen: „Komm!“ Oder nehmen wir Jesus Christus, der mehrmals darauf aufmerksam machte, dass Gott Menschen zu sich zieht: “Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, Gott ziehe ihn.”

Und so hat Gott immer Menschen zu sich gezogen und ihnen erlaubt, ihm nahe zu sein. Darin manifestiert sich der Glaube an Gott. Glaube an Gott ist keine Zeremonie, keine Mitgliedschaft in einer Religionsgemeinschaft, sondern die Gewissheit, dass Gott IST und wir durch das Band der Liebe mit ihm verbunden sind. Und diese Erfahrung, dieses metaphysische Erkennen Gottes vollzieht sich im inneren Menschen.

Dadurch finden Jesu Worte aus Johannes 14:23 ihre Erfüllung: „Wenn jemand mich liebt, wird er sich nach meinem Wort richten. Mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen.“

Diese Menschen wissen danach, dass ER lebt, dass ER im Bewusstsein wahrgenommen wird! Sie sagen nicht mehr: “Ich glaube an Gott!”. Denn was man sehen kann, muss nicht mehr geglaubt werden. Für sie ist Gott eine Person und nicht etwas Ungewisses, an das man glauben kann oder auch nicht. Für sie ist Gott die Autorität, der sie sich gern unterwerfen und vor der sie sich verantwortlich fühlen. Und was fordert Gott von Menschen, die ihn kennen? “Er hat dir mitgeteilt, Erdenmensch, was gut ist. Und was fordert dein Gott von dir zurück, als Güte zu lieben, Recht zu üben und bescheiden mit IHM zu leben?” (Micha 6:8)

Mit diesem Satz lässt sich Glaube und damit alle Religiosität zusammenfassen! Der christliche Glaube hat dazu noch das Bekenntnis zum Sohn Gottes, zu Jesus Christus. Dieses Bekenntnis zu Jesus erschöpft sich niemals darin, eine Kirche zu besuchen, Gebete nachzusagen, bestimmte Zeremonien mitzumachen und sich einzubilden, dass damit alles getan sei. Ein Christ ist man zuerst durch die Liebe zu Gott und seinen Mitmenschen, man ist es durch die tätige gelebte Liebe! Diese Liebe übt man nicht aus Pflichtgefühl, weil man muss, sondern weil man es so will, weil man in der tätigen Liebe seine ureigene Verantwortung vor Gott sieht. Es ist eine Herzenssache, die das ganze Leben durchzieht. Und auch hier ist man in gewissem Sinne allein, denn die Liebe braucht keine Aufpasser und Antreiber. Die Liebe ist das göttliche Licht in einer sonst finsteren Welt.

So einfach präsentiert sich Glaube aus Sicht der Bibel! Im Brief an die Hebräer schrieb Paulus: „Wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass es ihn gibt und dass er die belohnt, die ihn aufrichtig suchen.“ (Hebr. 11:6) Aber das alles ist eben keine Fleißaufgabe, es ist ein Geschenk, eine Frucht des Geistes Gottes. Daran lässt die Bibel keinen Zweifel aufkommen: „Denn durch die Gnade seid ihr gerettet worden aufgrund des Glaubens. Ihr selbst habt nichts dazu getan, es ist Gottes Geschenk und nicht euer eigenes Werk, denn niemand soll sich etwas auf seine guten Taten einbilden können. Denn wir sind Gottes Werk. Durch unsere Zugehörigkeit zu Christus hat er uns so erschaffen, dass wir das Gute tun. Gott selbst hat es schon für uns bereitgestellt, damit wir unser Leben entsprechend führen können.“ (Eph.2:8-10)

Wenn Glaube das tiefe Vertrauen in Gott bedeutet, dann ist es deutlich, dass es nicht auf auswendig gelernte Glaubenssätze und Bekenntnisse ankommt, nicht auf „Erkenntnis aufnehmen über Gott“ und nicht auf das Ausüben bestimmter Handlungen oder Tätigkeiten, weil man meint, Glaube sei schon das Ausüben solcher Handlungen.

