Gedanken sind frei

Wie man die Wahrheit hinter der Wahrheit erkennen kann.

Gedanken.001Der Wahrheit eine Stimme geben und den Andersdenkenden ein Forum bieten für Meinungsaustausch und für die Interpretation aktueller Entwicklungen, das ist eines der Ziele von Bruderinfo aktuell.

Im Vorwort des Buches „Strategien der Verdummung, Infantilisierung in der Fun-Gesellschaft“ fragen die Herausgeber, Jürgen Wertheimer und Peter V. Zima: „Aber kann Demokratie ohne mündige Subjekte und ohne Kritik überleben? Warten die Demagogen der Zukunft nicht auf den Augenblick, in dem alle Namen gleichwertig sein werden, so dass es primär auf die mediale Macht ankommt und nicht auf dessen Wahrheitsgehalt?“

Wenn auch unsere Mittel und Möglichkeiten bescheiden sind, so haben wir doch einigen Andersdenkenden auf diesem Wege Gehör verschafft! Einer „medialen Supermacht des religiösen Diskurses“, namens JW.ORG, bemühen wir uns mit dem Wahrheitsgehalt der Bibel und ihrer aufrichtigen Auslegung unerschütterlich die Stirn zu bieten.

Die Frage, die wir hier heute stellen möchten lautet: Kann ein selbstbestimmter Glaube und eine Unterordnung unter die Herrschaft Gottes (Theokratie) ohne mündige Menschen, die über ihre Zweifel und Ängste nachdenken und kritisch hinterfragen, überleben? Wie kann man vorgehen, um durch persönliches Forschen zu einem selbstbestimmten Glauben zu kommen? Setzen die Demagogen der WTG primär auf ihre mediale Macht und nicht auf Wahrheitsgehalt?

Gedanken sind frei.

Wie kann man die Wahrheit hinter der Wahrheit erkennen? Nach langem Zweifeln an der Erkenntnisfähigkeit des Menschen schrieb der französische Philosoph René Descartes den berühmten Satz: „Ich denke, also bin ich“. Der Umkehrschluss, wer nicht denkt oder nachdenkt, existiert nicht wirklich.

Das Ziel des Denkens

Beim Denken beschäftigen wir uns mit Vorstellungen, Erinnerungen, Bildern und Begriffen mit dem Ziel, zu neuen Erkenntnissen zu gelangen. Es gibt viele Arten des Denkens:

Logisches- analytisches Denken, dialektisches Denken, das die nahe liegende Lösung stets mit dem Gegenteil vergleicht, intuitives Denken, das aus der Tiefe des Unterbewusstseins zu Erkenntnissen gelangt, oder auch synthetisches Denken, sprich die Fähigkeit, die großen Zusammenhänge zu erkennen. Diese Kunst ist selten geworden, denn in Schulen und Universitäten wird diese Art des Denkens kaum gelehrt.

Durch das Übernehmen fertiger Antworten wird ein Reflexdenken eingeübt, wie man es auf Schulen und Universitäten durch Tests und Prüfungen beobachten kann. Dabei antwortet der Lernende ohne die Schritte bewusster Intelligenz. Die Schnelligkeit, mit der der Lernende antwortet, wird von den Lehrern mit Intelligenz verwechselt. So auch bei einem sogenannten Heimbibelstudium, oder jetzt „Bibelkurs“, durch einen „Bibellehrer“, mit einem „Bibelschüler“, so die neue Sprachregelung bei Jehovas Zeugen. Hier wird diese Art der Schnelligkeit als „geistiger Fortschritt“ gesehen. Doch Intelligenz ist die Fähigkeit durch bewusstes Denken zu Erkenntnissen zu gelangen.

Andere für sich denken lassen

„Andere für sich denken zu lassen, statt selber zu denken, ist für einen Zeugen Jehovas der übliche Weg zu seiner Erkenntnis. Es ist ein bequemer Weg, und deshalb kommen die meisten mit den vorfabrizierten Erkenntnissen und Phrasen recht gut zurecht. Sie ersparen sich den Aufwand des eigenen Nachforschens und halten sich hierbei streng an die Anweisungen und Auslegungen ihres „treuen und verständigen Sklaven“. Er gibt ihnen die geistige Speise zur rechten Zeit und sagt ihnen, was sie zu glauben und zu denken, aber auch zu tun haben.