Es stimmt schon, dass sich Glaube in christlichen Werken ausdrückt, aber diese Werke können auch ohne Glauben, ohne das Vertrauen in Gott ausgeführt werden. Für den Glaubensmenschen sind die dazu passenden Werke einfach natürlicher Ausdruck seiner Liebe zu Gott. Er will sich damit keine „Pluspunkte“ verdienen und keinen Anspruch auf die Gnade Gottes erheben. Er will einfach nur Gott verherrlichen und seinen Vater erfreuen, weil er in der Liebe die Erfüllung seines Lebens sieht.

Glauben erarbeiten?

Mitunter wird im WT-Jargon davon geredet, dass man ‚Glauben erarbeiten’ muss. Was versteht man darunter? Eine mögliche Antwort findet man im Buch Einsichten über die Heilige Schrift. Hier wird betont, dass Glaube auf das Gehörte folgt, dass Glaube durch Erfahrungen mit Gott gestärkt werden kann und dass Glaubende auch Trost und Stärkung brauchen. Das bringen auch die Apostel zum Ausdruck.

Aber wenn ein Funktionär der WTG über dieses Thema spricht, dann hört es sich wie eine Bastelanleitung an, dann wird die wesentliche Rolle Jesu und die des heiligen Geistes ausgespart, dann kommt es im Wesentlichen nur darauf an, zu studieren (den Wachtturm natürlich), Zusammenkünfte zu besuchen, in den Predigtdienst zu gehen und andere Aktivitäten der WTG zu unterstützen. Es wird nicht klar, dass der Glaube ein Geschenk ist, das durch den heiligen Geist vermittelt wird. Es bleibt dunkel, wenn es dabei um die Hilfe Jesu geht und es in der Hauptsache um Jehowah geht, der erkannt werden muss, bevor man überhaupt glauben kann.

Wenn Funktionäre der WTG über Glauben sprechen, dann setzen sie Glauben bei ihren Zuhörern voraus. Zur Zeit redet man gern über den Bau der Weltzentrale in Warwick und stellt dieses Projekt als einen Erfolg des Glaubens hin. Es hört sich so an, als wolle man sagen: „Schaut her! Wir bauen so etwas in 4 Jahren auf! Viele Helfer haben aus Glauben mitgearbeitet! Sie haben aus Glauben ihre Komfortzone verlassen. Und ihr Glaube hat einen Berg versetzt! Was sind wir doch gut!“

Scheinbeweis für Glauben

Nun kenne ich Bauprojekte aus der Geschichte, die wurden ebenfalls in unglaublich kurzer Zeit realisiert, und sie waren gewaltiger als Warwick. Was soll also so ein Scheinbeweis für Glauben und den Segen Gottes? Geht es vielleicht nur darum, zu sagen, dass man durch Teilnahme an solchen Projekten seinen Glauben für alle sichtbar zeigen kann? Sollte das die Absicht dahinter sein, dann ist es nur traurig, weil es zeigt, dass die Funktionäre noch nie begriffen haben, was Glauben eigentlich ist.

Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass man alle Aktivitäten eines Zeugen Jehovas abarbeiten kann, ohne Glauben zu haben. Eigentlich hatten die Betroffenen alles getan, um sich den „Glauben zu erarbeiten“. Aber es kam nicht dazu! Ebenso erging es Mutter Theresa, die in den Slums von Kalkutta Sterbende auflas, ihnen die katholische Taufe gab, sie bis zum Tode pflegte und viel Geld für ihr Projekt sammelte. Sie hat wiederholt in den Briefen an ihre Beichtväter geschrieben, dass dort, wo Gott sein sollte, nur Stille, Finsternis und Kälte sei! Im Sinne ihrer Kirche hat sie alles getan, was man angeblich braucht, um glauben zu können. Aber es kam nie dazu. (Eugen Drewermann berichtete auch über Kleriker, die hervorragende Kirchenmänner waren, aber keinen Glauben hatten!)

Wie anders waren die Menschen, die von Paulus in Hebräer 11 erwähnt werden! Zuerst hatten sie Glauben, d. h. zuerst vertrauten sie Gott und dann erst handelten sie aus Glauben! Ihre Handlungsweise hatte dann natürlich Rückwirkungen auf ihren persönlichen Glauben. Er wurde durch Erfahrungen mit Jehowah stärker und tiefer, sie lernten dadurch Gott besser kennen. Aber dieses Kennenlernen folgte auf den Glauben, während sich alle Werksgerechten einbilden, dass der Glaube auf die Werke folge.

Eine ungläubige Generation

Wenn das so wäre, dann hätte es in Israel viele Menschen geben müssen, die glauben konnten. Aber was Jesus sah, war eine „ungläubige Generation“. Die meisten gingen wohl in die Synagoge oder in den Tempel, verrichteten die vom Gestz vorgeschriebenen Handlungen, gaben Opfer und waren mildtätig. Aber den Christus lehnten sie ab, weil sie keinen Glauben hatten. Der Glaube folgte eben nicht automatisch auf ihr religiöses Leben.

Beispiele für Glauben

Wir haben im NT gute Beispiele dafür, dass Glaube ein Geschenk Gottes ist und nicht die Frucht eigener Arbeit: Da wäre z. B. der Offizier von Kapernaum, ein gottesfürchtiger Mann, der Jesus glaubte. Wie kam das zum Ausdruck? Nun, er meinte, dass Jesus nicht erst zu seinem Diener kommen müsse, um ihn gesund zu machen. Nach seinem Glauben sollte ein Wort Jesu aus der Ferne genügen – und es genügte! Oder denken wir an die Frau, die zwölf Jahre lang an Blutfluss litt. „Wenn ich nur sein Gewand berühre …“ Und als sie geheilt war, sagte Jesus: „Dein Glaube hat dich gesund gemacht!“ Ich muss jetzt noch auf ein Beispiel aus der Zeit des alten Bundes hinweisen: In Lukas 4 finden wir das Erlebnis Jesu in der Synagoge von Nazareth. Jesus hatte aus dem Propheten Jesaja vorgelesen. Die Zuhörer waren beeindruckt und bewunderten ihn, und doch musste ihnen Jesus eine bittere Wahrheit klarmachen.

Jesus erwähnte die Witwe von Zarephat und den syrischen General Naaman. Beides waren Ausländer, aber beide hatten Glauben! Die Witwe gab dem Propheten das allerletzte Essen, denn es herrschte Hungersnot. Sie hatte ein Kind, das hungerte und doch gab sie das letzte Essen dem Propheten! Warum? Weil sie Glauben hatte. Gott hatte diese Frau nicht übersehen.

Als Jesus darauf hingewiesen hatte, dass es auch in Israel viele hungernde Witwen gab und Elia nicht zu einer von ihnen geschickt worden war, erkannten sie die Wahrheit, die Jesus ausdrücken wollte: Sie hatten, obwohl sie zum Staatswesen Israels gehörten und sich „in der Wahrheit“ wähnten, keinen Glauben! Und dann wollten diese frommen Leute Jesus umbringen! (Lukas 4:24-30)

Die Menschen aus Hebräer 11 hatten Glauben als einen persönlichen Besitz. Sie mussten ihren Glauben nicht ständig „erarbeiten“, weil sie Gott gesehen hatten, weil er ihnen vor Augen stand (Hebr. 11:27) Wer meint, Glauben erarbeiten zu müssen, glaubt an die eigene Leistung und nicht so sehr, dass Glaube eine Frucht oder das Erzeugnis des heiligen Geistes und somit ein Geschenk Gottes ist. Wer immer wieder das Erarbeiten des Glaubens wie einen Leistungssport darstellt, will Menschen zu Tätigkeiten veranlassen, die seinen Zwecken dient. Er redet ihnen ein, dass Glaube erarbeitet werden muss, sonst ginge er verloren. Das ist halb wahr, aber eben nur halb.