Schon Kleinkinder von Zeugen Jehovas werden in dieser Form belehrt und manipuliert. Vom eigenen Nachdenken werden sie bewusst abgehalten. So ist es nicht verwunderlich, dass sie sich bei Jehova Gott für Philipp und Sophia bedanken, zwei toten Trickfiguren aus der Computer-Animation der binären Zahlen Null und Eins, die ihnen in den JW.Org-Videos präsentiert werden. Das soll biblische Belehrung sein und von Gott und Christus kommen?

Philosophen wie Sokrates, Descartes, Kant, Nietsche und Hegel kämpften darum, der Menschheit Logik und Vernunft beizubringen. Doch bleiben unsere Gedanken, unser Wille und unser Handeln solange unlogisch und unvernünftig und durch unsere tiefsten, unbewussten Illusionen und Ängste geprägt, als uns diese nicht bewusst geworden sind. So wurde es möglich, dass preußische Generäle Millionen Männer in den Grabenkrieg sandten, als längst klar war, dass der Krieg nicht zu gewinnen war. Und so konnte es auch passieren, dass die Nationalsozialisten im deutschen Volk eine Massenhysterie entfachen konnten.

Die Wahrheit in sich suchen

Der einzige Weg zum positiven und selbstständigen Denken besteht darin, die Wahrheit in sich zu suchen, indem wir unser Bewusstsein über unsere eigenen Illusionen erkennen und die Wahrheit hinter der Wahrheit suchen. Nur so können wir ein unabhängiges, freies und unbeeinflussbares logisches Denken entwickeln.

Ein Denken, das sich der Fähigkeit nähert, die Wahrheit der Welt in uns und um uns herum zu erkennen. Dadurch beschreiten wir einen Weg zu neuer Freiheit, der sich lohnt.

Lernen wir im Negativen das Positive und im Positiven das Negative, im Ganzen das Einzelne und im Einzelnen das Ganze, im Zusammenhang zu suchen. Hinterfragen wir kritisch, was klar erscheint, besonders dann, wenn es um unseren Glauben und unser Gottesbild geht.

Die Wahrheit erkennen durch „studieren“ oder durch „forschen“?

Studieren.001„Studieren“ ist ein gängiger Begriff, den jeder Zeuge Jehovas kennt. Es gibt wohl keine christliche Organisation, bei der das Studieren solch eine bedeutende Rolle spielt wie bei uns. Das Bibelstudium, persönliches Studium, Studierabend usw. werden von der WTG als überlebenswichtige Handlung eingestuft.

Die Frage ist, wenn „studieren“ so lebenswichtig sein soll, wie studieren wir am wirkungsvollsten?

Das Wort „Studieren“ kommt in der Bibel nicht vor. Aber Synonyme wie forschen, Erkenntnis suchen, graben nach usw. werden in der Bibel sehr wohl als wichtig aufgezeigt. Diese Begriffe beschreiben eigentlich besser, worum es geht.

„Mit Eifer nach Erkenntnis graben oder forschen.“

Worin besteht der Unterschied zwischen studieren und forschen? Beim Studieren mag man sich darauf beschränken, sich Wissen über ein Thema anzueignen, um z.B. eine Prüfung zu bestehen, die als Grundlage deines Berufes dient. Man ist bemüht, sich Wissen über ein Thema anzueignen, um in einem Beruf bestehen zu können.

Ein Studierender ist demnach kein Forscher. Ein Forscher benutzt bestehende Erkenntnisse, um Antworten auf offene Fragen zu bekommen. Beim Forschen und Suchen geht es darum, auf selbst gestellte Fragen Antworten zu finden und nicht vorgegebene Antworten. Ein Forscher möchte Fragen klären und Dinge verstehen, die ihn bewegen.

Jehovas Zeugen nannten sich früher „Bibelforscher“- nicht „Bibelstudierer“.

Warum sprechen wir also vom „Studieren“ und nicht vom „Forschen“? Weil die WTG nicht möchte, dass wir forschen, sondern studieren, und zwar die von ihr vorgegebenen Erkenntnisse. Es geht also nicht darum, nur das zu „Studieren“, was andere mir vorgeben, weil es abgefragt wird, sondern um Fragen, die mich berühren, mich bewegen und deren Beantwortung mich weiter bringen.

„Jeder Mensch sei in seinem eigenen Sinn völlig überzeugt“ (Römer 14:5b).

Forschen, um Antworten auf selbstgestellte Fragen zu finden, ist von der WTG nicht erwünscht, auch wenn sie versucht, uns zu vermitteln, mit welchen Worten wir ihre Erkenntnisse als die unseren darstellen können.