Denn wenn Glaube ein Geschenk, eine Gnade ist, dann kann man dieses Geschenk nur pflegen. Man kann den Glauben stärken, man kann ihn vertiefen. Hiob z. B. hatte Glauben. Er glaubte an den Schöpfer, von dem er wusste, dass er lebt (Hiob 19:25). Wir lesen im Buch Hiob die fürchterlichen Anklagen Hiobs, denn er verstand seinen Gott nicht. Dadurch hat er aber nicht seinen Glauben aufgekündigt. Das wusste Gott, und deshalb sprach er zu Hiob aus dem Sturm. Nach dieser Demonstration gab Hiob zu, nichts gewusst zu haben.

Er sagte: „Ja, ich habe geredet, was ich nicht verstand. Es war zu wunderbar für mich, ich begriff das alles nicht. Vom Hörensagen hatte ich von dir gehört, doch jetzt hat mein Auge dich gesehen. Darum verwerfe ich mich und bereue in Staub und Asche.“ (Hiob 42:3-6)

Glaube muss nicht alles verstehen

Was hatte Hiob gesehen? Sein Glaube ist um eine wesentliche Dimension vertieft worden! Jetzt wusste er, dass er nicht alles verstehen musste und konnte. Aber nun wusste er auch, dass er Gott unbedingt vertrauen durfte; jetzt wusste er, dass er seinem Gott nichts Ungereimtes zutrauen konnte und ER ihn als Menschen immer im Blick hatte. Jetzt, so scheint es uns, war sein Glaube wirklich tief geworden. Und wieder bemerken wir, dass es nicht Hiobs Leistung war! Und so wird es jedem gehen, der glaubt und weiß, dass sein Erlöser lebt. Und wir bemerken auch, dass nicht einmal Hiobs Rechtschaffenheit (also das Ausüben von Werken wie in Hiob 31:1-34 von ihm geschildert) ihn zu dieser Glaubensdimension gebracht hatte.

Was ist nun von der puritanischen Pflichtmoral der „Organisation“ zu halten? Was bewirkt sie denn wirklich an Besonderem? Sie kann vielleicht das eigene Gewissen beruhigen, weil man ja „tätig“ war und man sich einbilden kann, Glauben zu haben, weil man Werke vorweisen kann. Wenn aber diese Werke gar nichts mit Glauben zu tun haben, dann nützen sie nichts. Man kann noch einen Schritt weitergehen: Ohne Liebe ist sogar der Glaube nutzlos (1. Kor. 13:2).

Und ganz nebenbei: Auch der Teufel glaubt an Gott, aber er liebt ihn nicht. Liebe und Vertrauen gehören zusammen. Und alles andere folgt daraus.

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Boas

Wahrlich, in meinen Augen ein sehr guter Artikel über den Glauben. Danke, dass Du Deine Gedanken mit uns geteilt hast.

LG Boas

Omma@Tilo

Lieber Tilo, eigentlich wollte ich dir schreiben, was mir alles gefallen hat in deinem Artikel.  Ich glaube ich hätte alles hervorheben können. Zwei Gedanken möchte ich dennoch erwähnen, weil sie mich sehr berührt haben. Du schreibst:  “Es stimmt schon, dass sich Glaube in christlichen Werken ausdrückt, aber diese Werke können auch ohne Glauben, ohne das Vertrauen in Gott ausgeführt werden. Für den Glaubensmenschen sind die dazu passenden Werke einfach natürlicher Ausdruck seiner Liebe zu Gott. Er will sich damit keine „Pluspunkte“ verdienen und keinen Anspruch auf die Gnade Gottes erheben. Er will einfach nur Gott verherrlichen und seinen Vater erfreuen,… Weiterlesen »

Edelmuth

Russland

Oberstes Gericht verbietet Zeugen Jehovas

Die Zeugen Jehovas sind in Russland als “extremistische Organisation” eingestuft worden. Der Besitz der Glaubensgemeinschaft wird eingezogen, ihre Zentrale geschlossen.

Behörden werten Verbot von Bluttransfusionen als Menschenrechtsverstoß

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-04/russland-zeugen-jehovas-verbot-beschlagnahmung-besitz-extremismus

Ede

Anna

Lieber Tilo, liebe Schwestern und Brüder, Danke! Du hast sehr schön zusammengefaßt, worauf es ankommt. Und gut, dass du Mutter Theresa erwähnt hast. Sie hat viele gute Werke getan und ihren Glauben verloren oder niemals gefunden. Es kommt auf die Liebe an und es ist immer wieder gut sich daran zu erinnern. Und niemand glaubt oder liebt auf die gleiche Weise, dies ist eine ganz personliche Sache. Zur Situation in Russland gibt es einen schönen Schrifttext in Lukas 6:22 und 23 (Luther 2017)   22 Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und euch ausstoßen und schmähen und verwerfen euren… Weiterlesen »

Noomi

 
Lieber Tilo
Danke für deinen tiefsinnigen Artikel. Er beantwortet mir vielen Fragen, die in letzter Zeit mein Glaubensgefüge durcheinander gebracht hat. Und er vermittelt mir eine gewisse Gelassenheit in dem Bewusstsein endlich vom ewigen Müssen Abstand zu nehmen. Er zeigt mir wie wichtig es ist sich fallen zu lassen in die Hand Gottes, in der Gewissheit von ihm angenommen und geliebt zu werden. Vorausgesetzt meine innere Haltung, meine Herzenseinstellung zu meinem himmlischen Vater und seinen Sohn stimmt.
LG Noomi
 

Wahrheit

Lieber Tilo wunderschöner Artikel das der GLAUBE ein Geschenk ist ,das die GNADE UND BARMHERZIGKEIT GOTTES und seines SOHNES ein GESCHENK an Uns ist!!!

Wir müssen es nur ANNEHMEN und nicht ABARBEITEN!!!

Heinz

Darf man erfahren weshalb der Bericht über die Extremismus Verurteilung in Russland entfernt wurde?

Hat jemand Erkenntnisse darüber, warum heute zwar ein Artikel auf JW. ORG mit Datum 19.04.2017 mit dem Titel
“Fünfter Tag: Oberstes Gericht Russlands prüft Beweise in dem Fall zum Verbot von Jehovas Zeugen”
eingestellt wurde, jedoch am 22. April noch immer das Urteil vom 20. April keine Erwähnung findet?

Noomi

Hallo Heinz hast du richtig nachgeschaut? JW.org/Presse/zuoberst 20. APRIL 2017 RUSSLAND Oberstes Gericht von Russland entscheidet gegen Jehovas Zeugen Oberstes Gericht von Russland entscheidet gegen Jehovas Zeugen NEW YORK — Nach sechs Verhandlungstagen in den letzten zwei Wochen gab heute das Oberste Gericht der Russischen Föderation dem Antrag des Justizministeriums statt, die Zentrale von Jehovas Zeugen in Russland und 395 örtliche Rechtskörperschaften, deren sich Jehovas Zeugen in ganz Russland bedienen, aufzulösen. Die Entscheidung ist sofort vollziehbar. „Wir sind über diese Entwicklung tief enttäuscht und sehr besorgt, wie sich das auf unsere religiöse Tätigkeit auswirken wird“, erklärt Jaroslaw Siwulskij, ein Sprecher… Weiterlesen »

stoertebeker

 
Lieber Tilo,
 

auch von mir ein Dankeschön für den guten Artikel über den Glauben.

 

Es hat mir auch die Bezugnahme auf die Witwe von Zarephat und den syrischen General Naaman gut gefallen. Die meisten der Zuhörer Jesu hatten eben, obwohl sie zum Staatswesen Israels gehörten und sich „in der Wahrheit“ wähnten, keinen Glauben! Stimmt genau! Heute ist es nicht anders, nicht nur bei den Zeugens.