Zitat, WT 98 15.3. S. 18 „Wessen Sklave möchte man sein?: Wo der Geist Jehovas ist, da ist Freiheit“ (2. KORINTHER 3:17) … Deshalb vertrauen wir auf Gottes Wort und auf seinen heiligen Geist. Jehovas Zeugen leben mit ungeteiltem Herzen ihre christliche Hingabe im Rahmen der von Gott erhaltenen Freiheit aus…. deshalb achten Jehovas Zeugen sorgfältig darauf, wie sie sich ausdrücken. Statt zu sagen: „Die Gesellschaft lehrt . . .“, verwenden viele Zeugen Jehovas Formulierungen wie: „In der Bibel heißt es . . .“ oder: „Gemäß meinem biblischen Verständnis . . .“ Dadurch weisen sie nachdrücklich auf die persönliche Entscheidung hin, die jeder Zeuge Jehovas bei der Annahme biblischer Lehren getroffen hat, und vermeiden es außerdem, den falschen Eindruck zu erwecken, Jehovas Zeugen würden irgendwie dem Diktat einer religiösen Sekte unterliegen.

Abs. 6 Ein Zeuge Jehovas zeigt …, daß er biblische Lehren in eigenen Worten darlegen kann. Dadurch, dass er nicht mehr nur das wiederholt, was andere formuliert haben, liefert er den Beweis, dass er seine Denkfähigkeit weiterentwickelt.“

Ist die Art unserer Formulierung ein Beweis für unsere eigene Denkfähigkeit?

Können wir uns vor Gott auf den „Sklaven“ berufen, wenn wir erkennen, dass wir seinen falschen Lehren gefolgt sind? Die Ansicht, dass wir uns auf den „Sklaven“ berufen können, wenn wir eine falsche Lehre oder Handlung übernommen haben, wird sowohl von der Bibel, aber auch vom „Sklaven“ selbst, verneint.

Zitat: Abs. 12 „Bedeutet die Aufsichtsstellung leitender Brüder (jetzt der t.u.v. Sklave), dass wir ihm Rechenschaft geben müssen?… Auf keinen Fall, denn Paulus schrieb an die Christen in Rom: …Denn wir werden alle vor dem Richterstuhl Gottes stehen; . . . jeder von uns [wird] für sich selbst Gott Rechenschaft ablegen.“ Römer 14:10-12.

Und weiter wird deutlich festgestellt, Abs. 15: „Falls ein Zeuge Jehovas Entscheidungen trifft auf Grund des Rates der l.K., tut er das aus eigenem Entschluss heraus“.

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass wir vor Gott persönlich Rechenschaft geben müssen und uns nicht auf die „Leitende Körperschaft“ oder den „treuen und verständigen Sklaven“ berufen können. Wer es gewohnt ist, nur vorgegebene Fragen zu stellen und vorgegebene Antworten zu geben, kommt in seiner persönlichen Glaubensüberzeugung nicht weiter. Er bleibt nur Spielball einer gegenwärtigen Lehrmeinung des „Sklaven“, – neues Licht.

Forschen und Graben (studieren) „Um im eigenen Sinn völlig überzeugt zu sein!“

Nebenbei bemerkt, im „eigenen Sinn völlig überzeugt zu sein“ hat nichts mit Eigenwilligkeit zu tun, so wie es einem Zeugen Jehovas immer suggeriert wird. Was kann man also tun, damit man „in seinem eigenen Sinn völlig überzeugt wird“?

Alle Mittel nutzen, die wir zur Verfügung haben, um Fragen zu klären, die unser Verhältnis zu Gott und Jesus Christus betreffen. Fragen, die sich dir beim Lesen der Bibel stellen sollten, kann man mit ihr klären.

Beispiele die zeigen, wie man FRAGEN klären kann.

Beispiel: Johannes 17:3, ein Text, der im Zusammenhang mit dem persönlichen Studium jedem Zeugen Jehovas bekannt ist. Dies bedeutet ewiges Leben, das sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus. Neue Weltübersetzung

Wenn wir diesen Text so lesen, könnten wir denken, die „Erkenntnis“ oder das Wissen über Gott und Christus bringt uns Leben. Doch ist das so zu verstehen?

Paulus sagte „unsere Erkenntnis ist Stückwerk – Erkenntnis bläht auf“ ist das ein Widerspruch??

Nehmen wir die Studienbibel der NWÜ zur Hand, dann lesen wir in der Fußnote – oder „fortgesetzt Erkennen“! Das ist ein großer Unterschied. Die Juden hatten auch Erkenntnis über Gott und den verheißenen Messias.