 

Liebe Grüße an alle, die bemüht sind, sich Gott zu nahen, und die ihn ernstlich suchen (Hebr. 11:6)

 

Von Störti

 

Haraschmi

Zu dem Thema “Glauben kann man nur allein” passt einigermaßen: Auf jw.org ist schon das Sommerkongressprogramm zu finden. Lt. Themen wird das an den letzten Kongress – den ich glücklicherweise nicht besucht habe – anschließen. Das Thema lautet:”gib nicht auf”… sagt eigentlich alles. Klingt für mich sehr danach, dass die LK langsam Angst bekommt, dass noch mehr die Org verlassen. Besonders krass finde ich, dass auf der Freitag-Seite ein Bild von Ant-Mo3 abgebildet ist. Der Personenkult nimmt neue Dimensionen an. Schön Stück für Stück die verblendeten Zeugen an ihren neuen Pabst gewöhnen! Das Programm beginnt mit einem Musikvideo. Vlt. rockt… Weiterlesen »

Schneeflocke

Lieber Tilo, das Thema “Glaube” ist so vielfältig und individuell, wie ein jedes Wesen, ob Mensch, Tier oder Pflanze keinem anderen gleicht. Das Thema “Glaube” bei jw.org ist einfältig und grau. Damit ich nicht verallgemeinere schreibe ich jetzt mal von mir. Mir wurde mein ganzes Leben von der jw.org gesagt, wie und was ich zu glauben habe, dass die Bibel die Heilige Schrift Gottes ist, dass sie sich nicht widerspricht (was sie doch tut, was aber natürlich auch an falschen Überlieferungen und Übersetzungen liegen kann). Jede Woche hörte ich in der Versammlung von der Bühne, zu Hause beim Familienstudium, las… Weiterlesen »

Sylvia Geiser

Lieber Thilo Vielen Dank für Deinen aussergewöhnlichen Kommentar an Schneeflocke. Ist ein guter Christ besser, als ein guter Moslem oder als jemand, der die Schöpferverbindung in fernöstlichen Religionen sucht?  Darauf kann ich keine definitive Antwort geben. Ich denke, dass jeder Mensch in seinem Gewissen Gott begegnet. Und dort ist er nackt und bloß. Hier helfen keine Ausreden, hier ist er ganz allein, und seine Gedanken klagen ihn an oder entschuldigen ihn. Dort weiß er, ob er Gott gefürchtet hat oder nicht. Wir können da nicht mitreden; wir müssen es dem obersten Richter überlassen. Natürlich sind alle Menschen durch ihre Abstammung… Weiterlesen »

Sylvia Geiser

Guten Morgen liebe Fox

Ich teile Deinen Kommentar an Schneeflocke zu 100%. Ich bin ganz Deiner Meinung. Vielen Dank für diese Aussage. Du hast ihn sehr schön formuliert und vor allem verstanden.

Hab einen schönen Tag

Sylvia

 

 

Ulla

Hallo Lichtspender, Andre, Sylvia Geiser und alle ! Lichtspender, wie treffend hast du doch formuliert, dass es “für alles eine Zeit gibt”. Manche sind noch dabei ihren Reiseproviant in den Rucksack zu stecken, andere haben schon “Glaubensberge” versetzt. Jeder hat sein Tempo, niemand sollte kritisiert, geschubst oder gebremst werden. Auch Jesus war sich der verschiedenen “Glaubens-Geschwindigkeiten” seiner Jünger bewußt. Und sagte er nicht: “Ich möchte euch noch so vieles sagen, aber ihr könnt es jetzt noch nicht ertragen.” (sinngemäß, weil ich Stelle jetzt nicht weiß in der Bibel). Liebe Sylvia, auch ICH habe viele Stolpersteine in den letzten Jahren auf… Weiterlesen »

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