Doch sie erkannten ihn nicht. Eine Person zu erkennen als das, was sie ist, ist etwas anderes als „Erkenntnis“ über sie zu besitzen. Jesus fragte seine Jünger, „und ihr, was meint ihr, wer ich bin? Petrus sagte: „du bist der Sohn Gottes, der verheißene Messias“! Was antwortete Jesus daraufhin? „Diese (Erkenntnis) hat dir der Heilige Geist geoffenbart“.

Mit Hilfe der Studienbibel oder auch anderer Übersetzungen der Bibel erlangen wir ein tieferes Verständnis, ja, ein umfangreiches Verständnis dessen, was der Wille Gottes ist.

Ein weiteres Beispiel, Hebr. 5:8,9

Paulus sagt: „Obwohl er Sohn war, lernte er Gehorsam durch die Dinge, die er litt; und nachdem er vollkommen gemacht worden war, wurde er für die ewige Rettung all derer verantwortlich, die ihm gehorchen. Hebr. 5:8,9 NWÜ

Zwei Fragen kommen mir beim Lesen dieses Verses in den Sinn: 1. “War Jesus nicht schon immer seinem Vater gehorsam? Musste er erst durch Leid Gehorsam lernen? Hat Jehova ihm geboten, sich zu opfern und für die Menschen zu leiden? Das ist abwegig so zu schlussfolgern.

In Johannes 10:18 lesen wir: Deshalb liebt mich der Vater, weil ich meine Seele hingebe, Niemand hat sie mir weggenommen, sondern ich gebe sie aus eigenem Antrieb hin. Ich habe Gewalt, sie hinzugeben, und ich habe Gewalt, sie wieder zu empfangen. Das Gebot darüber habe ich von meinem Vater empfangen.“

Er handelte zwar im Auftrag und im Sinn Jehovas, aber es ging ihm nicht darum, das Gebot seines Vaters gehorsam zu erfüllen. Er tat es aus eigenem Antrieb heraus.

(So ganz nebenbei bemerkt, zeigt dieser Text, dass Jesus Christus in seinem vormenschlichen Dasein kein Engel gewesen sein konnte.)

Doch zurück zu Hebräer 5:8 und unserer Frage, musste Jesus Christus auf Erden erst Gehorsam lernen? Ziehen wir andere Übersetzungen zur Klärung dieser Frage zu Rate, denn sie helfen uns, diesen anscheinenden Widerspruch zu lösen. (Einheitsübersetzung/ NeG/Luth/Schlachter/GN)

Obwohl er Gottes Sohn war, hat er an dem, was er durchmachen musste, gelernt, was Gehorsam bedeutet“. Oder „Wie schwer Gehorsam bis zum Tod sein kann, hat er gelernt oder erfahren.

Die zweite Frage in diesem Vers: „wurde Jesus erst nach seinem Tod und Leiden vollkommen? War er nicht schon seit seiner Geburt vollkommen?

Nehmen wir die Studienbibel der NWÜ: Vers. 9 „Doch jetzt, wo er zur Vollendung gelangt ist“ (Es ging also um seine Mission oder die von seinem Vater gestellte Aufgabe, die ihn zur Vollendung brachte.)

Wenn wir uns bemühen, solche Feinheiten herauszuarbeiten, sind wir auf dem besten Weg, Gott und Jesus Christus fortgesetzt immer besser zu erkennen. Nur so kannst du mit der Zeit in deinem eigenen Sinn völlig überzeugt“ sein und die Wahrheit hinter der Wahrheit erkennen. (Römer 14:5b).

 

 

 

 

 

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BenKenobi

Lieber Autor, du schreibst, man sollte: “Alle Mittel nutzen, die wir zur Verfügung haben, um Fragen zu klären, die unser Verhältnis zu Gott und Jesus Christus betreffen.” Ich kann dem nur zustimmen. Ich bemerke bei mir selbst eine stetige Veränderung meines Gottesbildes das durch einen Vergleich von verschiedenen Auslegungen und dem eigenständigen Nachlesen im Wort Gottes entsteht. (Joh.16,13) Der Unterschied zu dem “erlernten” WT-Gottesbild besteht in einer engeren Beziehung zum Herrn. Gleichzeitig stelle ich fest, dass mein Gottesbld niemals absolut sein wird (zumindest in diesem Zeitalter) und ich staune einfach über die “mannigfaltige Weisheit” Gottes (Eph.3,9-10), meines himmlischen Vaters. Obwohl… Weiterlesen »

aio

Hallo Bruderinfo, eure Seiten sind für mich noch Neuland – habe sie gestern erst entdeckt –  dennoch möchte ich mich zeitnah einbringen, zumal ich fast täglich über religiöse Themen nachdenke und die ZJ auch in meinem Leben eine bedeutsame Wegmarke darstellen. Ich selbst gehöre dieser Glaubensgemeinschaft nicht an, bin aber mit ihnen und ihrer Organisation in Berührung gekommen, habe Versammlungen und Kongresse besucht und bin/war auch mit Ältesten im Gespräch. Ich glaube, daß euer Angebot eine große Hilfe ist, auch um Angehörige und Ehemalige besagter Gemeinschaft zu stützen und sie darin zu ermutigen, ihren eigenen Weg zu finden …  – auf… Weiterlesen »

Anna

Lieber Autor, liebe Schwestern und Brüder, vielen Dank für die Gedanken zum DENKEN 😉 Kürzlich habe ich mich mit einer Schwester unterhalten. Sie meinte, viele der Brüder haben den WT nicht studiert. Auf meine Frage, was sie darunter versteht meinte die liebe Schwester UNTERSTRICHEN. Forschen, das trauen sich ja die Brüder nicht. Oder besser ausgedrückt, sie lassen es nicht zu. Unterbewußt wissen sie, dass sobald sie hier eine Tür öffnen sich 100 andere auftun. Und dann das Lügengebäude der WTG zusammenstürzt. Es ist ganz wichtig die Bibel als solche zu lesen. Manchmal gebe ich in die Suchmaschine einen Bibeltext um… Weiterlesen »

Ron West

Ein herzliches Hallo an alle, heute habe ich einen interessanten Beitrag im Internet gefunden, der wie ich finde sehr gut zu dem Artikel “Gedanken sind frei” paßt. Dort hieß es: Wenn ein Gespräch über Gott geführt wird, kommt es fast immer auch zu “Warum – Fragen.” Diese Fragen werden in der Regel in einer kritischen Haltung gegenüber Gott und der Bibel gestellt. Viele Christen verweigern sich solchen Fragen, weil sie meinen, daß man an Gott und die Bibel keine ‘Warum – Fragen’ stellen dürfe, weil man das Wort Gottes glauben müsse ohne zu fragen, auch da, wo man es nicht… Weiterlesen »

O.W.Schade@Autor

Lieber Autor! Auch ich möchte mich der Würdigung dieses lehrreichen Artikels anschließen. Ich glaube, ich hatte zweimal beim Lesen ein richtiges Aha-Erlebnis. Einmal der Unterschied zwischen Bibelforscher und Bibelstudent und ein andermal zwischen “fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen und fortgesetzt erkennen.” Es verblüfft mich nur allzu oft, auf welch subtile Art und Weise Jehovas Zeugen von der biblischen Lehre hinweg geführt werden. Fast unmerklich und radikal in der Konsequenz werden Bibelstellen um-interpretiert und einem Verlag dienlich gemacht. Aus Bibelforschern wurden Bibelstudenten und aus forschen und erkennen wurde Studium und Erkenntnis. Wie von Geisterhand wird aus einem dynamischen Prozess ein statischer… Weiterlesen »

Klaus Karl@all

Hallo,
ich habe hier ein im Netz veröffentliches Amtsblatt gefunden ,auf welchen die Chefetage Deutscher Zweig Namentlich auf geführt wird,dies bitte ohne perönliche Wertung sehen,da der Zugang öffenlich von ihnenen WTG ist,denke ich kann dies von jedem eingesehen werden.
https://www.jehovaszeugen.de/uploads/media/Amtsblatt_2014_Nr._3.pdf
Bitte dies nicht als irgend einen Aufruf zu irgendwelchen Aktionen sehen.
LG
Klaus
Sollte dies ein Problem für das Ansehen von BI sein bitte ich Bruderinfo1,die einfach zu löschen,Danke

Opa Klaus

“Die Gedanken sind frei” ist eine alte Redensart, die leicht daher gesagt wird. Ich vergleiche Gedanken und was sich im Kopf abspielt mit Feuer. Feuer will gefräßig freien Lauf haben, wenn man es nicht bezähmt, bewacht, zügelt und es wird zum Schadenfeuer. So wie es große Schadenfeuer auf der Erde gibt, haben die “freien, ungezügelten Gedanken” unter der Menschheit für großes Leid und Elend gesorgt. Der Zaun, Zaum, Zügel, für unsere Gedanken müssen 4 gleichgewichtige Prinzipien sein, nach denen auch die Schöpfung geschaffen wurde: Gerechtigkeit, Weisheit Liebe und Macht. Wenn wir darüber nachdenken und uns umschauen, finden wir genügend Anlass… Weiterlesen »